Hauser Wolfgang

Wolfgang Hauser

Geschäftsführer

wolfgang.hauser@apothekencoach.com

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Wichtigste Kennziffern für Apotheken – Teil 2

von Hauser Wolfgang am 21.12.2018 in Analysen

Messen –> Wissen –> Handeln!

2. Kennziffer:  GESAMTUMSATZ OHNE HOCHPREISER

Da die Gruppe der Hochpreiser das Umsatzergebnis sehr stark verzerrt, sollten Sie prinzipiell die Umsätze ohne Hochpreiser messen. Bekanntlich sind die Margen bei Hochpreiser nahezu nicht vorhanden und nehmen von Jahr zu Jahr einen größeren Umfang ein. Insbesondere der Blick zurück (10 Jahre) ist für viele Apotheken erhellend, wenn deutlich wird, dass der “echte” Umsatz (=also ohne Hochpreiser) sich bei weitem nicht so entwickelt hat als erwartet.

Werden die Hochpreiser nicht herausgerechnet läuft man Gefahr in die Falle zu tappen. Gerade beim Vergleich wie hoch die Personalkosten sind, kann über Jahre hinweg ein massives Missverhältnis entstehen. So ist der Personaleinsatz beim Erzielen eines Hochpreiserumsatzes ungleich geringer als den gleichen Gegenwert mit “echten” Umsatz zu erreichen, da es dazu viel mehr Kunden bedarf.

Empfehlung: Alle Vergleichsanalysen nur mit Hochpreiser-bereinigten Umsatz durch führen. (ZB. Personalbedarf; Rohertrag; etc.)

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Wichtigste Kennziffern für Apotheken – Teil 1

von Hauser Wolfgang am 28.11.2018 in Analysen

Messen; Wissen; Handeln!

Das ist das entscheidende Motto von sehr erfolgreichen Unternehmen. Denn “richtiges” Handeln führt zu den gewünschten Veränderungen bzw. Ergebnissen. Um richtig handeln bzw. agieren zu können, bedarf es vorerst den wahrheitsgemäßen Überblick über die Ist-Situation zu erlangen. Das wiederum gelingt durch exaktes Messen.

Aber was soll gemessen werden? Schließlich kann dies in einen unverhältnismäßig hohen Aufwand münden. Ziel dieser Artikel-Reihe ist es die besten Praxis-erprobten Kennziffern für Apotheken aufzuzeigen, die am besten geeignet sind die Apotheke noch erfolgreicher zu machen.

  1. Kennziffer:  ANZAHL DER KUNDENEINKÄUFE bzw. KUNDENFREQUENZ

Die Mutter aller Kennziffern ist die Kundenfrequenz (KF).
Mit ihr zeigt sich die Attraktivität der Apotheke. “Jede” –> also definitiv jede einzelne Änderung in der Apotheke führt zu einer geänderten Kundenfrequenz. (Geänderte Öffnungszeiten, geändertes Personal, geändertes Produktangebot, geänderte Parkplatzsituation, geänderte Ärztesituation, etc, …..)

Empfehlung: Tägliche, wöchentliche und monatliche Kundenfrequenz sichern.

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Visitenkarte ihres Unternehmens

von Hauser Wolfgang am 31.10.2018 in Marketing

Eine ausgezeichnete Möglichkeit mit den Kunden zu kommunizieren ohne mit ihnen direkt zu sprechen ist mit einer guten Homepage bzw. Web-Auftritt möglich.

Es ist nicht ganz einfach, Kunden bei deren Apothekenbesuchen von der ganzheitlichen Kompetenz in vollem Umfang zu informieren. Dazu fehlt die Zeit auf beiden Seiten. Eine gute Apotheken-Website kann hier sehr viel leisten.

Der Aufwand um eine wirkungsintensive Website zu erstellen ist nicht gering. Jedoch ist diese eingesetzte Zeit ein sehr gutes Investment, da die die Website 24 Sunden täglich und das sieben Tage die Woche, ohne weiteren Aufwand Ihrerseits kommunizieren kann.

Zwei Erfolgsfaktoren:

  1. Die wichtigsten Informationen die Kunden auf Ihre Website bringen müssen ohne weitere Klicks sofort und ohne Mühe zu finden sein (Öffnungszeiten, etc.).
  2. Keine Scheu vor großem inhaltlichem Umfang. Es ist durchaus gewünscht, dass Kunden mehrmals auf die Website zurückkehren müssen um den gesamten Inhalt konsumieren zu können.

Das Apotheken – Geschäftslokal darf gerne alt und ehrwürdig sein, die Website soll das Gegenteil ausstrahlen –> Up-to-date

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Kunden ohne Rezept

von Hauser Wolfgang am 27.09.2018 in Analysen

Eine sehr aussagekräftige Kennziffer in Ihrem Apothekenunternehmen ist die Anzahl jener Kunden, welche ohne Rezept die Apotheke betreten und einkaufen. Diese Zahl können Sie in der Regel sehr einfach aus Ihrem Warenwirtschaftssystem exportieren. Oder Sie nehmen die Anzahl der Kunden in einem bestimmten Zeitraum (zB. Monat) und subtrahieren davon die Anzahl der Rezepte in diesem Zeitraum.

