Artikel vom Oktober 2017

Hauser Wolfgang

Rücklagen sind heute wichtiger denn je

von Hauser Wolfgang am 18.10.2017 in Allgemein

Das Business-Umfeld für Apotheken unterliegt ständigen Adaptionen. Leider meist in die unangenehme Richtung. Wie der Trend für die Zukunft ist? Dazu muss man kein Hellseher sein.

Um so wichtiger ist es sich das Sprichwort – “Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!” – zu Herzen zu nehmen.

Die Liquidität ist “das” Lebenselexier eines jeden Unternehmens. Besonders in tafferen Zeiten entscheidet eine ausreichende Liquiditätsausstattung über Erfolg oder Misserfolg. Manchmal sogar um Sein oder Nichtsein. Gerne wird in finanziell engeren Zeiten auf Geldbeschaffungsquellen wie Bank oder Lieferanten zurückgegriffen. Diese sind freilich in solchen Zeiten nicht zum Nulltarif bzw. zum Normaltarif zu bekommen. Dabei werden dem Geldwerber dann Bedingungen auferlegt, welche die Handlungsfreiheit enorm einschränken und viel an unbedingter Freiheit kosten. Ist es dann einmal soweit gekommen, ist diese Abwärtsspirale kaum noch zu stoppen.

Es gilt daher im “Hier und Jetzt” Maßnahmen zu ergreifen welche Ihnen und Ihrem Unternehmen entsprechende Handlungsspielraum sichert. Das Zauberwort heißt Liquiditätsmanagement.

Dabei korreliert ein guter Geschäftserfolg nicht zwingend mit gutem Liquiditätsmanagement. Gerade das ist ein oft festzustellender Irrtum von Unternehmen. So ist es bei cleverer Vorgehensweise sogar möglich bei vergleichsweise bescheidenem Geschäftserfolg sich dennoch eine gute Liquidität zu erarbeiten. Freilich ist die Kombination aus gutem Geschäftserfolg und schlauer Liquiditätsmanagement anzustreben.

Es gilt jetzt zu handeln.

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Wilke Jens

Apotheke & Social Media II

von Wilke Jens am 18.10.2017 in Allgemein

Sie haben sich entschieden, das Thema Social Media mit Ihrer Apotheke anzugehen? Dann gratuliere ich Ihnen zu dieser Entscheidung! Wie versprochen gebe ich Ihnen in diesem Beitrag ein paar konkrete Tipps für die Umsetzung.

Um Likes, Fans, Follower usw. zu generieren, müssen Sie Ihr Unternehmen und sich selbst authentisch präsentieren und hochwertige Inhalte liefern, die Ihre Besucher ansprechen.

Dafür hatten Sie sich ja schon im ersten Teil überlegt, wer Ihre Kunden sind und welche Interessen diese haben. Überlegen Sie weiter welche Werte Ihre Zielgruppe haben könnte und welche Werte Sie (basierend auf Ihrem Ziel) vermitteln möchten.

Einige Inhalte ergeben sich von selbst, wie z.B. geplante Veranstaltungen und Vorträge oder Rabattaktionen. Andere dürfen Sie erst entwickeln. Dazu sollten Sie am besten eine Art Redaktionsplan erstellen, in dem Sie festlegen welche Themen oder Events Sie wann posten.

Denken Sie zunächst an die Interessensgebiete und Werte, über die Sie posten möchten. Welche Themen ergeben sich daraus? Welche konkreten Artikel, Posts, Fotos, Videos können Sie aus den Themen generieren? Und wann möchten Sie welche Posts online stellen?

Um die Seite aktuell und damit die Besucher bei der Stange zu halten, sollten Sie schon ein bis zwei Mal pro Woche posten – auch im Weihnachts- oder Osterurlaub. Nur so bleiben Sie im Gespräch und Ihre Seite aktuell.

Etliche Online-Tools unterstützen Sie hier nicht nur bei der Erstellung des Redaktionsplans, sondern übernehmen auch das Posten für Sie. Sie können Posts vorbereiten und ein Datum für die Veröffentlichung festlegen und dann läuft der Rest von alleine – das erleichtert das regelmäßige Posten auch im Urlaub.

