Artikel in Kategorie Einkauf & Lagermanagement

Hauser Wolfgang

Warum ein zu großes Warenlager extrem teuer kommt

von Hauser Wolfgang am 20.02.2018 in Einkauf & Lagermanagement

Ein großes Warenlager wird oft als nicht sehr tragisch wahrgenommen. Ist es aber aus Ertragssicht.

Was passiert mit den verantwortlichen Überlagerpositionen? Die herkömmliche Meinung (zur Selbstberuhigung) besteht darin, dass die große Anzahl an Produkten eben nur etwas zeitversetzt, also später, über die Tara gehen und somit der einzige Nachteil der hohe Kapitalbedarf zur Finanzierung des Lagerwertes sei. Das ist nicht richtig.

Richtig ist, dass nicht benötigte Waren des Überlagers eines Tages, eines der hier genannten Schicksale erleiden wird:

  • kompletter Wertverlust durch überschreiten des Ablaufdatums
  • Rücksendung an Lieferanten mit Abschlägen von 10 – 90%
  • Abverkäufe von Ladenhütern mit massiven Ertragsverlusten
  • kompletter Wertverlust durch Schwund (Schwund steigt mit der Größe des WL)
  • viel höherer Personalbedarf als bei idealer WL-Größe

Meinen Berechnungen und Erfahrungen nach beträgt der Schaden eines Überlagers in einer Median-Apotheke ca. 50.000 EUR jährlich. Das nennt sich Opportunitätskosten = entgangener Gewinn! Bringen Sie das Warenlager in Ordnung. Fangen Sie mit diesem Prozess sofort an.

Als Einstiegsabfrage in Ihrem Warenwirtschaftssystem hat sich folgende Frage bewährt: „Welche Waren wurden in den vergangenen 12 Monaten (=vier Jahreszeiten) nicht verkauft (=null) und wieviele sind davon auf Lager?“ Diese Produkte sind offensichtlich überflüssig.

Eine weitere Frage könnten lauten: „Wie hoch war der höchste Wochenbedarf eines Produktes im vergangenen Jahr und wieviel habe ich davon auf Lager?“ Und so weiter.

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Hauser Wolfgang

Besorgniserregende Besorgerquote

von Hauser Wolfgang am 24.08.2015 in Einkauf & Lagermanagement

Die Besorgerquote ist eine oft unterschätzte Kennzahl mit überaus hoher Aussagekraft. Dabei werden idealerweise die Anzahl der (nicht lagernden) Packungen in Verhältnis zu den Kundenbesuchen in einem gewissen Zeitraum gestellt. Natürlich gibt es verschiedenste Gründe dafür. Manche mögen auch unausweichlich sein, weil man bspw. die sich oft ändernde Verschreibungspraxis von Ärzten nicht erahnen kann. 

Um so wichtiger ist es, den einzelnen Gründen nachzugehen. Aus Erfahrung können extrem rasch 50 – 65% aller Besorger-Fälle abgebaut werden. Leider wird oft „Management by Ahnungslosigkeit“ betrieben. Heißt im Klartext, dass die Gründe für das „Nichtvorhandensein“ von „benötigten“ Produkten nicht bekannt sind. Das heißt aber auch, dass das „Vorhandensein“ von „nichtbenötigten“ Produkten – also die Gründe für absurd hohe Lagerüberkapazitäten ebenfalls nicht bekannt sind. Beides raubt Ihnen Erträge. Das häufige Bestellen von Waren kostet Ihnen Kunden und das zu häufige Bestellen von nicht benötigten Waren kostet Ihnen immense Roherträge

Ab wann spricht man von einer zu hohen Besorgerquote
Sie bekommen von mir jetzt keine genaue Zahl. Denn diese würde Ihnen im Grunde nicht helfen. Zu viele verschiedene Rahmenbedingungen (Altenheime, etc.) in den einzelnen Apotheken ergeben individuelle Ergebnisse. Fest steht jedoch dass es in „keinem“ Fall über 10% und idealerweise unter 2% sein sollen.

Ich empfehle Ihnen dringend „alle“ Besorger-Fälle zu analysieren und den tatsächlichen Grund zu eruieren.

Verwenden Sie dazu eine Liste in welche all-abendlich die Gründe (oder 1x /Tag) eingetragen werden. Nur das ehrliche Eintragen der tatsächlichen Gründe hilft dabei diese Anlassfälle künftig zu vermeiden. Das bloße „Vermuten“ wird ein Besorgerproblem „nicht“ beheben können. Es ist nur mit kontinuierlichen schriftlichen Aufzeichnungen möglich.

Solange Sie sich im Stadium des „Vermutens“ – also des Nichtwissens bzw. der Ahnungslosigkeit – aufhalten, solange werden sich auch Kunden von Ihrer Apotheke abwenden und es wird sich auch parallel das Warenlager unnötig aufpumpen. Ich verspreche Ihnen atemberaubende Erkenntnisse und Erlebnisse, wenn Sie sich darauf einlassen. Sie können mir gerne davon berichten.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Von Apothekern für Apotheker: Automatisierung mit Rowa Smart

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 07.07.2015

Die Primus Apotheke im rheinhessischen Stadecken-Elsheim liegt in einer
Ortschaft mit ca. 5.000 Einwohnern. Die zehn Mitarbeiter bedienen am Tag
durchschnittlich 300 Kunden. Apotheker Dr. Roman Nagel hat sich für ein
Rowa Smart System mit den Maßen 4,80 x 1,60 x 2,50 m und einer
Kapazität von ca. 9.000 Packungen entschieden, um sein Warenlager zu
automatisieren. Er empfiehlt Rowa Smart, wenn es um eine schnelle
Installation und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geht.

Größe und Kapazität des Rowa Smart sind absolut ausreichend für unsere
Apotheke in Stadecken. Mit den 7.500 Packungen, die wir im System
lagern, können wir unsere 300 Kunden am Tag sehr gut bedienen. Unser
System arbeitet absolut zuverlässig. Davon profitieren unsere Mitarbeiter
und damit auch die Kunden.

Mit dem Rowa Smart sind die Prozesse in der Apotheke ganz einfach
geworden: sehr schlank und effizient. Die Beratung ist deutlich intensiver,
da die Ware direkt an den HV-Tisch geliefert wird.

Nachlieferungen lagern wir direkt im Automaten und ersparen uns so ein
separates Abholerregal. Auch die komplette Sichtwahl lagern wir im Rowa
Smart.

Für uns waren die schnelle Verfügbarkeit und kurze Installationszeit
wichtige Entscheidungskriterien. Nach einem Wasserrohrbruch war unsere
alte Rowa Select defekt, so dass wir schnell einen neuen Automaten
benötigt haben.

Ich bin sehr zufrieden mit dieser Entscheidung und kann Rowa Smart nur
weiterempfehlen.“

Care-Fusion

Dr. Roman Nagel, Inhaber der Primus-Apotheke Stadecken-Elsheim

 

© 2015 CareFusion Corporation oder eins der angeschlossenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

 

 

 

 

Bischoff Fritz | BD Rowa

Rent-a-Rowa: Erfahrungsbericht eines Rowa Smart Mieters

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 15.06.2015

Die Apothekerin Heike Arndt-Weyhing betreibt mit Ihrem Mann, Werner Weyhing, zwei Apotheken in Neustadt an der Weinstraße. Nachdem die größere Bavaria Apotheke bereits seit einigen Jahren mit einem Rowa System arbeitet, wurde die Winzinger Apotheke Ende 2013 mit einem Rowa Smart System ausgestattet. Dabei wurde auf das Mietmodell Rent-a-Rowa von CareFusion zurückgegriffen.

Die Winzinger Apotheke in einem Vorort von Neustadt ist eine kleinere Apotheke, die etwas über 100 Kunden/Tag bedient. Dazu kommen noch eine Altenheimbelieferung und Bestellungen übers Internet, die in der Apotheke abgewickelt werden.

Frage: Herr Weyhing, warum haben Sie sich entschieden zu automatisieren?

Weyhing: Wir sind klassische Wiederholungstäter. Das Konzept hat uns schon in der größeren Apotheke überzeugt, und wir wollten unbedingt noch einen Rowa für die Winzinger Apotheke. Wir sind zwar vergleichsweise klein, haben aber viel Betrieb und können nun mit unserem Rowa bessere Arbeitsabläufe umsetzten, insbesondere bei den Rezepten – Stichwort Rabattverträge. Unser ganzes Team hat sich auf den Rowa gefreut, der sich direkt in die Herzen der Mitarbeiter gespielt hat.

Frage: Sie haben sich für das Rowa Smart System entschieden. Was sind aus Ihrer Sicht die Vorteile?

