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Pressekonferenz: Präsentation der österreichischen Arzneipflanze 2019

Branchen News vom 15.01.2019

Wien (OTS) – Die Wissenschaft gewinnt nicht nur ständig neue Erkenntnisse über die Wirkung der traditionellen Arzneipflanzen, auch neue Pflanzenwirkstoffe halten Einzug in die Medizin. Die Herbal Medicinal Products Platform Austria (HMPPA) – bestehend aus ExpertInnen der Universitäten Graz, Innsbruck und Wien – hat sich daher zur Aufgabe gemacht, jährlich die Arzneipflanze des Jahres in Österreich zu küren. In den vergangenen Jahren zeigten sich die Wissenschaftler der HMPPA besonders von den pharmakologischen Eigenschaften von Mutterkraut (2017) und Cannabis (2018) beeindruckt.

Welche Pflanze 2019 den Auswahlkriterien standgehalten und durch innovative therapeutische Ansätze beeindruckt hat, erfahren Sie auf dem Pressefrühstück “Arzneipflanze des Jahres 2019 – Pharmazeutische Nutzung und ihre Bedeutung in der Medizin”

Auf dem Podium:

  • Univ. Prof. Dr. Rudolf Bauer
    Leiter des Instituts für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Graz: “Die Wahl der Arzneipflanze des Jahres 2019: Auswahlkriterien, Entscheidungsfindung, Ergebnis”
  • em. o. Univ.-Prof. Dr. Chlodwig Franz
    Vizepräsident der HMPPA, Abt. Funktionelle Pflanzenstoffe, Vetmeduni Wien: “Porträt der Arzneipflanze des Jahres 2019 –Kultivierung: Problematik und Erfolge”
  • Univ.-Prof. Dr. Hermann Stuppner
    Präsident der HMPPA, Abteilung für Pharmakognosie am Institut für Pharmazie, Universität Innsbruck: „Inhaltsstoffe der Arzneipflanze des Jahres 2019 und deren Wirkungen”
  • Ass.-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. David Bernhard
    Leiter des Zentrums für medizinische Forschung in der medizinischen Fakultät der Johannes-Kepler Universität in Linz: “Die Arzneipflanze des Jahres 2019 bei kardiovaskulären Erkrankungen”
  • Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c. Brigitte Kopp
    Vizepräsidentin der HMPPA, Department für Pharmakognosie, Universität Wien: “Die Arzneipflanze des Jahres 2019 und ihre Bedeutung”

Bitte um Ihre Anmeldung unter anmeldung@hennrich-pr.at oder per Telefon 01/879 99 07.

Pressefrühstück Arzneipflanze 2019

Datum: 24.01.2019, 10:00 – 11:00 Uhr

Ort: Bibliothek in der Apothekerkammer
Spitalgasse 31, 1090 Wien, Österreich

Url: http://hennrich-pr.at/de/Aktuelles/PressefruehstueckArzneipflanze20191

Rückfragen & Kontakt:
Hennrich.PR
Daniela Hennrich
01/879 99 07-18 bzw. 0664/408 18 18
office@hennrich-pr.at

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Starke Knochen, gesunde Gelenke – ein Vortrag von Mag. Ilona Leitner am 24.1.2019

Branchen News vom 15.01.2019

Wien (OTS) – Die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze lädt herzlich zum Vortrag „Starke Knochen, gesunde Gelenke“ von Mag. Ilona Leitner am Donnerstag, 24. Jänner 2019, um 18:30 Uhr in der Kärntner Straße 26/ Eingang Marco d’Aviano-Gasse 1, 1010 Wien.

Die Teilnahme ist frei, um Anmeldung wird gebeten: 01/ 996 80 92 bzw. direkt über die Website www.oeggk.at

Probleme mit den Knochen sind keine Frage des Alters. Wer beweglich bleiben will und bis ins hohe Alter gesunde Knochen erhalten will, kann selbst viel dazu beitragen.

Pflanzliche Wirkstoffe, Vitamine und Spurenelemente richtig eingesetzt dienen dazu Schmerzen zu vermeiden, die Heilung bestehender Knochenprobleme günstig zu beeinflussen und der Osteoporose vorzubeugen. Das Risiko für Knochenbrüche durch schleichenden, altersbedingten Knochenabbau kann gesenkt und so die Lebensqualität erhalten werden.

Erfahren Sie in diesem Vortrag, was Sie für Ihre Knochengesundheit tun können und was dabei zu beachten ist!

Ein Vortrag von Mag. Ilona Leitner, Vorstand der Gesellschaft für Phytotherapie und ehemalige Präsidentin der Landesgeschäftsstelle Wien der Apothekerkammer, Apothekerin in 1140 Wien.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen:
Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze
Tel.: 01/ 996 80 92, E-Mail: gesellschaft@oeggk.at
Website: www.oeggk.at

Starke Knochen, gesunde Gelenke – Vortrag von Mag. Ilona Leitner am 24.1.2019

Die Teilnahme ist frei, um Anmeldung wird gebeten: 01/ 996 80 92 bzw. direkt über die Website www.oeggk.at

Datum: 24.01.2019, 18:30 – 20:00 Uhr

Ort: Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze, Eingang Marco-d’Aviano-Gasse 1
Kärntner Straße 26/3, 1010 Wien, Österreich

Url: http://www.oeggk.at/angebot

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze
Mag. Miriam Eder, MA
PR & Kommunikation
Tel.: 01/ 996 80 92 – 40
eder@oeggk.at
www.oeggk.at

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Nach dem Jahreswechsel: Raucherberatung in der Apotheke

Branchen News vom 10.01.2019

Wien (OTS) – Im Gesundheitsausschuss des Nationalrates wird heute zum ersten Mal das Volksbegehren „Don´t smoke“ behandelt. Unabhängig von den gesetzlichen Bestimmungen zum Rauchen trägt aber jeder auch selbst die Verantwortung für seine Gesundheit und die seiner Angehörigen. Deshalb fassen viele Menschen für sich den Entschluss mit dem Rauchen aufzuhören. Damit das Vorhaben gelingt, helfen die Apothekerinnen und Apotheker mit fachkundiger Unterstützung: Sie bieten auch 2019 die Raucherberatungswochen in Apotheken an.

„Don’t smoke“: Jedes Jahr versucht rund ein Drittel der Raucherinnen und Raucher ernsthaft, dem Laster zu entsagen. Gründe dafür gibt es viele. „Mit dem Alter, vor allem aber wenn Raucherinnen und Raucher die ersten gesundheitlichen Einschränkungen bemerken, nimmt die Unzufriedenheit mit dem eigenen Rauchen zu“, weiß Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer. „Neben der Gesundheit spielen Motive wie Kinder und Familie eine ausschlaggebende Rolle, um sich das Rauchen endlich abzugewöhnen.“ Auch der finanzielle Aspekt gewinnt mit zunehmenden Zigarettenpreisen an Bedeutung.

Mit dem Verzicht auf Zigaretten verbessern Raucher ihre Gesundheit und gewinnen ein großes Stück an Lebensqualität. Schon drei Tage nach der letzten Zigarette verbessert sich die Funktion der Atemwege. Dennoch, sich das Rauchen abzugewöhnen fällt schwer. „Rauchen zählt nicht bloß zu einer schlechten Gewohnheit, sondern ist für die meisten eine Sucht. Viele Menschen, die ihre Nikotinabhängigkeit bewältigen möchten, haben schon mehrere erfolglose Aufhörversuche hinter sich“, so Podroschko. „Damit der Rauchstopp dauerhaft gelingt, helfen neben dem festen Willen, dem Glimmstängel endgültig Lebewohl zu sagen, die Apothekerinnen und Apotheker mit ihrer jahrelangen Erfahrung in der Raucherberatung.“

Raucherberatungswochen gestartet

Für viele Aufhörwillige ist die Apotheke die erste Anlaufstelle. Aus diesem Grund finden bereits zum 17. Mal spezielle Raucherberatungswochen in den österreichischen Apotheken statt, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Mehr als 40.000 Menschen nehmen jährlich die professionelle Raucherberatung in Anspruch. „Alle Raucher erhalten in der Apotheke eine umfassende Beratung bei der Auswahl, Dosierung und Handhabung von Nikotinersatzprodukten, die während des Aktionszeitraums bis 16. Februar mit Gutschein vergünstigt abgegeben werden“, erklärt Podroschko. „Darüber hinaus helfen die Apothekerinnen und Apotheker mit vielen Tipps und Ratschlägen rund um den Rauchstopp.“

Nikotinersatztherapie erleichtert Raucherentwöhnung

Eine Nikotinersatztherapie kann maßgeblich dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören – ohne Nebenwirkungen eines Nikotinentzugs wie Nervosität oder Gewichtszunahme. In den letzten Jahren wurde eine breite Palette an Nikotinersatzpräparate entwickelt, vom Nikotinkaugummi über das Nikotinpflaster oder einem Nikotin-Inhalator bis zum Mundspray. Bei der Auswahl und Handhabung dieser Produkte beraten die Apothekerinnen und Apotheker. Wichtig ist, die ausreichend hohe Dosierung sowie den vorgegebenen Anwendungszeitraum von mindestens drei Monaten genau einzuhalten. Erst dann ist eine Reduktion der Dosis zu empfehlen.

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Digitales Sicherheitssystem für Arzneimittel startet in einem Monat

Branchen News vom 10.01.2019

Wien (OTS) – Der Countdown läuft. Am 9. Februar 2019 tritt die EU-Fälschungssicherheitsrichtlinie (2011/62 EU) zur Verhinderung des Eindringens gefälschter Arzneimittel in die legale Lieferkette in Kraft. Das bedeutet, dass rezeptpflichtige Arzneimittel, die bisher schon sehr gut geprüft wurden und somit für die Patienten absolut sicher sind, in ein neues, digitales Sicherheitssystem eingebunden werden.

Alle Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EU, EFTA) bauen dieses Sicherheitssystem nach EU-Vorgaben national auf, wobei jede Arzneimittelpackung, die ab dem Startzeitpunkt neu in den Verkehr gelangt, mit einem 2D-DataMatrix Code und einem Manipulationsschutz versehen ist. Der 2D-Code enthält neben dem Produktcode, der Chargenbezeichnung und dem Ablaufdatum eine individuelle Seriennummer, wodurch jede einzelne Packung eindeutig identifiziert werden kann. Bei der Abgabe an die Patienten in den Apotheken oder bei Hausapothekenführenden Ärzten werden die Arzneimittel noch einmal verifiziert und auf ihre Echtheit überprüft.

Alle Arzneimittel, die bereits vor dem 9. Februar in den Verkehr gelangt sind, dürfen bis zu ihrem jeweiligen Verfallsdatum abgegeben werden. Diese Arzneimittelpackungen werden also nicht aus dem neuen Sicherheitssystem ausgebucht, da sie den 2D-DataMatrix-Code nicht enthalten.

Österreich steckt in den letzten Zügen der Vorbereitungen und wird die Umsetzung planmäßig realisieren. „Wir arbeiten seit einigen Jahren intensiv an diesem modernen und nachhaltigen Sicherheitssystem und sind gut gerüstet für den Start“, sagt Dr. Jan Oliver Huber, Vorstandsvorsitzender der AMVO (Austrian Medicines Verification Organisation), die in Österreich mit der Umsetzung der EU-Richtlinie betraut ist.

Die Dimension des Projektes ist beachtlich. Allein in Österreich umfasst das neue System 150 Millionen Arzneimittelpackungen von 247 Pharmaunternehmen. Rund 170 Arzneimittel-Großhändler, 1.450 öffentliche Apotheken und Krankenhausapotheken sowie 830 Hausapothekenführende Ärzte und 22 In Vitro-Zentren sind in das System involviert und werden ihre IT-Systeme mit dem nationalen Datenspeicher verbinden, um einen reibungslosen Ablauf der Arzneimittelüberprüfung zu gewährleisten.

