Artikel vom Dezember 2017

Hauser Wolfgang

Wofür ist ihre Apotheke bekannt?

von Hauser Wolfgang am 19.12.2017 in Beratung

Wofür ist Ihre Apotheke bekannt? Warum wird Ihre Apotheke über die Konzessionsgrenzen hinaus wahrgenommen und immer wieder gerne aufgesucht?

Positive Beispiele:

  • hat immer alles lagernd (Lieferfähigkeit)
  • größtes Sortiment weit und breit
  • die freundlichsten – hilfsbereitesten Mitarbeiter
  • hauseigene Spezialprodukte (a-la Herztropfen, etc.)
  • ausreichende Diskretionszonen
  • immer Parkplätze vorhanden
  • ist / war selbst Spitzensportler, etc.
  • Apotheke ist ein architektonischer Genuss
  • berühmtes Nachbargeschäft (APO ist gleich neben ….)
  • besondere wertgeschätzte Kompetenzen
  • herausragende Kundenkarten-Anreize
  • optimale Öffnungszeiten
  • Fremdsprachen – Fähigkeit des Personals
  • engagierte Nachlieferungen
  • Lagerroboter mit Glasansicht für Kunden
  • Traditionsapotheke über Generationen hinweg
  • u.v.m.

Vermutlich blieben die besten Ideen oben ungenannt. Wichtig ist, dass es etwas gibt, was Menschen bewegt – Kunden und Mitarbeiter.

Wofür wollen Sie mit Ihrer Apotheke stehen?

Was auch immer es ist, es sollte ein hohes Maß an Selbstmotivation auslösen und unentwegter Bestandteil Ihres Marketings sein.

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Wilke Jens

Kanban – Haben Sie alles in Ihrer Apotheke im Blick?

von Wilke Jens am 19.12.2017 in Allgemein

Wissen Sie eigentlich woran Ihre Mitarbeiter gerade arbeiten? Und wissen Ihre Mitarbeiter voneinander was sie gerade so werkeln? Schon klar, die Pharmazeuten stehen an der Tara, die PKAs kümmern sich um Bestellungen und Lager. Aber an welcher Bestellung genau arbeitet Ihre PKA x denn gerade? Und wann macht PKA y das Schaufenster neu?

Transparenz schaffen

Die Abläufe in einer Apotheke sind nicht immer vollkommen transparent. Die Situation mit vielen Teilzeitkräften, wechselnden Arbeitszeiten usw. macht die Kommunikation und Weitergabe von Informationen untereinander nicht gerade einfacher. Damit Sie zukünftig Überblick über den bestehenden Workflow haben, stelle ich Ihnen heute Kanban vor.

Kanban (japanisch kan = Signal, ban = Karte) ist eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Methode, um den Überblick über Aufgaben zu haben.

Ursprünglich stammt Kanban aus dem japanischen Produktionssystem von Toyota mit der Idee einen gleichmäßigen Flow in der Fertigungstechnik herzustellen und somit Zeit und Kosten zu sparen.

Seit Jahren wird Kanban abgewandelt erfolgreich in der Software-Entwicklung eingesetzt. Nun kommt es auch ins Projektmanagement einiger Unternehmen und hoffentlich auch zu Ihnen in die Apotheke!

Was brauchen Sie dazu?

Mithilfe von Kanban werden Arbeitsabläufe innerhalb Ihrer Apotheke visualisiert und transparent gemacht und somit letztendlich effizienter gestaltet.

Sie benötigen lediglich ein Whiteboard/Pinnwand/Tafel und Haftnotizen. Die Tafel wird unterteilt in drei Spalten To Do / Doing / Done (oder auch Anstehend / In Arbeit / Abgeschlossen). Auf den Haftnotizen werden die unterschiedlichen To Do’s notiert und wandern als Tickets von links nach rechts.

So können Sie in Ihrer Apotheke zum Beispiel Marketing-Pläne umsetzen, das Bestellwesen organisieren oder auch die Wissensarbeit visualisieren, wenn das Know-how von MitarbeiterInnen an das Team weitergegeben werden soll.

Die einzelnen Bereiche der Kanban-Tafel lassen sich beliebig weiter unterteilen und erweitern und somit individuell auf Ihre Bedürfnisse und Arbeitsabläufe anpassen.

So könnten Sie z.B. die Haftnotizen nach Prioritäten oder Mitarbeitern in unterschiedliche Farben unterscheiden. Oder die Spalten weiter unterteilen bei To Do in kühl/warm/heiß oder Doing in In Ausarbeitung/Informationen von intern erforderlich/Informationen von extern erforderlich. So sieht man auch gleich wo Blockaden sind und das Kanban fungiert als Feedbackschleife.

Wichtige Bestandteile

Eine zentrale Idee des Kanban-Systems ist zudem, dass niemals zu viele verschiedene Aufgaben parallel ablaufen dürfen. Bereits die Größe der Tafel limitiert die Anzahl der Haftnotizen, dennoch sollten Sie sich zusätzlich ein Work-in-Progress-Limit setzen: z.B. max. drei Aufgaben dürfen gleichzeitig erledigt werden.

Dadurch soll sichergestellt werden, dass sich die Mitarbeiter auf die jeweiligen Aufgaben besser konzentrieren und diese schneller abschließen können. Besser drei Aufgaben erfolgreich abschließen, als zehn anzufangen und nicht abzuschließen.

Probieren Sie das System doch zunächst mal bei ein paar einfachen Arbeitsabläufen aus. So lassen sich durch Kanban bestimmt bereits ein paar Zeitfresser und Probleme aufdecken und möglicherweise beseitigen. Schritt für Schritt werden somit die Kommunikation und die Arbeitsabläufe optimiert und sie können sich für 2018 tolle neue Projekte überlegen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine ruhige Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und viel Erfolg im neuen Jahr!

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage Dezember 2017

von ApothekenCOACH am 19.12.2017 in Allgemein

Die Dezember-Umfrage lautet:

Nutzen Sie in Ihrer Apotheke gemeinsame Einkaufs-Synergien?

Stimmen Sie ab!

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