Artikel vom Juni 2016

Hauser Wolfgang

Warenbezugsvereinbarungen mit Großhandelsorganisationen

von Hauser Wolfgang am 16.06.2016 in Allgemein

Es ist immer wieder erstaunlich welche Dreistigkeiten sich Apotheker ohne großes Murren gefallen lassen. So ist es unglaublich, dass die für den wirtschaftlichen Apothekenerfolg relevante Warenbezugsvereinbarung mit dem Großhandel nur mündlich oder schriftlich nur in sehr unzureichender Form existieren.

Es ist höchst unseriös, Apothekern die Konditionen nur mündlich auszuhändigen. Was macht denn das für einen Sinn, wenn es nicht gegen den Apotheker verwendet werden würde? Die besten Konditionen bringen nichts, wenn sie nicht schriftlich existieren und somit nie überprüfbar und letztendlich auch einforderbar sind! Eine gute Warenbezugsvereinbarung umfasst alle Aspekte der Partnerschaft und besteht aus zahlreichen Positionen und Bedingungen. Wer kann sich das auf Jahre hinaus im Detail merken und noch wichtiger, wer hat die Garantie, dass sich das auch das Großhandelsunternehmen so lange und so präzise merken kann und ggf. auch will!

Gerade wenn sich die Großhandelsorganisationen so gegen eine professionelle Schriftlichkeit sträuben, sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten. Ich gehe davon aus, dass Sie nichts zu verschenken haben, deshalb ist es eine absolute Verpflichtung auf eine ausführliche professionelle Schriftlichkeit zu bestehen. Und lassen Sie sich nicht durch die gekonnten VertrauensErgüsse einlullen. Im Streitfall zählt nur was schriftlich geschrieben steht.

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Wilke Jens

Fehlerkultur in Apotheken

von Wilke Jens am 16.06.2016 in Personal

Ihr Mitarbeiter hat ein falsches Medikament abgegeben? Jeder fürchtet sich davor im Apothekenalltag: Fehler. Insbesondere im pharmazeutischen Bereich können Fehler weitreichende und fatale Folgen haben. Jedoch wir wissen, wo Menschen arbeiten, passieren auch Fehler. Und gerade deshalb ist es essenziell sich als Apothekenleiter mit Fehlern und deren Umgang auseinanderzusetzen, sowie eine positive Fehlerkultur im Team zu implementieren. Denn aus Fehlern lernt man bekanntlich. Nur wer Fehler machen darf, ist imstande neue Wahrnehmungen zu verinnerlichen und sich selbst weiterzuentwickeln. Wenn Fehler von Mitarbeitern immer sofort mit Inkompetenz, Versagen und Ungenauigkeit abgetan werden, ohne dass eine sorgfältige Analyse jedes einzelnen Falls erfolgt, wirkt das immer kontraproduktiv.

“Den größten Fehler, den man im Leben machen kann,ist immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.”

Damit Mitarbeiter aus Fehlern lernen können, muss eine wichtige Voraussetzung erfüllt sein: Fehler müssen erkannt, sachlich diskutiert und analysiert werden. Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, besteht die Gefahr dass Fehler vertuscht werden. Nur ein wirklich offener Umgang mit Fehlern schützt vor einer kaum noch beherrschbaren Situation, die schwerwiegende Folgen für Ihre Patienten und auch den Ruf Ihrer Apotheke haben kann.

Doch wie können Sie als Apotheker mit Fehlern richtig umgehen und eine positive Fehlerkultur in Ihrer Apotheke implementieren? Versuchen Sie folgende Punkte zu verinnerlichen:

Vorbildwirkung & Fehlerzugeständnis

Niemand ist fehlerfrei. Auch Sie als Chef nicht. Genau das sollten Sie Ihren Mitarbeitern kommunizieren. Auch wenn es nicht immer leicht fällt, sollte man sich seine Fehler eingestehen und offen ansprechen. Genau hier ist der Vorgesetzte gefordert: Wenn auch Sie Ihre eigenen Fehler zugeben, fördern Sie eine positive und offene Fehlerkultur in Ihrer Apotheke. Das motiviert Ihre Mitarbeiter Fehler zuzugeben. Wenn Sie dieses Zugeständnis nicht machen, werden Fehler gerne verheimlicht und vertuscht, was wiederum eine weitere Fehlerquelle darstellt. Außerdem wird die berufliche Entwicklung Ihrer Mitarbeiter gefördert, denn ein wesentliches Element strategischen Erfolgs ist es, bisherige Arbeitsabläufe (und dadurch potenzielle Fehlerquellen) zu hinterfragen, und auch die „Pfade des Gewohnten“ zu verlassen.

