Artikel vom April 2018

Hauser Wolfgang

Sei selbst die Veränderung die Du in der Welt sehen willst

von Hauser Wolfgang am 23.04.2018 in Allgemein

Diesen genialen Spruch ordnet man Mahatma Gandhi zu.  Es gibt kein Unternehmen, in dem keine Verbesserungen mehr möglich wären. So auch nicht in Apotheken. Die Unzufriedenheit, welche Apotheker gerne formulieren betreffen unterschiedlichste Bereiche in der Apotheke. Natürlich auch den Bereich Personal.

So wird manchmal die simple Tatsache übersehen, dass man zu jederzeit und in jedem Moment ein „Vorbild“ ist. Vor-Bild was definitiv nicht änderbar ist. Man kann nicht „kein“ Vorbild sein. Man ist es zu jeder Sekunde. Ob man dies nun möchte oder nicht. Einzig die Strahlkraft des „Vor-Bildes“ (ob gutes oder schlechtes) ist steuerbar. Im Klartext bedeutet dies, dass das eigene Verhalten eine unglaubliche Wirkung auf das komplette Team hat.

Beispiele gefällig:

  • Freundlichkeit gegenüber Kunden und Mitarbeitern
  • Freude an der Tara zu agieren
  • Energielevel – Motivation
  • Möbelbewachersyndrom 😉
  • Äußeres Erscheinungsbild und Körperpflege
  • Gute Laune
  • Teamplayer
  • Anzahl der Krankentage
  • usw.

Menschen passen ihr Verhalten i.d.R. gerne aneinander an. Die Frage ist nur in welche Richtung!

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Wilke Jens

Unterschiedliche Kundentypen und wie man sie für sich gewinnt

von Wilke Jens am 23.04.2018 in Allgemein

Als Apotheker haben wir es nicht ganz einfach: austauschbare Produkte, sinkende Margen, Liberalisierungstendenzen. Was bleibt sind (anspruchsvolle) Kunden – eine Stellschraube, die sehr viel Potenzial hat, eine Variable, die aber auch nicht immer leicht zu händeln ist. Nicht jeder Kunde ist gleich und es braucht viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung, damit jeder Kunde zufrieden die Apotheke verlässt und auch wiederkommt.

Als Kunde möchte man gehört werden, sich verstanden und gut beraten fühlen – leichter gesagt als getan. Im Folgenden sehen wir uns die häufigsten Kundentypen an und wie Sie sie an der Tara überzeugen können.

1. Der informierte Kunde / der Besserwisser

Informierte Kunden sind selbstsicher im Umgang mit der Thematik, selbstbewusst und kommen meist mit ihrem Anliegen direkt auf Sie zu. Im Grunde genommen wissen sie schon was ihnen fehlt und was sie brauchen, erwarten aber trotzdem eine professionelle Beratung vom Apotheker und (hoffentlich) eine Bestätigung ihres Vorwissens.

Lösung:  Auch wenn der informierte Kunde bereits eine feste Meinung zu haben scheint, geben Sie ihm eine exakte Auskunft. Besserwisser brauchen immer das Gefühl, dass Sie – der Experte – ihn als kompetenten, gleichwissenden Partner sehen. Auch wenn es manchmal schwierig ist, sollten Sie deshalb ein bisschen das Ego des Kunden streicheln und ihm Anerkennung entgegenbringen. Wenn die Meinung des Kunden absolut falsch ist, versuchen Sie nicht belehrend aufzutreten – denn das führt meistens zur Verärgerung des Besserwissers. Achten Sie gleichzeitig darauf, sich nicht kleiner als der Kunde zu machen. Umgekehrt benötigt der Besserwisser nämlich auch einen ebenbürtigen kompetenten Partner, sonst kann der Schuss nach hinten losgehen und der Kunde fühlt sich nicht gut aufgehoben bei Ihnen.

2. Der misstrauische Kunde

Dieser Kundentyp zeigt meist bereits zu Beginn des Gespräches, dass er von Ihrem Angebot bzw. den Produkten nicht wirklich überzeugt ist. Er ist sehr skeptisch gegenüber Empfehlungen und wittert hinter jedem Tipp von Ihnen eine Verkaufsstrategie. Der Kunde wird Ihnen zu Beginn erstmal nichts glauben und alles kritisch hinterfragen. Der Misstrauische hat immer Angst, von Ihnen als Verkäufer übervorteilt zu werden.

Lösung: Wichtig ist, diesen Kundentypen nicht zu unterbrechen und ihm zu zeigen, dass er ernst genommen wird, denn hier muss erst eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden. Also auf ihn eingehen und offen und ehrlich alle Fragen des Kunden beantworten. Weniger ist hier mehr. Sprechen Sie in der Beratung lieber wenige aber konkrete Empfehlungen aus. Mit vorsichtigen Angaben können Misstrauische nichts anfangen. Bei diesem Kundentyp sollten Sie zudem zurückhaltend mit Zusatzverkäufen umgehen, das macht ihn nur noch misstrauischer. Sie gewinnen das Vertrauen des Kunden mit viel Kompetenz. Idealerweise finden Sie durch Rückfragen sogar die Quelle für das Misstrauen des Kunden und entkräften diese dann mit Fakten.