Die Anzahl der Kunden ohne Rezept ist meist Margen-trächtiger und macht Ihr Unternehmen ein wenig unabhängiger vom Kassenumsatz. Alle Maßnahmen, die Menschen auch ohne Rezept in Ihre Apotheke motivieren, sind sehr gut. Damit Sie wirklich wissen was funktioniert müssen Sie messen. Ich empfehle die Daten der letzten 24 Monate zu ermitteln und dann gezielt Maßnahmen zu setzen, die geeignet sind diesen Personenkreis zu erhöhen. Nach ein paar Wochen entwickeln Sie erfahrungsgemäß ein Gespür für die Wirkung der Aktivitäten und Sie wissen dann sehr genau was funktioniert und was nicht.

Der Analyse kommt dabei entscheidende Bedeutung zu. So ist auf den ersten Blick nicht immer klar zu sehen, warum die Zahl in die eine oder andere Richtung ausschlägt. Denken Sie dabei gründlich nach und beachten Sie auch die Geschäfte in der Nachbarschaft, oder der ganzen Straße. Vielleicht gab es dort erhöhte Frequenzen, welche sich dann auch auf Ihre Apotheke auswirkten. Eine neue Schaufenster-Gestaltung, neue Mitarbeiter, Veränderung in der Parkplatzsituation, usw. können immer mit Änderungen bei dieser Kennziffer zu tun haben.

Ein Sprichwort im Business besagt: “Was gemessen wird, steigt über kurz oder lang!” Ich empfehle daher die Aufnahme dieser Kennzahl in Ihr Controlling und dabei insbesondere die wöchentliche Auswertung. Viel Erfolg!

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Wie sinnvoll ist eine schnellere Kreditrückführung?

von Hauser Wolfgang am 27.08.2018 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Bald sind es zehn Jahre, seit dem die Zinssätze für Kredite auf historisch geringem Niveau sind. So lange bereits, dass viele Kreditnehmer sich an die “normalen” Kreditzinshöhen (=6% p.a.)  nicht mehr wirklich erinnern können. Zehn Jahre in dem die Kreditnehmer viel weniger für die Bedienung des Kredites aufwenden mussten als eigentlich geplant. Zehn Jahre lang Zeit sich diese eingesparten monatlichen Mittel auf die Seite zu legen. Viele clevere Kreditnehmer haben genau das gemacht und für viele stellt sich nun die Frage, ob es den sinnvoll ist “Teiltilgungen” vorzunehmen, bzw. Teile des Kredites vorzeitig zurückzuzahlen?

Das Kreditobligo (aktuelle Kredithöhe) zu reduzieren ist so lange kein Fehler, als dabei nicht alle finanziellen Rücklagen eingesetzt werden. Aus Übermotivation heraus machen aber einige genau diesen Fehler. Als grobe Richtschnur empfehle ich Ihnen Rücklagen in Höhe von ca. betrieblich 100.000 EUR und zusätzlich privat 50.000 EUR (bzw. gesamt 150.000 EUR) nicht für die vorzeitige Rückführung zu verwenden. Damit sind Sie immer auf der sicheren Seite. Wenn Sie beispielsweise über Rücklagen von 250.000 EUR verfügen dann können Sie davon problemlos 100.000 EUR vorzeitig für die Rückführung einsetzen.

Mit der Verringerung des Kreditstandes reduziert sich auch die Zinszahlung. Also die Kreditkosten.

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Ungeheuerliche Frage

von Hauser Wolfgang am 19.07.2018 in Beratung

Wer ist in Ihrer Apotheke eigentlich zuständig für:

  • die Bestellungen?
  • die Rezepturen?
  • die Beratung an der Tara?
  • die Gestaltung der Offizin bzw. der Schaufenster?
  • die Buchhaltung?
  • die Steuerberatung?
  • die Reinigung?
  • das Marketing?
  • das Telefon?
  • die EDV bzw. IT?

Welche Frage? Alles organisiert und entsprechend gemanagt! Jede Frage können Sie bestimmt in sekundenschnelle präzise beantworten. Stimmts?

Aber, wer ist in Ihrer Apotheke eigentlich zuständig für:

  • noch mehr Rentabilität und somit noch mehr wirtschaftliche Stabilität?

Uups!

Für viele sehr erfolgreiche Apotheken in Österreich ist dies seit langem ApothekenCOACH. Das wohl mit Abstand erfolgreichste (weil messbar) wirtschaftliche Coachingprogramm für Apotheken auch für Sie jetzt buchbar.

Fragen Sie uns völlig unverbindlich – einfach per Mail an wolfgang.hauser@apothekencoach.com. Wir erstellen Ihnen gerne ein spezifisches Fitnessprogramm für noch mehr Rentabilität und Stabilität für Ihre Apotheke.

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Zukunftssicherheit für die Apotheke

von Hauser Wolfgang am 24.05.2018 in Beratung

Die Märkte ändern sich. Auch das Umfeld von Apotheken ändert sich kontinuierlich. Zusätzliche Wettbewerber drücken auf die Marge und somit auf das Betriebsergebnis von Apotheken. Wird sich das in Zukunft für die Apotheken verbessern? Nein, ganz im Gegenteil. Was also tun? Wie darauf sinnvoll reagieren?

Die Kernfrage lautet, was kann der Onlinehandel bzw. Drogerien nicht aus der Apotheke abziehen? Das ist das Vertrauen basierend auf dem hohen Wissenslevel der Apotheken. Wenn es um viel geht, dann werden Kunden auf Nummer sicher gehen und kein Risiko eingehen wollen. Dann werden die Kunden in Apotheke gehen und auf das Jahrhundert-lange Fachwissen vertrauen.

