Branchen News

APA OTS

Welt-Diabetes-Tag: Familie und Diabetes

Branchen News vom 12.11.2018

Wien (OTS) – Fast 600.000 Menschen leiden in Österreich an Diabetes mellitus (Typ II), Tendenz steigend. Die Krankheit zählt zu den Volkskrankheiten in Österreich und betrifft mittlerweile nahezu jede Familie. Die Apothekerinnen und Apotheker tragen mit ihrer täglichen Beratung wesentlich zum optimierten Selbstmanagement bei Diabetes bei und unterstützen so Betroffene wie Angehörige im Umgang mit der Krankheit.

Derzeit leben schätzungsweise 425 Millionen Menschen weltweit mit Diabetes – im Volksmund auch „Zuckerkrankheit“ genannt. Diabetes mellitus ist eine chronische Erkrankung, bei der zu wenig Insulin gebildet wird. Dies führt unbehandelt zu erhöhten Blutzuckerwerten, langfristig kann es zu Komplikationen und Spätschäden an Organen und Blutgefäßen kommen. Der Großteil der Diabetespatienten leidet an Typ 2 Diabetes. Um eine gute Lebensqualität zu erreichen, müssen Diabetiker ihren Lebensstil, ihre Ernährung und ihre Therapie gut im Griff haben. Wichtig für den Behandlungserfolg ist, dass die gesamte Familie den Betroffenen unterstützend und helfend zur Seite steht. Denn die Unterstützung der Familie hat einen großen Einfluss auf die Therapietreue und den positiven Krankheitsverlauf von Diabetes.

„Familienmitglieder von Diabetikern erhalten in der Apotheke wichtige Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung. Apothekerinnen und Apotheker bieten bei allen Fragen, die das Leben mit Diabetes betreffen, fachkundige Beratung: egal ob es um die Blutzuckermessung, den richtigen Umgang mit den Messgeräten bzw. Insulin-Pens oder um die richtige diätische Ernährung geht“, erklärt Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Vorsicht Wechselwirkungen!

Häufig leiden Diabetespatienten noch an anderen Erkrankungen wie z.B. Bluthochdruck, Depressionen oder Schmerzen, die eine Einnahme weiterer Medikamente notwendig machen. In Kombination mit Wirkstoffen zur Senkung des Blutzuckerspiegels können die verschiedenen Arzneimittel unerwünschte Wechselwirkungen auslösen. Mursch-Edlmayr: „Wechselwirkungen können sich dramatisch auf den Therapieerfolg und die Gesundheit der Patienten auswirken. Um Neben- und Wechselwirkungen zu vermeiden, stehen die Apothekerinnen und Apotheker sowohl den Patientinnen und Patienten als auch deren Angehörigen beratend zur Seite.“

APA OTS

Antiinfektiva: Präsentation der neuen Leitlinie und Patientenbroschüre

Branchen News vom 08.11.2018

Wien (OTS) – Weltweit steigt die Resistenz von Krankheitserregern gegenüber Antiinfektiva, also Medikamenten, die zur Heilung von Infektionen bei Mensch und Tier eingesetzt werden. Die mit Abstand größte Gefahr sind Antibiotikaresistenzen: Wenn Bakterien durch Antibiotika nicht abgetötet werden können, verliert die Medizin eine ihrer stärksten Waffen gegen eine Vielzahl von weit verbreiteten und potenziell tödlichen Infektionserkrankungen.

Die WHO hatte schon 1998 auf diese Gefahr hingewiesen und 2015 einen globalen Aktionsplan beschlossen, dem viele nationale gefolgt sind. Selbst in der Abschlusserklärung des G7-Gipfels 2015 bekennt man sich zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen – schließlich stellen diese auch eine volkswirtschaftliche Herausforderung dar.

Im Rahmen der Initiative Arznei & Vernunft (A&V) haben nun namhafte Experten die Antiinfektiva-Leitlinie für Ärzte und Apotheker sowie die entsprechende Patienteninformation auf Basis aktuellster wissenschaftlicher Erkenntnisse komplett neu überarbeitet. Beides ist unter www.arzneiundvernunft.at abrufbar, die Patienteninformation liegt auch in Arztpraxen und Apotheken auf.

„Eine Aktualisierung der A&V-Leitlinie zu diesem Thema war angesichts neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse dringend notwendig“, sagte der Leiter der Expertengruppe Arznei & Vernunft, Univ.-Prof. Dr. Ernst Singer. „Wir haben bei dieser Leitlinie besonders darauf geachtet, dass sie im Praxisalltag gut einsetzbar ist. Schließlich stellen Infektionen im ambulanten Bereich eine der häufigsten Krankheitsformen sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen dar.“ Die Empfehlungen basieren auf aktuellen Studienergebnissen und internationalen Leitlinien und geben einen Überblick über die Resistenz-Situation in Österreich sowie über moderne Diagnose- und Therapiemethoden. „Patienteninformation und Leitlinie sind wie gewohnt auf der A&V-Homepage kostenlos downloadbar. Die Leitlinie ist so aufgebaut, dass man gezielt und effizient nach kompakten Basis- oder vertiefenden Spezialinformationen suchen kann.“

„Die erfreuliche Nachricht ist, dass in Österreich die Gesamtmenge an verbrauchten Antibiotika pro Einwohner im europäischen Vergleich sehr niedrig ist. Entsprechend niedrig sind auch die Resistenzraten“, erklärte Dr. Alexander Biach, Verbandsvorsitzender des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger. „Antibiotika werden in Österreich jedoch im Winter überdurchschnittlich häufig verschrieben. In anderen Ländern wie Dänemark, Schweden oder Norwegen sind derartige saisonale Schwankungen kaum zu finden. Im Jahr 2017 lag die Verordnungszahl im ersten Quartal um 16 % über dem Gesamtjahresdurchschnitt der letzten drei Jahre, im dritten Quartal hingegen 19 % darunter. Besonders stark ausgeprägt waren diese Unterschiede bei Kindern im Alter bis zu 14 Jahren. Hier lag die Verordnungszahl im ersten Quartal um 23 % über dem Durchschnitt, im dritten Quartal um 37 % unter diesem“, so Biach weiter. „Mit der vorliegenden Neuauflage der Antiinfektiva-Patientenbroschüre und -Leitlinie ist uns gemeinsam wieder eine wirklich gute, pragmatische Informationsgrundlage gelungen.“

„Die Erforschung neuer Antibiotika ist extrem aufwändig und risikoreich wie kaum eine andere: nicht einmal ein Prozent aller Forschungsansätze schafft es bis zum Markt“, sagte der Präsident des Verbands der pharmazeutischen Industrie Österreichs, Pharmig, Mag. Martin Munte. „Umso größer ist die Hoffnung, dass die zehn neuen Antibiotika, die derzeit weltweit in späten Phasen der klinischen Forschung stehen, erfolgreich sein mögen. Erfreulich ist, dass auch an 13 klinischen bakteriellen Impfstoffkandidaten, an 18 Diagnostika für die Feststellung einer eventuell bereits vorhandenen Antibiotikaresistenz oder auch an präventiven Therapien geforscht wird. Jedenfalls müssen wir vor allem am richtigen Einsatz der vorhandenen Therapien arbeiten, damit Resistenzen nicht noch weiter voranschreiten. Als zentral erachte ich hier eine bessere Vernetzung des niedergelassenen mit dem Spitalsbereich. Das Thema der Antibiotikaresistenzen lässt sich nur gemeinsam managen.“

Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), a.o. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, betonte, es müsse vor allem darum gehen, dass Infektionen erst gar nicht ausbrechen. Vorbeugung sei daher eine der wirkungsvollsten Waffen gegen Antiinfektiva-Resistenzen. Allen voran spielten Impfungen eine immens wichtige Rolle. Allein durch höhere Durchimpfungsraten würde es weniger Infektionen geben und es müssten weniger antibiotische oder antivirale Medikamente eingesetzt werden. „Dessen ungeachtet sind Antibiotika bei vielen Erkrankungen ein wahrer Segen“, erklärte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer. Deshalb sei es wichtig, sie korrekt anzuwenden, um die Entwicklung von Resistenzen einzudämmen. „Ich bin sicher, dass die neue Leitlinie und auch das demnächst verfügbare e-Learning für Ärztinnen und Ärzte sowie der Patienten-Informationsfolder eine gute Unterstützung sind.“

„In der Beratung von Kunden und Patienten durch Apothekerinnen und Apotheker zeigt sich, dass die genaue Einnahme von Antibiotika oft nochmals erklärt werden muss“, sagte die Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr. „Das ist im Hinblick auf mögliche Neben- bzw. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln besonders wichtig. Dabei wird uns auch die flächendeckende Einführung der e-Medikation bis Jahresende 2019 unterstützen, da wir dadurch alle vom Patienten verwendeten Arzneimittel überblicken können. Mit unserer täglichen Beratungsleistung und der neuen Patientenbroschüre, die in allen 1.400 Apotheken österreichweit aufliegt, leisten wir einen wesentlichen Beitrag zu einer Verbesserung des Therapieerfolges. Der niederschwellige Zugang ermöglicht uns Apothekerinnen und Apothekern, den Umgang mit Antiinfektiva zu thematisieren und die für die Patienten notwendigen Schritte einzuleiten“, so Mursch-Edlmayer.

Die Initiative „Arznei & Vernunft“ ist ein gemeinsames Projekt von: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Pharmig, Österreichischer Ärztekammer und Österreichischer Apothekerkammer. Ziel der Initiative ist ein vernünftiger Umgang mit Arzneimitteln. Alle Informationen zur Initiative unter www.arzneiundvernunft.at.

APA OTS

Energie für den Kopf

Branchen News vom 08.11.2018

Wien (OTS) – Stress, Mehrfachbelastung und Reizüberflutung können mit der Zeit „geistig müde“ machen. Wenn aus Anforderung Überforderung wird, ist es wichtig, etwas für den Kopf zu tun. Oder rechtzeitig vorzubeugen, um das Gehirn leistungsfähig zu erhalten. Wichtig ist dabei neben Bewegung, regelmäßigem Gehirntraining und sozialen Kontakten die richtige Ernährung. Experten empfehlen Omega-3-Fettsäuren in Kombination mit weiteren essentiellen Nährstoffen, die nachweislich die Konzentrations- und Lernfähigkeit verbessern. Auch der bekannte und beliebte „Millionenshow“-Moderator Armin Assinger weiß um die Wichtigkeit der richtigen „Gehirnnahrung“ und will breites Bewusstsein dafür schaffen, dass man sich auch um das wichtigste Organ – sein Gehirn – kümmern muss.

Schon wieder das Handy oder den Autoschlüssel verlegt? Namen, Passwörter oder Telefonnummern sind nicht mehr sofort abrufbar? Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche oder Störungen des Merk- und Denkvermögens können jeden treffen und sind häufig eine Folge der Anforderungen unserer schnelllebigen Zeit. Fast jeder ist – mehr oder weniger – immer wieder davon betroffen „geistig müde“ zu sein.

Stress beeinflusst auf unterschiedliche Weise die verschiedenen Gehirnareale. Teilweise sogar so stark, dass sich deren Struktur verändert. „Während einige Bereiche schrumpfen, wachsen andere. Auslöser sind unter anderem bestimmte Hormone, die der Körper als Reaktion auf Stress freisetzt. Cortisol kann beispielsweise verhindern, dass sich neue Nervenzellen im Hippocampus bilden“, erklärt Prof. Priv.-Doz. Dr. Michael Rainer, Leiter des Instituts für Gedächtnis- und Alzheimerforschung der Karl Landsteiner Gesellschaft und des Zentrums für geistige Gesundheit in Wien die Auswirkungen von Überforderung. „Chronischer Stress kann die Hirnrinde schrumpfen lassen, was sich negativ auf die Entscheidungsfähigkeit, das Gedächtnis und die Kontrolle von impulsivem Verhalten auswirken kann. Daher sind Menschen unter Stress häufig zerstreut und vergesslich oder gereizt.”

Diese Entwicklung kann auch der ehemalige Profisportler und vielseitig engagierte Entertainer Armin Assinger nicht nur in seiner Umgebung beobachten. Auch an sich selbst merkt er gelegentlich die Auswirkungen seines stressigen Arbeitslebens: „In meiner aktiven Sportlerzeit stand das körperliche Training im Fokus. Geistiges Fitnesstraining kam oftmals zu kurz.“ Daher kümmert sich Assinger seit einiger Zeit bewusst und verstärkt um sein Gehirn.

4 Säulen für ein gesundes Gehirn

Ernährung, Bewegung, soziale Interaktionen und kognitives Training – das sind die vier Säulen, die ein gesundes und leistungsfähiges Gedächtnis stützen. „Unser Gehirn ist zu ungeahnten Leistungen fähig, wenn wir es trainieren und dabei die richtigen Werkzeuge benutzen“, weiß Gedächtnisweltmeisterin Dr. Luise Maria Sommer. Wichtig dabei ist auch für sie ein ganzheitlicher Ansatz aus diesen vier Elementen. Als Expertin für kognitives Training sagt sie: „Wir können uns mithilfe ganz einfacher Methoden viel mehr merken, als uns bewusst ist. Ich orientiere mich an den alten Griechen, die schon früh die Macht der Bilder entdeckten. Entscheidend ist, dass das Gehirntraining leicht in den Alltag integrierbar ist, diesen erleichtert und vor allem Spaß macht! Denn: Begeisterung ist Dünger für das Gehirn und lässt neue Synapsen sprießen!“

Omega-3-Fettsäuren sind Nahrung für’s Gehirn

Im Zusammenspiel mit den drei Säulen Gedächtnistraining, Bewegung und soziale Interaktionen halten bestimmte Nährstoffe unser Gehirn frisch und gesund. Psychiater und Neurologe Rainer: „Je besser das Gehirn versorgt ist, desto besser funktioniert es. Wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit von Omega-3-Fettsäuren in Kombination mit essentiellen Nährstoffen für eine verbesserte Gedächtnisleistung, Lern- und Konzentrationsfähigkeit sowie die Verminderung des altersspezifischen Gedächtnisabbaus.“

Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind lebenswichtig. „Der Körper kann Omega-3-Fettsäuren allerdings nicht selbst bilden, weshalb sie mit der Ernährung in einem ausreichenden Maß zugeführt werden müssen“, erklärt Apotheker Mag. Marcel Mathà, Inhaber der Vital-Apotheke. Für eine ausreichende Versorgung empfehlen Ernährungsexperten daher ein bis zwei Portionen Meeresfisch pro Woche. „Bei den in den Industrieländern üblichen Ernährungsgewohnheiten nehmen wir allerdings zu wenig der wichtigen Omega-3-Fettsäuren zu uns. Dazu kommt die hohe Schadstoffbelastung der Meeresfische und die Tatsache, dass das Futter in Aqua-Kulturen oft nur zu einem geringen Teil aus Fischöl und -mehl besteht.“ Die Folge ist, dass die Fettsäurezusammensetzung dieser Fische vor allem entzündungsförderndes Omega-6 enthält. Das Problem dabei: Die beiden Fettsäuren konkurrieren miteinander um den Einbau in die Zellmembranen und blockieren sich gegenseitig.

