Hauser Wolfgang

Kaufpreise von heute sind die Insolvenzen von morgen

von Hauser Wolfgang am 19.09.2012 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Ein berühmtes Sprichwort bringt es sehr schön auf den Punkt: „Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht!“

Die zum Teil vereinbarten Kaufpreise bei Apotheken sind defacto unfinanzierbar. Da hilft auch die derzeitige Niedrigzinsphase nicht. Warum finanzieren dann Banken immer noch derartige Projekte? Weil es sich in den Banken noch nicht wirklich herumgesprochen hat, dass es auch in Österreich bereits insolvente Apotheken gab bzw. gibt.

Kaufpreise in abstruser Höhe erfordern, dass künftig „wirklich alles“ super läuft bzw. sich alles optimal entwickelt, damit es nicht in einer Insolvenz mündet! Das ist eine realitätsfremde Erwartungshaltung von der Zukunft. Eine kaufmännisch sorgfältige Herangehensweise ist dann zu erkennen, wenn die Konzeption auch eine nicht optimale Entwickung und auch Fehler aushält.

Viele der heute gekauften Apotheken sind bereits unmittelbar nach dem Start unweigerlich Richtung Insolvenz unterwegs. Dass gilt es zu verhindern, indem man sich eine „wirklich“ unabhängige Kaufpreisberechnung ausarbeiten lässt. Ein bescheidener finanzieller Einsatz für viel Sicherheit in der Zukunft!

Nicht umsonst heißt eine Jahrzenhnte alte Weisheit: „Der unternehmerische Erfolg liegt im Einkauf!“ Die Mutter aller Einkäufe ist der Apothekenerwerb an sich!



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