Artikel vom Oktober 2013

Hauser Wolfgang

NEU – Apotheken-Gründer-Seminar (limitierte Plätze)

von Hauser Wolfgang am 16.10.2013 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Nach vielfachen Wunsch findet am 12. November das NEUE Apotheke-Gründer-Seminar statt.
Das nächste Mal erst wieder im Frühsommer 2014!

Den Wunsch nach Selbständigkeit tragen nach wie vor viele Kollegen und Kolleginnen in sich. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten sollte dieser Schritt professionell vorbereitet sein. Aus den zahlreichen ApothekenCOACH©-Gründungsberatungen wissen wir, dass der Weg in die Selbständigkeit mit unzähligen Fragen verbunden ist:

  • Welcher Kaufpreis ist der Richtige?
  • Wie berechnet man den richtigen Kaufpreis?
  • Ist eine Apotheke heute überhaupt noch profitabel zu führen?
  • Macht eine eigene Apotheke wirtschaftlich überhaupt noch Sinn?
  • Wie viel Eigenkapital muss ich aufbringen?
  • Was ist besser: Neugründung oder Übernahme?
  • Neugründung oder Übernahme? “Vor und Nachteile; Chancen und Risiken!”
  • Wie kann ich das unternehmerische Risiko möglichst gering halten?
  • Was ist alles bei der Finanzierung zu beachten?
  • Wie wähle ich die richtige Bank für mich aus?
  • Woran erkenne ich die Qualität eines Finanzierungsangebots?
  • Wie berechne ich den tatsächlichen Finanzierungsbedarf bzw. Kapitalbedarf?
  • Worauf muss ich bei der Standortauswahl achten?
  • Was zeichnet einen guten Standort aus?
  • Soll ich den Standort mieten oder kaufen?
  • Was soll ich in der Zusammenarbeit mit dem Großhandel beachten?
  • hier geht’s zur gesamten Auflistung 


Achtung
:

Um die Qualität des Seminars sicherzustellen ist die Teilnehmerzahl streng limitiert. Die Plätze sind heiß begehrt und sind sicher sehr schnell belegt.
Also jetzt anmelden und Ihre Teilnahme sichern.

>>> ALLE  INFORMATIONEN  AUF  EINEN  BLICK <<<

 

Sie haben Fragen?
dann direkt wenden an: wolfgang[ät]hauser.ag

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Wilke Jens

Welches Pouvoir haben Ihre Mitarbeiter an der Tara?

von Wilke Jens am 16.10.2013 in Marketing

Jeder von uns ist täglich Kunde. Als Kunden lieben wir es, wenn Dinge unkompliziert gelöst werden. Als Kunde lieben wir es, rasche und unbürokratische Auskünfte und Entscheidungen zu erhalten. Dieses Verhalten transportiert Professionalität. Dieses Verhalten signalisiert gelebte Kundenorientierung. Dieses Verhalten wird von den Kunden honoriert: mit einer erhöhten Besuchsfrequenz, mit Mehrumsatz. Dies gilt im selben Maße auch für die Kunden Ihrer Apotheke.

Umso wichtiger ist es, allen MitarbeiterInnen Leitlinien und Regeln an die Hand zu geben, innerhalb derer Sie eigenständig, frei und direkt am Kunden Entscheidungen treffen können.

Zwei Beispiele aus der Praxis:

Beispiel 1:

Kundin kommt in die Apotheke und reklamiert bei einer Mitarbeiterin ein Produkt X. Der AEP des Produktes liegt bei 6,70 EUR. Nach endloser Diskussion wer nun der Schuldige in der Causa sei, entschließt man sich die Apothekenleitung zu Rate zu ziehen. Nach nochmaligem Aufrollen des Falles und “Kreuzverhör” des Kunden wird eine Lösung gefunden …

 

Beispiel 2:

Kunde kommt in die Apotheke, streckt der Mitarbeiterin das Rezept entgegen mit den Worten: “das müsst’s sicher wieder bestellen …” Ein Blick in das Warenwirtschaftssystem bestätigt die Prophezeiung des Kunden: kein Lagerartikel, Artikel wurde aber bereits regelmäßig in den letzten 3 Monaten verkauft, AEP liegt bei 12,40 EUR.

Beide Beispiele sind keine Seltenheit und widerspiegeln die Chancen, die sich täglich im Kundenkontakt zur Kundenbindung bieten.

Ursachenanalyse

Mitarbeiter agieren in aller Regel pflichtbewusst, versuchen möglichen finanziellen Schaden vom Unternehmen fern zu halten und verhalten sich daher im Zweifelsfall eher defensiv an der Tara. Gerade beim “An Lager legen” fürchten MitarbeiterInnen den Lagerwert negativ nach oben zu beeinflussen (“der Chef sagt immer wir haben ein zu großes Lager“), bei (auch niederpreisigen) Reklamationen schwebt die mögliche Diskussion mit dem Chef, warum denn die Ware zurückgenommen wurde.

