Artikel vom Oktober 2016

Hauser Wolfgang

Webshop als Eigentor

von Hauser Wolfgang am 24.10.2016 in Beratung

Inwieweit lohnt sich die Implementierung eines eigenen Webshops auf der eigenen Website?

Das Motiv dazu ist klar, will man doch nicht tatenlos zusehen wie Umsatzanteile ohne Gegenwehr anderen überlassen werden. Abgesehen von den Einrichtungskosten sowie den laufenden Wartungen und Aktualisierungen des Webshops durch einen Webmaster, entstehen noch weitere Kosten.

So kann kein Umsatz entstehen ohne Besucher auf der Website. D.h. es braucht Besucher der Website. Dies erfordert erhebliche bis sehr erhebliche Marketingkosten. Wenn es dann zum erfreulichen Ereignis kommt, dass ein Kunde den Webshop bemüht, entstehen weitere Kosten bei der Abwicklung (Rechnungswesen und Versand) des Online-Einkaufs.

Unter dem Strich ist ein eigener Webshop ein durchaus kostenspieliges Unterfangen.  Dieser finanzielle Mehr-Einsatz rechtfertigt sich wenn zusätzliche Mehrerträge generiert werden. Dies ist jedoch sehr fraglich, da die Grundmotivation eines Online-Einkaufs immer auch mit attraktiven Preisen zusammenhängt. Also genau das Gegenteil von dem, was man durch die erheblichen Zusatzkosten benötigen würde um auch einen entsprechenden Rohertrag zu erzielen.

Darüber hinaus wird unterschätzt, dass ein eigener Webshop auch bestehende Stammkunden praktisch mit der Nase darauf stoßen lässt, dass es in Webshops viel bessere Preise gibt. Dies führt erst recht dazu, dass Stammkunden die sonst in der Apotheke gekauften Waren aufgrund des Preisanreizes (welcher im Web immer gegeben sein muss) künftig mehr und mehr Produkte online kaufen. Und dabei gibt es keine Garantie dass diese Produkte dann in Ihrem Webshop gekauft werden. Vermutlich wird dann erst recht ein anderer Online-Anbieter gewählt.

Online-Business ist in der Praxis oft anders als es in der Theorie erscheint. Ein sinnvolles Webshop – Projekt ist sehr wohl möglich, muss jedoch gewissen Erfolgsparametern folgen.

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Wilke Jens

Zeitmanagement – Teil I

von Wilke Jens am 24.10.2016 in Allgemein, Beratung

Fast jeder kennt es: wieder mal nicht genug Zeit gehabt, um alles Wichtige bis Feierabend zu erledigen. Warum schaffen es manche „alles unter einen Hut“ zu bringen und andere nicht, obwohl ja jeder die gleiche Menge an Zeit zur Verfügung hat?

Die Antwort lautet: effektives Zeitmanagement.

Nur wer seine Zeit effektiv zu nutzen und einzuteilen weiß, kann im stressigen Apothekenalltag erfolgreich sein. Das gilt nicht nur für die Apothekenleitung, sondern auch für jeden einzelnen Mitarbeiter. Intelligente Zeiteinteilung will gelernt sein – lassen Sie uns also keine Zeit verlieren und starten wir durch:

Natürlich kann nicht jeder zeitliche Engpass durch effektives Zeitmanagement behoben werden, trotzdem hilft es in einem ersten Schritt die Ursachen für ineffektives Arbeiten zu identifizieren und eingefahrene Verhaltensmuster zu überdenken.

Vier Punkte, die Ihnen helfen werden Ihr persönliches Zeitmanagement effektiver zu gestalten:

  1. Unterbrechungen minimieren
  2. Prioritäten richtig setzen
  3. Perfektionismus vermeiden
  4. Ziele festlegen

 

Unterbrechungen

Telefonanrufe und Nachfragen von Mitarbeitern sind die häufigsten Beeinträchtigungen des Arbeitsflusses. Diese können zwar nicht vermieden werden, aber wie wäre es mit einer ganzen Stunde Arbeitszeit, die Sie ohne Unterbrechungen nur für sich nutzen können? Stellen Sie sich vor jeden Tag zwischen 08.00 und 09.00 Uhr würde das Telefon stummgeschaltet und die Mitarbeiter wüssten, dass sie keine Anrufe durchstellen sollen und für Fragen später Zeit ist. Was halten Sie davon? Sie würden staunen wie viel Sie in einer Stunde ohne Unterbrechungen schaffen können!