Acutil®: Mit einzigartiger Nährstoffkombination (wieder) frisch im Kopf

Da wir die ausreichende Versorgung des Gehirns mit der Ernährung allein oftmals nicht schaffen, brauchen wir Hilfe durch Nahrungsergänzung aus der Apotheke. In Acutil® finden sich sechs Inhaltsstoffe bzw. Vitamine in einem einzigartigen Zusammenspiel: Fischöl mit definiertem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, Ginkgo Biloba-Extrakt, Phosphatidylserin, Vitamin E, Folsäure und Vitamin B12. Ein bis zwei Kapseln am Tag, über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen, unterstützen die Gehirnfunktionen und die Gedächtnisleistung optimal. Mathà: „Obwohl jeder Bestandteil von Acutil® nachweislich für sich alleine wirkt, ist es die optimale Abstimmung der einzelnen Komponenten verbunden mit der Beratung in der Apotheke, die den Unterschied bringt.“ Um dem Kopf wirkungsvoll etwas Gutes zu tun, lohnt sich also der Weg in die Apotheke. Rainer ergänzt: „Die Wirksamkeit jedes dieser Inhaltsstoffe ist wissenschaftlich belegt und speziell in dieser Kombination einzigartig.“

Auch Armin Assinger weiß: Wenn der Kopf ausgelaugt und müde ist, braucht er die richtige „Gehirnnahrung“, um wieder seine volle Leistung erbringen zu können. „Seit ich Acutil® einnehme, merke ich, dass es mir leichter fällt, über einen längeren Zeitraum, zum Beispiel bei den langen Aufzeichnungen zur Millionenshow, konzentriert zu bleiben“, so Assinger. Durch die Zusammenarbeit im Rahmen der neuen Initiative will der vielseitig engagierte TV-Mann jetzt auch helfen, breites Bewusstsein dafür zu schaffen, dass man „etwas für den Kopf tun muss“. Denn: „Wer viel im Kopf hat, braucht auch viel für den Kopf!“

APA OTS

Einladung zur Pressekonferenz von Arznei & Vernunft

Branchen News vom 31.10.2018

Wien (OTS) – Antibiotika richtig verschreiben und sie auch richtig einnehmen – das sind zwei wesentliche Faktoren, um Resistenzen zu vermeiden. Ein Expertenteam hat jetzt unter Einbeziehung internationaler Studien eine neue Leitlinie für Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie medizinisches Fachpersonal erstellt. Wie zudem auch Patientinnen und Patienten für das Thema Antiinfektiva/Antibiotika sensibilisiert werden können, vermittelt das Pressegespräch der Initiative „Arznei & Vernunft“.

Datum: Donnerstag, 8. November 2018

Uhrzeit: 9:00 Uhr

Ort: Café Museum/Bibliothekszimmer, Operngasse 7, 1010 Wien

Ihre Gesprächspartner sind, in der Reihenfolge der Statements:

  • Univ.-Prof. Dr. Ernst Singer, Medizinischer Vorsitzender der ExpertInnengruppe von Arznei und Vernunft
  • Mag. Dr. Alexander Biach, Vorsitzender des Verbandsvorstands im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
  • Mag. Martin Munte, Präsident der Pharmig
  • a.o. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer
  • Mag.pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer

Anmeldung erbeten: office@pharmig.at.

APA OTS

Neueste Version der OneTouch Reveal® Mobile App bietet nun noch mehr Hilfestellung für das Diabetes-Management

Branchen News vom 31.10.2018

Chesterbrook, Pennsylvania (ots/PRNewswire) – LifeScan Inc., ein Weltmarktführer im Bereich der Blutzuckerüberwachung, hat heute die aktuellste Version seiner OneTouch Reveal® Mobile App mit drei neuen Funktionen veröffentlicht, die noch mehr Hilfestellung bieten, um das Diabetes-Management zu unterstützen. Die App ist seit 2017 die Nummer eins unter den Diabetes-Apps in den USA und Kanada, und zählt zu meist heruntergeladenen Diabetes-Apps der Welt.

Eine der weltweit führenden Diabetes-Apps kann jetzt wiederkehrende Muster bei der Über- oder Unterschreitung der Bereichsgrenzwerte feststellen und die Anwender automatisch benachrichtigen, die solchen Mustern damit in Zukunft entgegenwirken können

Die OneTouch Reveal® Mobile App dient als Tool für das Diabetes-Management, mit dem Diabetes-Patienten ihre Blutzuckerwerte von ihrem Mobilgerät nachverfolgen und unkompliziert an ihr Pflegeteam und ihre Angehörige weiterleiten können. Die jetzt veröffentlichte neueste Version der App ergänzt das Hauptmerkmal von OneTouch Reveal®, nämlich die Protokollierung von wichtigen Verlaufsdaten und Blutzuckerschwankungen, die auf einer Zeitachse farbig codiert in einem digitalen Logbuch angezeigt werden. Das Update umfasst folgende neue und benutzerfreundliche Funktionen:

  • Automatische Benachrichtigungen zu wiederkehrenden Mustern bei der Über- oder Unterschreitung der Bereichsgrenzwerte: Die App identifiziert jetzt auch wiederkehrende Muster bei Über- oder Unterzuckerung und benachrichtigt den Anwender optional mit Warnmeldungen auf dem Smartphone, damit dieser entsprechend reagieren und derartigen Mustern in Zukunft entgegenwirken kann. Es gibt fünf verschiedene Meldungen: Muster für Überzuckerung festgestellt (1 Woche), Muster für Unterzuckerung festgestellt (1 Woche), wiederkehrendes Muster für Überzuckerung festgestellt (in den zurückliegenden 14 Tagen), wiederkehrendes Muster für Unterzuckerung festgestellt (zurückliegende 14 Tage), und eine Erinnerungsfunktion für die Synchronisierung.
  • Ziele setzen und nachhalten: Die Funktion ermöglicht den Benutzern, ihre eigenen Ziele für Blutzuckermessung, Kohlenhydrataufnahme und die Anzahl der pro Tag zurückgelegten Schritte festzulegen, und nachzuhalten.
  • Aussagekräftiges Monitoring: Der neue A1C-Comparator zeigt den Benutzern ihren durchschnittlichen 90 Tage-Wert im Vergleich zum eingegebenen A1c-Laborwert an, so dass sie sehen können, wie sich ihr Blutzucker im Laufe der Zeit entwickelt hat.

“Die OneTouch Reveal® Mobile App hat großartige Features für visuell orientierte Menschen wie mich”, erklärt Mila Clarke Buckley, die mit Typ-2-Diabetes lebt, für den Hangry Woman Blog schreibt, und aktiv sowohl das OneTouch Verio Flex® Messgerät als auch die OneTouch Reveal® Mobile App nutzt. “Die App an sich ist schon hervorragend, ich hätte nicht gedacht, dass man da noch etwas verbessern kann. Mit der neuen Version kann ich jetzt auf mich persönlich zugeschnittene Zielsetzungen einrichten und meine entsprechenden Fortschritte visuell nachhalten. Mit den neuen Push-Benachrichtigungen entgeht mir da nichts mehr, auch wenn ich unterwegs bin – ich nehme die Information zur Kenntnis, ergreife entsprechende Maßnahmen, um wieder in den Normalbereich zu gelangen, und kann mich dann ganz entspannt meinem Alltag widmen!”

Die OneTouch Reveal® Mobile App synchronisiert sich nahtlos mit dem OneTouch Verio Flex® BGM (Blood Glucose Monitoring) System über integrierte Bluetooth®i Smart Technology. Zusammengenommen helfen die beiden Tools den Betroffenen, ihre Blutzuckerwerte zu verstehen, Maßnahmen ergreifen, um wieder in den Normalbereich zu kommen, und ihr Leben wie gewohnt weiterzuführen.

Mit mehr als einer 1,3 Millionen Downloads und über 107 Millionen protokollierten Blutzuckermessergebnissen ist die OneTouch Reveal® Mobile App derzeit als kostenloser Download für Apple®-Geräte im App Store® und für Android(TM)-Geräte bei Google Play(TM) in 24 Ländern weltweit verfügbar, zu denen Argentinien, Algerien, Österreich, Belgien, Brasilien, Kanada, Kolumbien, die Tschechische Republik, Chile, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Irland, Mexiko, Polen, Portugal, Katar, Slowenien, Spanien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Großbritannien und die Vereinigten Staaten zählen.

Eine weitere aktuelle Neuerung von LifeScan – das OneTouch Verio Reflect(TM) System mit Blood Sugar Mentor(TM)2 – hat in der vergangenen Woche die CE-Kennzeichnung erhalten. Die Markteinführung in Frankreich wird für Anfang November erwartet, weitere EMEA-Märkte sollen 2019 nachziehen. Darüber hinaus wartet auch OneTouch Ultra Plus Reflect(TM) – ein Blutzuckermessgerät mit der gleichen Funktionalität wie OneTouch Verio Reflect(TM), das OneTouch Ultra Plus® Teststreifen an Stelle von OneTouch Verio® Teststreifen nutzt – auf die CE-Kennzeichnung. Die Markteinführung in Deutschland, Belgien und weiteren EMEA-Märkten ist für 2019 anvisiert. Das OneTouch Verio Reflect(TM) System ist ebenfalls bei der U.S. Food and Drug Administration (FDA) für die 510(k)-Zulassung und bei Health Canada für den Erhalt einer Medical Device Licence angemeldet. Die neuen Systeme lassen sich nahtlos mit OneTouch Reveal® Mobile App synchronisieren und eröffnen zusätzliche Funktionen für die OneTouch Reveal® Mobile App, darunter Blood Sugar Mentor(TM)-Benachrichtigungen, Anpassung der Geräteeinstellungen aus der App, und Tagging-Synchronisation.

Informationen zu LifeScan, Inc.

LifeScan, Inc. ist global führend im Bereich Blutzuckerüberwachung. Mehr als 20 Millionen Menschen weltweit verlassen sich auf Produkte der Marke OneTouch® für ihr Diabetes-Management, und die OneTouch Verio® Plattform demonstriert seit sieben Jahren nachgewiesene Präzision über mehr als 70.000 klinische Datenpunkte hinweg3. In den USA ist LifeScan, Inc. der Marktführer im Bereich der Blutzuckermessung – OneTouch® ist die von Endokrinologen, Hausärzte und Apotheker mit Abstand meistempfohlene Marke. Weitere Informationen finden Sie unter: www.OneTouch.com.

APA OTS

Influenza-Impfung: Eigenverantwortung notwendig und wichtig

Branchen News vom 30.10.2018

Wien (OTS) – Die Influenza-Durchimpfungsrate in Österreich ist schlecht. So viel ist sicher, auch wenn es keine offiziellen Zahlen dazu gibt. Nach Hochrechnungen der Hersteller liegt sie nur bei etwa 6%. In Deutschland ist sie zwar auch nicht gut, aber immerhin besser. Und es wird erwartet, dass sie dieses Jahr steigt. Das hoffen Experten auch für Österreich, selbst wenn die Voraussetzungen nicht ganz vergleichbar sind. Da wie dort ist die vergangene Influenza-Saison jedenfalls schwer verlaufen, was die Impfbereitschaft für heuer erhöhen könnte. Allerdings ist die Influenza-Impfung bei uns – im Unterschied zu Deutschland – im Regelfall selbst zu bezahlen. Experten raten dennoch dazu, die vergleichsweise geringen Kosten von knapp über 20 Euro pro Impfung auf sich zu nehmen und sich und andere zu schützen. Zur Auswahl stehen verschiedenen Impfstoffarten, unter anderem der neue Vierfachimpfstoff, der zwei A- und zwei B-Stämme abdeckt, ein spezieller, adjuvierter Impfstoff für ältere Personen und ein Nasenspray für Kinder ab zwei Jahren. Bestimmte Personengruppen sollten auf jeden Fall an die Impfung denken.

Senioren: Impfung kann vor Influenza-bedingten Komplikationen schützen

Senioren gelten bezüglich Influenza als besonders gefährdet. Aus Umfragen der Hersteller lässt sich für diese Altersgruppe eine Durchimpfungsrate von etwa 14% errechnen. „Damit sind wir Lichtjahre von der empfohlenen Durchimpfungsrate von 75% bei älteren Menschen entfernt“, erklärt Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Köller, Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Impfen“ der Bioethikkommission des Bundeskanzleramtes. In Deutschland haben sich 2017 zumindest 46% der über 60-jährigen impfen lassen, 58% haben es dieses Jahr vor. „Wir wären froh, wenn wir das auch in Österreich schaffen könnten. Dabei sollte gerade diese Personengruppe nicht zögern und zur Impfung gehen. Ältere leiden schließlich deutlich häufiger als jüngere Menschen unter Komplikationen wie zum Beispiel Lungenentzündungen, an denen man auch sterben kann. Oft wäre das durch eine Impfung pro Saison zu verhindern“, so Köller.

Kinder: Influenza gilt gefährlicher als viele andere Infektionskrankheiten

Apropos Durchimpfungsraten: Laut einer Umfrage der Grazer Universitätsklinik lag die Durchimpfungsrate bei Influenza bei Kindern in Österreich in der letzten Saison sogar nur bei 4,8%. Die Konsequenz war mit neun toten Kindern zwischen drei und 12 Jahren erschütternd. 2017/2018 gab es in Österreich bei Kindern mehr Todesfälle mit einer nachgewiesenen Influenza-Infektion als im gesamten Jahr 2017 durch Infektionen mit Meningokokken, Pneumokokken und Hämophilus influenzae (Erreger der eitrigen Meningitis) zusammen, gegen die schon Impfprogramme laufen. „Gründe für die niedrige Durchimpfungsrate bei Kindern dürften sein, dass die Impfung nicht im Gratisimpfkonzept enthalten ist und dass es der Bevölkerung nicht bekannt ist, dass es auch bei kindlicher Influenza schwere Verläufe gibt. Weiters ist die Influenza die häufigste impfpräventable Infektion, die zu Spitalsaufnahmen von Kindern führt.“ unterstreicht Univ. Prof. Dr. Werner Zenz von der Universitätsklink für Kinder- und Jugendheilkunde in Graz die Wichtigkeit der Influenza-Impfung.

