Branchen News

APA OTS

PHAGO Klarstellung zu heutigem „Kurier“-Artikel

Branchen News vom 13.07.2019

Wien (OTS) – Der Arzneimittel-Vollgroßhandel PHAGO weist die Art und Weise, wie der Artikel in der heutigen Ausgabe des „Kurier“ das sensible Thema Engpässe bei Medikamenten bringt, betroffen zurück.

Die in dem Artikel genannten Arzneimittel sind am österreichischen Markt immer wieder nicht verfügbar und die Gründe für den Engpass liegen nicht am Parallelhandel! Vielmehr importiert der Arzneimittelvollgroßhandel zurzeit Bestände der betroffenen Medikamente für österreichische Patienten aus den Nachbarländern.

Tatsache ist, dass aktuell eine vom Gesundheitsministerium eingerichtete Arbeitsgruppe sich mit dem Thema Lieferengpässe beschäftigt. Der Arzneimittelvollgroßhandel bringt seine Expertise in diese Arbeitsgruppe ein und arbeitet aktiv an Lösungen für das Problem der Lieferengpässe mit.

PHAGO-Generalsekretärin Dr. Monika Vögele betont: „Die PHAGO-Mitglieder haben einen klaren Grundsatz: Die Versorgung des österreichischen Marktes hat immer Vorrang gegenüber den Marktchancen in anderen Ländern. Primär muss die Versorgung jedes inländischen Patienten sichergestellt sein.“

Der Großhandel kann kurzfristige Lieferausfälle mit seinen 22 Standorten österreichweit ausgleichen und nimmt so seine Verantwortung zur Sicherstellung der Arzneimittelversorgung wahr.

Über PHAGO

PHAGO ist eine freiwillige Interessenvertretung des österreichischen Arzneimittel- Vollgroßhandels. Dessen wichtigste Aufgabe ist die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung für Österreich. Als Rückgrat der Arzneimittelversorgung kümmert sich der Großhandel daher um die Planung, Abwicklung und Auslieferung von 20 Millionen Arzneimitteln, die jedes Monat von der Industrie in die Apotheke gebracht werden müssen.

Der Großhandel lagert über 50.000 Artikel von mehr als 2.000 Lieferanten. Damit bündelt er das gesamte Arzneimittel-Sortiment, um jederzeit für Patienten liefern zu können.

Rückfragen & Kontakt:

Für PHAGO:
Mag. Britta Blumencron
Britta Blumencron Gesundheitskommunikation
Tel. + 69910112223
britta@blumencron.at

APA OTS

Arzneimittel-Fälschungen gefährden Patientenleben

Branchen News vom 11.07.2019

Wien (OTS) – Anlässlich der Menge an illegalen und gefälschten Arzneimitteln, die im Zuge der Operation Viribus durch Ermittler, Zoll- und Sicherheitskräfte in Österreich und Europa aufgegriffenen wurde, betont Pharmig-Generalsekretär Mag. Alexander Herzog einmal mehr die Gefahr, die von diesen Präparaten für Patientinnen und Patienten ausgeht: „„Der skrupellose Handel mit gefälschten und illegalen Arzneimitteln setzt die Gesundheit und das Leben von Patientinnen und Patienten aufs Spiel. Die Gefahr, die von illegal hergestellten Arzneimitteln ausgeht, ist immer noch zu wenigen Menschen bekannt. Nur durch eine beständige Aufklärung der Bevölkerung kann diesen Machenschaften Einhalt geboten werden. Gefälschte Arzneimittel unterliegen keinerlei Qualitätskontrolle. Ob sie wirken, wird weder untersucht noch geprüft. Im Sinne der eigenen Sicherheit und Gesundheit sollte hier absolut kein Risiko eingegangen werden.““

Erst zu Beginn des Jahres wurde mit neuen Sicherheitsmerkmalen dazu beigetragen, die legale Lieferkette, bestehend aus Hersteller, Großhandel und Apotheke, noch sicherer vor dem Eindringen gefälschter Arzneimittel zu machen. In diesem Zusammenhang appelliert Herzog an die Bevölkerung: „Um sichere Arzneimittel zu erhalten, sollten Patientinnen und Patienten ihre rezeptpflichtigen Arzneimittel nur über die legale Lieferkette beziehen, sprich über die Apotheke oder den Hausarzt. Besondere Vorsicht gilt bei dubiosen Internetquellen. Wer den Onlinehandel bei eigentlich rezeptpflichtigen Arzneimitteln vermeidet, legt Fälschern automatisch das Handwerk.“

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Juli 2019), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Pharmig und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

Rückfragen & Kontakt:
Pharmig – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Peter Richter, BA, MA
Head of Communication & PR
01/40 60 290-20
peter.richter@pharmig.at
www.pharmig.at

APA OTS

Sommergespräch der Apothekerkammer Oberösterreich 2019: Gemeinsame und bessere Versorgung im Mittelpunkt

Branchen News vom 10.07.2019

Linz (OTS) – Das 12. Sommergespräch der Apothekerkammer Oberösterreich im Lentos Kunstmuseum Linz stand unter dem Motto „Gemeinsam besser versorgen“. Mehr als 300 Apothekerinnen und Apotheker sowie Stakeholder und Vertreterinnen und Vertreter aus Oberösterreichs Politik und Wirtschaft folgten der Einladung von Mag. pharm. Thomas W. Veitschegger, Präsident der Apothekerkammer Oberösterreich, und Mag. pharm. Monika Aichberger, Vizepräsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich, und diskutierten gemeinsam mit Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreterin und Landesrätin für Gesundheit Mag. Christine Haberlander und Univ.-Doz. Dr. Ansgar Weltermann, Leiter des Zentrums für Tumorerkrankungen bei den Barmherzigen Schwestern Linz und des Tumorzentrums gespag-Elisabethinen.

Aus aktuellem Anlass betonten beide in ihrer Begrüßung, dass die Lieferengpässe bei lebensnotwendigen Arzneimitteln im Moment ein großes Problem darstellen und forderten gesetzliche Änderungen, um im Notfall die Menschen besser und unbürokratischer versorgen zu können.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Sommergesprächs stand die Diskussion über die besonderen Leistungen der Apothekerinnen und Apotheker, vor allem bei der optimalen Begleitung onkologischer Patientinnen und Patienten. „Als wichtiges Bindeglied in der Versorgungskette von Krebserkrankten tragen Apothekerinnen und Apotheker maßgeblich zur Verbesserung der Versorgung bei, weil sie viele Betroffene entlang der Schnittstelle zwischen dem Krankenhaus und dem niedergelassenen Bereich begleiten und betreuen“, so Aichberger.

Hier kommt der interdisziplinären Krebsakademie am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern eine besondere Rolle zu. In den letzten zwei Jahren haben bereits 75 oberösterreichische Apothekerinnen und Apotheker einen speziell für sie zugeschnittenen Lehrgang der Krebsakademie absolviert. „Wir haben mit einem Team aus intramuralen und öffentlichen Apothekerinnen und Apothekern einen Lehrgang entwickelt, wobei die Unterrichtenden und Auszubildenden aus unterschiedlichen Berufsgruppen kommen. Das ist ein gutes Beispiel für gelebte Interdisziplinarität und Multiprofessionalität zum Nutzen von Krebserkrankten und deren Angehörigen“, betonen unisono Veitschegger und Aichberger.

Vernetzung ist entscheidend

In seiner Keynote widmete sich Univ.-Doz. Dr. Ansgar Weltermann, Leiter des Zentrums für Tumorerkrankungen bei den Barmherzigen Schwestern Linz und des Tumorzentrums gespag-Elisabethinen, dem Thema der intra- und extramuralen Zusammenarbeit von Onkologen und Apothekern für eine bessere Patientenversorgung in Oberösterreich. „Eine gut funktionierende Zusammenarbeit der verschiedenen Gesundheitsdienstleister ist entscheidend für eine optimale Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankung. Daher haben wir vor einigen Jahren im Tumorzentrum mit einer strukturierten, interprofessionellen Vernetzung der Fachexperten der oö. Spitäler begonnen, zum Beispiel Ärzte und Pharmazeuten. Durch miteinander abgestimmte Prozesse und Leitlinien erhalten Patientinnen und Patienten unabhängig von dem Spital, in welchem sie aufgenommen werden, dasselbe Therapieangebot. Genauso wichtig sind optimale Schnittstellen zu den Fachexperten im extramuralen Bereich, z.B. zu Apotheker, Hausarzt und Hauskrankenpflege. Um diese wichtige Schnittstelle zu verbessern, wurde im Ordensklinikum Linz die Krebsakademie gegründet. Die Akademie ist eine interdisziplinäre Ausbildungsplattform, wo miteinander und voreinander gelernt wird und speziell auf jeweilige Berufsgruppen zugeschnittene, onkologische Ausbildungsinhalte angeboten werden“. In diesem Zusammenhang betonte Weltermann die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Oberösterreichischen Apothekerkammer und der Krebsakademie. Zahlreiche Apotheker haben die Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen und tragen so zu einer besseren Patientenversorgung bei.

Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreterin und Landesrätin für Gesundheit Mag. Christine Haberlander bekräftigte die Bedeutung einer gemeinsamen Gestaltung der Gesundheitspolitik: „Wir müssen die Prozesse so gestalten, dass Expertinnen und Experten sich einbringen und austauschen können. Es ist wichtig, Konzepte gemeinsam zu entwickeln und auf die Ideen der Verantwortlichen in den Krankenhäusern, im niedergelassenen Bereich und in den Apotheken zu hören. Die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten in Oberösterreich ist ein wichtiges Anliegen für uns, das es gemeinsam umzusetzen gilt. Hier zählt die Oberösterreichische Apothekerkammer stets auch zu den Treibern von neuen Ideen.“ Laut Haberlander benötigt es „mehr Eigenverantwortung im Gesundheitsbereich. Dafür ist die Krebsakademie großartig aufgestellt. Sie entwickelt sich sehr dynamisch, ist bedürfnisorientiert, partizipativ und funktioniert dazu ohne behördliche Vorgaben“, so die oberösterreichische Gesundheitslandesrätin Haberlander.