Nach Ursachen “fahnden” und Lösungsansätze suchen

Die erste Frage sollte nicht “Wer”, sondern “Warum” oder “Weshalb” lauten! D.h. Sie sollten nicht in übertriebenem Maße emotional reagieren und sofort den Schuldigen ausmachen. Begeben Sie sich auf Ursachensuche. Warum kam es zu dem Fehler? Durch fehlende Kommunikation? Durch fehlende Qualifikation? War Zeitdruck die Fehlerquelle? Nachdem die Ursache geklärt ist, sollten Sie sich ausgiebig damit beschäftigen wie diese Fehlerquelle in Zukunft vermieden werden kann. Dabei sollten Sie auch das Gespräch mit Ihren Mitarbeitern suchen. Dies zeigt, dass Sie offen mit Fehlern umgehen können und diese nicht tabuisieren.

Feedback geben

Ist der Fehler passiert und dem “Schuldigen” ist dieser nicht bewusst, sollte der Vorgesetzte sachlich darauf hinweisen und Feedback geben. Denn faires und sachliches Feedback ist eine gute Basis für die Weiterentwicklung. Handelt es sich um Wiederholungsfehler, gilt es sich noch intensiver mit den Mitarbeitern auszutauschen. Tipps zum “konstruktiven Feedback-Geben” finden Sie im nächsten Beitrag.

Viel Spaß beim Pflegen einer offenen Fehlerkultur!
Ihr Jens Wilke

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Umbau der Adler-Apotheke in Wien

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 16.06.2016

Die Apotheke von Inhaber Hannes Hrovat hat in Wien bereits eine lange Tradition und feiert im  Jahr 2016 ihr 140-jähriges Bestehen. Im Jahr 2015 entschied sich Hrovat, seine Apotheke im  Rahmen eines Umbaus mit modernster Technik auszustatten.

Im Back-Office wurde das alte Warenlager durch eine automatisierte Lösung ersetzt. Dort wurde  ein Rowa Vmax mit einer Kapazität von circa 18.000 Packungen installiert. Diese Lösung spart sehr viel Platz und sorgt für effizientere und schnellere Prozesse. Die Offizin konnte hierdurch deutlich vergrößert werden. Die modernisierte Apotheke ist nun fast doppelt so groß und ist somit der täglich hohen Kundenfrequenz gewachsen, da sich viele Kunden gleichzeitig in der Offizin aufhalten können.

Mehr Zeit und mehr Kundenorientierung – dank dem Rowa Vmax

Inhaber Hannes Hrovat legt seit jeher einen hohen Wert auf Service und eine kompetente Beratung. Beides wird nun durch das moderne Warenlager unterstützt, da drei Ausgabestellen mit Hilfe einer Fördertechnik vom Automaten bedient werden. Die Mitarbeiter können bei den Kunden bleiben und haben mehr Zeit für deren Beratung. Die Arbeitsprozesse laufen generell viel ruhiger ab, da die Medikamente nicht aus Schubläden geholt werden müssen, sondern direkt an der Tara
ankommen. Die Einrichtung durch die Firma Tischlerei Moser GmbH spiegelt das Bild einer modernen und kundenorientierten Apothekemit einer Wohlfühlatmosphäre wider.

„Auf unseren Lagerroboter ist Verlass: Er arbeitet schnell und ohne Ausfallzeiten, optimiert das Warenlager auf Knopfdruck und sorgt für ruhige Arbeitsabläufe in der Apotheke”, erläutert Mag. pharm. Hannes Hrovat. „Dafür bleibt uns mehr Zeit für andere Aufgaben – und für das wichtigste: unsere Kunden.”

ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage Juni 2016

von ApothekenCOACH am 16.06.2016 in Allgemein

Die Juni-Umfrage lautet:

Beabsichtigen Sie den Erwerb eines Lagerautomaten?

Stimmen Sie ab!

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