Gesundheitspersonal: Potenzieller Überträger und Impf-Vorbild

Ganz besonders empfohlen wird die Influenza-Impfung für das Gesundheitspersonal (HCW). Darunter fallen alle Personen, die in irgendeiner Form mit Patienten zu tun haben – von Ärzten über Pfleger, Rettungsdienste, Heimhilfen und Apothekern bis hin zum Reinigungspersonal in medizinischen Einrichtungen. So sieht es zumindest das zuständige Ministerium. Zwar wurde in den letzten Jahren immer wieder über verpflichtende Impfnachweise für diese Personengruppe diskutiert, in die von manchen Spitälern nun eingeforderten Immunitätsnachweise für Mitarbeiter hat es die Influenza aber dennoch nicht überall geschafft. Und das, obwohl fast ein Viertel aller HCWs in einer milden Saison Antikörper gegen Influenza entwickeln und somit Kontakt mit dem Erreger haben müssen. Das wiederum legt nahe, dass den HCWs eine große Bedeutung bei der Übertragung des Virus zukommt.

In Deutschland wollen sich 2018 60% des medizinischen Personals gegen Influenza impfen lassen. Das ist beinahe eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr. In Österreich ist nur von den Wiener Kinderärzten eine hohe Durchimpfrate bekannt, 70% geben an, gegen Influenza geimpft zu sein. Bei allen anderen dürften die Zahlen deutlich darunter liegen. „Das Gesundheitspersonal spielt aber nicht nur eine große Rolle bei der Übertragung der Viren, sondern es kann durch viele Erkrankungen auch zu Engpässen in der Versorgung kommen“, betont Köller. „Außerdem haben Ärzte, Pflegepersonen und Apotheker eine besondere Vorbildrolle gegenüber den Patienten. Sie müssten also allein deswegen mit gutem Beispiel vorangehen. Daher appellieren wir auch an das Gewissen aller Kolleginnen und Kollegen, nicht nur sich, sondern auch den Patienten etwas Gutes zu tun und sich impfen zu lassen. Gleichzeitig sollten die Arbeitgeber einen einfachen Zugang zu Impfungen zum Beispiel auf den Krankenhausstationen ermöglichen.“

Eigeninitiative setzen und Impfen gehen

„Wir hoffen, dass zumindest den besonders gefährdeten Gruppen klar ist, dass sie hier selbst die Initiative ergreifen müssen und ähnlich wie die Deutschen heuer häufiger zur Impfung gehen“, so die Impfexpertin. „Es geht ja nicht nur um den eigenen Schutz, sondern auch darum, jene zu schützen, die nicht geimpft werden können, wie zum Beispiel Säuglinge. Der Aufwand ist überschaubar, der Nutzen kann aber sehr groß sein. Ganz besonders jetzt, wo auch der neue Vierfach-Impfstoff zur Verfügung steht, der alle wesentlichen Influenza-Stämme abdeckt.“

APA OTS

Apo-App nominiert für World Summit Award 2018

Branchen News vom 30.10.2018

Wien (OTS) – Wieder eine Nominierung für die Apo-App Apotheken und Medikamente! Nach der Auszeichnung beim eAward 2018 ist die kostenlose Apo-App der Österreichischen Apothekerkammer nun auch bei den World Summit Awards 2018 nominiert. Damit wurde sie als beste nationale, digitale Lösung für die internationalen World Summit Awards (WSA) in der Kategorie “Health & Well being” ausgewählt. Mit dieser Nominierung qualifizierte sich die Apo-App für eine internationale Bewertung unter mehr als 400 Projekten weltweit.

Jedes Jahr küren nationale WSA-Experten aus mehr als 180 UN-Ländern für jede der acht Einreichungskategorien ein digitales Projekt ihres Landes zum Nominierten für die World Summit Awards. Allein eine Nominierung stellt bereits eine besondere Auszeichnung dar und bestätigt, dass die App der Österreichischen Apothekerkammer eine der besten digitalen Lösungen in der Kategorie Gesundheit ist. „Das positive Feedback der User hat uns immer wieder gezeigt, dass unsere Apo-App mehr als nur eine digitale Anwendung am Smartphone ist. Dass ihr Mehrwert für die Gesellschaft nun auch im internationalen Vergleich bestätigt wird, freut uns daher umso mehr,“ so Mag.pharm. Christian Wurstbauer, der für Digitales zuständige Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Apo-App Apotheken und Medikamente

Die Apo-App der Österreichischen Apothekerkammer liefert als einzige App valide und vollständige Informationen zu den heimischen Apotheken und Medikamenten und unterstützt die User beim eigenverantwortlichen Umgang mit Arzneimitteln. Sie bietet rund um die Uhr rasche und verlässliche Soforthilfe bei der Suche nach der nächsten geöffneten Apotheke und dient zum Nachschlagen von Informationen über alle in Österreich gelisteten Apothekenprodukte. Die Apo-App ermöglicht es, die eigenen Medikamente mit Einnahmeerinnerungen zu erfassen und kann auch als elektronischer Impfpass und zum Führen von Gesundheitstagebüchern verwendet werden.

Mit mehr 660.000 Downloads zählt sie zu den beliebtesten Gesundheits-Apps in Österreich und ist mit ihren vielen praktischen Funktionen ein idealer mobiler Gesundheitsbegleiter. Die Apo-App Apotheken und Medikamente kann in den App-Stores für Android und iOS sowie für Tablets kostenlos heruntergeladen werden. www.apoapp.co.at

Die World Summit Awards 2018

Die diesjährigen Nominierten zeigen wieder die große Bedeutung, Vielfältigkeit und Innovationskraft digitaler Lösungen auf globaler Ebene und beweisen, wie digitale Technologien auf der ganzen Welt die Gesellschaft verbessern und bereichern. Die Bewertung der nominierten Projekte 2018 erfolgt nach den sieben Kriterien Inhalt, Funktionalität, Design, Technologie, Innovation, Impact und gesellschaftlicher Mehrwert. Dieses Jahr sind weltweit insgesamt 437 digitale Projekte in den acht Kategorien nominiert, 64 davon in der Kategorie “Health & Well being”.

Digitale Technologien und Services sind omnipräsent. Qualitativ hochwertiger Content ist aber schwer zu finden. Deshalb wurden 2003 am UN-Weltgipfel der Informationsgesellschaft die World Summit Awards initiiert. Seither werden jährlich digitale Lösungen und Best-Practice-Beispiele mit gesellschaftlicher Bedeutung prämiert. Nationale Experten wählen lokal die besten Beispiele ihres Landes für die Nominierung in den einzelnen WSA-Kategorien aus, nominiert werden nur die besten nationalen Lösungen. Seit 2003 wurden 426 Gewinner aus mehr als 4000 Nominierten gewählt. Die Gewinner des WSA 2018 werden von der Jury im November 2018 in Accra (Ghana) gekürt.

APA OTS

Husten? Nein, danke! Mit gutem Schlaf das Immunsystem stärken & Beschwerden natürlich lindern

Branchen News vom 29.10.2018

Wien (ots) – Die nasskalte Jahreszeit bringt alle Jahre wieder die gleichen Begleiter mit sich. Husten, Schnupfen oder Grippe sorgen dafür, dass wir uns schlapp und geschwächt fühlen. Normalerweise bekämpft unser Immunsystem die Infektion ganz von selbst, jedoch ist es dafür notwendig, dass der Körper ausreichend Erholung und Ruhe bekommt. Hier sind Entspannung und vor allem erholsamer Schlaf essentiell. Besonders Husten ist eine häufige Begleiterscheinung einer Erkältung. Er ist ein leidiges Symptom, das uns schwer in den Schlaf finden lässt. Dabei ist es gleich, ob es trockener Reizhusten ist, bei dem die unteren Atemwege gereizt sind oder ob es produktiver Husten ist, der sich durch eine vermehrte Schleimbildung bemerkbar macht.

Gestärkt durch erholsamen Schlaf bei Husten und Co.

Wer natürlich gegen Husten vorgehen möchte, kann auf Hausmittel wie Zwiebelsaft, Honig oder Krautwickel zurückgreifen oder fragt in der Offizin nach dem Hustensaft Weleda. Der Sirup, der für die Anwendung ab einem Jahr geeignet ist, wirkt hustenreizlindernd und schleimlösend. Der Extrakt der Eibischwurzel schont die Atemwege und lindert den Hustenreiz. Anis, Quendel und Brechwurzel lösen festsitzendes Sekret. Thymian wärmt, hemmt die Entzündung und regt zusammen mit Sonnentau und Küchenschelle das Abhusten an. Bittersüßstängel wirkt entzu?ndungshemmend und entkrampfend. So finden große wie auch kleine Familienmitglieder wieder gut in den Schlaf. Das ist besonders wichtig, um sich weniger angeschlagen zu fühlen und dem Immunsystem ausreichend Stärke für den Kampf gegen den Infekt zu geben.

Gut zu wissen: Natürlich gegen Erkältungssymptome vorgehen

Bei einem Erkältungsinfekt greifen viele Menschen auf Schmerzmittel oder Entzündungshemmer zurück, um die Symptome zu unterdrücken und sich schnell wieder fit und leistungsfähig zu fühlen. Da aber Husten, Schnupfen und Fieber normale und vor allem wichtige Reaktionen des Körpers auf Erkältungsviren sind, ist die Unterdrückung für die Genesung nicht von Vorteil. Im Gegenteil: Die Erkältungssymptome sind Anzeichen der Immunantwort. Wenn sie unterdrückt werden, wird auch der körpereigene Abwehrmechanismus unterdrückt. Natürliche Arzneimittel wie der Hustensaft Weleda regen die Selbstheilungskräfte des Körpers an und lindern gleichzeitig wirksam die Symptome, ohne den Organismus zu belasten. Bei Beschwerden wie Halsschmerzen, Schnupfen, Abgeschlagenheit oder Fieber können Infludoron® Globuli und Infludo® Tropfen, mit einer 6-fach Kombination aus natürlichen Inhaltsstoffen, die Symptome lindern und die Gesundung unterstützen. Informative Tipps rund um das Thema Erkältung sind online unter https://www.weleda.at/erkaeltung zu finden.

Schon gewusst?

Eltern sind weniger anfällig für Erkältungsviren als Paare ohne Kinder – das haben Forscher belegt! Grund für die geringere Wahrscheinlichkeit einer Erkältung: Sie sind mehr Atemwegsviren ausgesetzt, was zu einer erhöhten Resistenz führen kann. Wissenschaftler bestätigen, dass erholsamer und ausreichender Schlaf einen positiven Einfluss auf die Stärkung des Immunsystems hat. Guter Schlaf kann dazu beitragen, dass wir uns bei Erkältungskrankheiten weniger angeschlagen fühlen. Nicht Viren selbst lösen die Erkältungssymptome aus, sondern unser Immunsystem. Die Beschwerden sind nämlich die natürliche Antwort unserer körpereigenen Abwehr.

APA OTS

Krebsmedikament: Novartis Produkt sicher und weiterhin für Patienten verfügbar

Branchen News vom 29.10.2018

Wien (OTS) – Aktuell informiert die österreichische Arzneimittelbehörde AGES, dass die von den Firmen Haemato Pharm GmbH und Abacus Medicine A/S parallelimportierten Chargen „Jakavi 15 mg Tabletten“ mit den Chargennummern „SMO18“ und „SAD42“ derzeit in Österreich wegen eines Verdachts auf Fälschung zurückgerufen werden. Das gefälschte Produkt kann über die Chargennummer „SMO18“ oder „SAD42“, die auf der Rückseite vom Blister zu finden ist, identifiziert werden. Die vom Rückruf betroffenen Chargen wurden nicht von Novartis hergestellt oder freigegeben.

Wir informieren hiermit, dass die restlichen Chargen „Jakavi 15 mg Tabletten“, welche für den österreichischen Markt von Novartis freigegeben wurden, allen Qualitätsmerkmalen entsprechen und nicht vom Rückruf betroffen sind. Die Versorgung der Patienten ist sichergestellt. Die Patientensicherheit ist unsere oberste Priorität und wir verpflichten uns sicherzustellen, dass alle unsere vermarkteten Produkte die höchsten Qualitätsstandards erfüllen.

Im Zuge des in der EU geltenden freien Warenverkehrs, können Apotheker und Großhändler auch Arzneimittel aus anderen EU Ländern beziehen. Wir können jedoch für die Qualität dieser parallelimportierten Arzneimittel nicht garantieren.

Diese Angelegenheit wurde bereits an die österreichische Kriminalpolizei und dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (AGES/BASG) übergeben.

Weitere Informationen dazu und Empfehlungen des BASG für Patientinnen und Patienten finden Sie auf der Website des Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen unter: https://www.basg.gv.at/news-center/news/

Über Novartis

Novartis will neue Wege finden, um Menschen zu einem längeren und besseren Leben zu verhelfen. Als ein führendes globales Pharmaunternehmen nutzen wir wissenschaftliche Innovationen und digitale Technologien, um bahnbrechende Therapien in Bereichen mit grossem medizinischen Bedarf zu entwickeln. Dabei gehören wir regelmässig zu jenen Unternehmen, die weltweit am meisten in Forschung und Entwicklung investieren. Die Produkte von Novartis erreichen global nahezu eine Milliarde Menschen, und wir suchen nach neuen Möglichkeiten, den Zugang zu unseren neuesten Therapien zu erweitern. Weltweit sind bei Novartis rund 125 000 Menschen aus 140 Nationen beschäftigt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

APA OTS

Wachstumspotenzial: Der rezeptfreie Markt im Fokus

Branchen News vom 24.10.2018

Wien (OTS) – Hohe Entwicklungskosten, strenge Regularien und ein massiver Preisdruck sind Gründe, weshalb ein pharmazeutisches Unternehmen ein rezeptpflichtiges Arzneimittel in den rezeptfreien Over-The-Counter-Markt (kurz OTC) überführt. Welche Chancen, Möglichkeiten und Hindernisse mit einem solchen „OTC-Switch“ verbunden sind, darüber diskutierten Experten des Gesundheitswesens im Rahmen der Pharmig Academy Fachtagung in Wien.