Eine weitere Initiative der Oberösterreichischen Apothekerkammer zur Optimierung der Versorgung ist außerdem das dieses Jahr fertiggestellte Projekt JUNIORMED, bei dem es sich um eine Rezeptursammlung für qualitätsgesicherte, altersgerechte magistrale Arzneimittel handelt, das auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingeht. „Kinder benötigen spezielle medizinische Betreuung und auf sie abgestimmt dosierte Medikamente. In der Praxis fehlen solche oft oder sie entsprechen nicht den Anforderungen. Mit JUNIORMED schließen wir diese Lücke in der Versorgung“, so Veitschegger.

One Voice für eine bessere Versorgung

„Wir müssen vom Krankenhaus über die niedergelassene Versorgung im ärztlichen Bereich und die Apotheken bis hin zum Pflegebereich mit einer Stimme sprechen und eine gemeinsame Botschaft verbreiten“, unterstrich Christine Haberlander die Bedeutung der One-Voice-Strategie in der Versorgungskette. „Für mich sind hier die Apotheken ein ganz wesentlicher Akteur, weil sie über eine hervorragende Infrastruktur verfügen und damit den Menschen eine niederschwellige Betreuung und Begleitung bieten. Wir versuchen, die Patientinnen und Patienten dort abzuholen, wo sie stehen. In diesem Vorhaben wollen wir die Apotheken noch weiter stärken“, so Haberlander.

„Wir Pharmazeutinnen und Pharmazeuten sind flächendeckend vertreten und stehen mit Rat und Tat an der Seite der oberösterreichischen Bevölkerung und Patientinnen und Patienten“, ergänzte Veitschegger. Wichtig sei dabei auch, „in Zukunft mit Patientinnen und Patienten mit einer Sprache über die gleichen Themen, aber aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu sprechen. Die gemeinsame Ausbildung leistet hier einen ganz wesentlichen Beitrag dazu, um diesem One-Voice-Gedanken Rechnung zu tragen“, sagte Aichberger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:
Österreichische Apothekerkammer
Landesgeschäftsstelle Oberösterreich
Mozartstraße 26, 4020 Linz
Tel.: 0732/770350
E-Mail: ooe@apothekerkammer.at

APA OTS

FOPI zu Lieferengpässen bei Medikamenten: Für Versorgungssicherheit sind alle Beteiligten gefordert

Branchen News vom 09.07.2019

Wien (OTS) – Das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) zeigt sich über Aussagen der Apothekerkammer in Zusammenhang mit kolportierten Engpässen bei Medikamenten überrascht. Das FOPI fordert stattdessen alle Stakeholder zur Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit auf, die etwa in der gemeinsamen Taskforce unter Ägide des BASG (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen) eingerichtet wurde. Denn um für die heimischen PatientInnen die bestmögliche Versorgung sicherzustellen, sind alle Beteiligten gefordert, ist das FOPI überzeugt. Die Entscheidung für die angemessene Therapie treffen der Arzt oder die Ärztin mit dem Patienten. Die Pharmaindustrie, der Pharmagroßhandel und die ApothekerInnen sind dann in ihrem Bereich gleichermaßen verantwortlich, die entsprechenden verordneten Arzneimittel rasch und zuverlässig den PatientInnen in Österreich zur Verfügung zu stellen.

Die Industrie könne ihrerseits weit über 99 % Lieferfähigkeit gewährleisten, betont das FOPI in Übereinstimmung mit der Pharmig. Tatsächliche Engpässe seien, bei allem Verständnis für die Sorgen der Betroffenen und den verursachten Mehraufwand, Einzelfälle und als solche nahezu immer ein lösbares Problem. Auch die von der Apothekerkammer als Grund ins Treffen geführte Behauptung, es gäbe fast keine Medikamentenproduktion in Europa mehr, entkräftet das FOPI: Die forschende Pharmaindustrie beschäftigt 642.000 MitarbeiterInnen in Europa und generiert eine Wertschöpfung in Höhe von 206 Mrd. € in der EU. Die große Bedeutung für die europäische Wirtschaftsleistung demonstriert auch ein Exportüberschuss der Pharmaunternehmen in der EU von über 70 Mrd. €. Dieser Vorwurf sei einfach aus der Luft gegriffen, betont man.

Diese Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten sei aber durchaus eine Herausforderung. Denn der extreme Preisdruck der Gesundheitssysteme und das laufend sinkende Preisniveau machen es der Pharmaindustrie nicht leicht, Produktion und Vertrieb in höchster Qualität zu betreiben.

Übereinstimmung sieht das FOPI bei der besonderen Bedeutung von Medikamenten: Selbstverständlich sind Arzneimittel keine Konsumgüter. Deshalb gibt es aus gutem Grund neben den strengen Regularien und engmaschigen Kontrollen der Pharmaindustrie etwa das Abgabemonopol der Apotheken für Arzneimittel, und deshalb kann man in Österreich rezeptpflichtige Medikamente nicht einfach online oder gar im Supermarkt kaufen.

Verbesserungen auf Schiene bringen

Ansätze für Verbesserungen sieht das FOPI aber in zwei Punkten: Bei dem beim BASG angesiedelten Register zur transparenten Darstellung von etwaigen, tatsächlich auftretenden und konkreten Lieferschwierigkeiten ist eine gesetzliche Meldeverpflichtung in Vorbereitung. Diese ermöglicht, rasch und zielgenau zu reagieren. Zusätzlich gilt es aber auch, die Inlandsversorgung in den Vordergrund zu stellen. Denn einige Versorgungsengpässe entstehen erst dadurch, dass aufgrund des niedrigen Preisniveaus in Österreich der (europarechtlich zulässige) Export von Arzneimitteln finanziell höchst lukrativ ist und sich einzelne Beteiligte der Lieferkette so ein „Körberlgeld“ verdienen. Das ist ein Punkt, wo die Apothekerkammer auch in ihren eigenen Reihen ansetzen könnte, wenn es um die Sicherstellung der Inlandsversorgung geht, meint das FOPI.

Rückfragen & Kontakt:
Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI)
Mag. Judith Kunczier
+43 664 60 589 340
presse@fopi.at
www.fopi.at

APA OTS

Medikamente im Gepäck: Was es bei Reisen zu beachten gilt

Branchen News vom 04.07.2019

Wien (OTS) – Magen-Darm-Erkrankungen, Verletzungen, Schmerzen, Insektenbisse – um auf die weniger schönen Momente einer Urlaubsreise gut vorbereitet zu sein, braucht es eine sorgfältige Planung der Reiseapotheke. Immer wieder stellt sich die Frage, wie Medikamente transportiert und am Urlaubsort richtig gelagert werden sollen. Als Hersteller kennt Pfizer die optimalen Lagerungsbedingungen seiner Arzneimittel und gibt die wichtigsten Tipps für Aufbewahrung und Transport während einer Urlaubsreise weiter. Zusätzlich stellt das Unternehmen eine „Checkliste – Reiseapotheke für die ganze Familie“ zur Verfügung.

Sommerzeit ist Reisezeit. Bei der Vorbereitung auf den Urlaub ist auch die medikamentöse Versorgung Thema. Arzneimittel für den Notfall oder die Fortführung einer laufenden Behandlung sind wichtiger Bestandteil im Gepäck. Die Reiseapotheke setzt sich je nach Urlaubsdestination, Art der Reise und persönlichem Gesundheitszustand individuell zusammen. Auskunft und Beratung erhalten Reisende bei ihrem Arzt und Apotheker. Unterstützung bietet auch eine „Checkliste – Reiseapotheke für die ganze Familie“ unter www.pfizer.at/reiseapotheke.

Doch was gilt es beim Transport von Arzneimitteln zu beachten und wie werden sie am Urlaubsort richtig aufbewahrt? „„Medikamente können gegen Temperatur, Licht oder Feuchtigkeit empfindlich sein. Bestimmte Arzneimittel dürfen nur mit ärztlichem Attest ins Ausland mitgenommen werden. Generell sollte man sich vor Reiseantritt daher umfassend informieren und die Gebrauchsinformation lesen. Sie enthält alle Angaben zur richtigen Lagerung. Bei Unsicherheiten zum Transport etwa von lebenswichtigen Medikamenten fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder den pharmazeutischen Hersteller um Rat““, empfiehlt Dr. Daniela Frascione, Leiterin der Produktqualität bei Pfizer Österreich.

Tipps für die Reise mit Arzneimitteln

  1. Arzneimittel sollten immer in der Originalverpackung mit Gebrauchsinformation transportiert werden. Notieren Sie sich zusätzlich den Wirkstoffnamen Ihrer wichtigen Medikamente, damit können Sie in Notfällen im Ausland leichter Ersatz beschaffen (die Handelsnamen sind oft unterschiedlich, die Bezeichnung des Wirkstoffs ist in allen Ländern dieselbe).
  2. Bei der An- und Rückreise sollten die wichtigsten Medikamente im Handgepäck verstaut werden. Das gilt vor allem bei Flugreisen. Zum einen kann es im Laderaum eines Flugzeuges zu starken Temperaturschwankungen kommen. Zum anderen gehen Koffer immer wieder verloren oder treffen verspätet ein.
  3. Achtung: An Bord eines Flugzeuges dürfen im Handgepäck nur Flüssigkeiten in einem Behältnis mit maximal 100 Milliliter mitgenommen werden. Medikamente, die während des Fluges benötigt werden, sind von dieser Beschränkung ausgenommen. Sie müssen jedoch bei der Sicherheitskontrolle vorgelegt werden. Um Probleme zu vermeiden, nehmen Sie ein ärztliches Attest mit – am besten in deutscher und englischer Sprache.
  4. Ein ärztliches Attest wird bei Reisen ins Ausland auch für einige rezeptpflichtige Medikamente, wie etwa starke Schmerzmittel, die unter das Suchtmittelgesetz fallen, oder Medikamente zum Spritzen benötigt. Außerhalb der EU gelten für die Einfuhr von Medikamenten oft unterschiedliche Bestimmungen. Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt über die spezifischen Regelungen Ihres Urlaubslandes. Information und Formulare zum Download finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz: https://bit.ly/2WHao0Y
  5. Medikamente sollten generell nie unter direkter Sonneneinstrahlung gelagert werden. Hohe Temperaturen können die Struktur der Inhaltsstoffe in Arzneimitteln verändern und damit die Wirksamkeit beeinträchtigen. Beachten Sie zudem spezielle Lagerungsbedingungen in der Gebrauchsinformation des Medikaments.
    Sind Medikamente als „lichtempfindlich“ gekennzeichnet, so sollte das Produkt unbedingt im Original-Überkarton aufbewahrt werden. „Kühl lagern“ bedeutet meist, dass das Arzneimittel im Kühlschrank bei 2 bis 8 Grad Celsius aufbewahrt werden sollte. Bei einigen Arzneimitteln gibt der Hersteller ein zulässiges Zeitfenster an, wie lange und wie oft die Kühlkette unterbrochen werden darf und dennoch die einwandfreie Qualität und Wirksamkeit gesichert bleibt. Fehlen Angaben zu Unterbrechungen der Kühlkette, muss eine Lagerung bei 2 bis 8 Grad Celsius ohne Unterbrechung aufrechterhalten werden. Kontrollieren Sie daher unbedingt auch auf Reisen die Temperatur!
  6. Besorgen Sie Medikamente immer nur in offiziellen Apotheken, um kein Risiko hinsichtlich Fälschungen einzugehen.
  7. Für die Entsorgung abgelaufener Medikamente gilt auch im Urlaubsland: Nicht mit dem Hausmüll entsorgen, Reste wieder mit nach Hause nehmen und am besten über die Apotheke entsorgen.