Weyhing: Wir haben uns für den kleineren Smart entschieden, der ist von der Größe optimal für unsere Apotheke. Aktuell lagern wir etwa 7.500 Packungen im Automaten. Der Automat passt perfekt in die Apotheke – auch ohne Umbau. Und an einer Ausgabestelle hat sich ein neuer Arbeitsplatz für die Bestellungen entwickelt – die Mitarbeiterin kann nun alles abwickeln, ohne ihren Stuhl zu verlassen.

Frage: Sie haben Ihren Automaten gemietet. Warum?

Weyhing: Da wir unsere größere Apotheke vor einigen Jahren aufwändig umgebaut und automatisiert hatten, wollten wir die finanzielle Belastung möglichst gering halten und die Liquidität im Tagesgeschäft erhalten. Mit der Möglichkeit der Miete mussten wir keinen weiteren Kredit aufnehmen. On-Top kommt noch die Tatsache, dass bei Rent-a-Rowa Finanzierung, Produkt und Service aus einer Hand kommen und wir damit nur einen Ansprechpartner haben. Das ist wirklich sehr angenehm.

 

© 2015 CareFusion Corporation oder eine der verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten. CareFusion, das CareFusion Logo, Rowa und Rowa Smart sind Markenzeichen oder eingetragene Markenzeichen der CareFusion Corporation oder einer der Tochtergesellschaften.

Fouquet Stephan | BD Rowa

Rowa Vmotion™ in der Pharmacie Raphael Frankfurt

von Fouquet Stephan | BD Rowa am 11.05.2015

Mit Rowa Vmotion steht Apotheken ein komplett neuer Weg zu einer übersichtlicheren und flexiblen Gestaltung der Sicht- und Freiwahl offen. Die Frankfurter Pharmacie Raphael – Apotheke auf der Fressgass setzt auf die virtuelle Sichtwahl in Kombination mit einem Rowa Vmax.

Die Pharmacie Raphael von Gabor Perl befindet sich an einem exponierten Standort in der vielbesuchten Frankfurter „Fressgass“. Die Apotheke wurde 2014 in einer ehemaligen „Nordsee“-Filiale gegründet und verteilt sich jeweils zur Hälfte auf das Erdgeschoss und verbundene Kellerräume.

Automatisierung des Warenlagers

Durch die begrenzten räumlichen Ressourcen wurde die Apotheke von Anfang an mit einem automatisierten Warenlager geplant (Planung: Atelier für Raumgestaltung Erich R. Büdenbender). Perl, der in einer anderen Apotheke bereits mit einem Rowa System arbeitet, hat sich für einen Rowa Vmax mit integrierter vollautomatischer Einlagerung iProLog entschieden, um die manuellen Tätigkeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Das System mit den Abmessungen 4,60 x 1,60 x 3,10 m lagert etwa 10.000 Packungen.

Moderne Sichtwahlgestaltung

Die Apotheke mit viel Laufkundschaft lädt mit bereits von außen gut erkennbaren Sichtwahlscreens zum Betreten der Verkaufsräume ein. Auf sechs modernen „Touch-Screens“ à 55 Zoll präsentiert Perl seine OTC-Produkte in Übergröße und konnte so seine realen Sichtwahlpackungen von Anfang an auf ein Minimum reduzieren. „Die Vorteile der Lagerautomatisierung waren mir bereits durch meine Erfahrungen in der Filiale bekannt“, erläutert Apotheker Gabor Perl. „Die virtuelle Sichtwahl ist die logische Konsequenz, um die Prozesse noch weiter zu optimieren.“ Auch bei den Kunden stößt die neue Produktpräsentation auf eine positive Resonanz.

Beratungsschwerpunkt

Die Pharmacie Raphael legt ihren Schwerpunkt auf die kompetente Beratung in Sachen Arzneimittel und Kosmetik. Die Automatisierung in Back- und Frontoffice sorgt dafür, dass in der Apotheke eine entspannte und ruhige Atmosphäre herrscht. Die gut ausgeleuchtete, hauptsächlich in weiß gestaltete Offizin gibt zusammen mit der virtuellen Sichtwahl ein sehr stimmiges Gesamtbild ab.

Carefusion - Titelbild

 

Bischoff Fritz | BD Rowa

Experteninterview: 3 Fragen an Hannes Fischer

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 20.04.2015

Hannes Fischer ist Experte für PR im Gesundheitswesen. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften absolviert Fischer mehrere Stationen im Journalismus. 2005 beginnt er als Media- und PR-Manager bei STADA. 2008 gründet er eine PR-Agentur und berät Unternehmen aus der Gesundheitsbranche. Von Dental und Rx über Medizinprodukte und OTC-Marken bis hin zu Kliniken und Verbänden. Darüber hinaus lehrt Fischer Crossmedia und Agenturmanagement als freier Dozent.

1. Wie können Apotheken sich im Wettbewerb positionieren?
Der Schlüssel ist Differenzierung. Differenzierung bedeutet nicht nur ein eigenes Logo, sondern vor allem Dienstleistungen, Produkte und Wissen, das der Mitbewerb nicht bietet. Das mag auf den ersten Blick nicht sichtbar sein, spricht sich aber herum und sorgt für eine nachhaltige Positionierung.

2. Welche konkreten Maßnahmen können sie ergreifen, um sich abzuheben?
Der erste Schritt ist eine gründliche Analyse des Umfeldes – sowohl die Wettbewerber als auch die Kunden. In einem Viertel voller junger Familien ist eine Spezialisierung auf Schwangerschaft und Babys sinnvoll. Etwas Deko aufhängen und Spielsachen auszulegen reicht aber noch nicht. Bieten Sie eine Wickelecke an oder einen geschützten Stillbereich, schulen Sie Ihr Personal und versuchen Sie, die Nöte und Ängste von Schwangeren und Müttern, speziell beim ersten Kind, zu antizipieren.
Eine andere Nische können neue Produkte und Marken sein. Speziell im Kosmetikbereich gibt es eine schier unüberschaubare Vielfalt an internationalen Brands, so dass Sie einmal im Monat eine neue Marke vorstellen können. Dazu gibt es immer noch viele Nischen, die besetzt werden können.
Damit meine ich nicht Diabetiker, Neurodermitiker oder Homöopathie. Wie wäre es mit der Apotheke für Marathonläufer, die alle Produkte zum Thema hat und dazu wirklich beraten kann? Oder für gestresste Menschen? Neben den einschlägigen Produkten bieten Sie kurze Veranstaltungen an und machen einen wöchentlichen Podcast mit Tipps zu Zeitmanagement und Ernährung. Oder das Thema Abnehmen? Produkte verkaufen ist eine Sache, aber wenn Sie dazu gegen kleines Entgelt eine Laufgruppe oder Einheiten mit einem Trainer anbieten, ist der Erfolg beinahe schon garantiert. Trendthema Veganismus: in einer wöchentliche Sprechstunde klären Sie die Menschen darüber auf, was vegane Ernährung bedeutet und welche Nährstoffe – in Apothekenqualität – zugeführt werden sollten.

3. Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang eine Automatisierung des Warenlagers?
Verkaufen erfordert immer mehr begleitende Dienstleistung. Dienstleistung ist personalaufwändig. Ein automatisiertes Warenlager schafft Kapazitäten dafür und hilft, ein breites Sortiment übersichtlich und verfügbar zu halten.

 

Bischoff Fritz | BD Rowa

CareFusion investiert in das Geschäft mit niedergelassenen Apotheken in Europa

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 20.03.2015

CareFusion, eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen, wird die ARX-Gruppe übernehmen, einen langjährigen Vertriebs- und Servicepartner für die Rowa® Systeme in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Belgien, Norwegen und der französischsprachigen Schweiz.

Damit erweitert CareFusion seinen direkten Marktzugang in Europa und ist noch näher an den niedergelassenen Apotheken und Krankenhäusern vor Ort.

ARX ist seit 1996 Vertriebspartner von CareFusion | Rowa und vermarket die Rowa Systeme als Partner in den oben genannten Ländern. Auch der Vor-Ort-Service wird von ARX geleistet. Seit 2010 vertreibt ARX darüber hinaus die Pyxis® Systeme von CareFusion (Medikamentenmanagement für die Krankenhaus-Station).

