Artikel vom April 2013

Hauser Wolfgang

Boutique-Charakter hemmt Umsatz

von Hauser Wolfgang am 25.04.2013 in Beratung

Aus der Mode & Accessoires – Branche kennt man die stylischen Shops, bei denen wenige bzw. einzelne Produkte besonders gekonnt in Szene gesetzt werden. Eigener Platz mit Spezialbelichtung.

Manche Apotheken platzieren deren Produkte ähnlich stylisch. Da wird wenig Produkt in viel Regal gepackt. Sieht nett und ansprechend aus. Aber welches Signal wird hier ausgesendet. Ein für Apotheken suboptimales Signal. Denn Test haben bewiesen, dass die Menschen mit deutlicher Kaufzurückhaltung reagieren, wenn sich zu wenig Produkte im Regal befinden. Offenbar entsteht ein Hauch von Exklusivität, welcher als sehr kostenspielig interpretiert wird. Darüber hinaus haben Untersuchungen gezeigt, dass Kunden nur dann auch Produkte in Einkaufskorb legen, also kaufen, wenn es noch genügend dieser Produkte im Regal gibt. Offenbar gibt es eine inner Hemmung Produkte zu kaufen, die man nicht unbedingt brennend benötigt aber mitnehmen würde, wenn es das letzte im Regal ist. Die Testpersonen dachten, dass dieses letzte Produkt jemand nehmen soll, der es wirklich dringender benötigt.

Die unstylische aber sehr erfolgreiche Produktplatzierung zeigen uns die professionellen Drogeriemärkte. Optisch nicht berauschend, aber hochgradig effizient.

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare hinterlassen

Wilke Jens

Wie oft dreht sich Ihr Lager?

von Wilke Jens am 25.04.2013 in Einkauf & Lagermanagement

Optimierter Einkauf und ein sauber gepflegtes Warenlager zählen zum betriebswirtschaftlichen Fundament einer gut geführten Apotheke. Die Verbesserung beider Positionen führt zur Erhöhung des Rohertrages der Apotheke (Deckungsbeitrag I / DB I) und schlägt sich direkt – in einer Verbesserung (oder auch Verschlechterung) – von Liquidität und Betriebsergebnis nieder. Erfahrungsgemäß mit Summen, die in beiden Bereichen im deutlich fünfstelligen Eurobereich liegen.

Gerade im Warenlager (Position Umlaufvermögen in der Bilanz) wird viel Kapital gebunden – in gut geführten Apotheken laufend rund 5-6% des Jahresumsatzes. Eine der zentralen Kennzahlen im Bereich des Warenlagers ist dabei die Lagerumschlagshäufigkeit oder auch Lagerdrehung genannt. Sie sagt aus, wie oft das durchschnittliche Warenlager der Apotheke im Jahr verkauft wird.

Berechnung: Wareneinsatz der Apotheke / durchschnittlichen Warenlagerwert

Achtung: Wareneinsatz ist nicht gleich Wareneinkauf. Der Wareneinsatz berechnet sich nach der Formel: Wareneinsatz = Wert Vorjahresinventur + Jahreswareneinkauf – aktueller Iventurwert.

Für die Berechnung der Lagerumschlagshäufigkeit für eine Medianapotheke von aktuell rund 2,5 Mio. EUR bedeutet das:

Wareneinsatz (angenommen mit 70%): 1,75 Mio. EUR

Warenlager: 145.000 EUR

resultierende Lagerumschlagshäufigkeit = 12,06

Eine Lagerumschlagshäufigkeit von näherungsweise 12 heißt daher, dass das Warenlager 1x pro Monat verkauft wird oder im Umkehrschluss die statistische Reichweite des Apothekenlagers bei einem Monat liegt. Dieser Wert kann auch als Ziel- und Referenzwert für Apotheken definiert werden.

Die Lagerdrehung kann in Apotheken z.T. erheblich von dem oben genannten Wert abweichen – hierfür kann es Gründe geben – man sollte sich aber auch der Konsequenzen bewusst sein:

Eine deutlich geringere Lagerdrehung als 12 zieht eine erhöhte Kapitalbindung und verschlechterte Liquidität nach sich, bedeutet mehr Pflege– und somit Personalaufwand und führt zu einem gesteigerten Platzbedarf in der Apotheke. Ein größeres Lager erhöht auch gleichzeitig das Risiko für Verfall, Ladenhüter und mögliche DB-Vernichtung durch Retourenabzug.

