Artikel vom September 2015

Hauser Wolfgang

Wie Sie von ggf. kurzen Behandlungszeiten von einzelnen Ärzten profitieren

von Hauser Wolfgang am 15.09.2015 in Beratung

Patienten berichten immer öfter, dass sich die behandelnden Ärzte immer weniger Zeit für die Behandlung nehmen können. Natürlich liegt das auch nicht im Interesse der Ärzte, aber es gibt wohl auch wirtschaftlichen Druck, welcher sich in einer höheren Abfertigungsfrequenz oder/und einer längeren Wartezeit bei den Patienten niederschlägt.

Daraus entstehen konkrete Chancen für Apotheken. Einerseits nehmen Patienten bei kleineren Wehwehchen durchaus die Abkürzung und gehen sofort zu Ihnen in die Apotheke. Andererseits fühlen sich Patienten bei nicht ausreichender Möglichkeit sich mit dem Arzt zu unterhalten oft noch nicht ausreichend informiert und würden dies gerne bei Ihnen in der Apotheke nachholen. In beiden genannten Fällen bedarf es ausreichender personeller Ressourcen in der Offizin bzw. an der Tara

Wenn es Ihnen dann auch noch gelingt für vertrauensvolle und diskrete Rahmenbedingungen zu sorgen, dann werden es Ihnen die Patienten bzw. Kunden überaus danken.

Spürbare Kompetenz und viel Zeit für den Kunden ist also die Erfolgsformel welche Ihnen zu höherer Kundenfrequenz verhelfen wird. Darüber hinaus wird die Umwandlung von Kassenumsätzen in Privatumsätze eine unausweichlich angenehme Konsequenz daraus sein Denn wenn der Patient nicht mehr vom Arzt, sondern gleich direkt zu Ihnen kommt, dann werden vermutlich die Lösungen aus dem Privatumsatzbereich kommen.

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Wilke Jens

Strategien zur Ergebnisverbesserung – die Hebelkraft des Rohertrages

von Wilke Jens am 15.09.2015 in Allgemein, Analysen, Beratung

Im letzten Beitrag hatten wir uns bei der Frage nach möglichen Strategien zur Verbesserung des Apothekenbetriebsergebnisses über Grundsatzfragen der Strategieplanung unterhalten – Sie erinnern sich?

  1. Welchen (zahlenmäßigen) Effekt erwarte ich mir aus der verfolgten Strategie?
  2. Welcher Aufwand zur Erreichung der angestrebten Ziele notwendig?
  3. Wie nachhaltig stabil sind die verfolgten Strategien zur Zielverbesserung?

Passend hierzu die aktuell laufende Diskussion im Zuge der Verhandlungen zum neuen „Rahmen-Pharmavertrages“ (zwischen dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und der pharmazeutischen Industrie): dieser zielt auf eine Erhöhung der Rabatte für die Krankenkasse seitens der Industrie ab und betrifft somit natürlich auch (in)direkt die öffentliche Apotheke und den pharmazeutischen Großhandel. Eine Reduzierung des Rohertrages wäre die Folge.

Es stellt sich zunächst die Frage: Was ist der Rohertrag?

Der Rohertrag (auch Roh- oder Bruttogewinn genannt), stellt die Differenz zwischen den Nettoumsatzerlösen und dem Wareneinsatz dar. Von 100,00 Euro (Netto)Umsatz beträgt der Rohertrag der österreichischen Median-Apotheke ca. 29,00 Euro (also 29%). Blicken wir z.B. zu unseren Nachbarn nach Deutschland so bleiben den dortigen Kollegen übrigens nur 25,50 EUR Rohertrag von 100,00 EUR Umsatz.

Der Rohertrag als Fundament der Apotheke

Vom resultierenden Rohertrag müssen nun sämtliche Kosten, d.h. Personalaufwand, sonstiger Aufwand, die Tilgung von Krediten und – als Unternehmer nicht unwichtig – letztendlich der Unternehmerlohn gedeckt werden.

Welchen Hebel hat der Rohertrag für das Betriebsergebnis?

Vergleichen wir hierzu zwei Apotheken:

Wir nehmen gleichen Umsatz (2.5 Mio. EUR) und gleiche Umsatzstruktur an; Apotheke A weist einen Rohertrag von 29,0%, Apotheke B von 30,5% aus. Rechnerisch hat somit Apotheke A einen um 4,9% schlechteren Rohertrag. Gehen wir weiters von einer identen Kostenstruktur der beiden Apotheken aus (bspw. 14,5% Personalkosten und 8% sonstiger Aufwand) so möchte man bei unkritischer Betrachtung möglicherweise vermuten, dass auch das Betriebsergebnis der Apotheke A „nur“ um 4,9% schlechter ist als jenes der Apotheke B – aber weit gefehlt!

Apotheke A verbucht ein um 18,8% schlechteres Betriebsergebnis! In Zahlen ausdrückt eine Ergebnisverschlechterung um 37.500 EUR!

Um den beschriebenen Rohertragsverlust mit einem Umsatzplus zu kompensieren, müsste Apotheke A übrigens einen Mehrumsatz von 129.310 EUR erwirtschaften. Wer jemals in einer Apotheke gearbeitet hat, weiß welche Anstrengungen hierzu notwendig sind…

Abschließend ist eines festzuhalten und klarzustellen: Ein kompetitiver Rohertrag ist bei weitem nicht ausschließlich das Ergebnis einer guten Großhandelskondition. Diese ist wichtige Voraussetzung, aber sicherlich nicht einziger Erfolgsfaktor für einen überdurchschnittlichen Bruttogewinn (nicht selten weisen Apotheken mit ähnlicher Kondition einen sehr unterschiedlichen Deckungsbeitrag aus)!

