Artikel vom April 2012

Hauser Wolfgang

10% Umsatzsteigerung einmal ganz anders

von Hauser Wolfgang am 19.04.2012 in Beratung

Unternehmen denken bei geeigneten Maßnahmen zur Umsatzsteigerung zurecht meist an zwei Hauptbereiche:

  1. Wie kann der Umsatz je Einkauf erhöht werden?
  2. Wie kann die Anzahl der Kunden erhöht werden?

Beide Maßnahmen sind gerade bei Apotheken meist weitestgehnd ausgereizt.

In der Praxis hat sich für Apotheken ein zusätzlich sehr erfolgreicher Weg gezeigt:

Die bestehenden Kunden zu mehr Apothekenbesuche animieren. Wenn Kunden beispielsweise bisher „10 mal“ innerhalb eines Jahres in die Apotheke kamen, so reicht bereits ein zusätzlicher Besuch in diesem Zeitraum, um 10% Umsatz-Steigerung zu erzielen. Das Einkaufsverhalten von Menschen in der Apotheke (was vorrangig den Korbumsatz beeinflusst) zu ändern ist oft schwerer.

Es empfiehlt sich nun für Apotheker darüber nachzudenken, was kann die Bereitschaft der Kunden erhöhen die Einkaufs-Frequenz in der Apotheke zu steigern!? Diesen Gedankengang aus der Perspektive der Kunden nachzugehen ist hier durchaus sehr förderlich.

Dass das Potential enorm ist, beweisen die Zahlen bei Standortverlegungen bzw. Optimierungen. Da sind Umsatzsteigerungen von 20 bis 35% keine Seltenheit. Und das bei den gleichen Kunden mit den  gleichen Krankheiten! Analysiert man dann die Zahlen genauer, so wird schnell klar, dass es die gleichen Menschen mit den oft letztendlich weitestgehend gleichen Einkaufsverhalten und Gewohnheiten sind, welche eben nur viel öfter die Apotheke betreten.

Anm.: Für 10% Steigerung braucht es keine Standortverlegung. Dies gelingt auch ohne spielerisch.

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Ridißer Johann

Anlegerwohnungen trotz Sparpaket weiterhin besonders interessant

von Ridißer Johann am 19.04.2012 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Das von der Österreichischen Regierung beschlossene Sparpaket enthält zwei Bestimmungen, welche auf den ersten Blick nachteilig für Käufer von Anleger- bzw. Vorsorgewohnungen sind. Allerdings könnten sich diese neuen steuerlichen Regelungen in Zukunft sogar sehr positiv für den Großteil der Inhaber solcher speziellen Immobilieninvestments auswirken. Der Grund dafür liegt darin, dass sich Vermieter prinzipiell höhere Kosten auch abgelten lassen, was tendenziell zu stärker steigenden Mieten führt, wovon wiederum Anleger direkt und langfristig profitieren.

Zwei Regelungen des Sparpakets betreffen auch Anleger- bzw. Vorsorgewohnungen

  1. Besteuerung von Gewinnen beim Verkauf einer Wohnung in Höhe von 25%
    Was hier so dramatisch klingt hat in der Praxis bei weitem nicht so große Auswirkungen. Berechnungen zeigen, dass sich die Kapitalrendite einer Anlegerwohnung bei 20jähriger Betrachtung um nicht einmal einen Prozentpunkt verringert (in unserer Beispielrechnung sank die Rendite von 8,5% um lediglich 0,75% af 7,75%).
    Das liegt daran, dass generell der steuerliche  Aspekt nur einen der vielen Vorteile einer Anlegerwohnung ausmacht und ja auch sämtliche anderen steuerlichen Vorzüge nach wie vor bestehen bleiben.
  2. Vorsteuerabzug bleibt – nur der Durchrechnungszeitraum verlängert sich
    Die Änderungen in diesem Bereich betreffen nur Anleger, die ihre Wohnung früher als geplant verkaufen. Der Vorsteuerabzug (Rückerstattung der 20%igen Umsatzsteuer) beim Kauf einer Wohnung kann nach wie vor in Anspruch genommen werden. Nur der sog. Durchrechnungszeitraum wird von 10 auf 20 Jahre ausgedehnt. Wer also seine Immobilie vor dem 20. Jahr veräußert (was sinnvollerweise nur äußerst selten passiert), der muss den aliquoten Anteil der Vorsteuer zurückzahlen.
    Aber auch dann, wenn jemand seine Immobilie tatsächlich bereits nach z.B. 15 Jahren verkauft, sind die Auswirkungen vergleichsweise gering, weil ja nur ein Viertel der Vorsteuer (fünf Zwanzigstel) zurückzuzahlen sind.

