Artikel vom Dezember 2011

Wilke Jens

Führungsinstrument Mitarbeitergespräch

von Wilke Jens am 19.12.2011 in Personal

 

„Wer nicht sagt was er will, braucht sich nicht beklagen, wenn er nicht bekommt was er gerne hätte!“ Dies gilt für Angestellte gleichsam wie für die Unternehmensleitung.  Ein regelmäßig stattfindendes Mitarbeitergespräch  zwischen Führungskraft und Mitarbeiter ist ein optimales Instrument um gezielt und strukturiert Raum für die Klärung verschiedenster Inhalte zu bieten.  Was in vielen Unternehmen seit langem Standard in der Mitarbeiterentwicklung ist, stellt im Apothekenbereich noch vielfach die Ausnahme dar.

„Das brauche ich nicht, ich spreche doch tagtäglich mit meinen Mitarbeiter.“ – diese Argument wird häufig von Führungskräften gebracht, wenn es um die Einführung des Mitarbeitergesprächs geht. Selbst dort wo die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Leitung gut klappt, sind spontane Gespräche meist auf das operative Tagesgeschäft beschränkt. Das Mitarbeitergespräch bietet die hingegen Möglichkeit – von beiden Seiten gut vorbereitet da zeitlich terminiert – strukturiert und in ruhiger Atmosphäre grundlegende Themen zu besprechen. Inhalte wie:

  • Besprechung von Aufgabenbereichen, Kompetenzen und Zielen
  • Reflektieren der bisherigen Leistung
  • Veränderungs- und Entwicklungsperspektiven (Fort- und Weiterbildungsbedarf)
  • Ideen des Mitarbeiter stärker einzubringen
  • mögliche Probleme oder Missverständnisse zu klären bzw. zu lösen
  • Zusammenarbeit zwischen Kollegen und Führung zu besprechen und
  • die Zusammenarbeit im kommenden Jahr, die Erwartungen und das Führungsverhalten des Vorgesetzten zu erläutern.

Das Mitarbeitergespräch sollte mindestens 1x pro Jahr stattfinden (Zeitrahmen rund 1 Stunde). Unabdingbar ist es sicherzustellen, dass die Inhalte und Ergebnisse des Gesprächs verschriftlicht und vereinbarte Ziele messbar gemacht werden und gegenseitig eingefordert werden und Teil des nächsten Gesprächs sind. Das strukturierte Gespräch mit allen Mitarbeitern bietet deutliches Nutzenpotenzial für den einzelnen Mitarbeiter UND das Unternehmen, schafft Klarheit und Transparenz und bildet die Basis um eine bestmögliche Leistungsentfaltung Ihres gesamten Teams sicherzustellen. Alles Gute hierbei.

Sie benötigen einen Leitfaden für die Einführung und Umsetzung eines Mitarbeitergesprächs? Bitte um kurze Info unter office@apothekencoach.com

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Hauser Wolfgang

Was macht Mitarbeiter besonders wertvoll?

von Hauser Wolfgang am 19.12.2011 in Personal

Jeder Mensch hat das Bedürfnis:

  • etwas gelten zu wollen,
  • bedeutsam zu sein,
  • unverzichtbar zu sein, 
  • eine wichtige Rolle einzunehmen.

Das ist bei Mitarbeitern nicht anders.
Kein Mitarbeiter will für seinen Arbeitgeber (der Apotheke) bedeutungslos, unwichtig oder gar verzichtbar sein.

ABER:

„Was macht den einzelnen Mitarbeiter in Ihrer Apotheke besonders wertvoll?“

„Was müssen Mitarbeiter in Ihrer Apotheke leisten, damit sie ihnen eine guten Arbeit attestieren?“

UND:

„… vor allem, wissen bzw. kennen die Mitarbeiter Ihre dzgl. Bedingungen bzw. Anforderungen?“

Natürlich sind dzgl. regelmäßige Einzelgespräche mit den Mitarbeitern ebenso unverzichtbar wie erfolgsbestimmend.
Denn, nur wer das Richtige weiß, kann das Richtige tun!“

lesen Sie auch:
Spannungen zwischen Pharmazeuten und PKA

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2011/26

von ApothekenCOACH am 19.12.2011 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Wie regeln Sie bei sich in der Apotheke den Eigenverbrauch Ihrer Mitarbeiter? (Frau Mag. pharm. Astrid Brandstetter, Tauernapotheke Mittersill) hier gehts zum Ergebnis

 

Die aktuelle Frage kommt:

von Fr. Mag. pharm. Dr. Claudia Heinrich-Pretterklieber, (Activ Apotheke, Tribuswinkel)  hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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Hauser Wolfgang

Spannungen zwischen Pharmazeuten und PKA

von Hauser Wolfgang am 05.12.2011 in Personal

Die Wertschätzung von Pharmazeuten beim restlichen Apothekenpersonal ist hoch. Zu recht. Wie sieht dies jedoch bei den PKA aus? Denkbar unterschiedlich. Nicht selten sind enorme Spannungen existent. Interessanterweise trifft es oftmals gerade jene PKA, welche in ihrem Aufgabenbereich durchaus kraftvoll und leidenschafltich agieren. Sind dies Auslöser hierfür Konkurrenzdenken oder ….. anders gelagerte Ursachen? Eigentlich ist die Antwort darauf irrelevant. Wichtig alleine, sind die diesbezüglichen Auswirkungen!