Was braucht es?

Nicht alles im Apothekenalltag an der Tara kann bis ins letzte Detail geregelt werden. Wenn MitarbeiterInnen ihren Handlungsspielraum gerade bei Entscheidungen mit betriebswirtschaftlichen Konsequenzen kennen, fällt Ihnen das Agieren am Kunden in vermeintlich schwierigen Situationen leichter. Handlungsrichtlinien (idealerweise schriftlich fixiert und kommuniziert) für bestimmte Situationen wie die oben beschriebenen, erleichtern das Leben der MitarbeiterInnen an der Tara.

Was bringt es?

Wenn MitarbeiterInnen wissen unter welchen Bedingungen sie bspw. selbständig Artikel an Lager legen können (Preis bis x EUR, Anzahl der Verkäufe in den letzten 3 Monaten) bzw. wann Ware ohne Diskussion zurückgenommen wird (mit der Betonung gegenüber dem Kunden, dass dies auch vom Chef ganz bewusst so gewünscht wird) wird viel Positives ernten:

  1. Stärkung der Kompetenz und Eigenverantwortung der MitarbeiterInnen an der Tara
  2. Professionalisierte und spürbare Kunden– und Serviceorientierung am Kunden
  3. Differenzierung und langfristige Kundenbindung – und das ohne Investitionsbedarf

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Ridißer Johann

Der Aufschwung startet immer in der Krise

von Ridißer Johann am 16.10.2013 in Analysen

Nach wie vor ist keine Rede davon, dass die bisher schlimmste Krise der Europäischen Union inklusive der weltweiten Finanzkrise überwunden wären. In der Bevölkerung ist die Stimmung immer noch eher negativ und von Zukunftsängsten geprägt. Betrachtet man die länger zurückliegenden Krisen der Vergangenheit dann ist es äußerst interessant wie sehr sich die Muster gleichen. Besonders interessant sind diese Vergleiche im Hinblick auf das Ausnützen von Chancen. Bekanntlich liegt ja in jeder Krise auch eine Chance._

Der Aufschwung an den Börsen startet immer sehr früh

Sieht man sich zum Beispiel die Entwicklung des “Deutschen Aktienindex” (DAX) an, so begann der Kursabsturz nach Ausbruch der Krise im Jänner 2008. Bis Anfang 2009 gab es Kursverluste von mehr als 50%. Aber bereits im März 2009 begannen sich die Kurse (also auch die damit verbundenen Unternehmen) wieder zu erholen. Nur vier Jahre später (März 2013) waren die gesamten Kursverluste bereits wieder wettgemacht, was einer Performance von ca. 25% pro Jahr entsprach! All das passierte “mitten in der Krise” zu einer Zeit in der sich kaum jemand eine Lösung vorstellen konnte.
In ähnlicher Form verlaufen auch die meisten anderen Wirtschaftskrisen. Auffallend ist, dass die Erholung in den meisten Fällen desto schneller und stärker erfolgt je größer der Absturz davor war. Mit anderen Worten ausgedrückt kann man auch sagen, dass die Chancen umso höher sind je heftiger die Krise ausfällt._

Wie kann man Chancen nützen

Selbstverständlich ist es schwierig zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt für eine Investition ist. Allerdings ist es in diesem Zusammenhang wichtig zu wissen bzw. daran zu “glauben”, dass es nach Ausbruch einer Krise auch immer eine Erholung geben wird! Dieser “Glaube” ist deshalb so wichtig, weil ja genau in dieser Zeit “Weltuntergangsstimmung” herrscht und die Menschen dabei sind die letzten Aktien die sie noch haben zu verkaufen.
Ganz besonders wichtig ist es natürlich auch Kapitalreserven zu haben, damit Investitionen – gerade in der Krise – überhaupt möglich sind!
All jene übrigens, die Aktienanteile mittels Fondssparplänen kaufen, nützen die Krise ganz automatisch aus, weil durch den monatlich gleichbleibenden Betrag in Krisenzeiten wesentlich mehr Anteile günstig erworben werden. Dieser sog. “Cost Average Effekt” bringt bei langfristigem Kapitalaufbau zusätzliche Erträge.
Auch wenn jetzt die Kurse der Börsen schon wieder verhältnismäßig hoch sind, gibt es voraussichtlich noch einige Zeit gute Möglichkeiten auf weitere Gewinne, weil Privatpersonen bisher noch kaum investiert sind. Erst wenn wieder “jeder Zweite” Aktien kauft und die Börsenentwicklung zum “Stammtisch-Gespräch” wird sollte man sich von seinen Unternehmensanteilen trennen. Aus heutiger Sicht wird es bis dahin aber wohl noch einige Zeit (Jahre) dauern.