Mit der Übernahme des langjährigen Partners festigt CareFusion seine Position im europäischen Apothekenmarkt und setzt gleichzeitig ein Zeichen für die Bedeutung dieses Marktes für das Unternehmen. Die Kunden in den oben genannten Ländern sind von keinen direkten Änderungen betroffen. „Mit der Ausweitung unserer Aktivitäten in Westeuropa schaffen wir uns einen direkten Zugang zu den entsprechenden Märkten und können so noch besser auf die Anforderungen der Kunden in den jeweiligen Ländern eingehen“, erläutert Dirk Wingenter, Geschäftsführer von CareFusion |Rowa. „Das ist gerade bei der Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte wichtig – und davon profitieren alle unsere Kunden weltweit.“

CareFusion geht davon aus, die Transaktion im April abzuschließen, vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen und behördlichen Genehmigungen. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

 

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Wilke Jens

Frühjahrsputz für Ihr Warenlager – Teil 2

von Wilke Jens am 16.02.2015 in Allgemein, Analysen, Einkauf & Lagermanagement

Im 1. Teil zu dieser Thematik hatten wir die 5 Zielsetzungen für den Frühjahrsputz für Ihr Warenlager und deren Nutzen besprochen. Sie erinnern sich?

  • Screening sämtlicher Lagerbewegungen eines längeren Zeitraumes
  • Aufspüren von Ladenhütern
  • Analyse von Artikeln mit zu hohem Lagerbestand
  • Analyse von Schnelldrehern
  • Besorger-, Lieferfähigkeitsanalyse

Wie setzen Sie das praktisch in Ihrer Apotheke um? Für eine flexible Auswertung empfiehlt sich eine Datenanalyse im Excel – die meisten Warenwirtschaftssysteme besitzen eine Excel-Exportfunktion, die es Ihnen erlaubt, sämtliche Daten entsprechend a) zu exportieren und b) dort nachzubearbeiten.

Welche (im Warenwirtschaftssystem vorhandenen) artikelbezogenen Daten (auf Einzelartikelebene) benötigen Sie hierzu?

  • Produktbezeichnung
  • AEP
  • aktueller Lagerstand
  • Summe Verkaufsbewegungen in Stk. (bspw. über 12 Monate)

neu zu berechnende Felder

  • durchschnittlicher Verkauf pro Monat
  • Reichweite (Lagerstand / durchschnittlicher Verkauf pro Monat)
  • Lagerwert (Lagerstand * AEP)

Excel besitzt den großen Vorteil, dass die Überschriftenzeile als Datenfilter gesetzt werden kann und so entsprechend nach bspw. folgenden Kriterien selektiert werden kann (nur eine Auswahl an ersten Auswertungsmöglichkeiten):

  • Artikel mit gar keinem Verkauf im Beobachtungszeitraum à Novität? Ladenhüter? Rückgabe? Tausch?
  • Artikel mit sehr großer Reichweite à Bevorratungsartikel? Ladenhüter? Rückgabe? Tausch?
  • Artikel mit sehr großem Lagerwert à Reduktion des Mindestlagerbestandes? Verkaufsförderung?
  • Artikel mit hoher Drehung (> 20 Verkäufe pro Monat) à Bezugsquelle? Staffelkondition beim Großhandel etc.

Wenn man die Daten entsprechend kumuliert, so erhält man sehr aussagekräftiges Bild über den „Zustand“ des derzeitigen Lagers, wie hier angedeutet als Auswertung. Analysieren Sie regelmäßig ihr Lager – es verbirgt sich weit mehr Potenzial als Sie vermuten! Alles Gute dafür!

Bsp Lager 2015 02 16

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Fouquet Stephan | BD Rowa

Apotheken-Kooperationspreis erneut an CareFusion | Rowa verliehen

von Fouquet Stephan | BD Rowa am 16.02.2015

Wie in den vergangenen Jahren wurden Apotheken im Rahmen der Coop-Study 2015 zur Entwicklung der Apothekenkooperationen befragt. Die Apotheker haben auch die Anbieter von Kommissioniersystemen bewertet.

Die Rowa® Systeme von CareFusion wurden in dieser Kategorie wie schon im Vorjahr als „Bester Automatenhersteller“ mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

Durchgeführt wurde die sechste Apothekenkooperationsstudie „Coop-Study 2015″ durch die SEMPORA Consulting in Zusammenarbeit mit dem Apotheken Management-Institut im November und Dezember 2014. Hierbei wurden die Beurteilungen von mehr als 500 Apotheken abgefragt.

Bereits im Vorjahr wählten die Apotheker CareFusion | Rowa zum „Besten Automatenhersteller“ sowie zum „Apotheken Favorit“ (2012/2013/2014). Die Kontinuität der Auszeichnungen spricht für die Verlässlichkeit der Rowa® Systeme und für eine hohe Kundenzufriedenheit.

Anlässlich der Preisverleihung auf dem Kooperationsgipfel in München bedankte sich Dirk Bockelmann, Vertriebsdirektor bei CareFusion | Rowa, für das Vertrauen, dass Apotheker bereits seit vielen Jahren in die Rowa® Systeme setzen. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und danken den Apothekern für Ihr klares Votum„, so Bockelmann. „Wir fühlen uns bestärkt in dem Ansatz, mehr als nur ein Automatenhersteller zu sein. Als Lösungsanbieter bieten wir den Apothekern ein komplettes Automatisierungskonzept vom Back-Office bis an den Handverkauf. Zugleich sehen wir den Preis als Ansporn, in Zukunft noch besser zu werden.“

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Wilke Jens

Frühjahrsputz für Ihr Warenlager – Teil 1

von Wilke Jens am 15.01.2015 in Analysen, Einkauf & Lagermanagement

 

Der Jahresbeginn eignet sich bekanntermaßen für vielerlei Dinge, die sogenannten „guten Vorsätze“ (egal ob beruflich oder privat) stehen dabei meist ganz oben. Ein betriebswirtschaftlicher Fixpunkt am Beginn des Jahres sollte (nicht nur im Rahmen oder aus Gründen der Inventur) die kritische Analyse des eigenen Warenlagers bzw. der letztjährigen Lagerbewegungen in der Apotheke sein. Gerade in wirtschaftlichen zunehmend stürmischeren Zeiten lohnt sich ein – über die täglichen Routinen hinausgehender – Blick in Tiefen der Warenwirtschaft.

5 Zielsetzungen und Ihr Nutzen

1.       Screening sämtlicher Lagerbewegungen eines längeren Zeitraumes

Hierbei sollten idealerweise die letzten 12 Monate herangezogen werden. Dadurch werden u.a. verzerrende Effekte über größere Direkteinkaufspositionen (wie Winterbevorratungen) beseitigt bzw. geglättet. Die meisten Warenwirtschaftssysteme besitzen eine (Excel-)Exportfunktion, was die Weiterverarbeitung der Daten erleichtert.

2.       Aufspüren von Ladenhütern

Ladenhüter haben aufgrund der Margenreduktion bei Retouren die allseits bekannte Eigenschaft, den Deckungsbeitrag drastisch zu reduzieren. Bei einer Marge von unter 18% im Krankenkassenumsatz schmerzt jeder noch so kleiner Retourenabzug. Gerade hier gilt: „die Summe macht’s aus …“ Bei deutlich mehr als 150.000 abgegebenen Packungen (gesamt) in der Medianapotheke über 12 Monate rinnen die Euros rascher durch die Finger als meist angenommen.

3.       Analyse von Artikeln mit zu hohem Lagerbestand

Nicht jeder Artikel muss ein klassischer Ladenhüter sein. Vor dem Hintergrund der Wichtigkeit des Themas „Liquidität“ sollte aber darauf geachtet werden, wo intelligent in das eigene Warenlager investiert wird. Hohe Kapitalbindung bei kurzer Reichweite ist ok, in Bereichen mit geringer Lagerdrehung zu vermeiden, da betriebswirtschaftlich schädigend.

4.       Analyse von Schnelldrehern

Was sind Ihre Top-Seller? Wie oft drehen sich diese? Macht es Sinn, den Einkauf dieser Artikel in Bezug auf den Lieferanten zu überdenken (Direktlieferant oder Großhandelslieferant mit Staffelkondition)? Eine parallele kritische Betrachtung jener Direktlieferanten mit niederem Einkaufsvolumen (12 Monate) sollte ebenfalls am Plan der Frühjahrskur stehen …

5.       Besorger-, Lieferfähigkeitsanalyse

Ein „verschickter Kunde“ ist ein potenziell verlorener Kunde. Verhaltensgewohnheiten von Menschen ändern sich. Waren bis dato Kunden erzogen worden für Ihre Medikamente auch schon mal ein 2. Mal in die Apotheke zu kommen, so wird mit zunehmender Mobilität und anderen Mitbewerbern der „Kampf um jeden Kunden“ überlebensnotwendig. Wer  über den angesprochenen Zeitraum kritisch seine Besorger analysiert, wird viel Potenzial für Kundenbindung entdecken – ohne dem Lager dabei zuviel „Hüftspeck“ zu verleihen …

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Rowa Vmotion™. Virtuelle Sichtwahl.