Services

  • Was gehört in eine allgemeine Reiseapotheke? Eine Checkliste für die ganze Familie gibt es kostenlos zum Download unter www.pfizer.at/reiseapotheke.
  • Das Außenministerium hat für gesundheitliche Notfälle im Ausland ein Bürgerservice eingerichtet: https://bit.ly/2Zpeuwq

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, kann sich vieles für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten rund 90.000 Mitarbeiter weltweit daran, Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Sie erforschen, entwickeln, produzieren und vertreiben moderne Arzneimittel und Impfstoffe zur Behandlung oder Vorbeugung von Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, chronisch-entzündlichen Erkrankungen, seltenen Erkrankungen und Infektionen. Der Unternehmens-Hauptsitz von Pfizer liegt in New York. In Österreich beschäftigt Pfizer derzeit rund 500 Mitarbeiter an zwei Standorten: Dem Vertriebsstandort in Wien und dem Produktionsstandort für Impfstoffe in Orth an der Donau. Um mehr über Pfizer zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at oder folgen Sie uns auf Twitter unter @pfizeraustria.

Rückfragen & Kontakt:
Natalie Kager, MA, Senior Manager Corporate Affairs
Tel.: 0043 1 521 15 854 | Mobil: 0043 676 892 96 854
Mail: presse.austria@pfizer.com | Internet: www.pfizer.at | Twitter: www.twitter.com/pfizeraustria

APA OTS

Engpässe bei Medikamenten: Politik dringend gefordert

Branchen News vom 03.07.2019

Wien (OTS) – „Engpässe bei der Versorgung mit Arzneimitteln sind nicht akzeptabel.“ Die Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, sendet einen dringenden Appell an Politik und Behörde, für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen bei Produktion, Import und Lagerung von Medikamenten zu sorgen.

Liberalisierung als Nährboden für Monopole

„Arzneimittelengpässe sind eine fatale Folge der scheinbar grenzenlosen globalen Liberalisierung. Die Politik muss der ungeregelten Marktliberalisierung im Gesundheitsbereich aktiv entgegentreten, auf nationaler Ebene ebenso wie EU-weit“, so die Forderung Mursch-Edlmayrs. Es gebe weltweit immer mehr Fusionen von Arzneimittelherstellern, diese führten zu Monopolen, die den Rohstoff- und Arzneimittelmarkt zunehmend beherrschten.

Es müsse, so die Apothekerkammer, eine klare Trennlinie zwischen Medikamenten und Konsumgütern geben. Der Gesetzgeber sei gefordert, klare Regeln zu erstellen, wenn es um die Gesundheit der Menschen gehe. „Gesundheit ist das höchste Gut in unserem Leben. Es ist höchst fahrlässig, bei Arzneimitteln dieselben Maßstäbe anzulegen wie bei Konsumgütern“, sagt Mursch-Edlmayr.

Gesundheitsversorgung darf nicht kaputtgespart werden!

Für den Vizepräsidenten der Österreichischen Apothekerkammer, Mag. pharm. Christian Wurstbauer, ist der immer größer werdende Kostendruck auf die gesamte Vertriebskette ein maßgeblicher Grund für den Lieferengpass: „Viele Mengenarzneimittel kosten heute weniger als eine Packung Kaugummi an der Tankstelle. Die berechtigte Forderung nach höchster Qualität, umgehender Verfügbarkeit und bester Beratung bei gleichzeitigem maximalen Kostendruck durch die Sozialversicherung bringen die Hersteller, den pharmazeutischen Großhandel und die Apotheken an die Grenzen des Machbaren. Wohin das führt, erleben wir im Moment.“ Wurstbauer weiter: „Die qualitativ hochwertigen Leistungen der Arzneimittelvertriebskette müssen fair honoriert werden. Billigstpreis-Politik und Liberalisierung um jeden Preis wirken destabilisierend auf unser System. Das muss in einem Land wie Österreich nicht sein.“

Produktion in Europa schwächelt

Bereits heute gibt es schon fast keine Medikamentenproduktion in Europa mehr. Eine europäische Forschungsinitiative muss verhindern, dass Forschung und Entwicklung im Pharmabereich aus Europa abwandern. Auch die Lagerbestände würden zunehmend reduziert, klagt die Standesvertretung der 6.200 Apothekerinnen und Apotheker in Österreich. Öffentliche Apotheken setzen sich täglich dafür ein, dass aus Lieferengpässen möglichst keine Versorgungsengpässe werden. „Der zusätzliche Arbeitsaufwand, den Patienten und Kunden bei Lieferengpässen Lösungen anzubieten, beträgt bereits mehr als zwei Stunden pro Tag, Tendenz steigend“, warnt Mursch-Edlmayr.

Forderungen an Politik, Behörde und Industrie im Besonderen

Die Apothekerkammer nimmt aber nicht nur den Gesetzgeber in die Pflicht. Präsidentin Mursch-Edlmayr: „Von der Gesundheitsbehörde fordern wir die Etablierung eines zuverlässigen Frühwarnsystems, um rasch und flexibel auf drohende Medikamentenengpässe reagieren zu können. Die Industrie wiederum muss ihre globale Vernetzung nutzen, um Marktengpässe zu vermeiden und eine ausreichende Versorgung mit Arzneimitteln zu gewährleisten.“

Rückfragen & Kontakt:
Österreichische Apothekerkammer
Presse und Kommunikation
Mag. Elisabeth Ort, Wolfgang Müller MA MSc
Tel.: 01 / 404 14 – 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

APA OTS

Medikamente nicht im Auto liegen lassen

Branchen News vom 03.07.2019

Wien (OTS) – Der Arzneimittel-Vollgroßhandel liefert jedes Monat 15 Millionen Arzneimittelpackungen an die Apotheken und sorgt für die richtige Temperatur auch bei der Auslieferung. Die heißen Sommertage sind hierbei eine besondere Herausforderung.

Monika Vögele, Generalsekretärin des Verbandes der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO, erklärt: „Wir haben für die Medikamenten-Auslieferung speziell ausgestattete Lieferwägen und Kühlboxen und können somit temperaturempfindliche Ware ohne Unterbrechung der Kühlkette in ganz Österreich ausliefern. Damit erfüllen wir unseren gesetzlichen Versorgungsauftrag.“ Privatpersonen warnt Vögele: „Setzen Sie Medikamente nicht für längere Zeit der Hitze aus. Auch bei nicht-kühlpflichtigen Medikamenten zeigen Studien, dass die Wirksamkeit bei über 40 Grad Celsius nicht mehr garantiert werden kann. Also keinesfalls Medikamente im Auto liegen lassen.“

Und besondere Vorsicht ist bei sogenannten „temperaturempfindlichen Arzneimitteln“ geboten. In Österreich werden jedes Jahr 6,5 Millionen davon an Patienten abgegeben. Gerade an heißen Sommertagen müssen temperaturempfindliche Medikamente gekühlt werden, damit sie wirksam bleiben. Das bedeutet, dass die Lagertemperatur dieser medikamentösen „Kühlartikel“ bei maximal 8 Grad Celsius liegen darf. Beispiele dafür sind Insulin für Diabetiker, Impfstoffe oder einige Augentropfen. Die Information über die richtige Lagerung enthält die Arzneimittelpackung bzw. der Beipacktext.

Über PHAGO

PHAGO ist eine freiwillige Interessenvertretung des österreichischen Arzneimittel- Vollgroßhandels. Dessen wichtigste Aufgabe ist die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung für Österreich. Als Rückgrat der Arzneimittelversorgung kümmert sich der Großhandel daher um die Planung, Abwicklung und Auslieferung von 20 Millionen Arzneimitteln, die jedes Monat von der Industrie in die Apotheke gebracht werden müssen.

Der Großhandel lagert über 50.000 Artikel von mehr als 2.000 Lieferanten. Damit bündelt er das gesamte Arzneimittel-Sortiment, um jederzeit für Patienten liefern zu können.

Rückfragen & Kontakt:
Für PHAGO
Mag. Britta Blumencron
Britta Blumencron Gesundheitskommunikation
Tel. + 69910112223
britta@blumencron.at

APA OTS

PHAGO gratuliert neuem Direktoren-Team in Apothekerkammer

Branchen News vom 02.07.2019

Wien (OTS) – Der Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO gratuliert dem neuen Kammeramtsdirektor der Österreichische Apothekerkammer, Mag. Rainer Prinz, und der neuen stellvertretenden Kammeramtsdirektorin, Mag. Karin Rösel-Schmid, zum Antritt ihrer Funktionen.