Eine Lagerdrehung von deutlich mehr als 12 bedeuten signifikant erhöhten Handling- und Personalaufwand in der Warenbeschaffung und –übernahme, eine mögliche Verschlechterung der Lieferfähigkeit und bei Konditionsmodellen mit Staffelrabatt eine mögliche Reduktion der Rabattbasis.

Das Lager einer Apotheke ist wie ein Organismus zu sehen – nur bei guter Pflege und guter Anpassung an die lokalen Rahmenbedingungen entfaltet es sein volles Leistungsspektrum! Alles Gute bei der Umsetzung!

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare hinterlassen

Ridißer Johann

Historische Gelegenheit

von Ridißer Johann am 25.04.2013 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

In der Krise liegt die Chance – doch wie kann man diese nützen? Das Problem liegt sehr oft in der Wahrnehmung solcher Gelegenheiten, sodass entweder gar nicht oder zu spät gehandelt wird. Aus diesem Grund möchte ich mit diesem Newsletter auf eine ganz konkrekte Chance hinweisen, welche man derzeit ergreifen könnte.
_

Historisch niedrige Zinskonditionen

Seit Ausbruch der Banken- und Finanzkirse ist das Zinsniveau in Europa (und somit auch in Österreich) so tief wie niemals zuvor. Für all jene, die laufende Kreditfinanzierungen bei Banken haben, bedeutet dies eine enorme Ersparnis. Allerdings wird dieser Zinsvorteil erst dann sichtbar, wenn dieser konsequent „auf die Seite gelegt“ wird.
Um die Größenordnung der eingesparten Kreditkosten sichtbar zu machen ist es wichtig eine kalkulatorische Benchmark für die Finanzierung von empfohlenen 6,0% anzusetzen. Somit ergibt sich bei einer Kreditsume von EUR 1,0 Mio und einem aktuellen Zinssatz von 2,0% eine monatliche Einsparung von ca. EUR  3.330,- oder in fünf Jahren eine Summe von stolzen EUR 200.000,- (ohne Verzinsung kalkuliert).
_

Chance in der Veranlagung

Betrachtet man die Entwicklung der wichtigsten Börsenindizes seit Beginn der Krise Ende 2007, so ist es erstaunlich, dass sowohl der Amerikanische (Dow Jones) als auch der Deutsche Leitindex (DAX) bereits wieder die Höchstkurse von damals erreicht haben. Bemerkenswert ist dies u.a. auch deshalb, weil diese Aufwärtsbewegung praktisch ausschließlich durch institutionelle Investoren ausgelöst wurde. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Ansteigen der Kurse sehr hoch ist, weil die große Masse der privaten Anleger noch gar nicht investiert ist!
_

Fazit

Aufgrund der Tatsache, dass man wegen der derzeitigen europäischen Lage noch längere Zeit mit niedrigsten Zinsen rechnen kann, darf man durchaus von einer historischen Gelegenheit sprechen. Um diese nützen zu können ist es beispielsweise möglich einen Teil der monatlichen Kreditkostenersparnis (z.B. 50%) an den aufstrebenden Börsen zu investieren. Dadurch gelingt neben der durchaus hohen Wahrscheinlichkeit einer sehr guten Rendite auch die Sicherung des Kapitals, weil dieses nicht mehr auf Bankkonten gelagert werden muss.

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare hinterlassen

Steuerberater

100%iges Apotheken Kfz bei Vorhandensein einen Privat-Kfz?

von Steuerberater am 25.04.2013 in Steuerberatung

Gerade die deutsche Judikatur ist beispielhaft für Entwicklungen auch im österreichischen Steuerrecht. Nach einer letzten deutschen Judikatur reicht das Vorhandensein eines gleichwertigen Privatfahrzeugs aus, um die Vermutung einer privaten Nutzung des Apotheken-Betriebs-Kfz zu entkräften.