„OTC-Arzneimittel machen 40 Prozent des gesamten rezeptfreien Angebotes in der Apotheke aus. Das ist ein konstanter Markt, der darüber hinaus noch Wachstumspotenzial hat“, beschreibt Mag. Ursula Scheithauer, CEO der Insight Health GmbH & CO KG in Österreich die aktuelle Situation. Den größten Anteil am gesamten OTC-Arzneimittelmarkt bilden dabei Produkte zur Prävention, wie etwa Vitamine, Mineralien und Nahrungsergänzungen. Europaweit beläuft sich dieser Anteil auf 23,6 Prozent, in Österreich sogar auf 31,5 Prozent. An zweiter Stelle des rezeptfreien Angebotes stehen Arzneimittel zur Behandlung von Erkältungen. Hier liegt der EU-Schnitt bei 22,2 Prozent, in Österreich sind es 20,6 Prozent. „Der OTC-Markt würde also noch einige Möglichkeiten für pharmazeutische Unternehmen bieten, die einen Wechsel von rezeptpflichtigen zu rezeptfreien Arzneimitteln planen“, sagt Scheithauer.

„OTC-Switches sind in Österreich selten. Bei der Verfügbarkeit von frei verkäuflichen Substanzen gehören wir zu den Schlusslichtern der EU. Österreich verhält sich derzeit eher konservativ und könnte von mehr Liberalisierung profitieren. Anhand der vorliegenden Daten schätzen wir, dass bis zu 50 Switches möglich wären“, sagt Dr. Christoph Baumgärtel von der AGES Medizinmarktaufsicht. Dies bestätigt auch Dr. Gerhard Lötsch, Präsident der IGEPHA: „Die Patienten nehmen ihre Gesundheit selbst in die Hand und entlasten das stark beanspruchte Gesundheitssystem. Das geschieht vor allem durch die Anwendung von OTC-Produkten. Außerdem stärkt es die Beraterrolle der Apotheker.“

Laut Univ.-Doz. Dr. Reinhard Länger vom Institut für Zulassung der AGES Medizinmarktaufsicht stellen OTC-Produkte eine große Herausforderung für Unternehmer und Gutachter dar. Speziell Fach- und Gebrauchsinformation müssen sorgsam erarbeitet werden, damit diese Arzneimittel beispielsweise bei einer Selbstdiagnose sicher angewendet werden können und Patienten, bei Arzneimitteln für Kinder betrifft es die Eltern, rechtzeitig auf Symptome hingewiesen werden, die eine ärztliche Intervention erfordern. Anhand von Beispielen aus der Praxis wurden Lösungsmöglichkeiten vorgestellt. In Österreich ist die überwiegende Mehrheit der pflanzlichen Arzneimittel zwar rezeptfrei, dafür aber apothekenpflichtig eingestuft. Die damit gesicherte Beratung in der Apotheke fehlt für diese Arzneimittelkategorie aufgrund alternativer Vertriebswege in zahlreichen anderen EU-Mitgliedsstaaten. Dies macht eine Harmonisierung, wie sie etwa mit den EU-Monographien der Europäischen Arzneimittelbehörde angestrebt wird, zu einer großen Herausforderung.

MMag. Albert Dorninger, Head of Scientific Services bei Austroplant Arzneimittel GmbH / Dr. Peithner KG, ergänzt: „Im Vergleich zum Lebensmittelbereich unterliegt die pharmazeutische Industrie strengen Regeln und hohen Anforderungen. Um Nebenwirkungen rechtzeitig zu erkennen, gibt es die verpflichtende Pharmakovigilanz.“ Daher habe die Produktinformation einen hohen Stellenwert. Fachliche Beratung sei verpflichtend.

„Apotheken sind darauf spezialisiert ihre Kunden ausführlich zu beraten. In Österreich stellen 1.400 Apotheken eine flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher“, erklärt Mag. pharm. Robert Welzel, Vertreter der Österreichischen Apothekerkammer. Eine Abgabe in Drogeriemärkten ist für Welzel verantwortungslos. Der kritische Umgang mit Medikamenten und die fachkundige Beratung durch Apotheker ist für die Gesundheit der Patienten wesentlich.

Im Zusammenhang mit alternativen Distributionskanälen verweist Dr. Karsten Schlemm, Geschäftsführer von Merz Pharma Austria, auf die nutzerfreundliche Auffindbarkeit von OTC-Arzneimitteln: „Wir müssen mit unseren Produkten online, schnell und einfach gefunden werden. Das muss Drogeriemärkte bei bestimmten Produktgruppen nicht unbedingt ausschließen.“

Mag. Christoph Splichal bietet zusätzlich zu seiner niedergelassenen Apotheke eine Versandmöglichkeit über das Internet an. Das eröffnet ihm völlig neue Möglichkeiten im OTC-Bereich. „Der Kunde kauft im Internet, weil er einen Preisvorteil erwartet. Daher muss man bedenken, dass beim Onlinehandel mit OTC-Produkten auch die Gewinnspanne geringer ist. Gleichzeitig steigt aber der Aufwand für Marketing und Werbung“, erklärt Splichal. Interessant sei auch, dass manche OTC-Produkte seines Sortiments online häufiger gekauft werden als im Geschäft. Die Lagerung und Logistik in Apothekenräumlichkeiten gestalten sich aber als schwierig.

„Einen starken Großhandel gibt es in Österreich nur mit starken Apotheken“, sagt Dr. Monika Vögele vom Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO, und fügt hinzu: „Es handelt sich um ein bewährtes System. Der Großhandel kümmert sich um die Planung, Abwicklung und Auslieferung von mehreren Millionen Arzneimitteln, die jeden Monat in die Apotheken geliefert werden müssen.“

Die Moderation der Pharmig Academy-Fachtagung übernahm Mag. Martin Peithner, Pharmazeut, Apotheker in der sechsten Generation und langjährige Führungskraft in der pharmazeutischen Industrie.

Über die Pharmig Academy: Die Pharmig Academy ist das Aus- und Weiterbildungsinstitut der Pharmig, des Verbands der pharmazeutischen Industrie Österreichs. Sie bietet Seminare, Lehrgänge und Trainings zu allen Themen des Gesundheitswesens. Das Angebot orientiert sich an aktuellen Entwicklungen und richtet sich an alle, die Interesse am Gesundheitsbereich haben bzw. darin tätig sind. Das Format der Pharmig Academy-Fachtagung ermöglicht den Wissenstransfer spezieller Themen, die von mehreren Fachexperten behandelt und in anschließender Diskussionsrunde erläutert werden.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Oktober 2018), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Pharmig und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

APA OTS

Ausgeräuspert: Das hilft bei Heiserkeit

Branchen News vom 23.10.2018

Baierbrunn (OTS) – Der Herbst ist da und damit die Jahreszeit, in der wir häufig husten, Halsschmerzen haben und heiser sind. Wenn wir heiser sind, haben wir es in der Regel mit Erkältungsviren zu tun. Das sind dieselben Erreger, die uns Husten und Schnupfen bringen, sagt Barbara Kandler-Schmitt von der Apotheken Umschau: “Sie reizen die Schleimhäute im Kehlkopfbereich, lassen sie anschwellen und verhindern, dass die Stimmlippen klare Laute bilden. Dann ist es hilfreich, die Stimme zu schonen und geeignete Präparate aus der Apotheke zu lutschen, zu gurgeln oder zu inhalieren.”

Bei Heiserkeit neigen wir dazu, uns zu räuspern. Genau das sollten wir bleiben lassen: “Räuspern ist bei Heiserkeit besonders ungünstig. Die Stimmlippen schlagen dabei besonders kräftig gegeneinander, was sie zusätzlich reizt. Aber auch Flüstern ist nicht optimal, denn dann verengen sich die Stimmritzen, was die Reibung im Kehlkopfbereich verstärkt. Deshalb am besten eine Zeitlang gar nicht sprechen und auf keinen Fall rauchen.”

Bei Husten und Heiserkeit sollten wir außerdem genug trinken: “Am besten Wasser mit wenig Kohlensäure oder ungesüßte Arzneitees. Das befeuchtet die Schleimhäute und nimmt den lästigen Räusperdrang. Die Luftfeuchtigkeit im Raum lässt sich erhöhen, indem Sie einfach eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen. Außerdem wichtig: Warmhalten und Zugluft meiden.”

Weitere Tipps finden Sie in der Checkliste Erkältung in der aktuellen Apotheken Umschau oder als kostenlosen Download unter www.au-checkliste.de.

APA OTS

Apothekertagung: Schmerztherapie

Branchen News vom 23.10.2018

Wien (OTS) – Der Schmerz stellt ein Alarmsignal und eine wichtige Schutzfunktion des Körpers dar. Allerdings: Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Er hat viele Ursachen, Symptome und Ausprägungen und benötigt dementsprechend eine individuell angepasste Therapie. Die Österreichische Apothekerkammer widmet sich im Rahmen der Zentralen Fortbildungsveranstaltungen am 3. und 4. November in Salzburg und am 10. und 11. November in Wien dem komplexen Themengebiet der Schmerztherapie.

Schmerzen sind für Betroffene immer unangenehm. Jedoch dient der Schmerz als wichtiges Signal für den Körper, um ihn vor weiterem Schaden zu bewahren. Der akute Schmerz tritt plötzlich auf und ist zeitlich begrenzt – z.B. als Folge einer Verletzung. „Schmerzen können aber zu einem Problem werden, wenn sie nicht mehr als Warnzeichen dienen, sondern chronisch werden und Patienten in ihrer Lebensqualität beeinträchtigen“, erklärt Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer. „Rund 1,5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher leiden an chronischen Schmerzen.“

Schmerztherapie – ein breites Spektrum

Die Zentralen Fortbildungstage der Österreichischen Apothekerkammer widmen sich daher zwei Tage lang diesem komplexen Thema und liefern einen Überblick über den aktuellen Wissensstand zur Schmerztherapie. „So vielfältig das Spektrum Schmerz ist, so unterschiedlich ist auch dessen Behandlung“, erörtert Tagungspräsident Priv.-Doz. Mag. pharm. DDr. Philipp Saiko. „Zu den Schwerpunkten unserer Tagung zählen die Therapiemöglichkeiten für verschiedene Patientengruppen, wie z.B. Schwangere, Kinder, Jugendliche oder Senioren, sowie die Behandlung unterschiedlicher Symptome bei Migräne, Schlaganfall oder Morbus Parkinson“. Wechselwirkungen von Analgetika, der Einsatz von Cannabis oder Musik in der Schmerztherapie und die Einnahme von rezeptfreien Schmerzmitteln stehen ebenfalls auf der Agenda der Fortbildungsveranstaltung.

Tagungsorte: Salzburg und Wien

Die Zentrale Fortbildung findet am 3. und 4. November 2018 in Salzburg und am 10. und 11. November in Wien statt und stellt eine wichtige Fortbildungsmöglichkeit für Apothekerinnen und Apotheker dar. Die Thematik Schmerztherapie wird an den beiden Wochenenden im Rahmen von Expertenvorträgen erörtert und im interdisziplinären Austausch diskutiert. Unter der Apothekerschaft erfreut sich die Tagung seit vielen Jahren sehr großer Beliebtheit.

Journalistenakkreditierung

Die Teilnahme an der Zentralen Fortbildungstagung ist für Journalisten kostenlos. Bitte lassen Sie sich unter presse@apothekerkammer.at akkreditieren. Bei rechtzeitiger Anmeldung sind Interviews mit den vortragenden Experten möglich. Das detaillierte Programm finden Sie unter www.apothekerkammer.at/sp/zf18-wien bzw. www.apothekerkammer.at/sp/zf18-salzburg.

APA OTS

NÖGKK lädt zur „Gesundheit für SIE“

Branchen News vom 18.10.2018

St. Pölten (OTS) – Die NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK) lädt am 9. und 10. November 2018 zur „Gesundheit für SIE“ ins WIFI St. Pölten. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf den Beinen und Füßen – dabei wird sowohl der körperliche als auch der mentale Aspekt beleuchtet. Gesundheitspartner und Mitveranstalter sind Ärzte-, Apotheker- und Wirtschaftskammer NÖ, Arbeiterkammer NÖ/ÖGB und das Land NÖ.

Hochkarätige Vorträge, Workshops und eine Menge Gesundheits-Checks warten auf die Besucher/innen. Ebenso gibt es spezielle Fußberatungen, Venenfunktionsmessungen, Fußreflexzonenmassagen, Fuß- und Beingymnastikübungen sowie Angebote und Tipps für die Fußpflege. Gesundheitliches Know-how bietet eine umfangreiche Info- und Ausstellerzone. Beim Schaukochen werden Kraftessenzen zubereitet, die die Lebensenergie stärken. Eine kostenlose Kinderbetreuung rundet das Programm ab.

Zum Abschluss sorgt Claudia Sadlo (Gewinnerin zahlreicher Kleinkunstwettbewerbe) mit Auszügen aus ihren Kabarett-Programmen für ein künstlerisches Highlight (Eintritt nur mit Zählkarte, diese ist während der Veranstaltung an beiden Tagen erhältlich – so lange der Vorrat reicht). Alle Details gibt es unter www.gesundheitfuersie.at.

Gesundheit für SIE – „Gesunde Beine – starker Auftritt?“

Wann: Freitag, 9. November 2018, 14:00 – 18:00 Uhr

Samstag, 10. November 2018, 09:00 – 18:00 Uhr

Wo: WIFI St. Pölten, Mariazeller Straße 97

Eintritt frei! Natürlich sind auch Männer herzlich willkommen.

APA OTS

Wenn Teddy ins Spital muss

Branchen News vom 18.10.2018

Wien (OTS) – Das Apothekerhaus in Wien verwandelte sich von 11. bis 12. Oktober in ein turbulentes Teddybärkrankenhaus. Rund 300 Kinder spielten mit ihren Kuscheltier-Patienten eine Spitalsituation nach: von der Aufnahme, der Untersuchung bis hin zur Behandlung und der anschließenden Betreuung in der Apotheke.

Letzte Woche tummelten sich rund 300 Kinder durch die Räumlichkeiten des Apothekerhauses in der Spitalgasse, um ihre Kuscheltiere im Teddybärkrankenhaus behandeln zu lassen. Im Teddybärkrankenhaus erlebten die Kinder gemeinsam mit ihren Kuscheltieren den Spitalsaufenthalt hautnah und durften sogar bei der Heilung ihrer geliebten Schmusetiere aktiv mithelfen. Los ging es – wie im echten Leben – bei der Aufnahme. Danach mussten die Kinder im Wartezimmer Platz nehmen bis ihr Kuscheltier als Patient und sie als Angehörige aufgerufen und zur Behandlung abgeholt wurden. Bei der Untersuchung durften die Kleinen einzelne Stationen spielerisch miterleben und den TeddyDocs zur Hand gehen – vom Röntgen über das Labor bis hin zur Chirurgie und der Wundversorgung. Danach folgte der Gang in die Apotheke, in der gemeinsam mit TeddyApothekern Salben gerührt, Kapseln befüllt und Tees gemischt wurden.

