Artikel vom Dezember 2015

Hauser Wolfgang

Bestes Investment für Ihre Apotheke

von Hauser Wolfgang am 22.12.2015 in Beratung

Wie erkennt man ein herausragendes Investment? Nun, das Verhältnis zwischen Einsatz und Ertrag muss hoch sein. Diese Formel hat im zwischenmenschlichen Bereich ebenso Gültigkeit wie im rein monetären.

Auf der Suche nach der besten Investition in Ihr Unternehmen bzw. in Ihre Apotheke sei auf ein unschlagbares Aufwands/Ertrags-Verhältnis hingewiesen: Die gelebte ehrliche Freundlichkeit! Eine seltene Tugend, wie man täglich nahezu überall beobachten kann. Sich der wahren Dimension von  gelebter Freundlichkeit bewusst zu werden, muss man nur die Augen offen halten. Bei der Tankstelle, im Restaurant, beim Bäcker, im Supermarkt, etc.

In der Mehrheit der Fälle ist zu beobachten, dass die Kunden freundlicher sind als die Mitarbeiter der Unternehmen! Wenn man sich die konkrete Bedeutung dieser Tatsache vor Augen führt, dann kann man es eigentlich kaum glauben.

Die Wunderpille für Unternehmen zur Steigerung der “Fan-Gemeinde” (=Stammkunden) und somit des Umsatzes heißt “ehrlich gelebte Freundlichkeit“. Mit der besten Investitionen die Unternehmen (und natürlich auch Apotheken) tätigen können! Freundlichkeit kostet kein Geld und hat eine überragende Wirkung.

 Freundlichkeit ist Klugheit, folglich ist Unfreundlichkeit Dummheit.
(Arthur Schopenhauer)

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Wilke Jens

Von Vorsätzen und Zielen….

von Wilke Jens am 22.12.2015 in Allgemein, Beratung

Am Ende des Jahres beginnt Sie wieder – die Zeit der sogenannten “guten” (?) Vorsätze. Sie kennen die Klassiker so gut wie ich: von “ich möchte abnehmen” über “ich will weniger rauchen” bis “ich möchte mehr Sport treiben”. Zahlreiche Studien belegen, dass nur rund 20% aller Vorsätze auch tatsächlich langfristig erfolgreich in die Tat umgesetzt werden. Woran mag das liegen? Besonders findige Menschen(?) schieben es auf die “äußeren Umständen”, andere auf den “inneren Schweinehund” und leider die wenigsten auf sich selbst… Warum ist das so?

Sehen wir uns zwei Beispiele an:

  1. ich möchte abnehmen
  2. ich werde bis zum 30.06.2016 sechs Kilogramm abgenommen haben

Sie merken den Unterschied? Variante 1 ist ein wenig konkreter Vorsatz mit hohem Potenzial zum Scheitern – Variante 2 ein konkretes Ziel mit deutlich mehr Zugkraft und wenig Interpretationsspielraum.

Der römische Philosoph Lucius Annaeus Seneca formulierte es einst treffend:

Wenn ein Kapitän nicht weiß, welches Ufer er ansteuern soll, dann ist kein Wind der richtige.

Umgelegt auf Ihr Unternehmen, Ihre Apotheke: Haben Sie Ihre Ziele für 2016 schon konkret formuliert und niedergeschrieben? Oder steuern Sie Ihr Apotheken-Schiff auf irgendein Ufer zu? Zugegeben, Ziele sind nicht das Allheilmittel – aber Sie bilden den unternehmerischen Rahmen und das Fundament und geben eine klare Richtung vor. Sie helfen Ihnen Entscheidungen zu treffen und wirken motivierend.

Bevor Sie in die Jahreszielplanung für 2016 gehen werfen Sie nochmals einen Blick auf 2015 und beantworten sie sich selbst kritisch die folgenden Fragen:

  • Welche Ziele hatte ich und konnte ich sie erreichen?
  • Welche Ziele habe ich nicht erreicht und welche Gründe gab es dafür?
  • Welche Ziele leite ich daraus für das anstehende Jahr ab?
  • … oder hatte ich vielleicht gar keine Ziele?