PHAGO Generalsekretärin Dr. Monika Vögele freut sich auf die künftige Zusammenarbeit: „Der Arzneimittel-Vollgroßhandel und die Apotheken sind enge Partner und daher liegt uns eine gute, vertrauensvolle Gesprächsbasis sehr am Herzen. Wir sind davon überzeugt, dass wir diese mit Mag. Prinz und Mag. Rösel-Schmid in bewährter Weise fortsetzen werden.“

Über PHAGO

PHAGO ist eine freiwillige Interessenvertretung des österreichischen Arzneimittel- Vollgroßhandels. Dessen wichtigste Aufgabe ist die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung für Österreich. Als Rückgrat der Arzneimittelversorgung kümmert sich der Großhandel daher um die Planung, Abwicklung und Auslieferung von 20 Millionen Arzneimitteln, die jedes Monat von der Industrie in die Apotheke gebracht werden müssen.

Der Großhandel lagert über 50.000 Artikel von mehr als 2.000 Lieferanten. Damit bündelt er das gesamte Arzneimittel-Sortiment, um jederzeit für Patienten liefern zu können.

Rückfragen & Kontakt:
Für PHAGO:
Mag. Britta Blumencron
Britta Blumencron Gesundheitskommunikation
Tel. + 69910112223
britta@blumencron.at

APA OTS

Neues Führungsteam im Dachverband der Sozialversicherung: Apothekerkammer gratuliert

Branchen News vom 01.07.2019

Wien (OTS) – Die Österreichische Apothekerkammer gratuliert dem neuen Führungsteam im Dachverband der Sozialversicherung, DI Martin Brunninger und Dr. Alexander Burz, zur offiziellen Bestellung.

„Ich freue mich, dass mit Martin Brunninger und Alexander Burz zwei ausgewiesene Experten in den Bereichen Gesundheit, Ökonomie und Sozialversicherung ihre Tätigkeit aufnehmen. Durch ihre hohe Kompetenz werden sie den effizienten und nachhaltigen Ausbau einer zukunftsorientierten Struktur der gesamten Sozialversicherung gewährleisten. Im Sinne der bestmöglichen Gesundheitsversorgung der Bevölkerung freue ich mich sehr auf eine konstruktive Zusammenarbeit“, so Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Rückfragen & Kontakt:
Österreichische Apothekerkammer
Presse und Kommunikation
Mag. Elisabeth Ort, Wolfgang Müller MA MSc
Tel.: 01 / 404 14 – 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

APA OTS

Wo Arzneimittel gekauft werden, ist nicht egal

Branchen News vom 01.07.2019

Wien (OTS) – Die steigende Gefahr, die von gefälschten Arzneimitteln ausgeht, wird immer noch zu wenig wahrgenommen, wie die vom Zoll aufgegriffenen illegalen Arzneimittelsendungen zeigen. Gefälschte Arzneimittel unterliegen keinerlei Qualitätskontrolle, ihre Wirksamkeit wird nicht untersucht und nicht geprüft. „„Zum Schutz der eigenen Gesundheit sollten rezeptpflichtige Arzneimittel nur beim Arzt oder in der Apotheke bezogen werden. Es ist dringend davon abzuraten, von dubiosen Internetquellen so heikle Produkte wie Arzneimittel zu beziehen““, so Mag. Alexander Herzog, Generalsekretär der Pharmig. Zudem ist der Kauf rezeptpflichtiger Medikamente über das Internet in Österreich generell verboten.

Mit der Umsetzung der Fälschungsrichtlinie im Februar dieses Jahres wurde eine wichtige Maßnahme gesetzt, um die legale Lieferkette, bestehend aus Hersteller, Großhandel und Apotheke, noch sicherer vor dem Eindringen gefälschter Arzneimittel zu machen. „Mit diesem Ziel arbeiten diese Partner bereits seit 2016 gemeinsam in der Austrian Medicines Verification Organisation intensiv zusammen,“ so Herzog, der auch als Vorstandsvorsitzender der AMVO fungiert.

Arzneimittelfälschungen gefährden und beeinträchtigen einerseits die Gesundheit der Patientinnen und Patienten und sie fügen andererseits auch den Unternehmen und der Wirtschaft insgesamt großen Schaden zu. Dazu Pharmig-Präsident Mag. Martin Munte: „„Der skrupellose Handel mit gefälschten und illegalen Arzneimitteln schädigt Unternehmen und damit die Gesamtwirtschaft.““ Genauso wichtig wie der entschiedene Kampf gegen Arzneimittelfälschungen ist auch die Aufklärung. Wer keine eigentlich rezeptpflichtigen Arzneimittel im Internet kauft, legt Fälschern automatisch das Handwerk. Das ist der effektivste Weg und gleichzeitig der vernünftigste im Sinne der eigenen Gesundheit.

„Generell ist uns zudem ein Anliegen, auch den Produktionsstandort Österreich und Europa zu stärken. Können wir die Produktion hier wieder vermehrt etablieren, so setzen wir damit Maßnahmen gegen Arzneimittelfälschungen“, betont Munte.

Rückfragen & Kontakt:
Pharmig – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Peter Richter, BA, MA
Head of Communications & Public Relations
01/40 60 290-20
peter.richter@pharmig.at
www.pharmig.at

APA OTS

Gefälschte und illegale Medikamente: Nur Apotheken geben Sicherheit

Branchen News vom 28.06.2019

Wien (OTS) – Alarmiert angesichts der rasant steigenden Zahl an Medikamentenfälschungen zeigt sich die Österreichische Apothekerkammer. Im Jahr 2018 beschlagnahmten die Zollbehörden 10.476 Medikamentenplagiate und überdies 2.639 Sendungen mit mehr als 1,1 Mio. Stück anderer illegaler Medikamente. Dies geht aus dem Produktpirateriebericht 2018 des Bundesministeriums für Finanzen hervor, der gestern im Finanzausschuss des Parlaments diskutiert wurde. Laut dem Bericht wurden noch nie so viele gefälschte und illegale Medikamente sichergestellt. Vertrieben werden sie vorwiegend über Online-Portale, die den Konsumenten Echtheit und Seriosität vortäuschen.

Medikamentensicherheit nur über die Apotheke

Die Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, nimmt den unerfreulichen Bericht zum Anlass, auf die Sicherheit beim Medikamentenbezug über die öffentliche Apotheke hinzuweisen. „Nur wer Arzneimittel über die Apotheke bezieht, kann sicher sein, keine geschmuggelte oder gefälschte Ware zu kaufen“, versichert Mursch-Edlmayr. Österreich verfüge bei den Medikamenten über ein extrem engmaschiges Sicherheitsnetz, das im Februar durch die EU-Richtlinie zur Fälschungssicherheit sogar noch sicherer gemacht worden sei. Fast die Hälfte aller Österreicherinnen und Österreicher, so die Apothekerkammer-Präsidentin, wisse nicht einmal, dass in Österreich der Verkauf von rezeptpflichtigen Medikamenten im Internet verboten sei.

„Im besten Fall ist eine Medikamentenfälschung für den Betroffenen wirkungslos, im schlimmsten Fall gesundheitsschädigend. Aufgrund der strengen Auflagen, der Sicherheitskontrollen sowie der engmaschigen Lieferkette haben Fälscherbanden in den österreichischen Apotheken aber keine Chance“, ergänzt Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer .

Gefahr durch Medikamentenproduzenten in Asien

Die Produktion von Arzneimitteln findet immer mehr außerhalb Europas, vor allem in China und Indien, statt. Die Österreichische Apothekerkammer fordert politische Maßnahmen, die Europa als Produktionsstandort wieder attraktiv machen. „Wir erneuern hiermit unseren Aufruf an die Politik, die Produktion von Arzneiwirkstoffen auf österreichischem Boden zu fördern“, appelliert Präsidentin Mursch-Edlmayr abschließend.

Rückfragen & Kontakt:
Österreichische Apothekerkammer
Presse und Kommunikation
Mag. Elisabeth Ort, Wolfgang Müller MA MSc
Tel.: 01 / 404 14 – 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

APA OTS

VKI-Test Sonnenschutzmittel: Das günstigste Produkt ist Testsieger

Branchen News vom 28.06.2019

Wien (OTS/VKI) – Mit Temperaturen jenseits der 35 Grad hat der Sommer im Juni nun endgültig Einzug gehalten. Wer jetzt seine Outdoor-Aktivitäten ohne schmerzhafte Hautrötungen und ungesunden Sonnenbrand genießen möchte, sollte auf wirksamen Sonnenschutz nicht verzichten. Welche Produkte zuverlässig vor UVA- und UVB-Strahlung schützen, hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) untersucht. 16 Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor LSF 30, 50 und 50+ im Preisbereich von 1,73 Euro bis 24,99 Euro für 100 ml wurden im Labor getestet – darunter Markenklassiker, Eigenmarken sowie auch Produkte aus der Apotheke. Bei der Auswertung der Ergebnisse zeigte sich, dass ein hoher Preis kein Garant für Qualität ist: Der preisgünstigste Artikel lag im Testfeld ganz vorn, während zwei eher hochpreisige Produkte mit „nicht zufriedenstellend“ durchfielen. Die Testergebnisse gibt es auf www.konsument.at und ab 27.6. in der Juli-Ausgabe der Testzeitschrift KONSUMENT.

Grundsätzlich konnte die Qualität der meisten getesteten Sonnenschutzmittel überzeugen. Die Tester vergaben drei Mal das Testurteil „sehr gut“ und elf Mal „gut“. Lediglich die beiden mit „nicht zufriedenstellend“ bewerteten Produkte störten den Gesamteindruck. Diese beiden eher hochpreisigen Präparate versagten in der Kerndisziplin UV‑Schutz und konnten den angegebenen Schutzfaktor nicht einhalten. Eines davon enthielt zudem auch noch den umstrittenen Duftstoff Lilial, der vom wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EU-Kommission (SCCS) als „nicht sicher“ eingestuft wird. Lilial steht im Verdacht, die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen und das Erbgut zu verändern.

„Das Testergebnis zeigt eindeutig, dass zuverlässiger Sonnenschutz keine Frage des Preises ist“, kommentiert Projektleiterin Birgit Schiller. „Nicht vergessen sollte man aber, dass das beste Sonnenschutzmittel nichts bringt, wenn man es nicht sorgfältig anwendet. Wichtig ist es, reichlich aufzutragen und mehrmals am Tag nachzucremen, vor allem nach dem Baden, Abtrocknen oder wenn man stark schwitzt. Als Faustregel gilt: Drei Esslöffel Sonnencreme für den ganzen Körper. Im Sommer sollten Sonnenschutzmittel zudem auch an bewölkten Tagen und im Schatten verwendet werden.“ Schiller gibt aber zu bedenken, dass selbst ein hoher Lichtschutzfaktor kein Persilschein für übermäßiges Sonnenbaden ist. Der Lichtschutzfaktor verlängert nur die – je nach Hauttyp unterschiedliche – Zeitspanne, in der die Haut der Sonne ausgesetzt werden kann. Die Gesamtschutzzeit errechnet sich aus dem Eigenschutz (z.B. 10 Minuten) multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor. Ist diese einmal ausgereizt, kann sie auch durch weiteres Nachcremen nicht mehr verlängert werden.