Huber: „Dank der Anstrengung aller an der AMVO beteiligten Organisationen und der ausgezeichneten Umsetzung durch die AMVS ist es uns gelungen, den technischen Aufbau rechtzeitig abzuschließen und bereits 90 % aller Verträge mit den Apotheken, Spitälern und Ärzten unter Dach und Fach zu bringen.“

Großen Zuspruch erhält das neue System von den AMVO-Mitgliedsorganisationen, die in die Umsetzung und in weiterer Folge in den Betrieb eingebunden sind. Dr. Wolfgang Andiel, stellvertretender Vorsitzender der AMVO: „Mit den digitalen Merkmalen und dem Manipulationsschutz auf jeder Arzneimittelpackung garantieren wir die größtmögliche Sicherheit für die Patienten.“

PHAGO-Vorstand Mag. Thomas Brosch: „Als Rückgrat der flächendeckenden Arzneimittelversorgung ist der Pharma-Großhandel auch gerne Teil dieses innovativen Sicherheitssystems.“

Mag. Raimund Podroschko, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer: „Arzneimittel aus der Apotheke sind bereits jetzt sicher. Mit dem neuen System sind wir zukunftsfit und setzen einen Kontrapunkt zu Fälschungen im Internet.“

Dr. Max Wudy, stellvertretender Obmann der Kurie der niedergelassenen Ärzte in der NÖ Ärztekammer: „Wir arbeiten täglich für die beste Versorgung der Pateinten im Krankheitsfall, und das bald auch mit digital gesicherten Arzneimitteln.“

AMVO und AMVS auf einen Blick

Die AMVO (Austrian Medicines Verification Organisation) ist ein einzigartiges Gemeinschaftsprojekt des Verbandes der pharmazeutischen Industrie Österreichs (Pharmig), vertreten durch Dr. Jan Oliver Huber, Mag. Helga Tieben und Dr. Bernhard Wittmann, des Österreichischen Generikaverbandes (OeGV), vertreten durch Dr. Wolfgang Andiel, des Verbandes der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler (PHAGO), vertreten durch Mag. Thomas Brosch und Dr. Monika Vögele, der Österreichischen Apothekerkammer, vertreten durch Mag. pharm. Raimund Podroschko, und der Österreichischen Ärztekammer, vertreten durch Dr. Max Wudy. Die Aufgabe der AMVO ist es, das neue digitale Sicherheitssystem für rezeptpflichtige Arzneimittel in Österreich umzusetzen. Der nationale Datenspeicher für das System wird von der AMVS (Austrian Medicines Verification System), einer 100 % Tochter der AMVO, betrieben.

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Einladung zum Pressegespräch: Neue Initiativen zur Verbesserung des Impfwesens in Österreich

Branchen News vom 08.01.2019

Wien (OTS) – Niedrige Durchimpfungsraten, Impfmüdigkeit und Lieferengpässe bei Impfstoffen sind Probleme, mit denen sich die EU-Gesundheitsexperten seit einiger Zeit auseinandersetzen müssen. Daher wurden unter österreichischem EU-Vorsitz vor kurzem Empfehlungen erarbeitet, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller zeigt nun auf, woran es in Österreich derzeit noch hakt und was zu tun ist, um die Bevölkerung noch besser vor impfpräventablen Erkrankungen zu schützen.

Beim Pressegespräch am 16. Jänner erfahren Sie:

  • Welche Probleme und Lösungen auf EU-Ebene identifiziert wurden
  • Wie Eltern, Apotheker und Ärzte in Österreich mit dem Thema Impfen in der Praxis umgehen und welche Unterstützung sie von öffentlicher Seite fordern
  • Welche Schritte in Österreich notwendig sind, damit die Bevölkerung noch besser mit Impfstoffen versorgt werden kann

Ihre Gesprächspartner sind in alphabetischer Reihenfolge:

  • Mag.a Heike Galbraith
    External Affairs Working Group Chair, Vaccines Europe
  • Mag.a Renee Gallo-Daniel
    Präsidentin des Österreichischen Verbandes der Impfstoffhersteller
  • Priv.-Doz. Mag. DDr. Philipp Saiko
    Präsident der Landesgeschäftsstelle Wien der Österreichischen Apothekerkammer
  • Dr.in Susanne Schmid
    Internistin, Präsidentin des Bundeselternverbands (BEV) und Obfrau des Verbandes der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen (VEV) des Burgenlandes

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter warter@finefacts.at

Einladung zum Pressegespräch: Neue Initiativen zur Verbesserung des Impfwesens in Österreich

Datum: 16.01.2019, 09:30 – 10:30 Uhr

Ort: Cafe Michl’s, Michl´s Socialclub
Reichsratsstraße 11, 1010 Wien, Österreich

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Sonja Warter, MSc
warter@finefacts.at
M: +43 650 2703929

Mag.a Uta Müller-Carstanjen
mueller-carstanjen@finefacts.at
M: +43 664 515 30 40

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Präsident der OÖ Apothekerkammer Veitschegger wird Sprecher der Freien Berufe in Oberösterreich

Branchen News vom 03.01.2019

Linz (OTS) – Nach dem Rotationsprinzip übernimmt 2019 Mag. pharm. Thomas W. Veitschegger, Präsident der Oberösterreichischen Apothekerkammer, die Funktion des Sprechers der Freien Berufe in Oberösterreich. Veitschegger schätzt die gute Zusammenarbeit und unterstreicht die Bedeutung der Freien Berufe für das Land Oberösterreich.

Mit dem 1. Jänner 2019 übernimmt der amtierende Präsident der Oberösterreichischen Apothekerkammer, Mag. pharm. Thomas W. Veitschegger, die Funktion des Sprechers der Freien Berufe in Oberösterreich. Veitschegger übernimmt diese Position vom bisherigen Sprecher, OMR Dr. Johannes Neuhofer, dem Ersten Vizepräsidenten der Ärztekammer für Oberösterreich. Für Veitschegger trägt dieser symbolische Akt der Übernahme auch eine wichtige Botschaft: „Diese Übernahme ist ein starkes Zeichen für eine hervorragende Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Ärzten und Apothekerinnen und Apothekern in Oberösterreich“, sagt der Präsident der Oberösterreichischen Apothekerkammer. „In meiner neuen Funktion als Sprecher der Freien Berufe in Oberösterreich werde ich mich auch weiterhin für eine konstruktive Atmosphäre und eine gute und produktive Zusammenarbeit unter den Freien Berufen einsetzen. Das ist bereits die gelebte Praxis in Oberösterreich“, so Veitschegger.

Mag. pharm. Thomas W. Veitschegger leitet als selbstständiger Apotheker die Maria Schutz Apotheke in Bad Leonfelden und ist seit Juli 2017 Präsident der Oberösterreichischen Apothekerkammer. Zu den Freien Berufen in Oberösterreich zählen Ärzte, Apotheker, Notare, Patentanwälte, Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Tierärzte, Zahnärzte sowie Ziviltechniker.
Die Angehörigen der Freien Berufe erbringen aufgrund besonderer Qualifikation persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig geistige Leistungen im Interesse ihrer Auftraggeber und der Allgemeinheit. Ihre Berufsausübung unterliegt spezifischen berufs- und standesrechtlichen Bedingungen nach Maßgabe der staatlichen Gesetzgebung und des von der jeweiligen Berufsvertretung autonom gesetzten Rechtes, welche Professionalität, Qualität und das zum Auftraggeber bestehende besondere Vertrauensverhältnis gewährleisten und fortentwickeln.

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ÖVIH begrüßt neue EU-Empfehlungen zum Thema Impfen

Branchen News vom 20.12.2018

Wien (OTS) – Beim EU-Gipfel der Gesundheitsminister am 7. Dezember unter österreichischer Präsidentschaft wurden wichtige und notwendige Empfehlungen verabschiedet, die wesentlich dazu beitragen werden, impfpräventable Erkrankungen in den EU-Staaten zurückzudrängen. Der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH) ist erfreut über die Initiative unter der Ägide von BM Hartinger-Klein, die dazu geführt hat, dass nun konkrete Maßnahmen auf dem Tisch liegen, mit denen Herausforderungen wie Impfmüdigkeit und niedrige Durchimpfungsraten wirksam bekämpft sowie Maßnahmen gesetzt werden können, um Lieferengpässe zu reduzieren. Die Umsetzung der Empfehlungen erfordert eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Stakeholdern, im Besonderen zwischen nationalen Gesundheitsbehörden und der Europäischen Kommission. Sowohl die europaweite Dachorganisation Vaccines Europe als auch der ÖVIH sind bereit, mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten, um speziell jenen Teil der Empfehlungen voranzutreiben, bei denen die Industrie einen wichtigen Beitrag leisten kann. Das betrifft unter anderem die Themen Forschung und Entwicklung sowie nachhaltige Versorgung mit Impfstoffen.

Durchimpfungsraten beim Gesundheitspersonal erhöhen

Die vom EU-Rat angenommenen Maßnahmen gegen die Impfmüdigkeit enthalten unter anderem mehr Engagement und eine bessere Schulung aller Personen, die im Gesundheitsbereich tätig sind. „Gerade für Österreich, wo die Durchimpfungsraten gegen einige impfpräventablen Erkrankungen wie z.B. Influenza beim Gesundheitspersonal nach wie vor niedrig sind, sind das ganz wichtige Ansatzpunkte“, erklärt Mag.a Renée Gallo-Daniel, Präsidentin des ÖVIH. „Wenn Ärzte, Pflegepersonal und Apotheker eine positive Einstellung zum Impfen haben, dann lassen sie sich nicht nur selbst häufiger impfen, sondern sprechen auch häufiger Impfempfehlungen gegenüber den Patienten aus.“

Elektronischer Impfpass in Österreich und der EU

Ein anderer wichtiger Vorschlag ist die Einführung eines EU-weiten Informationssystems über Impfungen*, das durch die ECDC** koordiniert werden soll. Ebenfalls empfohlen wurde eine EU-weiter digitaler Impfpass, um den Impfstatus von EU-Bürgern auch über nationale Grenzen hinweg überblicken zu können. „In Österreich wird bereits 2020 in einigen Regionen der Elektronische Impfpass als Pilotprojekt bei Kindern unter sechs Jahren eingeführt. Damit wird erstmals eine flächendeckende valide Datenerhebung zum Impfstatus in dieser Altersgruppe möglich“, erläutert Mag. Bernhard Prager, Generalsekretär des ÖVIH. „Allerdings kann dies nur ein erster Schritt sein, denn wir brauchen unbedingt eine lückenlose Impfdokumentation über alle empfohlenen Impfungen in allen Altersgruppen, die dann auch in eine EU-weite Impfkarte übernommen werden kann.“

Frühzeitiger Dialog entscheidend

„Ganz wichtig ist der möglichst frühzeitige Dialog mit Forschern, Entwicklern, nationalen politischen Entscheidungsträgern, Regulatoren und öffentlichen Institutionen“, ergänzt Mag.a Sigrid Haslinger, Vizepräsidentin des ÖVIH. Nur dadurch könne dafür gesorgt werden, dass Lieferengpässe zukünftig deutlich seltener vorkommen. Aktuell gebe es zu wenig Informationen über den tatsächlichen Impfstoffbedarf, unflexible Beschaffungsmechanismen, lange Vorlaufzeiten bei der Impfstoffproduktion, extensive Genehmigungsverfahren beim Ausbau von Produktionsstätten, ein (zu) hohes Maß an regulatorischen Anforderungen, mehrfache Tests und Chargenfreigaben und unterschiedliche länderspezifische Vorgaben bei den Verpackungen. „Nur ein ständiger Dialog mit den Entscheidungsträgern über den zukünftigen Impfstoffbedarf sowie über verbesserte Beschaffungsverfahren ermöglicht es, rechtzeitig mit der notwendigen Impfstoffproduktion zu beginnen. So können wir gemeinsam dafür sorgen, dass die kurz- und langfristige Impfstoffversorgung in Österreich und der gesamten EU gewährleistet ist“, so Haslinger.

