Artikel vom April 2014

Fouquet Stephan | BD Rowa

Automatisierungssysteme auf der Austropharm

von Fouquet Stephan | BD Rowa am 17.04.2014

CareFusion zeigt Rowa® Automatisierungssysteme auf der Austropharm:

Standnummer A0300 in Halle A

Apotheker aus ganz Österreich treffen sich vom 24. bis 26. April in Wien. Auf der diesjährigen Austropharm können die Besucher die Rowa Systeme von CareFusion live erleben.

Am CareFusion | Rowa Stand erfahren die Apotheker verschiedene Ansätze zur Prozessoptimierung in Apotheken. Dabei geht es nicht nur um die Automatisierung des Warenlagers, sondern um die Verbesserung der gesamten Arbeitsabläufe rund um das Lagermanagement mit dem Ziel, die laufenden Kosten dauerhaft zu senken.

Apotheker können sich direkt und live ein Bild von den Vorteilen der Rowa Systeme machen: Halb- oder vollautomatisch, Standardanlage oder individuell geplant – das Produktspektrum reicht von Einsteigermodellen bis hin zu High-End-Lösungen, die vom Wareneingang bis zur Abgabe an den Kunden durch den Apotheker sämtliche Handgriffe automatisieren.

Das Rowa Smart ® System wird bereits ab 59.600 Euro angeboten und kann für unter 900 Euro im Monat gemietet werden – inklusive Service.

Bischoff Fritz | BD Rowa

Das 5.000. Rowa® System geht nach Nordhausen in Thüringen

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 17.04.2014

Einen besonderen Grund zum Feiern hatten sowohl Apothekerin Kathrin Mucke als auch CareFusion | Rowa. Sie unterzeichnete den Vertrag für das 5.000ste Rowa Kommissioniersystem und damit den nächsten Schritt in Richtung Zukunftsausrichtung Ihrer Apotheke.

Es ist bereits der zweite Rowa für die Apothekerin aus Thüringen. In der Marien Apotheke in Niedersachswerfen wird bereits seit 2004 mit einem Rowa System gearbeitet. Nun freut sich Frau Mucke, dass die neugegründete Meyenburg-Apotheke in Nordhausen von Anfang an mit einer Lagerautomatisierung aus dem Hause CareFusion | Rowa ausgestattet wird.

Die Apothekerin hat sich für ein Rowa Smart® System mit direkten Ausgaben hinter der Sichtwahl entschieden. Damit kann sie etwa 6.500 Packungen automatisiert verwalten und so die Arbeitsabläufe rund um das Lagermanagement verbessern. Um die Anfangsinvestition angesichts einer Neugründung so gering wie möglich zu halten, hat Frau Mucke den Rowa Smart von CareFusion gemietet.

„Damit wir auch zukünftig gut aufgestellt sind, benötigen wir mehr Zeit für Beratung, ein gut organisiertes Warenlager sowie effektive und effiziente Prozesse“, erläutert Apothekerin Kathrin Mucke. „Gleichzeitig wollten wir die Kosten gering halten. Von daher haben wir uns für die Rowa Smart Miete entschieden. Wir freuen uns jetzt auf ein zeitgemäßes und wirtschaftliches Arbeiten mit unserem Rowa System.“

Hauser Wolfgang

Positive Wirkung von Lehrlingen

von Hauser Wolfgang am 09.04.2014 in Personal

Lehrlinge haben meist eine sehr positive Wirkung im Team.

  • Lehrlinge wissen, dass sie am Anfang stehen und daher auch zuständig für die einfachsten bzw. niedrigsten Tätigkeiten im Unternehmen sind. Sie haben damit auch kein Problem.
  • Lehrlinge wissen, dass sie noch wenig wissen und sind daher auch sehr lernbereit und haben eine steile Lernkurve. Sie sind noch sehr leicht formbar und begeisterungsfähig.
  • Lehrlinge im Team haben eine indirekte Aufwertung der PKA-Mitarbeiterinnen zur Folge. (hierachisch betrachtet)
  • Lehrlinge wachsen sehr schnell über sich hinaus, wenn sie nicht wie Lehrlinge behandelt werden. D.h., ihnen mehr zutrauen (also mehr vertrauen) und die Bezeichnung Lehrling abschaffen.
  • Lehrlinge vergrößern das Team in visueller und optischer Hinsicht, was den Teammitgliedern das Gefühl von „unterbesetzt sein“ nimmt.
  • Lehrlinge entlasten das Personalbudget erheblich.