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 13.01.2015

Moderne Apotheken setzen nicht nur beim Warenlager auf Automatisierung. Auch im Bereich der Sichtwahl liegt Potenzial, um Produkte übersichtlicher und zeitgemäßer zu präsentieren und gleichzeitig Kosten zu senken.

Statt realer Sichtwahlpackungen in Regalen werden OTC- und Freiwahlprodukte den Kunden auf großen Bildschirmen präsentiert. Die Bildschirme lassen sich per „Touch“ steuern und sind mit dem Rowa Kommissioniersystem gekoppelt. Das per Touch ausgewählte Präparat wird automatisch ausgelagert und zur Tara transportiert.

Apotheken steht damit ein komplett neuer Weg zur Gestaltung ihrer Sichtwahl offen. Die Bildschirme erscheinen immer sauber und aufgefüllt und die physikalische Lagerpflege fällt weg. Sämtliche Indikationen lassen sich per Wischgestik auf allen Bildschirmen aufrufen. Für deren Gestaltung stehen Category Management Vorlagen zur Verfügung, das Design kann an die Apotheke angepasst werden.

Auch die „virtuelle“ Bestückung ist über ein cloudbasiertes Webportal einfach und flexibel, so lässt sich die Darstellung zeit- und wettergesteuert anpassen. Zusätzliche Inhalte wie Videos oder andere Werbeinhalte können individuell eingebunden werden. Die Bedienung erfolgt von einem beliebigen internetfähigen Endgerät, auch mehrere Filialen oder ein Kooperationsverbund können so zentral gesteuert werden.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Experteninterview: 3 Fragen an Sabine Herbst

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 16.12.2014

Sabine_HerbstSabine Herbst ist Inhaberin von herbst health advice, einer Unternehmensberatung im Gesundheitswesen. Herbst hat 20 Jahre praktische Erfahrung im Gesundheitswesen: Als studierte Pharmazeutin hat sie vor verschiedenen Stationen in namhaften Pharma-Unternehmen selbst in einer Apotheke gearbeitet.

Mit ihrer Erfahrung bietet sie heute eine 360 Grad Sichtweise bei der Planung und Umsetzung von Projekten im Gesundheitswesen.

1. Wie können sich Apotheken im Gesundheitsmarkt optimal positionieren?

Apotheken können Ihr Leistungsspektrum erweitern und eine aktive Rolle in der regionalen Patientenversorgung übernehmen, indem sie neue Kooperationen mit Partnern im Gesundheitswesen eingehen und gemeinsam an der Verbesserung der Versorgung arbeiten. Wichtige zukunftsweisende Projekte können z.B. das Medikationsmanagement, die Erhöhung der Compliance, Patientenscreenings, die Zusammenarbeit mit lokalen Netzwerken oder der Ausbau des Präventionsangebots sein – jeweils in enger Kooperation mit den beteiligten Ärzten. Um neue, erfolgversprechende Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, sind neben optimierten Strukturen und Prozessen, einer präzisen Strategie- und Maßnahmenplanung auch die gezielte Mitarbeiterführung und eine effektive Kundenansprache Voraussetzung.

2. Inwiefern ist die „richtige“ bzw. „optimierte“ Kommunikation mit Mitarbeitern, Kunden und anderen Marktbeteiligten dabei wichtig?

Um neue Projektideen und Veränderungsprozesse effizient umzusetzen, ist es wichtig, sowohl die eigenen Mitarbeiter als auch Projektpartner und Kunden zu gewinnen und zu begeistern. Voraussetzung ist das Gespür für die jeweiligen Bedürfnisse und Motive. Wenn ich diese kenne und berücksichtige, erreiche ich meine Partner und kann sie für neue und innovative Ideen gewinnen. Individuelles Beziehungsmanagement ist dabei der Schlüssel zum langfristigen Erfolg

3. Welche Rolle spielt dabei die Automatisierung des Warenlagers?

Um innovative Projekte in der Apotheke entwickeln und umsetzen zu können, benötigt man Zeit und Freiraum. Hierbei spielt neben der Optimierung der Apothekenstrukturen auch die Prozessoptimierung durch die Automatisierung des Warenlagers eine zentrale Rolle. Mit Automatisierung erhöht die Apotheke die Sicherheit und Effizienz in der Medikamentenversorgung und gewinnt Zeit sowohl für die Kundenberatung als auch für andere neue, herausfordernde Aufgaben.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Virtuelle Sichtwahl Rowa Vmotion™: Interview mit Dirk Bockelmann, Dirk Götze und Kay Klindwort

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 19.11.2014

Herr Götze, warum brauchen wir eine neue Sichtwahl?

Dirk Götze: Herkömmliche Sichtwahlregale sind seit Jahrzehnten im Einsatz, holen aber nicht das Optimale aus der verfügbaren Fläche heraus, denn die Sichtwahl ist die teuerste Verkaufsfläche in der Apotheke. Wir wollten Apotheken effektiver und wirtschaftlicher machen. Meine Vision ist nun Wirklichkeit: die Virtualisierung der Sicht- und Freiwahl von Apotheken. Moderne Touch-Bildschirme statt antiker Holz-Regale, lautet unsere Devise. Durch die Cloud-Lösung können die Screens von überall gesteuert werden und die Daten sind redundant gesichert. Apotheken-Kunden sind begeistert von der zeitgemäßen Optik, der Flexibilität und der Schnelligkeit, mit der sie die ihre Produkte erhalten.

Dirk Bockelmann: Beim Thema Schnelligkeit kommen wir mit ins Spiel. Unsere automatisierten Warenlager bringen die Medikamente schnell und zuverlässig an den HV-Tisch. Die Automatisierung der Sichtwahl ist der nächste und logische Schritt, um manuelle Tätigkeiten zu reduzieren und Apothekenprozesse modern und effizient zu gestalten. Die Technologien von View’n’Vision ergänzen unser Produktportfolio und unsere bestehende Infrastruktur kommt dabei den Apotheken zugute.

Herr Klindwort, Sie arbeiten mit den vorgenannten Automatisierungslösungen in Back-Office und Offizin. Was ist Ihr Fazit nach den ersten Monaten?

Kay Klindwort: Wir sind begeistert. Unsere Apotheke sieht nicht nur modern aus, sondern zahlreiche Prozesse sind deutlich schlanker und straffer und setzen personelle Ressourcen frei. Seit wir mit Rowa Vmotion arbeiten, nehmen unsere Kunden die Sichtwahl stärker wahr. Wir werden häufig darauf angesprochen, wie übersichtlich und modern die Produkte präsentiert werden. Damit sind meine Apotheken wettbewerbsfähig und zeitgemäß.

Herr Götze, wie kann Rowa Vmotion über die klassische Sichtwahl hinaus noch genutzt werden?

Dirk Götze: Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig. Von der Präsentation von Angeboten über das lokale Wetter, Produktvideos oder die Vorstellung neuer Mitarbeiter sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Vom Hersteller eigens gestaltete Screens erlauben die gebündelte Darstellung einer Produktrange auf einem Bildschirm in attraktivem Design. Auch Freiwahl-Produkte können so präsentiert werden

Herr Klindwort, wie passen sich diese Screens ins Apothekendesign ein?

Kay Klindwort: Wir konnten bei der Gestaltung der Bildschirme nach unseren Vorgaben vorgehen. Es stehen verschiedene Hintergründe zur Auswahl, wir haben
uns für einen dezenten unifarbenen Hintergrund entschieden. Statt vieler Einzelpackungen wie in der klassischen Sichtwahl zeigen wir einzelne Großpackungen. Das sieht aufgeräumter aus und ist auch besser zu erkennen – besonders wichtig bei Kunden der Generation 60+. Per Touch auf die Packung können wir dann die benötigte Packungsgröße auswählen und auslagern lassen.

Herr Bockelmann, die Rowa Systeme haben sich bislang auf das Lagermanagement beschränkt. Warum nun der Schritt in Richtung Sichtwahlautomatisierung?

Dirk Bockelmann: Rowa Vmotion ist die logische Ergänzung, wenn man das gesamte Medikamentenmanagement im Blick hat. Uns geht es darum, den Arbeitsalltag in der
Apotheke so weit wie möglich zu verbessern und sicher zu gestalten – die Kombination von Kommissioniersystem und virtueller Sichtwahl ist dafür ein wichtiger
Schritt in Richtung Apothekenzukunft. Weitere Produktinnovationen für die Offizin sind in nächster Zukunft von uns zu erwarten.

Zu den Personen:

bockelmannDirk Bockelmann, Commercial Director EMEA CareFusion | Rowa
Vertriebsdirektor bei CareFusion | Rowa und verantwortlich für das internationale „Retail Geschäft“ der Rowa Technologies. Dank umfangreicher Erfahrungen in den
Bereichen Service Operations, Produktmanagement und Direktvertrieb hat Bockelmann einen besonderen Fokus auf das Lösungsgeschäft. Speziell die Entwicklung und Vermarktung von innovativen Technologielösungen zur Prozessoptimierung sind Teil seiner Kernkompetenz.