  • eine demotivierte oder kleingemachte PKA wird dies den Kunden spüren lassen. Jeder hat so sein Ventil.
  • Fehlerhäufigkeit steigt bei den PKA-spzeifischen Aufgaben. Trifft auch Kunden und Pharmazeuten.
  • Flexibilität bei der Abstimmung von Dienstplänen nimmt ab.
  • Krankenstände steigen.
  • bescheidenes Betriebsklima kostet immer Energie.

Eine Apotheke braucht beides.
Qualifizierte und motivierte Pharmazeuten, aber auch qualifizierte und motivierte PKA. Genauso wie eine Fußballmannschaft Stürmer und Verteidiger braucht. Eine etwaige Debatte darüber, wer wichtiger für die Apotheke sei führt definitiv in die Sackgasse.

Und! Eine erfolgreiche Apotheke braucht ein verständnisvolles und respektvolles Miteinander von Pharmazeuten und PKA. Eine dzgl. Evaluierung in der Apotheke lohnt sich allemal.

 

Links:

Erst Personal einstellen, wenn es weh tut

Optimaler Personaleinsatz – eine Frage des WO

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Wilke Jens

Drum prüfe …

von Wilke Jens am 05.12.2011 in Gründerservice & Apo-Übernahme

 

wer sich ewig bindet …- der Wahn ist kurz, die Reu ist lang…“ wusste bereits Friedrich von Schiller im Lied von der Glocke. Dass dieses Sprichwort nicht nur bei der privaten Partnerwahl sondern auch bei der Wahl eines potentiellen Gesellschaftspartners bei der Gründung des eigenen (Apotheken-)Unternehmens von essentieller Bedeutung ist, unterschätzen nach wie vor viele KollegInnen am Start zur Selbständigkeit.

Allein oder mit Partner?

Mittlerweile werden mehr als die Hälfte der neu gegründeten (bzw. übernommenen) Apotheken als Personengesellschaft (meist in Form der Kommanditgesellschaft KG) geführt. Nicht selten hängt wie im Privaten auch im Unternehmerischen bei der Wahl des Partners beim „anfänglichen Werben“ der Himmel voller Geigen. Projekte werden „schön gerechnet“ (u.a. vor dem Hintergrund der Marktabsicherung des Primär-Geschäftsfeldes), vor der Vertragsunterzeichnung bemüht man sich und zeigt sich fürsorglich in allen Lebenssituationen …  – „die Reu ist lang …“ der graue Alltag, sprich die betriebswirtschaftliche Realität stellt sich häufig schneller ein als gedacht.

Drei wesentliche Fragen in Bezug auf eine mögliche Partnerwahl sollten sich daher  angehende selbständige ApothekerInnen stellen:

  1. Welchen tatsächlichen langfristigen (!) Nutzen versprechen Sie sich von Ihrem möglichen zukünftigen Partner?
  2. Welche Ziele verfolgen Sie – welche Ihr Geschäftspartner?
  3. Welche möglichen Konflikte ergeben sich aus Frage 2?

Als meistgenannter möglicher Nutzen eines Unternehmenspartners wird eine „wirtschaftliche Risikominimierung“ genannt. Diese kann – den richtigen Partner vorausgesetzt – im Wesentlichen durch Kapitaleinbringung und/oder  betriebswirtschaftliches Branchen-Know-how  des möglichen Partners erfolgen.

Die Frage lautet aber „um welchen Preis?“ Denn bei der Frage nach den Zielen der Partner gehen die Richtungen bereits sehr häufig auseinander. Während es Ihnen um die Umsetzung der eigenen Ideen, um unternehmerische, wirtschaftliche und persönliche Unabhängigkeit auf der Basis eines rentablen Unternehmens geht, könnte beim (falschen) Partner vielleicht die strategische Absicherung des Marktes (und dies zu bereits festgelegten Rahmenbedingungen) im Vordergrund stehen.

Rudern wirklich alle in die gleiche Richtung?

Angehende selbständige ApothekerInnen sollten sich immer im Klaren sein, ob das Ziel, das Unternehmen mit aller Konsequenz wirtschaftlich erfolgreich zu machen, wirklich und inbrünstig  von beiden Seiten mit „Inbrunst“ verfolgt wird.

Für die einen Routine – für die anderen der wichtigste Schritt im beruflichen Leben

Ein Wort zum Schluss: Zahlreiche der in Frage kommenden Geschäftspartner am Apothekenmarkt haben unter Umständen bereits viele Unternehmen am Markt gegründet. Wie sieht das bei Ihnen aus? Vermutlich werden Sie Ihr Lebenswerk Apotheke nur 1x gründen. Eine unabhängige Expertise, die Ihnen Klarheit über Vorteile, Nachteile, Besonderheiten und mögliche Fallen verschafft, sollten Sie in jedem Fall in Anspruch nehmen. Das Team von ApothekenCOACH© unterstützt Sie gerne bei der Beratung zum Thema Selbständigkeit – es geht um nicht weniger als Ihre berufliche Zukunft.

Viel Erfolg dabei!

 

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2011/25

von ApothekenCOACH am 05.12.2011 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

An die Kollegenschaft im Angestelltenverhältnis: Ist die Selbständigkeit für Sie im Apothekenbereich ein Thema? (Dr. Zsolt Zimics St. Josef Apotheke, Voitsberg) hier gehts zum Ergebnis

 

Die aktuelle Frage kommt:

von Fr. Mag. pharm. Astrid Brandstetter (Tauernapotheke Mittersill): hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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