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AK NÖ-Präsident Wieser: Apotheken-Schließung inmitten der Corona-Pandemie völlig unverständlich

Branchen News vom 03.02.2021

St. Pölten (OTS) – Trotz breiter Kritik der Bevölkerung ist in Zell in Waidhofen/Ybbs eine gut frequentierte Apotheke geschlossen worden. „Diese Entscheidung ist völlig unverständlich und überhaupt nicht nachvollziehbar. Apotheken leisten gerade jetzt in dieser herausfordernden Zeit einen wichtigen Beitrag zur wohnortnahen Versorgungssicherheit. Es ist daher alles daran zu setzen, diesen Standort und damit die fünf Arbeitsplätze zu erhalten“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

Medikamentenversorgung, Corona-Schnelltests und kompetente Beratung durch die ArbeitnehmerInnen der Apotheke sind gerade jetzt besonders wichtig. Wieser appelliert daher an alle Beteiligten, hier eine tragfähige Lösung umzusetzen und den Standort sowie die Arbeitsplätze zu erhalten. „Im Sinne der Versorgungssicherheit muss es das allen Entscheidungsträgern auch wert sein“, so Wieser.

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OÖ Apothekerkammer fordert Kostenübernahme für Antigen-Schnelltests auch in öffentlichen Apotheken

Branchen News vom 03.02.2021

Linz (OTS)Die oberösterreichischen Apotheken haben sich in der Krise als verlässliche und niederschwellige Gesundheitseinrichtung für alle bewährt. Deshalb fordert die OÖ Apothekerkammer vom Bund die Kostenübernahme für Covid-19 Antigen-Schnelltests auch in den öffentlichen Apotheken Oberösterreichs.

Die Landesgeschäftsstelle OÖ der Österreichischen Apothekerkammer begrüßt die von der Bundesregierung bekannt gegebenen vorsichtigen Öffnungsschritte in Richtung einer Normalisierung des Alltags der OÖ Bevölkerung.

Diese Öffnungsschritte sind vom Gesetzgeber nur unter Einhaltung bestimmter neuer Regeln vorgesehen, wie zum Beispiel die Vorlage eines negativen Antigen-Tests bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (Frisörbesuche, Massagen usw.).

Vizepräsidentin Mag.pharm. Monika Aichberger erklärt, dass durch den niederschwelligen Zugang zu öffentlichen Apotheken diese prädestiniert sind, Antigentests für die breite Bevölkerung durchzuführen. Die Kosten dafür müssen aber vom Bund übernommen werden.

In den vergangenen Wochen haben rund 60 oberösterreichische Apotheken bereits bewiesen, dass sie diese Leistung für ihre Kundinnen und Kunden anbieten können.

„Alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher müssen die Möglichkeit haben, Antigentests auch in Apotheken kostenlos zu erhalten. Deshalb ist es nur logisch, dass der Bund auch die Kosten für die Testungen in den öffentlichen Apotheken übernimmt“, so Präsident Mag.pharm. Thomas Veitschegger.

Die OÖ Apothekerkammer fordert die Bundesregierung auf, bewährte Strukturen zu nutzen und so der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, ihre Alltagstätigkeiten und auch sozialen Verpflichtungen im Rahmen der neuen Regelungen sicher erledigen zu können.

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Apothekerkammer fordert EU-Strategie gegen Lieferengpässe bei Medikamenten

Branchen News vom 02.02.2021

Mursch-Edlmayr: „Aktuelle Misere bei COVID-19-Impfstofflieferungen unterstreicht langjährige Forderung der Apothekerkammer“

Wien (OTS) – Anlässlich der jüngsten Lieferverzögerungen bei Corona-Impfstoffen erneuert die Apothekerkammer ihre Forderung an die Politik, eine konkrete Pharma-Strategie zu entwickeln, mit der die Medikamentenversorgung in der Europäischen Union gesichert werden kann. „Für das Problem der Lieferengpässe bei Rohstoffen und Arzneimitteln braucht es endlich eine nachhaltige Lösung. Schon seit Jahren fordert die Apothekerkammer von der internationalen Politik Schritte, um die Produktion und die Lagerung von Arzneimitteln fest in Europa zu verankern. Die aktuelle Misere unterstreicht diese Notwendigkeit auf dramatische Weise“, betont Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Lieferengpässe kein neues Problem

Für Österreichs mehr als 6.000 Apothekerinnen und Apotheker sind derartige Lieferengpässe auch außerhalb der Coronakrise ein ständiger und ungeliebter Begleiter. Durchschnittlich zwei Stunden ihrer täglichen Arbeitszeit verbringen sie damit, vor Ort nicht erhältliche Arzneimittel für Patientinnen und Patienten zu beschaffen oder das Problem anderwärtig, etwa durch Ausweichen auf ein wirkstoffähnliches Produkt, zu lösen. „In mindestens 95 Prozent der Fälle gelingt uns dies, aber die Coronakrise hat das Problem vergrößert. Der Grat zwischen Lieferengpass und Versorgungsengpass wird immer schmaler“, warnt Mursch-Edlmayr. Die Corona-Pandemie generell und die aktuellen Impfstoff-Lieferprobleme im Speziellen zeigten sehr deutlich, dass es ein international koordiniertes Vorgehen brauche, um Herausforderungen wie jener der Lieferengpässe bei Arzneimitteln und Medizinprodukten zu begegnen.

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Apothekerkammer: Details zum Bezug von Corona-Antigentests über Apotheken in Ausarbeitung

Branchen News vom 25.01.2021

COVID-19-Antigentests in den Apotheken noch nicht verfügbar

Wien (OTS) – COVID-19-Antigentests für die Anwendung durch Privatpersonen zuhause sollen künftig über die Apotheken zur Verfügung gestellt werden. Es fehlen dazu aber noch die rechtliche Grundlage und die logistischen Durchführungsbestimmungen, deshalb können Apotheken aktuell noch keine gratis Corona-Antigentests abgeben. Die Details zu den Rahmenbedingungen und zur konkreten Umsetzung dieser Maßnahme werden zurzeit ausgearbeitet.

Die Abgabe von COVID-19-Antigentests an medizinische Laien bedarf einer umfassenden Aufklärung durch fachkundiges Gesundheitspersonal. „Die Apotheken bieten dafür die optimalen Voraussetzungen“, heißt es dazu aus der Apothekerkammer.

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Elektronischer Impfpass: Gesundheitsausschuss befürwortet Kostenersatz zur Implementierung in Arztpraxen einhellig

Branchen News vom 25.01.2021

Länder und Gemeinden werden außerdem Kosten für COVID-19-Massentests und Impfaktionen vom Bund ersetzt

Wien (PK) – Als weiterer Schritt zur Umsetzung des elektronischen Impfpasses sollen über die Österreichische Gesundheitskasse die Kosten für die Implementierung der entsprechenden Software in Arztpraxen und Primärversorgungszentren übernommen werden, wobei der Kostenersatz mit maximal 1.300 € begrenzt ist. Der Gesundheitsausschuss hat heute einen diesbezüglichen Antrag von ÖVP und Grünen zur Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG) einhellig befürwortet.

Mit einem in der Sitzung eingebrachten Abänderungsantrag der Koalitionsparteien einigte sich eine breite Mehrheit – mit Ausnahme der NEOS – im Ausschuss außerdem darauf, dass der Bund die Kosten für COVID-19-Massentests und Impfaktionen für Länder und Gemeinden übernimmt. Die Opposition forderte in der Debatte unter anderem, dass im Sinne von breiten Impfmöglichkeiten auch Unternehmen die Kosten zur Gänze ersetzt bekommen sollten.

Zwei Anträge der NEOS – für Impfen in der Apotheke sowie für ein Pharmastandortkonzept – wurden vertagt. Betreffend das Thema Pharmastandortkonzept zur Verbesserung der Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln wollen die Fraktionen zeitnah über einen gemeinsamen Mehrparteienantrag beraten.

Implementierung des elektronischen Impfpasses in Arztpraxen

Der finanzielle Aufwand für die neuen Vorkehrungen zur Implementierung des elektronischen Impfpasses in den Arztpraxen soll der Gesundheitskasse aus dem COVID-19-Krisenbewältigungsfonds bzw. vom Gesundheitsministerium ersetzt werden, so die entsprechende Gesetzesnovelle (1196/A) zum ASVG. In den Erläuterungen heben Gabriela Schwarz und Ralph Schallmeiner hervor, dass es wichtig sei, die Erfassung durchgeführter Impfungen nutzerfreundlich zu gestalten. Derzeit gebe es verschiedene Software-Systeme im niedergelassenen Bereich, die entsprechend zu adaptieren wären. Beschränkt ist der Kostenersatz den beiden Abgeordneten zufolge auf jene ÄrztInnen und Arztpraxen, die ein Vertragsverhältnis zur Österreichischen Gesundheitskasse oder zu einem anderen Krankenversicherungsträger haben.

Während seitens der Koalitionsparteien etwa Werner Saxinger (ÖVP) und Ralph Schallmeiner (Grüne) die nunmehrigen Umsetzungsschritte zum elektronischen Impfpass positiv hervorstrichen, stellen sich aus Sicht der Opposition trotz Zustimmung weitere Fragen, etwa hinsichtlich Übernahme der bisherigen Impfungen in das neue System, wie Gerald Loacker (NEOS) aufwarf. Dietmar Keck (SPÖ) appellierte an den Gesundheitsminister, die Impfdaten für die PatientInnen auch via App zugreifbar zu machen und eine solche entwickeln zu lassen. Alois Stöger (SPÖ) bezweifelte etwa, ob das vorgesehene Gesamtbudget für die Maßnahme ausreichen würde. Rosa Ecker (FPÖ) schloss sich der Frage an, inwiefern alte Daten eingepflegt werden können, während Fiona Fiedler (NEOS) hinterfragte, wie die Impfungen aus den mobilen Impfstationen Eingang finden würden.

Gegenüber Gerald Loacker nannte Gesundheitsminister Rudolf Anschober Ende März als einen derzeitigen „ambitionierten“ Zeithorizont für die Ausrollung des elektronischen Impfpasses. Unter dem Druck der Pandemie stelle dabei jede Woche eine gewonnene Woche dar, so der Minister. Was die Übernahme der Daten in das neue System betreffe, würden die Aufzeichnungen des Arztes übergeführt. Den haptischen Impfpass werde es aber auch in Zukunft geben, so Anschober. Eine ebenfalls von Loacker aufgeworfene Eintragung einer überstandenen Corona-Infektion im Sinne der Immunität hält Anschober für nicht sinnvoll, da die Immunität im Lauf der Zeit nachlasse.

Breite Mehrheit für Kostenersatz für COVID-19-Massentests und Impfaktionen für Länder und Gemeinden

Mit einem in der Sitzung von Ralph Schallmeiner (Grüne) eingebrachten Abänderungsantrag wollen die Koalitionsparteien außerdem Ländern und Gemeinden alle anfallenden Kosten für COVID-19-Massentests sowie für die geplanten bevölkerungsweiten Impfaktionen ersetzen, sofern die dafür nötigen Impfstellen vom Land eingerichtet werden. Vom Kostenersatz sind sowohl Infrastruktur- als auch Personalkosten umfasst, er soll außerdem rückwirkend ab Dezember 2020 gewährt werden. Auch Überstunden von Gemeindebediensteten und Aufwandsentschädigungen für HelferInnen können gegebenenfalls geltend gemacht werden.