SERVICE: Die ausführlichen Testergebnisse gibt es auf www.konsument.at und ab 27.6. in der Juli-Ausgabe der Testzeitschrift KONSUMENT.

Rückfragen & Kontakt:
Verein für Konsumenteninformation
Pressestelle
01/588 77-256
presse@vki.at
www.vki.at

APA OTS

Kommunalmesse Graz: Apotheken sind moderne Nahversorger

Branchen News vom 27.06.2019

Wien (OTS) – 86 Prozent der ländlichen Bevölkerung erachten es als sehr wichtig bzw. wichtig, eine öffentliche Apotheke in der Nähe ihres Wohnortes zu haben. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Österreichischen Gemeindebundes in Kooperation mit der Bundeskonferenz der Freien Berufe hervor. Eine öffentliche Apotheke in der eigenen Gemeinde rangiert bei vielen Bürgerbefragungen in der Wunschliste ganz oben. Aktuell versorgen rund 1.400 Apotheken, die Hälfte davon in Kleinstädten oder auf dem Land, die Menschen mit Arzneimitteln. Sie beraten und betreuen diese Personen als richtungsweisende Erstanlaufstelle zum Thema Gesundheit.

Im Rahmen der Kommunalmesse 2019 in Graz am 27. und 28. Juni informiert die Österreichische Apothekerkammer über das breite Leistungsspektrum der heimischen Apotheken. „Die Apotheken sind weit mehr als Arzneimittelversorger und vertrauensvolle Erstanlaufstellen in Gesundheitsfragen. Besonders in den Gemeinden fungieren sie als wichtige Infrastrukturpartner, sie bieten wohnortnahe Arbeitsplätze und bringen Frequenz in die Regionen. In Kürze lässt sich also sagen: Eine Apotheke ist immer ein Gewinn für die Gemeinde. Daher ist die Apothekerkammer als Standesvertretung der rund 6.200 Apothekerinnen und Apotheker in Österreich ein wichtiger Ansprechpartner für die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister“, sagt Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Die Organisation ist auf der Kommunalmesse mit einem Informationsstand präsent. Dort wird auch ein kostenloser Gesundheitscheck angeboten.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Stadt oder Land: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten rund 6.200 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.400 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine zentrale Leistung der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

Rückfragen & Kontakt:
Österreichische Apothekerkammer
Presse und Kommunikation
Wolfgang Müller
Tel.: 01 / 404 14 – 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

APA OTS

Sonnenschutz aus der Apotheke

Branchen News vom 26.06.2019

Wien (OTS) – Das „Braten“ in der Sonne ist zum Glück schon aus der Mode gekommen. Doch gerade im Sommer braucht die Haut auch bei kurzen Aktivitäten unter freiem Himmel einen ausreichenden Sonnenschutz. Ein Sonnenbrand ist schnell passiert, wirkt aber lange nach. Neben den akuten Beschwerden führt er zur vorzeitiger Hautalterung und kann – oft erst nach Jahren – Hautkrebs verursachen. Die beste Vorsorge ist der richtige Schutz vor der Sonne!

„Der ideale Sonnenschutz ist von Mensch zu Mensch verschieden. Nicht jeder verträgt die Sonne gleich gut. In der Apotheke gibt es je nach Empfindlichkeit und Beschaffenheit der Haut, nach Strahlungsintensität der Sonne am Urlaubsort und nach persönlichen Vorlieben eine Vielzahl von hochwertigen und besonders gut verträglichen Sonnenschutzpräparaten als Creme, Lotion, Spray, Öl oder in Form von fettfreien Gelen“, weiß Mag. pharm. Christian Wurstbauer, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer. „Richtig vorbereitet und geschützt können Sie die Sonne – ganz gleich ob im Urlaub oder zuhause – unbeschwert genießen.“

Chemischer oder mineralischer Sonnenschutz

Bei Sonnenschutzpräparaten gibt es zwei Wirkprinzipien: Erstens den mineralischen Sonnenschutz, der aus natürlichen, weißen Farbpigmenten besteht und wie ein Spiegel das UV-Licht reflektiert, sodass es nicht in die Haut eindringen kann. Dieser Sonnschutz ist frei von Chemie und besteht aus mineralischen und pflanzlichen Inhaltsstoffen. Mineralischer Sonnenschutz schützt sofort nach dem Auftragen und wird wegen seiner guten Verträglichkeit auch für Babys und Kinder empfohlen.

Zweitens gibt es den chemischen Filter, der die Strahlung absorbiert und in Wärme umwandelt. Bei empfindlicher Haut sollte darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Fett sowie kein Parfüm, Emulgator oder Konservierungsmittel enthalten ist. So können Irritationen der Haut vermieden werden.

Besonderer Schutz für Kinder

In der Apotheke finden Sie außerdem eine große Auswahl an speziellen Sonnenprodukten für empfindliche Kinderhaut. Denn Babys und Kleinkinder müssen vor der Sonne in besonderem Maße geschützt werden: am besten mit einem sehr hohen Schutzfaktor (mindestens LSF 30, besser LSF 50), einer Kopfbedeckung mit Nackenschutz und einer UV-Schutz-Bekleidung. Kinder unter einem Jahr sollten sich ausschließlich im Schatten aufhalten und auch dort eine Kopfbedeckung tragen. Wichtig ist auch, den Sonnenschutz regelmäßig zu erneuern – besonders nach dem Baden und vor allem nach dem Abtrocknen.

Sonnenempfindlich durch Medikamente

Aber nicht nur Kinder, sondern auch Menschen, die spezielle Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden, müssen sich in besonderem Maße vor der Sonne schützen. „Manche Arzneimittel können die Lichtempfindlichkeit und die Haut sensibler gegenüber der Sonne machen – wie z.B. einzelne Antibiotika, Herz-Kreislauf-Medikamente, Johanniskraut oder auch gewisse Schmerzmittel. Dies gilt auch für die äußerliche Anwendung von Schmerzgelen“, erklärt Wurstbauer. „Das heißt nicht, dass Patienten die Sonne gänzlich meiden müssen. Allerdings müssen sie sich besonders vor der Sonne schützen.“ Apothekerinnen und Apotheker informieren, was zu beachten ist, um sich vor medikamentösen Sonnenschäden zu schützen.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Stadt oder Land: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten rund 6.000 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.400 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine zentrale Leistung der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

Rückfragen & Kontakt:
Österreichische Apothekerkammer
Presse und Kommunikation
Mag. Elisabeth Ort
Tel.: 01 / 404 14 – 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

APA OTS

Sonne ohne Reue

Branchen News vom 25.06.2019

Wien (OTS) – Der Sommer ist da – und damit nicht nur die Hitzeperioden, sondern auch die Zeit der intensivsten UV-Strahlung. Das erfordert richtigen Sonnenschutz für alle, die sich im Freien aufhalten. Die Österreichische Krebshilfe und die Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie informieren auch heuer wieder mit zahlreiche Aktivitäten in ganz Österreich über die Gefahren der Sonne, die Notwendigkeit des Sonnenschutzes und die regelmäßige Kontrolle der Haut.

Von April bis Anfang September ist die Belastung durch UV-Strahlung am intensivsten. In diesen Monaten sollte während der Mittagszeit von 11.00 – 15.00 Uhr die direkte Sonne gemieden werden, der beste Aufenthaltsort im Freien ist in dieser Zeit der Schatten. „„Vor allem jene Menschen, die tagtäglich im Freien sind, sollten sich bewusst sein, dass sie viele Stunden täglich der UV-Strahlung ausgesetzt sind und damit ein erhöhtes Hautkrebs-Risiko haben,“ „erklärt Univ. Prof. Dr. Erika Richtig vom Arbeitskreis Melanom Dermatoonkologie der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie und Vorstandsmitglied der Österreichischen Krebshilfe Steiermark. „Schatten, Hut, T-Shirt, Sonnenbrille und Sonnencreme sind die wichtigsten Schutzmaßnahmen dabei.“

Die Stärke der UV-Strahlung der Sonne wird mit dem UV-Index von 1 – 11 dargestellt. Je höher dieser Index, desto intensiver und schädlicher ist die UV-Strahlung. Der häufigste Schaden durch UV-Strahlen ist neben der Hautalterung, die sich durch Faltenbildung und Pigmentflecken zeigt, vor allem der Sonnenbrand. Bei immer wieder kehrenden UV-Überdosierungen sind die Reparaturmechanismen der Haut überfordert und es können dauerhafte Schäden an der Erbsubstanz der Hautzellen entstehen. Das führt von der Entartung der betroffenen Zellen bis hin zu Hautkrebs. „„Unsere Haut vergisst nicht! Gerade Sonnenschäden, die im Kindes- und Jugendalter passiert sind, legen schon den Grundstein für spätere Hautkrebserkrankungen,““ so Erika Richtig.

Früherkennung rettet Leben

1988 von der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie ins Leben gerufen, ist „Sonne ohne Reue“ die älteste Vorsorge-Aktion der Krebshilfe. „„Zentrale Botschaft der Aktion: Das Melanom ist heilbar, wenn es frühzeitig erkannt und entfernt wird,““ erklärt Krebshilfe Präsident Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda. „Mehrere Umfragen der Österreichischen Krebshilfe haben gezeigt, dass diese Botschaft auch bei der Bevölkerung angekommen ist,“ so Sevelda. Die Kampagnen „Sonne ohne Reue“ haben zu einem erhöhten Bewusstsein der Bevölkerung über die Gefahren der Sonne, die Notwendigkeit eines effizienten Sonnenschutzes und die regelmäßige Kontrolle der Haut im Hinblick auf verdächtige Pigmentläsionen geführt.