Die wichtigste Rolle der Impfstoffindustrie ist weiterhin, sichere und effektive Impfstoffe in höchster Qualität zu entwickeln und zu produzieren sowie Initiativen zu unterstützen, die eine faktenbasierte Information über Impfstoffe und Impfungen gewährleisten. Der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller wird gemeinsam mit Vaccines Europe daran mitwirken, die EU Ratsempfehlungen umzusetzen und so den bestmöglichen Schutz der Österreicher und EU-Bürger vor impfpräventablen Erkrankungen sicherzustellen.

* European Vaccination Information Sharing System (EVIS)

** Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten

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Apotheken: Sauerstofftankstellen für COPD-Patienten

Branchen News vom 13.12.2018

Wien (OTS) – Österreichweit leiden 400.000 Menschen an der tückischen Lungenkrankheit COPD. Die Weltgesundheitsorganisation erwartet, dass die COPD bis zum Jahr 2030 die dritthäufigste Todesursache sein wird. Viele Patienten brauchen zum Atmen medizinischen Sauerstoff, der aus mobilen Tanks über die Nase verabreicht wird. Um die Mobilität und die Lebensqualität dieser Patienten zu erhöhen, haben die österreichischen Apotheken bundesweit bereits 39 Sauerstofftankstellen eingerichtet. Dort können die PatientInnen ihre mobilen Sauerstoffbehälter an den von der Firma Vivisol aufgestellten Versorgungstanks kostenlos füllen.

Was ist COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease)?

COPD ist die Abkürzung für eine chronische Atemwegserkrankung. Sie äußert sich durch chronischen Husten, häufige Schleimbildung und Atemnot. Die chronische Entzündung greift dabei die Lungenstruktur an, sodass die feinen Lungenbläschen, die den Sauerstoff in den Körper aufnehmen, zerstört werden. Sauerstoff wird aber von allen Organen zum Leben benötigt. Daher kommt es im Lauf der Erkrankung unbehandelt auch zu schweren Folgeschäden an allen Organen, wodurch sich die Lebenserwartung verkürzen kann.

„Was in der Regel mit Atemnot beginnt, beeinflusst das Leben immer stärker. COPD führt sehr oft, insbesondere wenn sie nicht rechtzeitig oder nicht angemessen behandelt wird, zu persönlichem Leid, Depressionen, reduzierter Mobilität, schlechterer Lebensqualität und verkürzter Lebenserwartung“, erklärt Otto Spranger, Sprecher der Österreichischen Lungenunion.

Therapie von COPD

Als chronische Erkrankung ist COPD nicht heilbar, jedoch behandelbar. Das Behandlungsziel besteht darin, das Fortschreiten der Erkrankung zu mindern oder aufzuhalten und damit die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Die Behandlung erfolgt vorwiegend mittels inhalierbarer Medikamente (Inhalatoren, Dosieraerosole), die vom Lungenfacharzt verschrieben werden. Die Früherkennung spielt eine große Rolle, um Folgeschäden zu vermeiden. Man geht davon aus, dass in Österreich mehr als 25 Prozent der über 40-Jährigen von COPD betroffen sind, wobei viele von ihnen gar nichts von ihrer Erkrankung wissen.

Wann kommt medizinischer Sauerstoff zum Einsatz?

Ab einem gewissen Stadium brauchen manche Patienten reinen Sauerstoff zum Atmen. „Medizinischer Sauerstoff ist ein Arzneimittel und unterliegt deshalb strengsten Sicherheits- und Qualitätsauflagen. Von der Herstellung über die Qualitätssicherung bis zur Logistik ist die Handhabe mit einem sehr großen Aufwand verbunden, bis der Sauerstofftank bei uns in der Apotheke den Kunden zur Verfügung steht,“ so Mag. pharm. Dr. Gerhard Kobinger, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer.

Unter der dauerhaften Gabe von Sauerstoff kommt es zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit, bisweilen sind sogar fast normale körperliche Betätigungen möglich. Vielleicht noch mehr als bei anderen Arzneimitteln steht beim medizinischen Sauerstoff der Faktor Lebensqualität in ganz engem Zusammenhang mit der therapeutischen Wirkung. Durch vermehrte Bewegung wird ebenfalls der Abbau der Muskulatur vermieden.

Die Übertragung funktioniert über Flüssigsauerstoff oder einen elektrischen Sauerstoffkonzentrator, der den Körper mit zusätzlichem Sauerstoff per Nasenmaske oder -brille versorgt. Damit die COPD Sauerstofftherapie Wirkung zeigt, sollte die Versorgung bestenfalls rund um die Uhr, mindestens aber 16 Stunden pro Tag durchgeführt werden.

In der Regel werden die Patienten in ihrer Wohnung mit einem großen Sauerstofftank versorgt. Um sich jedoch auch außerhalb der Wohnung bewegen zu können, an die frische Luft zu kommen, Einkäufe zu erledigen oder einen Arztbesuch absolvieren zu können, wird ein tragbares Sauerstoffgerät verwendet. Die Tanks dieser tragbaren Sauerstoffgeräte müssen jedoch aufgrund der geringen Kapazität regelmäßig nachgefüllt werden. „Mit der Erweiterung des Netzes an Sauerstofftankstellen erreichen die Apotheken mehr Lebensqualität und mehr Mobilität für die COPD-Patienten. Die Apotheken eignen sich hervorragend als Sauerstofftankstellen. Dort treffen Ort der Befüllung und fachliche Expertise der Apothekerinnen und Apotheker aufeinander“, versichert Kobinger. 39 Apotheken in ganz Österreich verfügen aktuell über Sauerstofftankstellen.

COPD-Patient erklimmt Stephansdom

Mit der Besteigung des Wiener Stephansdoms setzte der Künstler Eberhard Jordan, selbst COPD-Patient mit knapp 30 Prozent Lungenvolumen, erst Ende November des heurigen Jahres ein nicht nur medial viel beachtetes Zeichen: Nach fast vier Monaten Aufbautraining meisterte er die 343 Stufen zur Türmerstube des Doms – ein Unterfangen, das schon für viele Gesunde eine Herausforderung darstellt, für die meisten COPD-Patienten ein undenkbares Wagnis. „Ziel der Aktion war es, anderen Betroffenen Mut zu machen und ein Bewusstsein für die Krankheit und ihre Folgen zu schaffen“, sagt Jordan.

Für einen reibungslosen Ablauf des Sauerstofftankens sorgt die Firma Vivisol Home Care Services. „Unser Ziel ist es seit jeher, die Mobilität und Lebensqualität der Sauerstoffpatienten zu verbessern. Daher unterstützen wir das Projekt Sauerstofftankstelle seit Anbeginn durch die kostenlose zur Verfügungstellung der Sauerstofffässer, an denen die Patienten bei Bedarf ihre mobilen Sauerstoffbehälter auffüllen können“, gibt Mag. Andreas Budz von Vivisol bekannt.

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Renaissance von Masern & Co.: Warum Impfen „in“ sein muss – in jedem Alter

Branchen News vom 13.12.2018

Wien (OTS) – „Jedes Alter braucht seine Impfung, von der Phase als Neugeborenes über die Kindheit und Jugend, bis hin zur Schwangerschaft und zum hohen Alter.“ Das betont Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien und wissenschaftliche Leiterin des Österreichischen Impftags 2019 – dieser steht dementsprechend unter dem Motto „Impfprävention – Von Jung bis Alt.“ Und angesichts der unerwünschten Renaissance von schweren Infektionskrankheiten wie Masern, Keuchhusten (Pertussis) oder Diphtherie, aber auch den vielen mit Influenza assoziierten Todesfällen, forderten die ExpertInnen von MedUni Wien, Österreichischer Ärztekammer und Österreichischer Apothekerkammer auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, dass Impfen wieder „in“ sein muss und mangelhafter Impfschutz als gesellschaftliches Problem betrachtet wird.

Um das zu erreichen, sei es dringend notwendig, dem „negativen Impfpopulismus“ die richtigen und wirksamen Kommunikationsstrategien entgegenzusetzen, sagte Wiedermann-Schmidt: „Denn nur wenn wir Ärzte und alle im Gesundheitswesen Tätigen ausreichend Wissen über das Impfen und die richtigen Kommunikationswege haben, kommt die Botschaft auch tatsächlich an. Daher haben wir das Immunsystem ins Zentrum des Plenarvortrags gestellt um zu erinnern, warum bestimmte Erkrankungen in gewissen Altersgruppen besonders gefährlich sind und warum Impfungen in allen Altersgruppen wichtig sind.“

„Nur mit einem entsprechenden Grundverständnis können wir erreichen, dass jede/r Einzelne auch die Verantwortung für das Ganze übernimmt, um so Erkrankungen und Todesraten durch Infektionskrankheiten verhindern und verringern zu können“, ergänzt sie. Allein im ersten Halbjahr 2018 gab es laut Welt-Gesundheitsorganisation WHO in Europa mehr als 41.000 Masernfälle mit 37 Todesopfern. „Jedes dieser Opfer wäre mit einer Impfung zu verhindern gewesen.“ Viele Menschen würden etwa Masern als „Kinderkrankheit“ fehlinterpretieren und daher als etwas „Leichtes“ abtun oder generell das Impfen aus Unwissenheit als „unnatürlich“ ablehnen.

Vom Schutz des Einzelnen zum Kollektivschutz

Wissensvermittlung über Impfungen muss in der Kindheit mit der „richtigen Sprache“ erfolgen, betont die Expertin. „Der Vortrag, ‚Echt cool: cruisen, chillen, impfen‘, beschäftigt sich daher nicht nur mit den Impfungen, die im Jugendlichenalter wichtig sind, sondern auch damit, wie wir diese Altersgruppe durch die richtige Sprache und Bilder erreichen und ins Boot holen können.“

Ein erster Schritt, so Wiedermann-Schmidt, müsse die Impfverpflichtung für alle Menschen sein, die in Gesundheits- und Sozialberufen arbeiten: „2017 betrafen Masernerkrankungen nahezu 20 Prozent des Gesundheitspersonals in Österreich – ein unhaltbarer Zustand.“ Abgesehen vom Eigenschutz und Schutz des Patienten bzw. der Patientin müssten ÄrztInnen, Pflegepersonal sowie ApothekerInnen als starkes Vorbild vorangehen, um die Bevölkerung zu motivieren, sich auch impfen zu lassen. Nur der Individualschutz führt auch zum Kollektivschutz. Wiedermann-Schmidt: „Doch leider stellen wir fest, dass der Zeitgeist ‚Egoismus‘ heißt – auch beim Impfen. Jede/r schaut nur auf sich, als wäre er oder sie nicht Teil eines sozialen Gefüges. Aber nur, wer sich selbst schützt und impfen lässt, schützt auch alle anderen Menschen im persönlichen Umfeld und verhindert so Impflücken. Das versteht man unter sozialer Eigenverantwortung, die für jeden selbstverständlich sein sollte.“

Impfung: Kleine schützen Große

Die Masernproblematik ist zweifellos dramatisch, darf aber nicht von anderen durch Impfung verhinderbaren Erkrankungen ablenken, sagte der Leiter des Impfreferats der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Rudolf Schmitzberger. So habe sich etwa die Zahl der Keuchhusten-Fälle von 2015 auf 2017 mehr als verdoppelt. „Die Krankheit breitet sich fast so rasant wie Masern aus. Die Symptome bei Kindern und Erwachsenen werden oft erst spät richtig interpretiert. Ein ausreichender Impfschutz ist daher speziell für sensible Personengruppen wie Schwangere besonders wichtig.“

Zwei Drittel der Zwei- bis Dreijährigen trügen auch Pneumokokken-Keime unbemerkt in sich und würden so zur potenziellen Lebensgefahr für ihr Umfeld. „Gegen Pneumokokken gibt es mittlerweile einen breiter wirksamen 13-fach-Impfstoff, den bereits mehr als 100 Länder übernommen haben. Auch unser Gratis-Kinderimpfprogramm sollte vom jetzigen 10-fach- Impfstoff auf diesen Impfstoff umsteigen“, fordert Schmitzberger. Influenza werde ebenfalls großteils von Kindern übertragen, die Impfung müsste daher dringend ins Impfprogramm aufgenommen werden. „Kleine schützen Große: Sind die Enkel geimpft, sind nicht nur sie selbst, sondern auch die Eltern und Großeltern vor Erkrankungen geschützt“, so sein Fazit.

