Artikel vom Juli 2012

Hauser Wolfgang

Wenn bestimmte Steuerberater für Apotheker Finanzierungsverhandlungen führen

von Hauser Wolfgang am 12.07.2012 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Dann fühlt sich das für viele hilfesuchenden Apotheker recht gut an. Sollte es aber nicht.

Wenn bestimmte Steuerberater vollmundig zum Besten geben, dass sie seit nunmher 20 Jahren für Apotheker Finanzierungsverhandlungen bei den Banken führen, dann bringen jene einzelnen Steuerberater im gleichen Atemzug zum Ausdruck, dass sie das österreichische Gewerberecht seit 20 Jahren missachten und daher unrecht agieren. Nein, ein Steuerberater ist nicht befugt für Klienten Finanzierungsverhandlungen in den Banken zu führen. Ein Unternehmensberater ebenso wenig. Natürlich haben einzelne Steuerberater viel Ahnung von Finanzierungen, aber deshalb sind sie noch keine Finanzierungsexperten.

Der Gesetzgeber hat sich etwas dabei gedacht, als er ausschließlich den gewerblich befugten, weil geprüften Vermögensberater dazu berechtigte.

Wenn bestimmte Steuerberater, dann auch noch darauf hinweisen, dass sie nichts für diese Dienstleistung verrechnen würden, dann beleidigen diese die Intelligenz aller Apotheker. Denn, dass in diesem Fall ein Steuerberater mit seiner Finanzierungsdienstleistung massiven Einfluss nimmt bei vielen apothekenspezifischen Bereiche, wie z.B. der Wahl des Großhändlers (Ausfallsbürgschaft, etc.) ist auch ein Fakt. Und dass sich der beglückte Großhandel zu revanchieren weiß ist auch klar. Das nennt man dann „Umwegrentabilität“ für den Steuerberater! Lesen Sie dazu auch folgenden Beitrag: „Rentabilitätsfallen für Apotheken (Steuerberater?)“

Natürlich ist auch die Haftungsfrage eine wesentliche. Wenn die Dienstleistung quasi unentgeltlich erbracht wird, kann man schwer haftungsrelevante Ansprüche daraus ableiten.

Was passiert eigentlich mit Menschen, die sich als Anwälte ausgeben ohne entsprechende Legitimation?
Was passiert eigentlich mit Menschen, die sich als Ärzte ausgeben ohne entsprechende Legitimation?

Selbstredend.

Die Anforderungen an Finanzierungen sind heute ganz andere als noch vor ein paar Jahren. Die Banken haben in den vergangenen Jahren viel dazugelernt. Gelernt, wie sie die Kreditnehmer (auch Apotheker) nach ein paar Jahren der Kreditlaufzeit elegant und effizient piesacken können. Das muss nicht sein. Eine professionelle Kreditberatung und Begleitung hilft.

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Wilke Jens

Fünf gute Gründe für mehr Kassenumsatz

von Wilke Jens am 12.07.2012 in Allgemein, Analysen

 

Dem Umsatz im rezeptpflichtigen Bereich haftet – nicht zuletzt aufgrund sinkender Margen – ein meist nicht allzu positives Image an. Dass die Margen in diesem Umsatzsegment permanent sinken ist Fakt – allein im Zeitraum 1999 bis 2009 um mehr als 5%-Punkte. Zeit an dieser Stelle zur Abwechslung eine Lanze FÜR den Kassenumsatz, der nach wie vor rund 70% Umsatzanteil der Medianapotheke ausmacht, zu brechen.

 

1.       Frequenzbringer

Kassenumsatz bringt Frequenz! Jedes andere Handelsunternehmen (man möge mir diesen Blick auf die Apotheke mit der betriebswirtschaftlichen Brille nachsehen) wünschte sich den Luxus, dass Kunden mit „Gutscheinen namens Rezept“ von allein in das Unternehmen kommen „müssen“, um diese dort „einzulösen“.

 

2.       Datenlieferant

Die Kunden sind also (aufgrund Pkt 1.) in der Apotheke. Nicht nur das – sie liefern (in Form des Rezeptes) dem Unternehmen Apotheke auch noch Daten.
Daten die jeden CRM-Interessierten das Herz höher schlagen lassen: Name, Alter, Wohnort, Versicherungsstatus und einen oft tiefen Einblick in den (momentanen) Gesundheitszustand des Kunden. Grob fahrlässig in Zeiten von Internet, Versandhandel und Co. diese Daten nicht zu nutzen

 

3.       Chance f. pharmazeutische Beratung

Egal welchen Mitarbeiter man nach der Chance fragt, wie sich die Apotheke langfristig am Markt behaupten kann, erwidert … – richtig: unsere Beratungsqualität! Der Kassenumsatz bietet – bei jedem Rezept – Chancen, pharmazeutische Beratungsflagge zu zeigen. Da aufgrund der Vielfalt der Möglichkeiten der Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen wird, erfordert es hier spezielle und systematische Tools um die brachliegenden Potenziale des gesamten Teams zu heben und an der Tara zu realisieren.

 

4.       Sprungbrett für Privatumsatz

Kunden und Patienten gut zu beraten bedeutet pharmazeutischer Problemlöser für den Kunden zu sein. Wer dies langfristig, konsequent und durch das gesamte „Tara-Team“ umsetzt, wird Kundenbindung und letztlich zusätzlichen Umsatz gar nicht verhindern KÖNNEN.

 

5.       Kostendecker

Auch wenn die Margen sinken. Auch wenn es das Ziel sein muss, Unabhängigkeit vom fremdgesteuerten Kassenumsatz zu generieren – der Anteil des Kassenrohertrages am Gesamtrohertrag liegt bei der Medianapotheke mit klassischer „70:30 Verteilung“ immer noch deutlich über 50% und trägt damit auch massiv zur Deckung der Kosten in der Apotheke bei.

 

Wenn Sie mehr zur Nutzung dieses Umsatzbereiches wissen möchten, kontaktieren Sie mich, ich informiere Sie gerne! jens.wilke@apothekencoach.com

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Hauser Wolfgang

Laufend Konzessionärinnen bzw. Konzessionäre gesucht

von Hauser Wolfgang am 12.07.2012 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Wenn der Tag naht an dem sich selbständige Apotheker aus dem Berufsleben zurückziehen wollen, dann gilt es die Nachfolge gut vorzubereiten.

ApothekenCOACH begleitet zahlreiche Apotheken-Nachfolge-Lösungen.

Unsere Aufgabe besteht darin Verkäufer und Käufer der Apotheke zusammenzuführen. Wenn Sie zu den Apothekerinnen und Apothekern zählen, welche sich den Traum einer eigenen Apotheke erfüllen wollen, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir haben mehrere Apotheken deren Nachfolge nun gezielt geregelt werden soll bzw. geregelt wird.

Sie fühlen sich angesprochen, dann nehmen Sie völlig unkompliziert mit mir Kontakt auf.

wolfgang.hauser@apothekencoach.com
0662 622226

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