Auch wenn Sie bis dato noch nie mit konkreten Zielen gearbeitet haben – fangen Sie an – noch heute! Es lohnt sich: zahlreiche Studien belegen, dass Unternehmen mit klar formulierten Zielen signifikant fokussierter und damit erfolgreicher sind, als jene ohne konkrete Zielplanung.

Fünf Fragen zur besseren Zielplanung:

  1. WARUM will ich es erreichen?
  2. WAS konkret will ich erreichen?
  3. BIS WANN will ich es erreichen?
  4. WIE will ich es erreichen?

Setzen Sie SMARTe Ziele!

Formulieren Sie Ihre Ziele 2016 am besten schriftlich. Schließen Sie sozusagen einen Vertrag mit sich selbst ab:

  • Ziele sollten klar, spezifisch und positiv formuliert sein. Stellen Sie sich bildlich vor, wie Sie das Ziel erreichen, das wird Ihnen dabei helfen das Ziel positiv auszudrücken.
  • Machen Sie Ihre Ziele messbar  – anders können Sie die Zielerreichung nicht kontrollieren
  • Ihre Ziele sollten Sie herausfordern, aber nicht überfordern (achievable).
  • Sie sollten aktionsorientiert und realistisch sein. Und legen Sie einen terminierten Zeitpunkt fest, bis zu dem Sie Ihr Ziel erreichen wollen. Das hilft Ihnen wiederum bei der Ergebniskontrolle am Jahresende.

Lassen Sie sich nicht dazu verleiten vage Wünsche zu formulieren oder laue Vorsätze in das Neue Jahr zu hauchen. Erfolgsreiches Arbeiten beginnt mit dem bewussten Setzen von messbaren Zielen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest, ein paar ruhige Stunden und ein erfolgreiches Jahr 2016!

Ihr Jens Wilke

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Hauser Wolfgang

Transparency International begrüßt Offenlegung von Zahlungen der Pharmaindustrie an Ärzte

von Hauser Wolfgang am 22.12.2015 in Allgemein

Die Nichtregierungsorganisation fordert aber eine zuverlässige Einhaltung der freiwilligen Initiative oder verbindliche gesetzliche Regelungen

Ab 1.1.2016 tritt in Österreich eine freiwillige Transparenzinitiative der Pharmaindustrie in Kraft, die Pharmaunternehmen zur Offenlegung ihrer Zahlungen an Ärzte und andere Gesundheitsberufe verpflichtet – allerdings nur, wenn diese ausdrücklich zustimmen. „Wir begrüßen diese Initiative, denn Transparenz ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Korruption”, betont Eva Geiblinger, Vorstandsvorsitzende von Transparency International – Austrian Chapter (TI-AC). „Wir befürchten aber, dass der Datenschutz von vielen als Vorwand gegen eine transparente Offenlegung vorgeschoben wird.”

Das Gesundheitswesen gilt allgemein als besonders anfällig für Korruption. Nicht zuletzt aus Imagegründen haben die Pharmafirmen des europäischen Branchenverbandes EFPIA daher im Jahr 2013 eine freiwillige Initiative zur Offenlegung von Zuwendungen an medizinische Einrichtungen und Ärzte, den sogenannten Disclosure Code, beschlossen. In Österreich wurde im Jahr 2014 eine entsprechende Regelung von den Mitgliedsunternehmen der PHARMIG in den Verhaltenscodex aufgenommen und auch mit der Ärztekammer abgestimmt.

Demnach müssen die Firmen ab dem kommenden Jahr jeweils bis zum 30. Juni alle geldwerten Leistungen, die im Vorjahr an Angehörige der Fachkreise, wie etwa an Ärzte und andere Gesundheitsberufe, sowie an Institutionen geflossen sind, auf ihren Websites offenlegen – grundsätzlich unter namentlicher Nennung der Empfänger. Nur wenn das aus rechtlichen Gründen nicht möglich sein sollte, darf die Meldung in aggregierter Form – also zusammengefasst und anonymisiert – erfolgen.

