Artikel in Kategorie Gründerservice & Apo-Übernahme

Hauser Wolfgang

Nachfrage an Apothekenkäufen wird steigen

von Hauser Wolfgang am 20.04.2015 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Die wirtschaftliche Lage bei Österreichs Apotheken zwingt immer mehr Apotheken Ausgaben-seitig entsprechende Überlegungen und Maßnahmen zu ergreifen. Auf der Suche nach Einsparungspotentialen nähern sich immer mehr Apotheken dem Tabu-Thema der Personalkosten. Viele erkennen dabei, dass die größte Ausgabenposition die Entlohnung des pharmazeutischen Personal ausmacht. 

Was in der jüngsten Vergangenheit sich bereits merklich gezeigt hat, wird auch für die Zukunft zunehmend ein probates Mittel um die angespannte Kostenseite zu entschärfen. Viele Apotheken sind, ob freiwillig oder unfreiwillig, dabei den Bedarf an Pharmazeuten-Zehntel zu überprüfen und wenn möglich auch zu reduzieren.

Umgerechnet auf Österreichs Apotheken könnte sich folgender Trend abzeichnen. Wenn bei angenommenen 1.000 Apotheken im Durchschnitt lediglich drei Zehntel von Pharmazeuten eingespart werden, bedeutet dies gesamt 3.000 eingesparte oder freigesetzte Pharmazeuten-Zehntel. Dies wiederum bedeutet 300 (!) eingesparte bzw.freigesetzte ganztags Pharmazeuten (also zehn Zehntel) Berücksichtigt man, dass pharmazeutisches Personal nicht immer zehn Zehntel arbeiten, kann man sich sehr leicht vorstellen, dass es sich künftig durchaus auch um 500 – 600 Pharmazeuten ohne Beschäftigung handeln könnte.

Der beste Schutz bei diesem zu erwartenden Trend nicht unter die Räder zu kommen, ist der Weg hin zu einer eigenen Apotheke via Neu-Gründung oder Übernahme einer bestehenden Apotheke. Neukonzessionen sind vom Volumen her natürlich begrenzt. Bleibt also noch die Übernahme von bestehenden Apotheken. Die Pharmazeuten wissen, dass sie sich diesem Ausleseverfahren entziehen können, indem sie den Weg in die Selbständigkeit wählen. Als Apothekeneigentümer ist man von etwaigen Personalreduktionen nicht betroffen, da man ja die Seiten gewechselt hat.

Als ApothekenCOACH kann ich bereits eine verstärkte Nachfrage feststellen.

 

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Hauser Wolfgang

Nächstes Apotheken-Gründer-Seminar —- am 11.11.2014 —-

von Hauser Wolfgang am 13.10.2014 in Gründerservice & Apo-Übernahme

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Nach vielfachen Wunsch findet am 11. Nov. 2014 das nächste APOTHEKEN GRÜNDER SEMINAR statt.

Achtung:

Den Wunsch nach Selbständigkeit tragen nach wie vor viele Kollegen und Kolleginnen in sich. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten sollte dieser Schritt professionell vorbereitet sein. Aus den zahlreichen ApothekenCOACH©-Gründungsberatungen wissen wir, dass der Weg in die Selbständigkeit mit unzähligen Fragen verbunden ist:

Welcher Kaufpreis ist der Richtige?
Wie berechnet man den richtigen Kaufpreis?
Ist eine Apotheke heute überhaupt noch profitabel zu führen?
Macht eine eigene Apotheke wirtschaftlich überhaupt noch Sinn?
Wie viel Eigenkapital muss ich aufbringen?
Was ist besser: Neugründung oder Übernahme?
hier geht’s zur gesamten Auflistung

Um die Qualität des Seminars sicherzustellen ist die Teilnehmerzahl streng limitiert. Die Plätze sind heiß begehrt und sind sicher sehr schnell belegt.
Also jetzt anmelden und Ihre Teilnahme sichern.

>>> ALLE INFORMATIONEN AUF EINEN BLICK <<<

Sie haben Fragen?
dann direkt wenden an: wolfgang.hauser[ät]apothekencoach.com

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Hauser Wolfgang

Nächstes Apotheken-Gründer-Seminar findet am 18. März statt

von Hauser Wolfgang am 16.12.2013 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Nach vielfachen Wunsch findet am 18. März 2014 das nächste APOTHEKEN GRÜNDER SEMINAR statt.

Achtung:

Den Wunsch nach Selbständigkeit tragen nach wie vor viele Kollegen und Kolleginnen in sich. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten sollte dieser Schritt professionell vorbereitet sein. Aus den zahlreichen ApothekenCOACH©-Gründungsberatungen wissen wir, dass der Weg in die Selbständigkeit mit unzähligen Fragen verbunden ist:

  • Welcher Kaufpreis ist der Richtige?
  • Wie berechnet man den richtigen Kaufpreis?
  • Ist eine Apotheke heute überhaupt noch profitabel zu führen?
  • Macht eine eigene Apotheke wirtschaftlich überhaupt noch Sinn?
  • Wie viel Eigenkapital muss ich aufbringen?
  • Was ist besser: Neugründung oder Übernahme?
  • hier geht’s zur gesamten Auflistung 

Um die Qualität des Seminars sicherzustellen ist die Teilnehmerzahl streng limitiert. Die Plätze sind heiß begehrt und sind sicher sehr schnell belegt.
Also jetzt anmelden und Ihre Teilnahme sichern.

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Hauser Wolfgang

NEU – Apotheken-Gründer-Seminar (limitierte Plätze)

von Hauser Wolfgang am 16.10.2013 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Nach vielfachen Wunsch findet am 12. November das NEUE Apotheke-Gründer-Seminar statt.
Das nächste Mal erst wieder im Frühsommer 2014!

