Artikel vom Januar 2014

Hauser Wolfgang

Leistungsbezogene Mitarbeiterentlohnung – 3.Teil – (wie umsetzen ?)

von Hauser Wolfgang am 14.01.2014 in Personal

Leistungsbezogene Mitarbeiterentlohnung kann also das Salz in der Suppe sein. Das Quäntchen Salz, was das Besondere in das Geschmackserlebnis zaubert! Wir verstehen uns. Nicht Salz alleine ist bekömmlich, sondern als geschmackliche Abrundung einer Basis.

Um überdurchschnittliche Leistungen zu honorieren empfiehlt sich eine differenzierte Vorgehensweise. Ein plumpes Überweisen von Geldbeträgen ist wenig zielführend. Mit der Honorierung von besonderen Leistungen senden Sie ein Signal der Anerkennung, Wertschätzung und der Dankbarkeit aus. Dabei sollten Sie die emotionale Seite nicht unterschätzen. Wenn Sie bspw. eine Honorierung von 100 EUR ins Auge fassen, dann könnten Sie das mit einer schlichten Bonuszahlung tun. Sie könnten sich jedoch auch überlegen, was der Mitarbeiter besonders gerne hat oder tut und ihm einen zielführenden bzw. bestimmten Gutschein überreichen. 

Ihr Ziel sollte lauten: „Ich bin bereit (zB) 100 EUR an Honorierung zu investieren. Wie gelingt es mir mit diesem „Investment“ eine maximale emotionale Kraft bzw. Freude beim Empfänger zu erreichen!?“

Hier ist Kreativität gefragt. Gutscheine, Erlebnisse, Eintrittskarten für Sport und Kultur, Galadinner, Urlaubsgutscheine, u.v.m. 

 

Hier geht’s zum 1.Teil!

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Wilke Jens

Informationen an den Kunden – weniger ist mehr

von Wilke Jens am 14.01.2014 in Analysen, Marketing

 John Naisbitt, US-amerikanischer Zukunftsforscher hat es einmal treffend formuliert: „We are drowning in information and starved for knowledge“. Der Umstand, dass wir trotz steigender Informationsflut an einer Wissensarmut leiden, ist in Zeiten wie diesen unumstritten. „Wir“, das sind auch unsere Kunden in der Apotheke. Ein Zuviel birgt Gefahren in sich.

Wer sich in seiner Apotheke beispielsweise die Produktvielfalt seiner Frei- und Sichtwahl kritisch – mit den Augen seiner Kunden – betrachtet, wird feststellen, dass wohl auch hier die Chancen auf einen erfolgreichen „Informations-Overload“ recht groß sind. Machen Sie sich bitte die Mühe und stellen Sie sich mit den Augen des Kunden vor eines Ihrer Regale und zählen Sie nur die Anzahl unterschiedlicher Artikel – Sie werden überrascht sein …

Zuviel Auswahl lähmt den Kunden

Zahlreiche Experimente zum Kundenverhalten zeigen deutlich, dass eine zu große Vielfalt an Informationen Entscheidungen negativ beeinflussen. Das gilt insbesondere auch für den Kauf von Produkten. Der Kunde reagiert auf Informationsüberfluss am häufigsten mit Kaufverzicht. Eine Studie der Columbia Business School ergab Folgendes: in Supermärkten wurden zwei Verkaufstische mit unterschiedlicher Anzahl an verschiedenen Sorten Marmelade (6 bzw. 24) präsentiert. Jene Kunden, die lediglich zwischen sechs Sorten wählen konnten, entschieden sich zu 30 Prozent für einen Kauf, die andere Kundengruppe mit deutlich größerer Auswahlmöglichkeit kaufte nur in 3 Prozent aller Fälle. (Quelle: Harvard Business Manager 1 / 2014). Informationsüberfrachtung mündet demnach in wachsende Unentschlossenheit, Angst und Reuegefühl.

Eine andere amerikanische Studie zeigte, dass die Herausforderung sich bei einer zu großen Auswahl zu orientieren, die wahrgenommene Bedeutung der Entscheidung erhöht. Vermeintlich triviale Kaufentscheidungen werden so immer komplizierter und zeitaufwendiger. Unzufriedenheit mit dem Kaufprozess und Kaufreue sind die Folge dieser Unzufriedenheitsspirale. In der Apotheke wird – anders als im klassischen Konsumgüterbereich – dieser Umstand noch die Komplexität der Materie an sich und das mangelnde Wissen der Kunden über Produkte und Wirkmechanismen verstärkt.

