Artikel vom Januar 2016

Hauser Wolfgang

Umsatzwachstum vs. Rohertrag

von Hauser Wolfgang am 21.01.2016 in Analysen

War es einmal in längst vergangenen Tagen die reine Umsatzbetrachtung die eine durchaus aussagekräftige Kennziffer für die wirtschaftliche (Grob-)Einschätzung der wirtschaftlichen Situation einer Apotheke zuließ, so hat sich dies in den vergangenen Jahren doch massiv geändert. Stichwort Hochpreiser, echte Inflation, etc. etc.

Viele Apotheker wissen auf Anhieb den durchschnittlichen Umsatz pro Kundeneinkauf. Also den Korbumsatz.

Die reine Korbumsatz-Betrachtung verleitet jedoch zu Fehleinschätzungen. Was zählt ist der Rohertrag pro Kundeneinkauf. Und stärkster Turbo für den Rohertrag sind die Privatumsätze pro Kundeneinkauf.

Ich empfehle Ihnen daher dringend die Implementierung eines laufenden (tgl., wtl., mtl.) Kennziffern-Modells, welche den Privatumsatz pro Kundeneinkauf und den Rohertrag pro Kundeneinkauf aufzeigt. Idealerweise auch rückwirkend, da Sie mit diesen vergangenheitsbezogenen Daten die ideale Basis haben, künftige Zahlen ins Verhältnis zu bringen und jeweils ein direktes Feedback erhalten, inwieweit Sie mit Ihrem Unternehmen bzw. getroffenen Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind.

Es ist der Rohertrag, der in die Köpfe der wirtschaftlich interessierten (und agierenden) Unternehmer (Apotheker) kommen muss. Viel Erfolg.

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Wilke Jens

Mitarbeitergespräch

von Wilke Jens am 21.01.2016 in Allgemein, Beratung, Personal

Im letzten Newsletter haben wir uns über das bewusste Setzen von Zielen unterhalten. Pünktlich zum Jahresanfang haben Sie hoffentlich die vagen Neujahrsvorsätze in smarte Ziele verwandelt. Aber haben Sie diese Ziele auch an Ihre Mitarbeiter kommuniziert? Und wissen Sie welche Ziele Ihre Mitarbeiter für 2016 haben?

Anlassabhängige Mitarbeitergespräche wie Vorstellungsgespräche, Einführungsgespräche, Kritikgespräche bei Verfehlungen der Mitarbeiter, Rückkehrgespräche nach Wiedereintritt usw. sind sicherlich auch in Ihrer Apotheke keine Seltenheit.

Aber veranstalten Sie regelmäßige Vier-Augen-Gespräche, in denen Sie die anstehenden Aufgaben und Anforderungen kommunizieren, die Ziele für das neue Jahr besprechen, die weitere berufliche Entwicklung des Mitarbeiters sowie die erforderlichen Förder- und Bildungsmaßnahmen festlegen?

Wenn nicht, dann sollten Sie es für das neue Jahr einplanen!

Die einzige Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ist die Kommunikation.

Lee Iacocca (*1924), amerik. Topmanager

Zwar sprechen Vorgesetzte täglich mit ihren Mitarbeitern, aber oft findet sich im Tagesgeschäft keine Zeit um Probleme oder gegenseitige Erwartungen zu besprechen. Dies kann Missverständnisse und Frustration auslösen!

In einem regelmäßig stattfindenden offenen Zweiergespräch kann man Wünsche, Anregungen und Bedürfnisse besprechen. Gleichzeitig kann der Vorgesetzte seine Erwartungen und Ziele weitergeben. Durch die aktive Einbindung in die Organisationsentwicklung sind Mitarbeiter zudem motivierter und zufriedener.

Solch ein Mitarbeitergespräch sollte mindestens einmal pro Jahr stattfinden – Zeitrahmen rund 1 Stunde.

Damit das Mitarbeitergespräch ein Erfolg wird, sollten sich beide Teilnehmer gut darauf vorbereiten. Zunächst sollte sich der Vorgesetzte überlegen welche Themen angesprochen werden. Auch ein Rückblick, z.B. über Fortschritte des Mitarbeiters oder obbeim letzten Mitarbeitergespräch beschlossene Maßnahmen den gewünschten Effekt hatten, sind mögliche Themen.

Die festgelegte Tagesordnung sollte schon vorab an den Mitarbeiter weitergeleitet werden. Beide Parteien können entspannter in das Gespräch starten, wenn sie wissen was sie erwartet. Und beide können sich schon vorab einige Ansätze für Verbesserungen und Ziele überlegen.

Unabdingbar ist es sicherzustellen, dass die Inhalte und Ergebnisse des Gesprächs schriftlich festgehalten werden. Ein gemeinsamer Aktionsplan wird ausgearbeitet und vergessen Sie nicht: setzen Sie smarte Ziele!

Damit Klarheit über die getroffenen Vereinbarungen herrscht, werden zum Schluss nochmals alle Ergebnisse des Gesprächs zusammengefasst und letzte Missverständnisse geklärt.

Auch nach dem Mitarbeitergespräch sollten noch Ergebnisbesprechungen abgehalten werden, um festzustellen, ob vereinbarte Ziele bereits erreicht wurden oder ob die geplanten Maßnahmen abzuändern sind. In jedem Fall aber wird der Mitarbeiter motiviert, wenn der Vorgesetzte sich über ihn auf dem Laufenden hält.