Es lohnt sich in Lehrlinge zu investieren. Zeit, Geduld und Wissen.
In personeller Hinsicht gibt es kaum ein besseres Investment.

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Wilke Jens

Wie effektiv ist Ihre Mitarbeitereinsatzplanung? (Teil 1)

von Wilke Jens am 09.04.2014 in Analysen, Personal

36% Hochpreispräparate im Jahr 2013 (Bundesland Salzburg; Quelle: Österr. Apothekerverband) stellen nicht nur für viele Apotheken ein Liquiditätsproblem dar (s. hierzu auch den Artikel „Hochpreis-Arzneimittel als Liquiditätsfalle“) sie beeinflussen auch den Rohertrag und damit das Betriebsergebnis der Apotheke.

Umso wichtiger ist und wird daher der optimale Einsatz aller Ressourcen, insbesondere der Mitarbeiter in eigenen Apotheken – hierzu einige Überlegungen:

3 Grundfragen sind bei der Mitarbeitereinsatzplanung zu klären:

1. WIEVIELE Mitarbeiter benötige ich generell für den optimalen Betrieb meiner Apotheke?

2. WANN setze ich im Tagesgeschäft WIEVIELE Mitarbeiter ein? und

3. WANN setze ich WELCHE Mitarbeiter für WELCHE Tätigkeiten ein?

Fundament jedes wirtschaftlich agierenden Unternehmens ist die Wertschöpfung. Diese geschieht in der Apotheke in aller Regel an einem Ort: an der TARA. Hier wird Geld verdient. Hier erfolgt Differenzierung. Hier muss Performance erbracht werden. Alle sonstigen organisatorischen Tätigkeiten sind wichtig, müssen effizient aufgestellt sein und ohne sie wäre die Apotheke auch an der Tara nicht zu führen. Sie sind und bleiben aber unterstützende Tätigkeiten für den wertschöpfenden Bereich an der Tara. Wer hier sauber aufgestellt sein will, muss diesen Bereich zwingend analysieren.

Schritt 1:

Zur Vorbereitung: Listen Sie vorab Ihre Mitarbeiter mit Zehntel bzw. Wochenarbeitsstunden auf und schätzen Sie quantitativ prozentuell deren Einsatz an der Tara bzw. (daraus folgend) im Back-Office-Bereich (bspw. Apothekerin 1: 85% Tara zu 15% Back-Office ergibt 36 Stunden an der Tara und 4 Stunden für organisatorische Back-Office-Tätigkeiten). Setzen Sie für eine Gesamtanalyse dabei auch Ihre eigene Arbeitskraft mit entsprechenden Stunden und Prozentwerten an. Ein Ziel dieser Analyse ist auch die in der Apotheke verfügbare Tarazeit pro Woche zu ermitteln. Im Pharmazeutenbereich sollten Sie (exkl. Ihrer Person) auf Werte von idealerweise größer als 85% Tara-Zeit kommen. In gleicher Weise analysieren Sie den PKA-Bereich und ermitteln so den Gesamtanteil Tarazeit (in Stunden pro Woche bzw.Prozent) bzw. Back-Office-Zeit. Nicht selten ermitteln Apotheken hier Gesamt-Tara-Prozentwerte von lediglich knapp über 50%. Optimal sind (je nach Ausrichtung Positionierung der Apotheke) Werte von > 75%.

Schritt 2:

Erstellen Sie auf Basis Ihrer Kundenfrequenzen ein „Stunden-Frequenz-Profil“ für Ihre Apotheke. Wann haben Sie nach Stunden und Wochentagen im Schnitt wieviele Kunden in Ihrer Apotheke (für eine Detailbetrachtung ist auch die Unterscheidung nach Rezeptaufkommen interessant) und wo ist gemessen an Ihren Stundenfrequenzen die „Maximal-Anzahl“ an Kunden in Ihrer Apotheke zu verzeichnen? Diese Auswertung stellt die Basis für alle weiteren Überlegungen und Schritte dar.