Was bedeutet das für die Apotheke?

  1. kritische Analyse der sichtbaren (!) Produktvielfalt
  2. Vereinfachung und Konzentration in der Warenpräsentation (dabei können und sollten durchaus auch ihre USPs und „Spezialitäten“ im Fokus sein)
  3. einfache und zielgerichtete Kommunikation an den Kunden

 Machen Sie es Ihren Kunden leicht –  sie werden es Ihnen danken …

Alles Gute hierbei, Ihr Jens Wilke

 

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Ridißer Johann

Schweizer Franken Kredite – Update

von Ridißer Johann am 14.01.2014 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Im letzten Quartal 2013 verdichteten sich die Anzeichen für eine nachhaltige Erholung der Wirtschaft. Damit ist das Ende der Krise zumindest in Sicht. Betrachtet man die Leitbörsen in Europa (DAX) und Amerika (Dow Jones), dann ist dort die Krise schon längst überwunden, denn sowohl der DAX als auch der Dow Jones erreichten im abgelaufenen Jahr historische Höchststände.

Für Frankenkreditnehmer kann dies als gutes Zeichen gedeutet werden. Dementsprechend gab es beim EUR/CHF-Kurs im Jahr 2013 schon mehrmals den Versuch, nach oben auszubrechen. Auch wenn das bisher noch nicht nachhaltig gelungen ist, so ist es doch ein Indiz dafür, dass dies in nächster Zukunft passieren könnte.

SNB will Untergrenze mit aller Kraft verteidigen

Ein äußerst wichtiger Aspekt für den weiteren Verbleib in der Fremdwährung ist die Tatsache, dass die SNB (Schweizer Nationalbank) die im September 2011 eingeführte Kurs-Untergrenze von EUR/CHF 1,20 nach wie vor aufrecht erhalten möchte. Dies bekräftigen deren Spitzenvertreter auch regelmäßig bei den entsprechenden Pressekonferenzen. Aufgrund des leichten wirtschaftlichen Aufwärtstrends, ist dies auch absolut möglich und nachvollziehbar. Wenn es diesbezüglich auch keine Garantie gibt, darf man doch mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der EUR/CHF-Kurs eher nach oben anstatt nach unten gehen wird.

Aufwärtstendenz im Jahr 2013

Im Vergleich zum Jahr davor gab es im Jahr 2013 deutlich mehr Bewegung beim EUR/CHF-Kurs (siehe u.a. Abb.). Mit den beiden Spitzen und einem Höchstkurs von über 1,26 ist auch eine Aufwärtstendenz zu erkennen. Diese Spitzen traten jedesmal dann auf, wenn es Anzeichen für eine Lösung der im Jahr 2008 begonnen Krise gab. Aus diesem Grund kann man schlussfolgern, dass es mit dem Frankenkurs nach oben gehen würde, wenn die Wirtschaftsaussichten nachhaltig positiv werden. Wann dies der Fall sein wird, lässt sich naturgemäß nicht sagen, allerdings sprechen mittlerweile mehrere Faktoren dafür. Ein Beispiel dafür sind eben die bereits oben erwähnten Höchststände an den wichtigsten europäischen und amerikanischen Börsen. Somit gibt es jedenfalls die Chance, dass es bereits im Jahr 2014 zu einem deutlichen Anstieg des EUR/CHF-Kurses kommen kann.

 

Abb.: EUR/CHF-Kurs von 1.2012 bis 1.2014

 

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Steuerberater

Grundsätzliches zum neuen Regierungsprogramm!

von Steuerberater am 14.01.2014 in Steuerberatung

Einige Zeit ist vergangen, bis die alten und nunmehr auch jetzigen Regierungsparteien ein Programm für die Jahre 2013 bis 2018 zusammen erstellt und ausverhandelt haben. In weitere Folge versuche ich die wichtigsten Vorhaben zu skizzieren bzw. abzustecken.