Für das Projekt Social-Media ernennen Sie am besten einen Verantwortlichen in Ihrem Team. Das kann gerne auch eine (etwas internetaffinere junge) PKA oder Aspirantin sein. Binden Sie aber Ihr gesamtes Team in den Prozess mit ein, v.a. bei der Themenfindung. Warum reservieren Sie nicht fünf Minuten jeder Teamsitzung für neue Themenvorschläge? Oder stellen im Gemeinschaftsraum eine Social-Media Themenbox auf?

Bei der Themenfindung können auch andere Social-Media-Seiten hilfreich sein, z.B. die Facebook-Gruppe Apotheke im Fokus des Apothekerverbands. Im Intranet der Österreichischen Apothekerkammer unter Aktuelles aus der Presse, Social Media finden Sie Bilder und Texte, die Sie eins zu eins so verwenden dürfen und sollen. Aber bitte nur Inhalte, die für Ihre Zielgruppe und Zielsetzung passen!

Wichtig ist nicht nur der Inhalt, sondern auch die Aufmachung. Achten Sie bitte auf die Qualität von Fotos und Videos. Vermeiden Sie Tipp- oder Grammatikfehler. Und wenn Sie wirklich hervorstechen wollen: seien Sie einzigartig! Branden Sie z.B. jedes Ihrer Fotos mit Ihrem Logo.

Zum Schluss noch das Wichtigste: Auch wenn Sie sie nicht sehen – hier interagieren Menschen. Kommentieren auch Sie Beiträge anderer Seiten. Liken Sie was Ihnen gefällt. Antworten Sie auf Kommentare und Anfragen. Das macht Sie sympathisch und man wird auch Ihnen Beachtung schenken!

Und nun wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung!

Ihr Jens Wilke

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Schneider Johannes

Richtig an morgen denken – langfristig Vorsorgen

von Schneider Johannes am 18.10.2017 in Versicherung

Auch als Apotheker/in sollte man sich über die private Vorsorge Gedanken machen. Dazu gibt es verschiedenste Möglichkeiten mit jeweils unterschiedlichen Vor- und Nachteilen:

  • Aufbau eines Immobilienvermögens
  • monatliche Sparpläne
  • Beteiligungen bei Firmen oder anderen Apotheken
  • u.v.m.

Die einfachste Variante und auch sehr effektive Variante ist und bleibt der monatliche Sparplan. Für eine langfristige Vorsorge kommen zwei Arten von Sparplänen in Betracht. Zum einen über eine Versicherungslösung “fondsgebundene Lebensversicherung” oder über einen sogenannten “Fondssparplan” bei einer Bank. Beides sind hervorragende Möglichkeiten, Kapital aufzubauen. Wenn man jedoch von langfristiger Vorsorge (Altersvorsorge – Laufzeiten von 20 bis 30 Jahren und darüber) spricht  ist die Versicherungslösung absolut die Nummer 1 von den beiden Varianten.

Was wird von einer Fondsgebundenen Lebensversicherung in Bezug auf die Anlagestrategie erwartet wird und was kann diese bieten?

  • Ganz oben auf der Liste steht der Wunsch, die Anlagestrategie nach den Aspekten Risiko und Sicherheit selbst festlegen zu können.
  • Man will sich nicht selber um die Qualität der einzelnen Investmentfonds kümmern müssen.
  • Ablaufmanagement – am Ende der Laufzeit sollen sich Fachleute um die Umschichtung in risikofreiere Fonds kümmern.
  • Die Möglichkeit, Fonds unter nachhaltigen und ethischen Kriterien auswählen zu können.
  • Die Möglichkeit der Umsetzung von Themen wie monatliches Ansparen von Edelmetallen (z.B. Gold oder Silber…).
  • Die Möglichkeit jederzeit ohne Kosten in andere Anlagestrategien wechseln zu können.

Alle oben genannten Punkte erfüllt eine moderne fondsgebundene Lebensversicherung.