Resümee:

Die neuen Bestimmungen des Sparpakets haben auf Käufer bzw. Inhaber von Anleger- bzw. Vorsorgewohnungen wesentliche geringere Auswirkungen als manche Schlagzeilen vermuten lassen. Wer sein Geld in Sicherheit bringen möchte ist mit einem Investment in diese speziellen Immobilien nach wie vor bestens geschützt. Legt man die Erfahrungen der Vergangenheit auf die zukünftige Entwicklung von Mietwohnungen um, dann darf man mit Recht davon ausgehen, dass Immobilienbesitzer höhere Kosten in Form von Mietpreisanpassungen an die Mieter weiter geben werden, was wiederum Anlegern höhere Erträge bescheren würde.

Nicht vergessen werden darf die Tatsache, dass ja sämtliche anderen (steuerlichen) Vorteile von Anleger- bzw. Vorsorgewohnungen nach wie vor uneingeschränkt gelten.

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Steuerberater

Welcher Wohnsitz ist für das Pendlerpauschale des Apothekenangestellten entscheidend

von Steuerberater am 19.04.2012 in Steuerberatung

Die Kosten eines Apothekenangestellten für Fahrten zwischen seinem Wohnsitz und der Apotheke werden grundsätzlich durch den Verkehrsabsetzbetrag pauschal mit einem Betrag von € 291,00/Jahr abgegolten. Durch diesen Verkehrsabsetzbetrag sollen die Kosten für eine Autobenutzung oder die Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel abgedeckt werden. Zusätzlich kann es fallspezifisch in Abhängigkeit von der Entfernung und von dem Umstand, ob die Benutzung eines Massenverkehrsmittels zumutbar oder überhaupt möglich ist, zur Gewährung des kleinen bzw. großen Pendlerpauschales kommen.

Als Beispiel mit verschiedenen Wohnsitzen kann folgende Aussage getroffen werden: Ein Apothekenangestellten mit einem Familienwohnsitzes in Ungarn und der Apotheken-Arbeitsstätte in Österreich will die Geltendmachung des großen Pendlerpauschales in seiner Steuererklärung anstreben. Die Entfernung zwischen den Orten beträgt über 60 km pro Einzelfahrt. Hier ist dann zu Untersuchen, ob der Apothekenangestellte noch einen Nebenwohnsitz innehat. Sollte z.B. eine Dienstwohnung vorhanden sein, dann stellt diese Dienstwohnung den entscheidenden Ort für die Berechnung des Pendlerpauschales dar. Des weiteren würde als Wohnsitz neben einer Dienstwohnung oder Garconniere z.B. auch eine Schlafstelle gelten. Eine Schlafstelle mit Wohnsitzcharakter ist ein Raum, welcher nicht mit anderen Apothekenangestellten geteilt werden muss. Sollte nun diese Dienstwohnung bzw. Schlafstelle tatsächlich genutzt werden und durchschnittlich nur einmal pro Woche eine Fahrt zum Familienwohnsitz nach Ungarn getätigt werden, dann steht die Geltendmachung des großen Pendlerpauschales nicht zu.

