Artikel vom September 2016

Hauser Wolfgang

Funktion von Auslagenflächen bzw. Schaufenster

von Hauser Wolfgang am 22.09.2016 in Beratung

Betrachtet man die Schaufenster von Geschäften und so auch von Apotheken, dann bekommt man den Eindruck, dass die handelnden Personen nicht wirklich wissen, was sie mit dieser Fläche anstellen sollen.

Das es sich um eine Apotheke handelt, sollte nicht erst erkennbar sein, wenn man das Schaufenster betrachtet. Diese Übung sollte bereits mit dem hoffentlich großen Apotheken-Hinweisschild bzw. Firmenschild erreicht worden sein.

Ein Schaufenster hat die Aufgabe eines „Appetizers“ und sollte vor allem Lust auf mehr machen. Im Idealfall erreicht ein gutes Schaufenster folgende Ziele:

  1. Der Inhalt des Schaufensters fällt auf und fesselt die Augen einer maximalen Anzahl von Betrachtern
  2. Eine maximale Anzahl von Betrachtern erhält einen so starken Reiz, dass diese die Apotheke betreten

Eine gute Schaufenstergestaltung ist „visuell“ nie langweilig und in jeden Fall mutig. Schöne + harmonische Varianten erreichen dieses Ziel meist nicht!

Praxisbeispiel: Eine Werbung zum Thema Scheidenpilz ist „inhaltlich“ für die Betroffenen spannend und in jedem Fall mutig. Dies jedoch visuell (positiv) reizvoll zu transportieren ist kaum möglich (wäre hochgradig Werbe-Award preisverdächtig) und die Anzahl der Betroffenen ist zu gering als das es eine „Appetizer-Funktion“ für eine breites Publikum sein würde. So ein Variante kann auch Kundenfrequenz verhindern bzw. verringern.

Fazit: Spannend, Augen-fesselnd, inhaltlich + visuell für ein breites Publikum reizvoll!

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Wilke Jens

Projekte umsetzen mit dem Business Canvas Model

von Wilke Jens am 22.09.2016 in Allgemein, Analysen

Erfolgreiche Gründer und Unternehmer brauchen heute mehr als eine gute Idee und einen detailreichen Businessplan: Erfolgsentscheidend sind ein funktionierendes Geschäftsmodell sowie die konsequente Orientierung an den Kundenbedürfnissen. Das gilt nicht nur für Start-ups mit innovativen Geschäftsideen, sondern auch für jede andere Idee, die Sie im Laufe Ihres Unternehmertums haben. Das können neue Marketingmaßnahmen wie die Einführung einer Internetpräsenz, die Entwicklung einer eigenen Kosmetiklinie, die Änderung der strategischen Positionierung oder größere Vorhaben wie die Eröffnung einer Filiale sein.

Wie gehen Sie mit solchen Ideen um? Wie gehen Sie vor um erfolgsversprechende Ideen in langfristig funktionierende Geschäftsmodelle umzuwandeln?

Als Apotheker haben Sie zwischen Tara und Büro allerhand zu tun und verfügen nur über eine limitierte Menge an Zeit. Deshalb möchte ich Ihnen heute das „Brainstorming-Tool“ Business Canvas Model, kurz BCM, vorstellen. Es hilft dabei alle wesentlichen Elemente einer Idee in ein skalierbares System zu bringen. Auch bestehende Geschäftsmodelle lassen sich mit dem BCM schnell weiterentwickeln und optimieren.

Auf einem einzigen Blatt Papier werden die 9 wichtigsten Bestandteile eines Geschäftsmodells übersichtlich dargestellt und zueinander in Beziehung gesetzt:

