Artikel vom Juni 2012

Hauser Wolfgang

Freundlichkeit – Die Kraft einer seltenen Tugend

von Hauser Wolfgang am 19.06.2012 in Beratung

Menschen mögen es, wenn man

  • sie wertschätzt,
  • sich für sie interessiert,
  • sich für ihr Anliegen (bzw. Problem) interessiert,
  • sie sympathisch findet,
  • ihnen engagiert (weiter)hilft.

All das wird erreicht durch gelebte ehrliche Freundlichkeit! Eine seltene Tugend, wie man täglich nahezu überall beobachten kann. Sich der wahren Dimension von der gelebten Freundlichkeit bewusst zu werden, muss  man nur die Augen offen halten. Bei der Tankstelle, im Restaurant, beim Bäcker,  im Supermarkt, etc.

In der Mehrheit der Fälle ist zu beobachten, dass die Kunden freundlicher sind als die Mitarbeiter der Unternehmen! Wenn man sich die konkrete Bedeutung dieser Tatsache vor Augen führt, dann kann man es eigentlich kaum glauben.

Die Wunderpille für Unternehmen zur Steigerung der „Fan-Gemeinde“ (=Stammkunden) und somit des Umsatzes heißt „ehrlich gelebte Freundlichkeit„. Mit einer der besten Investitionen die Unternehmen (und natürlich auch Apotheken) tätigen können! Freundlichkeit kostet kein Geld und hat eine überragende Wirkung.

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Freundlichkeit ist Klugheit, folglich ist Unfreundlichkeit Dummheit.
(Arthur Schopenhauer)

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Wilke Jens

Kennen Sie Ihre Kunden?

von Wilke Jens am 19.06.2012 in Beratung, Marketing

Was stellt das wichtigste Gut Ihrer Apotheke dar? Richtig. Ihre Kunden.  Ihre täglich zu Ihnen kommenden Kunden bilden die Basis für den Geschäftserfolg Ihrer Apotheke. Die Kunden sorgen für Umsatz, sie sorgen (bei entsprechender Performance) für positive Mundpropaganda und sie zahlen (wenn auch nur indirekt) die Gehälter und Löhne der Mitarbeiter.

Doch was weiß die Apotheke von Ihren Kunden? Wie kann die Apotheke Kunden ansprechen, die vielleicht irgendwann in andere Kanäle und Vertriebswege abwandern?

Das Wissen um Kunden und die individualisierte Kundenansprache werden künftig auch und insbesondere in der Apotheke über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Wer bei ähnlichem Sortiments- und Dienstleistungsangebot zukünftig wettbewerbsfähig bleiben will, muss die Beliebigkeit der Ansprache verlassen und verstärkt in die personalisierte Kundenansprache eintreten.  Wer es künftig schafft, seinen Kunden jene Informationen und Angebote zu präsentieren,
die ihn besonders interessieren, schafft Zusatznutzen und Wertschätzung für seine Kunden und wird die Nase im Rennen um die Gunst der Kunden vorne haben.

Im Kampf um die individualisierte Kundenansprache mit den Kunden der Apotheke ist (noch) niemand so nah an Ihren Kunden wie die Apotheke selbst. Wie hoch ist jedoch der Nutzungsgrad? Was haben uns hier andere Unternehmen und der Versandhandel voraus? Sie generieren konstant Daten Ihrer Kunden – gerade konzerngesteuerte Unternehmen und der Versandhandel auf höchstem Niveau. Alles in den Kinderschuhen? Mag sein. Aber sicher nicht mehr lange. Nutzen Sie den Kontakt zu Ihren und das Wissen um Ihre Kunden – es wird zukünftig erfolgsentscheidend werden

 

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2012/11

von ApothekenCOACH am 19.06.2012 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Welches Ereignis hat Ihrer Meinung nach das größte Bedrohungspotenzial für die öffentliche Apotheke? (Dr. Claudia Heinrich-Pretterklieber, Activ Apotheke Tribuswinkel) hier gehts zum Ergebnis

 

Die aktuelle Frage kommt:

von Frau Mag. pharm. Christine Fritsch ( Momentum Apotheke, Landshut) hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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Hauser Wolfgang

Wenn Banken ihre ungemütliche Seite zeigen

von Hauser Wolfgang am 04.06.2012 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Derzeit mehren sich die Meldungen aus den Apotheken, dass Banken zunehmend Druck auf die Apotheken ausüben. Dabei werden Apotheker nicht müde zu erwähnen, dass dies willkürlich und ohne entsprechenden Anlass geschieht.