Den Wunsch nach Selbständigkeit tragen nach wie vor viele Kollegen und Kolleginnen in sich. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten sollte dieser Schritt professionell vorbereitet sein. Aus den zahlreichen ApothekenCOACH©-Gründungsberatungen wissen wir, dass der Weg in die Selbständigkeit mit unzähligen Fragen verbunden ist:

  • Welcher Kaufpreis ist der Richtige?
  • Wie berechnet man den richtigen Kaufpreis?
  • Ist eine Apotheke heute überhaupt noch profitabel zu führen?
  • Macht eine eigene Apotheke wirtschaftlich überhaupt noch Sinn?
  • Wie viel Eigenkapital muss ich aufbringen?
  • Was ist besser: Neugründung oder Übernahme?
  • Neugründung oder Übernahme? “Vor und Nachteile; Chancen und Risiken!”
  • Wie kann ich das unternehmerische Risiko möglichst gering halten?
  • Was ist alles bei der Finanzierung zu beachten?
  • Wie wähle ich die richtige Bank für mich aus?
  • Woran erkenne ich die Qualität eines Finanzierungsangebots?
  • Wie berechne ich den tatsächlichen Finanzierungsbedarf bzw. Kapitalbedarf?
  • Worauf muss ich bei der Standortauswahl achten?
  • Was zeichnet einen guten Standort aus?
  • Soll ich den Standort mieten oder kaufen?
  • Was soll ich in der Zusammenarbeit mit dem Großhandel beachten?
  • hier geht’s zur gesamten Auflistung 


Achtung
:

Um die Qualität des Seminars sicherzustellen ist die Teilnehmerzahl streng limitiert. Die Plätze sind heiß begehrt und sind sicher sehr schnell belegt.
Also jetzt anmelden und Ihre Teilnahme sichern.

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dann direkt wenden an: wolfgang[ät]hauser.ag

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Hauser Wolfgang

Wieviel Eigenkapital bei der Apotheken-Gründung?

von Hauser Wolfgang am 16.10.2013 in Finanzierung & Finanzdienstleistung, Gründerservice & Apo-Übernahme

Die Eigenkapital – Anforderungen an die Apotheken-Käufer werden zunehmend größer. Dies liegt einerseits an den immer höheren bzw. grenzwertigen Kaufpreisen und andererseits an der Tatsache, dass Banken die Sicherheit in einem Apotheken-Investment nach unten korrigiert haben.

Dies führt am Finanzierungsmarkt dazu, dass die Anzahl an Banken, welche sich um Apotheken-Finanzierungen bemüht haben, signifikant abgenommen hat. Die noch interessierten Banken verlangen reichlich nach Eigenmittel

Ist es nun unmöglich ohne Eigenkapital eine Apotheke zu erwerben?
Wenn man mit den richtigen Worten mit der richtigen Bank spricht, dann ist dies sehr wohl noch möglich. Unsere tägliche Praxis beweist dies immer wieder aufs Neue.

Aber selbst wenn Sie ausreichend Eigenkapital zur Verfügung hätten, würde sich immer noch die Frage stellen, inwieweit es überhaupt sinnvoll ist die Eigenmittel einzubringen? Nun, in dem Moment, wo Sie die Eigenmittel aus Ihrer Anlage (zB: Sparbuch) abziehen, können Sie auch keinen Zinsertrag mehr generieren. D.h., Sie reduzieren auf der einen Seite den Kreditbedarf (zahlen also weniger Kreditzinsen) und auf der anderen Seite haben Sie entgangene (Spar-)Zinsgewinne.

Die Kreditzinsen helfen Ihnen das steuerliche Ergebnis zu optimieren, was sehr vorteilhaft ist. 

Ob Sie nun die Eigenmittel (wenn vorhanden) einbringen wollen oder nicht, ist nicht nur eine mathematische Frage, sondern auch eine Frage der Persönlichkeitsstruktur.

In jedem Fall muss sich ein Business auch dann rechnen, wenn Sie die gesamte Kaufsumme mit Fremdkapital bestreiten. 

 

Mehr dazu auch im Videokurs: „Die 11 fatalsten Fehler bei der Apotheken-Gründung!“

 

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Hauser Wolfgang

Die 11 fatalsten Fehler bei der Apotheken-Gründung

von Hauser Wolfgang am 12.09.2013 in Gründerservice & Apo-Übernahme

„Die 11 fatalsten Fehler bei der Apotheken-Gründung und wie Sie diese erfolgreich vermeiden!“

Die Anforderungen an eine erfolgreiche Apotheken-Leitung haben sich in den vergangenen 10-20 Jahren signifikant geändert. Damit ändern sich auch die Anforderungen für Apotheken -Gründer signifikant.

Aus unserer Sicht gibt es vor allem 11 große und letztendlich fatale Fehler bei der Apotheken-Gründung. Jeder einzelne Fehler hat für sich alleine das Potential zum wahrhaften Spielverderber zu werden. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um eine Neukonzession oder einer Konzessionsübernahme handelt.

Wenn Sie sich mit dem Gedanken auseinandersetzen sich als ApothekerIn selbständig zu machen. Dann sollten Sie sich unbedingt das extra dafür produzierte VIDEO ansehen.

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Hauser Wolfgang

Würden Sie sich heute nochmals als Apotheker selbständig machen?

von Hauser Wolfgang am 20.08.2013 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Genau diese Frage stellen sich viele junge Pharmazeuten. Aus gutem Grund. Es liegt viel Unsicherheit in der Luft. Es ist an der Zeit, einen klaren Blick auf dieses Thema zu richten. Wer könnte den künftigen Apothekern beim Schritt in die Selbständigkeit bessere Tipps geben als Sie?! Als unbestechliche Instanz, völlig unabhängig und als absoluter Praktiker. Als voll- und letztverantwortlicher  Apotheken-Unternehmer eben!

Vorab ein herzliches Dankeschön an all jene, die bereits ihre Tipps und ihre Meinung für künftige Apotheken-Gründer abgegeben haben. Die gesamten Umfrage – Ergebnisse mit ALLEN Anregungen werden wir Ende August veröffentlichen. Soviel kann ich jetzt schon sagen: Die bisherigen Tipps und Anregungen haben es wirklich in sich und sind ganz eindeutig aus der Rubrik „Klartext!“

>>> Zum Fragebogen <<<

Hier bereits ein kleiner Auszug der bereits laufenden Umfrage:

Meine  Tipps für künftige selbständige Apotheker/innen:

  • „Haben sie keine Illusionen. Sie werden mehr arbeiten für weniger Geld“
  • „Orte mit Frequenz und Zukunft als Standort wählen“
  • „In mehreren Apotheken Dienst machen! So sammelt man Routine, Erfahrungen und erhält auch wirtschaftliche Einblicke“
  • „Machen sie sich gefasst, dass sie in Zukunft zum Teil Tag u. Nacht arbeiten müssen (Nachtdienste)“
  • „nicht mit zu geringer Anzahl zu versorgender Personen beginnen, in der Hoffnung alteingesessenen Apotheken das Wasser abgraben zu können“
  • „Die Selbstständigkeit ist verbunden mit hohen finanziellen Belastungen und noch höherem persönlichem Einsatz, welcher zum Gelingen unumgänglich ist. Daher sollte man sich (bei mehreren Beratern) informieren und die eigene zukünftige Lebensqualität bei der Planung nicht vergessen. Auch die Wahl der (Finanz-)Partner sollte gut bedacht sein“
  • „Frage: Kann ich selbstständig werden, ohne eine Marionette von einem GH oder einer Bank zu werden?“
  • „Mit unabhängigen Leuten, die wirklich Branchenerfahrungen haben, zusammen arbeiten und nicht mit irgendwelchen „Möchtegerns“, die sich gegenseitig die Geschäfte zuschieben.“
  • „Werden Sie nur selbständig, wenn Sie risikobereit sind und Ihre Familie mitmacht“

Ende August werden wir eine vollständige Auflistung mit ALLEN Tipps veröffentlichen.
An all jene die sich dem Fragebogen noch nicht widmen konnten, ersuche ich nun auch um Meinungsäußerung und um ihre wertvolle Erfahrung als selbstände(r) ApothekerIn.