Rund 12 Volksschulklassen durchlebten am Vormittag die spannende Spitalsimulation. Am Nachmittag waren die Türen dann für alle interessierten Kinder mit ihren Eltern und Großeltern geöffnet. Am Teddybärkrankenhaus erfreuten sich aber nicht nur die Kinder, sondern alle Beteiligten: “Es motiviert zu sehen, dass dieses Projekt nicht nur die Kinder mit ihren Stofftieren als Patienten, sondern auch die Eltern und natürlich unsere ambitionierten Teddy-Docs und Teddy-Pharmazeut_innen gleichermaßen begeistert“, so Magdalena Schirmer vom Akademischen Fachverein Österreichischer Pharmazeut_innen (AFÖP).

Mag. pharm. Susanne Ergott-Badawi, Mitglied des Präsidiums der Österreichischen Apothekerkammer, freute sich ebenfalls über das große Interesse: „Das Teddybärkrankenhaus ist eine spannende und wertvolle Veranstaltung, die den Kindern viel Spaß bereitet. Der spielerische Zugang durch die Simulation eines Spitalbetriebs und die aktive Mithilfe der Kleinen führen dazu, ein komplexes Thema verständlich aufzubereiten.“

Das Teddybärkrankenhaus ist ein Projekt der AMSA (Austrian Medical Students‘ Association) und des AFÖP (Akademischer Fachverein Österreichischer Pharmazeut_innen) und findet mehrmals im Jahr in verschiedenen Städten statt. Ziel ist es, Kindern in einer Spitalssimulation die Angst vor dem Arztbesuch zu nehmen und ihnen den Krankenhausalltag spielerisch zu veranschaulichen.

APA OTS

Pressekonferenz: Gegen Antibiotikaresistenzen – Infektabwehr aus der Natur

Branchen News vom 18.10.2018

Wien (OTS) – In die Apotheke? Zum Arzt? Ins Bett? Wer geht wohin, wenn er erkältet ist, genauer: wenn er an einer akuten Infektionskrankheit der oberen Atemwege – in erster Linie ausgelöst durch Viren – leidet? Die Gewohnheiten der Europäer sind unterschiedlich. Der “verkühlte” Österreicher behandelt sich in erster Linie selbst, ebenso wie der “erkältete” Deutsche mit Hausmitteln, wie Kräutertees und Wadenwickel. 38,2% fragen zumindest ihren Apotheker um Rat und kaufen ein nicht verschreibungspflichtiges Medikament, während 35,1% zum Hausarzt gehen. Was sie in 80% aller Fälle von ihm bekommen? Antibiotika!

Selten sinnvoll eingesetzt, werden doch nur 5-10% der Erkältungen tatsächlich von Bakterien ausgelöst. Europaweit ist deutlich ein Zusammenhang zwischen Antibiotikanutzung und Resistenzentwicklung zu erkennen. Erfahren Sie, welche Alternativen aus der Phytotherapie und der medizinischen Aromatherapie sinnvoll eingesetzt werden können, um Erkältungssymptome erfolgreich zu behandeln und die Antibiose zu verhindern.

Auf dem Podium:

  • Dr. Gerhard Hubmann, Vizepräsident der GAMED – Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin:
    “Stellenwert der Salutogenese und Verbündete im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen”
  • Dr. Wolfgang Steflitsch, Facharzt für Lungenheilkunde im Pulmologischen Zentrum, Otto Wagner Spital, SMZ Baumgartner Höhe, Wien:
    “Die medizinische Aromatherapie und ihr Stellenwert in der Therapie von Erkrankungen des respiratorischen Trakts”
  • Prim. Univ.-Prof. Dr. Karl Zwiauer, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde, Vorstand der Abt. für Kinder- und Jugendheilkunde im Universitätsklinikum St. Pölten:
    “Prävention, Infektabwehr und Symptombehandlung mit der Kraft der Pflanzen”

Bitte um Anmeldung bei Hennrich.PR.

Pressekonferenz: Gegen Antibiotikaresistenzen – Infektabwehr aus der Natur

Datum: 15.11.2018, 10:00 – 11:00 Uhr

Ort: Billrothhaus – Gesellschaft der Ärzte in Wien
Frankgasse 8, 1090 Wien, Österreich

APA OTS

Arzneimittel-Vollgroßhandel PHAGO wählt Vorstand

Branchen News vom 18.10.2018

Wien (OTS) – Der Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO hat soeben den Vorstand in seiner Funktion einstimmig wiedergewählt. An dessen Spitze ist Dr. Andreas Windischbauer für weitere drei Jahre als Präsident bestätigt worden. Als Vize-Präsidenten sind Mag. Bernd Grabner und Dr. Andreas Janka gewählt worden.

Das Vorstands-Team, das die Interessen des Arzneimittelvollgroßhandels nach außen hin vertreten wird, setzt sich wie folgt zusammen (alphabetische Reihenfolge): Mag. Thomas Brosch (Kwizda Pharmahandel GmbH), Mag. Bernd Grabner (Jacoby GM Pharma GmbH), Mag. Roland Huemer (Richter Pharma), Dr. Andreas Janka (Herba Chemosan Apotheker AG), Gerhard Waberer (Phoenix Arzneiwarengroßhandlung GmbH). Ihnen zur Seite steht wie schon bisher PHAGO-Generalsekretärin Dr. Monika Vögele.

Neben der Wahl der PHAGO-Verbandsspitze standen bei der heutigen Sitzung auch die aktuellen Herausforderungen in der Arzneimittelversorgung im Vordergrund. Allen voran das Thema Lieferschwierigkeiten. PHAGO-Präsident Windischbauer: „Ohne uns wäre die Situation rund um Lieferengpässe und Medikamenten-Rückrufe weit dramatischer. Dass es bei vielen Medikamenten bisher nicht zu schwerwiegenden Versorgungs-Engpässen für die betroffenen Patienten gekommen ist, ist darauf zurück zu führen, dass wir hart daran gearbeitet haben, Alternativpräparate nach Österreich zu bringen und rasch an die Apotheken zu verteilen.“

Als Rückgrat der Arzneimittelversorgung kümmert sich der Großhandel um die Planung, Abwicklung und Auslieferung von Arzneimitteln. Die sechs PHAGO-Betrieben liefern jährlich 141 Millionen Packungen an Österreichs Apotheken aus. Hierfür lagern sie über 50.000 Artikel von mehr als 2.000 Lieferanten.

Der pharmazeutische Großhandel garantiert, dass der nationale Arzneimittelvorrat stets bereitgestellt werden kann und Arzneimittel vor Ort sind, wenn sie rasch benötigt werden. Das ist in Zeiten von Liefer-Schwierigkeiten und Liefer-Ausschlüssen durch einzelne Pharma-Hersteller besonders wichtig.

APA OTS

Warum Magnesium bei Diabetes so wichtig ist

Branchen News vom 11.10.2018

Ismaning (ots) – Rund acht Millionen Deutsche leiden an Diabetes Typ 2. Ein niedriger Magnesiumspiegel erhöht das Erkrankungs-Risiko deutlich. Auch in der Therapie spielt der Mineralstoff eine wichtige Rolle, da er beispielsweise die Wirkung von Insulin verbessert. Allerdings ist die diabetes-typische Ernährung oft arm an Magnesium. Die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Petra Ambrosius zeigt auf, dass es auch anders geht.

Diabetes Typ 2, auch als “Zuckerkrankheit” bezeichnet, tritt in Deutschland immer häufiger auf – und zwar vor allem bei den Unter-40-Jährigen. Das wiesen Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover jetzt nach. Das Hormon Insulin schafft es nicht mehr richtig, Glukose in die Körperzellen zu transportieren. Als Folge ist der Blutzuckerspiegel ständig leicht erhöht. Dafür verantwortlich sind eine unausgewogene Ernährung, Übergewicht sowie zu wenig Bewegung. Wie eine Analyse von mehr als 50.000 Studienteilnehmern zeigte, spielt dabei auch ein Magnesiummangel eine Rolle. Nahmen die Probanden den Mineralstoff gezielt zu sich, verringerte sich ihr Risiko, an Diabetes zu erkranken, pro 100 Milligramm verzehrtem Magnesium um 14 Prozent. “Der Mineralstoff hilft, den Blutzucker in die Zelle zu schleusen”, erklärt Diplom-Ökotrophologin Dr. Petra Ambrosius aus Wiesbaden. Sie empfiehlt daher, neben dem Blutzuckerspiegel auch den Magnesiumwert regelmäßig kontrollieren zu lassen.

Magnesium schützt Diabetiker vor Folgeschäden

Auch für Menschen, die bereits an Diabetes Typ 2 erkrankt sind, ist es wichtig, gut mit Magnesium versorgt zu sein – und das gleich mehrfach: Weil es die Wirkung von Insulin fördert, trägt es zu einer Verbesserung der Blutzucker-Einstellung bei. Außerdem kann ein ausgeglichener Magnesium-Haushalt den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und Spätfolgen der Krankheit abmildern. “Bei Diabetikern sind die Blutgefäße extrem gefährdet. Magnesium hilft, dass sie elastisch bleiben”, beschreibt die Ökotrophologin. “Eine gute Versorgung kann das Schlaganfall-Risiko um bis zu 13 Prozent senken und schützt auch vor einem Herzinfarkt.”

Problem: Jeder zweite Diabetiker ist unterversorgt

Allerdings weist etwa die Hälfte der Patienten einen verringerten Magnesium-Spiegel im Blut auf. Anzeichen für einen Mangel sind nach Angaben von Dr. Ambrosius Muskelzuckungen wie Lidflattern oder Migräne. Es gibt mehrere Gründe für eine Unterversorgung von Diabetikern: Ist ihr Blutzuckerspiegel nicht optimal eingestellt, verändert sich die Nierenfunktion und sie müssen häufiger Wasser lassen. Man spricht von Polyurie. Dabei spülen sie vermehrt Magnesium aus dem Körper. Manche Medikamente, auf welche die Patienten angewiesen sind, verschärfen den Verlust zusätzlich. Infos hierzu: http://diasporal.de

Zwiespalt: Obst liefert Magnesium, ist aber zuckerreich

“Viele Diabetiker verzichten zudem auf Lebensmittel, die viel von dem Mineralstoff enthalten”, ergänzt die Ernährungswissenschaftlerin. Um Kalorien zu sparen, essen sie etwa wenig Nüsse oder Mandeln. “Doch gerade diese sind magnesiumreich.” Zudem wird häufig die Zufuhr von Kohlenhydraten eingeschränkt, um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. “Vor allem Vollkornprodukte sind jedoch gute Magnesium-Lieferanten”, betont sie. Auch Obst sei eine zwiespältige Sache, denn es ist reich an Zucker. “Hier kommt es auf den glykämischen Index an”, erklärt die Expertin. Er verrät, wie stark das Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. “Bananen enthalten zwar Magnesium, sind aber wegen ihres hohen glykämischen Indexes bei Diabetes nicht ratsam. Besser ist es, Beerenfrüchte zu essen, also Erdbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren oder Stachelbeeren.” Viel von dem Mineralstoff stecke auch in Gemüse und hier insbesondere in Hülsenfrüchten. Sie rät zu drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst pro Tag. Zusätzlich nennt sie Milchprodukte. “Sie versorgen gleichzeitig mit Kalzium, das neben Magnesium das Herz-Kreislauf-System unterstützt”, ergänzt sie.

“Bestehende Versorgungslücken lassen sich über die Ernährung allerdings schwer ausgleichen”, betont Dr. Ambrosius. Das heißt: Liegt bereits ein Magnesiummangel vor, sollte man den Mineralstoff zusätzlich aufnehmen, etwa in Form von Magnesium-Diasporal aus der Apotheke. Empfehlenswert ist eine Dosis von 300-400 Milligramm täglich.

Magnesiumreich essen – so geht’s

Speiseplan für einen Tag mit insgesamt 350 Milligramm Magnesium:

  • Müsli (ohne Zucker) mit Milch, Beerenfrüchten und Mandelsplittern: 100 mg
  • gebratener Fisch mit Erbsen-Karotten-Gemüse, Kartoffeln: 150 mg
  • 2 Scheiben Vollkornbrot mit Mandelmus als Brotaufstrich, Käse, Salat: 100 mg

Dr. Ambrosius rät, sich bei einer qualifizierten Ernährungsberatung zu informieren. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten zumindest teilweise, wenn der Arzt eine medizinische Notwendigkeits-Bescheinigung ausstellt. Eine Liste mit magnesiumreichen Lebensmitteln finden Sie auf http://diasporal.de.

APA OTS

Kopfläuse haben immer Saison

Branchen News vom 10.10.2018

Wien (OTS) – Wenn sich Kinder ständig am Kopf kratzen, kann dies ein Anzeichen für Kopfläuse sein. Läuse sind zwar hartnäckig und unangenehm, allerdings wird man sie mit den richtigen Maßnahmen auch schnell wieder los. Am besten helfen gründliches Haarewaschen mit einem speziellen Lausmittel aus der Apotheke und sorgfältiges Auskämmen der Läuse und Nissen.