Ein zusätzlicher wesentlicher Punkt wird oft übersehen – der steuerliche Vorteil. Diesen darf man bei langfristigen Sparformen (über 15 bis 20 Jahre) nicht außer Betracht lassen. Mit Bezahlung der 4%igen Versicherungssteuer bei der Prämienzahlung sind alle Erträge bei Auszahlung steuerfrei. Bei allen anderen Sparformen holt sich das Finanzamt bei Auszahlung 25% KESt vom Gewinn. Und das ist bei längerer Laufzeit sehr viel Geld.

Die Fondsgebundene Lebensversicherung sollte deshalb meiner Meinung nach bei keiner professionellen Vorsorgeplanung fehlen.

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Kammerstetter Regina

Wie werden Geschenke und Feiern steuerlich behandelt?

von Kammerstetter Regina am 18.10.2017 in Steuerberatung

Bald ist es wieder so weit. Weihnachten steht quasi schon vor der Tür. Alle Jahre wieder. Damit einhergehend auch die Qual der Wahl, was die Auswahl von Geschenken sowie das Vorbereiten von Feiern betrifft. Nicht vergessen sollte man dabei aber auch die steuerlichen Aspekte.

Geschenke

Geschenke an Kunden

Einkommensteuer: Ausgaben für Kundengeschenke, die der Kundenbindung dienen, sind steuerlich leider nicht abzugsfähige Repräsentationsaufwendungen. Ausgaben für Geschenke sind nur dann abzugsfähig, wenn eine entsprechende Werbewirksamkeit damit verbunden ist. Z.B. Kalender, Kugelschreiber und andere Werbegeschenke, die mit der Firmenaufschrift oder dem Firmenlogo versehen sind.

Umsatzsteuer: für Werbegeschenke mit geringem Wert steht der volle Vorsteuerabzug zu. Geschenke mit „geringem“ Wert sind Geschenke, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten pro Kalenderjahr und Empfänger EUR 40,00 (netto) nicht übersteigen. In dieser EUR 40,00 Grenze sind Ausgaben für Werbeträger (Kugelschreiber, Kalender, Feuerzeug etc.) nicht zu berücksichtigen. Für Geschenke mit einem höheren Anschaffungswert als EUR 40,00 ist eine Eigenverbrauchsbesteuerung vorzunehmen – sprich es steht kein Vorsteuerabzug zu!

Geschenke an Dienstnehmer

EUR 186,00 können pro Dienstnehmer und Jahr für Geschenke ausgegeben werden – aber Achtung– es müssen Sachgeschenke oder Gutscheine sein, keinesfalls darf dieser Betrag in Geld geschenkt werden, sonst sind Steuern und Sozialversicherung fällig!

Weihnachtsfeien

Weihnachtsfeier mit Kunden

Einladungen an Kunden zu diversen Feiern sind steuerlich nur dann absetzbar, wenn es sich dabei um „Werbeveranstaltungen“ handelt. D.h. die Essenseinladung kann nur dann steuerlich berücksichtigt werden, wenn dabei z.B. neue Produkte oder Dienstleistungen vorgestellt werden. Zur Dokumentation ist es empfehlenswert, Fotos zu machen!

Weihnachtsfeier mit Dienstnehmern

Pro Jahr und Dienstnehmer können EUR 365,00 für Betriebsausflug und Weihnachtsfeier ausgegeben werden ohne, dass dieser Betrag bei den Dienstnehmern Steuern und Sozialversicherung auslöst!

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Digitale Kundenansprache – vor, während und nach dem Apothekenbesuch

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 18.10.2017

BD Rowa präsentiert Lösungen entlang der „Customer Journey“. Wie werden Apotheken konkurrenzfähig gegenüber Internet-Anbietern? Wie können sie ihre Kunden online und offline ansprechen und langfristig binden? BD Rowa präsentierte auf der Expopharm 2017 digitale Technologien und neue Lösungsansätze.