3. Der Nörgler / der Genervte

Kunden, die sich beschweren, sind jedem bekannt. Mal ist das Produkt zu teuer, die Beratung schlecht oder die Öffnungszeiten nicht lang genug. Im Grunde können Sie diesem Kundentyp nichts Recht machen. Er kommt schon genervt in die Apotheke und wird das auch nicht so schnell ablegen.

Lösung: Bleiben Sie freundlich und berufen Sie sich auf Ihre Geduld. Sie sind kompetent und haben Ahnung vom Fach und genau damit können Sie Choleriker und Nörgler beeindrucken: Fachkompetenz. Ab und zu kann auch ein passender Witz die Situation auflockern, aber nur wenn das auch zu Ihnen passt! Nörgler brauchen das richtige Maß an Problemlösungsbereitschaft, Zustimmung, höflicher Freundlichkeit und zuvorkommender Behandlung. Wenn Nörgler das Gefühl bekommen, dass auf sie eingegangen wird, lassen sie sich auch oftmals überzeugen!

Fazit

Egal welchen Kundentypen Sie beraten, je schneller Sie verstehen, wie der Kunde tickt, desto besser können Sie reagieren und sich an seine Bedürfnisse anpassen. Probieren Sie zu diesem Zweck auch einmal Rollenspiele in Ihrem Team aus, sie schulen die MitarbeiterInnen im Umgang mit schwierigen Kundentypen und machen Spaß. Der Rest des Teams kann aufmerksam zuschauen und in der gemeinsamen Nachbesprechung lernt man interessante unterschiedliche Sichtweisen kennen.

Viel Spaß bei der Umsetzung!

Ihr Jens Wilke

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Schneider Johannes

Mit einer guten Reiseversicherung unbeschwert in den Urlaub

von Schneider Johannes am 23.04.2018 in Versicherung

Haben Sie ihren Sommerurlaub schon geplant oder gebucht? Dann sollten Sie sich über eine Reiseversicherung Gedanken machen! Neben einer guten Reiseapotheke sollte auch eine ebenso gute Reiseversicherung nicht fehlen.

Gegen welche Risken kann bzw. sollte man sich vor einer Reise absichern?

  • Reiserückholung bei einer Erkrankung oder nach einem Unfall, wenn medizinisch notwendig
  • Reiseabbruch wegen einer Erkrankung
  • Reisestornoversicherung
  • Reisegepäckversicherung

Die Kosten für eine Rückholung bei Krankheit oder Unfall können schnell in den 7-stelligen Bereich gehen, daher ist dieses Risiko nicht zu unterschätzen und meiner Meinung eine “Pflichtversicherung” – vor allem wenn die Reise außerhalb Europas geht.

Ein ReiseabbruchVerlust des Reisegebäcks oder Stornierung der Reise wegen Krankheit ist nicht existenzbedrohend und daher eine individuelle Entscheidung. Grundsätzlich ist es aber empfehlenswert, nach der Buchung der Reise auch eine Reisestornoversicherung abzuschließen. Die Kosten dafür sind im Verhältnis zu den Kosten der Reise minimal.

Häufig besteht über die Kreditkarte oder eine private Krankenversicherung (Ergänzungstarif Opting Out) bereits ein Versicherungsschutz, weshalb dem Thema oft zu wenig Beachtung geschenkt wird. Beachten Sie dabei jedoch, dass in den meisten Fällen nur der Kreditkarteninhaber versichert ist, nicht aber die Angehörigen. Das selbe gilt auch für private Krankenversicherungen. Achten Sie darauf wenn Sie mit der Familie auf Urlaub fahren!

Beachten Sie auch die Reisedauer – vor allem wenn die Reise länger als 28 Tage dauert! Dafür gibt es spezielle Reiseversicherungen.

Tipp: Wenn Sie mehrmals im Jahr verreisen ist evtl. der Abschluss einer Jahresversicherung interessant. Die Kosten für einen weltweiten Versicherungsschutz für alle Ihre Reisen, Urlaube und Ausflüge innerhalb eines Jahres für zwei Erwachsene plus Kinder bis zum vollendeten 21. Lebensjahr betragen inkl. Stornoschutz 260,- Euro.

Mit ein paar Klicks können Sie einfach und kostengünstig innerhalb von wenigen Minuten online Ihre optimale Reiseversicherung abschließen und die Vorfreude auf den Urlaub genießen.