In heimischen Schulen und Kindergärten heißt es immer wieder: Achtung, Lausalarm! Die kleinen Tierchen sind hartnäckig und unangenehm, aber entgegen Gerüchten kein Zeichen mangelnder Hygiene. „Kopfläuse sind auf die menschliche Kopfhaut spezialisiert und überleben auch nur dort“, weiß Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer. „Haustiere übertragen daher keine Läuse, auch springen sie nicht von Kopf zu Kopf. Eine Übertragung erfolgt über den direkten Kontakt der Köpfe bzw. der Haare. Aus diesem Grund sind auch vorwiegend Kinder betroffen, da sie beim Spielen und Lernen ihre Köpfe zusammenstecken und so nur schwer den kleinen Tierchen entkommen.“

Lausbefall sofort behandeln

Wenn Kinder über eine juckende Kopfhaut klagen, sollte der Kopf an Schläfen, Nacken und über den Ohren, hier sind die Lauseier (Nissen) gut auszumachen, untersucht werden. Darüber hinaus können die nassen Haare über einem weißen Blatt Papier mit einem feinen Kamm durchgekämmt werden. Fallen kleine gräuliche bis bräunliche Läuse darauf, hat sich der Verdacht bestätigt. Je früher ein Befall entdeckt wird, desto besser: Kopfläuse ernähren sich nämlich vom Blut der Menschen. Sie saugen das Blut aus der Kopfhaut und hinterlassen dabei ihren Speichel. Dieser ist für den unangenehmen Juckreiz verantwortlich, weswegen sich Betroffene auch ständig am Kopf kratzen. Der Apotheker rät daher dringend, sofort nach Entdecken des Lausbefalls mit der Behandlung zu beginnen. Podroschko: „Kopfläuse verschwinden nicht von selbst. Verzichtet man auf eine adäquate Behandlung, können sich die Läuse ungestört vermehren und der Juckreiz verschlimmert sich. Das ständige Kratzen kann dann dazu führen, dass sich die Kopfhaut entzündet.“

Spezielle Lausmittel erforderlich

„Da Läuse am Haar haften und sich im Gegensatz zu Schuppen nur sehr schwer lösen, reicht ein ‚normales‘ Haarshampoo nicht aus“, weiß der Apotheker. „Bei einem Lausbefall waschen Sie daher das Haar am besten mit einem geeigneten Lausshampoo bzw. Lausmittel aus der Apotheke und kämmen es mit einem Nissenkamm durch. Bitte beachten Sie dabei immer die Einwirkzeit!“ Nach der ersten Anwendung eines Lausshampoos können sich noch Nissen im Haar befinden. Daher sollte nach sieben bis zehn Tagen die Behandlung wiederholt werden, damit später geschlüpfte Larven abgetötet werden. Auch danach empfiehlt es sich, die Haare auszukämmen und auf Nissen sowie Läuse zu kontrollieren. Um einer Verbreitung der Kopfläuse vorzubeugen, sollten am besten alle Familienmitglieder auf Läuse kontrolliert und gegebenenfalls behandelt werden.

Keine Besserung in Sicht? Arzt aufsuchen!

Wenn nach einer sorgfältig durchgeführten Behandlung mit einem Lausshampoo keine Besserung eintritt und/oder andere Körperstellen stark jucken, sollte ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden, um die genaue Ursache des Juckreizes abklären zu lassen. Schließlich existieren neben den Kopfläusen auch andere Parasiten, wie z.B. die Krätzenmilbe, Filzläuse oder Kleiderläuse, die den menschlichen Körper befallen können. Die Krätze ist eine immer häufiger auftretende, ansteckende und stark juckende Hauterkrankung, die durch engen Kontakt übertragen wird und unbedingt von einem Arzt behandelt werden muss.

Tipp aus der Apotheke zur Prävention von Kopfläusen

Wenn es im Kindergarten oder in der Schule Läuse gibt, können vorbeugend Shampoos oder Sprays mit Duftstoffen helfen, die Läuse nicht mögen – wie z.B. Weidenrinde oder Lavendel. Eine ausführliche Beratung rund um das Thema Kopfläuse erhalten Sie in Ihrer Apotheke!

APA OTS

Bei Medikamenten den Überblick behalten

Branchen News vom 09.10.2018

Baierbrunn (OTS) – Medikamente sind ein Segen! Das wissen wir alle, selbst wenn wir kerngesund sind. Allerdings: Wenn wir mehrere Arzneimittel gleichzeitig nehmen, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Um das Risiko von Wechsel- und Nebenwirkungen klein zu halten, spielt der Hausarzt eine entscheidende Rolle. Wir sollten ihn über die Medikamente informieren, die wir einnehmen, empfiehlt Barbara Kandler-Schmitt von der “Apotheken Umschau”:

“Dann kann er nämlich erklären, was wann und wie genommen werden muss. Das Problem ist aber, dass viele Patienten bei mehreren Ärzten in Behandlung sind und der eine weiß oft nicht, was der andere aufschreibt. Dadurch steigt das Risiko von unerwünschten Neben- und Wechselwirkungen.”

Um die Übersicht zu behalten, hilft ein so genannter Medikationsplan. Darauf haben Versicherte einen gesetzlichen Anspruch, die drei oder mehr Arzneimittel einnehmen müssen:

“Der wird vom Hausarzt erstellt und enthält alle Medikamente mit den entsprechenden Einnahmehinweisen. Auch rezeptfreie Arzneimittel können Wechselwirkungen verursachen und gehören deshalb unbedingt mit auf den Medikationsplan.”

Auch in der Apotheke können wir Hilfe bekommen, um unerwünschte Wechsel- und Nebenwirkungen zu vermeiden:

“Wer seine Medikamente immer in der gleichen Apotheke holt, kann sich von seinem Stamm-Apotheker auch eine Kundenkarte erstellen lassen, auf der alle verordneten und selbst gekauften Medikamente gespeichert werden. Dem Apotheker fällt dann auf, wenn etwas nicht zusammenpasst.”

Wer viele Medikamente nimmt, sollte also unbedingt seinen Arzt oder Apotheker informieren, rät die “Apotheken Umschau”. Nur dann können wir sicher sein, dass die Arzneimittel tatsächlich das bewirken, wofür sie verschrieben werden.

APA OTS

Teddybärkrankenhaus zu Gast im Apothekerhaus

Branchen News vom 03.10.2018

Behandlung an Teddybären soll Kindern die Angst vor dem Krankenhaus nehmen

Wien (OTS) – Bald ist es so weit: Von 11. bis 12. Oktober 2018 öffnet das Teddybärkrankenhaus Wien erneut seine Pforten – diesmal in den Räumlichkeiten des Apothekerhauses im neunten Wiener Gemeindebezirk. Ziel ist es, Kindern in einer Spitalssimulation die Angst vor dem Arztbesuch zu nehmen und ihnen den Krankenhausalltag spielerisch zu veranschaulichen.

Für die Österreichische Apothekerkammer ist es das erste Mal, dass die TeddyDocs und TeddyApotheker in den Räumlichkeiten des Apothekerhauses gastieren. Umso erfreuter zeigt sich Mag. pharm. Susanne Ergott-Badawi, Mitglied des Präsidiums der Österreichischen Apothekerkammer, über den Besuch des Teddybärkrankenhauses: „Das Teddybärkrankenhaus ist eine spannende und sinnvolle Veranstaltung, um Kindern die Angst vor dem Krankenhaus und einem Spitalsaufenthalt zu nehmen. Der spielerische Zugang zu diesem Thema und die aktive Teilnahme der Kleinen helfen ein komplexes Thema verständlich darzustellen.“

Im Teddybärkrankenhaus kümmern sich TeddyDocs und TeddyApotheker mit den Kleinen um ihre „kranken“ Kuscheltierpatienten. Mit den Kindern werden dabei die wichtigsten Abläufe im Krankenhaus nachgespielt – ohne selbst Patient zu sein: von der Aufnahme, der Untersuchung bis hin zur Behandlung und der anschließenden Betreuung in der Apotheke.

Am 11. und 12. Oktober vormittags (9 bis 12 Uhr) können Schulklassen und Kindergartengruppen unter Voranmeldung (teddy-wien@amsa.at) das Teddybärkrankenhaus besuchen. Am Nachmittag (13 bis 16 Uhr) sind die Türen für alle interessierten Kinder und Eltern geöffnet. Dafür ist keine Voranmeldung nötig. Also einfach mit einem Stofftier vorbeikommen!

Das Teddybärkrankenhaus ist ein Projekt der AMSA (Austrian Medical Students‘ Association) und des AFÖP (Akademischer Fachverein Österreichischer Pharmazeut_innen) und findet mehrmals im Jahr in verschiedenen Städten statt. Ziel ist es, Kindern in einer Spitalssimulation die Angst vor dem Arztbesuch zu nehmen und ihnen den Krankenhausalltag spielerisch zu veranschaulichen.

Veranstaltungsort: Festsaal der Österreichischen Apothekerkammer, Spitalgasse 31, 1090 Wien

Anmeldung für Schulklassen und Kindergärten: teddy-wien@amsa.at

APA OTS

Neue Datenplattform beschleunigt die Entwicklung von datenintensiven Gesundheitsanwendungen

Branchen News vom 03.10.2018

InterSystems IRIS for Health[TM] wurde speziell für die Anforderungen des Gesundheitswesens entwickelt

Cambridge, Mass./Darmstadt (ots) – InterSystems, ein global führender Anbieter von IT-Plattformen für Anwendungen im Gesundheitswesen, in Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung, gab heute die Markteinführung von InterSystems IRIS for Health[TM] bekannt. Sie ist die weltweit erste und einzige Datenplattform, die speziell entwickelt wurde, um Daten aus dem Gesundheitswesen zu extrahieren. Mit ihr erhalten Entwickler die Möglichkeit, die nächsten bahnbrechenden datenintensiven Anwendungen im Gesundheitswesen schnell zu erstellen und zu skalieren.

Auch im Gesundheitswesen sind Daten das Herzstück der digitalen Transformation. Und da auch hier das Volumen und die Vielfalt der Gesundheitsdaten stetig weiter zunimmt, und damit die Informationsflut, stößt die Entscheidungsfindung bei den an der Versorgung Beteiligten (Leistungserbringer, Apotheke, Pflege, Kostenträger und Patient) oftmals an Grenzen. Um diesen dramatischen Wandel zu bewältigen, ist es notwendig, dass Anwendungen im Gesundheitswesen auf einer Technologie basieren, die das enorme Potenzial der Daten freisetzt. InterSystems IRIS for Health leistet genau das.

InterSystems IRIS for Health kombiniert die Transaktionsverarbeitung und -analyse mit integrierter Interoperabilität und bietet so eine schnelle Entwicklungsplattform für das Design geschäftskritischer skalierbarer Anwendungen.

InterSystems IRIS for Health bietet Funktionen, die für die Entwicklung moderner echtzeitbasierter eHealth-Lösungen erforderlich sind. Zu den Leistungsmerkmalen von InterSystems IRIS for Health gehören:

  • ein Framework für die schnelle Entwicklung von Lösungen, die
    Health Level 7 (HL7) sowie Fast Healthcare Interoperability
    Resources (FHIR), einschließlich FHIR Server und SMART on
    FHIR-Funktionen, nutzen.
  • Out-of-the-Box-Unterstützung für alle wichtigen
    Interoperabilitätsstandards und -zertifizierungen im
    Gesundheitswesen, einschließlich HL7 Version 2 und 3,
    Consolidated CDA (C-CDA), Integrating the Healthcare Enterprise
    (IHE), American Society for Testing and Materials (ASTM), X12,
    NCPDP, DICOM und andere.
  • ein normalisiertes und erweiterbares Datenmodell für das
    Gesundheitswesen, das die Nutzung verschiedenster Standards
    ermöglicht.

“Die explosionsartige Zunahme von Daten im Gesundheitswesen erfordert Innovationen, die der Branche helfen, mit den Erwartungen von Kostenträgern, Anbietern und Patienten Schritt zu halten”, sagte Don Woodlock, Vice President of HealthShare bei InterSystems. “Das Gesundheitswesen braucht eine fundierte Datenplattform, die es ermöglicht, innovative Anwendungen schnell vom Konzept zur Realität werden zu lassen – und diese Datenplattform ist InterSystems IRIS for Health. Wir unterstützen Entwickler im Gesundheitswesen dabei, ihre wichtigen Anwendungen von der Konzeption am Whiteboard bis hin zur Marktreife schneller als je zuvor bereitzustellen.”

Die geschäftskritischsten und innovativsten Anwendungen der Welt basieren auf den Datenmanagementplattformen von InterSystems. Kunden im Gesundheitswesen, die sich schon heute auf die InterSystems Flaggschiff-Produkte HealthShare und TrakCare verlassen, werden ab 2019 die Vorteile der InterSystems IRIS for Health-Datenplattform voll ausschöpfen können.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte: www.InterSystems.com/IRISforHealth

Über InterSystems

InterSystems ist die treibende Kraft hinter den wichtigsten IT-Anwendungen der Welt. Im Gesundheitswesen, im Finanzsektor, in der öffentlichen Verwaltung und in vielen anderen Bereichen, in denen viel auf dem Spiel steht, ist InterSystems the power behind what mattersTM. Das 1978 gegründete, privat gehaltene Unternehmen mit Niederlassungen rund um den Globus hat seinen Sitz in Cambridge, Massachusetts (USA). Die Softwareprodukte von InterSystems werden tagtäglich von Millionen Menschen in über 80 Ländern genutzt. Weitere Informationen erhalten Sie unter InterSystems.de

APA OTS

Internationale Experten am Cannabis-Kongress in Wien

Branchen News vom 02.10.2018

Von 12. bis 14. Oktober trifft sich das ‚Who is who‘ der internationalen Cannabisforschung und spricht über Medizin, Verkehrssicherheit, Recht und kulturelle Aspekte.

Wien/Brunn am Gebirge (OTS) – Im Oktober trifft sich das ‚Who is who‘ der internationalen Cannabisforschung zum mittlerweile elften Cannabis Kongress in Wien-Vösendorf. Hochkarätige, internationale Experten, Forscher und Mediziner werden über ihre Erfahrungen und Forschungsergebnisse zum Einsatz von Cannabinoiden in der Medizin berichten. Neben dem medizinischen Fokus steht in diesem Jahr auch das Thema Verkehrssicherheit und Recht im Vordergrund. Zu diesen beiden Schwerpunktthemen finden jeweils auch moderierte Experten-Panels statt.

Mehr als 20 Experten aus zehn Ländern werden beim Cannabis Kongress einen Überblick über die internationale Cannabisforschung sowie rechtliche Entwicklungen geben und für ein breites inhaltliches Spektrum sorgen. Drei Tage lang werden Pharmakologen, Biotechnologen und Chemiker über die Zusammensetzung der Cannabispflanze referieren und Mediziner ihre Daten und Erfahrungsberichte zu Wirkung und Anwendungsgebieten vorstellen. Rechtsanwälte, Berater und Toxikologen werden zu Entwicklungen und Trends der rechtlichen Situation sowie das präsente Thema Verkehrssicherheit diskutieren.

Am Samstag, 13.10. sowie Sonntag, 14.10. findet auch in diesem Jahr eine Patienten-Lounge zu den Fachbereichen Allgemeinmedizin, Neurologie und Naturheilkunde statt. Dieses einzigartige Konzept ermöglicht Patienten und Angehörigen einen persönlichen Austausch mit erfahrenen Ärzten und Ärztinnen sowie anderen Betroffenen.

Trend: Legalisierung von Medizinalhanf

Die rechtliche Situation wird ebenfalls beleuchtet, denn zahlreiche Länder haben mittlerweile Cannabis für die Medizin legalisiert.

Im November 2018 wird das WHO Expert Committee on Drug Dependence (ECDD) Cannabis und Cannabinoide einer wissenschaftlichen Untersuchung unterziehen und hinterfragen, ob die Klassifizierung gemäß der internationalen Drogenkontrollkonvention tatsächlich passend ist. Diese Untersuchung wird von Experten aus den Bereichen Chemie, Pharmakologie, Toxikologie, Epidemiologie und therapeutische Anwendungen durchgeführt. Bereits im November 2017 entschied die WHO, dass internationale Verbote gegen reines Cannabidiol (CBD) nicht gerechtfertigt seien, da es keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellt.

