Artikel vom November 2011

Steuerberater

Handy-Signatur für den Apotheker beim Finanzamt vorhanden!

von Steuerberater am 18.11.2011 in Steuerberatung

Die Vergabe der Handy-Signatur ist bei den Finanzämtern ab dem 17. 10. 2011 möglich. Diese Vergabe erfolgt durch ausgebildete Handy Registration Officer in den Infocentern der Finanzämter bundesweit. 

Diese Handy-Signatur ist eine elektronische Unterschrift des Apothekers, die bei E-Government-Anwendungen (z. B. FinanzOnline, Sozialversicherung Online usw.) auch zur Identifizierung im Verfahren verwendet werden kann. Das Ziel war es einen erleichterten Einstieg in E-Government-Anwendungen für den Apotheker zu erreichen. 

In den Finanzämtern wurden durch IT-Experten und Zentrale Registration Officers (ZRO) Mitarbeiter als Handy Registration Officers (HRO) ausgebildet. Die Vergabe der Handy-Signatur durch diese Handy Registration Officer (HRO) im Infocenter der Finanzämter ist ab 17. 10. 2011 für den Apotheker durchzuführen. Dabei sind die aktuell gültigen Vorgaben des E-Government-Gesetzes und der A-Trust zu beachten. Entsprechende Merkblätter für den Apotheker werden durch die IT-Experten zur Verfügung gestellt. 

Die Vergabe der Handysignatur erfolgt mittels Computers des jeweiligen Handy Registration Officers, dazu können im Dienststellenbestand vorhandene externe Tastaturen verwendet werden. Grundsätzlich sollte die Vergabe der Handy-Signatur an den Infodesks des Infocenters erfolgen. Die organisatorische Verantwortung vor Ort obliegt der Dienststelle, sodass individuelle Lösungen für den Apotheker möglich sind.  

Vielleicht ist diese neue moderne Zugangsweise für Sie als Apotheker eine angenehme Variante um laufende steuerliche oder sozialversicherungsrechtliche Angelegenheiten ohne einen persönlichen Besuch Vorort bei der Behörde erledigen zu können.

 

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Wilke Jens

Endlich Klartext!

von Wilke Jens am 18.11.2011 in Allgemein

 

“Endlich wurde Klartext gesprochen …”

“Ich wusste nicht, dass so viele Fallen für Abhängigkeiten beim Schritt in die Selbständigkeit lauern …”

“Endlich keine geschönte Zahlen – sondern die nackte Wahrheit. Auch wenn letztere hin und wieder schmerzt …”

“Das Seminar hat uns in unserem Streben nach der eigenen Apotheke bestärkt. Wir wissen nun aber, wie wichtig unabhängige und professionelle Unterstützung gerade  im Vorfeld der Selbständigkeit ist…”

 

So lauteten einige der Schlusskommentare der Teilnehmer des ApothekenCOACH© Spezialseminars für ApothekenGRÜNDER, das am 10.11. in Salzburg stattfand. Die Fragen der Teilnehmer am Beginn waren vielfältig – die Kernfrage, um die sich alles drehte lautete unisono

“Lohnt sich Apotheke noch?”

Die Antwort lautet:” Ja das richtige Projekt vorausgesetzt.” Wie das “richtige” Projekt erkannt werden kann, worauf bei der Projektauswahl insbesondere zu achten ist, wo die größten Potenzialfaktoren eines Projektes liegen, wie eine seriöse Kaufpreisanalyse vor dem Hintergrund aktueller Marktrahmenbedingungen durchgeführt wird und welche Fallen der Abhängigkeit beim Schritt in die Selbständigkeit lauern, waren nur einige der Themen, die im Rahmen dieses Inhouse-Spezialseminars für angehende ApothekenGRÜNDER behandelt wurden.

Diese Themen sind auch für Sie von Interesse? Dann teilen Sie uns dies mit office@apothekencoach.com – aufgrund des großen Anklangs werden wir im ersten Halbjahr 2012 wieder ein Spezialseminar ApothekenGRÜNDER durchführen. Denn

“Nur wer das Richtige weiß, kann das Richtige tun.”

