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Grippewelle: Medikamenteneinnahme kann Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen

Branchen News vom 11.02.2015

Hinweise auf Apo-App für mehr Verkehrssicherheit

Wien (OTS) – Viele Österreicherinnen und Österreicher müssen aufgrund der aktuellen Erkältungs- und Grippewelle Medikamente nehmen. Die Einnahme von Medikamenten kann jedoch die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Die betroffenen Arzneimittel sind auf der Apo-App der Österreichischen Apothekerkammer mit dem Hinweis „Fahrtüchtigkeit kann beeinträchtigt werden“ versehen.

Die Österreichische Apothekerkammer setzt sich für mehr Verkehrssicherheit im Straßenverkehr ein und warnt vor den Folgen der Medikamenteneinnahme auf die Fahrtüchtigkeit: „Manche Menschen gehen krank in die Arbeit und fahren Auto, nicht wissend, dass Medikamente die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen können. Wir informieren und klären über die Auswirkungen der Medikamenteneinnahme auf. Über die Apo-App kann jedes Medikament nachgeschlagen werden,“ so Mag. pharm. Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.
Im Rahmen der European Road Safety Charta hat sich die Apothekerschaft verpflichtet Fortbildungen anzubieten und über die Gefahren von jenen Arzneimitteln, die die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen, zu informieren. Dieses Versprechen wird laufend bei den zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen der Apotheker umgesetzt.

Apo-App ist beliebteste Gesundheits-App

Mit mehr als 320.000 Downloads zählt die Apo-App der Österreichischen Apothekerkammer zu den wichtigen Gesundheits-Apps. Neben den Apothekendiensten ist auch das gesamte Warensortiment der Apotheken auf der Apo-App abgebildet. Alle Arzneimittel sind mit wichtigen Warnhinweisen versehen. Der Warnhinweis „Fahrtüchtigkeit kann beeinträchtigt werden“ wird mit einem Auto als Symbol dargestellt. Im Jänner 2015 wurde die Apo-App um das Modul „Impfungen“ erweitert, sodass sie nun auch als elektronischer Impfpass fungieren kann. Die Apo-App kann kostenlos unter dem Stichwort „Apotheken und Medikamente“ in den Play-Stores heruntergeladen werden. Die Apo-App kann die persönliche Beratung in der Apotheke nicht ersetzen.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder Gemeinde: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Das bestehende Apothekensystem garantiert eine flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln und stellt die Versorgung der Patienten in den Mittelpunkt. Insgesamt beraten 5.800 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.350 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen.

Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.