Artikel vom November 2017

Hauser Wolfgang

Was bringen Vergleichswerte mit anderen Apotheken?

von Hauser Wolfgang am 22.11.2017 in Analysen

Immer wieder werden statistische Daten von diversen Parametern des Apothekenbetriebes herumgereicht. Dabei stellt sich die Frage der Nützlichkeit von „angeblichen Durchschnittswerten“!

Kritikpunkte:

  1. Wer finanziert die Erstellung dieser Zahlen bzw. Statistik und welche Motivation ist existent? Natürlich gibt es dabei immer Interessen von Beteiligten.
  2. Die Korrektheit der Daten ist nicht voll-umfänglich gesichert. Vertraue keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast.
  3. Welcher Erkenntnisgewinn ist tatsächlich vorhanden?

Zum letzten Punkt:

Was nützen einem Durchschnittswerte von anderen Apotheken? Was nützen einem Profisportler die durchschnittlichen Blutwerte von durchschnittlichen (also gerade nicht kranken) Menschen? Ein an maximaler Leistung interessierter Profisportler ist nur an Vergleichswerten von den besten Sportlern interessiert. Diese Vergleichswerte bringen dem Profisportler tatsächlich etwas. Er erkennt das wirkliche Potential in den unterschiedlichen Bereichen und kann gezielt daran arbeiten.

Genauso verhält es sich bei Apotheken. Kennt man die „Bestmarken“ in den unterschiedlichen Apothekenbereichen, so ist man in der Lage gezielt das individuelle Machbare umzusetzen. Es ist natürlich klar, dass „absolute Bestmarken“ auch von örtlichen oder anderen Einzigartigkeiten abhängig sein können. Dies sollte jedoch kein Grund sein, dennoch das erreichbare individuelle Optimum anzustreben und zu erreichen.

Erster Schritt ist in jedem Fall, Kenntnis von den „wirklichen“ Bestleistungen zu erlangen. Wer ist die optimale Quelle für diese Ressource? Ich hätte da so eine Idee…

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Schneider Johannes

Mitarbeiterbindung über betriebliche Vorsorge – Zukunftssicherung gem §3/1/15a EStG

von Schneider Johannes am 22.11.2017 in Versicherung

Nutzen Sie schon das steuerfreie Einkommen für alle Ihre Mitarbeiter/innen oder ausgewählte Mitarbeiter/innen? Durch die begünstigte Vorsorge über die Firma erhalten die Mitarbeiter/innen rund das Doppelte im Vergleich zu einer privaten Vorsorge. Dieses Thema kann man sehr gut für Motivation und Mitarbeiterbindung einsetzen. Diese Vorsorge bietet für beide Seiten Vorteile.

Seit 1972 bietet das Einkommenssteuergesetz die Möglichkeit, dass Unternehmer Aufwendungen (Teile von Gehältern und Löhnen) bis zu 300,- Euro p.a. für Zukunftssicherungsmaßnahmen an seine Mitarbeiter/innen leisten kann, ohne dass dafür Sozialversicherungsabgaben, Lohnsteuer und Lohnnebenkosten anfallen.

Es ist für Arbeitnehmer/innen eine der wenigen Möglichkeiten, aus unversteuertem Geld Kapital anzusparen, welches auch bei der Auszahlung steuerfrei  ist. Dies bringt natürlich einen wesentlichen Mehrwert.

Vergleich eine betreiblichen Vorsorge mit einer Privatvorsorge aus Gehaltserhöhung

Vorteile für die Mitarbeiter/innen:

  • Steuerfreies Ansparen (Lohnsteuer- und Sozialversicherungsfreiheit) dadurch wesentlich höhere Erträge
  • Sofortige Unverfallbarkeit
  • Bei Ausscheiden aus der Apotheke kann der Vertrag einfach weitergeführt oder auch ausbezahlt werden
  • Nach Ablauf der Pensionsvorsorge erfolgt eine steuerfreie Auszahlung des Kapitalbetrages

Vorteile für die Apotheke:

  • Keine Lohnnebenkosten
  • Ansehen der Firma steigt (Sozialleistungen, Firmenpension)
  • Mitarbeiterbindung durch Sozialleistungen

Auch wenn es ein kleiner Betrag ist, lohnt es sich sowohl für den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer,  diesen Freibetrag in Anspruch zu nehmen und Steuern zu sparen. Zu beachten ist, dass diese Form der Vorsorge entweder für alle Mitarbeiter oder gewisse Gruppen abgeschlossen werden kann.

Für Fragen zur Gruppenbildung (wer und welche Mitarbeiter/innen),  zu den verfügbaren Produkten und zu Abwicklung stehe ich Ihnen gerne unter service@kapitalundsicherheit.com oder unter der Telefonnummer 059 1111 zur Verfügung.

Johannes Schneider
KAPITAL & SICHERHEIT

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Wilke Jens

Don’t Break The Chain – wie Sie Ziele erreichen!

von Wilke Jens am 22.11.2017 in Allgemein

Mehrere Projekte gleichzeitig im Beruf, abends noch zum Sport und eigentlich möchte man mal eine neue Fremdsprache lernen. Aber Moment, das hat alles Zeit, heute doch lieber mit einem alten Bekannten treffen.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Zu viele Aufgaben scheinen zu überfordern und wir beginnen nicht unbedingt notwendige Aufgaben nach hinten zu verschieben: Prokrastination. Das führt dazu, dass die Erfolge am Ende ausbleiben. Heute möchte ich Ihnen eine kurze, aber effektive Methode zeigen, mit der Sie zukünftig neue Aufgaben angehen und auch durchhalten können!