 

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Steuerberater

Neue Zahlungsmodalitäten für Apotheker und Apothekenmitarbeiter

von Steuerberater am 16.10.2013 in Steuerberatung

Vor geraumer Zeit wurde von Österreich die EU-Zahlungsverzugsrichtlinie in nationales Recht übernommen. Das sogenannte Zahlungsverzugsgesetz (ZVG) hat das Ziel, dass Rechnungen fristgerecht bezahlt werden. In verschiedenen Abschnitten des ZVG werden für den Apotheker, aber auch für Apothekenmitarbeiter zukünftige Zahlungsabläufe geregelt.

Im Abschnitt der Verzugszinsen und Mahnspesen ist folgendes ersichtlich. Im B2B-Bereich – dh., wenn Apotheker im Rahmen des Geschäftsbetriebes mit anderen Unternehmen Rechtsgeschäfte abschließen – ist der gesetzliche Verzugszinssatz nun wie folgt geregelt: Der Basiszinssatz + 9,2 Prozentpunkte – damit würde derzeit der Verzugszinssatz im B2B-Bereich 9,58% betragen (0,38% + 9,2%). Bei Apothekenmitarbeitern gilt ein fixer Zinssatz von 4%. Neu ist auch, dass der Apotheker bei einem verspäteten Zahlungseingang pauschal Eur 40,00 verrechnen darf.

Wann kann man nun von einem verspäteten Zahlungseingang sprechen? Dieser Sachverhalt ist in dem ZVG ebenfalls neu geregelt. Ab sofort sind Geldschulden als „Bringschulden“ per Gesetz definiert. Damit reicht es nicht mehr, wie in der Vergangenheit aus, dass das Geld am Tag der Fälligkeit überwiesen wird, sondern das Geld muss bei Fälligkeit bereits am Empfängerkonto gutgeschrieben sein! Dieser Sachverhalt gilt für Apotheker im Rahmen des Geschäftsbetriebes (B2B) und zwischen Apothekenmitarbeiter quasi im Privatbereich (C2C). Nur im Bereich B2C – dh Apotheker im Rahmen des Geschäftsbetriebes und Konsumenten genügt es weiterhin, wenn die Überweisung bei Fälligkeit aufgegeben wird.

Somit gilt es die internen Zahlungsabläufe in ihrer Apotheke zu prüfen, damit es zu keinen unerwünschten Überraschen kommt.

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Hauser Wolfgang

Wieviel Eigenkapital bei der Apotheken-Gründung?

von Hauser Wolfgang am 16.10.2013 in Finanzierung & Finanzdienstleistung, Gründerservice & Apo-Übernahme

Die Eigenkapital – Anforderungen an die Apotheken-Käufer werden zunehmend größer. Dies liegt einerseits an den immer höheren bzw. grenzwertigen Kaufpreisen und andererseits an der Tatsache, dass Banken die Sicherheit in einem Apotheken-Investment nach unten korrigiert haben.

Dies führt am Finanzierungsmarkt dazu, dass die Anzahl an Banken, welche sich um Apotheken-Finanzierungen bemüht haben, signifikant abgenommen hat. Die noch interessierten Banken verlangen reichlich nach Eigenmittel

Ist es nun unmöglich ohne Eigenkapital eine Apotheke zu erwerben?
Wenn man mit den richtigen Worten mit der richtigen Bank spricht, dann ist dies sehr wohl noch möglich. Unsere tägliche Praxis beweist dies immer wieder aufs Neue.

Aber selbst wenn Sie ausreichend Eigenkapital zur Verfügung hätten, würde sich immer noch die Frage stellen, inwieweit es überhaupt sinnvoll ist die Eigenmittel einzubringen? Nun, in dem Moment, wo Sie die Eigenmittel aus Ihrer Anlage (zB: Sparbuch) abziehen, können Sie auch keinen Zinsertrag mehr generieren. D.h., Sie reduzieren auf der einen Seite den Kreditbedarf (zahlen also weniger Kreditzinsen) und auf der anderen Seite haben Sie entgangene (Spar-)Zinsgewinne.

Die Kreditzinsen helfen Ihnen das steuerliche Ergebnis zu optimieren, was sehr vorteilhaft ist. 

Ob Sie nun die Eigenmittel (wenn vorhanden) einbringen wollen oder nicht, ist nicht nur eine mathematische Frage, sondern auch eine Frage der Persönlichkeitsstruktur.

In jedem Fall muss sich ein Business auch dann rechnen, wenn Sie die gesamte Kaufsumme mit Fremdkapital bestreiten. 

 

Mehr dazu auch im Videokurs: “Die 11 fatalsten Fehler bei der Apotheken-Gründung!”

 

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 10/2013

von ApothekenCOACH am 16.10.2013 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Wie schätzen Sie in Ihrer Apotheke die wirtschaftlichen Konsequenzen der Zunahme der generischen Verschreibungen im laufenden Jahr ein? (Mag. Karin Planitzer, Apotheke Abtenau)hier gehts zum Ergebnis

Die aktuelle Frage kommt:

von Frau Mag. pharm. Karin Herzog, Apotheke Nenzing:

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben uns äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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