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2012/8

von ApothekenCOACH am 19.04.2012 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Nutzen Sie bereits die Möglichkeit eines apothekeneigenen Newsletters für Ihre Kunden? (Mag. Astrid Brandstetter, Tauern Apotheke Mittersill) hier gehts zum Ergebnis

Die aktuelle Frage kommt:

von Hrn. Mag.pharm. Ingo Nagl (Apotheke Ostermiehting) hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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Fouquet Stephan | BD Rowa

CareFusion | Rowa übergibt Spende an den Kinderschutzdienst Westeifel

von Fouquet Stephan | BD Rowa am 17.04.2012

Im Rahmen einer alljährlich stattfindenden Verlosung der Weihnachtsgeschenke von Lieferanten und Geschäftspartnern unter den Mitarbeitern konnten über 1.500 Euro für den guten Zweck gesammelt werden. Die Geldspende der Mitarbeiter von CareFusion | Rowa wurde nun stellvertretend von Geschäftsführer Dr. Christian Klas an Karin Knötgen vom Kinderschutzdienst Westeifel übergeben.

Bei der Verlosung haben die CareFusion-Mitarbeiter die Chance, attraktive Preise zu gewinnen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Der gesamte Erlös der Neujahrs-Tombola wird in jedem Jahr gespendet, in diesem Jahr an den Kinderschutzdienst Westeifel (in Trägerschaft des Caritasverbandes Westeifel e.V.).

„Mit dem Erlös der Tombola unterstützen wir schon seit Jahren Sozialeinrichtungen in der Region“, erläutert Dr. Christian Klas. „Damit möchten wir und unsere Mitarbeiter unserer sozialen Verantwortung gerecht werden und unsere Wurzeln in der Vulkaneifel betonen.“

Der Kinderschutzdienst ist eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt ausgesetzt oder davon bedroht sind. Neben Beratung der Betroffenen und ihrer Angehörigen werden Therapien eingeleitet und juristische Schritte begleitet.

Ziel ist es, den Schutz der betroffenen Kinder zu erreichen und eine langfristige, nachhaltige Besserung der Lebenssituation zu erreichen. „Gerade die Anschaffung von pädagogisch-therapeutischen Material ist recht teuer und sprengt manchmal den uns zur Verfügung stehenden Etat“; erläutert Karin Knötgen vom Kinderschutzdienst. „Eine Anschaffung ist somit nur über Spendengelder finanzierbar. Deshalb herzlichen Dank an alle Mitarbeiter von CareFusion | Rowa, die zu dieser Spende beigetragen haben.“

 

Wilke Jens

ApothekerIn für Neuansuchen gesucht

von Wilke Jens am 10.04.2012 in Gründerservice & Apo-Übernahme

Sie wollen sich endlich mit Ihrer eigenen Apotheke selbständig machen? Idealerweise mit einer neu zu gründenden Apotheke?

Wir von ApothekenCOACH sind aktuell in ein Projekt involviert, bei dem es um ein Ansuchen für eine neu zu gründende Apotheke geht.
Wenn Sie sich gerne Ihre eigene Apotheke im ländlichen Bereich aufbauen möchten, melden Sie sich zeitnah unter jens.wilke@apothekencoach.com
 

Ihre Anfrage bzw. Interesse wird selbstverständlich unter Wahrung größter Diskretion behandelt.

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Hauser Wolfgang

Unruhestifter im Personalbereich

von Hauser Wolfgang am 10.04.2012 in Personal

Wer kennt sie nicht? Die Unruhestifter, die Nörgler, die Intriganten! Diejenigen eben, die immer wieder für schlechte Stimmung im Team sorgen. Natürlich hochgradig unangenehm und energiezehrend.

Einer, der daraus resultierenden Kernfragen lautet daher: „Inwieweit hat das eine direkte Auswirkung im Bezug auf die Kunden?“ Können sich Unruhstifter im Kundenkontakt wirklich ganz anders verhalten als zu den Arbeitskollegen?

Nein. Die Erfahrung zeigt, dass Unruhestifter auch Kunden ggü. eine weniger angenehme Ausstrahlung und somit eine geringere Kundenbindung aufbauen. Dafür verantwortlich ist ein Automatismus in der Persönlichkeitsstruktur. Zum Unruhstifter wird jemand nicht durch auftretende Probleme bzw. Missstände, damit ist ja jeder Mensch konfrontiert, sondern es ist eine Frage der Persönlichkeitsstruktur. Also kaum änderbar. Unruhestifter wird es auch dann gelingen für Unruhe zu sorgen, wenn Probleme gelöst und etwaige Missstände behoben wurden. Das ist also nicht der Lösungsansatz.