Da in Österreich der Schutz personenbezogener Daten aber sehr streng ist, bedarf die namentliche Nennung einer ausdrücklichen Zustimmung der Ärzte. Nur wenige Pharmafirmen verfolgen eine jedoch strenge „No consent – no contract” – Politik, gemäß der sie in Zukunft nur mehr mit jenen Ärzten Verträge abschließen wollen, die auch der namentlichen Offenlegung zustimmen. TI-AC wird die Offenlegungspraxis daher im kommenden Jahr genau analysieren.

„Sollte die freiwillige Selbstverpflichtung der Pharmaunternehmen nicht für ausreichend Transparenz sorgen, sollte über eine gesetzliche Regelung analog zum Sunshine Act in den USA nachgedacht werden”, fordert Franz Piribauer, Leiter der Arbeitsgruppe Gesundheitswesen bei TI-AC. „Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass sie die beste Behandlung bekommen und nicht die, für die meinungsbildende Ärzte das meiste Geld bekommen. Deswegen sollten sie überprüfen können, welche Ärzte wie viele Zuwendungen der Pharmaindustrie erhalten”.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Automatische Verfallsdatenerkennung mit Rowa ProLog®

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 22.12.2015

Mit der vollautomatischen Einlagerung von CareFusion | Rowa lassen sich dank intelligenter Softwarefunktionen zusätzliche wirtschaftliche Potenziale erschließen. Erhältlich als externe oder vollintegrierte Lösung.

Das manuelle Einlagern neu angekommener Ware bindet Personal. Manuelle Schritte des Wareneingangs werden mit Rowa ProLog oder Rowa iProLog vollständig automatisiert. Die Funktionsweise ist denkbar einfach: die Großhandelskiste auskippen und auf „Start” drücken. Den Rest erledigt das System – vollautomatisch und rund um die Uhr. Das Lesen von 2D-Barcodes und das Erkennen von aufgedruckten oder eingestanzten Verfallsdaten* sorgt für noch mehr Präzision im Warenlager.

Rowa iProLog: die interne Lösung

Der Rowa iProLog ermöglicht vollautomatische Einlagerung direkt im Rowa Vmax®. Parallel ist halbautomatisches Einlagern per Einlagerungsband möglich. Dank der integrierten Lösung haben Sie nur ein Gerät, das alle Aufgaben rund um die Wareneinlagerung für Sie erledigt.

Rowa ProLog: die externe Lösung

Mit dem externen Rowa ProLog kann die Beschickung von fast überall erfolgen: direkt am System, durch Rowa Fördertechnik vom System getrennt und sogar von einer anderen Etage oder einer Anlieferschleuse aus. Damit haben Sie maximale Flexibilität in der Anpassung an Ihre Arbeitsabläufe.

Rowa ProLog Software

Die komplett überarbeitete Software garantiert ein unterbrechungsfreies vollautomatisches Einlagern. Folgende Funktionen werden abgedeckt:

  • Packungen vermessen
  • Scannen und interpretieren der Barcodes
  • Lesen des aufgedruckten oder eingestanzten Verfallsdatums*
  • Einfaches Nachpflegen von Verfallsdaten möglich*

* OCR-Funktion (Lesen von Verfallsdaten) in Kürze erhältlich.

© 2015 CareFusion Corporation oder eine der Tochtergesellschaften.

ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage

von ApothekenCOACH am 22.12.2015 in Allgemein

Die letzte Umfrage lautete:

Gibt es in Ihrer Apotheke ein spezielles Anreiz-, Bonussystem um den Privatumsatz zu forcieren? (Frau Mag. pharm. Karin Planitzer, Apotheke Abtenau)? : Hier gehts zum Ergebnis.

Die aktuelle Umfrage stammt ebenfalls von Frau Mag. pharm. Karin Planitzer: Hier gehts zur aktuellen Umfrage.

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker-Dasein auch immer wieder dieselbe Frage und interessiert es Sie, was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie Ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com. Infolgedessen wird Ihre Frage 14 Tage exklusiv auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und jeder Besucher kann, mit nur einem Klick, abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit sicher.

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