„Dem klassischen Vertriebsweg der Apotheke, beziehungsweise der Customer Journey des Apothekenkunden, fügen wir jetzt die digitale Ebene hinzu“, erklärt Dirk Bockelmann, Vertriebsleiter International bei BD Rowa. „Wir glauben an die niedergelassene Apotheke und bieten einfache und schnell zu integrierende Lösungen, die sie für die digitale Zukunft optimal ausstatten – gerade auch inHinblick auf die Konkurrenz von OnlineApotheken und Amazon.“

Apotheken-Kunden werden heute nicht nur über die klassischen Medien, etwa über Zeitungen und Flyer, auf eine Apotheke und ihr Angebot aufmerksam – vielmehr recherchieren sie Standort und Services online. Daher sind viele Apotheken bereits über eine Webseite, Google-Einträge und Facebook- oder Twitter-Seiten digital präsent. In der Phase, in der ein Kunde entscheidet, ob er einen Einkauf tätigt und wo, nimmt das Schaufenster eine nicht zu unterschätzende Rolle ein. Dennoch bleiben die Gestaltung und die Auswahl der Werbematerialien häufig hinter den Erwartungen der Apotheker zurück, wie beispielsweise die OTC-Marktanalyse 2017 von Aposcope zeigt. Hier setzt BD Rowa an und bietet mit den Rowa Vmotion®-Schaufenstern eine digitale Lösung mit großer Wirkung. Großflächige, bewegte Bilder erzeugen Aufmerksamkeit – rund um die Uhr.

Digitale Kundenansprache – vor, während und  nach dem Apothekenbesuch

Der Einkauf selbst sollte optimal auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst sein. Kunden, die in Zeitdruck sind, profitieren in einer automatisierten Apotheke von kurzen Wartezeiten und können sich zu Stoßzeiten selbstständig an Terminals wie dem Rowa Vpoint™ informieren und auch Produkte aus dem (Freiwahl-)Regal direkt bezahlen. Zudem zeigte BD Rowa auf der Expopharm 2017 auch ein Abholer-Terminal, das im Verkaufsraum oder einem 24h Foyer der Apotheke aufgestellt ist und vorbestellte Artikel ausgibt.

Kunden, die eine ausführliche Beratung wünschen, profitieren von den umfangreichen Funktionen der Rowa Vmotion Screens. Platziert in der Sichtwahl oder in der Freiwahl bieten sie nicht nur detaillierte Informationen zum Produkt, sondern auch Produktalternativen und Preisvergleiche auf einen Blick. In den HV-Tisch eingelassene Bildschirme sorgen bei Bedarf für die nötige Diskretion. Mit Tablets lässt sich die Beratungssituation auch flexibel im Verkaufsraum, etwa im Bereich von Kosmetik und Nahrungsergänzungsmitteln, digital unterstützen. So wird der Einkauf für den Apotheken-Kunden zum Erlebnis und trägt entscheidend zur Kundenbindung bei.

„Wir bei BD Rowa machen aktuelle, digitale Lösungen aus dem Einzelhandel für Apotheken nutzbar“, betont Dirk Bockelmann. „Daher testen wir gerade ein RetargetingSystem, das es Apothekern erlaubt, eine langfristige digitale Beziehung mit ihrem Kundenstamm zu pflegen – ohne großen Aufwand.“ Über ein im Verkaufsraum platziertes Gerät werden die Werbe-IDs von Smartphones der Besucher gelesen und die Kunden somit digital identifizierbar. So wird eine gezielte Ansprache dieses Personenkreises über Facebook, Twitter und Co. ermöglicht. Die Anonymität bleibt dabei gewahrt: Die Daten der Apothekenbesucher werden alleine über einen zertifizierten Partner von BD Rowa verwaltet.

Digitale Kundenansprache – vor, während und  nach dem Apothekenbesuch

„Wir sind schon längst mittendrin in der digitalen Zukunft“, fasst Bockelmann zusammen. „Und von unserer Warte aus bietet sie große Chancen für den Apothekenmarkt.“ Weitere Informationen erhalten Interessenten bei BD Rowa unter bd.com/rowa.

ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage Otkober 2017

von ApothekenCOACH am 18.10.2017 in Allgemein

Die Oktober-Umfrage lautet:

Nutzen Sie Kundenkarten in Ihrer Apotheke?

Stimmen Sie ab!

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