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Wenn Teddy ins Spital muss

Branchen News vom 18.10.2018

Wien (OTS) – Das Apothekerhaus in Wien verwandelte sich von 11. bis 12. Oktober in ein turbulentes Teddybärkrankenhaus. Rund 300 Kinder spielten mit ihren Kuscheltier-Patienten eine Spitalsituation nach: von der Aufnahme, der Untersuchung bis hin zur Behandlung und der anschließenden Betreuung in der Apotheke.

Letzte Woche tummelten sich rund 300 Kinder durch die Räumlichkeiten des Apothekerhauses in der Spitalgasse, um ihre Kuscheltiere im Teddybärkrankenhaus behandeln zu lassen. Im Teddybärkrankenhaus erlebten die Kinder gemeinsam mit ihren Kuscheltieren den Spitalsaufenthalt hautnah und durften sogar bei der Heilung ihrer geliebten Schmusetiere aktiv mithelfen. Los ging es – wie im echten Leben – bei der Aufnahme. Danach mussten die Kinder im Wartezimmer Platz nehmen bis ihr Kuscheltier als Patient und sie als Angehörige aufgerufen und zur Behandlung abgeholt wurden. Bei der Untersuchung durften die Kleinen einzelne Stationen spielerisch miterleben und den TeddyDocs zur Hand gehen – vom Röntgen über das Labor bis hin zur Chirurgie und der Wundversorgung. Danach folgte der Gang in die Apotheke, in der gemeinsam mit TeddyApothekern Salben gerührt, Kapseln befüllt und Tees gemischt wurden.

Rund 12 Volksschulklassen durchlebten am Vormittag die spannende Spitalsimulation. Am Nachmittag waren die Türen dann für alle interessierten Kinder mit ihren Eltern und Großeltern geöffnet. Am Teddybärkrankenhaus erfreuten sich aber nicht nur die Kinder, sondern alle Beteiligten: “Es motiviert zu sehen, dass dieses Projekt nicht nur die Kinder mit ihren Stofftieren als Patienten, sondern auch die Eltern und natürlich unsere ambitionierten Teddy-Docs und Teddy-Pharmazeut_innen gleichermaßen begeistert“, so Magdalena Schirmer vom Akademischen Fachverein Österreichischer Pharmazeut_innen (AFÖP).

Mag. pharm. Susanne Ergott-Badawi, Mitglied des Präsidiums der Österreichischen Apothekerkammer, freute sich ebenfalls über das große Interesse: „Das Teddybärkrankenhaus ist eine spannende und wertvolle Veranstaltung, die den Kindern viel Spaß bereitet. Der spielerische Zugang durch die Simulation eines Spitalbetriebs und die aktive Mithilfe der Kleinen führen dazu, ein komplexes Thema verständlich aufzubereiten.“

Das Teddybärkrankenhaus ist ein Projekt der AMSA (Austrian Medical Students‘ Association) und des AFÖP (Akademischer Fachverein Österreichischer Pharmazeut_innen) und findet mehrmals im Jahr in verschiedenen Städten statt. Ziel ist es, Kindern in einer Spitalssimulation die Angst vor dem Arztbesuch zu nehmen und ihnen den Krankenhausalltag spielerisch zu veranschaulichen.