 

goetzeDirk Götze, Geschäftsführer View’n’Vision
Geschäftsführender Gesellschafter der View’n’Vison. Götze ist seit mehreren Jahren in der Pharma-Branche tätig und hat seine Vision Wirklichkeit werden lassen: die Virtualisierung der Sicht- und Freiwahl von Apotheken, um sie effektiver und wirtschaftlicher zu machen. Mit der virtuellen Sichtwahl hat View’n’Vision ein Produkt geschaffen, um Produkte zeitgemäß zu präsentieren, Prozesse zu optimieren und Kosten zu sparen.

 

 

klindwortKay Klindwort, Klindwort Apotheken OHG, Bad Schwartau
Kay Klindwort ist Apotheker aus Leidenschaft und zusätzlich Betriebswirt (MBA). Traditionelle Werte, modernste Technik und qualifizierte, freundliche Mitarbeiter sind sein Anliegen. In Punkto Logistik sind die Klindwort Apotheken mit Rowa Kommissioniersystemen auf dem neusten Stand der Technik. Die Klindwort Apotheke im LUV, Lübeck ist seit diesem Jahr zusätzlich mit einer virtuellen Sichtwahl ausgestattet.

 

 

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Wilke Jens

In drei Schritten zu einer höheren Lieferfähigkeit (Teil 2)

von Wilke Jens am 15.10.2014 in Analysen, Beratung, Einkauf & Lagermanagement

in Teil 1 (letzter newsletter zu diesem Thema) haben wir uns die notwendigen Schritte zur Analyse der aktuellen Lieferfähigkeit der Apotheke angesehen. Wie lässt sich nun auf Basis der ermittelten Werte die Lieferfähigkeit konkret verbessern?

Es empfiehlt eine Unterscheidung nach den Kriterien:

  • Lagerartikel
  • Nicht-Lagerartikeln

 

Erhöhung der Lieferfähigkeit bei Lagerartikeln:

Zur Erklärung: Ein Großteil aller Apotheken verwendet mittlerweile ein POS-System, also ein System mit automatischer Lagerstands- und Bestellfunktion. D.h. auf Basis des ermittelten Verbrauches werden für Lagerartikel je nach hinterlegten Bestellstufen des Systems zwei Parameter festgelegt:

  1. Bestellpunkt: also jene Lagermenge, bei deren Unterschreitung  (man spricht vom sogenannten Mindestlagerbestand) der Artikel automatisch in den Bestellauftrag gelegt wird
  2. Bestellmenge: jene Menge, die (ebenfalls auf Basis von Verbrauch und hinterlegter Bestellstufe) das System zur Bestellung vorschlägt

Beide Parameter sind bei Warenwirtschaftssystemen mit Grundeinstellungen hinterlegt; es empfiehlt sich die Überprüfung bzw. Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie ist die „Reichweite“, also die automatische Bevorratungszeit Ihres Systems eingestellt? Eine kurze Bevorratungszeit (beispielsweise unter 14 Tage) vermindert zwar ihren Lagerwert, erhöht aber gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit von Besorgern (=Nachlieferungen)
  2. Reagiert das System auf rasches Ansteigen bzw. Absinken des Verbrauches (Stichwort „saisonale Artikel“ wie Allergie etc.)?
  3. Haben Sie in Ihrem System bei bestimmten Artikeln fixe Bestellparameter hinterlegt? Dies kann grundsätzlich sinnvoll sein, Sie müssen sich allerdings im Klaren sein, dass die Bestellparameter damit „eingefroren“ sind (keine Reaktion auf Veränderung der Nachfrage) – eine regelmäßige Überprüfung von Artikeln mit fix hinterlegten Bestellparametern macht daher Sinn.

 

Erhöhung der Lieferfähigkeit bei Nicht-Lagerartikeln:

Hier empfiehlt es sich (im Team) folgende Fragen zu beantworten:

  1. Werden die Besorger (Nicht-Lagerartikel) regemäßig (= 1x p.m.) ausgewertet?
  2. Gibt es definierte Standards für das „An-Lager-legen“ von Besorgern? D.h. ab wann werden (idealerweise personenunabhängig) Besorger zum Lagerartikel „deklariert“ – d.h. es gilt zu definieren, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit dies ein Mitarbeiter selbständig vornehmen kann wie beispielsweise:
    1. ab welchem Verbrauch (Nachfrage) in welchem Zeitraum (je nach Wettbewerbsumfeld bspw. 3 Nachfragen in 2 Monaten)
    2. bis zu welchem AEP (um hier bewusst für den Mitarbeiter ein Pouvoir zu schaffen, bis zu dem professionell und serviceorientiert direkt am Kunden die Kommunikation erfolgt, dass der Artikel nun zukünftig vorrätig gehalten wird)
    3. gerade hier ist die Erfassung der NEIN-Verkäufe von großer Bedeutung, da sonst eine zu niedere Besorgerquote vorgetäuscht wird

WICHTIG: Eine Strategie zu Erhöhung der Lieferfähigkeit sollten immer auch Standards definiert werden, die eine „Beobachtung“ der neu an Lager gelegten Artikel beinhalten; dies verhindert eine unkontrollierte Erhöhung des Lagerwertes und senkt das Risiko einer „Deckungsbeitragsvernichtung“. Wie bei vielen Dingen gilt: nur die Regelmäßigkeit schafft den Erfolg …

Alles Gute dabei wünscht Ihnen

Ihr Jens Wilke

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Neuigkeiten bei CareFusion | Rowa

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 13.10.2014

Auf der diesjährigen Expopharm haben Apotheker am Stand der Rowa Technologies von CareFusion erfahren, welche positiven Effekte Automatisierung in Back-Office und Offizin haben kann. Unter dem Motto „Immer eine Innovation voraus“ konnten Besucher des Messestandes am Stand von CareFusion | Rowa in die Zukunft des Medikamentenmanagements eintauchen und sich von intelligenten Automatisierungslösungen rund um die Apotheke inspirieren lassen.

CareFusion | Rowa konnte mit einer Reihe von Produktneuheiten aufwarten. Ein Blickfang war die virtuelle Sichtwahl Rowa VmotionTM, die Sichtwahlprodukte auf modernen Flachbildschirmen präsentiert. Per „Touch“ können die Produkte ausgewählt und automatisch aus dem Kommissioniersystem ausgelagert werden.

Auch für das bewährte Kommissioniersystem Rowa Vmax® gibt es Neuigkeiten, die insbesondere für Apotheken, die auch verblistern, interessant ist: Rowa MedPort ist eine Reinraumschleuse, die eine Ausgabe von Packungen in den Reinraum ermöglicht, angebrochene Packungen können dann einfach wieder eingelagert werden.

Desweiteren wurde eine neue Software für die vollautomatische Einlagerung Rowa ProLog® vorgestellt. Damit ist das System nicht nur in der Lage, sämtliche Barcodes zu lesen, sondern kann zusätzlich die aufgedruckten Chargennummer und Haltbarkeit erkennen. So muss nicht mehr auf die Einführung des 2D-Barcodes gewartet werden, um die tatsächlichen Verfalldaten auszulesen.

Die neue Software wird ab März 2015 verfügbar sein, bestehende ProLog-Kunden erhalten das Update kostenlos im Rahmen der turnusmäßigen Wartungen.

Eindrücke vom CareFusion | Rowa Messestand

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Hauser Wolfgang

Großes Warenlager als Rohertragskiller Nr. 1

von Hauser Wolfgang am 22.09.2014 in Einkauf & Lagermanagement

Ein großes Warenlager hat verschiedene Nachteile. Viele denken dabei richtigerweise sofort an

  • dem damit verbunden hohen Kapitaleinsatz bzw. Kapitalbedarf und
  • dem wesentlich höheren Personaleinsatz.


Dabei ist vielen nicht so bewusst, dass es noch weitere
massive Gefahrenquellen gibt, welche den Rohertrag signifikant verringern. So liegt in einem zu hohen Warenlagerbestand immer die Gefahr von höheren Quoten an Abläufern sowie größere Gefahr von Schwund.

Darüber hinaus liegt die Quote an Rücksendungen zum Lieferanten immer viel höher als vermutet. Rücksendungen jedoch sind wegen der niedrigen Rücknahmepreise die Giftspritze für jedes Rentabilitätspflänzchen!

Wenn 2 von 10 Packungen wieder zurückgesendet werden und dabei 50% zum Abzug gebracht werden, dann hat sich der Rabatt für die anderen 8 Packungen gleichzeitig und somit quasi in Luft aufgelöst.