Und genau diese Abgrenzung ist es, auf die es künftig noch mehr ankommen wird als es heute ohnedies bereits der Fall ist. Menschen sind “positiv betrachtet” überwiegend ängstlich und wollen im Zweifelsfall kein unnötiges Risiko eingehen und besser auf Nummer sicher gehen. Und was könnte im Leben von Menschen wichtiger sein als die Gesundheit? Da will man keine Fehlentscheidung treffen.

Spürbares Know-how bei den Kunden produzieren. Jede Chance nutzen um dem Kunden stets (persönliche Beratung + beispielsweise Wissensvermittlung per Newsletter) vor Augen führen, dass er auf das Know-how der lokalen Apotheke 100% vertrauen kann.

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Sei selbst die Veränderung die Du in der Welt sehen willst

von Hauser Wolfgang am 23.04.2018 in Allgemein

Diesen genialen Spruch ordnet man Mahatma Gandhi zu.  Es gibt kein Unternehmen, in dem keine Verbesserungen mehr möglich wären. So auch nicht in Apotheken. Die Unzufriedenheit, welche Apotheker gerne formulieren betreffen unterschiedlichste Bereiche in der Apotheke. Natürlich auch den Bereich Personal.

So wird manchmal die simple Tatsache übersehen, dass man zu jederzeit und in jedem Moment ein “Vorbild” ist. Vor-Bild was definitiv nicht änderbar ist. Man kann nicht “kein” Vorbild sein. Man ist es zu jeder Sekunde. Ob man dies nun möchte oder nicht. Einzig die Strahlkraft des “Vor-Bildes” (ob gutes oder schlechtes) ist steuerbar. Im Klartext bedeutet dies, dass das eigene Verhalten eine unglaubliche Wirkung auf das komplette Team hat.

Beispiele gefällig:

  • Freundlichkeit gegenüber Kunden und Mitarbeitern
  • Freude an der Tara zu agieren
  • Energielevel – Motivation
  • Möbelbewachersyndrom 😉
  • Äußeres Erscheinungsbild und Körperpflege
  • Gute Laune
  • Teamplayer
  • Anzahl der Krankentage
  • usw.

Menschen passen ihr Verhalten i.d.R. gerne aneinander an. Die Frage ist nur in welche Richtung!

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Umschuldung der Apothekenfinanzierung – jetzt

von Hauser Wolfgang am 27.03.2018 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Der Großteil der Apotheken ist naturgemäß mit der Abstattung eines Darlehens beschäftigt. Daran ist im Grunde auch nichts auszusetzen. Welches Unternehmen kann schon ganz auf Fremdkapital verzichten? Sehr wenige.

Oft liegt die Darlehensaufnahme schon Jahre zurück und die Bedingungen bzw. Konditionen sind meist nicht mehr wettbewerbsfähig. Man hat sich daran gewöhnt eine gewisse Kreditrate aufzubringen und übersieht unter Umständen dabei, dass man inzwischen viel zu viel bzw. mehr als notwendig für die Darlehensrückführung aufbringt. Die Zinsen sind historisch gering und bieten eine ideale Voraussetzung, die Darlehenskosten erheblich zu senken. Leider geben sich viele Unternehmer viel zu schnell mit durchschnittlich attraktiven Konditionen zufrieden oder wissen überhaupt nicht konkret über die aktuelle Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Konditionen bescheid.

Dabei leben wir in Zeiten in denen durch die exzessive Geldmengenausweitung der EZB (=Geld drucken), die Banken praktisch händeringend nach Kreditnehmern Ausschau halten. Ideales Umfeld auch für Umschuldungen. Die aktuelle Bank wird nicht proaktiv auf Sie zukommen und Ihnen bessere Konditionen anbieten. Die Initiative muss schon von Ihnen ausgehen. Oder besser Sie lassen sich von jemanden helfen. So zB. von ApothekenCOACH.

Von wieviel Einsparungspotential reden wir hier eigentlich?

Nun, lassen Sie es mich nicht in %-Sätzen zum Ausdruck bringen, sondern in Umsatzsteigerung, welche notwendig wäre um den gleichen Ertragseffekt zu erreichen. Bei einer Median-Apotheke liegt das meinen Erfahrungen nach bei 70.000 bis 120.000 EUR im Jahr. Oder eine viel raschere Beendigung des Darlehens.

Eine Überprüfung der aktuellen Finanzierung ist in jedenfalls gewinnbringend. Unter dem Motto:
1. Analysieren
2. Wissen
3. Optimieren

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Warum ein zu großes Warenlager extrem teuer kommt

von Hauser Wolfgang am 20.02.2018 in Einkauf & Lagermanagement

Ein großes Warenlager wird oft als nicht sehr tragisch wahrgenommen. Ist es aber aus Ertragssicht.

Was passiert mit den verantwortlichen Überlagerpositionen? Die herkömmliche Meinung (zur Selbstberuhigung) besteht darin, dass die große Anzahl an Produkten eben nur etwas zeitversetzt, also später, über die Tara gehen und somit der einzige Nachteil der hohe Kapitalbedarf zur Finanzierung des Lagerwertes sei. Das ist nicht richtig.

Richtig ist, dass nicht benötigte Waren des Überlagers eines Tages, eines der hier genannten Schicksale erleiden wird:

  • kompletter Wertverlust durch überschreiten des Ablaufdatums
  • Rücksendung an Lieferanten mit Abschlägen von 10 – 90%
  • Abverkäufe von Ladenhütern mit massiven Ertragsverlusten
  • kompletter Wertverlust durch Schwund (Schwund steigt mit der Größe des WL)
  • viel höherer Personalbedarf als bei idealer WL-Größe

Meinen Berechnungen und Erfahrungen nach beträgt der Schaden eines Überlagers in einer Median-Apotheke ca. 50.000 EUR jährlich. Das nennt sich Opportunitätskosten = entgangener Gewinn! Bringen Sie das Warenlager in Ordnung. Fangen Sie mit diesem Prozess sofort an.