Außerdem erhalten die Länder vom Bund auch weiterhin andere coronabedingte Sonderaufwendungen abgegolten. Das betrifft etwa Ausgaben für Schutzausrüstung, die Einrichtung von Barackenspitälern, den Betrieb der Hotline 1450 und Recruiting- und Schulungskosten für Hotline-MitarbeiterInnen. Ursprünglich war für diese Aufwendungen ein Kostenersatz nur bis Jahresende 2020 vorgesehen, nun soll er bis Mitte 2021 verlängert werden. Die zu erwartenden Mehrkosten von 75 Mio. € sollen ebenso aus dem COVID-19-Krisenbewältigungsfonds bedeckt werden wie die Kosten für Massentests und Impfaktionen. Mit dem der Abänderung zugrunde liegenden Antrag der Koalitionsparteien zur Novellierung des COVID-19-Zweckzuschussgesetzes werden außerdem redaktionelle Fehler behoben (1124/A). Der Tagesordnungspunkt fand trotz Kritik der Opposition die breite Mehrheit mit Ausnahme der Stimmen der NEOS.

Ein weiters behandelter Entschließungsantrag der SPÖ, der darauf abzielt, den Ländern und Gemeinden die Kosten für die Durchführung von COVID-19-Massentests umgehend und vollständig zu ersetzen, wurde mit der Stimmenmehrheit von ÖVP und Grünen abgelehnt (1162/A(E)).

Kritisch erachtet im Koalitionsantrag etwa Dietmar Keck (SPÖ), dass für Impfstraßen in Betrieben die Kosten nicht zur Gänze übernommen würden. Er würde diesen Punkt bis zum Plenum noch gern erweitert sehen. Auch Gerald Loacker (NEOS) warf auf, die Betriebe seien ein ausgezeichneter Ansatzpunkt, um die Impfung zu den Menschen zu bringen. Hier zu „knausern“ bezeichnete er als einen Fehler.

Alois Stöger (SPÖ) bemängelte außerdem, dass bei den niedergelassenen ÄrztInnen alles die Krankenkassen bezahlen müssten und es auch keinen Kostenersatz bei BetriebsärztInnen gebe. Die SPÖ stimme wegen der Gemeinden dem Vorschlag zwar zu, sehe hier aber ebenso noch zu ändernde Punkte. Auch Peter Wurm (FPÖ) schloss sich dem an. Trotz Zustimmung seiner Fraktion gebe es noch Kritik im Detail. Impfen müsse jedenfalls freiwillig bleiben, betonte Gerald Hauser (FPÖ). Man sollte es aber für jene möglichst einfach machen, die sich impfen lassen wollen, kündigte er einen Abänderungsantrag betreffend die aufgeworfenen Kritikpunkte an.

Was die niedergelassenen ÄrztInnen betrifft, erhalten diese im Regelfall ein Honorar, unterstrich Laurenz Pöttinger seitens der ÖVP. In den Betrieben würden die Kosten für den Impfstoff übernommen.

Minister Anschober betonte, dass für eine rasche Impfung auch die Betriebe gebraucht würden, es habe hier auch laufend Gespräche gegeben. Regelungen würden über das Arbeitsministerium geschaffen werden. Was die von Alois Stöger (SPÖ) thematisierte Einrichtung von Impfmöglichkeiten in Alten- und Pflegeheimen betrifft, können Länder jedes Heim als Impfstelle im Rahmen der entsprechenden Regelung definieren, so Anschober.

NEOS-Vorschlag für Impfen in der Apotheke

In der Sitzung vertagt wurden zwei Vorschläge der NEOS. Abgeordneter Gerald Loacker (NEOS) schlägt in einem Entschließungsantrag vor, dass Standardimpfungen wie z.B. gegen FSME oder Influenza in Hinkunft auch in Apotheken erlaubt sein sollen (669/A(E)). Dies wäre aus seiner Sicht ein wichtiger Beitrag, um die laut Schätzungen äußerst niedrige Grippe-Durchimpfungsrate (ca. 10%) in Österreich deutlich zu erhöhen. Auch die Zeitersparnis, die gerade berufstätige Eltern für sich und ihre Kinder dadurch haben würden, spreche für ein rasches Vorgehen. Schließlich führt Loacker noch ins Treffen, dass diese Maßnahme auch von den GesundheitslandesrätInnen unterstützt werde und in verschiedenen Ländern wie etwa der Schweiz bereits gelebte Praxis sei. Während etwa Ausschussvorsitzender Gerhard Kaniak (FPÖ) und Philip Kucher (SPÖ) den Vorstoß als unterstützenswert bezeichneten, sprachen sich ÖVP und Grüne für eine Vertagung aus. So wäre es etwa aus Sicht von Werner Saxinger (ÖVP) gut denkbar, dass Impfmöglichkeiten erweitert würden, es gebe hier aber noch Diskussionsbedarf.

NEOS für die Entwicklung eines Pharmastandortkonzepts zur Verbesserung der Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln

Außerdem macht NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker in einem Entschließungsantrag auf das mittlerweile seit einem Jahr bestehende Problem der Arzneimittelknappheit in Österreich aufmerksam, das sich durch die Corona-Krise noch verstärkt habe (510/A(E)). Aufgrund der überzogen pharmakritischen Haltung der letzten Jahre sei es zu einer Abwanderung der Arzneimittelforschung und -produktion gekommen. Außerdem werde Österreich bei klinischen Studien immer seltener eingebunden und auch bei der Auslieferung von Arzneimittelinnovationen nicht vorrangig berücksichtigt. Zu den dringlichsten Forderungen des Arzneimittelsektors gehörten der Abbau der Bürokratie, eine geringere Lohnnebenkostenbelastung sowie eine bessere Innovationsförderung. Um all diese Probleme in den Griff zu bekommen, sollte nach Ansicht von Loacker schnellstmöglich von Seiten des Gesundheits- und des Wirtschaftsministeriums ein Pharmastandortkonzept ausgearbeitet werden.

Grundsätzlich konnten RednerInnen aller Fraktionen dem Ansinnen etwas abgewinnen. Laurenz Pöttinger (ÖVP) und Ralph Schallmeiner (Grüne) zufolge soll es zu diesem Thema in eine konkrete Diskussion für ein gemeinsames Konzept auf Basis des NEOS-Antrags gehen, um eventuell schon für die nächste Ausschusssitzung einen Mehrparteienkonsens zu finden. Neben ÖVP und Grünen stimmten auch die NEOS der Vertagung ihres Antrags zu. (Fortsetzung Gesundheitsausschuss) mbu


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Corona-Impfstoffe im Internet: Apothekerkammer warnt

Branchen News vom 25.01.2021

Betrüger setzen in der Coronazeit vermehrt auf Fälschungen

Wien (OTS) – Die Apothekerkammer warnt vor dem Erwerb vermeintlicher Corona-Impfstoffe über das Internet. „Bei derartigen Angeboten kann es sich ganz klar nur um Fälschungen handeln. Der erste zugelassene Corona-Impfstoff muss zwingend bei minus 70 Grad gelagert und transportiert werden. Ein Versand nach der Bestellung im Web würde die Kühlkette unterbrechen. Dies ist mit ein Grund dafür, dass Corona-Impfstoffe derzeit nicht über die Apotheke bezogen werden können“, erklärt Mag. Raimund, Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer und appelliert an die Bevölkerung: „Bestellen Sie keinen Corona-Impfstoff übers Internet. Corona-Impfungen werden aktuell nur an offiziellen, von den Bundesländern vorgesehenen Stellen durchgeführt.“
Generell lässt sich seit Beginn der Pandemie ein starker Anstieg von Betrugsversuchen mit geschmuggelten und gefälschten Arzneimitteln feststellen. Das illegale Geschäft boomt. 2020 konnten Ermittler von Europol Dutzende krimineller Banden ausheben, mehr als tausend Personen wurden von der europäischen Polizei festgenommen. Arzneimittel im Wert von rund 73 Millionen Euro wurden sichergestellt und ganze Berge gefälschter medizinischer Hilfsmittel und Präparate im Kampf gegen Covid-19, wie Gesichtsmasken, Corona-Tests und Desinfektionsgels, eingezogen.

Unsicherheit der Menschen öffnet Kriminellen Tür und Tor

Podroschko erklärt die Hintergründe dieser verwerflichen Geschäfte: „Gerade in der globalen Coronakrise setzen kriminelle Banden auf die Verunsicherung und das mangelnde Fachwissen der Menschen. Diese illegalen Händler versuchen unter anderem, gefälschte, wirkungslose und gesundheitsgefährdende Medikamente, geschmuggelte Schutzmasken sowie Antibiotika und neuerdings Corona-Impfstoffe in Österreich abzusetzen. Bei derartigen verbotenen Produkten gibt es keine Qualitäts- und Herkunftskontrolle. Die Kriminellen setzen damit die Gesundheit der Menschen aufs Spiel. Man muss bedenken: Im besten Fall ist ein gefälschtes Medikament für den Betroffenen wirkungslos, im schlimmsten Fall gesundheitsschädigend oder sogar tödlich. Darüber hinaus verursacht der illegale Medikamentenschmuggel volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe. Hier ist dringend die fachkundige Beratung durch Apothekerin oder Apotheker gefragt.“
Daher appelliert Podroschko nochmals: „Gehen Sie auf Nummer sicher, kaufen Sie keinen Impfstoff übers Internet und lassen Sie sich nur bei offiziellen Stellen kostenlos gegen Corona impfen!“

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Krankheiten abseits von Corona nicht vernachlässigen

Branchen News vom 12.01.2021

ÖO Apothekerinnen und Apotheker kümmern sich auch während der Corona-Pandemie um die Versorgung und Betreuung chronisch Kranker

Linz (OTS) – Die Bevölkerung schätzt eine wohnortnahe und barrierefreie Gesundheitsversorgung.

„Die Apothekerinnen und Apotheker in Oberösterreich haben dank ihres gut ausgebauten und flächendeckenden Netzwerks seit Beginn der Corona-Krise eine entscheidende Rolle in der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung im Land geleistet“, erklärt die Vizepräsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich, Mag. pharm. Monika Aichberger. Auch unter schwierigen Bedingungen ist es gelungen, alle Standorte offen zu halten und so für die Fragen und Anliegen gesunder, akut oder chronisch Kranker zur Verfügung zu stehen. „Die Corona-Pandemie darf aber nicht von den vielen Hilfesuchenden ablenken, die eine rechtzeitige medizinische Abklärung brauchen oder eine dauerhafte Medikamenteneinnahme erfordern“, ergänzt der Präsident der Apothekerkammer Oberösterreich, Mag. pharm. Thomas W. Veitschegger.

Fortbildung und Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften zur noch besseren Betreuung chronisch Erkrankter

So gibt es beispielsweise seit Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit der Krebsakademie. Gemeinsam mit dieser Institution wurde eine Ausbildung entwickelt, um für Onkologie-Patientinnen und Patienten ein noch besserer Ansprechpartner zu sein. Mittlerweile haben über 70 Apothekerinnen und Apotheker diese Fortbildung erfolgreich abgeschlossen.