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Ridißer Johann

Trendwende bei Frankenkrediten

von Ridißer Johann am 18.11.2011 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Frankenkreditnehmer können aufatmen, denn die Trendwende in der Kursentwicklung ist geschafft. Seit dem Kurs-Tief Anfang August diesen Jahres (für einen EURO erhielt man damals nur mehr wenig mehr als einen Schweizer Franken) schwächte sich die eidgenössische Währung um mehr als 20%, auf einen EUR/CHF-Kurs von aktuell ca. 1,24 ab.

Die Untergrenze könnte erhöht werden

Trotz der von der SNB (Schweizer Nationalbank) eingezogenen Kurs-Untergrenze bei 1,20 stellt der aktuelle Kurs für die Wirtschaftsentwicklung der Schweiz noch immer eine große Bedrohung dar. Aus diesem Grund fordern eidgenössische Wirtschaftsvertreter vehement weitere Interventionen der SNB sodass ein Niveau zwischen 1,30 und 1,40 erreicht werden kann.
Am 6. November hat Nationalbankchef Hildebrand dazu sehr eindrucksvoll Stellung genommen, denn er stellt eine Anhebung der Kursuntergrenze sehr deutlich in Aussicht. In einem Interview mit der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) sagte er wortwörtlich: “Falls es die Wirtschaftsaussichten und die deflationäre Entwicklung erfordern, stehen wir bereit, weitere Massnahmen zu treffen.”

Was sollten Franken-Kreditnehmer jetzt tun?

Glaubt man diesen Anzeichen, dann sollte jetzt keinesfalls eine Konvertierung in EURO erfolgen, weil es ja nur noch besser werden kann. Neben der positiven Kursentwicklung ist zusätzlich davon auszugehen, dass die Zinssätze für CHF-Kredite noch lange weit unter dem Niveau von EURO-Krediten bleiben werden.

Zweifelhafte Vorgangsweise von Banken
Zu beachten ist die Tatsache, dass viele Banken gerade jetzt einen Umstieg in den EURO empfehlen bzw. mit “besonderen” Umstiegsangeboten ihre Kunden dazu bringen möchten. Dass diese Vorgangsweise von Kreditinstituten ganz und gar nicht im Interesse von Kreditnehmern sein kann versteht sich dabei wohl von selbst.

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Hauser Wolfgang

Liquiditätsplanung als Herausforderung

von Hauser Wolfgang am 18.11.2011 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Die Liquiditätsplanung gehört unbestritten zur Königskategorie der Unternehmeraufgaben. Beim Auto ist es der Treibstoff und beim Unternehmen ist es die Liquidität. Ohne Sprit kommt auch das ausgereifteste und bestkonzipierteste Auto nicht weg vom Fleck. Genauso ergeht es allen Unternehmen, welche nicht über genügend Liquidität verfügen. Grund genug das Liquiditätsmanagement nicht dem Zufall zu überlassen. Illiquidität ist wie ein Virus, der die Power und Leistungsfähigkeit des Unternehmens bzw. der Apotheke attakiert. Dies führt am Beginn zu unangenehmen Abhängigkeiten und letztendlich meist zur Manövrierunfähigkeit.

Großhandelskredite, Betreibsmittelkredite, Erweiterung des Gesellschafterkreises usw. sind untrügliche Zeichen für eine falsche Entwicklung im Liquiditätsbereich. Wehret den Anfängen.

Für viele Unternehmer ist das Liquiditätsmanagement oft negativ behaftet, weil dies meist nur dann am Plan steht, wenn das notwendige Kapital wieder einmal fehlt. In so einem Fall kommt natürlich Stress auf, da der Aufwand für die Problemlösung Kraft kostet und unangenehm ist. Selbstverständlich ist es ratsam entsprechende Vorsorge zu treffen, damit es gar nicht so weit kommt. Dies erfordert die Bereitschaft, sich diesem Thema kontinuierlich zeitlich zu widmen.