Apotheken als wichtige Beratungsstellen

„Der österreichischen Apothekerschaft kommt beim Thema Impfen eine besonders wichtige Rolle zu: jene der Beratung im Sinne der Prävention. Mit mehr als 400.000 PatientInnen- und Kundenkontakten pro Tag sind die heimischen Apotheken die ersten Anlaufstellen für die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Daraus ergibt sich für die Apothekerinnen und Apotheker zum einen eine immense Verantwortung, zum anderen die große Chance, auf das Gesundheitsbewusstsein der Menschen positiv Einfluss zu nehmen. Das gilt besonders beim Impfen, einem Thema, das sehr kontrovers diskutiert wird und bei dem in der Öffentlichkeit als Folge von Informationsdefiziten eine große Unsicherheit herrscht“, betont Gerhard Kobinger, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer. Im Übrigen sei der Auftrag an die Apothekerschaft, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung nachhaltig zu stärken, auch im aktuellen Regierungsprogramm formuliert, ergänzt Kobinger.

Österreichischer Impftag 2019 – „Impfprävention – Von Jung bis Alt.“

Der Österreichische Impftag ist die größte richtungsweisende Impfveranstaltung für ÄrztInnen und ApothekerInnen in Österreich und wird von der Österreichischen Akademie der Ärzte GmbH in Kooperation mit der MedUni Wien, der Österreichischen Ärztekammer sowie der Österreichischen Apothekerkammer veranstaltet.

Datum: 19.01.2019, 08:00 – 16:00 Uhr

Ort: Austria Center Vienna
Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien, Österreich

Url: http://www.impftag.at

Rückfragen & Kontakt:

Medizinische Universität Wien
Mag. Johannes Angerer
Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
+431 40160 – 11 501; Mobil: +43 664 800 16 11 501
johannes.angerer@meduniwien.ac.at
http://www.meduniwien.ac.at

Mag. Andrea Riedel
Österreichische Ärztekammer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/ 51406 – 3345
E-Mail: a.riedel@aerztekammer.at
Weihburggasse 10-12, 1010 Wien
www.aerztekammer.at

Mag. Elisabeth Ort
Österreichische Apothekerkammer
Presse & Kommunikation
Tel.: 01/ 404 14-600
E-Mail: elisabeth.ort@apothekerkammer.at
Spitalgasse 31, 1090 Wien
www.apothekerkammer.at

Mag. Simon Huber
Österreichische Akademie der Ärzte GmbH
Leitung Fortbildung & E-Learning
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Morgenstund´ der Oberösterreichischen Apothekerkammer

Branchen News vom 11.12.2018

Linz (OTS) – “Es ist ein Gebot der Stunde, die Kompetenz der Apothekerinnen und Apotheker im Sinne der optimalen Versorgung der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher besser zu nützen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Medizin und Landespolitik wollen wir ungenützte Potenziale aufzeigen und Überlegungen für konkrete Maßnahmen anstellen“, so der Präsident der Oberösterreichischen Apothekerkammer Mag. pharm. Thomas W. Veitschegger und Vizepräsidentin Mag. pharm. Monika Aichberger über die Intention der „APO Morgenstund´“, einem Experten-Talk der Oberösterreichischen Apothekerkammer. Die „APO Morgenstund´“ widmete sich der Frage, welchen Beitrag die öffentlichen Apotheken zur besseren Versorgung von Herz-Kreislauferkrankungen und anderen chronischen Erkrankungen leisten können.

„Die Apotheken zeichnet aus, dass sie akademisch ausgebildetes Personal haben und insbesondere in Oberösterreich verschiedene Projekte wie beispielsweise die Gefäßaltermessung oder einen Lehrgang in Kooperation mit der Krebsakademie initiieren“, betonten der Präsident und die Vizepräsidentin der Oberösterreichischen Apothekerkammer unisono. Mit dem Lehrgang wolle man pharmazeutische Expertise aufbauen, um Onkologie-Patientinnen und -Patienten in dieser schwierigen Lebensphase bestmöglich zu unterstützen und diese über die Schnittstellen hinweg zu versorgen und zu begleiten. „Wir haben in zwei Lehrgängen bereits 50 oberösterreichische Apothekerinnen und Apotheker mit Onkologie-Zertifikat und das Interesse ist ungebrochen groß“, so Mag. pharm. Monika Aichberger. „Diese spezialisierten Apotheken können spezielle, kompetente Beratung anbieten, die auf einer fundierten Ausbildung fußt , indem sie einen sicheren Umgang mit den Krebspatientinnen und -patienten und deren Fragen im Zusammenhang mit der Erkrankung und alltäglichen Gesundheitsthemen haben. Wissen ist der beste Wirkstoff“, unterstreicht die Vizepräsidentin.

Das innovative Pilotprojekt zur Messung des Gefäßalters, welches die Apothekerkammer Oberösterreich gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie umsetzt sowie wissenschaftlich begleiten und evaluieren lässt, ist wiederum ein wichtiger Beitrag der Apothekerinnen und Apotheker im Hinblick auf Prävention und Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen. In Oberösterreich sind Herz-Kreislauferkrankungen mit 43 Prozent die häufigste Todesursache. Gleichzeitig wären laut Studien optimalerweise bis zu 90 Prozent der Herz-Kreislauferkrankungen vermeidbar. „Dass wir über 25 Prozent aller oberösterreichischen Apotheken zum Mitmachen beim Pilotprojekt der Gefäßaltermessung gewinnen konnten, ist ein guter Beweis dafür, wie sehr sich die Apothekerinnen und Apotheker für die Herzgesundheit engagieren“, unterstrich Mag. pharm. Thomas W. Veitschegger. Der Präsident der Oberösterreichischen Apothekerkammer Mag. pharm. Thomas W. Veitschegger und die Vizepräsidentin Mag. pharm. Monika Aichberger sind davon überzeugt, „dass sich in Zukunft Apotheken in konkreten Bereichen spezialisieren werden, um spezielle Dienstleistungen für eine besonders anspruchsvolle Gruppe von Patientinnen und Patienten anbieten zu können“.

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Karas: „Europa braucht eine starke EU“

Branchen News vom 10.12.2018

Wien (OTS) – Ein Appell an die Politik für ein glaubwürdigeres und politisch handlungsfähigeres Europa kommt von Othmar Karas, Mitglied des Europäischen Parlaments.“, Die „Idee Europa“ dürfe nicht „Opfer von nationalen Machtpolitiken und kurzfristigem Denken“ werden. Es sei vielmehr an den Politikern, Europa klar und unmissverständlich zu positionieren, erklärte Karas im Rahmen des „Europagesprächs“ mit dem Thema „Wie gesund ist Europa – Stehen wir vor der nächsten Krise?“, zu dem Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, am 28. November in die historische Bibliothek der Österreichischen Apothekerkammer geladen hatte. Anwesend waren auch Christa Wirthumer-Hoche, Vorsitzende des EMA-Managementboards, Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Clemens Martin Auer, Gesundheitsministerium, Alexander Herzog, Generalsekretär Pharmig, Andreas Windischbauer, Präsident der PHAGO, sowie Gerald Fleischmann, Generaldirektor der Volksbank Wien AG.

Mursch-Edlmayr forderte in ihrem Statement eine „intensive EU-Debatte auf allen Ebenen“. „Genau dazu möchte die Apothekerkammer mit dem Europagespräch beitragen. Um diesem Ansinnen Nachdruck zu verleihen, haben wir insbesondere an die EU-Organe gerichtete Botschaften zur Gesundheitspolitik, Arzneimittelversorgung und zu den Gesundheitsberufen formuliert und diese auch gemeinsam unterzeichnet“, ergänzte die Präsidentin.

Gemeinsame Feststellungen

1. Das menschliche Leben und die menschliche Gesundheit stellen das höchste Schutzgut im Wertesystem der Europäischen Union dar. Die Gesundheitspolitik, die Verwaltung des Gesundheitssystems und der medizinischen Versorgung liegen in der Verantwortung der Mitgliedstaaten. Die Europäische Union kann ergänzend tätig werden, indem sie die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten fördert und ihre Tätigkeit unterstützt. Dieser Subsidiaritätsgrundsatz darf nicht durch Binnenmarktaspekte abgeschwächt werden.

Daraus ergibt sich auch die Forderung auf Aufrechterhaltung einer insbesondere auch für das Arzneimittelrecht sowie das Berufsrecht der Gesundheitsberufe zuständigen „Generaldirektion Gesundheit“ innerhalb der EU-Kommission und der Einbeziehung des Medizinprodukterechts in diese Generaldirektion.

2. Liefer- und Versorgungsengpässe, verursacht zum Beispiel unter anderem durch Produktionsausfälle, Rückrufen auf Grund von Produktionsfehlern und Verunreinigungen, werden immer mehr ein europäisches und innerstaatliches Problem. Eine der Ursachen ist unter anderem die Verlagerung der Herstellung von Arzneimitteln und Ausgangsstoffen in Drittländer.

Zur Sicherstellung der Verfügbarkeit von Arzneimitteln sollen daher auf europäischer Ebene Maßnahmen umgesetzt werden, um Lieferengpässen vorzubeugen. Dazu gehört auch die Schaffung von Rahmenbedingungen, die die Arzneimittel- und Wirkstoffproduktion innerhalb Europas stärken.

3. Der wirtschaftsliberale Ansatz der EU-Kommission manifestiert sich im laufenden Bestreben, bestehende Regelungen der Freien Berufe – auch der Gesundheitsberufe – weitgehend abzubauen und der Selbstregulierung durch Markt und Wettbewerb zu überlassen. Dabei wird verkannt, dass das Berufsrecht der Freien Berufe, insbesondere der Gesundheitsberufe, im übergeordneten Interesse der Leistungsempfänger liegt und der „Gesundheitsmarkt“ ein atypischer Markt ist.

Es muss daher das Berufsrecht, die Freiberuflichkeit und Unabhängigkeit der Gesundheitsberufe, die den hohen Patientenschutz und die kontinuierliche Arzneimitteltherapiesicherheit gewährleisten, bewahrt werden.

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Hauptverband zieht positive Zwischenbilanz zur Einführung der e-Medikation

Branchen News vom 06.12.2018

Wien (OTS) – Seit Anfang des Jahres wird die e-Medikation, eine Funktion der elektronischen Gesundheitsakte ELGA, Schritt für Schritt eingeführt. Rund 2570 Arztinnen und Ärzte sowie 550 Apotheken in den Bundesländern Vorarlberg, Steiermark, Kärnten, Tirol und Salzburg sind an das System angeschlossen. Mehr als 15 Millionen Verordnungen wurden bereits in e-Medikation gespeichert. Bis Herbst 2019 wird die e-Medikation flächendeckend in ganz Österreich zur Verfügung stehen.