Mit 43 % sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch immer die Todesursache Nummer eins in Oberösterreich. Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie wurde eine Messmethode zur Bestimmung des Gefäßalters in Apotheken etabliert – ein wichtiger Faktor für die Gefäßgesundheit. „Mit dieser einfachen aber modernen Methode lässt sich das Risiko für schwerwiegende Herzerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall frühzeitig erkennen und es kann entsprechend darauf reagieren“, erklärt Monika Aichberger.

Ein weiteres Krankheitsbild, um das sich die oberösterreichischen Apothekerinnen und Apotheker intensiver kümmern wollen, ist die Multiple Sklerose (MS). „Der Krankheitsverlauf ist sehr unterschiedlich und komplex. Um die Betroffenen noch besser zu unterstützen, haben wir auch hier eine Initiative gesetzt und entwickeln zur Zeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie ein Curriculum für Apothekerinnen und Apotheker“, schildert Monika Aichberger.

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Startschuss für das E-Rezept

Branchen News vom 04.01.2021

Wien (OTS) – „2021 erfolgt der Startschuss für das E-Rezept. Die digitalisierte Version des Papierrezepts vereinfacht die Abwicklung zwischen Arzt, Apotheke, Patient und Sozialversicherung. Der gesamte Prozess vom Erstellen über die Abgabe und die Abrechnung wird damit voll digitalisiert“, erläutert Peter Lehner, Vorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger. „Die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig eine papierlose und sichere Rezeptübermittlung ist. Die österreichischen Apotheken arbeiten mit der Sozialversicherung intensiv daran, dass das E-Rezept für alle praktisch und zuverlässig wird“, erläutert Christian Wurstbauer, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer. Die Österreichische Apothekerkammer und der Dachverband der Sozialversicherungsträger starten im Frühjahr 2021 mit einem ersten Pilotprojekt zur papierlosen Rezeptübermittlung, die im Laufe des Jahres 2021 schrittweise ausgebaut wird und damit ein nahtloser Übergang von der für die Corona-Krise eingesetzte E-Medikation ermöglicht wird.

Der Pilot startet in ausgewählten Apotheken in den Kärntner Bezirken Völkermarkt und Wolfsberg. „Hier werden die Anbindung der unterschiedlichen Apotheken-Software-Lösungen an das E-Rezept-System getestet“, erläutert Wurstbauer. Im Anschluss daran wird ein dreimonatiger Pilotbetrieb großflächig in möglichst allen Apotheken und Arztpraxen in der Region erfolgen. „Während dieser Phase werden wir überprüfen, ob alle Services des E-Rezepts einwandfrei funktionieren. Dazu zählen etwa die Abrechnung der E-Rezepte, die tagesaktuelle Befüllung des Kontos zur Rezeptgebührenobergrenze und die Geschwindigkeit des Systems“, erläutert Wurstbauer.

„Das E-Rezept bringt Sicherheit und Service. Missbrauch, Mehrfacheinlösen oder Fälschungen können damit effektiv unterbunden werden“, betont Lehner und ergänzt: „zudem können rezeptfreie Arzneimittel hinzugefügt werden und so auf etwaige Wechselwirkungen aufmerksam gemacht werden.“

„Es ist uns wichtig, dass ebenso beim E-Rezept die freie Apothekenwahl für die Menschen garantiert bleibt, und dass das System die höchsten Ansprüche an Datensicherheit erfüllt. Dann werden die Patientinnen und Patienten schnell das notwendige Vertrauen in dieses neue digitale Service entwickeln“, unterstreicht Wurstbauer. Mit dem E-Rezept soll zudem die Erstattung von Wahlarztrezepten für die Patienten in ganz Österreich vereinheitlicht und vereinfacht werden.

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Apotheken auch zu den Feiertagen geöffnet

Branchen News vom 22.12.2020

„Wir bleiben da“: Versorgung der Bevölkerung durch Apothekerinnen und Apotheker mit Arzneimitteln kennt keine Pause

Wien (OTS) – Auch an den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen stehen Apothekerinnen und Apotheker den Menschen rund um die Uhr zur Verfügung. Denn ihr Motto lautet: „Wir sind da. Und wir bleiben da. Für Sie.“ Bereitschaftsdienste sind eine von der Bevölkerung sehr geschätzte Versorgungsleistung in Notfällen und ein unverzichtbarer Beitrag in der umfassenden Gesundheitsversorgung. Apothekerinnen und Apotheker stellen sicher, dass akut benötigte Medikamente auch nachts und während der Feiertage erhältlich sind. Jede Nacht haben in Österreich rund 265 Apotheken Bereitschaftsdienst.

Hochbetrieb bei dienstbereiten Apotheken

Akute Gesundheitsprobleme treten besonders in den kalten Wintermonaten verstärkt auf – sehr oft auch mitten in der Nacht oder an Sonn- und Feiertagen. Die Bereitschaftsdienste der Apotheken sind daher gerade zu Weihnachten und in den beiden Wochen danach besonders gefragt. Sowohl am Dienstag, 24.12., als auch am Dienstag, 31.12., sind alle Apotheken in Österreich mindestens bis 12 Uhr mittags geöffnet.
„Jede Apotheke in Österreich hat durchschnittlich 50 Stunden pro Woche geöffnet. Notfälle halten sich jedoch nicht an reguläre Öffnungszeiten. Mit den 265 Apotheken, die jede Nacht bzw. an Sonn- und Feiertagen Bereitschaftsdienste versehen, stellen wir sicher, dass alle Patientinnen und Patienten mit kleinen oder größeren Sorgen rund um die Uhr von uns Apothekerinnen und Apothekern das bekommen, was sie benötigen – Arzneimittel inklusive Beratung“, versichert Mag. pharm. Susanne Ergott-Badawi, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer.

So sucht man nach einer geöffneten Apotheke

Welche Apotheke aktuell Dienst versieht, erfährt man telefonisch unter 1455, jeden Tag, 24 Stunden lang, aus ganz Österreich zum Ortstarif. Smartphone-Besitzer können sich die nächste dienstbereite Apotheke inklusive Wegbeschreibung und sämtlicher Medikamenteninformationen über die kostenlose „Apo-App Apotheken und Medikamente“ der Österreichischen Apothekerkammer anzeigen lassen: https://www.apoapp.co.at/
Die Bereitschaftsdienste aller Apotheken finden Sie auch auf der Website der Österreichischen Apothekerkammer:
https://www.apothekerkammer.at/internet/oeak/Apotheken.nsf/webApothekensuche?Readform

Wichtig: Apo-App und Website der Apothekerkammer halten die stets aktuelle Liste jener Apotheken bereit, welche die Durchführung von COVID-19-Antigen-Tests als Spezialgebiet anbieten.

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„Chief Medical Officer“ & Co.: Apothekerinnen und Apotheker gratulieren

Branchen News vom 21.12.2020

Apothekerkammer: Mursch-Edlmayr und Prinz erfreut über vier Neubesetzungen im Ressort von Bundesminister Anschober

Wien (OTS) – Anlässlich mehrerer Postenneubesetzungen auf hoher Ebene im Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gratuliert die Apothekerkammer den neuen Sektionsleiterinnen und -leitern.
Dr. Katharina Reich wurde zur „Chief Medical Officer“ im Gesundheitsressort ernannt und steht gleichzeitig auch der neu geschaffenen Sektion „Öffentliche Gesundheit und Gesundheitssystem“ vor. Dazu erklärt erklärt Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer: „Die Bestellung von Dr. Reich war die richtige Entscheidung. Sie wird unter anderem für die Etablierung einer Krisenstabsabteilung für Pandemien zuständig sein und ihre tiefgreifende fachliche Expertise bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie einbringen. Katharina Reich ist eine pragmatische Expertin, die mit viel Herz und großem Einsatz arbeitet. Auch Mag. Annemarie Masilko, die fortan die Sektion Sozialversicherung leitet, Dr. Ulrich Herzog als neuer Sektionschef für Konsumentenpolitik und Verbrauchergesundheit und Dr. Meinhild Hausreither, die im Ministerium nunmehr für die Bereiche Humanmedizinrecht und Gesundheitstelematik verantwortlich zeichnet, kenne ich als erfahrene und überaus professionell agierende Personen.“
Mag. iur. Rainer Prinz, Kammeramtsdirektor der Österreichischen Apothekerkammer, begrüßt explizit die Ernennung der Juristin Hausreither zur neuen Sektionschefin. „Dr. Hausreither besitzt langjährige Erfahrung in diesem Fachbereich und bringt große fachliche Kompetenz mit“, sagt Prinz.
Mursch-Edlmayr und Prinz sehen die neuen Ämter bei den genannten Expertinnen und Experten in den besten Händen. „Wir gratulieren im Namen des Präsidiums der Apothekerkammer sowie der österreichischen Apothekerinnen und Apothekern den frisch gebackenen Sektionschefinnen und -chefs zu ihren verantwortungsvollen Funktionen und freuen uns bereits auf die kommende Zusammenarbeit.“

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Virologe Krammer: Neue Impfstoffe sind „unverzichtbares Mittel“ gegen Corona

Branchen News vom 21.12.2020

Meistbesuchte Fortbildungsveranstaltung in der Geschichte der Apothekerkammer

Wien (OTS) – „Die neuen Covid-19-Impfstoffe sind aus derzeitiger Sicht ein unverzichtbares Mittel gegen die Covid-19-Pandemie“. Das erklärte Prof. Florian Krammer, Virologe an der der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York, am Mittwoch im Rahmen einer großen Fortbildungsveranstaltung der Apothekerkammer.
Der aus Österreich stammende Wissenschaftler appellierte an die Menschen, sich impfen zu lassen. Die unmittelbar vor der Zulassung stehenden Impfstoffe seien höchst wirksam und ebenso sicher. „Das Impfen stellt eine große Chance dar“, betonte Krammer vor 1.650 registrierten Apothekerinnen und Apothekern.
Bei der Fortbildungsveranstaltung der Apothekerkammer handelt es sich um die bisher bestbesuchte ihrer Art, sie wurde als Live-Webinar abgehalten. Die Berufsgruppe der Apothekerinnen und Apotheker bereitet sich intensiv auf ihre Aufgaben im Rahmen der bevorstehenden Impfkampagne vor. Krammer begrüßt das: „Die Apotheker haben eine sehr wichtige Beratungsfunktion und es ist sehr wichtig, dass sie so viel Information wie möglich erhalten und sich zu dem Thema fortbilden. Ich finde es toll, dass es so viel Interesse von Seiten der österreichischen Apotheker gibt.“
Impfberatung als Kernkompetenz
„Die Impfberatung zählt seit jeher zu den Kernkompetenzen der Apothekerinnen und Apotheker“, ergänzt Mag. pharm. Stefan Deibl, MSc PhD, Leiter der Fort- und Weiterbildungsabteilung der Österreichischen Apothekerkammer. Wir freuen uns, hier einen so entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten zu können.“
Prof. Krammer gilt derzeit als einer der weltweit gefragtesten Experten, wenn es um die Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 geht. Der Virologe aus der Steiermark absolvierte seine universitäre Ausbildung im Bereich der Biotechnologie und angewandten Virologie in Wien und ging danach als Forscher nach New York, wo er heute lebt. Er hält die Professur für Vaccinology am Department für Mikrobiologie an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai. Wie bedeutend sein Beitrag im Kampf gegen COVID-19 ist, zeigt seine Publikationsliste, in der sich alleine zum Thema SARS-CoV-2 an die 30 Veröffentlichungen finden, darunter auch eine in der Fachzeitschrift „Nature“.

