Artikel vom Mai 2015

Hauser Wolfgang

Lohnt sich wirtschaftlich ein Engagement in Apotheken heutzutage überhaupt noch?

von Hauser Wolfgang am 11.05.2015 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Rein wirtschaftlich betrachtet ist diese Frage gar nicht so schwer zu beantworten, denn die verantwortlichen Rahmenbedingungen sind äußerst attraktiv. Wie das?

1. Wenn Sie bereits eine Apotheke Ihr Eigentum nennen können, dann liefert Ihnen Ihre Apotheke regelmäßige kontinuierliche Erträge. Erträge die anderen Sparten nur sehr schwer und mit viel höherem Risiko erreichbar sind.

2. Wenn Sie bereits eine Apotheke selbstständig betreiben und noch Kredite laufen haben, dann sind die derzeitigen Niedrig-Zinsen eine Wohltat. Die Kreditzinsen werden auf lange Sicht nicht signifikant steigen können, da sich die Staaten auf Grund der hohen Verschuldung selbst keine höheren Zinsbelastung leisten können. Dies ermöglicht es Ihnen die Kredite viel schneller zurück zu bezahlen.

3. Apotheken sind auch derzeit nicht schwer zu finanzieren und Kredite sind immer noch sehr leicht zu bekommen. Die Staaten lassen via Zentralbanken gigantische Mengen an Geld drucken. Dieses Geld kann im Grunde nur via Krediten in die Wirtschaft gepumpt werden. Der Staat und die Banken sind daher händeringend auf der Suche nach Menschen die Kredite aufnehmen wollen. Es ist nach wie vor kein großes Problem auch ohne Eigenmittel-Einbringung Kredite von den Banken zu erhalten. In welcher Branche ist das sonst noch möglich?

4. Welches Investment verfügt über ähnliche Rendite-Erwartung wie Apotheken-Investments? Unabhängig von den nicht immer idealen Rahmenbedingungen (Kassenmargen, Internetkonkurrenz, etc.) ist das Risiko-Chancen-Verhältnis nach wie vor enorm hoch. Alternative Investments können i.d.R. nur selten mithalten. (Staatsanleihen= keine Rendite mehr und mittlerweile hohes Ausfallsrisiko, Aktien= derzeitiger Boom mit Gefahr einer Blase, Immobilien= bereits hohes Marktniveau) Und verfügbares Geld am KOnto liegen zu lassen ist angesichts der wirklichen Inflation (6-8%) eine sichere Entwertungsgarantie.

Diese Zeilen dienen auch dazu, Sie in Ihren täglichen Anstrengungen und vielleicht auch so manchen Zweifeln daran zu erinnern, dass Sie sich im Großen und Ganzen in einem hervorragendem Umfeld befinden.

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Wilke Jens

Mitarbeitermotivation Teil 1- Kennen Sie die “Gallup Studie”?

von Wilke Jens am 11.05.2015 in Allgemein

Das Gallup Institut ist eines der führenden Markt- und Meinungsforschungsinstitute. Seit 2001 ermittelt das Institut die Zufriedenheit und das Engagement von Mitarbeitern in Unternehmen und erstellt den sogenannten “Engagement Index”. Auf Basis eines zwölf Fragen umfassenden Interviews werden die Arbeitnehmer in drei Gruppen eingeteilt: Mitarbeiter mit hoher, geringer und ohne emotionale Bindung an den jeweiligen Arbeitnehmer.

Die aktuellen Ergebnisse aus dem Jahr 2014 spiegeln seit Jahren eine zum Teil erschreckend geringe emotionale Bindung der Mitarbeiter wider:

  • 15% der Mitarbeiter haben eine hohe emotionale Bindung an ihr Unternehmen. Sie sind Feuer und Flamme, arbeiten loyal und proaktiv an ihrem Arbeitsplatz, betreiben Mundpropaganda für den Arbeitgeber und sind rundum zufrieden mit ihrem Job. (Gruppe der Zustimmer)
  • 70% der Beschäftigten machen “Dienst nach Vorschrift”. Sie weisen eine geringe emotionale Bindung auf. Diese Gruppe arbeitet (noch) nicht aktiv gegen das eigene Unternehmen, aber auch nicht dafür. (Gruppe der Skeptiker)
  • 15% der Arbeitnehmer haben keine emotionale Bindung mehr zu ihrem Arbeitgeber. Diese Mitarbeiter haben bereits innerlich gekündigt, sie arbeiten nicht nur nicht für den Betrieb, sie arbeiten aktiv gegen dessen Interessen. (Gruppe der aktiven Verweigerer)

Möglicherweise gehen Sie gerade in Gedanken ihr Team durch und denken sich wer von Ihren Mitarbeitern welcher Gruppe zuzuordnen ist (und unterschätzen vermutlich die Anzahl der Mitarbeiter in der Gruppe der “aktiven Verweigerer”).