Unerwünschte Wechselwirkungen von Medikamenten sind ein nicht zu unterschätzendes Risiko für Patientinnen und Patienten. Über zwei Millionen Versicherte in Österreich nehmen regelmäßig fünf oder mehr Medikamente ein. Dabei können statistisch gesehen drei gemeinsam eingenommene Arzneimittel bereits drei Wechselwirkungen auslösen. Fünf Arzneimittel lösen bereits zehn Wechselwirkungen aus. Besonders rezeptfreie Medikamente können eine überproportional hohe Rate an Wechselwirkungen verursachen. Mengenmäßig betrachtet ist jede zweite Arzneimittelpackung, die in der Apotheke verkauft wird, ein rezeptfreies Präparat.

Genau hier setzt die e-Medikation an: behandelnde Ärztinnen und Ärzte können die e-Medikationsliste ihrer Patientinnen und Patienten einsehen und anhand dieser Grundlage neue Verordnungen auf eventuelle unerwünschte Wechselwirkungen prüfen. Dadurch erhalten Ärztinnen und Ärzte eine bessere Entscheidungsgrundlage für Diagnostik und Therapie. Nach der Speicherung in die e-Medikationsliste wird ein Rezept mit einem speziellen Code gedruckt. Durch das Scannen des Codes auf dem Rezept kann die Apotheke die Abgabe der verordneten Medikamente in der e-Medikationsliste speichern. Eine Neuerung für die Patientinnen und Patienten ist nun, dass auch Apotheken mit dem e-card System ausgestattet sind. Wenn die e‑card in der Apotheke gesteckt wird, kann die gesamte e-Medikationsliste für eine Wechselwirkungsprüfung oder Beratung abgerufen werden. Auch rezeptfreie Medikamente oder Rezepte von Wahlärzten können dann in die e‑Medikation eingetragen werden.

„Die Einführung der e-Medikation ist bisher nicht nur reibungslos über die Bühne gegangen, sondern stellt auch einen enormen Mehrwert für unsere Versicherten dar“, freut sich Alexander Biach, Vorsitzender des Verbandsvorstands im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. „Ärztinnen und Ärzte berichten uns, dass sie durch die e-Medikation in ihrer Arbeit unterstützt werden. Erstmals sehen sie, welche Medikamente von anderen Ärztinnen und Ärzten verordnet und von den Patientinnen und Patienten in der Apotheke bezogen werden. Besonders bei Urlaubsvertretungen, wenn Ärztinnen und Ärzte die Medikation eines fremden Patienten nicht kennen, ist das ein großer Vorteil. Denn Patientinnen und Patienten wissen oft nicht so genau, wie der Medikamentenname lautet und welche Dosierungsstärke sie brauchen. Auch die Apothekerinnen und Apotheker können nun sehen, welche Medikamente einem Patienten verordnet wurden und können auf dieser Grundlage beim Kauf von rezeptfreien Medikamenten noch besser beraten. Daher bin ich überzeugt, dass unser Gesundheitssystem mit der e-Medikation einen gewaltigen Entwicklungssprung in Richtung mehr Patientensicherheit macht.“

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall-und Pensionsversicherung Österreichs. Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,5 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige).

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Einladung zur Präsentation – Apotheken: Sauerstofftankstellen für COPD-Patienten

Branchen News vom 05.12.2018

Wien (OTS) – Österreichweit leiden mehr als 400.000 Menschen an der tückischen Lungenkrankheit COPD. Die Weltgesundheitsorganisation erwartet, dass COPD bis zum Jahr 2030 die dritthäufigste Todesursache weltweit sein wird. Viele Patienten brauchen medizinischen Sauerstoff, der aus mobilen Tanks kontinuierlich über die Nase verabreicht wird.

Um Mobilität und Lebensqualität dieser Patientinnen und Patienten zu erhöhen, wurde das Projekt der Sauerstofftankstellen ausgeweitet. Die Apotheken haben österreichweit bereits 39 derartige Tankstellen aufgestellt, wo die mobilen Tanks kostenlos gefüllt werden können. Die Aktion ist eine Kooperation mit der Österreichischen Lungenunion, Vivisol Home Care Services und Ferdinand Menzl Medizin-technik GmbH.

Wir laden herzlich zum Pressegespräch mit Fototermin. Die Apotheke Regenwald verfügt über eine Sauerstofftankstelle. Eberhard Jordan, COPD-Patient mit 30 Prozent Lungenvolumen, spricht über sein Leben mit der Lungenerkrankung.

Ihre Gesprächspartner sind:

  • Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin Österreichische Apothekerkammer
  • Eberhard Jordan, COPD-Patient
  • Otto Spranger, Österreichische Lungenunion
  • Mag. Andreas Budz, Mag. Elisabeth Angleitner, Vivisol Home Care Services

Datum: 11.12.2018, um 19:00 Uhr

Ort:
Apotheke Regenwald
Donauzentrum, Wagramerstraße 81 / Top 134, 1220 Wien

Anmeldungen unter:
Österreichische Apothekerkammer
Presse und Kommunikation
Wolfgang Müller MA, MSc
E-Mail: wolfgang.mueller@apothekerkammer.at
Tel.: 01- 40414-600

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Großes Ehrenzeichen der Republik Österreich an Apotheker Mag. pharm. Gottfried Bahr

Branchen News vom 04.12.2018

Wien (OTS) – Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen verleiht Herrn Mag. pharm. Gottfried Bahr das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Bahr war zehn Jahre Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes und zwanzig Jahre Obmann der Pharmazeutischen Gehaltskasse sowie Mitglied des Präsidiums bzw. Kammervorstands der Österreichischen Apothekerkammer. Das Ehrenzeichen wurde in Vertretung von Frau Bundesministerin Mag. Hartinger-Klein am 3. Dezember 2018 von Dr. Clemens Martin Auer feierlich überreicht. „Wir verstehen die Ehrung mit dem Großen Ehrenzeichen auch als eine Auszeichnung der gesamten Apothekerschaft“, erklärte Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Der 70-jährige Apotheker hat sich seit Jahrzehnten für die Gesundheitspolitik in Österreich und die optimale Arzneimittelversorgung der Bevölkerung eingesetzt. Der hochkarätige Standesvertreter wird für sein langjähriges Engagement ausgezeichnet. Aktuell hat er wichtige Kontroll- und Aufsichtsfunktionen inne, etwa als Mitglied der Kontrollausschüsse der Pharmazeutischen Gehaltskasse und der Österreichischen Apothekerkammer sowie als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Österreichischen Ärzte- und Apothekerbank AG.

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AVISO – Pressekonferenz zum Österreichischen Impftag 2019: „Impfprävention – Von Jung bis Alt“

Branchen News vom 03.12.2018

Wien (OTS) – Sehr geehrte Damen und Herren, der Österreichische Impftag 2019 am 19. Jänner im Austria Center Vienna legt den Fokus auf „Impfprävention – Von Jung bis Alt“. Dabei geht es auch um die Frage, warum Infektionskrankheiten wie Masern derzeit eine Renaissance erleben und wie verhindert werden kann, dass auch andere, längst vergessene Erkrankungen zurückkehren – und welche Herausforderung diese Problematik für ForscherInnen, ÄrztInnen und ApothekerInnen sowie für die Gesellschaft darstellt.

Zu diesem Themenbereich – und auch zur aktuellen Situation der Influenza bzw. -Impfung in Österreich – berichten VertreterInnen der MedUni Wien, der Österreichischen Ärztekammer und der Österreichischen Apothekerkammer am Mittwoch, 12. Dezember 2018 (10.00 Uhr) bei einer Pressekonferenz an der Medizinischen Universität Wien (Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin, Kinderspitalgasse 15, 1090 Wien).

Pressekonferenz zum Österreichischen Impftag 2019: „Impfprävention – Von Jung bis Alt“

Ihre GesprächspartnerInnen sind:

  • Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien und wissenschaftliche Leiterin des Österreichischen Impftages 2019
  • Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer
  • Rudolf Schmitzberger, Leiter des Referats für Impfangelegenheiten der Österreichischen Ärztekammer

Wir bitten um Anmeldung zur Pressekonferenz unter pr@meduniwien.ac.at.

Datum: 12.12.2018, 10:00 Uhr

Ort: Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der Medizinischen Universität Wien,
Kinderspitalgasse 15, 1090 Wien, Österreich

Rückfragen & Kontakt:

Medizinische Universität Wien
Mag. Johannes Angerer
Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
+431 40160 – 11 501
Mobil: +43 664 800 16 11 501
johannes.angerer@meduniwien.ac.at
http://www.meduniwien.ac.at

Mag. Andrea Riedel
Österreichische Ärztekammer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/ 51406 – 3345
E-Mail: a.riedel@aerztekammer.at
Weihburggasse 10-12, 1010 Wien
www.aerztekammer.at

Mag. Elisabeth Ort
Österreichische Apothekerkammer
Presse & Kommunikation
Tel.: 01/ 404 14-600
E-Mail: elisabeth.ort@apothekerkammer.at
Spitalgasse 31, 1090 Wien
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Mag. Simon Huber
Österreichische Akademie der Ärzte GmbH
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Tel.: 01/ 512 63 83 – 22
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BASG: Arzneimittelversorgung in Österreich

Branchen News vom 29.11.2018

Wien (OTS) – Am 27.11.2018 fand ein “Runder Tisch” zum Thema Arzneimittelversorgung in Österreich statt. Bei der hochkarätig besuchten Veranstaltung, die vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) organisiert wurde, diskutierten über 30 Vertreterinnen und Vertreter der österreichischen Arzneimittel-Stakeholder über Lösungsansätze, wie man vor dem Hintergrund der weltweit kontinuierlich zunehmenden Liefer- und Versorgungsengpässe die Versorgungslage in Österreich zum Nutzen von PatientInnen erhalten, absichern und zukünftig weiter stärken kann. Speziell die Sicherstellung der Versorgung nach dem Brexit wurde besprochen und es werden weitere Gespräche diesbezüglich mit den betroffenen Zulassungsinhabern einerseits und den österreichischen Ärzten und Apothekern andererseits geführt.

VertreterInnen von Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Ärzte- und Apothekerkammer, des pharmazeutischen Großhandels, der Patientenanwaltschaft, des Gesundheits-/Sozialministeriums, der Wirtschaftskammer, der Interessensvertretungen der pharmazeutischen Industrie sowie aus der Wissenschaft waren anwesend. In der vom verfahrensleitenden Mitglied des BASG Christa Wirthumer-Hoche geführten Veranstaltung, wurden unter anderem zwei konkrete Lösungsansätze diskutiert, die in einer der nächsten Novellen des österreichischen Arzneimittelgesetzes (AMG) Eingang finden könnten.

Meldepflicht bei Lieferengpässen erforderlich

Es bestand breiter Konsens, dass weltweite Produktions- und Lieferengpässe nur eingeschränkt auf nationaler Ebene zu lösen sind. Umso wichtiger ist es daher, rasch und verlässlich Transparenz in die aktuelle Versorgungssituation zu bringen und bestehende oder auch drohende Lieferengpässe frühzeitig den beteiligten Berufsgruppen zu kommunizieren. Dadurch können rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um selbst bei längerdauernden Engpässen die Versorgungslage nach Möglichkeit mit individuellen Maßnahmen abzufedern und rechtzeitig alternative Versorgungsschritte zu setzen.

Die bislang in weiten Fällen von Zulassungsinhabern nur unvollständig und freiwillig gehandhabten Meldungen über Lieferengpässe sollen daher zur besseren Planbarkeit der Versorgungslage einer Meldepflicht unterlegt werden. Drohende Lieferschwierigkeiten, die mehrere Wochen andauern und daher durch die Lagerhaltung des Großhandels nicht mehr überbrückbar wären, müssen, so die Pläne, dann verpflichtend vorab zum frühestmöglichen Zeitpunkt der Arzneimittelbehörde BASG bekanntgegeben werden.

