Artikel vom Dezember 2014

Hauser Wolfgang

Hat das ein Steuerberater wirklich notwendig?

von Hauser Wolfgang am 17.12.2014 in Steuerberatung

Entscheiden Sie selbst, für wie seriös Sie diese Rechnungsformulierung erachten? Achten Sie auf den gelb markierten Text.

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Ist eine solche Formulierung auf jeder Rechnung abgedruckt, dann sieht es sehr nach Methode aus und kann in gewissen Situationen zu unangenehmen Nachteilen für Sie führen. Denken Sie zum Bsp. an einen Steuerberater-Wechsel. Wenn Sie den Steuerberater wechseln wollen, laufen sie Gefahr, dass irgendwelche “noch nicht” abgerechnete DL ausgegraben werden, bei denen die tatsächliche Erbringung und Nachvollziehbarkeit schwierig sein könnte.

So geschehen auch in diesem Fall. Die Apothekerin hat sich nachweislich mehrmals bemüht in Erfahrung zu bringen, ob denn alle Rechnungen bis zum aktuellen Tag beglichen seien? Die Antwort:

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Tatsächlich hat die Apothekerin im Anschluss daran den Steuerberater gewechselt und bekam dann ein Honorar mit zehn Leistungspositionen im Zeitraum “vor” dem oben genannten Bestätigungsmail vom 6.5.2014. (Beweis liegt bei mir zu jederzeitigen Einsicht auf)

Der Steuerberater hat schließlich seinen Anwalt beauftragt und dann eine Mahnklage eingebracht.

 

Wie ist Ihre Meinung dazu?
Haben Sie auch ähnliches erlebt?

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Wilke Jens

Die 10 wichtigsten Fragen als Basis für die Jahresplanung 2015

von Wilke Jens am 16.12.2014 in Allgemein, Analysen, Beratung

Wer durchstarten will, muss vorher in den Rückspiegel schauen! Das Ende des nun abgelaufenen und der Start des neuen anstehenden Jahres sind jene Zeiträume in denen sich eine Planung für das kommende, das anstehende Jahr anbietet. Ein Tipp aus der Praxis: bevor Sie – hochmotoviert – mit der Jahreszielplanung für 2015 beginnen, blicken Sie zuerst kritisch in den Rückspiegel. Die folgenden Fragestellungen – die Sie im Übrigen nicht nur auf beruflicher sondern auch auf privater Ebene anwenden können – sollen Ihnen dabei helfen:

  1. Welche konkreten Ziele hatte ich vor einem Jahr für das nächste (nun abgelaufene) Jahr? (Anmerkung: waren die Ziele konkret messbar …?)
  2. Was davon konnte ich erreichen?
  3. Was waren die größten Erfolge im letzten Jahr?
  4. Was waren die Gründe, dass ich bestimmte Ziele nicht erreicht habe – wo habe ich Fehler gemacht?
  5. Was traue ich mir zu, zu verändern?
  6. Welche Schwächen können von anderen ausgeglichen werden (wie könnte das geschehen)?
  7. Welche konkreten Ziele habe ich für die kommenden 12 Monate?
  8. Was genau muss ich dafür tun – welche Aktivitäten, wann und in welchem Ausmaß?
  9. Was hindert mich daran, ab sofort alle zur Erreichung der Ziele notwendigen Aktivitäten zu sehen? Wie kann ich diese Hindernisse  überwinden? Gibt es unüberwindbare Hindernisse?
  10. Was werde ich KONKRET in den nächsten 72 Stunden tun / ändern?

Und last but not least möchte ich natürlich Ihnen allen und Ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest wünschen, ein paar ruhigere Tage im Kreise der Ihren, bereits heute Alles Gute für das Neue Jahr, viel Erfolg auf allen Ebenen – und das Wichtigste: Bleiben Sie gesund!