Dieser mathematische Zusammenhang wird nicht so klar gesehen, wie es notwendig wäre. In meinen Rohertragsanalysen bestätigt sich immer wieder, dass die zu großen Warenlager immer ein Vorreiter von hohen Rücksendequoten und somit von viel zu geringen Roherträgen sind.

Die Lieferanten wissen ganz genau, dass sie im Grunde nur große Mengen in die Apotheke verkaufen müssen. Die dann in späterer Folge unausweichlich hohen Rücksendungen sind wie eine ideale Rückgewinnungsaktion von bereits vergebenen Rabatten!

Hier gilt es konzentriert vorzugehen.

 

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Wilke Jens

In drei Schritten zur optimalen Lieferfähigkeit (Teil 1)

von Wilke Jens am 22.09.2014 in Analysen, Beratung, Einkauf & Lagermanagement

Unkomplizierter, rascher und direkter Zugang zu Waren ist einer der Erfolgsfaktoren im Einzelhandel. Dabei spielen eine auf die Nachfrage angepasste Sortimentsbreite, -tiefe und somit  auch der Grad der Lieferbereitschaft eine entscheidende Rolle.

Eine hohe Lieferfähigkeit ist gerade auch für die öffentliche Apotheke ein entscheidender Erfolgsbaustein. Sie wird es zukünftig noch in verstärktem Maße werden, wenn neue Marktteilnehmer über andere Vertriebswege und mit anderen Strategien um die Gunst des Kunden buhlen werden. Eine optimale Lieferfähigkeit kann eines der entscheidenden Unterscheidungsmerkmale im Wettbewerb werden.

Was heißt in diesem Zusammenhang „optimal“? Nun, nicht einfach eine unstrukturierte Lagerwerterhöhung, sondern vielmehr eine systematische Optimierung des Warenlagers angepasst an die lokale Nachfrage der Kunden – dies kann und wird in vielen Fällen sogar eine Steigerung der Lieferfähigkeit bei gleichzeitiger Senkung des Warenlagers nach sich ziehen.

Wie kann dies in der Praxis realisiert werden?

Schritt 1: Analyse der derzeitigen Lieferfähigkeit

Ohne Diagnose keine Therapie: um zu wissen, wie es um die aktuelle Performance der Lieferfähigkeit der eigenen Apotheke bestellt ist, gilt es folgenden Kennzahlen zu erheben:

  1. Gesamtanzahl Besorger im Beobachtungszeitraum (eine monatliche Betrachtung hat sich bewährt) im Verhältnis zur Gesamtanzahl verkaufter Packungen im Beobachtungszeitraum
  2. Splittung der Besorger nach:
    • Anzahl unterschiedlicher Lagerartikel (u. deren Anzahl an Packungen)
    • Anzahl unterschiedlicher Nicht-Lagerartikel (u. deren Anzahl an Packungen)
    • idealerweise sollten die AEPs der einzelnen Produkte miterfasst werden (wichtig f. Schritt 2 – Verbesserung der Lieferfähigkeit)
  3. je nach Lage und Umsatzstruktur können folgende vier Bandbreiten definiert werden:
    • < 93% : schlechte Lieferfähigkeit, d.h. unmittelbarer Handlungsbedarf
    • 93% – 95%: durchschnittliche Lieferfähigkeit, Analyse notwendig
    • 95% – 97%: gute Lieferfähigkeit, Steigerung nach wie vor möglich
    • > 97%: sehr gute Lieferfähigkeit – Level halten und an Kunden kommunizieren
  4. zusätzlich können auf Basis der Öffnungstage der Apotheke ermittelt werden:
    • Anzahl Besorger pro Tag
    • Anzahl Kunden mit Besorgern pro Tag
  5. da die Lieferfähigkeit auch immer einen direkten Bezug zum Lager hat, empfiehlt sich eine zusätzliche Lageranalyse nach:
    • Gesamtlagerwert
    • Gesamtanzahl Artikel
    • Gesamtanzahl Packungen

TIPP: Um eine „ehrliche“ Bewertung der tatsächlichen Lieferfähigkeit zu gewährleisten, sollten zusätzlich zu den oben beschriebenen Schritten die sogenannten „Nein-Verkäufe“ erfasst werden, also jene Artikel aus Geschäftsfällen, die der Kunde wünscht, diese aber in der Apotheke nicht vorhanden sind und der Kunde die Apotheke ohne Bestellung und ohne Tätigung eines Alternativkaufes wieder verlässt.

Häufig höre ich den Beratungen (als Erklärung für eine geringe Lieferfähigkeit), dass es die Kunden doch gewohnt seien, dass ihre Produkte erst bestellt werden müssten. Doch Vorsicht: die Zeiten ändern sich, Kunden vergleichen und es ist um jeden Kunden schade, der zum Mitbewerb wechselt …

wie Sie die Lieferfähigkeit in Ihrer Apotheke verbessern, erfahren Sie im nächsten Teil

In drei Schritten zu einer höheren Lieferfähigkeit (Teil 2)

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Waldbauer Dorit - Apothekerin

Haben Sie auch einen Herbert im Team?

von Waldbauer Dorit - Apothekerin am 22.09.2014 in Einkauf & Lagermanagement, Gast Autoren

Herbert ist unser Rowa Automat. Meine Mitarbeiterinnen haben ihm diesen Namen gegeben und er ist seit dem ersten Tag seiner Vollinstallation ein vollwertiges Crewmitglied.

Er arbeitet zuverlässig, startet pünktlich, wird nicht krank (bei guter Pflege), spukt genau das aus was wir anfordern, gibt uns einen guten, genauen Überblick über unseren Lagerwert, läßt uns nicht mehr nachräumen und somit Zeit vertun , sondern lagert alles ein … und auch die Abläufe sind auf Knopfdruck rechtzeitig ausgelagert.

Meine Mitarbeiterinnen haben seit der Umstellung auf unseren Herbert viel mehr Zeit für andere wichtige Dinge … zum Beispiel für unsere Kunden an der Tara die jetzt viel länger und intensiver beraten und betreut werden können.

Die Auswirkungen spiegeln sich im Privatumsatz

Macht meinen Damen richtig Spaß!

Daher meine Frage an Sie : „Haben Sie auch schon einen Herbert im Team?“

Es zahlt sich nämlich aus!

Herzlichst

Ihre Dorit Waldbauer

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Bischoff Fritz | BD Rowa

CareFusion | Rowa und View’n’Vision geben Zusammenarbeit bekannt

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 08.08.2014

Moderne Apotheken setzen nicht nur beim Warenlager auf Automatisierung. Auch im Bereich der Sichtwahl liegt Potenzial, um Produkte übersichtlicher und zeitgemäßer zu präsentieren und gleichzeitig Kosten zu senken. CareFusion | Rowa hat mit View’n’Vision einen Partner gefunden, um Sicht- und Freiwahlprodukte zu virtualisieren. Am 23. Juli wurde die Kooperation der beiden Unternehmen offiziell in der Innovations-Akademie deutscher Apotheken (IDA) vorgestellt.

Mit der virtuellen Sichtwahl Rowa Vmotion™ ist CareFusion nun auch im Verkaufsraum von Apotheken präsent. Statt realer Sichtwahlpackungen in Regalen werden OTC- und Freiwahlprodukte den Kunden auf großen Bildschirmen präsentiert. Die Bildschirme lassen sich per „Touch“ steuern und sind mit dem Rowa Kommissioniersystem gekoppelt. Das per Touch ausgewählte Präparat wird automatisch ausgelagert und zum HV-Tisch transportiert.

PM_2014_07_Rowa-VmotionApotheken steht damit ein komplett neuer Weg zur Gestaltung ihrer Sichtwahl offen. Nicht nur, dass die Bildschirme immer sauber und aufgefüllt erscheinen und die physikalische Lagerpflege wegfällt. Auch die „virtuelle“ Bestückung ist über ein cloudbasiertes Webportal einfach und flexibel, so lässt sich die Darstellung zeit- und wettergesteuert anpassen. Zusätzliche Inhalte wie Videos oder andere Werbeinhalte (z.B. pdf, ppt, jpg) können individuell eingebunden werden. Die Bedienung erfolgt von einem beliebigen internetfähigen Endgerät, auch mehrere Filialen oder ein Kooperationsverbund können so zentral gesteuert werden.

Die enge Zusammenarbeit zwischen CareFusion und View’n’Vision nutzt vor allem den Apotheken. Rowa Vmotion wird über CareFusion vertrieben, installiert und betreut. Das Know-how für Technologie und Produktentwicklung liegt bei View’n’Vision. Der Apotheker hat einen Ansprechpartner für Kommissioniersystem und virtuelle Sichtwahl und profitiert von den gebündelten Vorteilen einer Automatisierung des Warenlagers und der Sichtwahl.

