Artikel vom Mai 2012

Hauser Wolfgang

Wieviel Controlling braucht ein Unternehmen?

von Hauser Wolfgang am 24.05.2012 in Analysen

Große Erfolge sind ohne ein Mindestmaß an Controlling nicht möglich. Mit einem effizienten Controlling stellen Sie sicher, dass Sie regelmäßig aktuelle und verlässliche Informationen über die wirtschaftliche Entwicklung und die relevanten Eckdaten Ihres Unternehmens erhalten. Dieser Überblick ermöglicht Ihnen das Erkennen der Schlüsselfaktoren zur Erfolgssteigerung.

Um ein effizientes Controlling im Unternehmen zu installieren sind zwei Schritte erforderlich.

  1. Zu Beginn gilt es fünf bis acht wesentliche Kenngrößen bzw. Stellschrauben zu definieren. Diese sollten jene Bereiche sein, welche klar messbar sind und einen wesentlichen Einfluss auf das Geschäftsergebnis haben. Beispiel dafür können sein: Personalkosten, Wareneinsatz, Kundenfrequenz, Umsatz pro Kunde u.a.m.
  2. Sind die wesentlichen Kenngrößen definiert, gilt es nun Vergleichswerte zu organisieren. Vergleichswerte bzw. Benchmarks von Marktteilnehmern, dem Marktdurchschnitt oder der jeweiligen Elite eines Bereiches.

Beispiel: Wenn Sie die Personalkosten in Ihrem Unternehmen mit denen von anderen Marktteilnehmern vergleichen, könnte sich dies wie folgt darstellen:
Angenommen, Sie eruieren in Ihrem Unternehmen Personalkosten in der Höhe von 12,0 % vom Umsatz. Wenn nun die durchschnittlichen Personalkosten des gesamten Marktes (in Ihrer Branche) bei 13,5 % liegen, könnten Sie zur Erkenntnis gelangen, dass alles bereits in bester Ordnung ist. Eruieren Sie hingegen noch die Daten von den besten Unternehmen bzw. von der absoluten Elite und würden die Personalkosten beispielsweise 10,5 % vom Umsatz betragen, dann sieht das schon wieder anders aus. In diesem Fall wird klar, dass es noch Ressourcen bzw. Steigerungspotentiale gibt. Daraus leitet sich meist auch schon ein Maßnahmenpaket ab, wie dieses Ziel erreicht werden könnte.

Der Vergleich mit dem Marktdurchschnitt sowie mit der Elite kann auch dazu führen, dass man überraschenderweise erkennt, bereits jetzt der Elite anzugehören und jeder weitere Energieaufwand in diesem Segment eine Fehlinvestition wäre. Ganz bestimmt kann in so einem Fall der Energieeinsatz in anderen Bereichen wesentlich gewinnbringender eingesetzt werden.

Controlling bringt Licht ins Dunkel. Controlling hilft bestehende Ressourcen effizienter und zielgerichteter einzusetzen und führt definitiv zu besseren Geschäftsergebnissen.

Neben dem internen Controlling ist es auch möglich sich um ein externes Controlling zu bemühen. Dies ist zumeist der sicherste Weg zum Erfolg. Denn erfahrungsgemäß sind jene Unternehmen, die eine Optimierung des Controlling-Systems am dringendsten benötigen würden, am wenigsten dazu in der Lage es selbst hinzubekommen.

Externes Controlling kostet nicht viel und bringt im Gegenzug nicht für möglich gehaltenen Mehrwert.

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Wilke Jens

30./31. Mai Spezialseminar ApothekenGRÜNDER

von Wilke Jens am 24.05.2012 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Den Wunsch nach Selbständigkeit tragen nach wie vor viele Kollegen und Kolleginnen in sich.
Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten sollte dieser Schritt professionell vorbereitet sein.

Aus den zahlreichen ApothekenCOACH©-Gründungsberatungen wissen wir,
dass der Weg in die Selbsständigkeit mit unzähligen Fragen verbunden ist:

  • lohnt sich eine Apotheke heute überhaupt noch?
  • wie beurteile ich die wirtschaftliche Attraktivität eines Apothekenprojektes?
  • welchen Kaufpreis kann ich (noch) zahlen?
  • soll ich neu gründen oder eine bestehende Apotheke übernehmen?
  • soll ich das Projekt alleine oder mit Partnern umsetzen?
  • worauf ist beim Kaufvertrag zu achten?
  • kann ich eine Apotheke heute überhaupt noch finanzieren? Worauf muss ich achten?
  • welche steuerlichen Aspekte muss ich bedenken?
  • welche anderen formalen Schritte sind zu beachten?
  • wie kann ich eine Apotheke ab der ersten Stunde rentabel führen?

ApothekenCOACH© liefert Antworten auf diese Fragen. Konkret, kompakt. In einem 2-tägigen Spezialseminar für ApothekenGRÜNDER. Keine graue Theorie – sondern konkrete Beispiel aus der Praxis.