Ihr Jens Wilke

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Ridißer Johann

Wem vertrauen Sie in Geldfragen?

von Ridißer Johann am 16.12.2014 in Beratung

Gemäß einer aktuellen Umfrage vertraut fast die Hälfte der österreichischen Bevölkerung in Geldfragen ihrer Bank bzw. ihrem Bankberater. Dieses Ergebnis ist nachvollziehbar, weil der Marktauftritt von Banken durch teure Fernsehwerbung und prunkvolle Beratungsräumlichkeiten durchaus vertrauenserweckend ist. Tatsache ist allerdings, dass Banken – wie jedes andere Unternehmen auch – ihre Produkte zum bestmöglichen (aus Sicht der Bank also höchstmöglichen) Preis verkaufen möchten. Die Bankmitarbeiter sind daher gezwungen im Auftrag ihrer arbeitgebenden Bank zu handeln anstatt die Interessen ihrer Kunden vertreten zu können. Doch wem vertrauen, wenn nicht der Bank?

Beratung ist unumgänglich

Grundsätzlich gilt für alle Lebensbereiche, dass man sich auf das eigene Gefühl bzw. auf die eigene Einschätzung verlassen sollte. Allerdings ist das nicht so einfach, wenn es sich um finanzielle Themen handelt, mit welchen man ansonsten wenig bis gar nichts zu tun hat. So wickelt eine Privatperson im Laufe des Lebens oft nur eine einzige große Finanzierung ab, nämlich dann wenn es um den Erwerb des Eigenheimes geht. Für Apotheker ist die Herausforderung noch wesentlich größer, weil für den Aufbau bzw. den Erwerb der eigenen Apotheke noch wesentlich höhere finanzielle Mittel erforderlich sind und auch das in der Regel nur ein einziges Mal stattfindet. Aus diesem Grund ist eine ausführliche Beratung unbedingt erforderlich um herausfinden zu können, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt und welche Variante zur eigenen Persönlichkeit am besten passt.

Nur unabhängige Berater sind empfehlenswert

Wie bereits in der Einleitung dieses Artikels festgestellt, sind Bankmitarbeiter immer an die Vorgaben ihres Arbeitgebers gebunden. Daher kann man von ihnen auch keine unabhängige und objektive Beratung erwarten. Das gilt selbstverständlich auch für die Hausbank zu welcher möglicherweise bereits ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wurde.
Bei größeren finanziellen Vorhaben (Finanzierung oder Veranlagung) ist es nun äußerst empfehlenswert mehrere Angebote von verschiedenen Geldinstituten einzuholen. Diesbezüglich sollten aber nicht nur Banken zu Gesprächen eingeladen sondern unbedingt auch Beratungen von unabhängigen Finanzexperten in Anspruch genommen werden.
Diese Vorgangsweise ist deswegen so wichtig, weil nur mit Hilfe eines von Banken unabhängigen Fachmannes ein kritischer Blick auf die Angebote von Geldinstituten gerichtet werden kann. Schließlich darf man nicht vergessen, dass jedes Geldinstitut versucht ihr eigenes Angebot als das optimale für den Konsumenten anzupreisen bzw. darzustellen. Letztendlich sollte es aber immer darum gehen, jene Finanzierungs- bzw. Veranlagungs-Variante zu finden, welche auf die eigenen Bedürfnisse bestmöglich abgestimmt und nicht für die Bank die beste ist.

 

 

 

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Hauser Wolfgang

Optimalestes Investment für ApothekerInnen

von Hauser Wolfgang am 16.12.2014 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Ich werde immer wieder gefragt, wie man sein Geld denn heutzutage noch investieren bzw. anlegen kann. Da heißt es oft, dass es kaum mehr vernünftige Verzinsungen gibt und die Sicherheit auch in Frage gestellt wird. Schließlich wird den Banken auch nicht mehr vertraut.

All zu oft wird dabei das Gute in unmittelbarer Nähe übersehen. Diese “Fehlsichtigkeit” führt dann dazu, dass eine der wohl besten Möglichkeiten der Geldanlage jenen Kreisen bzw. Menschen überlassen wird, die mit Apotheken wenig bis gar nichts zu tun haben. Sehr schade. Denn das Apotheken-Geschäftslokal im Eigentum ist und bleibt eines der besten Investments überhaupt.