Im Falle von drohenden Engpässen wurde zudem auf die Verordnungsermächtigung der Gesundheitsministerin verwiesen, die im Falle einer durch einen Lieferengpass ausgelösten Versorgungskrise auch weitergehende Maßnahme verfügen kann, wobei als adäquates Mittel auch ein Exportstopp der in Österreich noch vorrätigen Arzneimittelmengen verfügt werden kann. Da insbesondere bei europaweiten oder sogar weltweiten Lieferengpässen die Tendenz erkennbar war, dass in Österreich vorrätige Arzneimittel ins Ausland verkauft und damit teilweise der heimischen Bevölkerung entzogen wurden, können diese Notfallmaßnahmen anlassbezogen mithelfen, die Versorgung der österreichischen Bevölkerung sicherzustellen.

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Homöopathie: Aufklärung und Information wichtig

Branchen News vom 29.11.2018

Wien (OTS) – Im Streit um den Wert und die Wirksamkeit der Homöopathie appelliert Pharmig-Generalsekretär Mag. Alexander Herzog an das individuelle Gesundheitsmanagement: “„In Österreich greifen viele zu homöopathischen Produkten. Das zeigt eine gewisse Affinität von Teilen der Bevölkerung zu diesem komplementärmedizinischen Angebot. Ob Schulmedizin oder Komplementärmedizin, Aufklärung und Information sind in beiden Fällen wichtig, um Menschen darin zu stärken, ihre Gesundheit selbstbestimmt zu managen.“”

In Österreich gibt es klare gesetzliche Vorgaben, die einzuhalten sind, wenn es um die Zulassung oder Registrierung von Homöopathika geht. Diese werden von der nationalen Zulassungsbehörde hinsichtlich ihrer Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit bewertet. „Das ist auch wichtig, denn es muss gewährleistet sein, dass Patienten keinen Schaden nehmen“, so Herzog.

Ein Verkaufsverbot, wie es Patientenanwältin Sigrid Pilz fordert, sieht Herzog heikel: „Vorrangig muss die Information über die Produkte sein. Das schafft die Basis, auf der jeder einzelne selbst entscheiden kann, ob und welche frei erhältlichen Produkte aus der Apotheke er zum Erhalt oder zur Verbesserung seiner eigenen Gesundheit einnehmen möchte.“

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand November 2018), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Pharmig und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

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Welt-AIDS-Tag

Branchen News vom 28.11.2018

Wien (OTS) – Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember weisen die österreichischen Apothekerinnen und Apotheker auf den niederschwelligen Zugang zu HIV-Tests in Apotheken hin. Seit Sommer dieses Jahres sind HIV-Selbsttests rezeptfrei in den österreichischen Apotheken erhältlich. Der Test ermöglicht, den eigenen HIV-Status selbst zu bestimmen.

In Österreich werden täglich ein bis zwei HIV-Neudiagnosen gestellt. Allerdings klaffen der Zeitpunkt der Infektion und jener der Diagnose meist weit auseinander: Viele Betroffene erhalten die Diagnose erst, wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Dieser Umstand wirkt sich nachteilig sowohl auf die Behandlung als auch auf die Lebenssituation der Betroffenen aus. Eine frühzeitige Diagnose verbunden mit einer rasch eingeleiteten Behandlung ist für den Therapieerfolg und die Lebensqualität der Betroffenen von großer Bedeutung.

Früherkennung und Prävention

Um die Hemmschwelle bei HIV-Tests zu senken und so einen wesentlichen Beitrag zur Früherkennung von HIV-Infektionen zu leisten, werden seit Sommer dieses Jahres HIV-Selbsttests rezeptfrei in den österreichischen Apotheken angeboten. Der Test ermöglicht den eigenen HIV-Status unkompliziert und schnell zu bestimmen.

„Es ist wichtig, seinen Immunstatus zu kennen und HIV-Selbsttests aus der Apotheke sind ein wesentlicher Schritt in Richtung Früherkennung der Erkrankung“, erklärt Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer. „Anlässlich des Welt-AIDS-Tages möchten wir darauf aufmerksam machen, dass jeder einen HIV-Selbsttests mit nur einem Tropfen Blut innerhalb weniger Minuten zu Hause durchführen kann.“

In Österreich sind die HIV-Selbsttests exklusiv in Apotheken erhältlich. Damit der Test ordnungsgemäß zu Hause durchgeführt werden kann und den Kunden die nötigen Informationen zur Verfügung stehen, ist ein Gespräch mit der Apothekerin/dem Apotheker im Vorfeld notwendig. Da die Abgabe der Tests eine feinfühlige und kompetente Beratung durch Apothekerinnen und Apotheker erfordert, hat die Apothekerkammer gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium, Ärzten, der Österreichischen AIDS Gesellschaft und der Aids Hilfe zertifizierte Schulungen für Apothekerinnen und Apotheker sowie standardisierte Beratungsleitfäden erarbeitet. Auch Kundeninformationsbroschüren sind eigens erstellt worden. „Des Weiteren werden laufend regionale Fortbildungsveranstaltungen und Online-Schulungen angeboten. Jede Maßnahme, die dazu beiträgt, die Hemmschwelle vor einem HIV-Test abzubauen und die Menschen frühzeitig der richtigen Diagnose und Therapie durch Ärztinnen und Ärzte zuzuführen, wird von der Apothekerkammer gerne unterstützt“, so die Präsidentin.

Von der Aids Hilfe Wien wurde eine nationale HIV-Selbsttest Helpline eingerichtet (0800 25 22 89, besetzt von Mo – Fr 10:00 – 17:00), um Fragen zu Anwendung, Haltbarkeit und Lagerung, Testsicherheit, zum diagnostischen Testfenster und zum Vorgehen bei einem reaktiven Ergebnis zu beantworten.

So funktioniert der HIV-Selbsttest

Bei dem HIV-Selbsttests handelt es sich um einen Schnelltest, der speziell für die Laienanwendung zu Hause konzipiert ist. Derzeit können in Österreich zwei Tests ausschließlich über Apotheken bezogen werden. Beide sind Antikörpertests und können 12 Wochen nach dem letzten Risikokontakt eine HIV-Infektion feststellen oder ausschließen. So lange kann es dauern, bis sich Antikörper gebildet haben, die der Test dann nachweist. Der Test kann rasch und unkompliziert durchgeführt werden. Durch einen Stich in die Fingerkuppe wird ein Bluttropfen für den Test entnommen. Je nach Test wird binnen weniger Minuten der HIV-Status angezeigt.

Mursch-Edlmayr betont: „Ein positiver HIV-Selbsttest bedeutet noch keine HIV-Diagnose! Sollte der HIV-Selbsttest ein positives Ergebnis anzeigen, muss dieser durch einen spezifischen Labortest verifiziert werden. Die Apothekerinnen und Apotheker raten in solchen Fällen, rasch einen Arzt/Ärztin und/oder ein Behandlungszentrum der Österreichischen AIDS Gesellschaft (ÖAG) bzw. der Aids Hilfe aufzusuchen.“

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Liste Pilz/Kolba: 10.850 Unterschriften für die Liberalisierung von Cannabis in der Medizin

Branchen News vom 28.11.2018

Wien (OTS) – Peter Kolba, selbst Schmerzpatient (Polyneuropathie), hat vor sechs Monaten eine Petition im Web gestartet, um der Forderung der Liste Pilz nach einer Liberalisierung von Cannabis in der Medizin Nachdruck zu verleihen. Diese Petition wurde von 10.850 Personen unterstützt. Die Unterschriften werden heute dem Gesundheitsministerium übermittelt.

Kolba hat im Frühjahr in Nationalrat einen entsprechenden Entschließungsantrag eingebracht. Im Gesundheitsausschuss wurde durch einen Beschluss aller Parteien die Gesundheitsministerin Hartinger-Klein aufgefordert, bis Jänner 2019 dem Gesundheitsausschuss einen Bericht zum Thema vorzulegen.

„Ich appelliere an die Frau Ministerin Hartinger-Klein, diese Unterschriften bei der Erstellung des Berichtes als Stimme der Betroffenen zu berücksichtigen,“ sagt Peter Kolba, Leiter des Team BürgerInnenrechte der Liste Pilz. „SchmerzpatientInnen sind häufig schon betagte Menschen. Es ist höchst an der Zeit für diese eine rasche Lösung á la Deutschland zu finden,“ so Kolba weiter.

In Deutschland hatte im Frühjahr 2017 ein Beschluss aller Parteien die Liberalisierung von Cannabis in der Medizin eingeleitet. PatientInnen bekommen nun – auf Rezept – Cannabisblüten in der Apotheke.

„Die Apotheke als Beratungsstelle für PatientInnen macht viel Sinn. Das soll aber keinesfalls dazu führen, dass legale Pflanzen (die vor allem CBD enthalten und nur unter o,3mg THC aufweisen) vom freien Markt in Apotheken verdrängt werden,“ stellt Kolba klar, „es geht um die Interessen der PatientInnen und nicht die der Pharmaindustrie!“

Der Inhaltstoff THC ist rauschfördernd und wird in Österreich derzeit kriminalisiert. Der Inhaltstoff CBD ist nicht psychoaktiv und darf daher legal konsumiert werden. Beiden Stoffen werden in vielen Studien, insbesondere in einer Studie der Amerikanischen Akademie der Wissenschaften, medizinische Wirkungen bei Schmerzen, bei Übelkeit, für Muskelentspannung und für Schlafförderung zugeschrieben. Zu vielen weiteren Anwendungen gibt es intensive Forschungen.

„Es wäre absurd, Cannabis zur Arzneimittelpflanze des Jahres zu küren und den Konsum durch PatientInnen zu kriminalisieren. Wir brauchen endlich einen deutlichen Schwenk in der Drogenpolitik. Die Liberalisierung von Cannabis in der Medizin ist ein längst überfälliger Schritt. Über eine generelle Entkriminalisierung auch für KonsumentInnen sollte in der Folge rational diskutiert werden,“ stellt Kolba abschließend fest.

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VSL#3®: Das Super-Probiotikum, das aus der Kälte kam

Branchen News vom 26.11.2018

Wien (OTS) – Mit seinem Probiotikum VSL#3® bringt das biopharmazeutische Unternehmen Ferring Arzneimittel Ges.m.b.H. die Darmflora wieder ins Gleichgewicht. Eine sehr hohe Dosis von mindestens 450 Milliarden lebenden Bakterien pro Beutel und die gekühlte Lagerung machen die Einzigartigkeit und die in mehr als 80 wissenschaftlichen Studien belegte Wirkung des Produkts aus.

VSL#3® ist ein diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke zur diätetischen Behandlung von Beschwerden bei Reizdarmsyndrom, Colitis ulcerosa bei Erwachsenen und Kindern ab sechs Jahren sowie nach Anlage eines ileoanalen Pouchs bei Erwachsenen. Seit Juni 2018 ist VSL#3® von Ferring auf dem österreichischen Markt erhältlich.

Im Vergleich zu anderen Produkten am Markt, weist VSL#3® eine um mindestens das 30-Fache höhere Konzentration und eine spezielle Mischung verschiedener Bakterienstämme natürlichen Ursprungs auf. Mindestens 450 Milliarden lebende Milchsäure- und Bifidobakterien aus 8 Bakterienstämmen finden sich in jedem Portionsbeutel. Eine Packung VSL#3® beinhaltet 30 Beutel, von denen ein bis zwei Beutelinhalte täglich in 200 ml Wasser, Joghurt, Apfelsaft oder ein anderes Kaltgetränk ohne Kohlensäure eingerührt und getrunken werden. Wichtig ist die gekühlte Lagerung bei 2 bis 8 °C, die garantiert, dass die Zahl lebender Bakterien erhalten bleibt. Bei Bestellung von VSL#3® in der Apotheke ist das Produkt innerhalb weniger Stunden verfügbar und entfaltet seine Wirkung aufgrund der Kühlung sofort.