Derzeit widerspricht es jedoch nach Auffassung von VwGH und UFS der Erfahrung des täglichen Lebens, dass ein im Apothekenvermögen befindliches Kraftfahrzeug ausschließlich betrieblich verwendet wird. Und das auch selbst dann, wenn im Haushalt ein weiteres Fahrzeug vorhanden ist. Eine behauptete ausschließlich apothekennotwendige Nutzung des Kfz wäre grundsätzlich durch ein Fahrtenbuch nachzuweisen. Nunmehr hat der Bundesfinanzhof (BFH) in Deutschland die Ansicht der Vorinstanz bestätigt, wonach dieser Beweis des ersten Anscheins, der für eine private Nutzung betrieblicher Kfz spricht, entkräftet wird, wenn für private Fahrten andere Fahrzeuge zur Verfügung stehen, die dem betrieblichen Fahrzeug in Status und Gebrauchswert vergleichbar sind.

Dieser Entscheidung des BFH ist besonders für zwei Fallkonstellationen erhebliche Bedeutung beizumessen und gleichzeitig zu differenzieren:

  1. Ein Apotheken-Kfz wird ausschließlich betrieblich genutzt, ohne dafür über ausreichende Nachweise (z.B. Fahrtenbuch) zu verfügen.
  2. Ein Apotheken-Kfz wird teilweise privat genutzt, wobei der Privatanteil nicht genau nachweisbar ist.

Im ersten Fall kann der Anscheinsbeweis der Privatnutzung durch das Vorliegen zusätzlicher besonderer Umstände, wie das Vorhandensein eines gleichwertigen Privatfahrzeugs, eines anderen Familienfahrzeugs etc. entkräftet werden. 

Im zweiten Fall wären bei einer offensichtlichen, weil amtlich bereits bekannten Privatnutzung im Zuge einer Schätzung die besonderen Umstände bei der Festlegung des Ausmaßes der privaten Benützung mitzuberücksichtigen: Verfügt der Apotheker über ein Privat-Kfz, so wird die Privatnutzung eines ebenfalls ihm zur Verfügung stehenden betrieblichen Fahrzeugs nach der allgemeinen Lebenserfahrung geringer sein als für den Fall, dass in seinem Haushalt kein Privatfahrzeug vorhanden ist. 

Anzumerken ist, dass in Österreich derzeit noch nicht so ein liberaler Zugang vorhanden ist – jedoch wird die zukünftige Judikatur die Richtung dann vorgeben.

 

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare hinterlassen

ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2013/04

von ApothekenCOACH am 25.04.2013 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Werden Sie nach heutigem Stand mit Ihrer Apotheke am Projekt „Apotheke bereit“ (Click & Collect) teilnehmen? (Mag. Alice Rehak, Apotheke Ostermiething) hier gehts zum Ergebnis

 

Die aktuelle Frage kommt:

von Fr. Mag.pharm. Karin Planitzer (Apotheke Abtenau)   hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben uns äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare hinterlassen

Hauser Wolfgang

Entschlackungskur für das Warenlager fühlt sich großartig an

von Hauser Wolfgang am 03.04.2013 in Einkauf & Lagermanagement

Der Frühling zählt mit zu den geeignetsten Jahreszeiten wo sich eine konzentrierte Warenlagerbereinigung bezahlt macht.

Genauso wie eine Fastenwoche und die damit verbunden Entschlackung des Körpers für Hochgefühle sorgen kann, so verhält es sich auch bei der Warenlagerbereinigung. Natürlich ist das Ganze nicht unanstrengend, aber die Belohnung ist dafür enorm.

Hier Tipps zur Vorgehensweise:

  • Ermitteln Sie zuerst den Warenlagerbestand bzw. Wert und notieren Sie diese Zahl.
  • Versuchen Sie das zuständige Team von der Sache bzw. dem Auftrag zu begeistern und geben Sie klare Anweisungen.
  • Teilziele helfen in der Regel enorm (das motiviert)
  • Setzten Sie sich ein zeitliche Frist bis wann die Warenlagerbereinigung abgeschlossen werden soll.
  • Kommunizieren Sie mit dem zuständigen Team regelmäßig (idealerweise täglich)
  • Fixe Treffen mit dem zuständigen Team längstens alle 3 Tage
  • Machen Sie klar, dass die Aktion der Warenlagerbereinigung jetzt absolut hohe Priorität hat
  • Motivieren Sie das Team eigene Vorschläge zur Optimierung des Warenlagers beizutragen
  • Am Ende der Aktion ein kleines Meeting mit kleinen Präsenten für die Beteiligten.