  1. Kundensegmente: An welche Kunden- und Marktsegmente richten Sie sich? (Frauen, Männer, Kinder, ältere Menschen…)
  2. Wertangebote: Was bieten Sie an, damit die Bedürfnisse Ihrer Kunden gedeckt sind? Welchen Nutzen haben die Kunden? (individuelles Beratungsangebot, spezielle Produktlinie…)
  3. Kanäle: Über welche Kommunikations-, Verteilungs- und Verkaufskanäle bringen Sie Ihre Produkte an die Kunden? (Face-to-face, soziale Medien, Vorträge…)
  4. Kundenbeziehungen: Welche Beziehungsart wird mit welchem Kundensegment hergestellt und gepflegt? Wie gewinnt, haltet und upgradet ihr eure Kunden? (Stammkundenkarten, Loyalitätsprämien…)
  5. Einnahmequellen: Welche Einnahmen werden mit welchen Kundensegmenten realisiert? Woher kommt in diesem Geschäftsmodell das Geld?
  6. Schlüsselressourcen: Welche Ressourcen sind zur Umsetzung des Geschäftsmodells notwendig? (Pharmazeuten, PKAs, finanzielle Ressourcen…)
  7. Schlüsselaktivitäten: Welche Kernkompetenzen müssen vorhanden und welche Aktivitäten gesetzt werden? (Ausbildung bestimmter Mitarbeiter, Organisation eines Raums, Erstellung von Flyern…)
  8. Wichtige Partnerschaften: Welche Aktivitäten und Ressourcen werden von welchen Partnern bezogen? (Lieferanten, Vortragende, Bank, Arztpraxen…)
  9. Kostenstruktur: Welche Kosten ergeben sich aus dem Geschäftsmodell? (Personalaufwand, Marketingbudget, Logistik…)

Eine Reihe von Online-Tools und Apps ermöglichen inzwischen eine einfache Erörterung der 9 genannten Punkte. Hier zwei meiner Favoriten:

http://www.businessmodelgeneration.com/canvas/bmc

https://canvanizer.com/new/business-model-canvas

Gerne kann ich Ihnen auch eine deutsche Version zum Ausdrucken zukommen lassen, melden Sie sich einfach unter jens.wilke@wilke-apothekenberatung.at bei mir.

Da man gezwungen ist, alle 9 Bausteine des Modells zu überdenken und auszufüllen, entsteht eine ganzheitliche Konzeption der Geschäftsidee. Es hilft, die Key Faktoren für den Erfolg ihrer Apotheke zu verstehen. Es richtet den Fokus darauf, was das Geschäft wirklich antreibt und zeigt welche Tätigkeiten nicht so wichtig sind. Potenzielle Risiken können schnell erkannt und Lösungsstrategien abgeleitet werden, um den Geschäftserfolg langfristig zu sichern. Die Visualisierung erlaubt zudem, den Überblick zu behalten.

Probieren Sie es einfach mal aus! Viel Erfolg dabei

Ihr Jens Wilke

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Fouquet Stephan | BD Rowa

Einfach mehr Rowa erleben

von Fouquet Stephan | BD Rowa am 22.09.2016

Rowa feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Und wie jedes Jahr bringen die Automatisierungs-Spezialisten eine Reihe von spannenden neuen Themen mit auf die Expopharm.

Unter dem Motto „Einfach Rowa®“ wird gezeigt, wie die einzelne Apotheke von neuen Produkten und Dienstleistungen profitieren kann. Egal ob Service, Sicherheit oder Effizienz – mit Rowa ist einfach mehr Apotheke möglich.

Der Schlüssel dazu ist der ganzheitliche Ansatz für die Apotheke. Die vielen neuen Möglichkeiten, die sich für die Apotheke bieten, ziehen auch immer Arbeitseinsatz nach sich – Zeit, die dem Apotheker oder der PTA am Kunden fehlt oder nach Feierabend investiert werden muss.

Am Rowa Stand können Sie erleben, wie ein ganzheitliches Konzept wirklich Mehrwert schafft. „Einfach Rowa“ steht stellvertretend für den Anspruch der Rowa Systeme. Einfachheit schafft Geschwindigkeit und Sicherheit. Rowa reduziert Komplexität wo möglich. Von der Einlagerung über die Lagerverwaltung bis zur Prüfung der Fälschungssicherheit – alles ist automatisch möglich.

Gleichzeitig steht das Messemotto für das Streben von Rowa, permanent nach Möglichkeiten zu suchen, die Apotheke nutzbar und erlebbar zu machen. Durch Rowa Vmotion®, Rowa Vpoint™ und Rowa Vshelf™ entsteht für den Kunden ein Rundum-Erlebnis, das von der eigenständigen Information bis zur Diskretberatung alles möglich macht. Und durch digitale Unterstützung sogar über Sprachbarrieren hinweg.

Der Besuch am Stand lohnt sich dabei nicht nur für Rowa Besitzer, sondern für jeden, der Automatisierung und Digitalisierung in der Apotheke erleben möchte. Halle B5, Stand A20/A28

ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage September 2016

von ApothekenCOACH am 22.09.2016 in Allgemein

Die September-Umfrage lautet:

 Wie groß erachten Sie die Auswirkungen der jüngsten EUGH-Entscheidung?

Stimmen Sie ab!

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