Vorteile von APO-Immobilien im Überblick:

  1. Eine APO-Immobilie ist ein Sachwert und das perfekte Gegenstück zum Geldwert.
  2. Eine APO-Immobilie ist langfristig vermietet (15 Jahre oder auch länger)
  3. Mieter von (neuen) APO-Immobilien sind an Übersiedelungen auf lange Sicht nicht interessiert
  4. APO-Immobilien erreichen durch hohe Mieten eine exzellente Rendite
  5. APO-Immobilien lassen sich ggf. sehr gut weiterverkaufen
  6. Bei APO-Immobilien lassen sich attraktive Steuervorteile nutzen.
  7. Mieter von APO-Immobilien verfügen über eine gute Bonität

“Zusammenfassend kann die APO-Immobilie als extrem sicheres und ertragreiches Investment bezeichnet werden.”

Es gibt kaum Möglichkeiten im Anlagesektor welche mit “so wenig Kopfweh” und Wertbeständigkeit versehen sind.

Dieser Tipp sein all jenen Apothekern gewidmet, die nicht wissen wie sie ihre Gewinne sinnbringend veranlagen sollen, oder jenen Apothekern, welche sich Sorgen machen, wie sie den APO-Verkaufserlös anlegen sollten.

Wenn Sie Interesse an solchen Anlage-Chancen haben, dann melden sie sich unverbindlich bei, ich werde ständig mit solchen Möglichkeiten versorgt.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Experteninterview: 3 Fragen an Sabine Herbst

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 16.12.2014

Sabine_HerbstSabine Herbst ist Inhaberin von herbst health advice, einer Unternehmensberatung im Gesundheitswesen. Herbst hat 20 Jahre praktische Erfahrung im Gesundheitswesen: Als studierte Pharmazeutin hat sie vor verschiedenen Stationen in namhaften Pharma-Unternehmen selbst in einer Apotheke gearbeitet.

Mit ihrer Erfahrung bietet sie heute eine 360 Grad Sichtweise bei der Planung und Umsetzung von Projekten im Gesundheitswesen.

1. Wie können sich Apotheken im Gesundheitsmarkt optimal positionieren?

Apotheken können Ihr Leistungsspektrum erweitern und eine aktive Rolle in der regionalen Patientenversorgung übernehmen, indem sie neue Kooperationen mit Partnern im Gesundheitswesen eingehen und gemeinsam an der Verbesserung der Versorgung arbeiten. Wichtige zukunftsweisende Projekte können z.B. das Medikationsmanagement, die Erhöhung der Compliance, Patientenscreenings, die Zusammenarbeit mit lokalen Netzwerken oder der Ausbau des Präventionsangebots sein – jeweils in enger Kooperation mit den beteiligten Ärzten. Um neue, erfolgversprechende Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, sind neben optimierten Strukturen und Prozessen, einer präzisen Strategie- und Maßnahmenplanung auch die gezielte Mitarbeiterführung und eine effektive Kundenansprache Voraussetzung.

2. Inwiefern ist die „richtige” bzw. „optimierte” Kommunikation mit Mitarbeitern, Kunden und anderen Marktbeteiligten dabei wichtig?

Um neue Projektideen und Veränderungsprozesse effizient umzusetzen, ist es wichtig, sowohl die eigenen Mitarbeiter als auch Projektpartner und Kunden zu gewinnen und zu begeistern. Voraussetzung ist das Gespür für die jeweiligen Bedürfnisse und Motive. Wenn ich diese kenne und berücksichtige, erreiche ich meine Partner und kann sie für neue und innovative Ideen gewinnen. Individuelles Beziehungsmanagement ist dabei der Schlüssel zum langfristigen Erfolg

3. Welche Rolle spielt dabei die Automatisierung des Warenlagers?

Um innovative Projekte in der Apotheke entwickeln und umsetzen zu können, benötigt man Zeit und Freiraum. Hierbei spielt neben der Optimierung der Apothekenstrukturen auch die Prozessoptimierung durch die Automatisierung des Warenlagers eine zentrale Rolle. Mit Automatisierung erhöht die Apotheke die Sicherheit und Effizienz in der Medikamentenversorgung und gewinnt Zeit sowohl für die Kundenberatung als auch für andere neue, herausfordernde Aufgaben.