Mehr dazu in Teil 2

 

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Ridißer Johann

Frankenkredite – Update

von Ridißer Johann am 09.04.2014 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Nach Ausbruch der „Krim-Krise“ erreichte der EUR/CHF-Kurs im vergangenen Monat die Marke von 1,21. Das führte zu einer Verstärkung der Diskussionen hinsichtlich des von der Schweiz eingeführten Mindestkurses bei 1,20.

Die SNB wird den Mindestkurs „mit allen Mitteln“ verteidigen

In ihrer am 20. März 2014 veröffentlichten „Geldpolitischen Lagebeurteilung“ bekräftigt die Schweizer Nationalbank das Festhalten am Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro. Wesentlich ist dabei die Aussage, dass die SNB die eingeführte Grenze „wenn nötig durch den Kauf von Devisen in unbeschränkter Höhe durchsetzen und bei Bedarf weitere Maßnahmen ergreifen wird“. An den folgenden Tagen stieg der EUR/CHF-Kurs daher auch schnell wieder auf ca. 1,22.

Man darf also davon ausgehen, dass dieses Kurslimit in den kommenden Jahren voraussichtlich halten wird. Hinzu kommt, dass die Wirtschafts-Prognosen für die EU grundsätzlich positiv sind, was auf eine nachhaltige Erholung hoffen lässt. Dies würde ja dann ohne dem Eingreifen der SNB zu einem höheren Frankenkurs führen.

Der IWF unterstützt die SNB hinsichtlich des Mindestkurses

Ein weiteres wichtiges Zeichen für das Halten der Kursuntergrenze sind die Aussagen führender Vertreter des IWF (Internationaler Währungsfonds). Der Fonds „empfiehlt“ der SNB den Mindestkurs in jedem Fall beizubehalten. Obwohl es sich dabei nur um eine verbale Unterstützung handelt, ist es doch ein zusätzliches Indiz dafür, dass mitllerweile viele Länder an eine wirtschaftliche Entspannung in der Eurozone glauben, weshalb es eben nur mehr eine Frage der Zeit wäre bis der Franken von selbst schwächer werden würde.

Mögliche Einführung von Negativzinsen in der Schweiz

Was absurd klingt – Sparer sollen „Strafzinsen“ für die Veranlagung ihrer Gelder zahlen – könnte tatsächlich bald Realität werden. Jedenfalls wird dieses Thema seit der Veröffentlichung des jährlichen „Schweiz-Berichts“ des IWF ernsthaft diskutiert. Der IWF hat nämlich in ihrer Aussendung der Schweiz den Einsatz von Negativzinsen empfohlen.
Was viele in diesem Zusammenhang nicht wissen, ist die Tatsache, dass es in der Schweiz bereits einmal Minuszinen für Spareinlagen gab. In den 1970er Jahren brachte der Einsatz dieses Mittels den gewünschen Erfolg.
In Schweden und Dänemark wurde dieses Instrument erst vor kurzem (2009 bzw. 2012) – jeweils mit Erfolg – angewendet. Die jeweiligen Währungen gaben schnell nach und stabilisierten dadurch die Wirtschaft.
Somit ist die Einführung von Negativzinsen in der Schweiz gar nicht so unwahrscheinlich wie man möglicherweise annehmen möchte.

Auswirkungen für Frankenkreditnehmer

Die o.a. Aussagen von SNB und IWF machen sowohl das Halten der Franken-Untergrenze als auch die mittelfristige Abschwächung des Franken sehr wahrscheinlich. Glaubt man an diese Prognosen, erscheint eine Konvertierung des CHF-Kredites in den EURO im Augenblick als nicht sinnvoll. Allerdings sollte nicht darauf vergessen werden weiterhin Reserven mit Hilfe der Ansparung des Zinsvorteils aufzubauen. Das historisch niedrige Zinsniveau sollte so lange wie möglich ausgenützt werden. Nach wie vor beträgt der Zinsvorteil im Vergleich zur langfristigen Benchmark (6,0%) ca. 4,5% p.a..