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Verteilung von zusätzlichen 80.000 Gratis-Grippeimpfstoffen in NÖ angelaufen

Branchen News vom 21.12.2020

LR Königsberger-Ludwig/Eichtinger: Land NÖ investiert in Grippeschutz der Bevölkerung

St. Pölten (OTS/NLK) – Im Zuge der COVID-19-Pandemie haben sich die Verantwortlichen im NÖ Gesundheitswesen frühzeitig dazu entschlossen, zusätzliche Grippeimpfstoffe für die niederösterreichische Bevölkerung bereitzustellen. In den letzten Tagen wurden nun zusätzliche Impfdosen durch die Bundesbeschaffung GmbH (BBG) angeliefert, welche mit Unterstützung der Ärztekammer für NÖ, der NÖ Apothekerkammer und der Österreichischen Gesundheitskasse auch im Namen der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) und der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) im Rahmen einer Impfaktion des Landes Niederösterreich verimpft werden.

„Experten gehen davon aus, dass die Influenza das Risiko für eine schwere COVID-19-Verlaufsform erhöht. Das Land NÖ hat sich deshalb entschlossen, Grippeimpfstoffe für Risikogruppen, chronisch Kranke, rezeptgebührenbefreite Personen, die Altersgruppe 65 plus sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mobiler Pflegedienste kostenlos zur Verfügung zu stellen“, betonen Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Landesrat Martin Eichtinger.

„Nach intensiven Anstrengungen konnten wir zusätzliche 80.000 Dosen für unsere Landsleute organisieren. Unser Ziel ist es, die Durchimpfungsrate zu steigern. Mit dieser zusätzlichen Menge an Impfstoffen ist das möglich“, so Landesrat Martin Eichtinger.

Über 33.000 Impfdosen sind zuletzt von den Ärztinnen und Ärzten, die an der Grippeimpfaktion teilnehmen, bestellt worden und werden von ihnen verimpft. Die restlichen 47.000 Dosen aus dem Kontingent werden über die Apotheken an jene Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher gratis verteilt, die sich bei den Apotheken angemeldet und ihr Interesse an einer Influenzaimpfung bekundet haben. „Nachdem in den letzten Wochen das Kinderimpfprogramm sowie die Verimpfung in den Landeskliniken und den Pflege- und Betreuungszentren erfolgreich abgeschlossen werden konnten, setzen wir mit der aktuellen Impfaktion einen weiteren wichtigen Schritt, um einerseits für die Grippesaison selbst und andererseits gegen COVID-19 gerüstet zu sein“, bedankt sich die Landesrätin bei den beteiligten Organisationen für ihre Mitwirkung.

„Wir unterstützen das Land NÖ sehr gerne bei seiner heurigen Grippeimpfaktion“, sagt Gerhard Hutter, Vorsitzender des Landesstellenausschusses der Österreichischen Gesundheitskasse in Niederösterreich. „Es ist gerade in diesem Jahr der Corona-Pandemie wichtig, den Menschen – und vor allem den Risikogruppen – vor dem Start einer zu erwartenden Grippesaison rechtzeitig besonderen Schutz zukommen zu lassen. Die Österreichische Gesundheitskasse übernimmt für ihre Versicherten, die den definierten Risikogruppen angehören, im Rahmen dieser Aktion die Kosten für die Impfstiche und zahlt dafür ihren Vertragsärztinnen und Vertragsärzten das Impfhonorar. Die Kosten für die Impfstiche für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von sozialmedizinischen und sozialen Diensten werden vom Land Niederösterreich übernommen.“

„Im Zuge der Grippeimpfaktion des Landes haben 636 Ärztinnen und Ärzte für ihre Ordinationen bzw. Betriebe Grippeimpfstoffe bestellt. Damit können sich viele Menschen mit Risikofaktoren impfen lassen, die bisher noch keine Impfstoffe bekommen haben. Das ist gut so, denn gerade in Zeiten einer Pandemie ist es besonders wichtig, dass nicht ein zweites gefährliches Virus, nämlich das Influenza-Virus, Menschen mit Risikofaktoren zusätzlich schwächt“, erklärt Dr. Christoph Reisner, MSc, Präsident der Ärztekammer für NÖ.

Mag. pharm. Peter Gonda, Präsident der Apothekerkammer Niederösterreich, betont: „Mit diesem Kontingent an Influenza-Impfstoff bekommen jetzt viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ihren Impfstoff, für den sie sich bereits seit Monaten in den Apotheken angemeldet haben. Jede der 240 Apotheken in Niederösterreich erhält jetzt durchschnittlich rund 196 Impfstoffdosen. Damit versuchen die Apotheken die Nachfrage so gut es geht zu decken.“

Weitere Informationen: Büro LR Königsberger-Ludwig, Mag. Dr. Anton Heinzl, Telefon 02742/9005-12576, E-Mail anton.heinzl@noel.gv.at, Büro LR Eichtinger, Mag. Markus Habermann, Telefon 02742/9005-12361, E-Mail markus.habermann@noel.gv.at

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Illegaler Handel mit Arzneimitteln und Fälschungen bedeutet Lebensgefahr

Branchen News vom 14.12.2020

Die PHARMIG warnt vor den fatalen Folgen für die Gesundheit, die von geschmuggelten Medikamenten und gefälschten Arzneimitteln ausgeht.

Diese gelungene Polizeiaktion führt uns alarmierend vor Augen, wie sehr der Handel mit illegalen und gefälschten Arzneimitteln das Leben von Patientinnen und Patienten gefährdet. Fake-Medikamente unterliegen keinerlei Qualitätskontrolle. Ob und wie sie wirken, wird weder untersucht noch geprüft. Mit Bedacht auf die eigene Sicherheit sollte hier absolut kein Risiko eingegangen werden. Im besten Fall passiert nach der Einnahme eines solchen Präparats gar nichts, im schlimmsten Fall bezahlt man das scheinbar günstige Angebot eines dubiosen Internetanbieters mit dem eigenen Tod
Mag. Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG

Wien (OTS) – Illegale Waren im Wert von 73 Millionen Euro, davon 25 Millionen gefälschte und missbräuchlich verwendete Arzneimittel sowie Dopingsubstanzen, hat Europol im Rahmen der Operation Shield von März bis September 2020 in mehr als 26 Ländern beschlagnahmt. Allein in Österreich kam es zu 60 Sicherstellungen. Dies nimmt PHARMIG-Generalsekretär Mag. Alexander Herzog zum Anlass, um erneut auf die Gefahren aufmerksam zu machen, die dieser skrupellose Handel für die Bevölkerung birgt.

„Diese gelungene Polizeiaktion führt uns alarmierend vor Augen, wie sehr der Handel mit illegalen und gefälschten Arzneimitteln das Leben von Patientinnen und Patienten gefährdet. Fake-Medikamente unterliegen keinerlei Qualitätskontrolle. Ob und wie sie wirken, wird weder untersucht noch geprüft. Mit Bedacht auf die eigene Sicherheit sollte hier absolut kein Risiko eingegangen werden. Im besten Fall passiert nach der Einnahme eines solchen Präparats gar nichts, im schlimmsten Fall bezahlt man das scheinbar günstige Angebot eines dubiosen Internetanbieters mit dem eigenen Tod“, mahnt Herzog.

Laut Europol befinden sich unter den aufgegriffenen Präparaten auch Arzneimittel zur Behandlung von Krebs, Erektionsstörungen und Schmerzen, zur Verhütung sowie Antibiotika. Hinzu kommen noch 33 Millionen sichergestellte Medizinprodukte sowie acht Tonnen an Rohmaterialien, Chemikalien und antiviralen Medikamenten im Zusammenhang mit COVID-19. Nach Aussagen von Europol wachse der Markt für geschmuggelte und gefälschte Medikamente seit Jahren beständig weiter. Dabei erweise sich vor allem Asien als federführend bei der Herstellung von Basismaterialien für die Herstellung von Medikamentenfälschungen. Noch wichtiger als der Kampf gegen kriminelle Machenschaften in anderen Ländern sei laut Herzog aber die Aufklärung der Bevölkerung vor Ort.

Dazu Herzog: „Die Gefahr, die von solchen Produkten ausgeht, ist offensichtlich immer noch zu wenigen bekannt. Wer darauf verzichtet, eigentlich rezeptpflichtige Arzneimittel im Internet zu kaufen, legt Fälscherbanden automatisch das Handwerk. Denn das ist der Hauptvertriebsweg, den Fälscher für ihre Fake-Produkte verwenden. Dagegen ist die legale Lieferkette, bestehend aus Hersteller, Großhandel und Apotheke, durch die vor einem Jahr eingeführten zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen extrem gut vor dem Eindringen gefälschter Arzneimittel geschützt. Daher kann ich nur dringend anraten, diesen Weg zu wählen, wenn man Medikamente kauft.“

Über die PHARMIG: Die PHARMIG ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband ca. 120 Mitglieder (Stand Dezember 2020), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die PHARMIG und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

Rückfragen & Kontakt:

PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Peter Richter, BA MA MBA
Head of Communications & PR
01/40 60 290-20
peter.richter@pharmig.at
www.pharmig.at

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Apothekerkammer warnt vor gefälschten Medikamenten

Branchen News vom 14.12.2020

Podroschko appelliert: „Sicherheit bei Arzneimitteln nur in der Apotheke“

Wien (OTS) – Angesichts jüngster Meldungen über den zunehmenden Schmuggel mit gefälschten Arzneimitteln warnen Österreichs Apothekerinnen und Apotheker die Bevölkerung vor dem Erwerb derartiger illegaler Produkte. „Gerade in der globalen Coronakrise setzen kriminelle Banden auf die Verunsicherung und das mangelnde Fachwissen der Menschen. Diese illegalen Händler versuchen unter anderem, gefälschte, wirkungslose und gesundheitsgefährdende Medikamente, geschmuggelte Schutzmasken sowie Antibiotika in Österreich abzusetzen. Bei derartigen verbotenen Produkten gibt es keine Qualitäts- und Herkunftskontrolle. Die Kriminellen setzen damit die Gesundheit der Menschen aufs Spiel. Darüber hinaus verursacht der illegale Medikamentenschmuggel volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe“, warnt Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Sicherheit nur in der Apotheke
Für die Bevölkerung gebe nur einen einzigen sicheren Weg: jenen in die Apotheke, wie Podroschko betont. „Ausschließlich dort sollte man Medikamente kaufen. Denn nur in der Apotheke hat man eine hundertprozentige Sicherheit, dass es sich nicht um Fälschungen handelt. Aufgrund der strengen Auflagen, Sicherheitskontrollen und der engmaschigen Lieferkette haben Fälscherbanden in den heimischen Apotheken keine Chance. Apothekerin und Apotheker garantieren nicht nur die Echtheit von Arzneimitteln, sie sorgen auch dafür, dass sich mehrere Medikamente gleichsam untereinander vertragen. Daher: Gehen Sie auf Nummer sicher und kaufen Sie Ihre Arzneimittel nur in der Apotheke vor Ort.“

Europol hob 25 Banden aus
Im Kampf gegen illegalen Handel mit Medikamenten und Doping-Substanzen konnten europäische Ermittler in einer großen Polizeiaktion unlängst 25 kriminelle Banden ausheben. 667 Personen wurden festgenommen, wie die europäische Polizeibehörde Europol in Den Haag meldete. Arzneimittel im Wert von rund 73 Millionen Euro wurden sichergestellt und ganze Berge gefälschter medizinische Hilfsmittel und Präparate im Kampf gegen Covid-19, wie Gesichtsmasken, Corona-Tests und Desinfektionsgels, eingezogen.