Als Einstiegsabfrage in Ihrem Warenwirtschaftssystem hat sich folgende Frage bewährt: “Welche Waren wurden in den vergangenen 12 Monaten (=vier Jahreszeiten) nicht verkauft (=null) und wieviele sind davon auf Lager?” Diese Produkte sind offensichtlich überflüssig.

Eine weitere Frage könnten lauten: “Wie hoch war der höchste Wochenbedarf eines Produktes im vergangenen Jahr und wieviel habe ich davon auf Lager?” Und so weiter.

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Vorfreude nutzen

von Hauser Wolfgang am 24.01.2018 in Allgemein

Vorfreude ist bekanntlich eine sehr starke Form der Freude. Das Herbeisehnen von besonderen Ereignissen. Vorfreude produziert funkelnde Augen, Motivation und beschwingte von Leichtigkeit geprägte Antriebskraft.

Wir alle kennen diese Symptome bzw. das Gefühl in verschiedenen Lebensbereichen bzw. Momenten. Vorfreude einen geliebten Menschen zu treffen. Vorfreude auf eine besondere Reise. Vorfreude auf ein spezielles Abenteuer. Vorfreude auf eine Veranstaltung bzw. Feier. U.v.m.

Vorfreude ist etwas Großartiges!

Leider findet Vorfreude meist nur zufällig und viel zu oft nur im außerbetrieblichen Lebensbereichen statt. Gerade so als hätte man darauf keinen Einfluss. Das ist Gott sei Dank nicht der Fall. Vorfreude ist bewusst produzierbar bzw. herstellbar.

Dazu bedarf es lediglich ein paar konzentrierte Stunden Zeit, in denen die Antwort auf folgende Frage gefunden wird:

  • Was bedarf es um im eigenen Apothekenbetrieb Vorfreude empfinden zu können?

Vorfreude ist die Freude auf etwas Konkretes. Vorfreude ist für Macher-Persönlichkeiten.
Vorfreude ist viel zu kostbar um es dem Zufall zu überlassen.

Erfolgs-Pfad:

  1. Zeit nehmen
  2. Denken & Plan schnmieden
  3. Entscheidung treffen
  4. Handeln
  5. Genießen (funkelnde Augen, Motivation und beschwingte von Leichtigkeit geprägte Antriebskraft)

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Wofür ist ihre Apotheke bekannt?

von Hauser Wolfgang am 19.12.2017 in Beratung

Wofür ist Ihre Apotheke bekannt? Warum wird Ihre Apotheke über die Konzessionsgrenzen hinaus wahrgenommen und immer wieder gerne aufgesucht?

Positive Beispiele:

  • hat immer alles lagernd (Lieferfähigkeit)
  • größtes Sortiment weit und breit
  • die freundlichsten – hilfsbereitesten Mitarbeiter
  • hauseigene Spezialprodukte (a-la Herztropfen, etc.)
  • ausreichende Diskretionszonen
  • immer Parkplätze vorhanden
  • ist / war selbst Spitzensportler, etc.
  • Apotheke ist ein architektonischer Genuss
  • berühmtes Nachbargeschäft (APO ist gleich neben ….)
  • besondere wertgeschätzte Kompetenzen
  • herausragende Kundenkarten-Anreize
  • optimale Öffnungszeiten
  • Fremdsprachen – Fähigkeit des Personals
  • engagierte Nachlieferungen
  • Lagerroboter mit Glasansicht für Kunden
  • Traditionsapotheke über Generationen hinweg
  • u.v.m.

Vermutlich blieben die besten Ideen oben ungenannt. Wichtig ist, dass es etwas gibt, was Menschen bewegt – Kunden und Mitarbeiter.

Wofür wollen Sie mit Ihrer Apotheke stehen?

Was auch immer es ist, es sollte ein hohes Maß an Selbstmotivation auslösen und unentwegter Bestandteil Ihres Marketings sein.

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Was bringen Vergleichswerte mit anderen Apotheken?

von Hauser Wolfgang am 22.11.2017 in Analysen

Immer wieder werden statistische Daten von diversen Parametern des Apothekenbetriebes herumgereicht. Dabei stellt sich die Frage der Nützlichkeit von “angeblichen Durchschnittswerten”!

Kritikpunkte:

  1. Wer finanziert die Erstellung dieser Zahlen bzw. Statistik und welche Motivation ist existent? Natürlich gibt es dabei immer Interessen von Beteiligten.
  2. Die Korrektheit der Daten ist nicht voll-umfänglich gesichert. Vertraue keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast.
  3. Welcher Erkenntnisgewinn ist tatsächlich vorhanden?

Zum letzten Punkt:

Was nützen einem Durchschnittswerte von anderen Apotheken? Was nützen einem Profisportler die durchschnittlichen Blutwerte von durchschnittlichen (also gerade nicht kranken) Menschen? Ein an maximaler Leistung interessierter Profisportler ist nur an Vergleichswerten von den besten Sportlern interessiert. Diese Vergleichswerte bringen dem Profisportler tatsächlich etwas. Er erkennt das wirkliche Potential in den unterschiedlichen Bereichen und kann gezielt daran arbeiten.