 

 

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Steuerberater

Handwerkerbonus für Apotheker und Apothekenmitarbeiter

von Steuerberater am 09.04.2014 in Steuerberatung

Sehr lange wurde das Thema Handwerkerbonus von den Politikern diskutiert und findet nun mit dem Budgetbegleitgesetz seine steuerjuristische Umsetzung. In seiner Plenarsitzung am 26. 3. 2014 hat der Nationalrat einem Bundesgesetz, mit dem ein Bundesgesetz über die Förderung von Handwerkerleistungen (= Handwerkerbonus) beschlossen wird, mehrheitlich seine Zustimmung erteilt.

Mit dem Gesetz sollen Handwerkerleistungen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und Stärkung der redlichen Wirtschaft gefördert werden. Konkret erfolgt die Förderung für jeden Apotheker und Apothekenmitarbeiter durch einen Zuschuss in Höhe von 20 % der förderbaren Kosten der förderbaren Leistungen. Der Zuschuss ist pro Apotheker –bzw. Apothekenmitarbeiter-Förderungswerber und Jahr mit maximal 3.000 Euro (exklusive Umsatzsteuer) an förderbaren Kosten beschränkt.

Die pro Jahr maximal ausschöpfbare Förderung beträgt somit 600 Euro pro Förderungswerber. Es gilt jedoch zu beachten, dass das Finanzministerium die Kosten im Budgetjahr 2014 mit zehn und im Jahr 2015 zwanzig Mio. Euro gedeckelt hat. Sollten die Budgetmittel in dem betroffen Jahr ausgeschöpft sein, kann ein zB später eingereichter Antrag im betroffenen Jahr vom Apotheker bzw. Apothekenmitarbeiter nicht mehr gefördert werden. Deshalb wurde das Gesetz so konzipiert, dass auf die Förderung kein Rechtsanspruch besteht!

Grundsätzlich gefördert werden offiziell versteuerte Arbeitsleistungen im Zusammenhang mit Renovierung, Erhaltung und Modernisierung von Wohnraum im Inland. Im Detail ist für den Apotheker bzw. Apothekenmitarbeiter noch zu beachten, dass nur die Sanierung einer Wohnung gefördert wird, die vom Förderungswerber auch selbst bewohnt wird. Es werden auch lediglich und ausschließlich die Arbeits- und Fahrtkosten gefördert – die Materialkosten beispielsweise nicht.

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 04/2014

von ApothekenCOACH am 09.04.2014 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Hat das aktuelle EuGH-Urteil zur Bedarfsplanung von Apotheken in Österreich Konsequenzen für Sie? (Frau Mag. pharm. Christine Luf-Zwieauer, Apotheke in der Wiesen, Wien) hier gehts zum Ergebnis

Die aktuelle Umfrage kommt von:

Herr Dr. Peter DEAK (Apotheke Kirchberg, Tirol) http://www.apothekencoach.com/aktuelle-mikro-umfrage/

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben uns äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

 

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Bischoff Fritz | BD Rowa

CareFusion | Rowa erhält Apotheken-Kooperationspreis 2014

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 02.04.2014

Im Rahmen der Coop-Study wurden Apotheken zur Entwicklung der Apothekenkooperationen befragt. Erstmals wurden auch die Anbieter von Kommissioniersystemen bewertet. Die Rowa Technologies von CareFusion wurden in dieser Kategorie als „Bester Automatenhersteller“ mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

Durchgeführt wurde die fünfte Apothekenkooperationsstudie „Coop-Study 2014″ durch die SEMPORA Consulting im Dezember 2013 und Januar 2014. Hierbei wurden die Meinungen von rund 400 Apothekern sowie von Entscheidern aus der Industrie eingeholt.

Nach dem 1. Platz bei der Umfrage zum „Apotheken Favorit“ im September letzten Jahres ist dies eine weitere Auszeichnung, die für die Qualität und Verlässlichkeit der Rowa Systeme im Markt spricht.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und danken den Apothekern für Ihr Vertrauen“, so Dirk Bockelmann, Vertriebsleiter EMEA für die Rowa Technologies von CareFusion. „Wir fühlen uns bestärkt in dem Ansatz, mehr als nur ein Automatenhersteller zu sein, sondern ein Lösungsanbieter, der den Apothekern ein komplettes Automatisierungskonzept bietet. Zugleich sehen wir den Preis als Ansporn, in Zukunft noch besser zu werden.“