Faktum ist, dass wohl nur wenige Apothekeninhaber vermutlich Ihren Mitarbeitern keinerlei emotionale Bindung zu Ihrer Apotheke unterstellen. Faktum ist jedoch auch, dass rund ein Viertel der befragten Mitarbeiter bereits einmal das Unternehmen aufgrund der dort agierenden Führungskraft bzw. des Chefs verlassen haben. Nicht umsonst heißt es “der Fisch beginnt am Kopf zu stinken an …”

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Ridißer Johann

Aufbau von Kapitalreserven – mit welchen Instrumenten?

von Ridißer Johann am 11.05.2015 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Die historisch niedrigen Finanzierungskosten bieten derzeit die Gelegenheit vermehrt Investitionen vorzunehmen. Sind diese bereits abgeschlossen dann ist es empfehlenswert in den Aufbau von Kapital-Reserven zu investieren. Gerade für Unternehmer kann ein entsprechend hoher Vermögens-Polster im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert sein.

Welche Instrumente eignen sich für den Aufbau von Kapitalreserven

Zunächst muss darauf hingewiesen werden, dass eine konkrete Empfehlung immer erst dann möglich ist, wenn die finanzielle Gesamtsituation und die Wünsche des Unternehmers ganzheitlich betrachtet worden sind.
Grundsätzlich sollten Kapitalreserven aber in Veranlagungsformen investiert werden die weder schwankungsanfällig noch längerfristig gebunden sind. Beide Eigenschaften sind diesbezüglich sehr wichtig, denn dieses Guthaben könnte schnell benötigt werden, wenn sich eine unternehmerische Gelegenheit bietet. Als konkrete Produkte bieten sich daher neben im Augenblick sehr gering verzinsten Festgeldkonten geldmarktnahe Investmentfonds an. Die Auswahlmöglichkeiten sind diesbezüglich sehr umfangreich.

Diversifikation bei höheren Summen 

Hat das Volumen des Reserve-Kapitals bereits eine höhere Marke erreicht als ursprünglich geplant, dann macht es Sinn über die Aufteilung des Vermögens auf unterschiedliche Assets nachzudenken. In diesem Fall können dann auch längerfristige Veranlagungsformen in das Konzept miteinbezogen werden.

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Fouquet Stephan | BD Rowa

Rowa Vmotion™ in der Pharmacie Raphael Frankfurt

von Fouquet Stephan | BD Rowa am 11.05.2015

Mit Rowa Vmotion steht Apotheken ein komplett neuer Weg zu einer übersichtlicheren und flexiblen Gestaltung der Sicht- und Freiwahl offen. Die Frankfurter Pharmacie Raphael – Apotheke auf der Fressgass setzt auf die virtuelle Sichtwahl in Kombination mit einem Rowa Vmax.

Die Pharmacie Raphael von Gabor Perl befindet sich an einem exponierten Standort in der vielbesuchten Frankfurter „Fressgass“. Die Apotheke wurde 2014 in einer ehemaligen „Nordsee“-Filiale gegründet und verteilt sich jeweils zur Hälfte auf das Erdgeschoss und verbundene Kellerräume.

Automatisierung des Warenlagers

Durch die begrenzten räumlichen Ressourcen wurde die Apotheke von Anfang an mit einem automatisierten Warenlager geplant (Planung: Atelier für Raumgestaltung Erich R. Büdenbender). Perl, der in einer anderen Apotheke bereits mit einem Rowa System arbeitet, hat sich für einen Rowa Vmax mit integrierter vollautomatischer Einlagerung iProLog entschieden, um die manuellen Tätigkeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Das System mit den Abmessungen 4,60 x 1,60 x 3,10 m lagert etwa 10.000 Packungen.

Moderne Sichtwahlgestaltung

Die Apotheke mit viel Laufkundschaft lädt mit bereits von außen gut erkennbaren Sichtwahlscreens zum Betreten der Verkaufsräume ein. Auf sechs modernen „Touch-Screens“ à 55 Zoll präsentiert Perl seine OTC-Produkte in Übergröße und konnte so seine realen Sichtwahlpackungen von Anfang an auf ein Minimum reduzieren. „Die Vorteile der Lagerautomatisierung waren mir bereits durch meine Erfahrungen in der Filiale bekannt“, erläutert Apotheker Gabor Perl. „Die virtuelle Sichtwahl ist die logische Konsequenz, um die Prozesse noch weiter zu optimieren.“ Auch bei den Kunden stößt die neue Produktpräsentation auf eine positive Resonanz.

Beratungsschwerpunkt

Die Pharmacie Raphael legt ihren Schwerpunkt auf die kompetente Beratung in Sachen Arzneimittel und Kosmetik. Die Automatisierung in Back- und Frontoffice sorgt dafür, dass in der Apotheke eine entspannte und ruhige Atmosphäre herrscht. Die gut ausgeleuchtete, hauptsächlich in weiß gestaltete Offizin gibt zusammen mit der virtuellen Sichtwahl ein sehr stimmiges Gesamtbild ab.

Carefusion - Titelbild

 

ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage

von ApothekenCOACH am 11.05.2015 in Allgemein

Die letzte Umfrage lautete:

Existiert in Ihrer Apotheke ein Organigramm zur Festlegung der Zuständigkeiten der einzelnen Arbeitsbereiche? (Frau Mag. pharm. Luf-Zwiauer, Apotheke in der Wiesen) hier gehts zum Ergebnis

Die aktuelle Umfrage kommt von Frau Mag. pharm. Luf-Zwiauer, Apotheke in der Wiesen, Wien: hier gehts zur aktuellen Umfrage

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben uns äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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