Genauso verhält es sich bei Apotheken. Kennt man die “Bestmarken” in den unterschiedlichen Apothekenbereichen, so ist man in der Lage gezielt das individuelle Machbare umzusetzen. Es ist natürlich klar, dass “absolute Bestmarken” auch von örtlichen oder anderen Einzigartigkeiten abhängig sein können. Dies sollte jedoch kein Grund sein, dennoch das erreichbare individuelle Optimum anzustreben und zu erreichen.

Erster Schritt ist in jedem Fall, Kenntnis von den “wirklichen” Bestleistungen zu erlangen. Wer ist die optimale Quelle für diese Ressource? Ich hätte da so eine Idee…

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Rücklagen sind heute wichtiger denn je

von Hauser Wolfgang am 18.10.2017 in Allgemein

Das Business-Umfeld für Apotheken unterliegt ständigen Adaptionen. Leider meist in die unangenehme Richtung. Wie der Trend für die Zukunft ist? Dazu muss man kein Hellseher sein.

Um so wichtiger ist es sich das Sprichwort – “Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!” – zu Herzen zu nehmen.

Die Liquidität ist “das” Lebenselexier eines jeden Unternehmens. Besonders in tafferen Zeiten entscheidet eine ausreichende Liquiditätsausstattung über Erfolg oder Misserfolg. Manchmal sogar um Sein oder Nichtsein. Gerne wird in finanziell engeren Zeiten auf Geldbeschaffungsquellen wie Bank oder Lieferanten zurückgegriffen. Diese sind freilich in solchen Zeiten nicht zum Nulltarif bzw. zum Normaltarif zu bekommen. Dabei werden dem Geldwerber dann Bedingungen auferlegt, welche die Handlungsfreiheit enorm einschränken und viel an unbedingter Freiheit kosten. Ist es dann einmal soweit gekommen, ist diese Abwärtsspirale kaum noch zu stoppen.

Es gilt daher im “Hier und Jetzt” Maßnahmen zu ergreifen welche Ihnen und Ihrem Unternehmen entsprechende Handlungsspielraum sichert. Das Zauberwort heißt Liquiditätsmanagement.

Dabei korreliert ein guter Geschäftserfolg nicht zwingend mit gutem Liquiditätsmanagement. Gerade das ist ein oft festzustellender Irrtum von Unternehmen. So ist es bei cleverer Vorgehensweise sogar möglich bei vergleichsweise bescheidenem Geschäftserfolg sich dennoch eine gute Liquidität zu erarbeiten. Freilich ist die Kombination aus gutem Geschäftserfolg und schlauer Liquiditätsmanagement anzustreben.

Es gilt jetzt zu handeln.

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Klingelton – Revolution in der Apotheke

von Hauser Wolfgang am 19.09.2017 in Beratung

Sie alle kennen das. Es ist plötzlich viel los an der Tara und mittels Klingel werden die Teammitglieder im Back-Office-Bereich informiert, dass Hilfe an der Tara unverzüglich wünschenswert ist. In der Übersetzung heißt das, dass der normale Aufenthaltsort von “Nicht-Pharmazeuten” offensichtlich außerhalb des Offizinbereichs bzw. des Tarabereichs ist und diese Grundhaltung nur bei Ertönung der Klingel geändert wird.

Es gibt auch Apotheken bei denen sich der Klingelknopf im Hinterbereich befindet und der Klingelton an der Tara. Dieser wird dann getätigt, wenn Hilfe im Back-Office-Bereich unausweichlich erforderlich ist. Der normale Aufenthaltsbereich der Teammitglieder ist in den heiligen Räumlichkeiten (Offizin + Tara) und nur dann wenn die Klingel ertönt wird nach hinten gegangen und ausgeholfen. Wenn sich die akute Arbeitsbelastung normalisiert, dann wird der normale Aufenthaltsort (Offizin + Tara) wieder aufgesucht.

In diesen Apotheken ist die Aufenthaltsdauer von Kunden signifikant gestiegen und dadurch die Roherträge ebenso.

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114.950 gelesene Newsletterbeiträge im letzten Jahr

von Hauser Wolfgang am 10.08.2017 in Allgemein

In den vergangenen zwölf Monaten wurden 114.950 Newsletterbeiträge gelesen. Das sind ca. 9.579 Artikel pro Monat und ca. 315 Artikel pro Tag. Dieses große Interesse an den Artikel-Inhalten freut uns einerseits und ist auch Ansporn diese Dienstleistung auch in den kommenden Jahren fortzuführen.

Ziel unseres Newsletters war von Anfang an Themen aufzugreifen, welche kein Ablaufdatum haben und daher auch noch nach Monaten und Jahren aktuell und lesenswert sind. Also eine Art “Evergreen-Charakter”.

Der am häufigsten gelesene Artikel hat über 4.400 Aufrufe. Der 100. meistgelesene über 1.400 Zugriffe. 280 Artikel wurden mehr als 1.000 mal aufgerufen.

Gerne erfüllen wir auch konkrete Themenwünsche. Also wenn Sie ein Anliegen haben dann nur keine Scheu und lassen Sie es uns wissen. Entweder als Kommentar hier unterhalb oder via Mail an office@apothekencoach.com.

 

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Langweilig

von Hauser Wolfgang am 17.07.2017 in Beratung

Empfundene Langeweile wird von Kunden mit der Höchststrafe quittiert – mit Fernbleiben! Kunden die sich in der Apotheke langweilen, kommen nur mehr dann in die Apotheke, wenn es sich einfach nicht mehr vermeiden lässt. Und dann mit dem bekannten Modus: Schnell rein, schnell raus und schnell wieder weg. Also nicht die optimalen Voraussetzungen für „Umsatzpotentiale entwickeln“!