Therapie des Hautkrebses

„“Das frühzeitige Erkennen und die ausreichende dermato-chirurgische operative Entfernung (Exzision) ist die Therapie der Wahl bei Hautkrebs. Durch diese Maßnahme können mehr als 90% aller Patienten geheilt werden,““ erklärt Univ. Prof. Dr. Christoph Höller vom Arbeitskreis Melanom Dermatoonkologie der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie.

Kommt es dennoch zum Auftreten von Metastasen, ist die Situation nicht aussichtslos. Die Therapie dieses Hautkrebses ist durch die Errungenschaften der zielgerichteten Krebstherapie und der immunonkologischen Therapie in den letzten Jahren wesentlich verbessert worden: „Es stehen uns heute Medikamente zur Verfügung, die Melanommetastasen zum Rückgang bringen können, langfristige Remissionen und sogar Heilungen erzielen können,“ so Höller. Dafür stehen heute zielgerichtete „targeted therapies“, die Tumorzellen im Wachstum blockieren können, als auch immunonkologische Therapien, die die Abwehr steigern können, indem sie die Blockade des Immunsystems aufheben können, zur Verfügung.

„Dieser positive Ausblick darf aber nicht der Grund sein, primäre und sekundäre Hautkrebs-Präventionsprogramme zu vernachlässigen,“ bekräftigt Erika Richtig. „Besonders Personen mit sehr hohem Risiko sollten langdauernde Aufenthalte in der Sonne vermeiden.“

Sonne ohne Reue 2019

In der neuen Broschüre „Sonne ohne Reue“ informieren die Österreichische Krebshilfe und die Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie ausführlich über UV-Strahlung, den richtigen Sonnenschutz und Hautkrebsfrüherkennung. Sie ist kostenlos in allen Apotheken, bei Dermatologen und der Krebshilfe erhältlich. Auch Online finden sich die Informationen unter www.sonneohnereue.at

Unter dem Motto „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“ bildet die Aufklärung an Kindergärten und Schulen auch heuer wieder eine wichtige Säule der Aktion. Denn es sind vor allem die Hautschäden in der Kindheit und Jugend, die oftmals den Grundstein einer Hautkrebserkrankung legen. Die Krebshilfe hat daher zahlreiche didaktische Unterlagen und besondere Informationsfolder für Kleinkinder gestaltet. Seit Mai sind dafür die Landesvereine der Krebshilfe wieder in ganz Österreich unterwegs.

Danke den Partnern

Die Österreichische Krebshilfe bedankt dich bei den Partnern der Sonne ohne Reue-Aktion 2019: Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie, La Roche Posay, Beiersdorf, Novartis, Sanofi, Österreichische Apothekerkammer und HOFER.

Rückfragen & Kontakt:
Österreichische Krebshilfe
Tel. +43-1-796 64 50
service@krebshilfe.net

APA OTS

„Pharma-Oscar 2019“ geht an Apomedica, Dr. Böhm

Branchen News vom 18.06.2019

Apomedica sicherte sich die bedeutendste Auszeichnung des Abends und wurde mit dem 1. Platz des OTC Mirror Awards 2019 zum Sieger gekürt.

Bei den österreichischen „Pharma-Oscars“ der IQVIA in Kooperation mit dem österreichischen Apothekerverband, wurden erneut die Preise für die besten Pharmaunternehmen des Landes vergeben.

Dieser Preis spiegelt die Meinung der Apotheken über führende OTC-Unternehmen in Österreich wider. Er deckt zu gleichen Teilen die Bereiche Gesamtzufriedenheit, Markenzufriedenheit, Zufriedenheit mit dem Außendienst und Empfehlungsbereitschaft ab.

Beim OTC Excellence Award (Der Viktor, oder auch liebevoll „Vickerl“ genannt) belegt Apomedica den dritten Platz und bestätigt auch hier erneut seine Top-Position.

Es freut uns besonders, erstmalig den 1. Platz des OTC Mirror Awards in Händen zu halten. Diese Auszeichnung ist von höchster Bedeutung, da sie die Zufriedenheit der wichtigsten Kunden abbildet. Ein weiterer Schritt in der Erfolgsgeschichte des steirischen Traditionsunternehmens, der uns mit Stolz erfüllt.

Rückfragen & Kontakt:
Apomedica Pharmazeutische Produkte GmbH
Karin Kohlfürst, Leitung Kommunikation
karin.kohlfuerst@apomedica.com
Tel: 0316 823533-45

APA OTS

Wohin der Urlaub auch geht: FSME-Impfung nicht vergessen!

Branchen News vom 18.06.2019

Wien (OTS) – Wer sich außerhalb der eigenen vier Wände aufhält, läuft Gefahr sich mit FSME zu infizieren. Das gilt für Österreich, aber auch für viele andere europäische und sogar asiatische Länder. Experten sprechen mittlerweile von einem FSME-Gürtel, der sich von Frankreich bis nach Korea zieht. Risikoareale in einzelnen Ländern lassen sich nicht genau eingrenzen. Deswegen ist die beste Schutzmaßnahme bis zum heutigen Tag die FSME-Impfung. Wer bis jetzt noch nicht geimpft ist, kann dies immer noch nachholen, rechtzeitig vor dem Sommer, wo man vermehrt den Aufenthalt im Freien sucht. Und wer nicht sicher ist, ob und wann er oder sie sich gegen FSME hat impfen lassen, kann sich zur Abklärung jederzeit an die Apotheke oder den Arzt seines Vertrauens wenden.

Zeckenzange auch in den Norden mitnehmen

Urlaub im Land der tausend Seen oder auf der dänischen Insel Bornholm: An eine Zeckenzange für die Reiseapotheke denken vermutlich die wenigsten. Doch tatsächlich kann das nötig sein, denn auch dort gibt es Zecken, und zwar auch solche, die FSME übertragen. In Finnland zählte man 2018 82 FSME-Fälle, auch in Dänemark kommt FSME immer wieder vor. „Gerade Naturliebhaber sollten die Gefahr auch im Ausland nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Priv.-Doz. Mag. pharm. DDr. Philipp Saiko, Präsident der Apothekerkammer Wien. „Daten, die zeigen, dass FSME weiter verbreitet ist, als man bis vor Kurzem gedacht hat, häufen sich. Jede Freizeitaktivität, die im Grünen stattfindet, kann potenziell zu einem Zeckenstich und damit zu einer FSME- oder einer anderen Infektion führen.“ Egal, ob jemand die finnischen Seen wandernd erkunden, das Licht und die Felsformationen in Bornholm genießen möchte oder in Kroatien Urlaub macht, er oder sie setzt sich der Gefahr aus, Zecken von Grashalmen oder von Buschwerk zu streifen und als ungebetenen Gast mit nach Hause zu nehmen. Durch das Herumtollen im Freien kommen Hunde sogar noch leichter mit Zecken in Kontakt. Diese landen so oft auf indirektem Weg beim Menschen.

Sobald sich eine Zecke auf ihrem Wirt befindet, sucht sie sich eine dünnhäutige, feuchte und gut durchblutete Stelle zum Blutsaugen. Bei Erwachsenen sind dies oft die Kniekehlen, der Bauch oder der Brustbereich, bei Kindern der Kopf und der Nacken. Und da kommt die Zeckenzange oder eine Pinzette ins Spiel: „Wer eine Zecke am eigenen Körper entdeckt, sollte sie sofort entfernen, damit eine mögliche Infektion mit Borreliose verhindert werden kann“, erläutert Saiko. „FSME wird leider sofort übertragen. Da hilft nur die Vorsorgeimpfung.“ Nach einem Zeckenstich sei jedenfalls noch bis zu drei Wochen später auf ringförmigen Hautrötungen um die Einstichstelle zu achten, so der Apotheker. „Dies könnte ein Zeichen für eine Infektion mit Borrelien sein. In diesem Fall sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen. “

Golfen, Radfahren oder Wandern – die Zecken sind dabei

Selbst beim Golfspielen kann man von Zecken gestochen werden. Auch wenn das Grün auf dem Golfplatz meist kurz gestutzt ist, können Zecken sowohl im Gras als auch im üppigen Rough oder in Waldstücken lauern und mit dem Golfer in Kontakt kommen. Ähnliches gilt für das Radfahren, ganz besonders abseits der asphaltierten Straßen. Zecken können sich blitzschnell festkrallen, vor allem, wenn jemand kurze Hosen und T-Shirts trägt.

Und auch Bergwanderer sind nicht vor einem Zeckenstich gefeit, denn FSME-infizierte Zecken gibt es nicht nur in der Ebene. In Zentraleuropa wurden Zecken mit dem FSME-Virus bis vor kurzem oft in mittleren Lagen, also in einer Höhe von etwa 400 Metern, entdeckt. Mittlerweile sind sie eher auf 600 Metern zu finden. Aber selbst in über 1000 Metern Seehöhe ist man nicht hundertprozentig sicher. Schon gar nicht, wenn man auf der Alm noch unpasteurisierte Milchprodukte zu sich nimmt. Immer wieder kommt es auch auf diesem Weg zu Infektionen, am häufigsten in der Slowakei, aber auch in Deutschland oder Österreich.

Der richtige Schutz

„Man kann Zecken und FSME nicht aus dem Weg gehen“, stellt der Apotheker klar. „Aber man kann spezielle Abwehrsprays verwenden, bei Wanderungen in bekannten Zeckengebieten lange Hosen tragen und den Körper nach Aktivitäten im Freien absuchen. Vor allem aber kann und sollte man sich gegen FSME impfen lassen. Wer grundimmunisiert ist, sollte checken, ob er oder sie auch das Auffrischungsintervall eingehalten hat. Wer sich nicht sicher ist, kann einfach mit dem Impfpass in die Apotheke kommen. Wir helfen gerne weiter.“ Auch eine Grundimmunisierung bis zum Beginn der Sommerferien ist noch möglich. Hier kommt das sogenannte Schnellschema zum Einsatz, in dem – je nach Impfstoff – zwei bis drei Impfungen innerhalb weniger Wochen absolviert werden. Saiko: „“FSME ist eine Krankheit, die man durch eine rechtzeitige Impfung vermeiden kann. Als Apotheker kann ich nur dringend empfehlen, das auch zu tun!““

Rückfragen & Kontakt:
Mag.a Uta Müller-Carstanjen
Fine Facts Health Communication
Mobil: +43 664 515 30 40
mueller-carstanjen@finefacts.at

Kontakt ÖVIH:
Mag.a Renée Gallo-Daniel
Präsidentin des Österreichischen Verbandes der Impfstoffhersteller
Mobil: +43 664 544 62 90
r.gallo-daniel@oevih.at
www.oevih.at

APA OTS

Apothekerkammer: Gratulation an ÖGK-Managementteam

Branchen News vom 13.06.2019

Wien (OTS) – Im Namen der Österreichischen Apothekerkammer gratuliert deren Präsidentin Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr dem neuen Management-Team der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK).