PM_2014_07_Rowa-Vmotion-1„Seit wir mit Rowa Vmotion arbeiten, nehmen unsere Kunden die Sichtwahl stärker wahr. Wir werden häufig darauf angesprochen, wie übersichtlich und modern die Produkte präsentiert werden“, so Kay Klindwort, Klindwort Apotheke im LUV, Lübeck. „Durch die Automatisierung von Sichtwahl und Warenlager können wir außerdem effizienter arbeiten. Damit sind meine Apotheken wettbewerbsfähig und zeitgemäß.“

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Hauser Wolfgang

Nachteile von Lagerautomaten

von Hauser Wolfgang am 15.07.2014 in Einkauf & Lagermanagement

Normalerweise lautet die Frage: „Was sind die Vorteile von Lagerautomaten?“ 

Am schnellsten kann man die Frage jedoch mit dem gegenteiligen Fokus beantworten, indem man die Frage folgendermaßen formuliert: „Was sind eigentlich die Nachteile von Lagerautomaten?“

Nun, wer sich diese Frage ernsthaft stellt wird rasch erkennen, dass es sehr schwierig ist nachteilige Positionen zu eruieren.
Es kann kein Nachteil sein, wenn man:

  • mehr persönliche Beratungszeit beim Kunden hat,
  • mehr Zwischenmenschlichkeit ausleben kann,
  • geringere Personalgebundenheit zur Bewältigung von Back Office Tätigkeiten binden muss,
  • dadurch mehr Personal an der Tara und in der Offizin einsetzen kann,
  • dadurch mehr margenrelevanter Privatumsatz produziert werden kann,
  • höhere Effizienz im Warenlager erreicht,
  • bei geringerer Besorgerquote und höherer Lieferfähigkeit erreicht,
  • geringere Kapitalbindung (meist von 40%) beim Warenlager erreicht,
  • höhere Roherträge durch geringeren Schwund, Abläufer und anderen menschlichen Managementfehlern erreicht,
  • geringer Personalkosten generiert,
  • die Abhängigkeit vom Personal signifikant verringern kann,
  • mehr Platz und Raum in der Offizin gewonnen wird,
  • dadurch die Attraktivität der Apotheke erhöht,
  • dadurch die Kundenfrequenz nachweislich steigern kann,
  • die Mitarbeiterzufriedenheit erheblich steigern kann,
  • die Zukunftssicherheit des Apothekenunternehmens herstellt,
  • wenn Kunden voller Begeisterung in die Apotheke kommen, weil sie den Roboter sehen wollen,
  • etc.

Ach, da ist noch das Gerücht, dass Lagerautomaten viel Geld kosten! Auch das stimmt nicht (mehr)! Denn die monatlichen Kosten (beim Marktführer) haben sich in vergangenen Jahren nahezu halbiert und belaufen sich in etwa bei 850 EUR im Monat. Also in etwa in der Höhe von 1/10 Pharmazeuten oder 3/10 PKA – Lohn. 

Ich wundere mich ernsthaft, warum Apotheken auf diese Innovation heutzutage noch verzichten bzw. freiwillig verzichten. Wenn sich jemand heutzutage ein neues Auto zulegt, dann wird in diesem Auto auch eine aktuelle Technik eingebaut und nicht der Standard von vor 50 Jahren.

Es lohnt sich die Initiative zu ergreifen und unverbindliche Gespräche mit Herstellern zu führen.
Vielleicht ist ja auch diese u.a. Gratisanalyse für Sie Goldes wert?!

 

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Fouquet Stephan | BD Rowa

Experteninterview: Drei Fragen an Prof. Gerhard Riegl

von Fouquet Stephan | BD Rowa am 15.07.2014

prof-rieglProf. Dr. Gerhard Riegl ist Leiter des Instituts für Management im Gesundheitsdienst, Dozent an der Hochschule Augsburg und Experte für Benchmarking im Gesundheitssektor. Prof. Riegl ist mit Instituts-Forschungen, Beratungen, Vorträgen und Publikationen seit 30 Jahren ein Wegbereiter des professionellen Apotheken-, Ärzte- und Krankenhaus-Marketing im deutschsprachigen Raum.

Welche Rolle spielen Apothekenleiter für die „Marke Apotheke“?
Apothekenleiter als Leitfiguren sind für die Vertrauensleistungen von Apotheken der ideale personifizierte Markenkern, denn sie beeinflussen die Marken-DNA ihrer Apotheke. So etwas müsste man eigentlich erfinden, wenn es nicht vorgeschrieben wäre. Es ist vorteilhaft, wenn die Mitarbeiter die ihnen schriftlich übertragene Verantwortung zitieren, wenn die Apotheke noch mehr die Handschrift des Inhabers trägt und wenn die Apothekenchefs mit ihren konsequenten kundenorientierten Qualitätsregeln als Erfolgsstory der Apotheke verkündet werden. So sind Apothekeninhaber in ihrer Offizin als Markengaranten allgegenwärtig, selbst wenn sie nicht sichtbar auftreten.

Wie können Apotheken im Leben ihrer Kunden eine noch wichtigere Rolle spielen?
Simple Antwort: Indem Apotheker ihre Denkrichtung grundlegend ändern und sich in erster Linie auf Menschen spezialisieren, die im Prinzip von einem schöneren, gesünderen, angenehmeren Leben mit Hilfe der besten Beratung, Arzneimittel und Gesundheitsprodukte aus der Apotheke träumen. Die konträre pharmazeutische Denkweise ist eine gewisse „Verliebtheit“ in hochprofessionelle Arzneimittelangebote, mit denen sich Umsatz- und Gewinnsteigerungen erwirtschaften lassen sollten. Besseres Verstehen der Apothekenkunden und deren geheimen Wünsche ist stets die erste Voraussetzung für wettbewerbsüberlegene Apothekenerlöse.

Welche konkreten Vorteile sehen Sie in diesem Zusammenhang in einer Automatisierung des Warenlagers?
Automatisierungen schaffen nicht nur Einsparungen und Effizienzsteigerungen in der Warenwirtschaft, an die bei der Anschaffung zuerst gedacht wird, sondern ermöglichen auch neue Wertschöpfungs- und Beeindruckungschancen beim Kundenumgang. Höchsten Wert für die Apotheke haben ungestörte empathische Face-to-Face-Kontakte am Kunden, Zeitgewinn für mehr Zusatzverkaufsberatung sowie Faszination durch zauberhaft automatisierte Abläufe rund um den Kunden. Voraussetzung für Wertschöpfungen durch Automatisierung ist: Die Apothekenteams nutzen in den entscheidenden Augenblicken der Wahrheit, im Gespräch mit dem Kunden, mehr als jemals zuvor die unbezahlbar wertvolle „Excellence in Menschlichkeit“. Mehr „Excellence in Menschlichkeit“ ermöglicht durch Automatisierung und Zuwendung zum Kunden, ist ein besonders nachhaltiger Apothekenvorteil.

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Hauser Wolfgang

Geniale Einkaufskonditionen

von Hauser Wolfgang am 12.06.2014 in Einkauf & Lagermanagement

Selten, sehr sehr selten erlebe ich es, dass ApothekerInnen mir ggü. die Vermutung äußern, dass die bestehenden Einkaufskonditionen eventuell nicht besonders attraktiv seien und daher ggf. optimierungsfähig.

In den aller meisten Fällen sind sich die ApothekerInnen absolut sicher, „grenzgeniale Einkaufskonditionen“ zu haben. Die tägliche Praxis zeigt jedoch meist sehr klar und deutlich auf, dass dem absolut nicht so ist. Also eine ganz andere Realität. Das ist Fakt.

Warum sind dann die geäußerten Überzeugungen von der Realität so derart unterschiedlich?

Nun, es wird wohl eine Kombination aus mehreren Faktoren sein. Wichtigster Grund ist jedoch, die fehlende Bereitschaft der UnternehmenslenkerIn den Finger in die Wunde zu legen und sich selbst vor Augen zu führen, dass das bisherige Konditionen-Ergebnis noch nicht optimal war. Für die meisten fühlt es sich einfach besser an, sich einzureden, dass die Konditionen „grenzgenial“ sind und eine Überprüfung ohnedies sinnlos wäre und an Majestätsbeleidigung grenzen würde.

Es liegt wohl auch am Geschick der Lieferanten, ihren Kunden das Gefühl zu geben, dass sie extrem bevorzugte Konditionen hätten. Gratulation zu dieser rhetorischen Leistung gebührt den Lieferanten.