Künftige Ausgaben, bevorstehende Investitionen in die Infrastrutur und in Expansionsmaßnahmen, Berechnung von Rücklagen für Worst-Case-Szenarien u.a.m. sind ständig neu zu bewerten und ggf. anzupassen. Es gibt kaum einen Tätigkeitsbereich im Unternehmen bzw. in der Apotheke, der es mehr verdienen würde die kontinuierliche Aufmerksamkeit zu erhalten als die Liquiditätsplanung bzw. das Liquiditätsmanagement. Der Unternehmenserfolg hängt von der Cleverness seiner Investitionen ab. Investitionen in Unternehmen müssen nicht nur finanzieller Natur sein, sondern sind u.a. auch zeitlicher Natur.

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2011/24

von ApothekenCOACH am 18.11.2011 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Nutzen Sie im selbständigen Kollegenkreis Synergiemöglichkeiten wie gemeinsamer Einkauf, gemeinsame Aktionen, Know-how-Austausch etc.? (Hr. Mag. pharm. Simon Windhager, Raphael Apotheke Salzburg) hier gehts zum Ergebnis

 

Die aktuelle Frage kommt:

von Hrn.  Dr. pharm. Zsolt Zimics (St. Josef Apotheke, Voitsberg)  hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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Hauser Wolfgang

Rentabilitätsfallen für Apotheken (Monopol)

von Hauser Wolfgang am 04.11.2011 in Analysen

Unbestritten ist das Apothekengewerbe eine der wenigen “geschützten Branchen” in Österreich. Unbestritten auch, die damit verbundenen Vorteile im Vergleich zu anderen Branchen. Aber wie so oft im Leben, gibt es kaum Vorteile ohne auch Nachteile zu haben. Wo Sonne ist, gibt es auch Schatten!

Der nicht vorhandene bzw. geringe Wettberb unter den Apotheken, zwingt kaum eine Apothekenleitung 100% des wirtschaftlichen Potentials ausschöpfen bzw. aktivieren zu müssen! Es geht sich auch so locker aus, um ein vernüftiges Betriebsergebnis zu erzielen. Der absolute Handlungsdruck fehlt und Zufriedenheit macht sich breit.

Eine Zufriedenheit die viel Geld kostet! Wären hingegen die tatsächlichen wirtschaftlichen Potentiale in den Apotheken bekannt, hätte die Zufriedenheit eine Ende. Sieht man erst die enormen Potentiale, fängt der Spass so richtig an. Denn dann machen nicht nur die Optimierungshandlungen viel Freude, sondern auch die Lukriierung höherer Betreibserfolge.

Zufriedenheit ist immer ein Produkt der Vergangenheit.
Handlungssicherheit bringt eine rentable und sichere Zukunft.
…. und Handlungssicherheit erhalten Sie von unserem speziell für Apotheken entwickelten PotentialCHECK

… weitere Informationen zum PotentialCHECK, bzw. warum der PotentialCHECK unverzichtbar für jede Apotheke ist?

“Ich habe einen ganz einfache Geschmack, ich bin immer mit dem Besten zufrieden!”
  Oscar Wilde

 

weitere Rentabilitätsfallen:

Steuerberater

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Wilke Jens

Apothekenkauf – oder der Ritt auf der Kanonenkugel

von Wilke Jens am 04.11.2011 in Allgemein, Gründerservice & Apo-Übernahme

 

Allseits bekannt: um sich mit einer eigenen Apotheke selbständig zu machen, gibt es zwei Möglichkeiten: kaufen oder neu gründen. Bedingt durch das (“geschützte”) österreichische Apothekenwesen überwiegt der Kauf bereits bestehender Apotheken.  Hierbei ist eine – für potentielle Käufer nicht unwesentliche – paradoxe Entwicklung zu beobachten:

steigende Kaufpreise bei sinkendenden Margen

Was nach klarer Missachtung betriebswirtschaftlicher Grundregeln klingt, ist gelebte Realität. Wechselte vor rund fünf Jahren eine Apotheke noch um einen zweistelligen Prozentsatz des Jahresumsatzes den Besitzer, so stellt dies im Jahr 2011 die wohl eher die Ausnahme dar.