„Besorgniserregend ist, dass der Handel mit illegalen Arzneimitteln zunehmend boomt. Er besitzt weltweilt bereits ein größeres Volumen als der mit Drogen. Dahinter stehen ein relativ geringes Risiko für die Verbrecher, entdeckt zu werden, sowie der generell wachsende Markt für geschmuggelte und gefälschte Präparate. Man bedenke: Im besten Fall ist ein gefälschtes Medikament für den Betroffenen wirkungslos, im schlimmsten Fall gesundheitsschädigend oder sogar tödlich“, gibt Podroschko zu bedenken und erneuert seinen Appell an die Menschen, zur Sicherheit sämtliche Arzneimittel nur über die Apotheke zu beziehen.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Apothekerkammer
Kommunikation
Tel: 01 / 404 14 – 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

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So schlau wie 1.000 Apotheker: Die intelligente Gesundheitsapp für Mikronährstoffe beruhend auf nutzerbasierten Daten und künstlicher Intelligenz

Branchen News vom 14.12.2020

Berlin (ots)Unser Körper ist nicht Superman & gibt trotzdem jeden Tag sein Bestes. Vielen fällt es jedoch schwer Signale des Körpers zu deuten. Viele haben Probleme damit in sich zu horchen und Bedürfnisse zu interpretieren. Es wird Zeit, ehrlich zu sich selbst zu sein und auf sein Innerstes zu hören, um so das Wohlbefinden zu verbessern. Dabei hilft die neue Gesundheitsapp true+.

Die meisten Menschen greifen zur Recherche ihrer Symptome oder Bedürfnisse immer wieder auf Suchmaschinen zurück. Die gefundenen Produkte und Anwendungen werden von verschiedensten Portalen bezogen – Das Risiko der Fehleinnahme oder einer falscher Behandlung ist groß.

Die neue App des Erfinders der Videosprechstunde und Patientus-Gründers Jonathan von Gratkowski, ist die erste intelligente Plattform für Mikronährstoffe. Millionen von Kombinationen aus Nahrungsergänzungsmitteln geben Antworten auf jedes Symptom und Bedürfnis von gesundheitsbewussten oder erkrankten Menschen. Möglich wird dies aufgrund einer mittels Künstlicher Intelligenz entwickelten Auswertung der vom User eingegebenen Daten. So entstehen ständig optimierte Produktvorschläge mit den richtigen Informationen für ein glücklicheres und gesünderes Leben. Das Alles rund um die Uhr – unabhängig von Sprechzeiten und Terminen.

true+ bezieht sein Wissen nicht von Suchmaschinen.

Die Datenbank der App wird von einem professionellen Team gepflegt und stetig weiterentwickelt. Ganz vorne mit dabei: Kay Klindwort, Betriebswirt und Apotheker bereits in fünfter Generation, sowie Aida Jansson, Mikronährstoffexpertin aus Leidenschaft und verantwortlich für die Produktentwicklung bei true+.

Der Algorithmus wertet Millionen Kombinationen innerhalb von Sekunden aus und lernt täglich dazu (AI). Der true+guide innerhalb der App schlägt dem Nutzer die Produkte vor, die auch ein Heilpraktiker empfehlen würde und ersetzt so eine Beratung vor Ort. Die Produkte werden nach Priorität sortiert und Kombinationsvorschläge angezeigt. Schließlich kann der User selbständig entscheiden, womit er beginnt und welchen Ratschlägen er folgen möchte. Durch das individuelle Feedback, wird die App fortlaufend verbessert – true+ lernt somit durch persönliche Erfahrungen und von den Bewertungen der Produkte.

Innerhalb der App kann der Anwender alle Supplements direkt beziehen und sie werden in seinem Profil gespeichert. Sämtliche Mikronährstoffe, die dem User angeboten werden, sind „Handmade in Germany“ und nach höchsten Reinheits-Standards in Manufakturen von Hand gefertigt. Industrielle Hilfsmittel jeglicher Art (wie z.B. Rieselhilfen), chemische Zusatzstoffe und genetisch modifizierte Stoffe (GMO) kommen bei true+ nicht in die Kapsel! Die Plattform setzt auf hochreine und geprüfte Rohstoffe, die zu einem positiven und ausgeglichenen Lebensgefühl beitragen sollen.

Nach Kauf des Produktes berät der true+guide den Anwender auch weiterhin und bietet ihm einen dauerhaften Ansprechpartner für seine Bedürfnisse – und das komplett kostenfrei.

Die App ist ab dem 08. Dezember 2020 im App Store erhältlich.

Alle Informationen und Aktuelles zur App finden Sie unter www.trueplus.app.

Rückfragen & Kontakt:

Lisa Eisel
Communications Manager
true +
press@trueplus.app
+49 (0) 176 844 319 32

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Vermehrte psychische Probleme geben Grund zur Sorge: „Pharma und Psychotherapie müssen Hand in Hand gehen!“

Branchen News vom 14.12.2020

Wien (OTS)Steigende Umsatzzahlen sind in marktorientierten Unternehmen im Normalfall ein Anlass zur Freude. Schwabe Austria zeigt sich hingegen trotz zunehmender Verkaufszahlen auch besorgt – denn es sind vor allem pflanzliche Präparate im Bereich der mentalen Gesundheit, die derzeit ein erstaunlich großes Absatzplus verursachen. „Wir sind alarmiert“, heißt es von Unternehmensseite. Schwabe Austria setzt daher rasche Handlungen im Bereich der Prävention und erweitert sein Gesundheitsnetzwerk um eine Partnerschaft mit der Vereinigung Österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten VÖPP.

Auch wenn sich Konzernchefs ansonsten über gesteigerte Verkaufszahlen ausschließlich freuen, so geht diese Freude derzeit beim Phytotherapie-Experten Schwabe Austria mit besorgtem Bewusstsein einher: „Ganz allgemein sind die Verkäufe für frei erhältliche Beruhigungsmittel in den vergangenen Monaten gestiegen. Wir bemerken das vor allem bei unserem pflanzlichen Beruhigungs- und Einschlafmittel Passedan®. Die Absatzzahlen haben sich dieses Jahr so deutlich erhöht, wie wir es nie erwartet hätten“, sagt dazu Schwabe Austria Geschäftsführer Dr. Fritz Gamerith, der sich darüber gesellschafts- und gesundheitspolitisch alarmiert zeigt: „Es macht sichtbar, dass die aktuelle Corona-Situation für viele Menschen absolut nicht leicht auszuhalten ist und dass die Unruhe sowie Angespanntheit in der Gesellschaft deutlich zunimmt.“

Pandemie führt zu Vermeidung: Verstärker der Angst

Was beim Hersteller pflanzlicher Arzneimittel im Produktabsatz beobachtet wird, können PsychotherapeutInnen wiederum in ihren Praxen Tag für Tag erleben: „Es ist definitiv so, dass die Pandemie und die damit verbundenen Konsequenzen bei der überwiegenden Mehrheit meiner PatientInnen und Patienten den Leidensdruck verschlimmert haben“, bestätigt Simon Zehetner von der VÖPP, der Vereinigung Österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, den Grund zur Sorge. Vor allem, Depressionen sowie Angstsymptome würden verstärkt auftreten und frühere Traumatisierungen seien bei einigen PatientInnen durch den erlebten Kontrollverlust reaktiviert. „Kein Wunder: Kurzarbeit und Angst vor Jobverlust, sozialer Rückzug – diese und eine Vielzahl weiterer sozioökonomischer Faktoren, die aktuell viele Menschen betreffen, wirken sich negativ auf unseren Gemütszustand aus. Depressionen und Angsterkrankungen werden durch die Reduktion der Verhaltensaktivität in ihrer Entwicklung begünstigt. Durch die Covid-Maßnahmen sind diverse Aktivitäten schwieriger durchzuführen und in ihrer Planung unvorhersehbarer“, erklärt Zehetner. „Und Menschen, die mit einer Angstproblematik leben, sehen sich in ihren Ängsten und in ihrem Vermeidungsverhalten auch noch bestätigt. Es scheint für sie subjektiv, als hätte sich ihre Vorsicht nun endlich ausgezahlt. Das fördert Vermeidungsverhalten. Und das ist wiederum der größte Motor für die Verstärkung von Angst.“

Dauerbelastung für die Psyche – Winter zusätzliche Herausforderung

Ängste, Sorgen, Niedergeschlagenheit und Schlafprobleme zeigen sich aber nicht nur bei bereits psychisch Erkrankten verstärkt. Auch für viele an sich gesunde Menschen stellt die Corona-Situation eine ständige Dauerbelastung für die Psyche dar. „Für uns ist dabei besonders bedenklich, dass wir den enormen Anstieg der Nachfrage im Segment der Medikamente für mentale Gesundheit schon seit den Sommermonaten beobachten“, sagt dazu Mag. Jutta Werner, Marketingleiterin bei Schwabe Austria. „Was wird da erst der kurz bevorstehende Winter bringen, in dem die Stimmung schon alleine aufgrund von Lichtmangel deutlich eingeschränkt sein kann? Und besonders jetzt, wo wir uns mit neuerlichen Einschränkungen des öffentlichen und sozialen Lebens auseinandersetzen müssen? Im besonderen Maße denke ich da mit Besorgnis auch an die drohende Vereinsamung gerade älterer Menschen, für die soziale Einschränkungen oft eine enorme Reduktion der Lebensqualität mit sich bringen.“

Wegbegleiter für die Akzeptanz seelischer Herausforderungen

„Genau deswegen sind wir eben nicht nur mit Medikamenten für unsere KundInnen da“, so Kommunikationsexpertin und PR Managerin von Schwabe Austria, Elisabeth Mondl, BA. „Wir betrachten Gesundheit in einem größeren Zusammenhang. Daher haben wir mit dem Blick auf die steigenden Absatzahlen unsere pharmakologische Expertise im Bereich der mentalen Gesundheit um einen kompetenten psychosozialen Partner erweitert“, so Mondl über den Startschuss für die Zusammenarbeit mit der VÖPP. „Wir möchten Wegbereiter sein, um über mentale Gesundheit zu sprechen, damit Tabus abgebaut und Ängste gemildert werden können. Darum bieten wir nicht nur Produkte an, sondern arbeiten bereits seit Jahren intensiv am Ausbau unserer Plattformen, die im Bereich der mentalen Gesundheit unabhängig und sachlich informieren“, so Mondl. „Mit der VÖPP als Partner erweitern wir unsere Kompetenz im Bereich der psychischen Gesundheit also ein weiteres mal“, freut sich Elisabeth Mondl über den bisherigen regen Austausch und die gemeinsam geplanten, künftigen Projekte mit der VÖPP.