Die Warenlagerbereinigung macht sichtbar welche Bestellungen in der Vergangenheit u.U. suboptimal waren und sind der Garant dafür, dass diese Erkenntnisse künftig von vornherein das Warenlagermanagement positiv beeinflussen.

Wünsche Ihnen gutes Gelingen.

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare hinterlassen

Wilke Jens

Businessplan – der Routenplan für erfolgreiche Apotheken (Teil 2)

von Wilke Jens am 03.04.2013 in Allgemein, Finanzierung & Finanzdienstleistung

Die Zeiten in denen Banken für Apotheken selbstredend großzügig Finanzierungen gewähren, gehören der Vergangenheit an. Einfach nur den sprichwörtlichen Schlüssel der übernommenen oder neu zu gründenden  Apotheke umzudrehen wird in vielerlei Hinsicht zukünftig zu wenig sein. Es geht um mehr. Es geht darum vorhandene Potenziale im Markt bzw. am Standort zu erschließen. Wer heutzutage eine bestehende Apotheke übernehmen will oder plant eine Apotheke neu zu gründen, braucht einen Plan – einen Businessplan.

Einen wesentlichen Teil des Businessplans bildet das Geschäftsmodell bzw. das Unternehmenskonzept: Das Geschäftsmodell bildet das Kernstück des Businessplans und veranschaulicht die Geschäftsidee sowie die Mittel und Wege, wie diese Idee erfolgreich umgesetzt werden kann.

Das Geschäftsmodell liefert Antworten u.a. auf folgende Fragen:

Welche Ziele verfolgt das Unternehmen?

Wie sehen Vision und Mission aus?

Wodurch positioniert sich das Unternehmen bzw. wie differenziert es sich? Wo liegt der sogenannte USP (Unique Selling Proposition)? Was ist das Neuartige und Nutzbringende?

Was ist die klare (nicht sofort kopierbare) Kernkompetenz des Unternehmens?

Worin besteht langfristig die Wertschöpfung des Unternehmens – womit soll das Unternehmen langfristig Geld verdienen?

Wie sollen die Ziele erreicht werden?

Wie sieht die Strategie zur Zielerreichung aus?

 

Ein Geschäftsmodell wird nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn es einen klaren und eindeutigen Kundennutzen in einem langfristig erfolgversprechenden Markt bietet. Gerade bei Apotheken mit hoher Sortimentsüberschneidung wird es zukünftig wichtig sein, sein Geschäftsmodell gut zu planen, um Projekte erfolgreich umzusetzen.

Wie man an eine Umfeldanalyse bzw. eine Analyse des Zielmarktes durchführt, werden wir in einer der nächsten Ausgaben unseres Newsletters behandeln.

 

 

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare hinterlassen

Ridißer Johann

Lebenslust statt Arbeitsfrust

von Ridißer Johann am 03.04.2013 in Allgemein

In unserer westlichen Welt gilt Arbeit zumeist als „anstrengend“ und wird häufig als „notwendiges Übel“ betrachtet. Auf der anderen Seite gehört die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zu den größten Sorgen der Bevölkerung. Ich finde das eine interessante Diskrepanz. Was spricht daher dagegen (wenn Sie es nicht ohnehin schon getan haben) das Leben im Arbeitsumfeld lebenswerter und lebensfroher zu gestalten, denn immerhin verbringen wir den Großteil unserer Lebenszeit (wenn man die Schlafenszeit abzieht) am Arbeitsplatz?!

Längst erwiesen – und obendrein völlig logisch – ist der Umstand, dass motivierte und „gern“ arbeitende Mitarbeiter nicht nur wesentlich bessere Leistungen erbringen sondern zusätzlich bedeutend zufriedener und folglich auch weniger krank sind. Selbstverständlich ist mir klar, dass das für Sie nichts Neues ist und sicher haben auch Sie schon versucht ihr Arbeitsumfeld diesbezüglich anzupassen. Tatsache ist allerdings, dass es in der Praxis leider nur selten gelingt solch angenehme Rahmenbedingungen dauerhaft herzustellen.
_