Ganz anders der teamorientierte, rücksichtsvolle und freundliche Mitarbeiter. Jener hat eindeutig eine größere Anzahl an positiven Kundenbeziehungen. Davon hängt der Erfolg eines jeden Unternehmens ab. Das ist bei Apotheken nicht anders.

Unruhestifter sind kraftzehrende Sonderprüfungen für Unternehmen. Das muss nicht sein.

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Ridißer Johann

Gute Zeichen für Frankenkredite aufgrund der Aussagen der SNB

von Ridißer Johann am 10.04.2012 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Die SNB (Schweizer Nationalbank) hat im Rahmen ihrer vierteljährlichen „geldpolitischen Lagebeurteilung“ am 15. März 2012 wichtige Signale für den weiteren Verlauf der Geldpolititk der Eidgenossen ausgesendet. Zum Einen wird die Schweiz die Leitzinsen weiterhin nahe dem Nullpunkt belassen. Zum Anderen darf man aufgrund der Aussagen der SNB davon ausgehen, dass der EUR/CHF – Kurs nicht mehr unter 1,20 fallen wird. Das bedeutet für alle Kreditnehmer die aktuell im Franken finanziert sind, dass sie der Zukunft wesentlich gelassener entgegen blicken dürfen als das vielleicht noch vor 6 Monaten der Fall war (Anfang September 2011 wurde die Kursuntergrenze eingeführt).

Bedeutung für Frankenkreditnehmer

Glaubt man den Aussagen der SNB, dann bedeutet dies,  dass der EUR/CHF –  Kurs statt zu fallen nur mehr steigen kann, weil wir uns aktuell bei einem Kurs von ca. 1,205 befinden und die Untergrenze mit 1,20 festgelegt wurde. Das bedeutet aber auch, dass eine Konvertierung in den EURO derzeit nicht sinnvoll wäre, weil es eben nur mehr besser und nicht mehr schlechter werden kann –  immer vorausgesetzt, die SNB hält sich an ihre Versprechen (was sie in der Vergangenheit zumeist auch getan hat).

Die aktuelle Situation ausnützen
Frankenkreditnehmer genießen seit Beginn ihrer Finanzierung  deutliche Zinsvorteile gegenüber Personen die in EURO finanziert haben. Seit mittlerweile mehr als 3 Jahren befinden sich die Zinsen für Frankenkredite auf tiefstem Niveau nahe Null! Vergleicht man nun die Zinszahlung mit jener die am Beginn der Finanzierung geplant war (jeder Kredit sollte mit 6,0% kalkuliert werden), dann bedeutet dies eine Zinsersparnis von bis zu 5,0%
Wer es bisher noch nicht gemacht hat, der sollte spätestens jetzt diese Ausnahmesitutation ausnützen und diesen großen eingesparten Betrag auf die Seite legen. Damit erreicht man ein Kapital, welches zunächst als Reserve für die Fremdwährungsfinanzierung dienen und bei Erholung des EUR/CHF – Kurses auch für andere (private) Zwecke herangezogen werden kann.

Beispiel:
Bei einer Finanzierung in Höhe von ursprünglich EUR 1.000.000,- mit einem Einstiegskurs von 1,55 und einem CHF-Zinssatz von aktuell 1,25% beträgt die Zinsersparnis im Augenblick pro Monat ca. EUR 3.665,-. Würde man diesen Betrag 5 Jahre lang veranlagen ergibt sich eine ersparte Summe von mehr als EUR 237.000,- (3,0% Rendite angenommen)!

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2012/7

von ApothekenCOACH am 10.04.2012 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Arbeiten Sie in Ihrer Apotheke mit sogenannter Permanentinventur? (Mag. pharm. Karin Planitzer, Apotheke Abtenau) hier gehts zum Ergebnis

Die aktuelle Frage kommt:

von Frau Mag. pharm.Astrid Brandstetter  (Tauern Apotheke Mittersill):  hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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