Der kurze Fragebogen benötigt zum Ausfüllen nicht mehr als zwei Minuten Zeit. Sie haben hier die Möglichkeit „Klartext“ zu sprechen und brauchen sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Von bewährten Praktikern Tipps zu erhalten ist unbezahlbar für künftige Apotheker.

>>> Zum Fragebogen <<<

Bitte helfen auch Sie mit, einen repräsentativen und unabhängigen Blick auf das Thema Apotheken-Gründung zu erreichen.

Danke

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Wilke Jens

Businessplan – der Routenplan für erfolgreiche Apotheken (Teil 1)

von Wilke Jens am 26.02.2013 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Wer eine Tour in den Bergen plant, bereitet sich vor. Das Ziel wird – entsprechend der eigenen aktuellen Vorbereitung und Fitness – ausgewählt, die Route geplant, möglich Gefahren am Weg zum Gipfel analysiert, die erforderliche Ausrüstung zusammengestellt und gecheckt, die richtige Verpflegung vorbereitet, der Rucksack gepackt. Das Abenteuer Berg kann starten.

Die Gründung des eigenen Unternehmens, der eigenen Apotheke (unabhängig davon, ob Neugründung oder Übernahme) kann zweifelsfrei als das wohl größte und wichtigsteAbenteuer“ in im Leben einer Apothekerin, eines Apothekers,  bezeichnet werden.

Was am Berg als selbstverständlich und überlebensnotwendig erachtet wird  – optimale Planung, gewissenhafte Vorbereitung und entsprechende Ausrüstung, wird von vielen angehenden UnternehmerInnen im Apothekenbereich in seiner Wichtigkeit unterschätzt:

Der Businessplan – der Routenplan durch das oft steile und schwierige unternehmerische Gelände. Für viele mag allein der Besitz einer Konzession der Garant für den wirtschaftlichen Erfolg seiner Apotheke sein – dem ist schon lange nicht mehr so. Die wirtschaftliche Wetterlage ist – auch im Apothekenbereich – deutlich unbeständiger, rauher und ungemütlicher geworden.  Die Erfahrungen zeigen deutlich: wer die Gründung seiner eigenen Apotheke gut, umsichtig und intensiv plant, steigert die Chancen auf den persönlichen Geschäftserfolg – und das deutlich.

Der Businessplan ist wie ein Steigeisen. Er gibt auch im steilen und eisigen Gelände Halt und bietet Schutz vor einem möglichen Absturz. Der Businessplan bildet DAS Fundament Ihrer Unternehmensgründung. Er analysiert  – ganz spezifisch und individuell auf Ihr Projekt bezogen – die individuellen Rahmenbedingungen, Risiken, Chancen, Herausforderungen. Erst nach der Analyse von Markt, Potenzial, Kosten, Finanzen, Liquidität u.a. wird klar, ob Ihr Vorhaben gelingen kann.

Der Businessplan ist Ihre Karte auf dem Weg zum Gipfel. Der Businessplan ist der erste Schritt zum erfolgreichen Unternehmertum.

Planen Sie gut, es wird vermutlich Ihre wichtigste und längste Tour werden – gerne unterstützen wir Sie dabei.

to be continued …

 

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Ridißer Johann

Apothekengründung: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

von Ridißer Johann am 26.02.2013 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Die mittlerweile wieder gute volkswirtschaftliche Entwicklung, das weiterhin zunehmende Gesundheitsbewusstsein der Österreicher und die derzeit besonders niedrigen Kosten für Kreditfinanzierungen sind optimale Voraussetzungen für die Eröffnung einer neuen bzw. die Übernahme einer bestehenden Apotheke.
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Die Krise ist vorbei

Die hervorragende Entwicklung der europäischen Börsen im vergangen Jahr wurde durch einen sehr positiven Jänner fortgeführt. Auch wenn es immer noch viele Baustellen im Euroraum gibt so darf man zumindest davon ausgehen, dass das Schlimmste bereits überstanden ist. Zu spüren ist dieser Umstand auch in der deutlich ansteigenden Zuversicht der Menschen. Über verschiedene in der jüngeren Vergangenheit berichtete „Horrorszenarien“ ist in den Medien nur mehr selten etwas zu hören und die Bevölkerung blickt wieder positiver in die Zukunft.
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Steigendes Gesundheitsbewusstsein

Der Trend der letzten Jahre hält an. Die Menschen achten nicht nur mehr auf  ihre Gesundheit sondern sie sind auch bereit dafür aktiv etwas zu tun. In diesem Zusammenhang sind viele offen für professionelle Unterstützung – wie z.B. durch kompetente Apotheker die ihre Aufgabe nicht nur in der Ausgabe von Rezepten sehen. Gerade in diesem Bereich der Gesundheitsunterstützung verbirgt sich großes Potential.
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Historisch niedrige Kreditkosten

Die Zinsen für Kreditfinanzierungen befinden sich auf dem historisch tiefsten Niveau aller Zeiten. Diese Tatsache ist gerade für Apothekengründer bzw. -übernehmer besonders erfreulich, weil dadurch die zumeist verhältnismäßig hohen Investitionskosten schnell amortisiert werden können. Mit speziellem Verhandlungsgeschick ist es auch möglich Banken dazu zu bringen die aktuell niedrigen Zinssätze längerfristig zu fixieren. Dies ist vor allem für jene Unternehmer wichtig, die auch in den kommenden Jahren keinerlei Risiko durch mögliche Zinsanhebungen eingehen möchten.
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Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Betrachtet man die oben beschriebenen Rahmenbedingungen dann darf man diese zu Recht als „bestmöglich“ bezeichnen. Möglicherweise fehlt nun nur noch die Möglichkeit für einen neuen Apotheken-Standort bzw. die Übernahme einer bestehenden Apotheke. Sollte dies der Fall sein dann würden wir uns freuen, wenn wir Sie auch diesbezüglich unterstützen dürfen – ein Anruf genügt.

