Hauser Wolfgang

Rentabilitätsfallen für Apotheken (Steuerberater?)

von Hauser Wolfgang am 21.10.2011 in Einkauf & Lagermanagement, Steuerberatung

Der Volksmund sagt: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“ Also Vorsicht. Nur weiterlesen, wenn Sie sich sicher sind!

Stellen Sie sich vor Sie wären Steuerberater und wären in der glücklichen Lage, dass Sie von einem führenden APO-Großhandelsunternehmen regelmäßig neue Apothekenklienten vermittelt bekämen!? Nun zählen Apotheken mit zu den besten Klienten die Steuerberater überhaupt haben können. Der Wert einer solchen Empfehlung bzw. Vermittlung ist für Steuerberater gar nicht hoch genug einzuordnen. Würden Sie sich als Steuerberater darüber freuen? Ja natürlich. Wer nicht?

Was kann sich nun ein APO-Großhandelsunternehmen von dem beglückten Steuerberater erwarten?

1. Natürlich insgesamt eine gute Arbeit.
2. Selbstverständlich keine aktive Aufklärungsarbeit beim Apotheker, wie es mit seinen GH-Konditionen „wirklich“ aussieht!

Käme ein bestimmter Steuerberater dieser indirekten Erwartungshaltung nach, so würde dieser auch künftig „laufend und kontinuierlich“ mit neuen Apotheken-Empfehlungen versorgt bzw. beglückt werden. Wenn der Steuerberater hier nicht mitspielt, dann war das sicher seine letzte APO-Empfehlung vom GH.

APO-Großhandelsunternehmen gelingt es mit diesen pro-aktiven Empfehlungen auf sehr elegante Weise die eigene Rentabilität bzw. Marge abzusichern. Also Vorsicht, bei allzu großer Harmonie zwischen GH und Steuerberater. Werden bestimmte Steuerberater von GH-Unternehmen hofiert (oder umgekehrt), dann sollte auch der gutgläubigste und gutmütigste Apotheker verstanden haben, was sich hier ggf. abspielen könnte!

Ein schönes Beispiel, warum Unabhängigkeit die Rentabilität drastisch steigert!

 

lesen Sie auch: Artikel in Kategorie Steuerberatung



Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare hinterlassen

Hinterlassen Sie einen Kommentar:

Alle Felder sind Pflichtfelder