„Ich gratuliere dem designierten Generaldirektor Mag. Bernd Wurzer sowie dem gesamten Managementteam mit Mag. Alexander Hagenauer, Mag. Georg Sima und Dr. Rainer Thomas zu deren Bestellung. Die Apotheken sind wichtige Vertragspartner für die ÖGK, ich hoffe daher auf eine konstruktive, von wechselseitigem Verständnis getragene Zusammenarbeit und wünsche den Experten bei der Umsetzung der Kassenzusammenführung viel Erfolg. Dabei muss die Gesundheit der Menschen oberste Priorität haben“, erklärt Mursch-Edlmayr.

Rückfragen & Kontakt:
Österreichische Apothekerkammer
Presse und Kommunikation
Mag. Elisabeth Ort
Tel.: 01 404 14 – 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

APA OTS

PHAGO gratuliert dem neuen Management der Österreichischen Gesundheitskasse

Branchen News vom 13.06.2019

Wien (OTS) – Der Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO gratuliert dem neuen Management der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) zu seiner Bestellung.

Mit Mag. Bernhard Wurzer an der Spitze und Mag. Alexander Hagenauer, Mag. Georg Sima sowie Dr. Rainer Thomas als dessen Stellvertreter stehen gleich vier ausgewiesene Fach-Experten dem neuen Dachverband der Sozialversicherungsträger vor. Die österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler werten dies als Signal für Stabilität.

Dass Stabilität gerade jetzt besonders wichtig sei, betont PHAGO-Präsident, Dr. Andreas Windischbauer: „Gesundheit geht jeden Österreicher etwas an. Wir erleben gerade herausfordernde Zeiten in der Arzneimittelversorgung. Die Lieferengpässe sind ein Problem für uns alle und für den Patienten. Ich gratuliere Herrn Mag. Wurzer, Mag. Hagenauer, Mag. Sima und Dr. Thomas sehr und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.“

Über Phago:
PHAGO ist eine freiwillige Interessenvertretung des österreichischen Arzneimittel- Vollgroßhandels. Dessen wichtigste Aufgabe ist die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung für Österreich. Als Rückgrat der Arzneimittelversorgung kümmert sich der Großhandel daher um die Planung, Abwicklung und Auslieferung von 20 Millionen Arzneimitteln, die jedes Monat von der Industrie in die Apotheke gebracht werden müssen.

Der Großhandel lagert über 50.000 Artikel von mehr als 2.000 Lieferanten. Damit bündelt er das gesamte Arzneimittel-Sortiment, um jederzeit für Patienten liefern zu können. Der pharmazeutische Großhandel garantiert, dass der nationale Arzneimittelvorrat stets bereitgestellt werden kann und Arzneimittel vor Ort sind, wenn sie rasch benötigt werden.
www.phago.at

Rückfragen & Kontakt:
Für PHAGO:
Britta Blumencron Gesundheitskommunikation
Mag. Britta Blumencron
Tel. 069910112223
britta@blumencron.at

APA OTS

Mit der Reiseapotheke auf Urlaub gehen

Branchen News vom 12.06.2019

Wien (OTS) – Ob Aktivurlaub, Städtetrip oder Badeurlaub, ob Aufenthalt im eigenen Land oder Fernreise: In allen Fällen ist eine gut sortierte Reiseapotheke unverzichtbar. Österreichs Apothekerinnen und Apotheker geben wichtige Empfehlungen für die notwendigen Arzneimittel und beraten, individuell abgestimmt auf Art und Ziel des Urlaubs, zu den Themen Reisevorsorge und Impfungen.

„Alle Arzneimittel, die man immer braucht, gehören mit auf die Reise, denn nur so hat man sofort das bewährte und vertraute Medikament zur Hand. Apropos zur Hand: Diese Medikamente gehören ins Handgepäck! Vom Arzneimittelkauf im Ausland rate ich ab, da Medikamente in verschiedenen Ländern unterschiedliche Namen und Dosierungen aufweisen. Dadurch sind sie oft nur schwer oder gar nicht vergleichbar. Dazu kommen gegebenenfalls sprachliche Hürden, denn Packungsbeilagen sind immer in der jeweiligen Landessprache verfasst“, erklärt Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Dringend notwendig ist es, rechtzeitig vor Beginn der Urlaubsreise den eigenen Impfstatus überprüfen zu lassen. „Die aktuellen Entwicklungen rund um die Masernerkrankungen zeigen, wie wichtig es ist, seinen Impfstatus zu kennen. Wer auf Reisen geht, braucht neben den in Österreich empfohlenen Standard-Impfungen oft noch einen zusätzlichen Schutz. Was für welches Land sinnvoll und notwendig ist, wissen Apothekerin und Apotheker. Man sollte sich rechtzeitig informieren und impfen lassen, damit bei Antritt der Reise ein ausreichender Impfschutz gegeben ist“, ergänzt Podroschko.

Inhalt einer Reiseapotheke

Zur Standardausrüstung einer Reiseapotheke gehören Arzneimittel gegen Reiseübelkeit und Verdauungsprobleme wie Verstopfung, Durchfall und Erbrechen, gegen Schmerzen und Fieber sowie gegen Allergien und Juckreiz. Verbandszeug wie Pflaster, eine elastische Binde und Kühlkompressen sowie Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel, eine Wund- und Heilsalbe und nicht zuletzt Insektenschutz dürfen in einer Reiseapotheke ebenfalls nicht fehlen. Es empfiehlt sich darüber hinaus, Medikamente gegen Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Schnupfen sowie Augen- und Nasentropfen, ein Elektrolytpräparat, ein Probiotikum, eine Salbe gegen Prellungen und Verstauchungen sowie ein Fieberthermometer einzupacken. Der richtige, auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmte Sonnenschutz gehört ebenfalls ins Reisegepäck. Ratsam ist auch das Mitführen von medizinischen Dokumenten, wie Impfpass, Diabetikerpass oder Allergiepass. Auch die e-Card nicht vergessen!

Reiseapotheke für Kinder

Wer mit Kindern verreist, sollte die Reiseapotheke auf die Bedürfnisse der Kleinen abstimmen und Präparate speziell für Kinder gegen Fieber, Schmerzen und Erkältungskrankheiten mitnehmen. Da manche Kinder auf das Essen im Urlaubsort mit Durchfall oder Erbrechen reagieren, empfehlen die Apothekerinnen und Apotheker die Mitnahme von speziellen Elektrolyt- und Durchfallpräparaten. Auch eine gute Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor muss immer mit ins Reisegepäck.

Transport und Lagerung der Reiseapotheke

Die Reiseapotheke sollte möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt transportiert werden. Am Urlaubsort angekommen, sollten die Arzneimittel am besten in einem dunklen, trockenen Kleiderschrank deponiert werden. Auf keinen Fall der direkten Sonne aussetzen!

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Stadt oder Land: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten rund 6.000 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.400 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine zentrale Leistung der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

Rückfragen & Kontakt:
Österreichische Apothekerkammer
Mag. Elisabeth Ort
Tel.: 01/404 14 – 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

APA OTS

Juniormed – Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Branchen News vom 06.06.2019

Wien (OTS) – Kinder und Jugendliche benötigen nicht nur eine spezielle medizinische Betreuung, sondern auch für sie individuell angepasste Medikamente. In der Versorgungspraxis fehlt es allerdings oft an industriell hergestellten Fertigarzneimitteln. Hier kommt der sogenannten „magistralen Rezeptur“, einem nach Rezept individuell, händisch angefertigten Arzneimittel, eine sehr hohe Bedeutung zu. Diese Anfertigungen durch Apothekerinnen und Apotheker schließen oft Therapielücken für Kinder und Jugendliche.

Richtige Medikation für Kinder

Am 7.6. begehen in Deutschland Apotheker-Kolleginnen und -Kollegen den „Tag der Apotheke“. Er steht heuer unter dem Motto „Richtige Medikation für Kinder“. Dieser Ansatz ist auch im Projekt JUNIORMED in Österreich ein ganz wesentlicher. In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten ist es Apothekerinnen und Apothekern gelungen, ein Standardwerk von verfügbaren Rezepturen und qualitätsgeprüften Herstellungsvorschriften für die wichtigsten Indikationsgebiete in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen zu publizieren. Es versteht sich als Teil einer zukunftsweisenden Qualitätsoffensive zur Arzneimittelversorgung von Kindern und Jugendlichen, die in interdisziplinärer Kooperation das Fachwissen von Universitäten, Kinderärztinnen und Kinderärzten, Hautärztinnen und Hautärzten, Apothekerinnen und Apothekern sowie pharmazeutischen Technologinnen und Technologen vereint. Dieser praxistaugliche und nützliche Begleiter ist ein wesentlicher Beitrag zu einer Vereinheitlichung und qualitätsgesicherten Standardisierung in der täglichen Arbeit von Apothekerinnen und Apothekern und soll als Nachschlagewerk und Ideenspeicher dienen.

Apotheke – orientierungsgebende Erstanlaufstelle für Eltern

„Wir Apothekerinnen und Apotheker sorgen als „Best Point of Care“ jeden Tag für die Gesundheit der Menschen. Damit die Apotheke jene professionelle Anlaufstelle auch für Eltern und Jugendliche bleibt, wo die Anliegen der Gesundheit zu Hause sind, ist es enorm wichtig, laufend interdisziplinär zusammenzuarbeiten. Es freut mich sehr, dass wir mit JUNIORMED ein wertvolles Nachschlagewerk präsentieren können, in dem wir unsere unverzichtbare Expertise innerhalb des Gesundheitssystem zeigen und so unmittelbar zum gesundheitlichen Wohle der Kinder und Jugendlichen beitragen“, zeigt sich Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, erfreut über das vorliegende Kompendium.