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Automatisierung lohnt sich – für alle Apotheken
Das 5.000. Rowa® System geht nach Nordhausen in Thüringen
CareFusion | Rowa erhält Apotheken-Kooperationspreis 2014

ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 12/2014

von ApothekenCOACH am 16.12.2014 in Allgemein

Die letzte Umfrage lautete:

Sehen Sie sich bereits mit Frage der Verblisterung für ein Altenheims konfrontiert? (Frau Mag. pharm. Karin Planitzer, Apotheke Abtenau) hier gehts zum Ergebnis

Die aktuelle Frage kommt:

von Frau Mag. pharm. Christine Luf-Zwiauer, Apotheke in der Wiesen: hier gehts zur aktuellen Umfrage

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben uns äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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Fouquet Stephan | BD Rowa

Rowa Smart®: jetzt auch mit TÜV-Siegel

von Fouquet Stephan | BD Rowa am 08.12.2014

Rowa Systeme stellen nicht nur eine Erleichterung im Arbeitsalltag des Apothekers dar, sie bieten auch geprüfte Sicherheit. Einzigartig am Markt werden die Kommissioniersysteme von CareFusion|Rowa regelmäßigen Prüfungen des TÜV unterzogen. Nun ist neben dem Rowa Vmax® auch der Rowa Smart® vom TÜV zertifiziert.

Die technischen Sicherheitskontrollen des TÜV für Kommissioniersysteme sind freiwillig. Rowa unterzieht sich diesen jährlichen Prüfungen, um seinen Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit zu garantieren. Mit dem GS-Zeichen hat der TÜV bestätigt, dass der Rowa Smart den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen gemäß Anhang 1 der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG entspricht.

Konkret untersucht werden bei einer solchen Prüfung unter anderem die Sicherheitseinrichtungen wie ein Eingreifschutz. Dieser verhindert, dass in die Ausgabestellen, beispielsweise zum Entnehmen einer Packung, eingegriffen wird und so Verletzungen durch den fahrenden Greifer verursacht werden können.

Weitere Prüfungskriterien sind die elektromagnetische Verträglichkeit und die elektrische Ausrüstung – auch hier steht die Benutzersicherheit im Fokus. Ebenfalls wurde die Störfreiheit des Systems mit seiner Umgebung geprüft – das heißt der üblicherweise erwünschte Zustand, dass sich technische Geräte einander nicht wechselseitig mittels ungewollter elektrischer oder elektromagnetischer Effekte störend beeinflussen. Auch die technische Dokumentation zu Rowa Smart, die der Anwender mit der Betriebsanleitung erhält, wurde vom TÜV auf ihre Richtigkeit und Verständlichkeit geprüft.

Andere Kennzeichnungen wie das CE-Zeichen haben im Gegensatz zum TÜV-Siegel nur eine geringe Aussagekraft, da sie lediglich eine Erklärung des Herstellers beinhalten und nicht von einer unabhängigen Prüfstelle vergeben werden. Anders verhält es sich bei Produkten mit dem GS-Zeichen. Hier überprüfen unabhängige Stellen, zum Beispiel der TÜV. Das GS-Zeichen ist das einzige gesetzlich geregelte freiwillige Prüfzeichen für Produktsicherheit in Europa.

„Wir führen freiwillig die jährliche Prüfung des TÜV durch, um zu gewährleisten, dass unsere Anlagen auch wirklich sicher sind”, erläutert Dirk Bockelmann, Vertriebsdirektor bei CareFusion | Rowa. „Diese geprüfte Sicherheit bieten wir jetzt auch unseren Rowa Smart Kunden – damit alle unsere Kunden auf der sicheren Seite sind.”