Artikel vom Februar 2013

Hauser Wolfgang

Verweildauer des Kunden als idealer Gradmesser

von Hauser Wolfgang am 26.02.2013 in Beratung

Viele Apotheken tun sich bei der Beantwortung der Frage schwer “welches denn geeignete Maßnahmen zur Steigerung des Privatumsatzes” sind! Da gibt es manchmal mentale Barrieren und eingeschränktes kreatives Potential.

Ändert man die Fragestellung in “was sind geeignete Maßnahmen um die Verweildauer der Kunden in der Apotheke zu verlängern“, dann sprudelt es nur so voller Ideen. 

Wieso ist diese Frage so bedeutend? Nun, alles was die Verweildauer der Kunden in der Apotheke verkürzt ist in Bezug auf Privatumsatz – Generierung kontraproduktiv. Das Gegenteil von langer Verweildauer ist der Albtraum jeder Apothekenleitung: “Schnell rein, schnell raus und schnell weg!”

Was sind nun die größten Motivatoren der Kunden um die Apotheke möglichst schnell wieder zu verlassen?

  • Unfreundlichkeit des Personals (oft auch spürbar schlechtes Betriebsklima)
  • Desinteresse und mangelnde Hilfsbereitschaft des Personals
  • Mangelnde Diskretion (jeder im Raum kann alles hören; sich beobachtet fühlen)
  • Zu kleine Offizin ( und somit zuwenig attraktive Produkte um Shopping-Gefühl zu erzeugen)
  • Personelle Unterbesetzung an der Tara (löst immer Stress aus; beim Kunden und Personal)
  • schlechte Parkplatzsituation 
  • etc.

Wenn Kunden gerne in die Apotheke kommen, dann werden sie sich auch öfter und länger in der Apotheke aufhalten. Dies löst immer erhebliche Umsatzsteigerungen aus. Apothekenleitungen, welche konsequent an der Steigerung der Kundenverweildauer arbeiten, können oft selbst die unglaubliche Wirkung nicht glauben. 

Schreiben sie mir doch Ihre Erfahrung zu diesem Thema!
wolfgang.hauser@apothekencoach.com 

 

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Wilke Jens

Businessplan – der Routenplan für erfolgreiche Apotheken (Teil 1)

von Wilke Jens am 26.02.2013 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Wer eine Tour in den Bergen plant, bereitet sich vor. Das Ziel wird – entsprechend der eigenen aktuellen Vorbereitung und Fitness – ausgewählt, die Route geplant, möglich Gefahren am Weg zum Gipfel analysiert, die erforderliche Ausrüstung zusammengestellt und gecheckt, die richtige Verpflegung vorbereitet, der Rucksack gepackt. Das Abenteuer Berg kann starten.

Die Gründung des eigenen Unternehmens, der eigenen Apotheke (unabhängig davon, ob Neugründung oder Übernahme) kann zweifelsfrei als das wohl größte und wichtigsteAbenteuer” in im Leben einer Apothekerin, eines Apothekers,  bezeichnet werden.

Was am Berg als selbstverständlich und überlebensnotwendig erachtet wird  – optimale Planung, gewissenhafte Vorbereitung und entsprechende Ausrüstung, wird von vielen angehenden UnternehmerInnen im Apothekenbereich in seiner Wichtigkeit unterschätzt:

Der Businessplan – der Routenplan durch das oft steile und schwierige unternehmerische Gelände. Für viele mag allein der Besitz einer Konzession der Garant für den wirtschaftlichen Erfolg seiner Apotheke sein – dem ist schon lange nicht mehr so. Die wirtschaftliche Wetterlage ist – auch im Apothekenbereich – deutlich unbeständiger, rauher und ungemütlicher geworden.  Die Erfahrungen zeigen deutlich: wer die Gründung seiner eigenen Apotheke gut, umsichtig und intensiv plant, steigert die Chancen auf den persönlichen Geschäftserfolg – und das deutlich.

Der Businessplan ist wie ein Steigeisen. Er gibt auch im steilen und eisigen Gelände Halt und bietet Schutz vor einem möglichen Absturz. Der Businessplan bildet DAS Fundament Ihrer Unternehmensgründung. Er analysiert  – ganz spezifisch und individuell auf Ihr Projekt bezogen – die individuellen Rahmenbedingungen, Risiken, Chancen, Herausforderungen. Erst nach der Analyse von Markt, Potenzial, Kosten, Finanzen, Liquidität u.a. wird klar, ob Ihr Vorhaben gelingen kann.

Der Businessplan ist Ihre Karte auf dem Weg zum Gipfel. Der Businessplan ist der erste Schritt zum erfolgreichen Unternehmertum.

Planen Sie gut, es wird vermutlich Ihre wichtigste und längste Tour werden – gerne unterstützen wir Sie dabei.

to be continued …

 

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Ridißer Johann

Apothekengründung: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

von Ridißer Johann am 26.02.2013 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Die mittlerweile wieder gute volkswirtschaftliche Entwicklung, das weiterhin zunehmende Gesundheitsbewusstsein der Österreicher und die derzeit besonders niedrigen Kosten für Kreditfinanzierungen sind optimale Voraussetzungen für die Eröffnung einer neuen bzw. die Übernahme einer bestehenden Apotheke.
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Die Krise ist vorbei