Wie sich Pharmakologie und Psychotherapie ergänzen

Für Schwabe Austria Geschäftsführer Dr. Fritz Gamerith ist diese neue Kooperation mit der Vereinigung Österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ein wichtiger Schritt weg von dem Stigma psychischer Erkrankungen hin zu einem verantwortungsvollen und gesundheitsfördernden Umgang mit betroffenen PatientInnen: „Ich bin der Überzeugung, dass pharmakologische und psychotherapeutische Behandlung im Idealfall Hand in Hand gehen. Es sind Therapieformen, die sich gut ergänzen. Wir wissen, dass gerade pflanzliche Arzneimittel den Erfolg bei der psychotherapeutischen Behandlung von seelischen Problemen unterstützen können, da sie den Prozess der Psychotherapie weder durch zu intensive Dämpfung noch durch abhängig machende Wirkungen stören“, so Dr. Fritz Gamerith. Da die Kombinationstherapie aus Medikamenten und Psychotherapie als wirksamster Zugang und Best Practice-Beispiel bei nahezu jeder psychischen Erkrankung nachgewiesen worden sei, wäre es auch für Simon Zehetner „professionelle Verpflichtung, pharmazeutische Unterstützung mit therapeutischem Gespräch zu verbinden. Die Initiative von Schwabe Austria zur Zusammenarbeit mit der psychotherapeutischen ExpertInnenschaft begrüße ich also sehr.“

Rezeptfreie Medikamente wichtig im Selbstmanagement

Eine Krankheit beginne laut Zehetner häufig in einem milderen Stadium. Und genau hier sei wichtig, dass die Gesellschaft wisse, dass es hilfreiche pflanzliche Präparate rezeptfrei in der Apotheke gibt. „Menschen neigen ja dazu, sich erst einmal selbst zu behandeln, weil immer noch die Angst vor der Stigmatisierung vorherrscht, wenn sie zum Psychiater gehen“, führt Zehetner weiter aus. „Und im Sinne des gesundheitlichen Selbstmanagements ist die pflanzliche Unterstützung aus der Apotheke eine sehr hilfreiche Strategie. Hier braucht es einfach mehr Bewusstsein: Denn wer nicht weiß, dass es frei erhältliche, pflanzlich wirksame Medikamente gegen beginnende depressive Zustände und milde Formen von Ängsten gibt, greift in der Selbstregulierung leider oft zu Alkohol oder anderen schädigenden Substanzen. Es ist wichtig zu betonen, dass, wenn die Probleme andauern bzw. sich intensivieren, professionelle Unterstützung in Anspruch genommen werden soll.“ Schließlich geht es in unserer Zusammenarbeit auch um medizinische und psychotherapeutische Aufklärung. Für die kommenden Monate rät der Experte für die Psyche bei depressiv gefährdeten Personen zur bewussten Aktivitätssteigerung und Routine. „Machen Sie z. B. bewusst morgens Ihr Bett, wenn Sie das ansonsten nicht tun. Planen Sie ausreichend angenehme Aktivitäten in Ihren Alltag ein. Und für Angstbetroffene gilt: Überprüfen Sie, ob etwas für alle eine gefährliche Situation darstellt oder ist das nur für Sie so? Und wenn es nur für Sie gefährlich scheint, aber objektiv nicht gefährdend ist: Dann vermeiden Sie unbedingt das Vermeiden!“

Auch gegen mentale Probleme sind Kräuter gewachsen

Genau hier setzen die pflanzlichen Arzneien von Schwabe an. „Unsere Medikamente stellen einen wesentlich Beitrag zur Unterstützung der Psyche dar“, so Jutta Werner über den entsprechenden Bereich des Portfolios. „Zum Beispiel Lasea®. Das ist ein sehr gut verträgliches, pflanzliches Arzneimittel aus Arznei-Lavendelöl, das bei ängstlichen Verstimmungen angewendet wird. Es hat in Studien seine Wirkung mehrfach bewiesen. Und der Passionsblumenkraut-Extrakt in Passedan® genießt seit Generationen das Vertrauen der ÖsterreicherInnen, wenn es um pflanzliche Beruhigung und eine natürliche Einschlafunterstützung geht.“ So oder so: Blickt man in das Portfolio des Pflanzenmedizin-Experten wird klar – gewusst wie, sind gegen viele psychische Probleme, die Herbst und Winter in der Corona Phase vielleicht verstärken werden, bestimmte Kräuter gewachsen.

Weiterführende Informationen:

Schwabe Austria

Schwabe Austria stellt hochqualitative Arzneimittel aus pflanzlichen Rohstoffen her und setzt damit auf nebenwirkungsarme Substanzen aus der Natur. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit etwa 3.500 Mitarbeiter – am Standort Wien Inzersdorf sind derzeit etwa 120 MitarbeiterInnen beschäftigt. Der Phytotherapie-Experte ist im Bereich der natürlichen Arzneimittel unter anderem auf den Bereich der mentalen Gesundheit spezialisiert. Im Portfolio befinden sich beispielsweise mit Passedan® ein pflanzliches Beruhigungs- und Schlafmittel, mit Lasea® ein natürliches Medikament gegen milde Formen der Angst und mit Vitango® ein Anti-Stress-Präparat für mehr Energie und Gelassenheit. Außerdem ist Schwabe Austria bekannt für einen speziellen Ginkgo Spezialextrakt, der erfolgreich bei Demenz eingesetzt wird. www.schwabe.at

VÖPP – Vereinigung Österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten

Die VÖPP ist ein österreichweites Netzwerk von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. In der Vertretung gemeinsamer Interessen und der Serviceleistungs-Organisation liegt der Vereinszweck. Auch die Mitglieder-Beratung und die Verbreitung von Erkenntnissen aus der Psychotherapie sind Teil der Vereinsaufgaben. Das Hauptziel der VÖPP liegt in der Vermittlung von Information an seine Mitglieder sowie an die Öffentlichkeit. www.voepp.at

Über Wirkung und möglicherweise unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

Rückfragen & Kontakt:

Elisabeth Mondl, BA
Digital Marketing und Public Relations Management
Schwabe Austria GmbH
Richard-Strauss-Straße 13, 1230 Wien
Tel.: +43 1 616 26 44 – 662
Mobil + 43 664 885 239 69
elisabeth.mondl@schwabe.at

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Apothekerinnen und Apotheker unterstützen Länder bei Massentests

Branchen News vom 07.12.2020

Gemeinsam im Einsatz gegen das Coronavirus

Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen für ihren Einsatz in dieser schwierigen Zeit.
Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr
Die Apothekerinnen und Apotheker unterstützen den Kampf gegen das Coronavirus, sowohl Tag für Tag in der Apotheke als auch bei Massentests. Entscheidend sind die Information der Menschen über den eigenen Infektionsstatus und die konsequente Einhaltung der Schutzmaßnahmen – so können wir  gemeinsam zur Eindämmung des Coronavirus beitragen
Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr

 

Wien (OTS) – Zahlreiche Apothekerinnen und Apotheker werden die kommenden COVID-19-Massentests in Österreich unterstützen. Einerseits haben einige Bundesländer die Apothekerinnen und Apotheker um Hilfe ersucht, andererseits haben sich auch Apothekerinnen und Apotheker von sich aus zu einem Einsatz bei diesem einzigartigen Testprogramm gemeldet. Die Hauptaufgabe wird das Abnehmen der Proben für die Tests sein.
„Die Apothekerinnen und Apotheker unterstützen den Kampf gegen das Coronavirus, sowohl Tag für Tag in der Apotheke als auch bei Massentests. Entscheidend sind die Information der Menschen über den eigenen Infektionsstatus und die konsequente Einhaltung der Schutzmaßnahmen – so können wir gemeinsam zur Eindämmung des Coronavirus beitragen“, betont Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, und schließt: „Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen für ihren Einsatz in dieser schwierigen Zeit.“

Antigen-Schnelltests in Apotheken erfolgreich angelaufen

Mittlerweile sind die COVID-19-Antigen-Schnelltests durch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker erfolgreich angelaufen. Rund 150 spezialisierte Apotheken vom Bodensee bis zum Neusiedlersee bieten diese Leistung an, um symptomfreien Menschen zu einer Information über ihren Infektionsstatus zu verhelfen. Die Bevölkerung nimmt diese Leistung der Apotheken mit regem Interesse in Anspruch.

Eine täglich aktualisierte Liste von spezialisierten Apotheken, die COVID-19-Antigen-Schnelltests anbieten, ist auf der Website der Österreichischen Apothekerkammer unter www.apothekerkammer.at/sp/covid-19-antigentests-apothekenliste sowie im News-Bereich der Apo-App verfügbar. Dort sehen Sie auch mit einem Blick, welche Apotheke in Ihrer Nähe gerade geöffnet ist oder Bereitschaftsdienst hat und bekommen Informationen über tausende Medikamente.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Apothekerkammer
Kommunikation
Tel: 01 / 404 14 – 600
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Gaal: Informations-Offensive zu den Wiener „Nummern gegen Gewalt“ startet in Apotheken und Spar-Supermärkten

Branchen News vom 07.12.2020

Neue Plakat-Kampagne: Notrufnummern sind rund um die Uhr für Frauen in Gewaltsituationen da

Wien (OTS) – „Es ist wichtig, dass Frauen in einer Notsituation möglichst schnell und unbürokratisch Hilfe bekommen – auch und gerade im Lockdown und während der Corona-Krise. Diese Unterstützung bekommen Frauen, die von Gewalt betroffen sind, beim 24-Stunden Frauennotruf und beim Frauenhaus-Notruf – und zwar rund um die Uhr. Die Stadt Wien ist für Frauen in Notsituationen da!“, so Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaal. In akuten Notsituationen ist der Polizeinotruf für Betroffene oder ZeugInnen von Gewalttaten immer erreichbar.

Informationsoffensive in Apotheken und Spar-Filialen: 24-Stunden Frauennotruf, Frauenhaus-Notruf und Polizeinotruf bieten Unterstützung

Das Frauenservice der Stadt Wien macht ab sofort gemeinsam mit der Wiener Apothekerkammer und SPAR verstärkt auf die wichtigsten Notrufnummern aufmerksam. „Beratung hilft! Wir sind für Sie da! Rufen Sie uns an, wenn Sie von Gewalt betroffen sind.“, lautet der Aufruf auf den Plakaten, die im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt“ aufgehängt werden.

Wer Gewalt wahrnimmt oder von Gewalt betroffen ist: Der Polizei-Notruf ist unter 133 erreichbar. Sowohl der 24-Stunden Frauennotruf (01/71719), als auch der Frauenhaus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser (05 77 22) sind rund um die Uhr besetzt. In Krisen und Notsituationen sind die Wiener Frauenhäuser für von Gewalt Betroffene da.