Alles Gute bei der Umsetzung!

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Schneider Johannes

Fixzinskredite für Unternehmer jetzt besonders interessant

von Schneider Johannes am 21.01.2016 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Die historische Niedrigzinsphase, in welcher wir uns aktuell befinden, bringt auch äußerst interessante Angebote für Fixzinskredite mit sich. Alle Unternehmer, die in nächster Zeit beabsichtigen eine längerfristige Finanzierung aufzunehmen bzw. bereits eine solche offen haben, sollten sich mit diesem Thema beschäftigen.

Planungssicherheit zu sehr günstigen Konditionen

Gerade bei Investitionen hängt die Gewinnvorausschau üblicherweise von vielen Variablen ab. Sehr häufig spielen dabei die voraussichtlichen Zinsen bzw. die erforderliche Kapitaltilgung einer Bankfinanzierung keine unwesentliche Rolle. Wenn diese nun fixiert werden kann, lässt sich eine wichtige Variable in eine Konstante umwandeln. Dies ist aktuelle sogar für Laufzeiten von bis zu 20 Jahren möglich.

Geringe Differenz zu variablen Zinssätzen

Die Feststellung, dass der Zeitpunkt im Augenblick besonders günstig ist, lässt sich an der Tatsache festmachen, dass der Leitzinssatz derzeit bei Null bzw. sogar leicht im Minusbereich liegt und es in der Historie Europas bzw. Österreichs so einen Fall bisher noch nicht gegeben hat. Ein weiterer Aspekt ist der relativ geringe Unterschied von fixen zu variablen Zinssätzen welcher zur Zeit nur ca. 1,0 bis 1,5% beträgt.

Fazit

Voraussichtlich wird die Niedrigzinsphase noch einige Zeit anhalten. Allerdings können die Zinssätze für längerfristig gebundenes Kapital schon früher zu steigen beginnen. Das bedeutet, dass wir möglicherweise nicht mehr allzu lange solche extrem günstigen Fixzinsangebote für Finanzierungen sehen werden. Selbstverständlich ist es auch möglich den Markt zu beobachten und erst bei konkreten Anzeichen auf einen fixe Verzinsung umzusteigen – doch dann könnte es schon zu spät sein für die besonders guten Konditionen.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Beratung und Service auf den Punkt gebracht

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 21.01.2016

Jeder Apotheker mag es, wenn viele Kunden in seine Apotheke kommen. Noch besser, wenn die Kunden bei Wartezeiten sich selbstständig informieren und einkaufen können. Auftritt: Rowa Vpoint.

Der neue Rowa Vpoint ist die digitale Erweiterung des Freiwahlsortiments. Als Serviceterminal kann die elegante Säule, die wahlweise mit Bezahlfunktion oder als reines Infoterminal angeboten wird, den Verkauf und die Beratung entlasten. Als Blickfang in der Apotheke platziert bietet der Vpoint dem Kunden die Möglichkeit, sich auf einem großen Touchscreen selbstständig und auf Wunsch diskret zu informieren und eine Auswahl zu treffen.

Mehr als 100.000 Produkte können mit Rowa Vpoint verwaltet werden. Diese werden übersichtlich nach Indikationen dargestellt und können dank intuitiver Bedienung einfach abgerufen werden.

Unterstützung für Freiwahlberatung und Abverkauf

Die schicke Säule kann als Self-Checkout-Kasse das Personal besonders in Stoßzeiten entlasten und verhindern, dass Kunden wegen zu langer Wartezeiten die Apotheke verlassen, ohne einen Kauf zu tätigen. Durch die umfassenden Produktinformationen können Kunden sich vor dem Kauf am Terminal detailliert informieren oder auch Produkte vergleichen. Sie können sich jederzeit zusätzlich durch das pharmazeutische Fachpersonal beraten lassen. Dank der Digitalisierung sinken das Diebstahlrisiko und die Kapitalbindung in der Freiwahl. Zudem sehen die Packungen auf dem Bildschirm immer perfekt aus, ohne jeden Pflege- oder Putzaufwand.

Schnelle und einfache Kaufabwicklung

Kunden, die Wartezeiten nutzen möchten, können sich direkt informieren und ihr Wunschprodukt sofort kaufen. Kunden, die es eilig haben und schon wissen, was sie möchten, profitieren von einer schnelleren Kaufabwicklung für rezeptfreie Artikel. Und Kunden, die sich diskret und unverbindlich informieren möchten, schätzen den Rowa Vpoint besonders.

Und so geht’s

Der Rowa Vpoint wird mit und ohne Bezahlfunktion angeboten und lässt sich natürlich in eine bestehende Infrastruktur aus Rowa Vmax oder Rowa Smart perfekt integrieren. Der Kunde wählt die gewünschten Produkte am Touchscreen aus. Anschließend kann er seinen Einkauf direkt bezahlen und entweder direkt aus dem Regal nehmen oder mit einem Bon am HV abholen, wo er zusätzliche Beratung erhalten kann.

ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage Jänner 2016

von ApothekenCOACH am 21.01.2016 in Allgemein

Die Jänner-Umfrage lautet:

Beabsichtigen Sie in den kommenden Monaten den Abbau von Personalaufwand, den Gleichstand von Personalaufwand oder die Aufstockung von Personal?

Stimmen Sie ab!

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