Artikel vom Juli 2015

Hauser Wolfgang

Kunden-Aufenthaltsdauer als Erfolgsformel

von Hauser Wolfgang am 07.07.2015 in Marketing, Personal

Wie lange ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von Kunden in Ihrer Apotheke? Vielleicht bisher nicht so genau darauf geachtet? Das sollten Sie aber, denn es gibt eine klare Verbindung zwischen Dauer des Kundenbesuches und Umsatz pro Kunde.

Auch ganz ohne Umsatzbetrachtung ist eine lange Verweildauer von Kunden als großes Kompliment an Sie bzw. Ihrer Apotheke zu werten. Offensichtlich fühlt sich der Kunde wohl und erfreut sich entweder an einer netten persönlichen Begegnung (Personal/Beratung) oder fühlt sich zu diversen Produkt-Verlockungen hingezogen. Beides hat eine positive Umsatzwirkung.

Es gilt somit alles daran zu setzen die Aufenthaltsdauer der Kunden zu verlängern.
Was aber sind denn bewährte Maßnahmen dies zu erreichen? Hier einige Möglichkeiten:

  • ehrliche herzliche Freundlichkeit 
  • hohe Produktattraktivität
  • Abwechslung im Produktsortiment
  • Abwechslung in der Produktpräsentation
  • große Offizin
  • hohe personelle Tarabesetzung
  • hohe Personalpräsenz in der Offizin
  • hohe Diskretion bzw. Diskretionsbereiche
  • eigene Beratungsräumlichkeiten
  • Anti-Stress-Atmosphäre
  • entspannte und bedenkenlose Parkplatz-Situation
  • maximales Interesse an den Kundenanliegen
  • hoch motiviertes Personal
  • u.v.m.

Ich bin sicher, dass Ihnen noch viel mehr Punkte einfallen. Wichtig wie immer, ist die Umsetzung und nicht die theoretische Abhandlung.

In der Praxis helfen Schwerpunktwochen in denen sich das ganze Team und Unternehmen auf einige ausgewählte Punkte und Maßnahmen konzentriert. Diese werden dann so lange abgewechselt bis das Verhalten in die tägliche Routine übergegangen ist.

Jede hinzugewonnene Minute an Kundenpräsenz bedeutet substanziell mehr Rohertrag in Ihrem Unternehmen bzw. in Ihrer Apotheke.

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Wilke Jens

Halbjahresbilanz – Zeit für eine höchst persönliche Zwischenbilanz

von Wilke Jens am 07.07.2015 in Analysen, Beratung

Viele von uns sind in den kommenden Wochen im wohlverdienten Urlaub – ich hoffe, Sie sind es auch! In einer Zeit in der alles hektischer, rascher und kurzlebiger wird, bietet sich der Urlaub auch an, um eine persönliche (Jahres-)Zwischenbilanz zu ziehen. Anders als in meinen sonstigen Beiträgen, meine ich hiermit nicht eine ausschließlich geschäftliche, sondern vor allem eine sehr persönliche (Zwischen-)Bilanz.

Wir leben alle in einer stark leistungsorientierten und –getriebenen Gesellschaft, haben demnach die Kunst der Leistung gelernt, vergessen dabei aber auch häufig auf die Kunst des Lebens. Wir arbeiten vermeintlich effizienter (aber wirklich effektiver?), vergessen aber in Balance zu leben. Wir sind häufig (geschäftlich) erfolgreicher, aber sind wir deshalb auch im selben Maße glücklicher? Erfolg ist dabei immer ein Weg, nie ein Ziel! Erfolg wir jeder von Ihnen anders definieren. Was ist Erfolg? Ist es der ausschließliche Grad der Zielerreichung? Ist es das Streben nach Macht, nach Bedeutung?

Tiefer betrachtet ist Erfolg idealerweise auch der Grad der Sinnerfüllung. Erfolgreich zu sein heißt daher auch SINN-voll  zu sein.

Vielleicht haben Sie gerade in der Urlaubszeit die ein oder andere Minute (oder noch besser Tage) sich darüber Gedanken zu machen. Was will ich wirklich? Was ist neben dem beruflichen Weg für mich wichtig? Welche Ziele habe ich für mich persönlich, meine Gesundheit, meine Fitness, meinen Geist, meine Familie, meine Freunde? Was hatte ich mir Anfang des Jahres vorgenommen und wo stehe ich jetzt? Wie sieht es mit meinem persönlichen Zielprogramm aus? Habe ich meine Ziele erreicht? Falls nicht, woran lag es? Woran habe ich nicht gedacht? Welchen Preis wollte ich für die ein oder andere Zielerreichung nicht bezahlen? Was werde ich das nächste Mal anders machen? Welche positiven Rückschlüsse kann ich auch aus Rückschlägen ziehen? Wie kann ich mich auf das Positive konzentrieren und das Negative ausblenden?

Wo immer Sie auch stehen – beschäftigen Sie sich gedanklich mit Lösungen! Wer sich nur mit den Problemen beschäftigt wird die Lösungen nicht sehen, wird das Positive nicht bemerken!

Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Urlaubszeit, eine gute Erholung und ein bisschen Zeit, sich mit dem Wichtigsten, sich SELBST zu beschäftigen!

Ihr Jens Wilke

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Ridißer Johann

Was könnte der “GREXIT” für den EURO bedeuten

von Ridißer Johann am 07.07.2015 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Griechenland steht derzeit im Mittelpunkt, wenn es um Diskussionen über die wirtschaftliche Weiterentwicklung in Europa und die Auswirkungen auf den EURO geht. Doch welche Folgen könnte die Rückkehr Griechenlands zur alten Drachme für die europäische Gemeinschaftswährung tatsächlich haben?