Kooperationspartner

Das Projekt wurde von der Österreichischen Apothekerkammer initiiert und mit folgenden Kooperationspartnern durchgeführt:

  • Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
  • Land Oberösterreich
  • Oberösterreichische Gebietskrankenkasse
  • Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde
  • SALK-Paracelsus Medizinische Privatuniversität
  • Universität Innsbruck

Weiterführende Informationen:

www.juniormed.at

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Stadt oder Land: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten rund 6.000 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.400 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine zentrale Leistung der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

Rückfragen & Kontakt
Österreichische Apothekerkammer
Mag. Elisabeth Ort
Tel.: 01/404 14 DW 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

APA OTS

Apothekerkammer: Gratulation an Bundesministerin Brigitte Zarfl

Branchen News vom 04.06.2019

Wien (OTS) – Im Namen der Österreichischen Apothekerkammer gratuliert deren Präsidentin Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr Frau Dr. Brigitte Zarfl zur heute erfolgten Ernennung zur Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz.

„Ich sehe die Angelobung von Frau Dr. Zarfl als verdiente Bestätigung ihres bisherigen Wirkens und mit Recht als Vertrauensvotum für verantwortungsvolle Regierungsarbeit. Sie kennt das Arbeits- und Sozialressort bestens und war auch als Sektionschefin parteiübergreifend anerkannt. Die Österreichische Apothekerkammer hat sich zuletzt bei zahlreichen gesundheitspolitischen Themen, die sich auch im Regierungsprogramm 2017 – 2022 wiederfinden, stark engagiert. Ich hoffe auf die Fortsetzung einer erfolgreichen, von wechselseitigem Verständnis getragenen Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsressort und wünsche der neuen Frau Bundeministerin alles Gute und viel Erfolg“, erklärt Mursch-Edlmayr.

„Die Österreichische Apothekerkammer bedankt sich bei Vorgängerin Mag. Beate Hartinger-Klein für die gute Zusammenarbeit“, ergänzt Vizepräsident Mag. pharm. Raimund Podroschko.

Rückfragen & Kontakt:
Österreichische Apothekerkammer
Presse und Kommunikation
Mag. Elisabeth Ort, Wolfgang Müller, MA
Tel.: 01 404 14 – 600
Mobil: 0664 16 15 849
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

APA OTS

Apothekerinnen und Apotheker sagen „Don’t smoke“

Branchen News vom 29.05.2019

Wien (OTS) – Rauchen zählt nach wie vor zu den größten Risikofaktoren für Erkrankungen der Atmungsorgane und Herz-Kreislauferkrankungen. Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai verweist die Österreichische Apothekerkammer auf das Volksbegehren “Don’t smoke” und tritt für eine Verbesserung des Nichtraucherschutzes ein.

Rauchen ist unverändert der größte Risikofaktor für Lungenerkrankungen. Nach Angaben der Österreichischen Krebshilfe sind 90 Prozent der Lungenkrebspatienten Raucher, Exraucher oder Passivraucher. Doch damit nicht genug: Jahrelanges Rauchen stellt eine generelle Belastung der Atmungsorgane dar und kann z.B. eine chronische Bronchitis, Asthma oder chronisch obstruktive pulmonale Erkrankungen (COPD) verursachen.

„Rauchen gefährdet unsere Gesundheit – das ist weithin bekannt. Allerdings unterschätzen viele Menschen die negativen Folgen des Passivrauchens. Ein umfassender Nichtraucherschutz würde auch jene schützen, die dem Rauch unfreiwillig ausgesetzt sind“, erklärt Mag. pharm. Susanne Ergott-Badawi, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer. „Die Österreichische Apothekerkammer verweist daher auf das Volksbegehren “Don’t smoke” und fordert eine Verbesserung des Nichtraucherschutzes.“

Hilfe aus der Apotheke

Doch unabhängig von den gesetzlichen Bestimmungen zum Rauchen trägt auch jeder selbst die Verantwortung für seine Gesundheit und die seiner Angehörigen. Deshalb fassen viele Menschen für sich den Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören. Leider häufig ohne langfristigen Erfolg. „Sich das Rauchen abzugewöhnen, schafft man alleine nur schwer – leichter geht es mit der Unterstützung durch geschulte Apothekerinnen und Apotheker“, weiß Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Die Apothekerinnen und Apotheker wissen um die gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Rauchens sowie Passivrauchens auf die Gesundheit und bieten Aufhörwilligen professionelle Hilfestellung an. Eine Nikotinersatztherapie hilft zusätzlich, dem Glimmstängel Lebewohl zu sagen – ohne Nebenwirkungen eines Nikotinentzugs wie Nervosität oder Gewichtszunahme. Allerdings: „Für die richtige Anwendung der Produkte empfiehlt sich ein Beratungsgespräch in der Apotheke, auch um das für den jeweiligen Raucher geeignete Nikotinersatzmittel zu finden. Apothekerinnen und Apotheker verfügen über viel Erfahrung in der Raucherberatung und stehen bei diesem schweren Schritt unterstützend zur Seite“, erklärt Ergott-Badawi.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Stadt oder Land: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten rund 6.000 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.400 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine zentrale Leistung der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

Rückfragen & Kontakt:
Österreichische Apothekerkammer
Mag. Elisabeth Ort | Mag. Sabine Figo-Pichler
Tel.: 01/404 14 DW 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

APA OTS

Pharmazeutische Dienstleistungen können Arzneimitteltherapiesicherheit verbessern

Branchen News vom 27.05.2019

Berlin/Meran (ots) – Die Apotheker wollen in Zukunft mehr pharmazeutische Dienstleistungen anbieten, sofern diese angemessen honoriert werden. „Die Arzneimitteltherapie wird immer komplexer. Gleichzeitig sind immer mehr Patienten von der Arzneimitteltherapie überfordert. Mit pharmazeutischen Dienstleistungen können Apotheker die Arzneimitteltherapiesicherheit – kurz AMTS – nachhaltig verbessern“, sagte Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK) gestern zur Eröffnung des internationalen Fortbildungskongress pharmacon.

Aus Sicht der BAK könnten unter anderem folgende pharmazeutische Dienstleistungen die Versorgung verbessern:

– Reduktion von AMTS-Risiken für definierte Risikokonstellationen wie z.B. multimorbide Patienten
– Lückenlose Weiterversorgung bei Arzneimitteln, die auf Patientenebene zurückgerufen und ausgetauscht werden müssen
– Maßnahmen zur Prävention und Früherkennung von Erkrankungen
– Verbesserung der Umsetzung der Arzneimitteltherapie bei schwierig anzuwendenden Darreichungsformen  oder sehr teuren Arzneimitteln
– Förderung der Therapietreue bei Dauertherapien
– Vermehrte Verbreitung und Verwendung von qualitativ guten Medikationsplänen
– Qualitätsverbesserung der Selbstkontrollen zur Begleitung der Arzneimitteltherapie.

Grundlage der pharmazeutischen Dienstleistungen ist ein standardisiertes und strukturiertes Vorgehen in der Apotheke. Dazu gehören das persönliche Gespräch des pharmazeutischen Personals mit dem Patienten, die systematische Erfassung und Analyse aller Arzneimittel des jeweiligen Patienten sowie Elemente der Medikationsanalyse bzw. des Medikationsmanagements.

Weitere Informationen unter www.abda.de

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Reiner Kern, Pressesprecher, Tel. 030 40004-132, presse@abda.de

Dr. Ursula Sellerberg, Stellv. Pressesprecherin, Tel. 030 40004-134, u.sellerberg@abda.de

APA OTS

Arzneimittelproduktion: Standort Europa stärken!

Branchen News vom 23.05.2019

Apothekerkammer präsentiert Forderungskatalog anlässlich EU-Wahl

Wien (OTS) – Österreichs Apothekerinnen und Apotheker fordern anlässlich der EU-Wahl am Sonntag die Schaffung von Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene, die eine Stärkung der Arzneimittel- und Wirkstoffproduktion innerhalb Europas ermöglichen. Damit sollen Liefer- und Versorgungsengpässe weitestgehend verhindert werden. „Zur Sicherstellung der Verfügbarkeit von Arzneimitteln müssen Maßnahmen gesetzt werden, die Lieferengpässe möglichst verhindern. Derartige Engpässe werden häufig durch Produktionsausfälle, Rohstoffprobleme oder das niedrige Arzneimittelpreisniveau in Österreich verursacht und entwickeln sich immer mehr zu einem europäischen und innerstaatlichen Problem. Eine der Ursachen ist die Verlagerung der Herstellung von Arzneimitteln und Ausgangsstoffen in Drittländer. Hier muss man ansetzen. Die Produktion muss zurück nach Europa“, betont Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Eine weitere Forderung der 6.000 Apothekerinnen und Apotheker in Österreich ist jene nach Aufrechterhaltung einer „Generaldirektion Gesundheit“ innerhalb der EU-Kommission mit Zuständigkeitsbereich Arzneimittelrecht, Berufsrecht der Gesundheitsberufe sowie Medizinproduktrecht. „Das menschliche Leben und die menschliche Gesundheit stellen das höchste Schutzgut im Wertesystem der Europäischen Union dar. Die Gesundheitspolitik, die Verwaltung des Gesundheitssystems und der medizinischen Versorgung liegen in der Verantwortung der Mitgliedstaaten. Die Europäische Union soll die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten fördern und ihre Tätigkeit unterstützen“, führt Kammeramtsdirektor Dr. Hans Steindl aus. Dieser Subsidiaritätsgrundsatz dürfe aber nicht durch Binnenmarktaspekte abgeschwächt werden.

Darüber hinaus beinhaltet der Forderungskatalog der Österreichischen Apothekerkammer die Bewahrung der Freiberuflichkeit und Unabhängigkeit der Gesundheitsberufe. Dazu Steindl: „Nur so können der hohe Patientenschutz und die Arzneimitteltherapiesicherheit in Europa gewährleistet bleiben.“

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Apothekerkammer
Wolfgang Müller
Tel.: 01/404 14 – 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

« Vorherige SeiteNächste Seite »