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Wilke Jens

Firmenwert von Apotheken

von Wilke Jens am 05.09.2012 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Es gibt nach wie vor viele (gute) Gründe, sich mit der eigenen Apotheke selbständig zu machen: Neben der Umsetzung der eigenen Ideen, der Verwirklichung des beruflichen Lebenstraumes, spielt natürlich auch die langfristige wirtschaftliche Perspektive eine entscheidende Rolle.

Hierbei wird allzu oft der Fokus zu stark auf den unmittelbaren operativen Output – den jährlichen Gewinn gelegt. Neben dem Jahresgewinn sollte zwingend auch der kontinuierlich steigende Firmenwert in die wirtschaftlichen Überlegungen einbezogen werden. Der Firmenwert, auch Goodwill oder Geschäftswert genannt, beschreibt vereinfacht jenen Wert, den ein Käufer bereit ist für das  Apothekenobjekt zu zahlen.

Auch wenn es bei vielen Neugründern am Beginn Ihrer Selbständigkeit noch nicht greifbar ist – auch sie betreiben ihre Apotheke auch mit  der Zielsetzung diese auch wieder (wenn auch zeitlich entfernt) zu verkaufen. Nehmen wir an, der Verkaufspreis liegt nach bspw. 15 Jahren um 1 Mio. EUR über dem damaligen Kaufpreis der Apotheke (auf Basis einer entsprechend realisierten Umsatzsteigerung im Betrachtungszeitraum) so ergibt sich rechnerisch (ungeachtet von steuerlichen Aspekten) ein monatlicher Zugewinn von rund 5.500 EUR (vor Steuern). Übrigens ein Phänomen, dass nicht zuletzt auf unserem Konzessionssystem beruht.

Diesem im wahrsten Sinne des Wortes „wertvolle“ Umstand sollte auch beim Start in die Selbständigkeit Rechnung getragen werden.

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Wilke Jens

Wann lohnt sich die Verlegung einer Apotheke?

von Wilke Jens am 22.08.2012 in Analysen, Gründerservice & Apo-Übernahme

Bei der Frage der Optimierung des Betriebsergebnisses einer Apotheke (gerade auch bei Apothekenübernahmen) wird häufig die Frage nach der Verlegung der Betriebsstätte thematisiert. Ein anderer Standort kann (!) aus den unterschiedlichsten Gründen Vorteile nach sich ziehen, u.a.:

  • Erhöhung der Kundenfrequenz durch andere Frequenzbringer (wie bspw. Lebensmittelhandel)
  • bessere Parkmöglichkeiten für Kunden
  • Abschöpfung von zusätzlicher Frequenz durch Ansiedlung an eine höher frequentierte Verkehrslage
  • leichtere Zugänglichkeit zur Apotheke
  • Vergrößerung der Geschäftslokalfläche (insbesondere Erhöhung von Frei- und Sichtwahlflächen)
  • verbesserte Außenerkennbarkeit der Apotheke
  • nähere Anbindung an vorhandene Ärzte

 

Eine gründliche und eingehende Analyse der obigen Punkte führt im Anschluss zur zentralen Frage: „Ab wann rechnet sich eine Verlegung der Apotheke? Wie
viel mehr an Umsatz und wie viele Kunden pro Tag sind notwendig?“

Folgende Fragen sind daher in einer ersten Betrachtung zu beantworten:

  • welche laufenden Kosten fallen nach einer möglichen Übersiedlung weg (bspw. Miete alt)?
  • welche neuen bzw. zusätzlichen Kosten / Investitionen entstehen (bspw. Adaptionskosten im neuen Geschäftslokal, Kauf der neuen Immobilie; Miete neu; Finanzierungskosten etc.)
  • welcher Saldo ergibt sich aus den ersten beiden Punkten p.a. (korrekte Abschreibungsdauer und Finanzierungslaufzeit beachten)?

 

Auf Basis des aktuellen Rohertrages der Apotheke und des Umsatzes pro Kunden können ein notwendiger Mehrumsatz bzw. eine notwendige Mehrfrequenz an Kunden berechnet werden. Gerade die konkret notwendige Erhöhung der Kundenfrequenz pro Tag verdeutlicht rasch die Sinnhaftigkeit einer möglichen Übersiedlung einer Apotheke.

Die Erfahrung zeigt: eine gut vorbereitete und im Vorfeld analysierte Verlegung des Standortes (Betriebsstätte) der Apotheke kann Umsatzpotenziale im deutlich zweistelligen Bereich erschließen.

Sie möchten gerne Ihren Standort analysieren? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne.

 

 

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Hauser Wolfgang

Laufend Konzessionärinnen bzw. Konzessionäre gesucht

von Hauser Wolfgang am 12.07.2012 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Wenn der Tag naht an dem sich selbständige Apotheker aus dem Berufsleben zurückziehen wollen, dann gilt es die Nachfolge gut vorzubereiten.

ApothekenCOACH begleitet zahlreiche Apotheken-Nachfolge-Lösungen.

Unsere Aufgabe besteht darin Verkäufer und Käufer der Apotheke zusammenzuführen. Wenn Sie zu den Apothekerinnen und Apothekern zählen, welche sich den Traum einer eigenen Apotheke erfüllen wollen, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir haben mehrere Apotheken deren Nachfolge nun gezielt geregelt werden soll bzw. geregelt wird.

Sie fühlen sich angesprochen, dann nehmen Sie völlig unkompliziert mit mir Kontakt auf.

wolfgang.hauser@apothekencoach.com
0662 622226

Ich sichere Ihnen äußerste Diskretion zu.

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Wilke Jens

30./31. Mai Spezialseminar ApothekenGRÜNDER

von Wilke Jens am 24.05.2012 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Den Wunsch nach Selbständigkeit tragen nach wie vor viele Kollegen und Kolleginnen in sich.
Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten sollte dieser Schritt professionell vorbereitet sein.