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Biosimilars auf dem Vormarsch: starker Wettbewerb und großes Marktpotenzial

Branchen News vom 21.11.2018

Wien (OTS) – Biopharmazeutika sind moderne Arzneimittel und ermöglichen die Behandlung komplexer Erkrankungen wie Krebs oder Autoimmunerkrankungen. Sie entstehen in einem hochkomplexen Herstellungsprozess und sind dementsprechend teuer. Biosimilars sind biotechnologische Nachfolgepräparate von Biopharmazeutika und wesentlich günstiger.

Eine Biosimilars-Verbrauchsstudie von 2017 von IQVIA im Auftrag des Biosimilarsverbandes Österreich hat gezeigt, dass bis 2021 in Österreich durch den Einsatz von Biosimilars Einsparungen von bis zu 320 Millionen Euro möglich sind. „Darin sind die Einsparungen im Krankenhausbereich noch gar nicht berücksichtig. Allein in den letzten sieben Jahren konnten so die Ausgaben im Gesundheitssystem um 100 Millionen Euro reduziert werden. Damit ist das Einsparungspotenzial in Österreich durch Biosimilars bei Weitem noch nicht voll ausgeschöpft.“, so Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber, Präsidentin des Biosimilarsverbandes Österreich.

Viel Potential am Markt, beim Patienten und für unser Gesundheitssystem

Aufgrund des Patentablaufes von einigen sehr wichtigen Biologika sind in den letzten drei Jahren vermehrt Biosimilars auf den Markt gekommen. Derzeit sind über 44 Biosimilars in der EU zugelassen, etwa 92 neue Biosimilars sind aktuell in fortgeschrittener Entwicklung. In Österreich sind bislang 25 Biosimilars zu 12 Wirkstoffen am Markt erhältlich, Anfang 2019 werden weitere Biosimilars hinzukommen.

Mit Biosimilars besteht damit eine neue Chance der verbesserten Patientenversorgung: Durch die geringeren Kosten können Biosimilars eine Versorgungslücke füllen und mehr Patienten zu niedrigeren Kosten versorgen. Biopharmazeutika stellen eines der am schnellsten wachsenden Segmente des Pharmamarktes dar. Biosimilars sind biotechnologische Nachfolgepräparate von Biopharmazeutika und im Preis wesentlich günstiger – aber mit gleichwertiger Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit wie ihr Referenzprodukt.

Bis 2020 verlieren zahlreiche Biopharmazeutika ihre Patente, in Österreich wird das Marktvolumen damit im Jahr 2020 im niedergelassenen Bereich bei rund 380 Millionen Euro liegen. Dass die Schwelle von 400 Millionen Euro pro Jahr an Kosten für den Erstattungsträger nicht durchbrochen wird, ist den Einsparungen durch Biosimilars zu verdanken.

Allein im Bereich der niedermolekularen Heparine, Wirkstoffe aus der Gruppe der Antithrombotika, bedeutet das einen Markt von rund 54 Millionen Euro. Hier gibt es derzeit zwei Biosimilars, welche die Therapiemöglichkeiten erweitern und Einsparungen in Höhe von ca. 50 Millionen Euro kumuliert bis 2021 ermöglichen. Auch in der Behandlung verschiedener entzündlicher Erkrankungen sind mehrere Adalimumab-Biosimilars zu erwarten, hier geht es gar um einen Markt von ca. 100 Millionen Euro Jahresumsatz.

Dennoch ist noch viel Luft nach oben: Immer noch werden bei gleichwertiger Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit die oft wesentlich kostspieligeren Referenzbiologika verwendet.

Vertrauen durch Information

Trotzdem wissen nur die Wenigsten ausreichend über Biosimilars Bescheid. „Biosimilars sind noch nicht hinreichend bekannt und es gibt immer noch Vorbehalte hinsichtlich ihres Einsatzes – sowohl bei der Ärzteschaft als auch bei den Patienten. Wir müssen das Vertrauen in Biosimilars noch weiter stärken und sowohl Patienten, als auch Ärzte, Apotheker, und Krankenkassen über die Vorteile und Sicherheit von Biosimilars aufklären. Seit der ersten Zulassung 2006 wurde etwa noch kein einziges Biosimilar vom Markt genommen. Es gab auch keinerlei Signale, welche die ausgezeichnete Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit dieser hochwertigen, innovativen Arzneimittel in Frage gestellt hätten.“, so Möritz-Kaisergruber.

Der Switch vom Referenzprodukt auf ein Biosimilar kann, wie auch von der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) befürwortet, unter entsprechender Kontrolle durch den behandelnden Arzt erfolgen. Dazu wird immer wieder auf die randomisierte und kontrollierte NOR-SWITCH Studie von 2017 verwiesen. Im Zuge dieser Studie konnte gezeigt werden, dass die Umstellung des Referenzarzneimittels auf das Biosimilar mit denselben Therapieergebnissen möglich war – dies bei deutlich geringeren Kosten.

Förderung des Einsatzes von Biosimilars

Das österreichische Gesundheitssystem kann durch den gezielten Biosimilarseinsatz deutlich finanziell entlastet werden. Auch bei Gleichpreisigkeit muss die Biosimilarsförderung im Sinne eines nachhaltigen Angebots und erhöhter Versorgungssicherheit fortgesetzt werden. Die Förderung einer ökonomischen Verschreibungspraxis muss daher direkt bei der Verordnung ansetzen. Steht ein entsprechendes günstigeres Biosimilar zur Verfügung, soll jede Neueinstellung auf das Biosimilar erfolgen. Die Entscheidung über die Therapie liegt beim behandelnden Arzt in Abstimmung mit dem Patienten.

BiVÖ Get-together: Am 20. November lud der Biosimilarsverband Österreich unter dem Titel „Biosimilars auf dem Vormarsch – wie Gesundheitssystem und Patienten von den innovativen Nachfolge-Arzneimittel profitieren“ zu einem „BiVÖ Get-together“ ein. Experten aus der Gesundheitsbehörde, Medizin und Pharma diskutierten bei einer Podiumsdiskussion für welche Krankheiten Biosimilars eingesetzt werden und waren sich einig, dass eine Umstellung auf Biosimilars ohne Vorbehalte möglich ist, da man sich der Wirksamkeit im Vergleich zum Originalprodukt sicher sein kann. In der Diskussion vertreten waren Univ. Prof. Dr. Michael Freissmuth (Medizinische Universität Wien), Prim. Univ. Prof. Dr. Felix Keil (Hanusch Krankenhaus), Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber (Biosimilarsverband Österreich) sowie Prof. Dr. Andrea Laslop (BASG). Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Christoph Baumgärtel (BASG).

Über den Biosimilarsverband

Der Biosimilarsverband Österreich ist die freiwillige Interessensvertretung der Biosimilarsanbieter und -produzenten. Biosimilars sind gleichwertige Nachfolgeprodukte von bereits seit Jahren am Markt zugelassene Biopharmazeutika, deren Patent abgelaufen ist und damit eine leistbare Alternative für teure Therapien. Unser Ziel: Patientinnen und Patienten einen Zugang zu innovativen biopharmazeutischen Arzneimitteltherapien zu ermöglichen, die auch nachhaltig finanzierbar sind. Unsere Mitglieder sind Amgen GmbH, Accord Healthcare GmbH, Astro Pharma GmbH, Biogen Austria, Mylan Pharma, Sandoz GmbH, STADA Arzneimittel GmbH und ratiopharm Arzneimittel Vertriebs GmbH. Diese Unternehmen deckten 2016 über 85% des österreichischen Biosimilarsmarktes ab.

Mehr Informationen: www.biosimilarsverband.at

APA OTS

In der kalten Jahreszeit – Magnesium als Heißgetränk genießen

Branchen News vom 20.11.2018

Ismaning (OTS) – Nach dem Jahrhundert-Sommer hat jetzt der Herbst mit längeren Nächten und kühleren und nasskalten Tagen Einzug gehalten. Auch wenn das Wetter jetzt nicht mehr so angenehm ist, zieht es doch viele Menschen raus in die Natur. “Wer rastet, der rostet” – das gilt auch in der kälteren Jahreszeit. Um seinen Körper fit und beweglich zu halten, sollte man sich jetzt nicht daheim einigeln. Wandertouren, Spaziergänge und Nordic Walking können zur Fitness beitragen. Umso schöner ist es anschließend im kuscheligen Zuhause. Wenn es draußen nass und frostig kalt ist, sind heiße Getränke oder auch deftige Eintöpfe wieder besonders beliebt.

Magnesium – wichtiger Mineralstoff

Gerade im Herbst und Winter sollten ausreichend Vitamine und Mineralstoffe auf dem Speiseplan stehen. Der Mineralstoff Magnesium beispielsweise ist besonders wichtig für unser Wohlbefinden. Magnesium beeinflusst den Energiestoffwechsel, reguliert das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven, unterstützt den Kreislauf – insgesamt ist der Mineralstoff an rund 600 Vorgängen im Körper beteiligt. Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse und Vollkornprodukte haben einen hohen Magnesiumgehalt. Auch Nüsse und Esskastanien enthalten reichlich Magnesium – täglich eine Handvoll sollte man sich gönnen.

Viele Menschen haben zudem einen erhöhten Magnesiumbedarf, insbesondere Ältere, Diabetiker, sportlich Aktive, Gestresste und Schwangere. Nicht immer klappt es, sich mit ausreichend Magnesium über die Ernährung zu versorgen. Dann sollte man täglich ein hochdosiertes Magnesiumpräparat aus der Apotheke einnehmen, – zum Beispiel: Das Trinkgranulat Magnesium-Diasporal 400 Extra enthält 400 mg Magnesium als reines Magnesiumcitrat, wie es als Baustein im Körper vorkommt. Es ist daher körperfreundlich und schnell aktiv.

Magnesium jetzt heiß genießen

In der kalten Jahreszeit kann man das Trinkgranulat auch heiß genießen. Einfach eine Portion in ein Glas geben, mit heißem Wasser aufgießen und fertig ist ein leckeres Heißgetränk mit extra fruchtigem Orangengeschmack aus natürlichem Orangensaftkonzentrat – ein gesunder Genuss, wenn man sich nach einem langen Spaziergang den Muskeln etwas Gutes tun will.

Tipps für die kalte Jahreszeit

  • Eine warme Kopfbedeckung ist wichtig, da wir einen Großteil der Körperwärme über den Kopf verlieren.
  • Ein Schal schützt Hals und Rachenraum.
  • Zimmerbrunnen oder Wasserschalen in der Wohnung helfen, die Schleimhäute vor dem Austrocknen zu schützen.
  • Auch wenn es noch so frostig und nasskalt ist, mindestens eine halbe Stunde sollte man sich täglich draußen aufhalten, z.B. Spazierengehen.
  • Ausreichend trinken ist wichtig, auch wenn es im Winter oftmals schwerfällt. Am besten ist Wasser. Wem das zu kalt ist, greift zu Kräuter- oder Früchtetees. Übrigens: Das Trinkgranulat Magnesium-Diasporal 400 Extra kann man jetzt auch als Heißgetränk genießen! Infos: http://diasporal.de
  • Suppen und Eintöpfe sind ideal. Sie wärmen und geben die Kraft, die man in der kalten Jahreszeit benötigt. Mit Hülsenfrüchten und Gemüse aller Art zubereitet sind sie Magnesiumlieferanten.
  • Nüsse naschen! Täglich eine Handvoll reicht. Sie enthalten ebenfalls viel Magnesium.
APA OTS

Weihnachtskampagne von Bepanthen unterstützt die Schmetterlingskinder

Branchen News vom 15.11.2018

Wien (OTS) – Für den Kauf jeder Bepanthen 100g-Tube sowie Bepanthol SensiDaily 150ml-Tube im Zeitraum November bis Dezember unterstützt Bepanthen mit 1 Euro die Patientenorganisation DEBRA Austria – Hilfe für die Schmetterlingskinder. Die zweimonatige Kampagne findet heuer bereits zum dritten Mal statt und macht auf die bislang unheilbare Hauterkrankung Epidermolysis bullosa (EB) aufmerksam.

