Artikel vom August 2014

Hauser Wolfgang

Frisches Kapital für Ihre Apotheke

von Hauser Wolfgang am 08.08.2014 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Die vergangenen Quartale haben bei Österreichischen Apotheken Spuren hinterlassen. Die Rahmenbedingungen und Margen haben sich nicht zum Vorteil für die heimischen Apotheken entwickelt.

Es ist daher wenig verwunderlich, dass immer mehr Apotheken mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen haben. Oft sind die Banken und Lieferanten als mögliche hilfreiche Bezugsquelle bereits ausgeschöpft und es fehlen zunehmend die Mittel das Unternehmen zu organisieren und aufrecht zu halten.

Hier ist rasche und unkomplizierte Hilfe notwendig!
Wie?
Ganz einfach!
Sie melden sich absolut unverbindlich und direkt bei mir. So wie bereits zahlreiche andere ApothekerInnen vor Ihnen, werde ich mich Ihrem Anliegen in höchstem Maße diskret und mit 100%-iger Verschwiegenheit widmen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass in allen Fällen eine rasche und unkomplizierte Hilfe erfolgen konnte.

Scheuen Sie sich nicht mich direkt zu kontaktieren. wolfgang.hauser@apothekencoach.com

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Wilke Jens

2. Quartal 2014 – Wachstum das (k)eines war …? Ein kritischer Blick auf die Zahlen

von Wilke Jens am 08.08.2014 in Allgemein, Analysen, Beratung

Die Zahlen des abgelaufenen zweiten Quartals 2014 sehen auf den ersten Blick doch eigentlich recht vielversprechend und ermutigend aus:

Es steht ein respektables Gesamtumsatzwachstum von +3,7% (Basis: Umsatz) zu Buche (im Quartal 2 des Jahres 2013 waren es -0,5%), wobei der Umsatz im rezeptpflichtigen Bereich um +3,3% und im OTC-Bereich um stolze +8,0% stieg (Quelle IMS). Auf ein in vielen Apotheken „trauriges“ Q1 (OTC -1,2% nicht zuletzt aufgrund eines schwachen Winters) geben diese Zahlen doch Anlass zur Hoffnung … – oder etwa nicht?

Ein paar Gedanken dazu:

  • Die alte betriebswirtschaftliche Plattitüde „Umsatz ist nicht gleich Gewinn“ trifft wohl  gerade in Zeiten wie diesen für Apotheken zu. Umsatzwachstum heißt leider nicht Rohertrags-, geschweige denn Gewinnwachstum
  • Wer hat wo Umsatzzuwächse generiert unter den Apotheken? Allein im „hochpreiserbereinigten“ Kassenumsatz hatten im Beobachtungszeitraum Jänner – Mai 780 (!) der rund 1.300 österreichischen Apotheken (das entspricht rund 60% …) einen Umsatzrückgang zu verzeichnen (Quelle: Österr. Apothekerverband).
  • In der Praxis haben wir Liquiditätsengpässe aufgrund der Zahlungsmodalitäten bei Hochpreisarzneimittel (mit   geringen relativen Margen) und sinkende Umsätze bei steigendem Generikaanteil (und damit sinkendem Rohertrag). Vor dem Hintergrund dass dies das (einstige?) Kerngeschäft der Apotheke (war) ist und wir in Österreich noch nicht den Zenit im Generikabereich erreicht haben (aktuell 38,0% was im internationalen Vergleich noch als moderat zu bezeichnen ist) ein Trend, der sich verschärfen wird
  • OTC-Wachstum: ja, aber eigengesteuert? nur bedingt. A) Bitte Vorsicht bei Auswertungen aus der Warenwirtschaft – Stichwort „Umsatz unter der Taxierungsgrenze„. B) Der Anteil des Einflusses auf das OTC-Wachstum durch die bereits täglich praktizierte Belieferung des Versandhandels – böse Zungen behaupten dieser erfolge von der eigenen Kollegenschaft – kann man hier nur erahnen. Faktum ist, es gibt ihn.
  • Geringerer DB I (Rohertrag) wäre bei geringeren Kosten in der Apotheke ein Nullsummenspiel … – aber welche Apotheke hat das? Wohl nur die wenigsten … 😉 Allein die kollektivvertraglichen Steigerungen tragen das ihrige dazu bei …

Grund zur Panik? Nein.

Grund zum Handeln? Ja.

Grund mehr strategisch zu denken und zu planen? Sicher – und das regelmäßig.