Aus den zahlreichen ApothekenCOACH©-Gründungsberatungen wissen wir,
dass der Weg in die Selbsständigkeit mit unzähligen Fragen verbunden ist:

  • lohnt sich eine Apotheke heute überhaupt noch?
  • wie beurteile ich die wirtschaftliche Attraktivität eines Apothekenprojektes?
  • welchen Kaufpreis kann ich (noch) zahlen?
  • soll ich neu gründen oder eine bestehende Apotheke übernehmen?
  • soll ich das Projekt alleine oder mit Partnern umsetzen?
  • worauf ist beim Kaufvertrag zu achten?
  • kann ich eine Apotheke heute überhaupt noch finanzieren? Worauf muss ich achten?
  • welche steuerlichen Aspekte muss ich bedenken?
  • welche anderen formalen Schritte sind zu beachten?
  • wie kann ich eine Apotheke ab der ersten Stunde rentabel führen?

ApothekenCOACH© liefert Antworten auf diese Fragen. Konkret, kompakt. In einem 2-tägigen Spezialseminar für ApothekenGRÜNDER. Keine graue Theorie – sondern konkrete Beispiel aus der Praxis.

Maßgeschneidert für alle KollegInnen, die den Wunsch nach der eigenen Apotheke realisieren wollen und dies erfolgreich von der ersten Stunde an.

mehr unter http://www.apothekencoach.com/spezialseminar-apothekengruender/

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Wilke Jens

ApothekerIn für Neuansuchen gesucht

von Wilke Jens am 10.04.2012 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Sie wollen sich endlich mit Ihrer eigenen Apotheke selbständig machen? Idealerweise mit einer neu zu gründenden Apotheke?

Wir von ApothekenCOACH sind aktuell in ein Projekt involviert, bei dem es um ein Ansuchen für eine neu zu gründende Apotheke geht.
Wenn Sie sich gerne Ihre eigene Apotheke im ländlichen Bereich aufbauen möchten, melden Sie sich zeitnah unter jens.wilke@apothekencoach.com
 

Ihre Anfrage bzw. Interesse wird selbstverständlich unter Wahrung größter Diskretion behandelt.

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Wilke Jens

Vorsicht vor Danaergeschenken!

von Wilke Jens am 20.03.2012 in Beratung, Gründerservice & Apo-Übernahme

Aus der griechischen Mythologie rund um Troja und das trojanische Pferd wissen wir, dass Geschenke durchaus unheilvoll sein können. Wachsamkeit und gesunde Skepsis gegenüber verlockenden Angeboten jeglicher Art sind daher insbesondere bei KollegInnen beim Schritt in die Selbständigkeit angebracht.

Prominentes Beispiel: „Apotheken-EDV“. Jeder Apothekenbetrieb benötigt sie, die sogenannte „Stützung“ der EDV (Hard- und Software) durch Lieferanten ist daher eine Konstellation, die am Markt häufig vorgefunden wird.

Der berechtigter Glaube seitens des Käufers, dass so alles in der Organisation viel unkomplizierter zu regeln sei, dass dem Gründer sicherlich nur das betriebswirtschaftlich optimalste empfohlen wird und dass der Lieferantenpartner doch sicher auch ob seiner Größe viel bessere Konditionen beim Einkauf von Hardware erzielen könne, trüben den Blick auf die Wirklichkeit, die meist erst später ans Tageslicht tritt.

Die Konsequenzen:

  1. Abhängigkeitsverhältnis      über mehrere Jahre (zum Teil deutlich über die Abschreibungszeit der Investition hinaus!)
  2. deutlich schlechtere Position bei anderen Verhandlungsthemen
  3. betriebswirtschaftlicher  Schaden in der Gesamtbetrachtung durch deutlich schlechtere Konditionen (mehrere Prozentpunkte) in der Belieferung (auch unter Berücksichtigung von Gutschriften, die für die „EDV-Stützung“      gewährt werden)

 3 Regeln, die speziell Neugründer daher dringend beachten sollten:

  1.  genauen, realistischen Finanzierungs– und Kapitalbedarf ermitteln und überprüfen lassen
  2. Vorteilsangebote“ kritisch durchrechnen und hinterfragen
  3. Abhängigkeiten jeglicher Art mit aller Kraft von Beginn verhindern

Unternehmer zu sein, bedeutet auch frei zu sein. Für diese Freiheit lohnt es sich, kritisch zu sein! Nachrechnen lohnt sich immer – gerne unterstützen wir Sie hierbei

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Wilke Jens

Kaufpreisparameter für Apotheken

von Wilke Jens am 05.03.2012 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Für die Bewertung von Unternehmen können unterschiedlichste Verfahren, wie beispielsweise mittels Discounted Cash-Flow herangezogen werden. Für Apotheken wird im praktischen Alltag die sogenannte Multiplikatormethode, d.h. ein Multiplikator gemessen am erzielten Jahresumsatz zur Anwendung gebracht. Abhängig von unterschiedlichen Parametern liegt dieser Multiplikator in der Regel in einer Bandbreite von 0,8 bis 1,1 vom Jahresnettoumsatz.

Für die konkrete Festlegung spielen gerade aus Käufersicht folgende Faktoren zunächst im Ist- und nicht Soll-Zustand (!) eine entscheidende Rolle:

Umsatzgröße: da ein nicht unerheblicher Anteil der Kosten in der Apotheke Fixkosten, d.h. unabhängig vom Umsatz sind, wird auch tendenziell für Apotheken mit hohem Umsatz ein höherer Multiplikator angesetzt.

Umsatzstruktur: Selbstredend, dass ein höherer Privatumsatzanteil auch mit einem höheren Gesamtrohertrag (DB I) einhergeht und daher „mehr Luft“ zur Deckung der restlichen Kosten bleibt. Dieser Umstand muss zwingend in die Bewertung des Kaufobjektes einfließen. Es resultiert zudem eine größere Unabhängigkeit von gesundheitspolitisch getriebenen Veränderungen im verschreibungspflichtigen Bereich.

Standortfaktoren, –qualität: wie gut ist der Standort der Apotheke? Wie sicher ist er? Losgelöst von der Verschreibersituation können gerade zu teuer bezahlte Apotheken in klassischen „Altstadt-Lagen“ hinsichtlich der Umsatzentwicklung schnell zum Bumerang werden. Schlechte Parkmöglichkeiten bei gleichzeitig neu entstehenden oder wachsenden Einkaufszentren in Stadtrandbereich höhlen Innenstadtbereich nicht selten dramatisch aus.