Es werden Konditionen zu Lasten der Apotheker geändert.
Es werden Sicherheiten aufgestockt oder Besicherungen eingelöst bzw. aktiviert.
Oder schlimmstenfalls der offene Kredit überhaupt fällig gestellt.

Und all das ohne, dass sich der Kreditnehmer wehren könnte.

Einzelfälle? Nein, leider nicht.
Was viele Kreditnehmer unterschätzen ist, dass in Spannungssituationen mit der Bank ein Wechsel zu einer anderen Bank ebenfalls nicht möglich ist, weil die Bonität und die Liquidität zu diesem Zeitpunkt dafür nicht ausreicht.

Es gilt daher der finanziellen Unabhängigkeit (und das wird mit entsprechenden Cash & Liquiditätsmanagement erreicht) eine viel größere Beachtung beizumessen. Die Kreditwürdigkeit hängt nicht primär von den bereits bestehenden Kreditvolumen ab, sondern ist im entscheidenden Moment von den dann verfügbaren Rücklagen (Barmittel, Cash, etc.) abhängig. Die meisten Unternehmer sind jedoch anders gepolt. Schulden sollten möglichst rasch zurückgeführt werden. Dies führt zwar zu geringeren Kreditständen ABER eben auch zu keinerlei Aufbau von Liquidität. Davon ist dringendst abzuraten.

Wie intelligentes Liquiditätssmanagement funktioniert ist durchaus anspruchsvoll. Wir helfen Ihnen gerne.

 

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Wilke Jens

Führen mit Kennzahlen in der Apotheke – Teil 2

von Wilke Jens am 04.06.2012 in Analysen

Wir wissen – Kennzahlen sind zur Führung von Unternehmen wichtig. Das gilt insbesondere auch vermehrt für Apotheken.

Mit drei Fragen werden wir im Zusammenhang mit Kennzahlen in der Praxis häufig konfrontiert:

  1. Welche Kennzahlen soll ich ermitteln?
  2. Woher bekomme ich das entsprechende Zahlenmaterial?
  3. Wie bewerte ich meine erhobenen Kennzahlen?

zu Frage 1: WELCHE Kennzahlen?

Nun, es gibt nicht „DIE“ Kennzahlen schlechthin – hier sollte zwischen den folgenden Bereichen unterschieden werden:

  1. „allgemein wichtige Kennzahlen“ aus den Bereichen Rentabilität, Umsatz, Einkauf, Warenlager, Kunden, Personal. Hierbei macht ein im Zeitverlauf erfasster Vergleich der Parameter wie Umsatzstruktur und –entwicklung (im Kassenbereich empfiehlt sich dringend eine hochpreiser-bereinigte Betrachtung!), Privatumsatz je Kunde, Rohertrag DBI, Warenlager (Lagerwert-, Artikel- und Packungsanzahl, Lagerumschlag), Personalkosten je Kunde Sinn.
  2. „individuelle  apothekenspezifische Kennzahlen“ – diese stehen in direktem Zusammenhang mit der Verfolgung der jeweiligen Apothekenstrategie, wie bspw. „Steigerung des Umsatzes  mit Eigenprodukten“, „Zugewinn an erfassten Stammkunden“,“
    Reduktion der Besorgerquote“)

Frage 2: WOHER bekomme ich die Kennzahlen?

Im Wesentlichen gibt es zwei Quellen: a) das operative Warenwirtschaftssystem der Apotheke  und b) die Zahlen des Steuerberaters.

WICHTIG: Kennzahlen aus unterschiedlichen Warenwirtschaftssystemen können nur bedingt miteinander verglichen werden! Gerade der vieldiskutierte „Privatumsatz pro Kunde“ wird in den Systemen z. Teil sehr unterschiedlich ermittelt.

Frage 3: WIE BEWERTE ICH die Kennzahlen?

Entscheidend: bereits die Fortschreibung der eigenen Kennzahlen ist ein erster wichtiger Schritt zur erfolgreichen Führung der eigenen Apotheke. Nur wer kontinuierlich misst, wird Erfolg haben. Wer sich extern vergleichen will, sei sensibilisiert: häufig werden Äpfel mit Birnen verglichen: Lage, Umsatzgröße und –struktur, Anzahl Öffnungsstunden sind nur einige der Parameter, auf die beim „Benchmarking“ zu achten ist. Auch der Vergleich zum Monat des Vorjahres muss kritisch hinterfragt werden: So sind 2 Arbeitstage mehr oder weniger berits die Ursache für Umsatzschwankungen von bis zu 10% sein!

Sie wissen ja, Führen ohne Kennzahlen ist wie Fliegen ohne Cockpit – in diesem Sinne: guten Flug!

 

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