Wie Sie den Zeilen entnehmen können verehrte ApothekerInnen, ist der Inhalt diesesmal durchaus provokant gewählt. Natürlich nicht um Sie zu ärgern, sondern Ihnen ggf. einen kleinen Schubs aus der Komfortzone zu geben, um eine Optimierung einer der größten Stellschrauben in Ihrem Unternehmen zu erreichen.

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Wilke Jens

Apotheken-EDV: Geld und Zeit sparen

von Wilke Jens am 20.08.2013 in Analysen, Einkauf & Lagermanagement

Ziel jeder elektronischen Datenverarbeitung (EDV) ist es, dass unternehmerische Handeln zu erleichtern und zu optimieren. Das trifft auch auf die EDV-Systeme öffentlicher Apotheken zu. Das elektronische Warenwirtschaftssystem bildet das Software-Rückgrat jeder Apotheke. Wer bereits in den „Genuss“ eines längerfristigen Stromausfalls gekommen ist, durfte rasch erkennen, dass ohne EDV in der Apotheke (nahezu) gar nichts mehr läuft. Fluch und Segen liegen also eng zusammen. „OHNE“ geht es nicht, „MIThat sehr häufig ungeahntes Optimierungspotenzial.

Das tägliche „Overrulen“ des automatischen Bestellvorschlages

Der weitaus überwiegende Teil der Apotheken arbeitet bereits mit einem POS-System, d.h. einem Warenwirtschaftsprogramm mit sogenannter automatischer Lagerstandsführung. Allen Systemen gleich ist, dass sie auf Artikelebene automatische Bestellvorschläge erarbeiten. Auffallend ist, dass der automatische Bestellvorschlag sehr häufig manuell verändert wird – das kostet Zeit und damit Geld! Der automatische Bestellvorschlag richtet sich im Wesentlichen nach den beiden Parametern:

a)      statistische Nachfrage im Zeitraum X

b)      errechneter Bedarf für Zeitraum Y

Wenn es also zu Abweichungen zwischen von der EDV vorgeschlagenen Packungsanzahl und der Einschätzung des sinnvollen Bedarfs seitens des „Bestellers“ kommt, ist die Ursache in diesen beiden Bereichen zu suchen – mögliche Fragestellungen dabei sind u.a.:

  1. wie errechnet „mein“ Apotheken-EDVSystem die Nachfrage?
  2. welcher Beobachtungszeitraum wird vom System herangezogen?
  3. gibt es eine zeitlich gesteuerte Gewichtung der Nachfrage?
  4. Sind die Parameter so justiert, sodass das System auf rasches Ansteigen und Absinken der Nachfrage reagiert (Stichwort saisonale Artikel)?
  5. wie ist die Reichweite, d.h. der Bevorratungszeitraum des Systems eingestellt?
  6. sind die Bestellstufen auf das Bestellverhalten bzw. Einkaufskonditionen abgestimmt?
  7. ….

Die EDV ist der sprichwörtliche „elektronische Motor“ jeder Apotheke. Dieser sollte permanent gewartet, justiert und auf das entsprechende Fahrverhalten richtig eingestellt werden. Es gibt viele Dinge, über die es sich lohnt in der Apotheke nachzudenken – das Tuning der Apotheken-EDV sollte sehr weit oben stehen – es lohnt sich im mehrfachen Sinne

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Wilke Jens

Winterbevorratung: Skonto oder längeres Zahlungsziel?

von Wilke Jens am 17.06.2013 in Einkauf & Lagermanagement

Gerade zur Zeit der Verhandlungen um eine mögliche Winterbevorratung stellt sich in vielen Apotheken – nicht zuletzt aufgrund der signifikant besseren Einkaufs– und Zahlungskonditionen – u.a. die Frage nach der Ausnutzung eines Skontos oder der Inanspruchnahme eines längeren Zahlungszieles.

Als Skonto wird der Preisnachlass auf den ursprünglichen Rechnungsbetrag innerhalb einer (kürzeren) Frist bezeichnet.  Das Skonto kann somit als Anreiz des Lieferanten zur früheren Bezahlung seiner Rechnung gesehen werden. Eine Zahlungsbedingung von „innerhalb von 14 Tagen abzüglich zwei Prozent Skonto, innerhalb von 30 Tagen netto“ bedeutet, dass der Käufer innerhalb von 2 Wochen den um zwei Prozent reduzierten Rechnungsbetrag oder innerhalb von 30 Tagen den vollen Rechnungsbetrag bezahlen kann.

Als Grundregel gilt grundsätzlich: aus Sicht des Käufers ist die Nicht-Inanspruchnahme des Skontos ein krasser betriebswirtschaftlicher Nachteil – ein sehr teurer Kredit. Entsprechende Liquidität und gute Zinskonditionen am eigenen Konto vorausgesetzt ist daher nahezu immer die Ausnutzung eines gewährten Skontos zu bevorzugen.

Eine Sonderstellung der Zahlungskonditionen ergibt sich bei der Winterbevorratung, da hier die Lieferanten ein (Netto-)Zahlungsziel von mehreren Monaten (ohne Skonto) gewähren. Wird beispielsweise jetzt die Winterbevorratung beauftragt, so kann mit Zahlungszielen von Ende des Jahres (oder mehr) gerechnet werden. In diesen Fällen kann unter Umständen auch ein längeres Zahlungsziel von Vorteil sein (gerade auch aufgrund der höheren Rechnungsbeträge und der darunter leidenden Liquidität). Die für die Analyse der besseren Variante bestimmenden fünf Faktoren sind:

  1. Rechnungsbetrag
  2. Zahlungsziel mit Skonto (in Tagen)
  3. Zahlungsziel ohne Skonto (in Tagen)
  4. Skonto in Prozent
  5. Zinsen (für Kontokorrentkredit) am eigenen Konto

Wer den Vorteil der Skontonutzung für seine konkreten Beispiele rechnen möchte, kann sich unter Angabe der konkreten obigen Rahmenbedingungen dies von uns berechnen lassen. Melden Sie sich unter anfrage@apothekencoach.com – es lohnt sich 😉

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Wilke Jens

Großhandels- oder Direktbezug? (Teil 1)

von Wilke Jens am 13.05.2013 in Einkauf & Lagermanagement

Ein gut durchdachter und richtig umgesetzter Warenbezug stellt einer der Eckpfeiler wirtschaftlich erfolgreicher Apotheken dar.  Dabei findet der Einkauf einer Apotheke vor dem Hintergrund eines – nicht immer bewussten – Spannungsfeldes statt, das durch folgende Zielsetzungen definiert ist:

  1. Erzielung bestmöglicher Einkaufskonditionen (Ziel: Gesamtrohertragssteigerung)
  2. Höchstmögliche Lieferfähigkeit (da nicht zu unterschätzendes Kundenbindungsinstrument; Ziel: bis zu 98% auf Packungsebene)
  3. Geringstmöglicher Lagerwert (da andernfalls höhere Kapitalbindung gefolgt von vermehrtem Pflegeaufwand, Verfalls- und Retourenrisiko)
  4. Effizienter Personaleinsatz mit möglichst geringem Manipulationsaufwand seitens der MitarbeiterInnen

Die typische Apotheke bestellt den überwiegenden Teil Ihrer Waren (85-90%) über den pharmazeutischen Großhandel, rund 10-15% direkt bei der Industrie. Extreme Ausreißer im Direktbezug nach oben  (> 30%) und unten (<3%) sind ebenfalls zu beobachten. Bei kleineren Apotheken macht der Direktbezug tendenziell weniger Sinn als bei großen Apotheke, da bessere Direkt-Einkaufskonditionen mit dem jeweiligen Bestellvolumen korrelieren.

Wo liegen die (zum Teil vermeintlichen) Vorteile des Direktbezuges:

  1. Vordergründig bessere Einkaufskonditionen
  2.  z.T. – gerade bei Winterbevorratungen – bessere Zahlungskonditionen
  3. Spezifische Produktinformationen vom pharmazeutischen Außendienst
  4. u.U. produktspezifische Verkaufs- und  Marketingunterstützung
  5. u.U. unkompliziertere und wirtschaftlich betrachtet bessere Retourenregelung

Die wesentlichen Nachteile im Direktbezug ergeben aufgrund folgender Punkte:

  1. nicht zu unterschätzender zusätzlicher Aufwand im Handling (eigene Bestellung, eine Warenübernahme, eigene Rechnung etc.)
  2. Notwendigkeit höherer Abnahmemengen als beim Großhandel mit entsprechenden Konsequenzen (s.o.)
  3. Reduktion des Einkaufsvolumens beim Großhandel und der daraus resultierende geringere Einkaufsrabatt über den gesamten Großhandelseinkauf

Was insbesondere bei der Kosten-Nutzen-Analyse von Direkt- und Großhandelsbezug zu beachten ist, erfahren Sie im nächsten Newsletter.

 

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