Artikel vom November 2015

Hauser Wolfgang

Jetzt Zinssatz fixieren?

von Hauser Wolfgang am 16.11.2015 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Der Mensch gewöhnt sich gerne an das Angenehme, weniger jedoch an das Unangenehme. Bei den seit geraumer Zeit niedrigen Kreditzinsen ist es genauso. Die Vorteile von geringen Kreditzinsen sind überaus angenehm. Dies birgt jedoch auch Risiken. Denn in der Phase der Gewohnheit denken die wenigsten Kreditnehmer dran, dass sich das auch einmal ändern kann. Und auch schneller ändern kann als es dem einen oder anderen Kreditnehmer in den Sinn kommen würde.

Kreditnehmer haben mittlerweile vergessen, dass der durchschnittliche Zinssatz über mehr als 40 Jahren im Bereich von 6,0% gelegen hat. Dahin wird es auch eines Tages wieder gehen. Vielleicht soger darüber hinaus. Schließlich waren die 6,0% ein Mittelwert.

In Zeiten wie diesen kann es für Sie Sinn machen, einen Teil oder auch den gesamten Kreditbetrag in ein Fixzinsdarlehen zu ändern. Die Konditionen sind derzeit „noch“ sehr attraktiv. Aus unternehmerischer Sicht macht eine Fixierung der Kreditzinsen in den kommenden 10 – 15 Jahren wirklich Sinn. Die Risiken lassen sich so signifikant reduzieren. Das Leben des Unternehmers birgt ohnedies genug Risiken ins sich. Viele Risiken lassen mit Cleverness auch eliminieren bzw. abbauen.

Erfolg durch antizyklisches Handeln. Werden Sie jetzt aktiv, wenn noch kaum jemand daran denkt.

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Wilke Jens

Cross-Selling als Umsatzchance der Apotheke – Teil 2

von Wilke Jens am 16.11.2015 in Allgemein

Wir haben uns im letzten Teil mit dem Cross-Selling Potenzial im Rx-Bereich der öffentlichen Apotheke beschäftigt. An dieser Stelle noch ein ganz herzliches Dankeschön an alle aufmerksamen Leserinnen und Leser des letzten Beitrages, denen aufgefallen ist, dass der Umsatz der Medianapotheken leider nicht bei 8 Mio. EUR liegt – es sollte natürlich 2,8 Mio. EUR heißen …

Wir erinnern uns? Im Bereich der Beratung im verschreibungspflichtigen Bereich werden lediglich in 20% aller Fälle Zusatzempfehlungen bzw. –tipps vom Apothekenteam an- und ausgesprochen. Schade, denn damit fällt in 80% dieser Situationen die Chance zur Profilierung, zur Kundenbindung, zur Übermittlung der Nutzenfunktion der Institution Apotheke – der eigenen Apotheke – ins Wasser. Und das Tag für Tag ….

Wie also den Stein ins Rollen bringen?

Die Herausforderung vor der meiner Meinung nach nahezu jede selbständige Apothekerin und Apotheker stehen, lautet: „Wie kann ich in meinem Team einen Impuls setzen, wie kann ich ein derartiges Projekt in meiner Apotheke losstarten und erfolgreich umsetzen?“. Die folgenden Anregungen sollen Ihnen als kleine Hilfestellung dienen:

Wichtig! Zuerst Voraussetzungen im Team schaffen …

In vielen Apotheken erlebe ich die Situation, dass an dieser Stelle mit enthusiastisch operativer Umtriebigkeit mit der Zusammenstellung ausgeklügelter Beratungspakete begonnen wird. STOPP! Klären Sie zuerst – im Team (hierzu bietet sich ein eigenes Meeting an) – wie denn die Einstellung Ihrer Mitarbeiter zu diesem Thema ist.  Welche (Vor-)Urteile, Ängste, Befürchtungen und Erwartungen bestehen? Sprechen Sie aktiv das an, was in vielen Gesichtern Ihrer Mitarbeiter ohnedies zu lesen steht …

Zum Einstieg in die Thematik bietet sich im Team die Diskussion folgender 5 Fragen an:

  1. Was tut sich am Apothekenmarkt? (sinkende Margen, mehr Wettbewerb, Versandhandel etc. – wie gut wissen Ihre Mitarbeiter hier Bescheid? Sensibilisieren Sie …)
  2. Wie können wir uns als Apotheke … langfristig behaupten? (Preis …? Beratung?)
  3. Was sind unsere Trümpfe insbesondere gegenüber Versandhandel? (u.a. persönlicher Kontakt, hohe Beratungsqualität, … –  das sieht in der Regel das gesamte Team so!!)
  4. Was verstehen wir aber konkret (!) unter hoher Beratungs- und Servicequalität? (hierzu zählen u.a. auch die Weitergabe von Tipps bzw. zusätzliche Empfehlungen etc.)
  5. … und wie gut leben wir Beratungs- und Servicequalität? (Selbsteinschätzung des Teams)

Vorurteile ansprechen

Spätestens an dieser Stelle werden mit hoher Wahrscheinlichkeit die ersten Vorurteile und Einwände seitens der Mitarbeiter kommen – wenn nicht – sprechen Sie diese aktiv an. Die meistgenannten „Klassiker“ sind:

  • das wollen die Kunden nicht …
  • wir wollen dem Kunden nichts aufschwatzen …
  • Kunden haben kein Geld …
  • Kunden haben keine Zeit …

Vorurteile ausräumen – Kunden erwarten Empfehlungen (!)

Lassen Sie mich an dieser Stelle nur das „Lieblingsargument“ herausgreifen: „das wollen unsere Kunden nicht …“ Diese (weitverbreitete) Einschätzung vieler Apothekenmitarbeiter ist schlichtweg nicht richtig! Kunden kommen mit der klaren Erwartungshaltung in die Apotheke dort Empfehlungen zu erhalten. Über 90% aller Apothekenkunden empfinden dies als hilfreich und positiv, sehen es als Zeichen von Aufmerksamkeit und erwarten dies von einem Fachgeschäft (als das wir auch gesehen werden wollen). Nur 5% aller Kunden empfinden das aktive Ansprechen als aufdringlich und unerwünscht.

Mir persönlich noch mal ganz wichtig an dieser Stelle zu betonen: die Apotheke soll NICHT zum Hardselling-Point werden und den Kunden soll auch NICHTS aufgeschwatzt werden. Das passt nicht zur Apotheke, nicht zu deren Image und würde auch keine Chance auf Erfolg haben. Aber es geht darum, die Erwartungshaltung der Mehrheit der Kunden (90%!) zu kennen und die sich daraus ergebenden Bedürfnisse zu befriedigen, Nutzen zu schaffen – für Kunden, für Mitarbeiter und für die Apotheke. Nicht mehr und nicht weniger.

Mehr zur Umsetzung erfahren Sie in Teil 3

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ApothekenCOACH

Terror in Europa – Auswirkungen auf die Börsen?

von ApothekenCOACH am 16.11.2015 in Analysen

Die furchtbaren Terror-Anschläge in Paris vom vergangenen Freitag haben neben der großen Anteilnahme naturgemäß auch heftige Debatten rund um das Thema Sicherheit ausgelöst. Gerade im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingswelle stehen wir alle vor einer großen Herausforderung hinsichtlich eines weiterhin friedlichen Zusammenlebens. Dementsprechend unwichtig erscheint diesbezüglich die Frage nach den Auswirkungen an den Börsen – und doch wird sich dieser Artikel damit beschäftigen.

Fallende Kurse meist nur von kurzer Dauer

Betrachtet man die Börsen-Historie hinsichtlich vergleichbarer Ereignisse, dann ist es auffallend, dass die Auswirkungen im absoluten Großteil der Fälle nur von sehr kurzer Dauer waren. Wenn wir als Beispiel den Anschlag auf das World Trade Center im Jahr 2001 (9/11) betrachten, so wurde der starke Kurseinbruch des Dow Jones nach nur knapp sechs Wochen wieder aufgeholt. Das ist umso bemerkenswerter, da es sich um den bis dato größten Anschlag auf Amerika der Neuzeit handelte (siehe Abb. 1).