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Ridißer Johann

Apothekenkauf bzw. -gründung: Vorsicht bei der Ermittlung des Finanzierungsbedarfs

von Ridißer Johann am 08.08.2014 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Viele Apotheker kämpfen am Beginn ihrer Laufbahn trotz guter Umsatzentwicklung mit Liquiditätsproblemen. Dies macht nicht nur sehr oft weitere Gespräche mit der Bank erforderlich sondern setzt auch den Apotheker psychologisch unter Druck. Insgesamt daher eine äußerst unzufriedenstellende Situation, die durch die richtige Ermittlung des tatsächlichen Finanzierungsbedarfs und einem darauf abgestimmten Gesamtfinanzierungskonzept von Beginn an verhindert werden könnte.

Die Ermittlung des Finanzierungsbedarfs

In der Folge sind die wichtigsten Punkte aufgelistet, die in der Praxis zu einer zu geringen Bemessung des notwendigen Investionsaufwandes führen. Angesichts der Tatsache, dass der erforderliche Betrag für den Erwerb bzw. die Neugründung einer Apotheke verhältnismäßig hoch erscheint, ist es verständlich wenn der Apotheker die zu finanzierende Summe möglichst gering halten möchte. Allerdings ist es nicht zielführend, wenn dadurch möglicherweise anfallende Kosten vergessen oder zu gering angesetzt werden.

  • Kaufnebenkosten
    Sämtliche Nebenkosten (Rechtsanwalt, Notar, Bank, etc.) müssen berücksichtig werden
  • Kosten für einen (möglicherweise in der Zukunft geplanten) Umbau
    Sind Umbauten erst zu einem späteren Zeitpunkt (nach Übernahme) geplant dann sollten diese bereits bei der Finanzierung des Kaufs berücksichtigt werden!
  • Einrichtung
    Ebenso wie bei einem Umbau sollten hier die voraussichtlichen Kosten möglichst genau durch das Einholen von verbindlichen Anboten ermittelt werden.
  • Anlaufkosten
    Hier passieren die größten Versäumnisse. Diese Aufwendungen werden häufig gar nicht berücksichtigt oder viel zu gering bemessen. Nicht nur bei einer Neugründung dauert es eine Weile bis die Geldströme zeitgerecht fließen. Hinzu kommt, dass diese Kosten von Banken generell in Form von Betriebsmittelkrediten als Rahmen am Geschäftskonto zur Verfügung gestellt werden. Das sollte allerdings unbedingt vermieden werden.
  • Reserven
    Auch wenn bei den obigen Punkten die Beträge realitätsgetreu ermittelt wurden ist es empfehlenswert zusätzliche Reserven für unvorhergesehene Aufwendungen einzukalkulieren.
  • Warenlager
    Das Warenlager gehört ebenso zum langfristigen Gesamtinvestitionsvolumen und sollte auf keinen Fall in Form des oben erwähnten Betriebsmittelkredites finanziert werden.

Das richtige Finanzierungskonzept ist ebenfalls entscheidend

Sind die voraussichtlichen Gesamtkosten vollständig ermittelt ist schon ein großer Schritt getan. Die Art und Weise deren Finanzierung ist allerdings auch noch als besonders wichtig anzusehen. Gerade hier werden grobe Fehler gemacht, die letztendlich Liquiditätsengpässe zur Folge haben können. Diesbezüglich möchte ich an dieser Stelle eine ungewohnt deutliche Empfehlung aussprechen: Es sollte dringend vermieden werden direkt mit Banken zu sprechen! Vielmehr sollte für die die Finanzierung die Hilfe eines von Banken unabhängigen Experten in Anspruch genommen werden. Bei der Beauftragung eines Kredites sollte der Apotheker nie vergessen, dass Banken in erster Linie in ihrem eigenen Interesse handeln müssen. Dies gilt selbstverständlich auch für jene Institute, die sich selbst als „Spezialisten für Apothekenfinanzierungen“ bezeichnen.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

CareFusion | Rowa und View’n’Vision geben Zusammenarbeit bekannt

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 08.08.2014

Moderne Apotheken setzen nicht nur beim Warenlager auf Automatisierung. Auch im Bereich der Sichtwahl liegt Potenzial, um Produkte übersichtlicher und zeitgemäßer zu präsentieren und gleichzeitig Kosten zu senken. CareFusion | Rowa hat mit View’n’Vision einen Partner gefunden, um Sicht- und Freiwahlprodukte zu virtualisieren. Am 23. Juli wurde die Kooperation der beiden Unternehmen offiziell in der Innovations-Akademie deutscher Apotheken (IDA) vorgestellt.