Investitionszustand: wie hoch ist der aktuelle „Investitionsstau“ des untersuchten Apothekenprojektes? Mit welchen Investitionen, angefangen von EDV, über Umbau bis hin zur Betriebsstättenverlegung muss der Käufer u.U. rechnen? Dies muss zwingend in den (auch von vielen anderen Faktoren abhängigen) Gesamtfinanzierungsbedarf der Apotheke „eingepreist“ werden. Eine spätere Fremdkapitalbeschaffung endet immer bei für den Kreditnehmer unattraktiven Konditionen.

aktuelle Rentabilitätssituation: natürlich ist es für den Käufer von Vorteil, wenn die Apotheke bereits heute ein zweistelliges Betriebsergebnis erzielt. Apotheken mit geringer Ausgangsrentabilität haben zwar mehr Potential um diese „schön zu rechnen“, das Drehen an den richtigen Rentabilitätsschrauben dauert bis zur Auswirkung im Betriebsergebnis jedoch seine Zeit.

Wie man es dreht und wendet – vor dem Hintergrund wandelnder Rahmenbedingungen wird die eingehende und umfassende Bewertung von Apothekenprojekten und der anschließenden Wirtschaftlichkeitsrechnung immer wichtiger! Lassen Sie sich daher von Experten beraten – es wird einer der besten Investitionen in Ihre berufliche Laufbahn werden.

Sie haben Fragen zu einem möglichen Kaufobjekt – Kontaktieren Sie uns unter office@apothekencoach.com – wir beraten Sie gerne! Umfassend, rasch und diskret!

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Hauser Wolfgang

Käufer für interessante Apotheke gesucht

von Hauser Wolfgang am 20.02.2012 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Eine eigene Apotheke zu besitzen war immer schon Ihr Traum? Dieser Traum kann schon ganz bald Wirklichkeit werden.

Wir von ApothekenCOACH sind aktuell beauftragt, zwei Apothekenverkäufe zu begleiten bzw.  zu koordinieren. Bei beiden in den Bundesländern gelegenen Apotheken handelt es sich um Apothekenübernahmen.

Den Apothekenbesitzern liegt viel an einer engagierten, sympathischen und kompetenten Nachfolger bzw. Nachfolgerinnen – Lösung.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann melden Sie sich rasch unter wolfgang.hauser@apothekencoach.com

Ihre Anfrage bzw. Interesse wird selbstverständlich absolut diskret behandelt!

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Hauser Wolfgang

Kaufpreisbestimmung für Apotheken

von Hauser Wolfgang am 03.02.2012 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Wie errechnet sich eigentlich ein sinnvoller Kaufpreis für Apotheken? Kaufinteressenten, welche eine Apotheke kaufen wollen holen sich richtiger-weise auch noch die Meinung und Expertise von dritter Seite ein. Nicht selten werden Branchen-Insider wie bspw. der Großhandel oder Steuerberater um deren Meinung gefragt.

Erfahrungsgemäß lautet die Kernfrage der Kaufinteressenten: „Kann ich mir den Kaufpreis XY auch wirklich leisten … bzw. … ist das finanzierbar?“

Leider lautet die Antwort von Großhandel oder Steuerberater dabei all zu oft, dass dies kein Problem sei und der Preis XY in Ordnung sei! Viel zu schnell und meist ohne seriöse Detail-Berechnung wird hier Kaufinteressenten signalisiert, dass der Preis stimmig ist. Großhandel und Steuerberater nehmen gerne eine Vermittlerrolle ein und versuchen verständlicherweise auch mit dem Käufer und somit den künftigen Apothekenbetreiber nachhaltig in Geschäftsverbindung zu bleiben.

Fakt ist, wenn die Apotheke zu teuer gekauft wurde, werden die o.g. Einflüsterer und Meinungsbildner sicher keine Entschädigung bzw. Wiedergutmachung leisten. Diese Suppe muss dann einzig und alleine der getäuschte Käufer auslöffeln.

Damit es gar nicht so weit kommt, empfiehlt sich eine präzise und ganzheitliche Kaufpreisanalyse bzw. ein Gutachten erstellen zu lassen. Dieses Gutachten ist darüber hinaus ein ideales Prognoseinstrument, welches die Startphase wesentlich erleichtert. Ihre unverbindliche Anfrage richten Sie an „ anfrage@apothekencoach.com

Link:

Kaufpreisermittlung bei Apotheken

Apothekenneugründung – große Aufgabe

 

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Wilke Jens

Drum prüfe …

von Wilke Jens am 05.12.2011 in Gründerservice & Apo-Übernahme

 

wer sich ewig bindet …- der Wahn ist kurz, die Reu ist lang…“ wusste bereits Friedrich von Schiller im Lied von der Glocke. Dass dieses Sprichwort nicht nur bei der privaten Partnerwahl sondern auch bei der Wahl eines potentiellen Gesellschaftspartners bei der Gründung des eigenen (Apotheken-)Unternehmens von essentieller Bedeutung ist, unterschätzen nach wie vor viele KollegInnen am Start zur Selbständigkeit.

Allein oder mit Partner?

Mittlerweile werden mehr als die Hälfte der neu gegründeten (bzw. übernommenen) Apotheken als Personengesellschaft (meist in Form der Kommanditgesellschaft KG) geführt. Nicht selten hängt wie im Privaten auch im Unternehmerischen bei der Wahl des Partners beim „anfänglichen Werben“ der Himmel voller Geigen. Projekte werden „schön gerechnet“ (u.a. vor dem Hintergrund der Marktabsicherung des Primär-Geschäftsfeldes), vor der Vertragsunterzeichnung bemüht man sich und zeigt sich fürsorglich in allen Lebenssituationen …  – „die Reu ist lang …“ der graue Alltag, sprich die betriebswirtschaftliche Realität stellt sich häufig schneller ein als gedacht.

Drei wesentliche Fragen in Bezug auf eine mögliche Partnerwahl sollten sich daher  angehende selbständige ApothekerInnen stellen:

  1. Welchen tatsächlichen langfristigen (!) Nutzen versprechen Sie sich von Ihrem möglichen zukünftigen Partner?
  2. Welche Ziele verfolgen Sie – welche Ihr Geschäftspartner?
  3. Welche möglichen Konflikte ergeben sich aus Frage 2?

Als meistgenannter möglicher Nutzen eines Unternehmenspartners wird eine „wirtschaftliche Risikominimierung“ genannt. Diese kann – den richtigen Partner vorausgesetzt – im Wesentlichen durch Kapitaleinbringung und/oder  betriebswirtschaftliches Branchen-Know-how  des möglichen Partners erfolgen.

Die Frage lautet aber „um welchen Preis?“ Denn bei der Frage nach den Zielen der Partner gehen die Richtungen bereits sehr häufig auseinander. Während es Ihnen um die Umsetzung der eigenen Ideen, um unternehmerische, wirtschaftliche und persönliche Unabhängigkeit auf der Basis eines rentablen Unternehmens geht, könnte beim (falschen) Partner vielleicht die strategische Absicherung des Marktes (und dies zu bereits festgelegten Rahmenbedingungen) im Vordergrund stehen.