Maßgeschneidert für alle KollegInnen, die den Wunsch nach der eigenen Apotheke realisieren wollen und dies erfolgreich von der ersten Stunde an.

mehr unter http://www.apothekencoach.com/spezialseminar-apothekengruender/

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2012/10

von ApothekenCOACH am 24.05.2012 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Kommunizieren Sie in Ihrer Apotheke konkrete wirtschaftliche Kennzahlen wie „Entwicklung des Privatumsatzes“ an Ihre Mitarbeiter? (Mag. pharm. Rudolf Haller, Michaelis Apotheke Kundl) hier gehts zum Ergebnis

 

Die aktuelle Frage kommt:

von Frau Dr. Claudia Heinrich-Pretterklieber (Activ Apotheke Tribuswinkel) hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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Hauser Wolfgang

10% Umsatzsteigerung einmal ganz anders – Fortsetzung

von Hauser Wolfgang am 04.05.2012 in Beratung

Die Herausforderung lautet also: „Die (gleichen) Kunden animieren öfter in die Apotheke zu kommen!“

Was motiviert nun Kunden öfter in die Apotheke zu kommen? Enmal abgesehen von den rationalen Beweggründen wie die Produktattraktivität, etc. sind wohl die emotionalen Beweggründe die entscheidenden.

Es gilt vor allem die emotionalen Gründe bzw. Argumente in der Apotheke zu verstärken. Die zwischenmenschliche Komponente ist dabei nicht zu vernachlässigen. Die stärksten Argumenten liefern immer noch die handelnden Personen und das menschliche Miteinander. Freundlichkeit, Herzlichkeit, Engagement, etc. Darüber hinaus sollte überprüft werden, wie spannend der Apothekenbesuch für Kunden ist, bzw. welche Maßnahmen die positiven Eindrücke und Wahrnehmungen der Kunden steigern hilft.
 

Teil 1 zu 10% Umsatzsteigerung einmal ganz anders

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Wilke Jens

Führen mit Kennzahlen in der Apotheke – Teil 1

von Wilke Jens am 04.05.2012 in Analysen

Führen ohne Kennzahlen ist vergleichbar wie Fliegen ohne Cockpit – also de facto nicht möglich, insbesondere wenn die Witterungsbedingungen ungemütlich werden …

Übertragen auf den Apothekenbereich könnte man zu Recht von einer „schleichenden Wetterverschlechterung“ sprechen:  Der Wettbewerb für Apotheken wird spürbar härter.  Versandhandel, Abwanderung von Sortimentsbereichen Richtung Drogerie oder Lebensmittelhandel sowie die Zunahme von generischen Verschreibungen sind nur einige der Ursachen, die  am Umsatz– und vor allem Rohertragsbereich der klassischen Apotheke nagen.  

 Zeit sich – neben anderen Maßnahmen – intensiver mit den eigenen Zahlen, den Apothekenkennzahlen und dem Aufbau des eigenen Apotheken-Cockpits, einem  spezifischen Controlling zu beschäftigen.  

Wichtig: Controlling hat nichts mit Kontrolle, sondern (abgeleitet vom englischen Begriff „to control“) mit der ziel- und ergebnisorientierten Steuerung und Regelung des Unternehmens zu tun.

Was für Manager „daily business“ ist, stellt für viele Apotheken noch Neuland dar.  Controlling im Apothekenbereich sollte mehr umfassen  als die „vielgeliebte“ (vergangenheitsorientierte) Bilanzbesprechung sein …

 In vielen Unternehmen wird kein Controlling  und damit auch keine  Planung betrieben.  Die Folgen sind fehlende Antworten auf die Fragen:

  • wie sieht unsere Kostensituation aus?
  • welche liquiden Mittel stehen die dem Unternehmen zur Verfügung?
  • mit welchen Produkten / Dienstleistungen verdienen wir (kein) Geld?

Controlling auf Basis von Kennzahlen umfasst  im Wesentlichen zwei Kernaktivitäten:

1.      konsequente, systematische Planung

Wer bekanntlich kein Ziel hat, kann dies auch nicht erreichen. Sich Gedanken über die Zukunft zu machen, bedeutet auch Ziele und Maßnahmen deren Erreichung zu setzen.  Haben Sie schriftlich definierte und messbare Ziele für Ihre Apotheke?

 2.      vorausschauende Feinsteuerung

Erst bei der Bilanzbesprechung (überrascht) festzustellen,  dass die Ziele – sofern definiert – nicht  erreicht wurden, bringt wenig. Trotz bester Planung ist der Wind, der einen vom Weg abbringt, nicht vollständig
vorausberechenbar. Eine notwendige Feinsteuerung umfasst folgende Bereiche:

  • eine periodische Standortbestimmung. „Wo stehen wir? Was haben wir bisher erreicht?“ Grundlage hierbei: kontinuierlich erfasste Ist-Daten.
  • Abweichungsanalyse. „Inwieweit befinden wir uns noch auf dem richtigen Weg?“
  • Ursachenanalyse:  „Was ist der Grund für die aufgetretenen Abweichungen?“

 Wie die Umsetzung in der Praxis in Ihrer Aussehen kann erfahren Sie im nächsten Teil.

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2012/9

von ApothekenCOACH am 04.05.2012 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Verwenden Sie bereits ein elektronisches Zeiterfassungs- und Dienstplanungssystem in Ihrer Apotheke? (Mag. Ingo Nagl, Apotheke Ostermiehting) hier gehts zum Ergebnis

 

Die aktuelle Frage kommt:

von Hrn. Mag.pharm. Rudolf Haller (Michaelis Apotheke Kundl) hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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