Die Gründe hierfür sind weniger im Glauben an das unerschöpfliche Potential des Projektes und des Marktes zu suchen, denn mehr in der Tatsache, dass aufgrund der Möglichkeit des Fremdbesitzes sich andere Marktteilnehmer der Supply Chain an Apotheken beteiligen und somit den Markt des eigenen hart umkämpften Kerngeschäftes für immer absichern. Die resultierende bescheidene gesamtbetriebswirtschaftliche Performance der gekauften Apotheke wird dabei gerne in Kauf genommen.

Was sich für den einen clever anhört, kann sich für den privaten Käufer rasch zum betriebswirtschaftlichen Fiasko entwickeln. Denn man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, wie sich – um nur ein Beispiel zu nennen – die Margen im Kassenbereich bei der nächsten Gesundheitsreform entwickeln werden.

Es ist daher gerade für angehende ApothekenGRÜNDER unerlässlich, Wissen über betriebswirtschaftlichen Kernthemen beim Apothekenerwerb zu generieren, egal ob dies die Kaufpreisanalyse, die Wahl der Finanzierung oder die Rentabilitätsverbesserungsmöglichkeiten einer Apotheke betrifft.

Wer also mehr Antworten auf die wirtschaftlichen Fragen rund um das Thema Apothekenselbständigkeit erhalten möchte, ist herzlich zu unserem Inhouse-Spezialseminar ApothekenGRÜNDER am 10. November 2011 in Salzburg eingeladen ….

Mehr zum Spezialseminar

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Steuerberater

Ist der Fotoapparat oder der Führerschein für den Apotheker absetzbar?

von Steuerberater am 04.11.2011 in Steuerberatung

Die Ausgaben für einen Fotoapparat bzw. Führerschein sind für Apotheker unter dem Blickwinkel des § 20 EStG 1988 zu betrachten. Allgemein gilt dieser Paragraph für alle Einkünfte bzw. alle Einkunftsarten gleichermaßen und zielt jeweils darauf ab, die Einkommenserzielung von der steuerlich unbeachtlichen Einkommensverwendung abzugrenzen. Zwischen Betriebsausgaben und Lebenshaltungskosten darf die Grenze nicht anders gezogen werden, als zwischen Werbungskosten und Lebenshaltungskosten.

Bei den in § 20 EStG 1988 umschriebenen Aufwendungen handelt es sich um solche, die ihren Ursprung in der Privatsphäre des Apothekers haben bzw. deren Zweck auf die private Sphäre gerichtet ist. Nicht jeder Aufwand, der mit den Einkünften der Apotheke in irgendeiner Form in Verbindung steht, kann abgezogen werden. Ein klassisches Beispiel sind u.a. die für die Nahrung und Unterkunft nötigen Aufwendungen – diese stellen eine Voraussetzung der beruflichen bzw. betrieblichen Apothekentätigkeit dar, sind aber mangels Veranlassungszusammenhanges mit der Tätigkeit als Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten nicht absetzbar.

Der Fotoapparat ist für den Apotheker grundsätzlich nicht abzugsfähig. Betriebsausgaben können jedoch ausnahmsweise vorliegen, wenn eine ausschließliche oder zumindest ganz überwiegend betriebliche Verwendung in der Apotheke gegeben ist. Konkret eine handelsüblicher Fotoapparat, welcher nur für apothekenspezifische Sachverhalte verwendet wird – Dokumentationen, Werbefolder, usw. und dieser Fotoapparat nur in der Apotheke aufbewahrt wird. Die ansonsten prinzipielle Nichtabzugsfähigkeit erstreckt sich auch auf entsprechendes Zubehör wie Dia-Magazine, Filmentwicklung, Kabel, Fotolampen usw.