Was aber sind nun Anti-Langeweile Maßnahmen?

Hier eine nicht vollständige Auflistung:

  • Aktionstage (Messungen, Vorträge, etc.)
  • Schaufenster „mutig“ umgestalten
  • Neue interessante Produkte
  • Abwechslung des Produktportfolios
  • Verlosungsaktionen
  • Gutscheinaktionen
  • Themenwochen ausrufen
  • Neues Outfit für das Personal
  • Kundenumfragen
  • (gut gemachte) Facebook-Seite
  • Gelebte Zwischenmenschlichkeit
  • Give Aways

Menschen sehnen sich nach Neuigkeiten und positiven Überraschungen. Bei allen Ihren Überlegungen (oder auch im Brain-Storming-Modus mit Ihren Mitarbeiterinnen) sollten die Erfolgskriterien genau diesen beiden Parametern (Neuigkeiten + Überraschungen) entsprechen.

Was sind Ihre erfolgreichsten Anti-Langeweile-Maßnahmen?

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Kunde vs. Patient

von Hauser Wolfgang am 22.06.2017 in Beratung

Ärzte sprechen von Patienten.
Steuerberater von Klienten.
Anwälte von Mandanten.
Apotheker meistens von Kunden.

Die Bezeichnungen “Patienten-Klienten-Mandanten” implizieren:

  • eine gemeinsame Zusammenarbeit 
  • ein Engagement in einer gemeinsamen Sache/Sorge/Problem ….
  • wir stehen auf der gleichen Seite / sind im gleichen Team

Die Bezeichnung “Kunden” impliziert:

  • Kunde kann nur sein, wer etwas kauft (sonst ist er nur Interessent)
  • gekauft kann nur werden, wenn jemand etwas verkauft;
  • wenn es auf der “anderen” Seite jemanden gibt der sich “Verkäufer” nennt
  • Kunden und Verkäufer stehen sich “emotional” gegenüber

Hier geht es nicht um Wortklauberei.
Mit der jeweiligen Bezeichnung “Patient” bzw. “Kunde” schwingen wie oben angeführt eine Menge untrennbarer Gefühle und Emotionen mit.

Welcher Patient möchte sich schon als Kunde fühlen!?

Natürlich sehen sich die Apotheker auf der gleichen Seite / im gleichen Team mit den Menschen und natürlich gibt es ein hohes Engagement für die Interessen der betroffenen Menschen! Warum diese Menschen dann als Kunden bezeichnen?

Ein kranker Mensch ist ein Patient!
Ein an Vorsorge interessierter gesunder Mensch ist ein Klient!

Ja es dauert ein wenig bis man dieses “wording” verinnerlicht hat.

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Unmögliches fordern, damit Mögliches möglich wird

von Hauser Wolfgang am 16.05.2017 in Allgemein

Man muss kein Genie der Verhandlungsführung sein, um zu wissen, dass Forderungen ….

a) selten zu 100% umgesetzt werden können und …
b) selten zu 100% abgelehnt werden.

Gerade in Österreich ist das Ergebnis – auch bei noch so absurden – Forderungen zumeist ein Teilerfolg. Dieses Prinzip wird doch seit Jahrzehnten von den diversen Gewerkschaften, Organisationen und politischen Parteien, etc. in Perfektion vorgelebt.

Wer also etwas erreichen will muss “fordern”!
Wer viel erreichen will muss viel fordern!
Wer sehr viel erreichen will muss sehr viel und sehr dreist fordern!

Aber:  Wer von vornherein nichts fordert, wird Opfer der Ereignisse sein und ständig im Verteidigungsmodus verharren. Angriff ist immer noch die beste Verteidigung!

Ich frage mich, wie lange man noch zusehen möchte bis man sich endlich auch in den Apothekergremien dieses Prinzips besinnt und aktiv wird!?

Wie sehen Sie das?

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Sind 1.000 PharmazeutInnen in Österreich bald arbeitslos?

von Hauser Wolfgang am 25.04.2017 in Allgemein

Der Ertragsdruck bei den heimischen Apotheken steigt kontinuierlich an. Nicht die Gier nach dem schnöden Mammon, sondern das blanke Überleben sind hierfür der Antrieb. Die Apotheken sind mehr und mehr gefordert die Kosten und Aufwendungen zu evaluieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Die größten Ausgabe-Positionen sind das Personal. Beim Personal wiederum die Pharmazeutinnen bzw. Pharmazeuten. Jedes Zehntel kostet (abhängig von Bereitschaftsdiensten, etc.) zwischen 650 und 850 EUR. Nirgendwo sonst, kann so rasch und viel eingespart werden als bei den Pharmazeuten-Zehntel. Natürlich nicht in jeder Apotheke und natürlich auch nicht sinnvollerweise … das versteht sich von selbst.

Aber ich prognostiziere in absehbarer Zeit durchschnittlich 3 Zehntel Einsparung pro Apotheke in Österreich. Bei ca. 1.350 Apotheken sind das ~4.000 Zehntel!

Wären alle PharmazeutInnen 10 Zehntel tätig, dann wären das alleine bereits 400 betroffene Menschen!

Aber dem ist natürlich nicht so. Bereits 43,7 % der angestellten Apothekerinnen sind zwischen 2 und 6 Zehntel – beschäftigt. Weitere 34,9 % arbeiten sind zwischen 6 und 9 Zehntel – beschäftigt. Das heißt, dass 78,6% aller angestellten ApothekerInnen nicht Vollzeit beschäftigt sind.