Griechenland ist aus wirtschaftlicher Sicht unbedeutend

Mit einem Beitrag von nicht einmal 1,5% zur Wirtschaftsleistung Europas ist Griechenland ein “BIP-Zwerg” unter den 28 EU-Staaten. Dementsprechend würden die ökonomischen Auswirkungen bei einem Ausstieg Griechenlands aus dem EURO mittelfristig kaum spürbar sein, auch wenn es kurzzeitig an den Börsen zu Turbulenzen kommen könnte.

Die Auswirkungen auf den EURO könnten spürbar sein

Kommt es tatsächlich zum sog. GREXIT, dann könnten die Auswirkungen auf den Wert des EURO tatsächlich spürbar werden. Unmittelbar nach Bekanntwerden einer solchen Entscheidung würde es höchstwahrscheinlich noch zu einem Wertverlust des EURO gegenüber den wichtigsten Weltwährungen kommen. Mittel- und langfristig sollte der Ausstieg eines wirtschaftlich schwachen Landes allerdings dazu führen, dass die europäische Gemeinschaftswährung gestärkt wird. Das hätte dann beispielsweise für Frankenkreditnehmer positive Auswirkungen.

Der GREXIT könnte eine Beispielwirkung erzeugen

Steigt Griechenland tatsächlich aus dem EURO aus, dann darf man davon ausgehen, dass dies eine Beispielwirkung auslösen würde. Das bedeutet, dass diese Möglichkeit dann auch für andere Staaten mit ähnlichen Problemen nicht mehr ganz ausgeschlossen werden muss, was wiederum Auswirkungen auf den EUR-Devisenkurs haben könnte. Mittel- und langfristig könnten die wirtschaftlichen Folgen aber eher positiv sein, weil Länder mit geringerer Produktivität nun nicht mehr mit allen Mitteln gezwungen werden müssten in der Gemeinschaftswährung zu bleiben und im Gegenzug der EURO durch die ökonomischen Großmächte gestärkt werden würde.

Auswirkungen für Österreich eher positiv

Nachdem wir das Glück haben in einem wirtschaftlich starken Umfeld zu leben, sollten die Auswirkungen für die Österreicher bei einem GREXIT eher positiv sein. Urlaubsreisen nach Griechenland zum Beispiel würden eher günstiger werden, weil mit einer starken Abwertung der neuen (alten?) griechischen Währung zu rechnen ist. Im Gegenzug sollte der EURO wieder an Wert zulegen, was auch sämtliche andere Importe aus NichtEUROStaaten günstiger machen könnte.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Von Apothekern für Apotheker: Automatisierung mit Rowa Smart

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 07.07.2015

Die Primus Apotheke im rheinhessischen Stadecken-Elsheim liegt in einer
Ortschaft mit ca. 5.000 Einwohnern. Die zehn Mitarbeiter bedienen am Tag
durchschnittlich 300 Kunden. Apotheker Dr. Roman Nagel hat sich für ein
Rowa Smart System mit den Maßen 4,80 x 1,60 x 2,50 m und einer
Kapazität von ca. 9.000 Packungen entschieden, um sein Warenlager zu
automatisieren. Er empfiehlt Rowa Smart, wenn es um eine schnelle
Installation und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geht.

Größe und Kapazität des Rowa Smart sind absolut ausreichend für unsere
Apotheke in Stadecken. Mit den 7.500 Packungen, die wir im System
lagern, können wir unsere 300 Kunden am Tag sehr gut bedienen. Unser
System arbeitet absolut zuverlässig. Davon profitieren unsere Mitarbeiter
und damit auch die Kunden.

Mit dem Rowa Smart sind die Prozesse in der Apotheke ganz einfach
geworden: sehr schlank und effizient. Die Beratung ist deutlich intensiver,
da die Ware direkt an den HV-Tisch geliefert wird.

Nachlieferungen lagern wir direkt im Automaten und ersparen uns so ein
separates Abholerregal. Auch die komplette Sichtwahl lagern wir im Rowa
Smart.

Für uns waren die schnelle Verfügbarkeit und kurze Installationszeit
wichtige Entscheidungskriterien. Nach einem Wasserrohrbruch war unsere
alte Rowa Select defekt, so dass wir schnell einen neuen Automaten
benötigt haben.

Ich bin sehr zufrieden mit dieser Entscheidung und kann Rowa Smart nur
weiterempfehlen.”

Care-Fusion

Dr. Roman Nagel, Inhaber der Primus-Apotheke Stadecken-Elsheim

 

© 2015 CareFusion Corporation oder eins der angeschlossenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

 

 

 

 

ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage

von ApothekenCOACH am 07.07.2015 in Allgemein

Die letzte Umfrage lautete:

Wie hoch schätzen Sie den Prozentsatz der Under-Performer in Ihrem Betrieb ein? (Frau Mag. pharm. Karin Herzog, Apotheke Nenzing) Hier gehts zum Ergebnis

Die aktuelle Umfrage kommt von Frau Mag. pharm. Karin Herzog (Apotheke Nenzing): Hier gehts zur aktuellen Umfrage

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker-Dasein auch immer wieder dieselbe Frage und interessiert es Sie, was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie Ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com. Infolgedessen wird Ihre Frage 14 Tage exklusiv auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und jeder Besucher kann, mit nur einem Klick, abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit sicher.

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