„Die Plakate machen in Wiener Apotheken und Spar-Filialen auf jene Nummern aufmerksam, die immer – auch im Lockdown, an Wochenenden und an Feiertagen – 24 Stunden pro Tag für Frauen in Notsituationen da sind. Ich freue mich sehr, dass die Wiener Apothekerkammer und Spar diese Informationsoffensive unterstützen. Wer Hilfe und Schutz vor Gewalt braucht, hat in unserer Stadt ein Auffangnetz. Mir ist wichtig, dass Betroffene wissen, wo sie Hilfe bekommen – und einfach anrufen können“, so Gaal.

„Frauen, die von Gewalt betroffen sind, brauchen rasche und unkomplizierte Hilfe. Die Wiener Apotheken wollen dazu beitragen, dass sowohl Frauennotruf als auch Frauenhaus-Notruf möglichst vielen Frauen zur Kenntnis gebracht werden, damit sie sich und anderen nicht nur in Zeiten des Lockdowns rasch helfen können“, erklärt Philipp Saiko, Präsident der Apothekerkammer Wien.

„Gerne leisten wir bei einem so wichtigen Thema unseren Beitrag. Weil in unseren Geschäften viele Frauen beschäftigt sind, informieren wir auch unternehmensintern darüber“, so SPAR-Geschäftsführer Alois Huber.

Videokampagne des 24-Stunden Frauennotrufs auf Social Media

Die Stadt Wien informiert während der „16 Tage gegen Gewalt“ verstärkt zu den Notrufnummern gegen Gewalt gegen Frauen – auf Infoscreens und auf Social Media.

Mit insgesamt vier Videos wird einerseits das Thema Cybergewalt, andererseits die große Bandbreite der Beratungsthemen beim 24-Stunden Frauennotruf beleuchtet.

Die Animationsvideos werden während der 16 Tage gegen Gewalt auf dem Facebook-Kanal des Frauenservice Wien laufen bzw. finden sie sich auf dem Youtube-Kanal des Frauenservice Wien.

· 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien

· Was ist psychische Gewalt?

· Was ist sexualisierte Gewalt?

· Was ist Cybergewalt?

Der 24-Stunden Frauennotruf ist rund um die Uhr erreichbar – vertraulich, kostenlos und anonym. Der 24-Stunden Frauennotruf ist eine Beratungsstelle für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die von Gewalt betroffen sind. Die Schwerpunktthemen sind sexualisierte Gewalt, Beziehungsgewalt und psychische Gewalt wie z.B. Stalking. Das Frauennotruf-Team ist täglich von 0 bis 24 Uhr erreichbar: 01/71719, frauennotruf@wien.at; www.frauennotruf.wien.at / (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Gerda Mackerle
Mediensprecherin
Vizebürgermeisterin Kathrin Gaal
Tel.: 0676/8118 81983
E-Mail: gerda.mackerle@wien.gv.at

Nives Sardi
Leitung Kommunikation
Österreichische Apothekerkammer
Tel: 01 / 404 14 – 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

Hannes Glavanovits
Leitung Werbung und Information Spar
Telefon: +43 (0) 2742-866 34820
E-Mail: hannes.glavanovits@spar.at

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Lockerungen und Verschärfungen bei Corona: Apothekerinnen und Apotheker unterstützen Maßnahmen

Branchen News vom 03.12.2020

Apothekerkammer-Präsidentin Mursch-Edlmayr: „Wir sind da. Und wir bleiben da.“

Wien (OTS) – Die Österreichische Apothekerkammer unterstützt die heute von der Bundesregierung öffentlich kommunizierten Maßnahmen zur weiteren Eindämmung der Corona-Infektionen. „Es handelt sich um einen durchdachten Mix von Lockerungen und Verschärfungen“, erklärt Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.
Jetzt gehe es darum, auf der einen Seite die vorgeschriebenen Maßnahmen zu befolgen, auf der anderen Seite, die neu geschaffenen Freiräume behutsam zu nutzen ohne Grenzen zu überschreiten, ergänzt Mursch-Edlmayr. „Je mehr wir gemeinsam an einem Strang ziehen, desto besser kommen wir durch diese Krise. Die Nachricht der Apothekerinnen und Apotheker an alle Menschen in Österreich lautet weiterhin: Wir sind da. Und wir bleiben da. Gemeinsam schaffen wir es.“
Auch nach Inkrafttreten der neuen Bestimmungen werden die Apotheken weiterhin eine wichtige und verlässliche Konstante innerhalb des heimischen Gesundheitssystems darstellen. „Apothekerinnen und Apotheker garantieren die Aufrechterhaltung der Arzneimittelversorgung und der Gesundheitsberatung. Österreichs Apothekerinnen und Apotheker sind immer da, egal wie sich die Corona-Pandemie weiterhin entwickelt. Wer Hilfe braucht, der bekommt sie in der Apotheke. Dieses Berufsethos der rund 6.200 Apothekerinnen, Apotheker und deren Teams in Österreich hat selbstverständlich auch – und vor allem – in Krisen wie der jetzigen absolute Gültigkeit“, versichert die Apothekerkammer-Präsidentin. Die Apotheke habe unter anderem durch ihren niederschwelligen Zugang eine immens wichtige Funktion als „sicherer Hafen“ für verunsicherte Menschen.

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Lieferengpässe bei Arzneimitteln auf Höchststand – europäische Lösungen notwendig

Branchen News vom 03.12.2020

Internationale Fachkonferenz der ABDA am 1. Dezember 2020

Brüssel/Berlin (ots) – Immer mehr Patienten in Europa sind von Lieferengpässen bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln betroffen. Im 1. Halbjahr 2020 hat sich allein in Deutschland die Zahl der nicht verfügbaren Arzneimittel, die Krankenkassen per Rabattvertrag für ihre Versicherten vorgesehen hatten, auf 12,1 Mio. Packungen erhöht. Das sind 68,0 Prozent mehr Ausfälle als im 1. Halbjahr 2019 (7,2 Mio.) – und fast so viele wie in den Jahren 2017 (4,7 Mio.) und 2018 (9,3 Mio.) zusammen. Das zeigt eine Auswertung, die das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände anlässlich der morgigen Fachkonferenz „Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Aufgeben? Lösungen finden!“ vorgelegt hat.

„Nicht nur Blutdrucksenker, Magensäureblocker oder Schmerzmittel, sondern auch Medikamente gegen Depressionen, Epilepsie oder Parkinson sind von Lieferengpässen betroffen. Die Apotheker in ganz Europa betreiben großen Aufwand, um ihre Patienten mit gleichwertigen Präparaten zu versorgen“, sagt ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold, der für das Jahr 2021 auch zum Vizepräsidenten des Zusammenschlusses der Apotheker in der Europäischen Union (ZAEU) gewählt wurde: „Für Millionen betroffener Patienten in ganz Europa brauchen wir auch eine europäische Lösung. Die neue Arzneimittelstrategie der Europäischen Kommission ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

Arnold weiter: „Wie sensibel die Arzneimittelversorgung auf Produktionsausfälle, Exportstopps oder Logistikprobleme in Asien reagiert, hat uns die erste Welle der Corona-Pandemie gezeigt. Um die Produktion in Europa zu stärken, braucht es einen europäischen Ansatz, der unsere gemeinsamen Qualitäts-, Sozial- und Umweltstandards gegenüber Handelspartnern in aller Welt konsequent vertritt. Im Inneren muss Brüssel jedoch allen Mitgliedstaaten genug Raum bei Gesundheitspolitik und Sozialrecht lassen, um die Subsidiarität für regionale und lokale Lösungen zu gewährleisten.“

Weitere Informationen zur Konferenz „Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Aufgeben? Lösungen finden!“ am 1. Dezember 2020 unter www.abda.de

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Reiner Kern, Pressesprecher, 030 4000 4132, presse@abda.de

Christian Splett, Stellv. Pressesprecher, 030 4000 4137, c.splett@abda.de

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PHAGO: „Wir sind ready für die Verteilung der Impfstoffe.“

Branchen News vom 03.12.2020

Der Verband der Arzneimittel-Vollgroßhändler rüstet seine 23 Lagerstandorte in ganz Österreich auf.

Wien (OTS) – Wenn es um Medikamente und Impfstoffe geht, ist in Pandemie-Zeiten eine ausfallssichere und prompte Logistik das Wichtigste überhaupt. „Wir liefern tagtäglich mehr als eine Million Arzneimittel mit unterschiedlichen Herausforderungen an alle Abgabenstellen in ganz Österreich aus. Als Voll-Großhandler distribuieren wir 95 Prozent aller Arzneimittel. Das ist unser tägliches Brot. Wir sind somit für die Verteilung der Covid-Impfstoffe gut gerüstet“, erklärt der Präsident der Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO, Dr. Andreas Windischbauer.

Bereits jetzt verfügen die PHAGO-Betriebe mit ihren 23 Lagerstandorten in ganz Österreich über die notwendige Infrastruktur zur Verteilung der Impfstoffe.
Der PHAGO Präsident gibt Einblick in die aktuellen Planungen: „Das Schlüsselkonzept ist die schnelle und flächendecke Verteilung der Impfstoffe. Wir stellen uns darauf ein, dass der Impfstoff in Tranchen nach Österreich kommt. Es geht dabei nicht nur um den tiefgekühlten Impfstoff, sondern auch um andere, die nicht tiefgekühlt werden müssen. Wir liefern mit unseren PHAGO-Betrieben schon jetzt ein zigfaches Volumen vergleichbar den Anforderungen des künftigen Covid-Impfstoffs aus. Diese Lagerkapazität schaffen wir also locker.“

Zudem würden laut PHAGO die 23 Lagerstandorte die künftige Arbeit der Impfstellen erleichtern.
Denn: „Wenn nötig, können wir auch innerhalb von 2 Stunden an jede Impfstelle in ganz Österreich liefern.“

Über PHAGO:

PHAGO ist eine freiwillige Interessenvertretung des österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhandels. Dessen wichtigste Aufgabe ist die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung für Österreich.
Als Rückgrat der Arzneimittelversorgung kümmert sich der Großhandel daher um die Planung, Abwicklung und Auslieferung von 20 Millionen Arzneimitteln, die jedes Monat von der Industrie in die Apotheke gebracht werden müssen. Um besonders in der Krise schnell reagieren zu können, beobachten die PHAGO-Großhändler genau, wie sich die Lagerstände in ihren 23 Standorten in ganz Österreich entwickeln.

Rückfragen & Kontakt:

Für PHAGO:
Mag. Britta Blumencron
Britta Blumencron Gesundheitskommunikation
Tel. + 69910112223

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Österreichs Apothekerschaft steht für Einsatz bei Covid-19-Impfung zur Verfügung

Branchen News vom 24.11.2020

Wien (OTS) Wenn das Gesundheitsministerium jetzt eine Strategie zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 erarbeitet, müssen Österreichs Apothekerinnen und Apotheker eingebunden werden. Sie verfügen über das Know-how für den Umgang mit Impfstoffen, sind bereits auf die Verabreichung von Impfungen vorbereitet und ermöglichen einen einfachen und niederschwelligen Zugang im gesamten Bundesgebiet.