Abhilfe schafft die Seinfeld-Methode. Jerry Seinfeld, ein sehr erfolgreicher amerikanischer Komiker, ist dafür bekannt, seit Jahren immer wieder neues Material für seine Shows zu produzieren. Seinfeld überlegte, wie er in seinem Beruf langfristig erfolgreich sein könnte. Er kam zum simplen Ergebnis, dass man als Comedian vor allem kontinuierlich neue Witze auf Lager haben sollte. Als Ziel setzte er sich deshalb: schreibe jeden Tag einen neuen Witz auf ein Blatt Papier!

Um dies zu erreichen, nahm er sich einen großen Kalender und immer wenn Seinfeld sein tägliches Ziel erreichte und einen neuen Witz vorweisen konnte, markierte er den Tag im Kalender mit einem großen Kreuz (X). Dadurch entstand nach und nach eine Art Kette aus mehreren X. Umso länger sie wurde, desto mehr stieg auch seine Motivation, sie nicht mehr zu unterbrechen. Deshalb heißt das Prinzip ganz vereinfacht gesagt: Don’t break the chain!

Diese Methode lässt sich ohne große Probleme auf jede Art von Arbeit anwenden. Das Geheimnis daran ist, nicht auf einen Tag mit besonders großer Motivation zu warten, sondern das gesetzte Tagesziel zu erreichen, unabhängig davon wie die eigene Stimmung gerade ist.

Und wie starten Sie ganz konkret?

  1. Identifizieren Sie Ihre Ziele!
  2. Starten Sie zu Beginn mit lediglich 1-2 Zielen pro Tag
  3. Formulieren Sie Ihre Ziele SMART – siehe dazu meinen Beitrag Von Vorsätzen und Zielen…
  4. Drucken Sie sich einen Kalender für jedes Ziel aus und kaufen Sie sich einen großen Farbstift!

Auch wenn die Seinfeld-Methode vermutlich nicht die Lösung für alle Ihrer Aufgaben ist, nehmen Sie die Herausforderung an und probieren die Methode für ein bis zwei Ziele. Vielleicht entstehen Fortschritte, die Sie so nicht erwartet hätten – aus eigener Erfahrung weiß ich: es funktioniert!

Alles Gute beim Umsetzen!

Ihr Jens Wilke

 

 

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Kammerstetter Regina

Investieren Sie unbedingt noch vor dem 31.12.2017 – bei abweichendem Wirtschaftsjahr vor dem Bilanzstichtag

von Kammerstetter Regina am 22.11.2017 in Steuerberatung

Um die steuerliche Begünstigung des Gewinnfreibetrages für 2017 geltend machen zu können, muss unbedingt vor dem Bilanzstichtag (31.12.2017) investiert werden! Neben betrieblich notwendigen Investments können auch Wertpapiere steuerbegünstigt gekauft werden. Allerdings können nicht alle Wertpapiere steuerbegünstigt gekauft werden, sondern nur ganz bestimmte – da weiß die Bank am besten Bescheid.

Steuerliche Auswirkung

Beispiel 1

Der Gewinn beträgt EUR 150.000. Der Grundfreibetrag steht jedem zu, auch wenn er nichts investiert hat und er beträgt 13% von einem Gewinnanteil von EUR 30.000 – das sind steuerfreie EUR 3.900. Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag wäre somit EUR 150.000 abzgl. EUR 30.000 = EUR 120.000 – davon 13% = EUR 15.600. Diese können nun in Wertpapiere oder andere bewegliche Wirtschaftsgüter investiert werden.

Die Steuerersparnis:
50% von 3.900 = EUR 1.950

Von EUR 15.600 50% = EUR 7.800 – d.h. die Wertpapiere mit einem Anschaffungspreis (Nominale) von EUR 15.600 kosten tatsächlich EUR 7.800 und nach 4 Jahren (Behaltedauer) können sie um EUR 15.600 steuerfrei verkauft werden!

Beispiel 2

Der Gewinn beträgt EUR 230.000. Der Grundfreibetrag ist gleich wie im Beispiel 1. Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag liegt bis zu einem Gewinn von EUR 175.000 bei 13%. Es können also 13% von EUR 145.000 = EUR 18.850 und für EUR 55.000 (=EUR 230.000 – EUR 175.000) 7% = EUR 3.850 steuerfrei investiert werden – ingsemsat in diesem Fall also EUR 22.700.

Die Steuerersparnis:
50% von EUR 3.900 = EUR 1.950
50% von EUR 22.700 = EUR 11.350

Bei einem Gewinn über EUR 350.000 gibt es für die weiteren EUR 230.000 Gewinn nur mehr 4,5% Gewinnfreibetrag! Also maximal noch EUR 10.350 dazu.

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage November 2017

von ApothekenCOACH am 22.11.2017 in Allgemein

Die November-Umfrage lautet:

Ist Ihre Apothekenbetriebsstätte gemietet oder Ihr Eigentum?

Stimmen Sie ab!

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