Es lohnt sich also den Rohertragshebel zu betätigen – Alles Gute dabei!

Ihr Jens Wilke

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Ridißer Johann

Korrektur an den Börsen – guter Einstiegszeitpunkt?

von Ridißer Johann am 15.09.2015 in Allgemein

Nach dem Erreichen der Allzeit-Hochs an den US-Börsen und dem Deutschen Aktienindex in der ersten Jahreshälfte 2015 befinden wir uns aktuell in einer Korrekturphase. Nun stellt sich die Frage, ob es sich bereits um einen guten Einstiegszeitpunkt handeln könnte?

Von einem guten Einstiegszeitpunkt spricht man immer im Nachhinein

Auch wenn es viele (oft selbst ernannte) „Experten“ gibt, die diesbezüglich ihre Meinung kundtun, lässt sich im Vorhinein der „perfekte“ Einstiegszeitpunkt definitiv nicht bestimmen. Niemand weiß, wie weit die Korrektur an den Börsen noch gehen kann und wann die tiefsten Kurse erreicht sind. Aus diesem Grund sollten Aktieninvestitionen eben nicht kurzfristig sondern generell mit einem langen Zeithorizont getätigt werden.

Einstiegszeitpunkt ist bei Sparplänen irrelevant

Möchte man in Form von Ansparplänen langfristig in Börsenwerte veranlagen, dann spielt der Zeitpunkt des Beginns überhaupt keine Rolle. Wichtig ist in diesem Zusammenhang vielmehr, dass man überhaupt einmal beginnt und zum Ende der geplanten Laufzeit auf ein sog. Ablaufmanagement zurückgreifen kann.

Größere Investitionsbeträge aufteilen

Besteht die Möglichkeit höhere Summen zu investieren, dann empfiehlt es sich das Kapital in mehreren Tranchen über mehrere Monate (oder auch Jahre) verteilt zu investieren. Auf diese Weise kann das Risiko verringert und der sog. Cost Average Effekt genützt werden. Je länger das Kapital investiert bleiben kann, umso weniger wichtig wird der Einstiegszeitpunkt. In diesem Zusammenhang gilt, dass Aktieninvestments einen Veranlagungshorizont von zumindest zehn Jahren haben sollten.

Fazit

Grundsätzlich ist es natürlich besser in einer Korrekturphase zu investieren – derzeit liegen die Kurse in etwa 20% unter den Höchstwerten.

Viel wichtiger als der Einstiegszeitpunkt ist allerdings die eigene Überzeugung für eine Veranlagung in Börsenwerte und eine diesbezügliche Strategie, an die man auch in möglicherweise „schlechten“ Zeiten festhalten kann. Langfristig gesehen liegen Aktieninvestments noch immer an oberster Stelle hinsichtlich Rendite und Sicherheit.

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Fouquet Stephan | BD Rowa

Von Apothekern für Apotheker: Automatisierung mit Rowa Smart

von Fouquet Stephan | BD Rowa am 15.09.2015

Die Primus Apotheke im rheinhessischen Stadecken-Elsheim (Deutschland) liegt in einer Ortschaft mit ca. 5.000 Einwohnern. Die zehn Mitarbeiter bedienen am Tag durchschnittlich 300 Kunden. Apotheker Dr. Roman Nagel hat sich für ein Rowa Smart System mit den Maßen 4,80 x 1,60 x 2,50 m und einer Kapazität von ca. 9.000 Packungen entschieden, um sein Warenlager zu automatisieren. Er empfiehlt Rowa Smart, wenn es um eine schnelle Installation und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geht.

„Größe und Kapazität des Rowa Smart sind absolut ausreichend für unsere Apotheke in Stadecken. Mit den 7.500 Packungen, die wir im System lagern, können wir unsere 300 Kunden am Tag sehr gut bedienen. Unser System arbeitet absolut zuverlässig. Davon profitieren unsere Mitarbeiter und damit auch die Kunden.

Mit dem Rowa Smart sind die Prozesse in der Apotheke ganz einfach geworden: sehr schlank und effizient. Die Beratung ist deutlich intensiver, da die Ware direkt an den HV-Tisch geliefert wird.

Nachlieferungen lagern wir direkt im Automaten und ersparen uns so ein separates Abholerregal. Auch die komplette Sichtwahl lagern wir im Rowa Smart.

Für uns waren die schnelle Verfügbarkeit und kurze Installationszeit wichtige Entscheidungskriterien. Nach einem Wasserrohrbruch war unser alter Rowa Select defekt, so dass wir schnell einen neuen Automaten benötigt haben.

Ich bin sehr zufrieden mit dieser Entscheidung und kann Rowa Smart nur weiterempfehlen.“

Besuchen Sie CareFusion | Rowa auf der Expopharm 2015 vom 30. September bis 3. Oktober in Düsseldorf in Halle 4 an Stand B-39! Terminvereinbarung

ApothekenCOACH

aktuelle Umfrage

von ApothekenCOACH am 15.09.2015 in Allgemein

Die letzte Umfrage lautete:

Erfassen Sie derzeit bereits kontinuierlich die Lieferfähigkeit Ihrer Apotheke?(Frau Mag. pharm. Karin Herzog, Apotheke Nenzing) Hier gehts zum Ergebnis.

Die aktuelle Umfrage stammt von Frau Mag. pharm. Christine Luf-Zwiauer (Apotheke in der Wiesen, Wien): Hier gehts zur aktuellen Umfrage

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker-Dasein auch immer wieder dieselbe Frage und interessiert es Sie, was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie Ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com. Infolgedessen wird Ihre Frage 14 Tage exklusiv auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und jeder Besucher kann, mit nur einem Klick, abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit sicher.

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