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APA OTS

Zeckensaison: Folgen von FSME und Borreliose in UNIQA Unfallversicherung gedeckt

Branchen News vom 25.04.2018

Wien (OTS) – Die Zeckensaison hat wieder begonnen. Das warme und zugleich feuchte Wetter der vergangenen Tage ist ideal für Zecken. Zwar führt nicht jeder Zeckenstich zu einer Erkrankung, trotzdem bergen Zecken ein ernstes Gesundheitsrisiko. Denn durch ihren Speichel übertragen sie Krankheitserreger, die beim Menschen schwere Erkrankungen wie FSME und Borreliose auslösen können.

Unfallversicherung mit Zeckenschutz

Der UNIQA Versicherungsschutz sichert bei einer FSME oder Borreliose-Erkrankung gleich doppelt ab: Zum einen übernimmt UNIQA bei Unfallversicherungs-Neuverträgen und Konvertierungen im Rahmen des UnfallPLUS24Service auch die Kosten einer FSME Impfung innerhalb von drei Jahren. Bei Familienunfallversicherungen auch für alle versicherten Familienmitglieder. Falls Sie durch eine schwere Verlaufsform dauerhafte körperliche Schäden davontragen, sind Sie durch eine einmalige Kapitalleistung – abhängig von der Versicherungssumme und Schwere der Beeinträchtigung – finanziell abgesichert.

So senken Sie das Risiko für eine Erkrankung durch Zeckenstiche

Wenn eine Zecke sticht, gibt es einige Tipps, um Krankheiten wie FSME und Borreliose frühzeitig zu erkennen und zu behandeln:

FSME-Impfung
„Die Impfung schützt vor der Infektion mit dem FSME-Erreger und ist in Österreich generell für alle empfehlenswert“, so UNIQA Arbeitsmediziner Dr. Peter Kritscher. Nach der Grundimmunisierung aus drei Impfungen wird der Impfschutz alle fünf Jahre – ab 60 Jahren alle drei Jahre – aufgefrischt. „Antikörper-Bestimmungen, also  ‚Titer-Tests‘,  sind nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Besser ist es, die empfohlenen Impfintervalle einzuhalten, dann ist man vor einer FSME Erkrankung geschützt“, so Kritscher.

Achtung: Nach dem Stich ist es für eine FSME-Grundimmunisierung zu spät, und es gibt keine Behandlungsmöglichkeit einer FSME Infektion. Gegen Borreliose, die zunächst zu einem ringförmigen Hautausschlag führt, gibt es keine Schutzimpfung. Die Erkrankung lässt sich aber mit Antibiotika behandeln. „Suchen Sie daher unbedingt einen Arzt auf, wenn sich die Stelle um den Zeckenstich rötet“, empfiehlt Kritscher.

Insektenschutzmittel

Sogenannte „Repellents“, die auf die Haut aufgetragen werden, halten Zecken fern und bieten so einen gewissen Schutz. Die Wirkung hält etwa 2–3 Stunden an. Wichtig ist, den gesamten Körper zu behandeln.

Kleidung und regelmäßiges Absuchen
Zecken stechen selten sofort zu. Sie krabbeln auf dem Körper umher, bis sie eine geeignete Stelle finden, in die sie ihre Mundwerkzeuge versenken können. Tragen Sie daher bei Wanderungen im Wald wenn möglich festes Schuhwerk und geschlossene Kleidung. „Wer sich schon im Vorhinein helle Kleidung anzieht, sieht Zecken, die am Gewand sind, leichter“, empfiehlt Kritscher. Suchen Sie nach dem Aufenthalt im Freien Kleidung und Haut gründlich ab. Besonders beliebte Körperstellen für Zecken sind: Kopf, Haare, Hals, Nacken, Kniekehlen, Achselhöhlen und der Genitalbereich.

Zecken sofort entfernen

Am besten lassen sich Zecken mit einer Zeckenzange entfernen, die in der Apotheke oder im Drogeriemarkt erhältlich ist. „Anschließend sollte man die Stichstelle mit einem Wunddesinfektionsmittel gut desinfizieren“, empfiehlt Kritscher. Auf keinen Fall sollte man Öl, Wachs oder Klebstoff auf die Zecke tropfen. Das reizt die Zecke und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie Speichel und somit möglicherweise Krankheitserreger in die Wunde abgibt. Nach der Entfernung dürfen keine Reste in der Haut bleiben. Sollte der Kopf abreißen und sich nicht entfernen lassen, sollte ein Arzt aufgesucht werden, da in diesem Fall Infektionen sehr wahrscheinlich sind.

Weiterführende Informationen zu Zeckenstichen und einen online Prämienrechner für eine Unfallversicherung bei der UNIQA finden Sie unter https://bit.ly/2HoiSXU.