Abb. 1:

terror_boerse

Zusammenfassend kann daher gesagt werden, dass die unmittelbaren Auswirkungen von Terroranschlägen in den allermeisten Fällen nur verhältnismäßig kurz an den Börsen zu spüren sind. Mögliche langfristige Auswirkungen hingegen lassen sich nur schwer bzw. gar nicht vorhersagen, weil diese auch noch von vielen anderen Faktoren beeinflusst werden.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Beratung und Service auf den Punkt gebracht

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 16.11.2015

Jeder Apotheker mag es, wenn viele Kunden in seine Apotheke kommen. Noch besser, wenn die Kunden bei Wartezeiten sich selbstständig informieren und einkaufen können. Auftritt: Rowa Vpoint.

Der neue Rowa Vpoint ist die digitale Erweiterung des Freiwahlsortiments. Als Serviceterminal kann die elegante Säule, die wahlweise mit Bezahlfunktion oder als reines Infoterminal angeboten wird, den Verkauf und die Beratung entlasten. Als Blickfang in der Apotheke platziert bietet der Vpoint dem Kunden die Möglichkeit,sich auf einem großen Touchscreen selbstständig und auf Wunsch diskret zu informieren und eine Auswahl zu treffen.

Mehr als 100.000 Produkte können mit Rowa Vpoint verwaltet werden. Diese werden übersichtlich nach Indikationen dargestellt und können dank intuitiver Bedienung einfach abgerufen werden.

Unterstützung für Freiwahlberatung und Abverkauf

Die schicke Säule kann als Self-Checkout-Kasse das Personal besonders in Stoßzeiten entlasten und verhindern, dass Kunden wegen zu langer Wartezeiten die Apotheke verlassen, ohne einen Kauf zu tätigen. Durch die umfassenden Produktinformationen können Kunden sich vor dem Kauf am Terminal detailliert informieren oder auch Produkte vergleichen. Sie können sich jederzeit zusätzlich durch das pharmazeutische Fachpersonal beraten lassen. Dank der Digitalisierung sinken das Diebstahlrisiko und die Kapitalbindung in der Freiwahl. Zudem sehen die Packungen auf dem Bildschirm immer perfekt aus, ohne jeden Pflege- oder Putzaufwand.

Schnelle und einfache Kaufabwicklung

Kunden, die Wartezeiten nutzen möchten, können sich direkt informieren und ihr Wunschprodukt sofort kaufen. Kunden, die es eilig haben und schon wissen, was sie möchten, profitieren von einer schnelleren Kaufabwicklung für rezeptfreie Artikel. Und Kunden, die sich diskret und unverbindlich informieren möchten, schätzen den Rowa Vpoint besonders.

Und so geht’s

Der Rowa Vpoint wird mit und ohne Bezahlfunktion angeboten und lässt sich natürlich in eine bestehende Infrastruktur aus Rowa Vmax oder Rowa Smart perfekt integrieren. Der Kunde wählt die gewünschten Produkte am Touchscreen aus. Anschließend kann er seinen Einkauf direkt bezahlen und entweder direkt aus dem Regal nehmen oder mit einem Bon am HV abholen, wo er zusätzliche Beratung erhalten kann.

ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage

von ApothekenCOACH am 16.11.2015 in Allgemein

Die letzte Umfrage lautete:

Haben Sie in Ihrer Apotheke teaminterne Standards für medikationsorientierten (Zusatz-)Empfehlungen (Frau Mag. pharm. Karin Planitzer, Apotheke Abtenau)? : Hier gehts zum Ergebnis.

Die aktuelle Umfrage stammt von Frau Mag. pharm. Alice Rehak (Apotheke Ostermiething): Hier gehts zur aktuellen Umfrage.

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker-Dasein auch immer wieder dieselbe Frage und interessiert es Sie, was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie Ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com. Infolgedessen wird Ihre Frage 14 Tage exklusiv auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und jeder Besucher kann, mit nur einem Klick, abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit sicher.

 

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