Missachtung der Priorität

Angenehme Aufgaben werden sofort erledigt, unangenehme aufgeschoben – wir alle kennen das. Nehmen Sie sich vor Aufgaben nach Ihrer Priorität abzuarbeiten. Natürlich können kleine Aufgaben sofort erledigt werden, oftmals würde es mehr Zeit kosten sie in die To-Do-Liste einzutragen als sie gleich abzuhaken. Für größere Aufgaben sollten Sie sich aber an den Prioritäten orientieren. Solche Arbeiten sind übrigens auch besonders gut geeignet für die ruhige Arbeitsstunde am Morgen. Sie kennen vielleicht den Spruch „eat the frog„? Übersetzt ins Zeitmanagement bedeutet er „Erledige die wichtigen Aufgaben zuerst“ und freuen Sie sich auf den anschließenden flow des restlichen Tages!!

Perfektionismus

Schon klar, Sie mögen Ihren Perfektionismus, weil er eine hohe Qualität sicherstellt. Aber auch Sie müssen zugeben, er ist ein hinterhältiger Zeitdieb. Hier gilt wie in vielen anderen Fällen auch die 80:20-Regel. Ab einem bestimmten Punkt wird man keinen großen zusätzlichen Nutzen mehr stiften, wenn man den Arbeitsschritt weiter verfeinert. Das Gegenteil ist der Fall: man verliert wertvolle Zeit, die für andere wichtige Dinge genutzt werden kann.

Ziele festlegen

Der erste Schritt besteht immer darin, die eigenen Ziele zu identifizieren und festzuhalten. Denn Zeitmanagement bedeutet, sich über die wesentlichen Aufgaben im Klaren zu sein und dadurch Zeit zu sparen. Lesen Sie dazu meinen Newsletter „Von Vorsätzen und Zielen…“.

Wenn es Ihnen gelingt sich für diese 4 Punkte zu sensibilisieren, sind Sie schon einen großen Schritt weiter!

In Teil II gebe ich Ihnen noch mehr Tools für Ihr gelungenes Zeitmanagement. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine möglichst stressfreie und gut organisierte Zeit!

Ihr Jens Wilke

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Online, offline, Offizin

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 24.10.2016

Bei der Digitalisierung der Apotheke gibt es nur einen Partner – Rowa® Technologies. In den letzten Jahren haben die Automaten der Marke aus der Eifel eine Reihe digitaler Ergänzungen erfahren, die Apotheken bei ihrem Weg in die Zukunft unterstützen.

Kerngedanke ist dabei immer die Einfachheit der Anwendung. Nur wenn die Systeme einfach ineinandergreifen und leicht zu bedienen sind, werden sie auch genutzt und bringen dem Apotheker Mehrwert.

Bewährt hat sich dabei das Rowa Vmotion®-System für eine digitale Sichtwahl. Die großen Touch-Bildschirme hinter dem HV sparen viel Zeit und Energie und ermöglichen eine Anpassung der Sichtwahl mit wenigen Klicks. Praktisch dabei: Eine solche Änderung kann parallel auch auf anderen Endgeräten wie zum Beispiel dem Freiwahlterminal Rowa Vpoint™ ausgeführt werden. Auf diese Weise entsteht ein einheitlicher Auftritt der Apotheke – online, offline und in der Offizin.

Für Schnellentschlossene und -überzeugte hat Rowa ein besonderes Angebot. Bis zum 31.12.2016 gibt es 2 Rowa Vmotion®-Bildschirme (55 Zoll, mit Infrarottechnik, in Schwarz) und einen Rowa Vpoint™ (Ausführung View and Order Terminal) zum Sonderpreis. Mehr Informationen unter www.rowa.de/de/digital.

Doch der Mehrwert liegt nicht nur in der Maschine und der Technik. Der Mehrwert liegt in einem Gewinn an Zeit, Übersicht und Flexibilität. Mit digitalen Systemen entsteht die Möglichkeit, mehrmals am Tag die Sichtwahl zu wechseln, um zu sehen, wie die Kunden das aufnehmen. Morgens zum Beispiel das Thema Energie, mittags Sodbrennen, abends Mineralstoffe. Das Experiment dauert einen Tag und kostet weniger als eine Stunde Arbeitszeit. Wenn es nicht klappt – kein Problem. Wenn es klappt, hat man viel über seine Apotheke und seine Kunden gelernt und vielleicht Lust bekommen, öfter einmal die Möglichkeiten seiner neuen digitalen Endgeräte in der Apotheke auszuprobieren.

ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage Oktober 2016

von ApothekenCOACH am 24.10.2016 in Allgemein

Die Oktober-Umfrage lautet:

Wie zufrieden sind Sie bisher in geschäftlicher Hinsicht mit 2016?

Stimmen Sie ab!

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