Rudern wirklich alle in die gleiche Richtung?

Angehende selbständige ApothekerInnen sollten sich immer im Klaren sein, ob das Ziel, das Unternehmen mit aller Konsequenz wirtschaftlich erfolgreich zu machen, wirklich und inbrünstig  von beiden Seiten mit „Inbrunst“ verfolgt wird.

Für die einen Routine – für die anderen der wichtigste Schritt im beruflichen Leben

Ein Wort zum Schluss: Zahlreiche der in Frage kommenden Geschäftspartner am Apothekenmarkt haben unter Umständen bereits viele Unternehmen am Markt gegründet. Wie sieht das bei Ihnen aus? Vermutlich werden Sie Ihr Lebenswerk Apotheke nur 1x gründen. Eine unabhängige Expertise, die Ihnen Klarheit über Vorteile, Nachteile, Besonderheiten und mögliche Fallen verschafft, sollten Sie in jedem Fall in Anspruch nehmen. Das Team von ApothekenCOACH© unterstützt Sie gerne bei der Beratung zum Thema Selbständigkeit – es geht um nicht weniger als Ihre berufliche Zukunft.

Viel Erfolg dabei!

 

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Wilke Jens

Apothekenkauf – oder der Ritt auf der Kanonenkugel

von Wilke Jens am 04.11.2011 in Allgemein, Gründerservice & Apo-Übernahme

 

Allseits bekannt: um sich mit einer eigenen Apotheke selbständig zu machen, gibt es zwei Möglichkeiten: kaufen oder neu gründen. Bedingt durch das („geschützte“) österreichische Apothekenwesen überwiegt der Kauf bereits bestehender Apotheken.  Hierbei ist eine – für potentielle Käufer nicht unwesentliche – paradoxe Entwicklung zu beobachten:

steigende Kaufpreise bei sinkendenden Margen

Was nach klarer Missachtung betriebswirtschaftlicher Grundregeln klingt, ist gelebte Realität. Wechselte vor rund fünf Jahren eine Apotheke noch um einen zweistelligen Prozentsatz des Jahresumsatzes den Besitzer, so stellt dies im Jahr 2011 die wohl eher die Ausnahme dar.

Die Gründe hierfür sind weniger im Glauben an das unerschöpfliche Potential des Projektes und des Marktes zu suchen, denn mehr in der Tatsache, dass aufgrund der Möglichkeit des Fremdbesitzes sich andere Marktteilnehmer der Supply Chain an Apotheken beteiligen und somit den Markt des eigenen hart umkämpften Kerngeschäftes für immer absichern. Die resultierende bescheidene gesamtbetriebswirtschaftliche Performance der gekauften Apotheke wird dabei gerne in Kauf genommen.

Was sich für den einen clever anhört, kann sich für den privaten Käufer rasch zum betriebswirtschaftlichen Fiasko entwickeln. Denn man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, wie sich – um nur ein Beispiel zu nennen – die Margen im Kassenbereich bei der nächsten Gesundheitsreform entwickeln werden.

Es ist daher gerade für angehende ApothekenGRÜNDER unerlässlich, Wissen über betriebswirtschaftlichen Kernthemen beim Apothekenerwerb zu generieren, egal ob dies die Kaufpreisanalyse, die Wahl der Finanzierung oder die Rentabilitätsverbesserungsmöglichkeiten einer Apotheke betrifft.

Wer also mehr Antworten auf die wirtschaftlichen Fragen rund um das Thema Apothekenselbständigkeit erhalten möchte, ist herzlich zu unserem Inhouse-Spezialseminar ApothekenGRÜNDER am 10. November 2011 in Salzburg eingeladen ….

Mehr zum Spezialseminar

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Wilke Jens

Spezialseminar ApothekenGRÜNDER – 10. November 2011

von Wilke Jens am 21.10.2011 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Den Wunsch nach Selbständigkeit tragen nach wie vor viele Kollegen und Kolleginnen in sich. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten sollte dieser Schritt professionell vorbereitet sein. Aus den zahlreichen ApothekenCOACH©-Gründungsberatungen wissen wir, dass der Weg in die Selbständigkeit mit unzähligen Fragen verbunden ist:

  1. lohnt sich eine Apotheke heute überhaupt noch?
  2. soll ich neu gründen oder eine bestehende Apotheke übernehmen?
  3. wie beurteile ich die wirtschaftliche Attraktivität eines Apothekenprojektes?
  4. welchen Kaufpreis kann ich (noch) zahlen?
  5. soll ich das Projekt alleine oder mit Partnern umsetzen?
  6. worauf ist beim Kaufvertrag zu achten?
  7. kann ich eine Apotheke heute überhaupt noch finanzieren? worauf muss ich dabei achten?
  8. welche steuerlichen Aspekte muss ich bedenken?
  9. welche anderen formalen Schritte sind zu beachten?
  10. wie kann ich eine Apotheke ab der ersten Stunde rentabel führen?

ApothekenCOACH© liefert Antworten auf diese Fragen. Konkret, kompakt – jetzt erstmalig auch in einem 1-tägigen Inhouse-Spezialseminar. Keine graue Theorie – sondern konkrete Beispiele aus der Praxis. Maßgeschneidert für alle KollegInnen, die den Wunsch nach der eigenen Apotheke realisieren wollen – und dies erfolgreich von der ersten Stunde an.

Erfahren Sie hier mehr zu diesem Spezialseminar ApothekenGRÜNDER ….

Link: Apothekenneugründung – große Aufgabe

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Hauser Wolfgang

Apothekenneugründung – große Aufgabe

von Hauser Wolfgang am 20.06.2011 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Die Neugründung einer Apotheke ist an eine Vielfalt von Herausforderungen geknüpft und bringt so manchen Neugründer an die persönliche Leistungsgrenze. Der Neugründer muss sein Multitalent in vielen Bereichen unter Beweis stellen:

  • Konzession
  • Firmengründung
  • Standort
  • Apothekenausstattung
  • Personal
  • Finanzierung
  • Warenbezug
  • Marketing
  • u.v.m.

Naturgemäß stellt die Unterstützung einzelner Professionisten (Steuerberater, Großhandel, etc.) durchaus eine Verbesserung der Gesamtsituation dar. Jedoch bleiben dem Apotheken-Neugründer trotzdem noch genug Geschäftsfelder und Herausforderungen übrig, die noch bewältigt werden müssen.