Eine noch engere Linie für den Apotheker gibt es für Aufwendungen für den Erwerb des PKW- oder Motorradführerscheines. Diese sind grundsätzlich nicht abzugsfähig. Aufwendungen für den LKW- oder Autobusführerschein wären dann abzugsfähig, wenn mit der ausgeübten oder einer verwandten Tätigkeit des Apothekers ein Zusammenhang besteht. Da jedoch kaum stetig und wiederkehrend größere Transporte usw. vom Apotheker selbst durchgeführt werden, ergibt sich auch in diesem Bereich keine Absetzbarkeit dieser Ausgaben.

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Ridißer Johann

Laufzeitverkürzung von Krediten

von Ridißer Johann am 04.11.2011 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Hinsichtlich der Laufzeitverkürzung von Krediten gilt seit jeher für die meisten Menschen die Devise “je schneller man Kredite zurückbezahlt umso besser“. Dieser Grundsatz gilt aber uneingeschränkt nur für den jeweiligen Kredit selbst, weil man bei kürzerer Laufzeit einfach weniger an Zinsen an die Bank zu zahlen hat. Allerdings sollten vor allem bei Unternehmensfinanzierungen (wie z.B. Apotheken-Finanzierungen) wichtige Faktoren berücksichtigt werden, die bei genauer Betrachtung im Großteil der Fälle genau das gegenteilige Ergebnis bringen!

Zwei wesentliche Faktoren, die bei Unternehmensfinanzierungen berücksichtigt werden sollten:

1. Steuerliche Ansetzbarkeit von Kreditkosten

Für Unternehmer die sich in der höchsten Steuerklasse befinden, bedeutet dies, dass sie für Kredite nur die Hälfte der Kostentatsächlich bezahlen. Werden Finanzierungen vorzeitig zurück bezahlt wird dieser Vorteil zunichte gemacht – und zwar für immer.

Beispiel:
Ein Apotheker überlegt die vorzeitige Rückzahlung einer Finanzierung in Höhe von EUR EUR 500.000,-.
Der Kreditzinssatz beträgt 3,0%, der Grenzsteuersatz des Unternehmers beträgt 50%.

VARIANTE 1 = vorzeitige Tilgung:
Keine Kreditkosten (Zinszahlungen) mehr

VARIANTE 2 = keine Tilgung und konservativste Veranlagung der Eigenmittel:
Zinsertrag von EUR 500.000,- bei 2,5% Rendite (z.B. Sparbuch) = EUR 12.500,- Erlös
Zinszahlung für Kredit = EUR 7.500,- (EUR 15.000,-  abzgl. 50% Steuerersparnis)

ERGEBNIS:
Bei Verzicht auf die Tilgung ergibt sich ein Mehrwert von EUR 5.000,- pro Jahr – und das ohne jegliches Risiko!

2. Berücksichtigung der Unternehmensliquidität

Abgesehen vom konkreten monetären Vorteil bei Verzicht auf vorzeitige Tilgungen ist der strategische Vorteil sogar noch höher zu bewerten. Möglichst hohe Liquiditätsreserven bringen den Apotheker in die Lage bei möglicherweise unvorhergesehen Gelegenheiten wie z.B. der Sicherung eines weiteren Apothekenstandortes schnell handeln zu können.

Resümee:

Die “Laufzeitverkürzung” von Krediten ist grundsätzlich absolut sinnvoll, sollte bei Unternehmensfinanzierungen aber nicht durch Tilgung sondern parallel in Form von Liquiditätsaufbau erfolgen. Das bringt nicht nur wesentlich höheren Ertrag sondern steigert sowohl die Bonität als auch die Flexibilität und somit das persönliche Wohlbefinden.

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2011/23

von ApothekenCOACH am 04.11.2011 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Wie beurteilen Sie die aktuelle Entwicklung rund um die Thematik Verblisterung? (Hr. Mag. pharm. Rudolf Haller, Michaelis Apotheke Kundl) hier gehts zum Ergebnis

 

Die aktuelle Frage kommt:

von Hrn.  Mag. pharm. Simon Windhager,Raphael Apotheke Salzburg.  hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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