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Uitz Thomas | BD Rowa

BD Rowa gewinnt Change.Vision.Award für Kosmetikkonzept

von Uitz Thomas | BD Rowa am 23.04.2018

Emotional, digital, re(g)al – mit diesem brandneuen Konzept gewinnt BD Rowa im Konsortium mit dem Kosmetikhersteller Nuxe und dem Einrichter Rheindesign GmbH beim Vision.A Award Bronze in der Kategorie Change.Vision. Das Kelberger Unternehmen entwickelte gemeinsam mit den beiden Marktpartner einen innovativen Prototypen für das Kosmetiksegment: ein intelligentes Möbelstück, das Beratungsterminal, Regal und Werbefläche vereint. Das hochwertige Modul zeigt exemplarisch, wie Digitalisierung in der kundenorientierten Beratung gewinnbringend eingesetzt werden kann.

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Umsatzpotential im Kosmetiksegment ausnutzen

Das Konzept des Möbelstücks ist darauf ausgelegt, bislang ungenutztes Umsatzpotential in der Apotheke zu aktivieren. Laut einer Verbraucherstudie von Nuxe mangelt es oft an einer ansprechenden Präsentation, Orientierungshilfen, kompetenter Beratung und den nötigen freien Regalmetern. Bei der Entwicklung wurde der Fokus auf eine markenunabhängige und bedarfsorientierte Beratungsunterstützung via App gelegt.

Das vorgestellte Möbelstück ist eine exemplarische Umsetzung und bietet eine elegante Möglichkeit Platz- und Ressourcenmangel gleichzeitig zu lösen. Das Regal besteht aus einer schlanken Theke, in die ein Barcode-Scanner sowie ein Tablet eingelassen sind. Die dort integrierte interaktive Beratungs-App basierend auf der Rowa Vmotion Cloud-Lösung kann im Dialog mit einem Apothekenmitarbeiter oder selbstständig durch den Kunden genutzt werden. Im Fokus steht dabei die markenunabhängige und bedarfsorientierte Beratung.

Emotionalisierung durch Digitalisierung

Ein weiteres Kernstück des Konzeptes ist das große Spiegel-Display, das mit visuellen Effekten auf Bewegung reagiert und so die Aufmerksamkeit des Kunden auf sich zieht. Die digitalen Elemente erlauben eine deutlich emotionalere Ansprache des Kunden über Marken- und Produktwelten. Hochwertige Materialien wie Gold und Leder machen das Regal zu einem Eyecatcher im Verkaufsraum.

Studien zeigen Chancen für mehr Kosmetikgeschäft in Apotheken

Alleine im letzten Jahr wuchs der gesamte Kosmetikmarkt um sechs Prozent, in der Vor-Ort-Apotheke allerdings nur um rund zwei. Aktuell haben Apotheken einen Marktanteil von knapp 10 Prozent im Kosmetiksegment. Dabei könnte sich die Apotheke aufgrund ihrer Stärken durchaus größere Marktanteile sichern. Eine aktuelle Verbraucherstudie des Kosmetikherstellers Nuxe und der Universität Pforzheim zeigt die bislang ungenutzten Chancen auf: Demnach zeigen neun von zehn Kunden ein Interesse an Kosmetik in der Apotheke, doch nur etwa drei von zehn entscheiden sich am Ende zum Kauf. Die Studie gibt auch Hinweise darauf, wie Apotheker diesen Anteil ausbauen können: Klare Wettbewerbsvorteile sind etwa das ausgeprägte Vertrauen der Kunden in die Produktqualität und kompetente Beratung. Für eine aktive Ansprache am Regal sind Kunden mehrheitlich offen, dies könnte stärker genutzt werden. Ein zu vielfältiges, unübersichtliches Angebot hemmt den Verkauf, förderlich ist hingegen eine freundliche Raumgestaltung mit ansprechender Produktpräsentation. Wie sehen dies die Apotheker? Mehr Beratung ist für sie mit Blick auf Kapazitäten durchaus eine Herausforderung. Laut einer Aposcope-Studie fehlt es in zwei von fünf Apotheken an geschultem Personal. Und: Einen höheren Umsatz durch Kosmetik halten zwar 81 Prozent der Apotheker und PTA für möglich, jedoch würde nur knapp ein Drittel diesem Segment mehr Raum geben. Platzsparende Lösungen für eine Positionierung der Kosmetik und eine Unterstützung im Beratungsangebot dürften daher willkommen sein.

Flexibel und Wandelbar

In der Kategorie Change.Vision Award werden Lösungen ausgezeichnet, die sich für den digitalen Wandel geöffnet habe. Mit der Neuentwicklung zeigen die drei Marktpartner einen völlig neuen Weg der Kosmetikpräsentation für die niedergelassene Apotheke auf. Das Konzept ist so gedacht, dass es einrichterunabhängig umgesetzt werden kann. Aus dem Hause BD Rowa kommt die digitale Technik in Form von Software und Displays.