Die fünfjährige Amelie weiß ganz genau, was es heißt, ständig Schmerzen zu haben. Tischkanten und Türschnallen, die Nähte an den Kleidern und sogar Essen führen immer wieder zu schmerzhaften Blasen und Wunden. Obwohl Amelie noch so klein ist, sind Salben, Wundauflagen, Verbände und Schmerzmittel in ihrem Leben allgegenwärtig. Heilung von ihrer Erkrankung, Epidermolysis bullosa (EB), ist der größte Traum aller „Schmetterlingskinder“ – und auch der kleinen Amelie. Rund 30.000 Menschen leben in Europa mit dieser unheilbaren, schmerzhaften Hauterkrankung – 500 davon in Österreich. Betroffene werden als “Schmetterlingskinder” bezeichnet, da ihre Haut so verletzlich wie die Flügel eines Schmetterlings ist. EB bewirkt, dass die Haut schon bei der kleinsten Belastung Blasen bildet oder sogar reißt.

Um auf die Erkrankung vermehrt aufmerksam zu machen und den Betroffenen zu helfen, wurde 2016 die besondere Weihnachtskampagne “Bepanthen hilft den Schmetterlingskindern” ins Leben gerufen. Bislang konnten als Ergebnis der Aktion unglaubliche 91.813 Euro an die Patientenorganisation DEBRA Austria – Hilfe für Schmetterlingskinder übergeben werden. Diese Kooperation zwischen Bepanthen und DEBRA Austria wurde heuer vom Fundraising Verband Austria für die beste Partnerschaft mit dem Fundraising Award ausgezeichnet.

Dieses Jahr möchte Bepanthen einen noch größeren Beitrag leisten und hat deshalb die Unterstützung erneut ausgeweitet – nicht nur für jede in den Monaten November und Dezember 2018 verkaufte Bepanthen Wund- und Heilsalbe 100g, sondern auch für jede verkaufte Bepanthol SensiDaily Intensivpflege 150ml gehen 1 Euro an die “Schmetterlingskinder”. Die Kampagne wird in den heimischen Apotheken österreichweit bis Jahresende präsent sein. Aufmerksamkeitsstarke Schaufensterplakate, Innenraum-Aufsteller und Regalelemente sollen die breite Öffentlichkeit auch heuer wieder für das Thema sensibilisieren.

„DEBRA Austria hat sich das Ziel gesetzt, kompetente medizinische Versorgung für Schmetterlingskinder zu ermöglichen und durch gezielte Forschung die Chancen auf Linderung und Heilung zu erhöhen. Durch die Weihnachtskampagne von Bepanthen wird unsere Arbeit nicht nur finanziell unterstützt, durch die österreichweite Präsenz in den Apotheken erreichen wir auch sehr viel Aufmerksamkeit für die noch unheilbare Erkrankung. Das hilft den Schmetterlingskindern und ermöglicht uns, Forschungsaktivitäten voranzutreiben und die Lebenssituation für Betroffene zu verbessern”, freut sich Dr. Rainer Riedl, Obmann von DEBRA Austria und selbst betroffener Vater.

Bepanthen Wund- und Heilsalbe wird zur Versorgung von oberflächlichen Wunden, auch von Betroffenen von Epidermolysis bullosa, eingesetzt.

“Schmetterlingskinder leiden enorm. Es ist uns daher ein Anliegen, die medizinische Versorgung zu sichern und Forschungsprojekte für die Entwicklung von EB-Heilungsansätzen zu fördern”, so Mag. Susanne Eibegger, Leiterin Vertrieb OTC des Bereiches Consumer Health von Bayer Austria. Bepanthen ist in Österreich eine führende Marke auf dem Gebiet der Wundheilung.

Epidermolysis bullosa zählt zu den seltenen Erkrankungen

In Österreich leben rund 500 Menschen, in Europa rund 30.000 Menschen mit der Erkrankung Epidermolysis bullosa (EB). Betroffene werden als “Schmetterlingskinder” bezeichnet, da ihre Haut so verletzlich wie die Flügel eines Schmetterlings ist. EB bewirkt, dass die Haut bei der kleinsten Berührung Blasen bildet oder sogar reißt. Aufgrund einer Genveränderung werden bestimmte Proteine fehlerhaft oder gar nicht ausgebildet, dadurch fehlt der Zusammenhalt der Hautschichten.

DEBRA Austria, Hilfe bei Epidermolysis bullosa (EB)

DEBRA Austria wurde 1995 als Selbsthilfegruppe von Betroffenen, Angehörigen und ÄrztInnen mit dem Ziel gegründet, Erfahrungsaustausch und Hilfe für Menschen mit EB zu organisieren. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, kompetente medizinische Versorgung für die „Schmetterlingskinder“ zu ermöglichen und durch gezielte, erstklassige Forschung die Chance auf Heilung zu erhöhen. Auf Initiative von DEBRA Austria und mit Spenden wurde 2005 die weltweit einzige Spezialklinik für “Schmetterlingskinder” – das EB-Haus Austria – am Salzburger Universitätsklinikum eröffnet und kommt seither für den laufenden Betrieb auf. Vergangenes Jahr wurde diese Einrichtung zum ersten österreichischen Expertisezentrum für seltene Erkrankungen designiert.

Über Bayer Austria

Bayer Austria ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des weltweit tätigen Bayer-Konzerns mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Das Life-Science-Unternehmen entwickelt neue Moleküle und trägt mit seinen Produkten und Dienstleistungen dazu bei, die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze zu verbessern. Bayer Austria beschäftigt in Österreich über 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, steuert seit 2009 die Ländergruppe Südosteuropa und ist verantwortlich für Marketing, Vertrieb, klinische Studien sowie technische und medizinische Beratung für Bayer-Produkte. Der Bayer-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit rund 99.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bayer.at.

APA OTS

20.000 Euro für junge Menschen mit Behinderungen

Branchen News vom 15.11.2018

Wien (OTS) – Es hat Tradition. Und es macht Freude. Kurz vor Weihnachten gibt der Verband der österreichischen Arzneimittelvollgroßhändler PHAGO bekannt, welche sozialen Organisationen heuer unterstützt werden. Diesmal fiel die Entscheidung auf zwei Einrichtungen. Sie erhalten eine Spende von insgesamt 20.000 Euro, um Menschen in Ausnahmesituationen zu helfen.

„Dank Dir“ ist ein Verein, der sich den speziellen Bedürfnissen von Kindern mit geistiger oder körperlicher Behinderung widmet. Einfach ausgedrückt ist „Dank Dir“ wie ein ‚Postbote‘ für eine Spende, die man einem Kind und dessen Familie zukommen lassen möchte. Die zweite Einrichtung heißt „Simultania“ und ist in der Steiermark zu Hause. Hier wird die Integration von Menschen mit Behinderungen gelebt. Tagesstätten mit Therapien, eine Kinderkrippe, betreutes Wohnen und Kunstaktivitäten fördern das Miteinander.

PHAGO-Präsident Dr. Andreas Windischbauer überreichte die diesjährigen Spenden-Schecks. „Die Arbeit dieser beiden Organisationen hat uns beeindruckt. Wir wollen helfen und wir wollen als Arzneimittelgroßhandel unseren Beitrag leisten. Mit dieser Summe können wir es schaffen, dass viele Menschen mit geistiger Behinderung ein Stück Freude, einen Heilbehelf oder eine bessere Therapie bekommen. Das freut uns sehr.“

Über Phago

PHAGO ist eine freiwillige Interessenvertretung des österreichischen Arzneimittel- Vollgroßhandels. Dessen wichtigste Aufgabe ist die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung für Österreich. Als Rückgrat der Arzneimittelversorgung kümmert sich der Großhandel daher um die Planung, Abwicklung und Auslieferung von 20 Millionen Arzneimitteln, die jedes Monat von der Industrie in die Apotheke gebracht werden müssen.

Der Großhandel lagert über 50.000 Artikel von mehr als 2.000 Lieferanten. Damit bündelt er das gesamte Arzneimittel-Sortiment, um jederzeit für Patienten liefern zu können.

Der pharmazeutische Großhandel garantiert, dass der nationale Arzneimittelvorrat stets bereitgestellt werden kann und Arzneimittel vor Ort sind, wenn sie rasch benötigt werden.

APA OTS

Dem Schmerz geht es an den Kragen

Branchen News vom 14.11.2018

Wien (OTS) – Für weit über tausend Apothekerinnen und Apotheker aus ganz Österreich stellte die Fachtagung zum Thema Schmerztherapie am 10. und 11. November 2018 im Messe Wien Congress Center ein Highlight in ihrer persönlichen Fortbildung dar.

„Das riesige Interesse liegt zum einen an den hochkarätigen Vortragenden, zum anderen an dem hoch-komplexen und dennoch sehr praxisrelevanten Thema dieser Veranstaltung, nämlich der Schmerztherapie“, resümiert Priv.-Doz. Mag. pharm. DDr. Philipp Saiko, Präsident der Apothekerkammer Wien, in seiner Eigenschaft als Tagungspräsident. Im Rahmen von elf Expertenvorträgen wurde den Apothekerinnen und Apothekern der aktuelle Wissensstand zur Behandlung von Schmerzen präsentiert und im interdisziplinären Austausch diskutiert.

Wo die Gesundheit „daheim“ ist

„Die Apotheke ist die Heimat der Gesundheit.“ In ihrem Eröffnungsstatement verwies die Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr auf den hohen Stellenwert, den die Apothekerschaft in der Bevölkerung genießt. Dies spiegle sich auch im aktuellen Regierungsprogramm wider, das erstmals konkrete Aufgaben für die heimischen Apotheken im Bereich Gesundheitsversorgung und Prävention enthält. „Wir Apothekerinnen und Apotheker müssen uns aktiv einbringen und uns kraftvoll positionieren“, so der Appell der Apothekerkammer-Präsidentin.

Schmerztherapie in der Schwangerschaft

„Für die Schmerztherapie in der Schwangerschaft stehen uns nicht-medikamentöse und medikamentöse Behandlungsmethoden zur Verfügung. Primär ist immer den nicht-medikamentösen Behandlungsoptionen der Vorzug zu geben. Kann damit jedoch keine zufriedenstellende Schmerzlinderung erzielt werden, müssen schmerzlindernde Medikamente zum Einsatz kommen, da unzureichend behandelte Schmerzen den Schwangerschaftsverlauf gefährden können“, erklärte OA Dr. Gabriele Grögl-Aringer anlässlich ihres Vortrages zum Thema „Schmerztherapie in der Schwangerschaft“. Der Einsatz von Analgetika sei oft sowohl beim behandelnden Arzt als auch bei der werdenden Mutter mit großer Unsicherheit hinsichtlich des möglichen Auftretens von Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen verbunden. Unter Berücksichtigung der substanzspezifischen teratogenen und fetotoxischen Risiken sei jedoch auch in der Schwangerschaft eine risikoarme medikamentöse Schmerztherapie möglich, berichtete Grögl-Aringer.

OTC-Medikation braucht pharmazeutische Beratung

Bei der OTC-Medikation in der Schmerztherapie komme der Beratung durch Apothekerinnen und Apotheker besondere Wichtigkeit zu, OTC-Analgetika seien durch hohen Nutzen und – bei kurzfristiger Einnahme und korrekter Dosierung – geringe Risiken gekennzeichnet, sagte Univ.-Prof. Dr. Josef Donnerer in seinem Fachvortrag. „Um die sichere Anwendung von OTC-Analgetika zu gewährleisten, gilt es, Risikofaktoren für Nebenwirkungen und Begleitmedikationen zu beachten“, ergänzte Donnerer.

Der Boden der weiteren Fachvorträge spannte sich vom Thema Schmerztherapie in Kindes- und Jugendalter über Kopfschmerzen bis zur Musikstimulation in der Schmerztherapie.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Stadt oder Land: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten rund 6.000 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.400 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

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