Artikel vom Mai 2014

Hauser Wolfgang

Apotheken brillieren bei Österreichischer Vertrauensstudie

von Hauser Wolfgang am 13.05.2014 in Allgemein

Jetzt ist offiziell, was viele vielleicht schon ahnten: Feuerwehrmänner und  ApothekerInnen genießen in Österreich uneingeschränktes Vertrauen. Auf die heimischen Feuerwehrleute und Apotheken ist Verlass, meinten die Österreicher bei einer europaweiten Konsumentenstudie, durchgeführt vom Magazin „Reader’s Digest“.

Vertrauensstudie

In Österreich sprachen den ApothekerInnen 96 % der Befragten ein „sehr hohes“ bzw. „ziemlich hohesVertrauen aus.

Herzliche Gratulation – Ihnen und Ihrem Team zu dieser herausragenden Leistung!
Machen Sie etwas daraus.

 

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Wilke Jens

Wie effektiv ist Ihre Mitarbeitereinsatzplanung? (Teil 2)

von Wilke Jens am 13.05.2014 in Analysen, Beratung

Wann welche und wie viele  Mitarbeiter in der Apotheke eingesetzt werden zählen zu den zentralen Fragen in der Mitarbeitereinsatzplanung. In Teil 1 haben wir 2 vorbereitende Schritte gesetzt:

  1. Auflistung der Mitarbeiter nach Berufsgruppe und Zehnteldienstausmaß, sowie die Einschätzung der prozentuellen Verteilung von Tara- und Back-Office-Arbeitszeit; Je nach Positionierung der Apotheke sind Gesamtwerte von > 75% Tarazeit anzustreben
  2. Kundenfrequenz-Analyse in der eigenen Apotheke: Ersetzen / ergänzen Sie das (nicht schlechte) Bauchgefühl durch / um Fakten und erstellen Sie ein Kundenfrequenzprofil auf Stundenbasis über einen längeren Beobachtungszeitraumes (bspw. 12 Monate um Spitzen zu glätten). Gemessen an der Maximal-Kundenfrequenz planen Sie den aus Ihrer Sicht notwendigen Einsatz von Mitarbeitern pro Stunde. Eine „Faustregel“ wie viele Mitarbeiter pro Stunde bei wie vielen Kunden anwesend sein muss gibt es nicht, da diese Zahl stark u.a. von der Ausrichtung der Apotheke, von Wochentagen und -stunden, Ordinationszeiten, Monatsanfang und / oder -ende abhängig ist. Als zusätzliche Information (aus der Warenwirtschaft) sind Daten zum Verhältnis Rezept-, bzw. Nicht-Rezeptkunden hilfreich, da aus diesem Titel bereits Unterschiede in der Beratungsdauer resultieren können.

So ergeben sich auf Basis der Maximal-Kundenfrequenzen pro Stunde unterschiedlich „tara-intensive“ Stunden mit unterschiedlicher „Tara-Dringlichkeit“: beispielsweise 85-100% der maximalen Kundenfrequenz stellen in Ihrer Apotheke „Tara-Prioritätsstufe 1“, 60-85% „Tara-Prioritätsstufe 2“ etc. dar. Diese Zahlen und die damit verbundenen Ziele sollten den MitarbeiterInnen kommuniziert und die entsprechend notwendigen organisatorischen Maßnahmen besprochen werden. So muss allen Mitarbeitern klar sein, dass bei „Tara-Prioritätsstufe 1“ der ganz klare Fokus auf der Anwesenheit an der Tara sein sollte, zeitlich disponierbare Tätigkeiten (Rezeptkontrolle, -Abrechnung, Anfertigungen auf Vorrat, Reinigungstätigkeiten und andere Routinearbeiten) hingegen in diesen „heißen Phasen“ tunlichst zu vermeiden sind!

Aus den Erfahrungen in den Beratungen erreichen Sie mit dieser Vorgangsweise fünf wesentliche Ziele:

  1. Mehr Tara-Anwesenheit zu den entscheidenden Zeiten
  2. Mehr Kundenzufriedenheit
  3. Mehr Mitarbeiterzufriedenheit
  4. Effektivere Beratung und
  5. Chance auf Verbesserung des Privatumsatzes pro Kunden

Alles Gute hierbei,

Ihr Jens Wilke

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Deak Peter - Apotheker

Könnte eine 20 Jahre alte Technik unsere Arbeit wesentlich erleichtern?

von Deak Peter - Apotheker am 13.05.2014 in Gast Autoren

Strichcodes werden in immer mehr Bereichen unseres Lebens angewendet. Haben Sie jemals nachgedacht, wie viel Erleichterung der Strichcode uns im Berufsleben bringt? Denken Sie nur an alltägliche Aufgaben wie Warenübernahme, expedieren an der Tara, retaxieren, etc.

Heutzutage sind diese einfachen Aufgaben ohne Strichcodes nahezu undenkbar. Die Inventur einer modernen Apotheke würde bei der heutigen Warenvielfalt ohne Strichcodes 4-5 mal so lang dauern. Will das jemand bei den heutigen Mitarbeiterkosten noch freiwillig zahlen?

Warum nutzen wir dann nur das veraltete EAN-Strichcode System? Bereits seit 1994 gibt es zweidimensionale Strichcodes, wie z.B. den QR Code. Dieser kann viel größere Datenvolumen sicher codieren.

Wie könnten wir das nutzen?

An einem Rezept angebracht, könnte man mit diesem Code sämtliche Daten erfassen. Das heißt nicht nur die Versicherungsnummer, sondern alle Daten, vom Ausstellungsdatum über sämtliche Arzneispezialitäten und Rezepturen, bis hin zur Dosierung. So könnte man Fehler beim Expedieren einfach ausschließen.

Bei Apotheken mit Komissionierautomaten bräuchte man nur einscannen, auf Enter drücken, und schon wirft der Automat die aufgeschriebenen Packungen unbeirrbar aus. Bei Artikel die nicht im Automaten gelagert werden, oder wenn die Apotheke keinen Automaten besitzt, werden die Packungen einzeln eingescannt. Sollte eine Packung gescannt werden, die nicht auf dem Rezept steht, gibt das System Alarm – so können keine Fehler passieren. Man spart sich quasi das retaxieren komplett.
Und: Das SG-Buch ist auch gleich mitgeführt, denn selbst die Dosierung wäre mit dem Code erfasst.

Die technischen Möglichkeiten sind längst gegeben, 2D-Scanner sind mittlerweile günstig, und können selbstverständlich auch die alten Strichcodes scannen.

Wir sollten Druck auf die Gesetzgebung ausüben, damit sie diese Maßnahme, welche die Arzneimittelsicherheit um ein vielfaches erhöht, und dabei unglaublich viel Mitarbeiterzeit und damit Kosten spart per Gesetz vorschreiben.

Es wäre für jeden ein Gewinn!

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 05/2014

von ApothekenCOACH am 13.05.2014 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Wie hoch ist der Stellenwert von Eigenmarken in einer Apotheke? (Dr. Peter Deak , Apotheke Kirchberg) hier gehts zum Ergebnis

Die aktuelle Umfrage kommt von:

Frau Mag. pharm. Alice Rehak (Apotheke Ostermiething, Oberösterreich) http://www.apothekencoach.com/aktuelle-mikro-umfrage/

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben uns äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

 

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