Aber gerade die Startphase bei der Unternehmensgründung ist von entscheidender Bedeutung. Fehler in dieser Zeit haben nicht selten lange und unangenehme Auswirkungen. Es hilft dann auch nichts, wenn der Neugründer viel gelernt hat und die Fehler nicht wieder machen würde. Denn ein weiteres Mal wird es vermutlich nicht geben!

Es ist daher ratsam, von Anfang an professionelle und vor allem ganzheitliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mit Professionisten die alle Aspekte pro-aktiv berücksichtigen und rechtzeitig einbringen. Wie dies der ApothekenCOACH, Tag für Tag für zahlreiche Apotheken macht. Ja es ist sinnvoll, bei wichtigen Projekten kein Risiko einzugehen!

Das was Apotheken – Neugründer i.d.R. nur 1x in der Karriere leisten müssen, ist die tägliche Aufgabe des ApothekenCOACH – ist unser daily business!

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Wilke Jens

Schritt in die Selbständigkeit: Neugründung oder Übernahme?

von Wilke Jens am 08.02.2011 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Die Möglichkeiten sich als Apotheker in Österreich selbständig zu machen, sind begrenzt. Wer nicht „erblich vorbelastet“ ist, hat zwei Möglichkeiten: Neugründung einer Apotheke oder Übernahme einer bestehenden Apotheke. Häufig werden wir von Apothekern mit Blick auf die Selbständigkeit gefragt, was die „bessere“ Variante sei.

Ein paar Gedanken hierzu: Neugründung bedeutet größere Unsicherheit in der zeitlichen Planung, geringere Anfangsinvestitionen (wobei auch diese bei einer Neugründung nicht unterschätzt werden sollten) und in der Regel eine längere Zeitspanne bis eine kritische Umsatzgröße erreicht wird.

Dem steht die Übernahme einer bestehenden Apotheke gegenüber. Diese ist auf Basis der aktuellen Kaufpreise für öffentliche Apotheken mit signifikant höheren Investitionen verbunden, zeitlich meist klarer eingrenz- und rascher umsetzbar. Darüber hinaus existiert bei einer bestehenden Apotheke ein Umsatz, welcher als Planungsgrundlage bereits valide Daten liefert.

Erfolgreich können beide Möglichkeiten sein. Die Frage nach der wirtschaftlichen Attraktivität ist bei beiden Varianten in erster Linie vom Potenzial des Projekts abhängig. Dieses sollte im Fall einer Neugründung mit einer sehr detaillierten Standort- und Umfeldanalyse ermittelt werden. Im Falle der Übernahme der bestehenden Apotheke sollte das zusätzlich (!) realisierbare Potenzial am Standort im Fokus liegen. Dies bestimmt aus Käufersicht wesentlich die sinnvolle Kaufpreisanalyse. Käufer sollten selbst bei den derzeit kolportierten Kaufpreisen für öffentliche Apotheken nicht vergessen: Die Mathematik hat Grenzen … Eine fundierte und unabhängig durchgeführte Kaufpreisanalyse, sowie eine Standort- Umfeld und Wettbewerbsanalyse bewahrt Sie hierbei vor bösen Überraschungen. Schließlich soll Ihr Schritt in die Selbständigkeit auf Basis einer soliden und realistischen Planung eine Erfolgsstory werden!

Alles Gute hierbei!

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Ridißer Johann

Der sichere Weg zur richtigen Kreditwahl für Apotheken

von Ridißer Johann am 29.11.2010 in Finanzierung & Finanzdienstleistung, Gründerservice & Apo-Übernahme

Genau so wie ein und das selbe Medikament bei verschiedenen Personen unterschiedliche Wirkungen auslösen kann verhält es sich mit der „Wirkung“ von ein und demselben Kredit für verschiedene Apotheken. Was für den einen beste Medizin ist, kann für den anderen im schlimmsten Fall sogar Gift sein. Daher werden im folgenden Artikel auch keine speziellen Kreditformen vorgestellt, welche (möglicherweise) zu einem bestimmten Apotheker passen könnten, sondern vielmehr der Weg zur Erlangung des bestmöglichen Apotheken-Kredites.

Möchte man als Arzt oder Apotheker herausfinden, welches Arzneimittel für den jeweiligen Patienten am geeignetsten ist – welches also nicht nur die Symptome sondern auch die Ursachen bekämpft und dadurch langfristig die größtmögliche Wirkung erzielt — so ist es unerlässlich möglichst viele Informationen über die betroffene Person zu sammeln um eine verlässliche Diagnose stellen zu können. Völlig ausser Zweifel steht, dass so eine Medikamenten-Empfehlung nur von einem unabhängigen Experten ermittelt werden kann, also beispielsweise von einem Apotheker und nicht von einem Pharmavertreter, welcher nur einer Firma verpflichtet ist.

Bei der Suche nach dem richtigen Apotheken-Kredit sollte dementsprechend genau auf diese Art und Weise vorgegangen werden. In der Praxis ist leider besonders oft zu beobachten, dass die Kreditberatung direkt von Bankmitarbeitern durchgeführt wird, welche ja mit den Angestellten von Pharmakonzernen aus dem o.a. Beispiel direkt vergleichbar sind. Eine unabhängige Kredit-Empfehlung ist in solchen Fällen daher schon von Beginn an ausgeschlossen.

Wichtige Meilensteine zum richtigen Apotheken-Kredit:

  1. Ein Beratungsgespräch sollte so früh wie möglich in Anspruch genommen werden. Am besten schon an jenem Zeitpunkt, an welchem man weiß, dass es einen Kreditbedarf in Zukunft geben wird. Auch dann, wenn die Investition vielleicht erst in drei oder noch mehr Jahren stattfinden wird.
    Werden solche Vorlaufzeiten entsprechend genützt, können enorme langfristige Einsparungen bei der späteren Finanzierung erzielt werden.
  2. Die Kreditberatung sollte von einem unabhängigen Finanzierungs-Experten durchgeführt werden, der keinem Bankinstitut verpflichtet ist. Unternehmer lassen sich ja auch gegenüber dem Finanzamt von einem unabhängigen Experten (Steuerberater) vertreten.
  3. Vor Unterfertigung von Kreditverträgen sollte man sämtliche Kreditvertragsbestimmungen (das „Kleingedruckte“) überprüfen lassen.
  4. Bestehende Kredite sollten regelmäßig überprüft werden. Was noch vor drei oder fünf Jahren gut war, könnte heute schon viel zu teuer sein.


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