Medizinischer Cannabis ist bereits in 29 US-Bundesstaaten und dem District of Columbia legalisiert. Nach Kanada haben auch Portugal und Luxemburg Cannabis in diesem Jahr ebenfalls komplett freigegeben; Südafrika folgte vor kurzem. Israel gilt in Sachen Medizinalhanf ebenfalls als Vorreiter. Mehr als 25.000 Patienten dürfen dort legal Cannabis konsumieren. In Deutschland erhalten Schmerzpatienten Cannabis auf Rezept in der Apotheke. Immer mehr Länder vergeben auch Anbaulizenzen für Medizinalhanf. Beim Thema Grenzwerte im Straßenverkehr existieren international sehr unterschiedliche Vorgehens-weisen.

Cannabis als Medizin – Hype oder Hoffnung?

Gute Wirkung bei marginalen Nebenwirkungen und eine Vielzahl gut belegter therapeutischer Anwendungsmöglichkeiten sprechen für Cannabis als Medizin. In klinischen Studien wurde gezeigt, dass Cannabis appetitanregend, schmerzstillend und übelkeitshemmend wirkt. Der Cannabiswirkstoff Cannabidiol (CBD) wirkt nachweislich antipsychotisch und muskelentspannend. In klinischen Studien zu Epilepsie bei Kindern wurde belegt, dass Cannabis-Medikamente epileptische Anfälle deutlich reduzieren. Die US-Bundesbehörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) hat daher im Juli 2018 einen Cannabidiol-haltigen Sirup in Amerika zugelassen. Erste Laborversuche konnten zeigen, dass der Wirkstoff Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) im Zusammenspiel mit CBD eine hemmende Wirkung auf das Wachstum von Tumorzellen hat. Valide klinische Studien dazu befinden sich momentan in Vorbereitung, auch darüber wird auf dem Kongress berichtet.

Kongress-Highlights im Überblick

Der praktische Arzt und Cannabis-Pionier Franjo Grotenhermen wird über Cannabinoide in seiner ärztlichen Praxis berichten.
Die deutsche Fachärztin für Neurologie und Leiterin der Ambulanz für Multiple Sklerose am Ökumenischen Hainich Klinikum, Felicita Heidler, wird über die medizinischen Perspektiven von Cannabis und MS sprechen.
Prof. Dr. Tamara Lah Turnšek ist die Direktorin des “National Institute of Biology” (NIB) in Ljubljana und leitet somit die drittgrößte öffentliche Forschungsreinrichtung für Naturwissenschaften in Slowenien. Sie wird Einblicke in ihre Forschung, die sich mit dem Einsatz von Cannabis als Arzneimittel für Krebspatienten beschäftigt, und deren Ergebnisse geben.
Der Schweizer Rudolf Brenneisen ist Professor der Pharmazie, und wird über medizinischen Cannabis im Spannungsfeld zwischen Apotheke und Gesetz referieren.
Aus Österreich sind der praktische Arzt und Autor („Cannabis als Medizin“) Kurt Blaas, der Facharzt für Orthopädie und Schmerztherapie Martin Pinsger sowie die Rechtsexperten Martin Feigl und Gebhard Heinzle auf dem Kongress vertreten.
Neue Themenbereiche werden von Ulrike Marginter, Tierärztin sowie Thomas Gafaell, Allgemeinmediziner mit Schwerpunkt TCM vorgetragen.

Karten zum Cannabis Kongress sind im Vorverkauf über die Website (www.cannabiscongress.at) oder direkt vor Ort erhältlich. Das Kongressticket berechtigt auch zum Besuch der Messe. Der Kongress findet heuer zum elften Mal parallel zur Hanfmesse Cultiva statt. Die Tickets für die Patienten-Lounge sind nur online verfügbar – die Teilnehmeranzahl ist mit 10 Personen limitiert.

APA OTS

Aktionstag Gesundheit OÖ 2018: Im Zeichen von Prävention und Früherkennung

Branchen News vom 01.10.2018

Am 26. September 2018 fand der mittlerweile 8. Aktionstag Gesundheit OÖ mit rund 30 Ausstellern statt, bei dem umfassend über verschiedene Gesundheitsthemen informiert wurde

Linz (OTS) – Chronische Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs standen beim Aktionstag Gesundheit OÖ am 26. September genauso im Mittelpunkt wie die Themen Niere, Rheuma oder Impfschutz. Über 800 Besucherinnen und Besucher – unter ihnen auch Schülerinnen- und Schülergruppen – konnten sich bei freiem Eintritt über Prävention, Früherkennung, Therapie und therapiebegleitende Maßnahmen zu verschiedenen Krankheiten informieren. Dazu gab es die Möglichkeit vieler kostenloser Gesundheitschecks in der Messstraße, sowie informativer Vorträge von prominenten Vertreterinnen und Vertretern der Landespolitik und des Gesundheitswesens. Der Aktionstag Gesundheit OÖ ist eine gemeinsame Aktion der Apothekerkammer Oberösterreich und des ORF Landesstudios Oberösterreich in Zusammenarbeit mit dem Verein AM Plus, dem Land Oberösterreich und der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse.

Der 8. Aktionstag wurde vom oberösterreichischen Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und dem Landesdirektor des ORF Oberösterreich Mag. Kurt Rammerstorfer eröffnet. „Gesundheitsthemen haben im ORF-Landesstudio Oberösterreich einen hohen Stellenwert. Als Landesstudio Oberösterreich freuen wir uns besonders, dass wir bereits seit Jahren mit unseren Partnern diese wichtige Aktion für die Gesundheit der oberösterreichischen Bevölkerung erfolgreich organisieren können“, so Rammerstorfer.

„Die Menschen in Oberösterreich werden immer älter – eine Entwicklung, die sehr erfreulich ist, mit der aber auch die Zahl der chronischen Erkrankungen steigt. Unser Ziel muss sein, dass möglichst viele Menschen das hohe Alter gesund erreichen. Aus diesem Grund sind für das Land Oberösterreich Prävention und Früherkennung Top-Prioritäten in der Gesundheitsstrategie. Der Besuch beim Aktionstag Gesundheit ist für viele der erste Schritt für mehr Gesundheit“, betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer bei der Eröffnung.

Polit-Prominenz beim Aktionstag Gesundheit OÖ

Neben dem Landeshauptmann nahm auch die oberösterreichische Landesrätin für Gesundheit Mag. Christine Haberlander am Vormittagsprogramm des Aktionstags Gesundheit teil. Haberlander setzte auch persönlich ein wichtiges Zeichen für mehr Prävention und ließ sich im Rahmen des Aktionstags gegen Grippe impfen. „Prävention, u. a. auch das Impfen, ist die beste Medizin. Mit geeigneten Präventionsmaßnahmen kann man vielen Krankheiten entgegenwirken. Es ist wichtig, Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher umfassend über Prävention und Früherkennung von chronischen Erkrankungen zu informieren. Wir wissen, dass vielen Frauen das Thema Gesundheit wichtig ist. Deshalb haben wir eine Kampagne für mehr Frauengesundheit ins Leben gerufen und starten bald mit einer Kampagne für mehr Herz-Kreislauf-Gesundheit in unseren Gesunden Gemeinden“, so die Gesundheitslandesrätin.

Für den Obmann der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse (OÖGKK) Albert Maringer stehen im Zusammenhang mit Prävention und Früherkennung von chronischen Krankheiten Vorsorgeprogramme ganz klar im Mittelpunkt: „Geben wir der Krankheit keinen Platz. Wir alle müssen aktiv für mehr Gesundheit arbeiten. Die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse möchte den Versicherten Behandlungen aus einem Guss geben. Seien es onkologische Erkrankungen, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krankheiten des Bewegungsapparats: Vorsorgeprogramme sind ein wichtiger Teil unserer Präventionsstrategie. Oberösterreich ist das Primärversorgungsland Nummer eins in Österreich“, betonte Maringer.

Patient im Mittelpunkt

In der Primärversorgung der oberösterreichischen Bevölkerung spielen auch die Apotheken eine zentrale Rolle: „Im Rahmen des Aktionstages Gesundheit stellen wir mit unseren Partnern ein umfassendes Angebot an Beratungs- und Serviceleistungen zur Verfügung“, sagte die Vizepräsidentin der Oberösterreichischen Apothekerkammer Mag. pharm. Monika Aichberger.

Für den Präsidenten der Oberösterreichischen Apothekerkammer Mag. pharm. Thomas W. Veitschegger sind die oberösterreichischen Apotheken mit ihrem flächendeckenden Netzwerk ein wichtiger Partner in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung: „Unsere Apotheken können nicht nur bei Prävention und Früherkennung von akut und chronisch Kranken eine wichtige Rolle spielen. Auch in der Nachsorge – etwa bei der Therapietreue – können die Apothekerinnen und Apotheker einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leisten“, betonte Veitschegger. Der Präsident der Oberösterreichischen Apothekerkammer ging in seinem Vortrag auf die Bedeutung der Grippeimpfung ein: „Die Apothekerkammer hat hier in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer und der OÖ Gebietskrankenkasse ein vorbildhaftes Modell zur flächendeckenden Grippeimpfung im Land Oberösterreich entwickelt. Die Impfung ist die günstigste Präventionsmaßnahme in der Medizin“, so Veitschegger.

Auf die Bedeutung von Prävention wies auch Dr. Erwin Rebhandl, Allgemeinmediziner und Präsident des Vereins AM Plus, hin: „Gesundheitserhaltende Maßnahmen sollen frühzeitig gesetzt werden. Damit reduzieren wir die Zahl der Neuerkrankungsfälle und vermeiden auch Folgeschäden“, sagte Rebhandl. Oberösterreich leiste laut Rebhandl in Sachen Primärversorgung eine Pionierarbeit. Mittlerweile existieren vier Gesundheitszentren (Primärversorgungseinheit, PVE) im Land. „In einer Primärversorgungseinheit arbeiten verschiedene Gesundheitsberufe zusammen. So kann man die Therapie optimal den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten anpassen, die oft mehrere Krankheiten aufweisen. Die PVEs sind aus meiner Sicht die Zukunft der Primärversorgung“, so Rebhandl, der als Allgemeinmediziner in der PVE Haslach tätig ist.

Interaktive Mess-Straße auch heuer ein Hit

Auch beim diesjährigen Aktionstag Gesundheit war der größte Anziehungspunkt die interaktive Mess-Straße. Alle Interessierten konnten dabei kostenfrei Gesundheitschecks durchführen lassen. Angeboten wurden u. a. ABI-Messung, BIA-Messung (Körperzusammensetzung), Blutdruck-, HbA1c-, Cholesterin-, Gefäßalter-, Herzrhythmus- oder Hämoglobin-Messung sowie Sehtest, Hörtest, Spirometrie, Venenscreening und Bewegungs- und Koordinationstraining.
Am Stand der Oberösterreichischen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (OBGAM) konnten die Besucherinnen und Besucher die Ergebnisse der Messungen mit einem Arzt direkt besprechen.
Onkologie und Herz-Kreislauf als Schwerpunkte

Im Jahr 2020 werden in Oberösterreich 61.000 Menschen mit einer Krebserkrankung leben. Hohe Überlebensraten sind u. a. auch Präventions- und Früherkennungsmaßnahmen zu verdanken. Als wichtiges Bindeglied zwischen niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern und Patienten bieten auch die oberösterreichischen Apotheken einen niederschwelligen und kompetenten Zugang zu den Informationen rund um das Thema Krebs. „Seit knapp zwei Jahren haben über 50 Apothekerinnen und Apotheker eine mehrteilige Ausbildungsreihe absolviert, die in einer einzigartigen Zusammenarbeit mit dem Ordensklinikum Barmherzige Schwestern in Linz entwickelt und umgesetzt wurde. Dieses breit gefächerte Wissen über die Nahtstelle intramural – extramural hinaus wird Betroffenen und Angehörigen von Krebspatienten zweifelsohne zugutekommen. Gerade im onkologischen Bereich gibt es einen sehr hohen Innovationsdruck: Deshalb sind solche Spezialausbildungen für Apothekerinnen und Apotheker besonders interessant“, sagte die Vizepräsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich Mag. pharm. Monika Aichberger.

Auch in Sachen Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Oberösterreich ein Vorreiter. Die Gefäßaltermessung hat sich als Erfolgsmodell entpuppt. So wurden seit 2017 mehr als 10.000 Gefäßaltermessungen in 51 oberösterreichischen Apotheken durchgeführt. „In Oberösterreich sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 43 Prozent die häufigste Todesursache. Gleichzeitig könnte man laut Studien optimaler Weise bis zu 90 Prozent dieser Erkrankungen vermeiden, denn viele Betroffene wissen nicht, dass sie Bluthochdruck haben“, sagte der Kardiologe und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie Univ.-Doz. OA Dr. Thomas Weber, der das innovative Projekt Gefäßaltermessung der Apothekerkammer Oberösterreich und der Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie, wissenschaftlich begleitet.

Jeder Dritte chronisch krank

36 Prozent der österreichischen Bevölkerung über 15 Jahre sind chronisch krank – mit schwerwiegenden Folgen. Auch Diabetes war beim diesjährigen Aktionstag Gesundheit ein wichtiges Thema.

„Es besteht ein Zusammenhang zwischen Diabetes und Nierenerkrankungen. Wir wissen, dass viele Diabetiker eine Nierenerkrankung bekommen. Früherkennung ist eine ganz wichtige Maßnahme, insbesondere im Fall von Diabetes. Es gibt bestimmte Tests, mit denen man die Früherkennung für eine Nierenschädigung nachweisen kann, z. B. durch eine einfache Harnuntersuchung. Wenn man zu einer Risikogruppe gehört, aber immer noch gesund ist, ist eine jährliche Untersuchung empfehlenswert. Das sind vor allem Betroffene mit bekanntem Diabetes, bekanntem Bluthochdruck, einem Übergewicht und einer Familienkrankengeschichte von einer Nierenerkrankung“, appellierte Prim. Univ.-Prof. Dr. Erich Pohanka, Vorstand der II. Medizinischen Abteilung am Kepler Universitätsklinikum.