Grundsätzlich sind im neuen Regierungsprogramm sehr viele Überschriften und Gesamtvorschauen angeführt. Die Details zu deren Umsetzung jedoch nicht und somit bleiben einige Fragen ganz einfach offen. Es gibt acht große Themen:

  • Wachstum und Beschäftigung für Österreich,
  • Österreich fit für die Zukunft machen,
  • Bildung, Wissenschaft, Kunst und Kultur, Frauen,
  • Länger gesund leben und arbeiten,
  • Österreich in Europa und der Welt,
  • Sicherheit und Rechtsstaat,
  • Staatreform und Demokratie,
  • Finanzen.

Etwas genauer wird nun der Themenpunkt Finanzen (und hier Ertragsteuern) aus dem Blickwinkel eines Apothekers beleuchtet.

Es sollte der Einkommensteuereingangssatz in Richtung 25% gebracht werden – jedoch wird bei diesem Punkt hervorgehoben, dass das nur umgesetzt werden kann, wenn ein Finanzierungsspielraum vorhanden ist. Des weiteren soll für die Berechnung einer Pensionsrückstellung in dem Jahresabschluss eines Apothekers der maßgebliche Zinssatz von 6 % auf 3,5 % herabgesetzt werden. Auch beim Gewinnfreibetrag soll es zu Änderungen kommen. Die Einschränkung des Gewinnfreibetrages für den Apotheker soll auf Realinvestitionen beschränkt werden – dh Ersatz- bzw. Alternativinvestitionen in Wertpapiere wären dann nicht mehr möglich. Diese Maßnahme wird bis 2016 befristet und danach einer Evaluierung unterzogen. Dann noch die Verlängerung der sogenannten Solidarabgabe: Bei einkommensstarken Apothekenangestellten (nur Lohnsteuerpflichtigen) erfolgt seit 2013 befristet bis 2016 eine progressive Besteuerung von sonstigen Bezügen (Deckelung der begünstigten Besteuerung des Jahressechstels). Diese Befristung soll auf unbestimmte Zeit verlängert werden.

Die Umsetzung dieser Vorhaben wird nun vollzogen und die Gesetzesausarbeitung läuft.

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Hauser Wolfgang

Hat Sie Ihre Bank am Radar?

von Hauser Wolfgang am 14.01.2014 in Beratung

Wie jedes andere Unternehmen auch, verfügen Banken ebenfalls über Controlling – Instrumente.
Ein ganz simples Instrument davon ist die Überziehungsliste!  Jedes Monat erstellt die Bank eine Liste mit all jenen Kreditnehmern, die mit Ihrem Girokonto im Minus sind. All jene die immer wieder auf dieser Liste stehen, werden irgendwann einmal bzw. über kurz oder lange einmal zum Gespräch mit der Bank geladen. Natürlich nicht angenehm. Welcher Unternehmer will solche Gespräch über sich ergehen lassen?!

Durchaus mit der Konsequenz von Konditionsverschlechterungen bzw. irgendwelcher verzichtbaren Auflagen, etc.
So kann es bei Apotheken innerhalb eines Monats zwischendurch zu Liquiditätsengpässen führen. Klarerweise ohne jede große Bedeutung, da ja mit der Kassenabrechnung diese kurzfristige Liquiditätssituation wieder bereinigt ist. Nicht jede Bank ist für diese wahren Argumente so ohne weiteres zugänglich. Kann mühsam sein.

Dies können Sie sich ersparen, wenn Sie darauf achten, dass Ihr Betriebskonto keine Unterdeckung hat. Dies erfordert oft nur den Fokus darauf zu richten und ggf. Umschichtungen zwischen anderen Konten vorzunehmen oder auch Zahlungszeitpunkte entsprechend anzupassen. Mit diesen Maßnahmen gelingt es Ihnen vom negativen Radar der Bank zu verschwinden.

Anm.: Verhindern Sie auch eine fallende Tendenz beim allmonatlichen Kontotiefststand. Wäre ein klares Zeichen für Banken um aktiv zu werden.

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 01/2014

von ApothekenCOACH am 14.01.2014 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Wie schätzen Sie die Geschäftsentwicklung für das kommende Jahr ein? (Mag. pharm. Karin Planitzer, Apotheke Abtenau) hier gehts zum Ergebnis

Die aktuelle Umfrage kommt:

von Frau Mag. pharm. Alice Rehak, Apotheke Ostermiething: http://www.apothekencoach.com/aktuelle-mikro-umfrage/

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben uns äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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