Da auch immer mehr PharmazeutInnen aus dem benachbarten Ausland in Österreichischen Apotheken nach Anstellung suchen intensiviert sich der Wettbewerb spürbar um die bestehenden Anstellungsplätze enorm und die oben beschriebene Tendenz wird noch stärk in Erscheinung treten.

Dass dies für die betroffenen (vor allem weiblichen) PharmazeutInnen kein Honig-lecken sein wird, ist so klar wie ein Salzburger Gebirgsbach!

Ist dies jetzt noch verhinderbar?  Tja, wenn die Betroffenen eine wirkliche Lobby hätten …

Das wäre doch für die gut bezahlte und zwangsfinanzierte Interessensvertretung ein durchaus sinnvolles Betätigungsfeld!? Oder wie sehen Sie das?

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Hintergrundmusik Umsetzungstipps

von Hauser Wolfgang am 20.03.2017 in Allgemein

Für Hintergrundmusik in Geschäftsräumen ist fast immer AKM-Gebühr zu entrichten:

  • Die Höhe der Gebühr ist abhängig von der Art des Betriebes, der Fläche sowie der Zahlungsweise. Die Kosten für ein Geschäftslokal mit 200 m2 Fläche betragen bei jährlicher Zahlungsweise zB knapp 420 EUR ohne Steuer (Berechnung online).
  • Die AKM Gebühr ist für die Aufführung zu bezahlen, die Musik muss extra erworben werben – also entweder auf CD bzw. MP3 oder es wird Radio abgespielt, dann ist zusätzlich die GIS zu bezahlen

Als AKM -Alternative gibt es komplett kostenfreie Musik, die ganz ohne Lizenzgebühren aufgeführt werden darf – Umfang und Qualität des Angebots sind aber bescheiden, daher eher nicht empfehlenswert für die Beschallung eines Geschäftslokals

Eine echte AKM – Alternative ist kostenfreie Musik in Verbindung mit einer Aufführungs-Lizenz

  • Lizenzfreie Musik ist in der Regel kostenlos, nur für die öffentliche Aufführung muss eine Gebühr entrichtet werden
  • Man zahl also nicht doppelt
  • Die Lizenz wird entweder monatlich entrichtet – Vorteil größeres Angebot, da alle Titel genutzt werden dürfen – oder einmalig erworben – Vorteil keine laufenden Kosten, Nachteil ist ein meist kleineres Angebot
  • Beispiel eines Anbieters mit monatlicher Lizenz: Jamendo – Kosten pro Jahr für 101 bis 400 m2 Fläche knapp 120 EUR ohne Steuer, dafür gibt es Zugriff auf 33 Kategorien, die Musik wird ohne Unterbrechung online gestreamt, die Wiedergabe des Online-Streams erfolgt im Browser oder per App
  • Ein weiteres Beispiel ist der Anbieter Music2Biz – gleicher Preis, aber nur 18 Kanäle, zum Abspielen des Streams ist ein kostenloser Player für Windows oder Mac erforderlich, es gibt aber auch einen eigenen Player, den man einfach am Verstärker anschließen kann – Preis des Players wird auf der Website nicht genannt
  • Beispiel eines Anbieters mit einmaliger Lizenz: Musicfox – es gibt 21 Pakete, jedes Paket enthält etwa 15 bis 25 Titel, die Kosten je Paket betragen einmalig 79 EUR ohne Steuer, als Hintergrundmusik für eine Apotheke eignen sich aber nur einige der Pakete, was die Anzahl an Titeln auf ca. 100 bis 150 einschränkt
  • Bei Allesgemafrei.de sind Pakete mit jeweils 20 Titeln zum Preis von einmalig je 59 EUR inkl. deutscher Mehrwertsteuer erhältlich, einzelne Titel können um einmalig 5 EUR erworben werden
  • Der Anbieter Musicalia bietet beide Modelle – Mehrere Musikpakete zum Download, mit je ca. 8 Stunden Musik zum Einmal-Preis von je 120 bis 140 EUR – oder als Stream um 212 EUR jährlich, 4 Kanäle, Abspielbar über jeden online-fähigen Audioplayer wie beispielsweise Windows Media Player oder über geeignete Internetradiogeräte

In der Praxis empfehle ich keine Radio-Beschallung. Viel geeigneter ist gesangslose Musik – also zB. Lounge-Musik. Idealerweise können Sie eine Playlist auf einem MP3 -Player zusammenstellen und dann im Zufallsmodus abspielen.

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Hintergrundmusik in der Apotheke

von Hauser Wolfgang am 16.02.2017 in Analysen

Musik ist Schwingung. Musik kann die Schwingung von Menschen gut beeinflussen. Dies oft schon binnen weniger Sekunden.

Hintergrund-Musik in der Apotheke ist sehr selten. Hier liegt noch viel Potential.

Hintergrund-Musik versetzt Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen in gute harmonische Schwingung. Menschen wechseln in wenigen Sekunden vom “Erledigungs-Modus” (= ich habe keine Zeit) in den “Shopping-Modus” (= ich habe durchaus Zeit). Dies verlängert die Aufenthaltsdauer der Kunden in der Apotheke und damit die Chance den Umsatz pro Kundenbesuch deutlich zu erhöhen.

Darüber hinaus steigert Hintergrund-Musik die Diskretion erheblich. Die Tatsache, dass heute in vielen Apotheken, noch immer jeder quasi alles mithören kann (bzw. muss) fühlt sich für viele Menschen definitiv nicht gut an.