Expertise für den Umgang mit Impfstoffen liegt bei Apothekerinnen und Apothekern

Dass nun mehrere Vakzine gegen Covid-19 kurz vor der Zulassung stehen, ist eine vielversprechende Nachricht. Es scheint Optimismus angebracht, wenn man die Ergebnisse der Studien und ihre Aussagen über die Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe betrachtet. Da von ihrer baldigen Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) auszugehen ist, muss umgehend eine Strategie entwickelt werden, wie ein möglichst großer Teil der Bevölkerung geimpft werden kann. „Minister Anschober steht hier vor einer Mammutaufgabe. Es muss eine sehr große Anzahl an Menschen in kurzer Zeit zweimal geimpft werden. Hierbei müssen alle Stakeholder im Gesundheitsbereich an einem Strang ziehen – den Luxus funktionierende Strukturen außen vor zu lassen, können wir uns in diesem Fall nicht leisten. Die heimischen Apotheken bieten hierzu die optimale Infrastruktur“ weist Jürgen Rehak, Präsident des Österreichischen Apothekerverbands, auf die bevorstehenden Herausforderungen hin. „Wir Apothekerinnen und Apotheker haben die notwendige Expertise im Umgang mit Arzneimitteln und Impfstoffen – sowohl pharmazeutisch als auch logistisch. Wir bauen auf jahrzehntelanger Erfahrung auf. Dieses Know-how bieten wir Gesundheitsminister Anschober gerne als Unterstützung an“ so Rehak weiter.

Apothekerschaft kann wertvollen Beitrag beim Impfen leisten

Internationale Beispiele zeigen bereits seit Langem, dass die Verabreichung von Impfungen in Apotheken äußerst erfolgreich ist. „In 13 europäischen Ländern werden Impfungen bereits in der Apotheke durchgeführt und wir sehen, dass dort die Durchimpfungsraten steigen. Daher haben wir schon vor einiger Zeit ein Curriculum für eine Impfausbildung entwickelt. Die Zeit drängt und erfordert proaktives Handeln – daher werden wir umgehend mit der Ausbildung unserer Kolleginnen und Kollegen beginnen. Denn wir können und wollen bei Impfungen gegen Covid-19 helfend einspringen – schließlich stehen wir zu unserer Verantwortung, für die Menschen in unserem Land da zu sein“ erklärt Thomas Veitschegger, 1. Vizepräsident des Österreichischen Apothekerverbands. Andreas Hoyer, 2. Vizepräsident des Österreichischen Apothekerverbands ergänzt: „Wir Apothekerinnen und Apotheker sind flächendeckend zwischen Boden- und Neusiedlersee vertreten. Wir spannen damit ein Netz über das gesamte Bundesgebiet, das sich optimal für die Abgabe einer großen Anzahl an Impfungen an die Bevölkerung eignet. Diese Struktur wird es brauchen, wenn wir das Ziel einer möglichst hohen Durchimpfungsrate gegen Covid-19 erreichen wollen. Ein Vorteil den Österreich in dieser Situation nicht verschenken darf.“

Über den Österreichischen Apothekerverband

Der Österreichische Apothekerverband ist die freiwillige Interessenvertretung der selbständigen Apothekerinnen und Apotheker in Österreich. Nahezu 95 Prozent der Apothekeninhaber sind Mitglieder des Apothekerverbandes, der sie in politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und fachlichen Belangen nach innen und nach außen vertritt. Im Fokus der Verbandstätigkeit steht die Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft der Apotheken, damit diese ihre Aufgaben für die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung bestmöglich erfüllen können. Als verantwortungsvoller und essenzieller Akteur im österreichischen Gesundheitssystem gestaltet der Apothekerverband die Zukunft der Apotheken – im Sinne seiner mehr als 1.400 Mitglieder – aktiv mit und rückt deren große Bedeutung für Österreich ins Bewusstsein von Politik und Bevölkerung.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Apothekerverband
Mag. Ralph Luger – Stabstelle Kommunikation
E-Mail: ralph.luger@apothekerverband.at
Tel.: 01/40414300

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Immer mehr Apotheken bieten COVID-19-Antigen-Schnelltests an

Branchen News vom 24.11.2020

Apothekenliste online abrufbar – höchste Priorität weiter bei Hygienemaßnahmen

Wien (OTS) – Aothekerinnen und Apotheker sind berechtigt, COVID-19-Antigen-Schnelltests durchzuführen. Aufgrund des großen Interesses der Bevölkerung bieten immer mehr spezialisierte Apotheken zwischen Bodensee und Neusiedlersee ihren Kunden diese Leistung an. Damit kommen die Apothekerinnen und Apotheker dem Wunsch der Menschen nach Information über ihren Infektionsstatus nach. Ab sofort ist eine täglich aktualisierte Liste von spezialisierten Apotheken, die COVID-19-Antigen-Schnelltests anbieten, auf der Website der Österreichischen Apothekerkammer unter www.apothekerkammer.at/sp/covid-19-antigentests-apothekenliste veröffentlicht.

Unabhängig von der einfachen Möglichkeit der COVID-19-Antigen-Schnelltests weist die Österreichische Apothekerkammer darauf hin, dass die Hygienemaßnahmen Abstand halten, Hände waschen und Mund-Nasenschutz tragen weiter absolute Priorität haben, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Apothekerkammer
Kommunikation
Tel.: 01/404 14 DW 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

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Mathias Arnold zum Vizepräsidenten des europäischen Apothekerverbandes ZAEU gewählt

Branchen News vom 24.11.2020

Brüssel (ots) – Der deutsche Apotheker Mathias Arnold wird im Jahr 2021 das Amt des Vizepräsidenten im Zusammenschluss der Apotheker in der Europäischen Union (ZAEU, engl. PGEU, frz. GPUE) übernehmen. Der 56-jährige Pharmazeut aus Halle/Saale wurde heute auf der virtuellen Generalversammlung des europäischen Apothekerverbandes einstimmig für die einjährige Amtsperiode gewählt. Arnold ist auch Vizepräsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und Leiter der Europadelegation der ABDA. Der europäische Apothekerverband ZAEU vertritt in Brüssel die Interessen von mehr als 400.000 Apothekern aus mehr als 30 europäischen Ländern.

Zusammen mit dem neuen ZAEU-Präsidenten Alain Delgutte („Ordre National des Pharmaciens“) hatte sich Arnold um die Spitzenposition beworben. „Gemeinsam mit unseren französischen Kollegen können wir deutschen Apotheker die Interessen des gesamten Berufsstandes noch besser gegenüber Kommission, Parlament und Ministerrat in Brüssel vertreten“, sagte Arnold: „In Europa gibt es eine große Vielfalt an öffentlichen Apotheken. Wir wollen die Apotheken in ihrer Vielfalt vor Ort stärken. Wir wollen aber gleichzeitig ihre übergreifenden Interessen und Kompetenzen auf europäischer Ebene zusammenführen. Zur Zeit der Corona-Pandemie zeigt sich die Stärke der Apotheken vor Ort, die immer nach der besten Versorgungslösung im lokalen Umfeld suchen. Subsidiarität ist gerade im Gesundheitswesen ein elementares Prinzip. Nationale Entscheidungskompetenz sollte hier nicht reflexhaft den europäischen Binnenmarktprinzipien untergeordnet werden.“ Arnold will sich auch der Digitalisierung widmen: „Manche Länder wie Portugal oder Estland sind beim E-Rezept beispielsweise weiter als Deutschland. Aber überall sollte gelten: Was analog verboten ist, darf nicht plötzlich digital erlaubt sein – und umgekehrt. Digitalisierung kann nur Mittel zum Zweck sein, damit öffentliche Apotheken ihre Patienten besser versorgen können.“

Die Wahl des neuen ZAEU-Präsidiums für 2021 fällt in den Zeitraum der sechsmonatigen EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands, die noch bis Ende 2020 andauert. Im Rahmen des Assoziierten Programms veranstaltet die ABDA am 1. Dezember 2020 die englischsprachige Online-Konferenz „Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Aufgeben? Lösungen finden!“. Mit einem dreiköpfigen Team unter Leitung von Dr. Jens Gobrecht ist die ABDA mit einem eigenen Europabüro zur Interessensvertretung in Brüssel vertreten.

Mehr Informationen unter www.abda.de und www.pgeu.eu

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Dr. Reiner Kern, Pressesprecher, 030 4000 4132, presse@abda.de

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Österreichische Gesundheitskasse stellt Versorgung weiterhin sicher

Branchen News vom 17.11.2020

Die Österreichische Gesundheitskasse auch während des zweiten Lockdowns für ihre Versicherten da – unter Einhaltung maximaler Schutzmaßnahmen

Wien (OTS) – Das öffentliche Leben wird ein zweites Mal in diesem Jahr heruntergefahren, die Österreichische Gesundheitskasse nimmt weiterhin ihre Verantwortung gegenüber Versicherten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Vertragspartnerinnen und Vertragspartnern wahr. Der Betrieb wird so weit wie möglich – unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen – aufrechterhalten.

Kundenservicestellen bleiben offen

Die Kundenservicestellen der Österreichischen Gesundheitskasse bleiben geöffnet: Die Anliegen der Kundinnen und Kunden werden nach Dringlichkeit behandelt, eine telefonische Voranmeldung ist notwendig. Für einfachere Angelegenheiten, wie die Abgabe von Anträgen, stehen Expressschalter vor den Kundenservicestellen zur Verfügung. Zum eigenen Schutz und dem der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird Versicherten empfohlen, die Anliegen telefonisch, per E-Mail oder via meineSV.at zu erledigen.

Die Eigenen Einrichtungen der Österreichischen Gesundheitskasse spielen eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung in Österreich. Das hat sich gerade im Zuge der Corona-Pandemie gezeigt. Ob Hanusch-Krankenhaus, Gesundheitszentren oder Zahngesundheitszentren – sie bleiben für Behandlungen geöffnet, allerdings ist hier eine telefonische Terminvereinbarung dringend notwendig. Nur verschiebbare Behandlungen wie Vorsorgeuntersuchungen, Mundhygiene oder manuelle Physiotherapien werden derzeit ausgesetzt.

Unbürokratische Maßnahmen gesetzt

Die Österreichische Gesundheitskasse hat bereits im März zahlreiche, unbürokratische Maßnahmen beschlossen, die auch weiterhin gelten

  • Telemedizinische Krankenbehandlungen: Telemedizinische und telefonische Behandlungen bzw. Beratungen durch Ärztinnen und Ärzte und andere Gesundheitsberufe beispielsweise durch Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen über Telefon und Video sind weiterhin möglich.
  • E-Rezept: Nach telefonischer Übermittlung des Rezepts an die Apotheke per e-Medikation, Fax oder E-Mail ist die Versorgung mit Medikamenten für unsere Versicherten sichergestellt.
  • Bewilligungspflicht: Die Bewilligungspflicht für Medikamente, Heilbehelfe und Hilfsmittel unter 1500 Euro ist weiterhin ausgesetzt.

Auch eine telefonische Krankmeldung ist bis 31. März 2021 möglich.

Aufgrund der derzeitigen Lage können sich jederzeit Änderungen ergeben, aktuelle Informationen finden Sie unter www.gesundheitskasse.at/corona

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Gesundheitskasse

Marie-Theres Egyed
presse@oegk.at

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