Immer wieder zum Thema machen

Wie wir alle wissen ist dauerhaftes „Glücklichsein“ definitiv nicht möglich. Aus diesem Grund ist es erforderlich die Zufriedenheit der Mitarbeiter (und selbstverständlich auch das eigene Wohlbefinden) in regelmäßigen Abständen zu hinterfragen. Dadurch wird es möglich immer wieder neue Anreize zu „neuer Zufriedenheit“ zu schaffen. Solche Initiativen können in einem Team allerdings immer nur gemeinsam erarbeitet werden – schließlich ist es völlig unmöglich irgendjemanden zum „Glücklichsein“ zu zwingen. Oft genügt es schon das Thema  im Rahmen einer Teambesprechung in den Raum zu stellen. Häufig kommen die Lösungsvorschläge dann direkt von den Mitarbeitern.
_

Voraussetzung ist der eigene Anspruch

Von selbst erklärt sich jene Voraussetzung die erforderlich ist um eine entsprechend positive Veränderung überhaupt erst herbei führen zu können. Als Unternehmer ist man automatisch Vorbild und aus diesem Grund muss die positive Energie und die Lebensfreude auch vorgelebt und ausgestrahlt werden. Das ist ansteckend uns sorgt für eine positive Grundstimmung.
_

Ein widerspenstiges Ziel

Das große Problem an der Umsetzung von  „mehr Lebensfreude im Betrieb“ ist die Widerspenstigkeit dieses Zieles. Das bedeutet, dass man es eben nicht durch „Kampf und Krampf“ bzw. „Druck“ erreichen kann. Vergleichbar ist dieser Prozess mit jenem des Einschlafens. Auch dort kann man nur bestmögliche Rahmenbedingungen schaffen (Raumklima, Schlafunterlage, Bettwäsche, etc.) – das Einschlafen selbst muss aber passieren, es kann auf keinen Fall erzwungen werden.
Im Betrieb kann man daher ebenfalls nur versuchen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen und das Thema immer wieder zum Thema machen. Den Prozess selbst muss man „passieren“ lassen.

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare hinterlassen

Steuerberater

Bargeldtransporte für den Apotheker

von Steuerberater am 03.04.2013 in Steuerberatung

Sollte der Apotheker mit höheren Bargeldbeträgen auf der Reise sein, gibt es wichtige Dinge zu beachten, damit in weiterer Folge keine negativen Konsequenzen für den Apotheker drohen. Grundsätzlich muss unterschieden werden, ob der Bargeldtransfer im innergemeinschaftlichen Reiseverkehr oder mit Überschreitung der EU-Außengrenze stattfindet. In ersterem Fall haben Apotheker, die Barmittel im Wert von € 10.000,00 oder mehr mit sich führen, gem. § 17b Abs 2 ZollR-DG bloß auf Verlangen der Zollorgane Auskunft zu geben und im zweiten Fall muss der Apotheker von sich aus selbst eine Anmeldung vollziehen.

Sollten diese verpflichtenden Meldungen vom Apotheker nicht gemacht werden und man von einem echten Unterlassungsdelikt ausgehen, könnten gemäß derzeitiger Rechtslage nach dem Finanzstrafgesetz Strafen verhängt werden. Diese sind dann in Abhängigkeit der nicht gemeldeten Summe gestaffelt. Leider sind keine speziellen strafrechtlichen Verjährungsvorschriften für die Anmeldepflicht im Bargeldverkehr vorhanden – eine Klarstellung wäre hier wünschenswert. In der Zwischenzeit kann man von den allgemeinen Vorschriften des Finanzstrafgesetzes ausgehen – jedoch ist anzuraten die Meldungen zu tätigen, weil damit keine Steuern oder Gebühren ausgelost werden und der Apotheker in der Zukunft beruhigt seinen Unternehmenstätigkeiten nachgehen kann.

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare hinterlassen

ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2013/03

von ApothekenCOACH am 03.04.2013 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Haben Sie bei Ihrer Apothekengründung (Übernahme oder Neugründung) selbst einen detaillierten Businessplan erstellt? (Dr. Zsolt Zimics, St. Josef Apotheke Voitsberg) hier gehts zum Ergebnis

 

Die aktuelle Frage kommt:

von Fr. Mag.pharm. Alice Rehak (Apotheke Ostermiething))   hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben uns äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare hinterlassen