Jahrelange von mir getätigte Vergleichsstudien haben eindeutig bewiesen, dass mit der Implementierung von Hintergrundmusik eindeutig signifikantes Ergebnisverbesserungspotential besteht. Diese Maßnahme kostet nicht viel und hat großen Effekt. Und genau so etwas wünscht man sich doch als Unternehmer!?

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Hauser Wolfgang

So senken Sie die Kosten in Ihrem Apothekenunternehmen am besten

von Hauser Wolfgang am 19.01.2017 in Analysen

Der Wunsch die Kosten im Unternehmen zu senken kommt immer wieder in regelmäßigen Abständen in einem Unternehmerleben in einem hoch. Dann werden Ausgaben bzw. Ausgabengruppen betrachtet und geeignete Maßnahmen überlegt. Einige Positionen können in der Regel auch umgesetzt werden. Der ganz große Wurf gelingt meist nicht, da das Tagesgeschäft gnadenlos seine Aufmerksamkeit fordert. Früher oder später schläft das Projekt „Kosten senken“ wieder ein.

Kosten senken soll jedoch kein vorübergehendes Projekt sein, sondern viel mehr als Kostenmanagement bzw. Ausgabenmanagement verstanden werden. Also ein kontinuierlicher Prozess.

Kosten senken hat zumeist dann Saison, wenn die Kosten ein wenig aus dem Ruder gelaufen sind. Dabei sollte der Anreiz zum kontinuierlichen Ausgabenmanagement auch dann existieren, wenn das Unternehmen gut performt. Denn unnütze Ausgaben senken heißt immer Erträge steigern.

In der Praxis hat sich folgende Strategie am erfolgreichsten bewährt:

  1. Das Projekt dauert ein ganzes Jahr. Also 365 Tage bzw. 52 Wochen.
  2. Einmal pro Woche wird eine fixe Zeit reserviert (20 – 40 Minuten)
  3. In dieser Zeit wird jede einzelne Buchungszeile auf allen Bank-Konten kontrolliert.
  4. Jede Buchungszeile wird wie folgt hinterfragt:
    • Ist diese Ausgabe sinnvoll und gewinnbringend?
    • Wenn NEIN; Dann diese Kostenposition künftig abbauen. Also ersatzlos streichen.
    • Wenn JA; Dann hinterfragen und überprüfen, inwieweit es möglich ist, diese sinnvolle Ausgabenposition kostengünstiger zu erhalten bzw. zu implementieren

Diese Vorgehensweise bedarf nicht viel Zeit und ist unglaublich effektiv. Der direkte Kontakt mit jeder einzelnen Bankkontobewegung wirkt Wunder. Ein befreiendes und sicherheitspendendes Gefühl.

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Hauser Wolfgang

Weihnachtsgeschenke bzw. Geburtstagsgeschenke für MitarbeiterInnen

von Hauser Wolfgang am 15.12.2016 in Allgemein

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage, was soll ich meinen MitarbeiterInnen zu Weihnachten oder zum Geburtstag bloß schenken? Schließlich soll es ja Freude bereiten und nicht als ein Akt der Pflichterfüllung gewertet werden.

Insiderwissen über einzelne MitarbeiterInnen ist natürlich optimal und sehr hilfreich. Damit stehen die Chancen hoch, auch tatsächlich individuell große Freude bereiten zu können. Ist natürlich nicht ganz einfach und auch nicht beliebig wiederholbar.

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich eine Idee für ein gutes Geschenk für Mitarbeiter wüsste? Tja, ein gutes Geschenk zaubert den Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Beliebt waren in der Vergangenheit immer Kabarett – Karten. Guten Humor kann es nie genug geben. Unter www.oeticket.com beispielsweise gibt es immer ein großes Angebot. Ob als Gruppen-Veranstaltung mit der ganzen Firma oder als Einzelgeschenk (2 Karten) für MitarbeiterInnen, ein lustiger und geselliger Abend ist garantiert.

Bestimmt haben Sie selbst ebenfalls gute Ideen. Helfen wir zusammen und tauschen bewährte Geschenksideen untereinander aus. Schreiben Sie dazu bitte einen kurzen Kommentar in das u.a. Feld.

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Hauser Wolfgang

Wenn einzelne Ärzte Rezepte direkt in die Apotheke senden

von Hauser Wolfgang am 21.11.2016 in Allgemein

Immer wieder höre ich von Apothekern, dass einzelne Apotheken Ärzte dahingehend motivieren und aktivieren, die ausgestellten Rezepte illegaler weise direkt in die Ziel-Apotheke zu senden. Damit ist die gesetzliche definierte freie Apothekenwahl ausgehebelt und unwirksam.

Auf meine Frage „was sie gegen eine solch widerliche Vorgehensweise“ unternehmen wollen, kommt dann oft die Aussage: „Ich kann da nicht viel machen!“

Da bin ich anderer Meinung: Wie wäre es mit der direkten Konfrontation mit den illegal agierenden Akteuren? Und wenn das schon nicht vorstellbar ist, dann bleibt immer noch die Hilfe seitens Apothekerverband und oder Apothekerkammer! „Ja aber die machen vermutlich ohnedies nichts und daher ist auch diese Variante von vornherein aussichtslos.“ … höre ich dann nicht selten.

So weit sind wir also schon. Ein bisschen mehr Kampfgeist zur Durchsetzung des ehrlichen Weges hätte ich mir schon gewünscht. Die unehrlichen dürfen so nicht durchkommen.

Wie sehen Sie das?

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