Mit der virtuellen Sichtwahl Rowa Vmotion™ ist CareFusion nun auch im Verkaufsraum von Apotheken präsent. Statt realer Sichtwahlpackungen in Regalen werden OTC- und Freiwahlprodukte den Kunden auf großen Bildschirmen präsentiert. Die Bildschirme lassen sich per „Touch“ steuern und sind mit dem Rowa Kommissioniersystem gekoppelt. Das per Touch ausgewählte Präparat wird automatisch ausgelagert und zum HV-Tisch transportiert.

PM_2014_07_Rowa-VmotionApotheken steht damit ein komplett neuer Weg zur Gestaltung ihrer Sichtwahl offen. Nicht nur, dass die Bildschirme immer sauber und aufgefüllt erscheinen und die physikalische Lagerpflege wegfällt. Auch die „virtuelle“ Bestückung ist über ein cloudbasiertes Webportal einfach und flexibel, so lässt sich die Darstellung zeit- und wettergesteuert anpassen. Zusätzliche Inhalte wie Videos oder andere Werbeinhalte (z.B. pdf, ppt, jpg) können individuell eingebunden werden. Die Bedienung erfolgt von einem beliebigen internetfähigen Endgerät, auch mehrere Filialen oder ein Kooperationsverbund können so zentral gesteuert werden.

Die enge Zusammenarbeit zwischen CareFusion und View’n’Vision nutzt vor allem den Apotheken. Rowa Vmotion wird über CareFusion vertrieben, installiert und betreut. Das Know-how für Technologie und Produktentwicklung liegt bei View’n’Vision. Der Apotheker hat einen Ansprechpartner für Kommissioniersystem und virtuelle Sichtwahl und profitiert von den gebündelten Vorteilen einer Automatisierung des Warenlagers und der Sichtwahl.

PM_2014_07_Rowa-Vmotion-1„Seit wir mit Rowa Vmotion arbeiten, nehmen unsere Kunden die Sichtwahl stärker wahr. Wir werden häufig darauf angesprochen, wie übersichtlich und modern die Produkte präsentiert werden“, so Kay Klindwort, Klindwort Apotheke im LUV, Lübeck. „Durch die Automatisierung von Sichtwahl und Warenlager können wir außerdem effizienter arbeiten. Damit sind meine Apotheken wettbewerbsfähig und zeitgemäß.“

Weitere Artikel:
Experteninterview: Drei Fragen an Prof. Gerhard Riegl
Automatisierung lohnt sich – für alle Apotheken
Das 5.000. Rowa® System geht nach Nordhausen in Thüringen
CareFusion | Rowa erhält Apotheken-Kooperationspreis 2014

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Hauser Wolfgang

Wer motiviert eigenlicht die UnternehmenslenkerIn?

von Hauser Wolfgang am 08.08.2014 in Allgemein

Wer motiviert eigentlich Sie?

Nun gibt es 1000e Bücher über das Thema, wie man das Team bzw. die Mitarbeiter motiviert, aber kaum eines darüber wie oder wer die Unternehmenslenker motiviert!?

Umso wichtiger ist daher die Fähigkeit der Selbstmotivation!

Motivation ist nichts anderes als Lebensfreude und positiver Antrieb. Das Schlüsselwort zur Selbstmotivation lautet Vorfreude!

Nicht umsonst wird im Volksmund die Vorfreude auch als schönste Freude bezeichnet.

Was löst in Ihnen das Gefühl von Vorfreude in Ihrer täglichen Apothekerselbständigkeit aus?

….. hier geht’s zur UMFRAGE …..

Wie immer 100% anonym und im
Klartext-Modus“ formuliert!

Die Ergebnisse werden wir wieder veröffentlichen. Seien Sie gespannt!
Danke für’s Mitmachen!

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 08/2014

von ApothekenCOACH am 08.08.2014 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Wie kommunizieren Sie den „Privatumsatz pro Kunden“ an das Team?  Frau Mag. pharm. Karin Herzog (Apotheke Nenzing) hier gehts zum Ergebnis.

Die aktuelle Umfrage kommt von:

Frau Mag. pharm. Christine Luf-Zwieauer (Apotheke in der Wiesen, Wien)
http://www.apothekencoach.com/aktuelle-mikro-umfrage/

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben uns äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker – Dasein auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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