Die hervorragende Entwicklung der europäischen Börsen im vergangen Jahr wurde durch einen sehr positiven Jänner fortgeführt. Auch wenn es immer noch viele Baustellen im Euroraum gibt so darf man zumindest davon ausgehen, dass das Schlimmste bereits überstanden ist. Zu spüren ist dieser Umstand auch in der deutlich ansteigenden Zuversicht der Menschen. Über verschiedene in der jüngeren Vergangenheit berichtete “Horrorszenarien” ist in den Medien nur mehr selten etwas zu hören und die Bevölkerung blickt wieder positiver in die Zukunft.
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Steigendes Gesundheitsbewusstsein

Der Trend der letzten Jahre hält an. Die Menschen achten nicht nur mehr auf  ihre Gesundheit sondern sie sind auch bereit dafür aktiv etwas zu tun. In diesem Zusammenhang sind viele offen für professionelle Unterstützung – wie z.B. durch kompetente Apotheker die ihre Aufgabe nicht nur in der Ausgabe von Rezepten sehen. Gerade in diesem Bereich der Gesundheitsunterstützung verbirgt sich großes Potential.
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Historisch niedrige Kreditkosten

Die Zinsen für Kreditfinanzierungen befinden sich auf dem historisch tiefsten Niveau aller Zeiten. Diese Tatsache ist gerade für Apothekengründer bzw. -übernehmer besonders erfreulich, weil dadurch die zumeist verhältnismäßig hohen Investitionskosten schnell amortisiert werden können. Mit speziellem Verhandlungsgeschick ist es auch möglich Banken dazu zu bringen die aktuell niedrigen Zinssätze längerfristig zu fixieren. Dies ist vor allem für jene Unternehmer wichtig, die auch in den kommenden Jahren keinerlei Risiko durch mögliche Zinsanhebungen eingehen möchten.
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Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Betrachtet man die oben beschriebenen Rahmenbedingungen dann darf man diese zu Recht als “bestmöglich” bezeichnen. Möglicherweise fehlt nun nur noch die Möglichkeit für einen neuen Apotheken-Standort bzw. die Übernahme einer bestehenden Apotheke. Sollte dies der Fall sein dann würden wir uns freuen, wenn wir Sie auch diesbezüglich unterstützen dürfen – ein Anruf genügt.

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Steuerberater

Vereinfachungen bei elektronischen Rechnungen für den Apotheker ab dem 01.01.2013

von Steuerberater am 26.02.2013 in Steuerberatung

Mit  Jahresbeginn  2013  ist es für den Apotheker zu einer grundsätzlichen Gleichstellung  zwischen der elektronischen Rechnung und der traditionellen Rechnung in Papierform gekommen. Zurückzuführen sind diese Vereinfachungen auf das Abgabenänderungsgesetz 2012, um damit auch das Ziel einer weitverbreiteten Anwendung der elektronischen Rechnungslegung (etwa per Email, als pdf-Datei oder als Web-Download) in der Zukunft zu erreichen. Damit der Rechnungsempfänger zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, müssen jedoch neben den allgemeinen Rechnungsmerkmalen wie z.B. Namen  und  Anschriften, Leistungsbezeichnung,  Leistungsdatum/Leistungszeitraum,  Entgelt  und  Steuersatz  und  Hinweis auf Steuerbefreiung, UID usw. noch weitere Voraussetzungen vom Apotheker erfüllt werden. Am 28.12.2012 hat das BMF in einer Verordnung die Anforderungen an eine elektronische Rechnung präzisiert – wichtig ist dabei, dass die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und ihre Lesbarkeit gewährleistet sind.

Im Detail ist u.a. vom Apotheker ein Kontrollverfahren festzuschreiben, welches sicherstellt, dass die Rechnung  korrekt an den Rechnungsempfänger übermittelt wird. Bei  der Ausgestaltung des innerbetrieblichen Steuerungsverfahrens besteht für den Apotheker ein gewisser Handlungsspielraum, welcher gemeinsam mit dem Softwarelieferanten und dem Steuerberater abzuklären ist.

Daneben bestehen u.a. noch folgende Besonderheiten bei der elektronischen Rechnung für den Apotheker:

  • Die Übermittlung einer Rechnung mittels elektronischen Datenaustausches (EDI) war  schon bisher möglich, sofern es sich um ein Verfahren handelt, dass die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit der Daten gewährleistet. Nicht mehr notwendig ist es, dass auch eine  Sammelrechnung übermittelt wird, sofern in dem EDI-Datensatz die umsatzsteuerlichen  Mindestangaben für Rechnungen enthalten sind.
  • Bei Anwendung der elektronischen  Signatur i.S.d. Signaturgesetzes ist zu beachten, dass nicht nur die Rechnung selbst, sondern auch das Signaturprüfungsprotokoll über den entsprechenden Zeitraum (allgemein 7 Jahre bis hin zu 22 Jahre für Umsatzsteuerzwecke) aufbewahrt werden muss. Liegt eine elektronische Rechnung als Ausdruck in Papierform vor, ist ihre zusätzliche elektronische Archivierung nicht notwendig.
  • Die Übermittlung einer elektronischen Rechnung über FinanzOnline bzw. über das  Unternehmensserviceportal (USP) ist derzeit nur an den Bund als Leistungsempfänger möglich.

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2013/02

von ApothekenCOACH am 26.02.2013 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Analysieren Sie in Ihrer Apotheke regelmäßig den “Privatumsatz pro Kunden”? (Mag. pharm. Michael Aichberger, Mariahilf Apotheke Mauthausen) hier gehts zum Ergebnis

 

Die aktuelle Frage kommt:

von Herrn Dr. Zsolt Zimics ( St. Josef Apotheke, Voitsberg )   hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben uns äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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