Auch Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Clodi, Facharzt für Innere Medizin am Konventhospital Linz Barmherzige Brüder und Koordinator der Diabetesleitlinien Österreichs, sprach über die Bedeutung von Diabetes-Früherkennung: „Je früher man Diabetes erkennt, desto besser kann man es behandeln. Schäden, die durch Diabetes verursacht werden, reichen von schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz bis hin zu Schäden an der Niere, am Auge und am Nervensystem. Jede achte Person in Österreich stirbt eigentlich an den Folgen einer Diabeteserkrankung“, erklärte Clodi. „Diabetes mellitus Typ 2 ist genetisch bedingt. Wir können in der westlichen Welt jedoch sehen, dass die Zahl der Diabetespatienten zunimmt: Ernährung und zu wenig Bewegung befeuern die Erkrankung. Wir beobachten auch, dass Dreißigjährige oder sogar Jugendliche an Diabetes mellitus Typ 2 erkranken, das ist dramatisch“, warnte Prof. Clodi.

Dr. Bettina Klar, die Chefärztin der beruflichen Rehabilitation im Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrum (BBRZ), sprach beim diesjährigen Aktionstag Gesundheit OÖ über Gesundheit im Beruf. „Es ist wichtig, in seiner Arbeit Sinn zu finden. Im Falle einer Erkrankung am Arbeitsplatz sollte man sich vor allem rasch Hilfe holen“, appellierte Dr. Klar. „Ich möchte hier insbesondere das Programm fit2work erwähnen. Im Falle der psychischen Erkrankungen, die mittlerweile rund 40 Prozent unserer Fälle ausmachen, sollte man vor allem nicht zu lange warten. Gerade in der psychiatrischen Rehabilitation gibt es Hilfe für Betroffene, um z. B. die individuelle psychische Belastbarkeit zu stärken“, so die Chefärztin der beruflichen Rehabilitation im BBRZ.

Ein Gewinnspiel mit zwei Verlosungsrunden und wertvollen Preisen sowie zahlreiche Beratungsgespräche und Messungen an den Ständen rundeten auch dieses Jahr den Aktionstag Gesundheit OÖ ab.

APA OTS

Pneumokokken: Apothekerkammer startet Impfstoffaktion

Branchen News vom 26.09.2018

Aktion beginnt bundesweit am 1. Oktober (ausgenommen OÖ)

Wien (OTS) – Mit einer großen Impfaktion für die österreichische Bevölkerung möchten die Apothekerinnen und Apotheker der steigenden Verbreitung von Pneumokokken-Erkrankungen wirksam entgegentreten. Die Aktion läuft in allen Bundesländern mit Ausnahme von Oberösterreich von 1. Oktober 2018 bis 31. März 2019. Die Impfstoffe gegen Pneumokokken sind in den Apotheken lagernd und kosten im Aktionszeitraum rund ein Drittel weniger. Die Apothekerinnen und Apotheker halten alle Details parat.

Bei Pneumokokken handelt es sich um Bakterien, die gefährliche Entzündungen hervorrufen können. Dazu gehören die Lungenentzündung, die akute Mittelohrentzündung, die akute eitrige Gehirnhautentzündung sowie weitere schwere Erkrankungen. Diese können die Nebenhöhlen, Herzinnenhaut, das Bauchfell (Bauchfellentzündung) und die Gelenke im Sinne einer Arthritis betreffen. Betroffen sind vor allem Kleinkinder, ältere Menschen, chronisch Kranke sowie Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Generell können die Pneumokokken aber jedem Menschen gefährlich werden. Etwa die Hälfte der Bevölkerung ist Keimträger. Die Erreger befinden sich im Bereich der Atemwege und können speziell im Zusammenhang mit einer echten Virusgrippe zu gefährlichen Komplikationen führen.
Durchimpfungsrate steigern

„Trotz klarer Vorgaben im Österreichischen Impfplan wissen viele Menschen nicht, wie es um ihren Impfstatus bestellt ist. Die Folge sind zu geringe Durchimpfungsraten in der Erwachsenenbevölkerung“, klagt Mag. pharm. Dr. Gerhard Kobinger, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer. Mit der Abgabe von verbilligtem Impfstoff wolle die Apothekerschaft dem entgegenwirken. „Denn es ist wissenschaftlich erwiesen: Impfungen sind das wirksamste Mittel, um sich gegen schwere Krankheiten zu schützen und so gefährliche Auswirkungen verschiedener Infektionskrankheiten zu verhindern. Außerdem zählt das Impfen zu den einfachsten und günstigsten Vorsorgemaßnahmen. Daher: Kommen Sie in Ihre Apotheke und informieren Sie sich“, so der Appell Kobingers.
Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Stadt oder Land: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten rund 6.000 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.400 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

APA OTS

Wundtag 2018: Starke Stimme für moderne Wundmedizin

Branchen News vom 26.09.2018

Der österreichweite Wundtag 2018 erfolgreich über die Bühne gegangen.

Wien (OTS) – Am 21. September 2018 wurde bereits zum dritten Mal von der Austrian Wound Association und der Initiative Wund?Gesund! der österreichweite Wundtag 2018 veranstaltet, der auf die aktuelle Situation der Wundversorgung aufmerksam macht.

Mit mehr als 50 teilnehmenden Institutionen in ganz Österreich und der Unterstützung von vielen Apotheken, die den Wundtag mit Informationsmaterial unterstützt haben, hat sich der Wundtag 2018 einmal mehr als voller Erfolg erwiesen. Auch dieses Jahr stand die Bewusstseinsschaffung für die Notwendigkeit bester Wundmedizin und -versorgung im Mittelpunkt dieses Aktionstags. Patienten soll auf diese Weise eine Stimme gegeben und gleichzeitig mehr Transparenz in der Wundbehandlung für eine optimale Patientenversorgung erreicht werden. Dabei konnten die teilnehmenden Institutionen die Gelegenheit nutzen, alle Interessierten über Chancen und Möglichkeiten einer modernen Wundversorgung zu informieren, womit auch heuer ein Beitrag für mehr Transparenz in der Wundversorgung geleistet werden konnte.

Einer der Höhepunkte des Wundtags fand in St. Pölten statt, wo dem niederösterreichischen Patientenanwalt und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Patientenanwälte Österreichs, Dr. Gerald Bachinger, von der Initiative Wund?Gesund! das Positionspapier zum österreichischen Wundmanagement mit aktuellen Daten und Fakten überreicht wurde: „Bei den vielen Bedürfnissen, die es im Gesundheitswesen gibt, ist es wichtig, dass wir Prioritäten setzen. Dazu gehören auch das richtige Wundmanagement und die optimale Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden. Mit dem Wundtag wird nicht nur auf die Gesundheitskompetenz der Patienten, sondern auch auf die der Bevölkerung Wert gelegt“, so Dr. Bachinger. Zudem wies er auch auf den Bedarf weiterer Fortbildungsmöglichkeiten im niedergelassenen Bereich hin: „Ein weiteres wichtiges Thema betrifft auch die fachliche Entwicklung, Fortbildung und Weiterbildung des Gesundheitspersonals. Das erlebe ich auch in der Praxis, dass sehr vieles an neuem Wissen nicht bei der Primärversorgung im niedergelassenen Bereich vorhanden ist, wo es sein sollte. Der Wundtag ist deshalb eine gute Initiative, die sehr zu unterstützen ist. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr auf Erfolge zurück blicken können“.

Information im Mittelpunkt

Anlässlich des Wundtags 2018 besuchten auch Herr Mag. Matthias Stadler, Bürgermeister der Landeshauptstadt St. Pölten und Doris Schmidl, Abgeordnete zum NÖ Landtag, in Vertretung von Frau Landeshauptfrau Mikl-Leitner den Stand beim Wundtag 2018 in St. Pölten. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Abgeordneten Schmidl das Positionspapier der Initiative überreicht. Dabei betonte Frau Schmidl ihre Unterstützung für diese Initiative: „Vorsorgen ist besser als heilen. Jede kleine Wunde kann auch eine große Wunde werden. Es ist sehr wichtig, dass die Bevölkerung ausreichend aufgeklärt ist, wie eine Wunde im Alltag zu versorgen ist. Ich bedanke mich bei der Initiative Wund?Gesund! für den Wundtag. Durch diese Aktion können Menschen sowohl über eine zeitgemäße Wundversorgung als auch über Angebote in diesem Bereich ausreichend informiert werden.“

Die Sprecher der Initiative, Mag. Martina Laschet und Mag. Philipp Lindinger, zeigten sich erfreut über das große Interesse am Wundtag 2018 und betonten einmal mehr die Bedeutung des Wundtags für die Bevölkerung: „Mit dem Wundtag stellen wir die Aufklärung und die Bewusstseinsbildung ganz klar in den Mittelpunkt. Es freut uns, dass die teilnehmenden Institutionen beim Wundtag 2018 die Gelegenheit genutzt haben, alle Interessierten über Chancen und Möglichkeiten einer modernen Wundversorgung zu informieren. Damit möchten wir zu mehr Transparenz in der Wundversorgung beitragen und vielen Betroffenen eine Plattform bieten, um ihre persönliche Patientengeschichte zu erzählen“, so Laschet und Lindinger unisono.

Ein Tag voller Aktionen

Mehr als 50 Institutionen und Experten in ganz Österreich – v.a. Krankenhäuser, Ambulanzen, Apotheken, Wundbehandlungszentren, Wundvereine und Unternehmen – nahmen mit folgenden Aktionen am diesjährigen Aktionstag teil:

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Graz implementierte ein Wunddokumentationstool. Dafür fand am Freitag eine Fortbildungsveranstaltung für Ärzte statt.
Weiters fand auch eine Aktion des Pflegepersonals statt, welche auf den Stationen Informationen verteilten.
Eva Romana Jurkowitsch informierte an der FH St. Pölten in einem Vortrag über Wundversorgung und dem Wundtag.
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan informierte in einer Präsentation über Ulcera und hatten einen Stand mit diversem Anschauungsmaterial.
Lohmann & Rauscher informierten in der Apotheke im Auhofcenter.
NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft informierte über das Positionspapier und die Patientenbroschüre.
Österreichische Apothekerkammer rief alle Apotheken österreichweit zur Unterstützung des Wundtages auf.
Österreichische Gesellschaft für Dekubitusprävention (APUPA) organisierte das Fachforum „QUALITÄTSINDIKATOR DEKUBITUS“ am 20.09.2018 in Linz.
Österreichischer Gesunden- und Krankenpflegeverband unterstützte bei der Bewerbung und Verbreitung des Wundtags via Social Media.
Verein Wundmanagement NÖ war mit einem Infostand in der St. Pöltener Fußgängerzone am Rathausplatz vertreten und wurde vom niederösterreichischen Patientenanwalt und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Patientenanwälte Dr. Gerald Bachinger, Frau Abgeordnete zum NÖ Landtag Doris Schmidl (in Vertretung von Frau Landeshauptfrau Mikl-Leitner) und dem Bürgermeister Mag. Matthias Stadler besucht.
Verein Wundmanagement OÖ verteilte „Wundtag 2018“-Plakate in den Organisationen der Vereinsmitglieder sowie Informationsbroschüren „Moderne Wundmedizin“ an Patientinnen und Patienten.
Wiener Gebietskrankenkasse veranstaltete im Foyer des Hanusch-Krankenhauses einen Informationstag zum Thema Wundversorgung.
WMW-Wundmanagement Wien (WMW) war am Wundtag mit Adele, einer Bauchrednerin, im Q19 und informierte über chronische Wunden und deren Versorgung im Alltag.
Wundmanagement Tirol unterstützte den Wundtag mit einem Facebook-Posting und legte Patientenbroschüren in der Ordination auf.
Dirk Weißgerber mit seiner Ordination wund>gesund veranstaltete einen Tag der offenen Tür.

Folgende Apotheken unterstützen den Wundtag 2018 mit Informationen bzgl. Wundversorgung

Alte Spora Apotheke, St. Pölten
Andreas-Apotheke, Langenwang
Apotheke Alt-Erlaa, Wien
Apotheke an der Kettenbrücke, Wien
Die Apotheke Ebenfurth, Ebenfurth
Apotheke Zum heiligen Geist, Salzburg
Apotheke Viktring, Klagenfurt
Apotheke Zum heiligen Leopold, Mannersdorf
Bach Apotheke, Wien
Barbara-Apotheke, Bärnbach
Center Apotheke, St. Pölten
Flora-Apotheke, Wien
Gnigler Apotheke, Salzburg
Landesapotheke, Salzburg
Landschafts-Apotheke, Schwechat
Margareten Apotheke, Wien
Meine Apotheke, Wien
Petrifelder Apotheke, Graz
Regenbogen Apotheke, Wien
Salvator Apotheke, Althofen
Salvator-Apotheke, Salzburg
Sonnen-Apotheke, Graz
Sonnen-Apotheke, Wien
Sonnen Apotheke, Gunskirchen
Sonnenschein-Apotheke, Wien
Stadtapotheke Jennersdorf, Jennersdorf
Stubaital Apotheke, Fulpmes
Südstadt Apotheke KG, Enzersdorf
Sulmtal Apotheke, Kaindorf
Waasen-Apotheke, Leoben
Wald-Apotheke, Wagrain
Wienerwald Apotheke, Breitenfurt bei Wien
Apo 22, Wien
Schutzengel Apotheken, Wien
Christopherus Apotheke, Dornbirn
Werdertor-Apotheke, Wien
Wiener Privatklinik, Wien
Die Ruster Apotheke, Rust
Apotheke Zum heiligen Michael, St. Michael
Weidmoos Apotheke, Lamprechtshausen
Apotheke Zum Goldenen Hirschen, Wien
Erzberg Apotheke zur heiligen Barbara, Eisenerz
Apotheke zur Sonnenterrasse, Schwarzach
Völkendorf-Apotheke, Villach

Über die Initiative „Wund?Gesund!“

Die Initiative Wund?Gesund! ist ein Zusammenschluss aus Unternehmen und Kooperationspartnern aus dem Gesundheitswesen. Elf Unternehmen sind Mitglieder der Initiative, weitere 23 Institutionen sind Kooperationspartner. Durch effiziente und innovative Wundmedizin kann der Genesungsprozess beschleu­nigt, (Folge-)Kosten reduziert und das Patientenwohl gesteigert werden. Die Initiative Wund?Gesund! will daher verstärkt über Chancen und Möglichkeiten ei­ner modernen Wundversorgung aufklären und mehr Transparenz im Bereich Verbandstoffe für die optimale Patientenversorgung erreichen.

Im nächsten Jahr feiert der Wundtag bereits vierjähriges Jubiläum und wird am 20. September.2019 stattfinden.

Kontakt und weitergehende Informationen:

www.wund-gesund.at

www.wundtag.at

Weitere Bilder in der APA-Fotogalerie

« Vorherige SeiteNächste Seite »