Artikel vom September 2011

Hauser Wolfgang

Wieviel Potential hat Ihre Apotheke?

von Hauser Wolfgang am 21.09.2011 in Analysen

Der wirtschaftliche Erfolg von Apotheken sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Aus diesem Grund haben wir den ApothekenCOACH – PotentialCHECK entwickelt!

Das Wichtigste rund um den Apotheken-PotentialCHECK:

• Analyse von über 100 apothekenspezifischen Parameter
• Entwicklung durch den ApothekenCOACH® – Expertenpool, bestehend aus
• Wirtschaftsexperten, Pharmazeuten, Finanzexperten, Marketingfachleuten, Steuerberater
• zeigt detailiert auf, wo die wahren Potentiale Ihrer Apotheke liegen
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• Analyseergebnis binnen 10 Tagen

Der PotentialCHECK bringt Apotheken umfangreiche Gewissheit:

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Unverzichtbar für jeden Unternehmer bzw. Apotheker.

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Ridißer Johann

Frankenkredite – jetzt vorsorgen und profitieren

von Ridißer Johann am 21.09.2011 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Die Kursverluste bei Krediten in Schweizer Franken bescherten jenen Apothekern, welche in dieser Währung finanziert sind in den letzten drei Jahren besondere Vorteile. Neben den besonders niedrigen Zinsaufwendungen profitierten Franken-Kreditnehmer insbesondere auch durch die in den jeweiligen Jahresbilanzen ausgewiesenen (buchmäßigen) Kursverlusten, welche die steuerlichen Ergebnisse reduzierten und zu wesentlich geringeren Steuerbelastungen führten. Der tatsächlich zur Verfügung stehende Cash-flow stieg dadurch deutlich an. Nun gilt es diesen Vorteil langfristig zu nützen und Vorsorge zu treffen, denn der Kurs des Schweizer Franken wird sich (hoffentlich) auch wieder einmal in die andere Richtung bewegen. Diesbezüglich setzte übrigens die SNB (Schweizer Nationalbank) am 6.9.2011 ein deutliches Zeichen indem sie bekannt gab den EUR/CHF-Kurs nicht mehr unter 1,20 fallen zu lassen.

Jetzt Vorteile nützen

Der große Vorteil extrem niedriger Zinszahlungen für Schweizer Franken Kredite bringt nach wie vor die Möglichkeit Reserven zu bilden. Diesbezüglich ist es prinzipiell empfehlenswert weiterhin die langfristige Benchmark von 6,0% als Vergleichsmarke für den Kreditzinssatz heranzuziehen. Bei einem Frankenkredit in Höhe von ursprünglich EUR 500.000,- bedeutet dies aktuell eine Zinsersparnis von monatlich ca. EUR 2.000,- bzw. ca. EUR 24.000,- pro Jahr! Diese Ersparnis wird allerdings nur dann wirklich spürbar, wenn man den Betrag auch tatsächlich separat anspart. Der auf diesem Weg erworbene Kapitalpuffer kann dann später vielseitig eingesetzt werden z.B. für erhöhte Steuerzahlungen durch Kursgewinne des Franken.

Wie vorsorgen

Empfehlenswert ist die Einrichtung entsprechender Daueraufträge, welche den Zinsvorteil kontinuierlich und automatisch auf speziell eingerichtete Sparkonten überweisen. Die Höhe des jeweiligen Dauerauftrages kann bei Zinssatzveränderungen jederzeit angepasst werden. Mit Hilfe dieser Praxis entstehen in kurzer Zeit (fast unbemerkt) hohe Reserven. Bei unserem o.a. Beispiel würde auf diese Art und Weise in nur 4 Jahren ein Betrag von ca. EUR 100.000,- zusätzlich zur Verfügung stehen.

 

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Wilke Jens

Agieren oder Reagieren?

von Wilke Jens am 21.09.2011 in Analysen

Diese Frage versuchen europäische Regierungen angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen mehr recht als schlecht mit “Agieren” zu beantworten.  Europäische Wirtschaftsfachleute warnen eindringlich vor dem immer größer werdenden Schuldenberg europäischer Länder (in Österreich betrug im Jahr 2010 bspw. allein der Anteil  für “Pensionen” und die Bedienung der Zinslast aus den Staatsschulden rund 35% der Gesamtausgaben des Bundes, bereits im Jahr 2015 werden 60 Prozent der Nettosteuereinnahmen für die Positionen “Pensionen” und “Zinsen” aufgewendet werden). Das Gebot der (europäischen) Stunde lautet daher unisono “Sparen”.

Was dies für die öffentliche Apotheke zukünftig bedeutet? Nun, “Sparen” im öffentlichen Sektor bedeutet zeitgleich auch immer Reduktion im öffentlich finanzierten Gesundheitsbereich und damit auch im Bereich der Ausgaben für Medikamente.  

“Agieren” sollte daher auch zum Gebot der Stunde öffentlicher Apotheken werden.  Gerade für jene Apotheken, der Betriebsergebnis (noch) nicht zweistellig ist.  Realistisch für jede Apotheke? Ja, aber.

Denn “Agierenbedeutet auch

  1. das Verlassen der persönlichen Komfortzone – und damit ein “über-Bord-Werfen” von Bequemlichkeiten
  2. Veränderung und damit Beschreiten von neuen Wegen
  3. Abkehr von Wegbegleitern, die dieses (nicht zukunftsträchtige)Vergangenheitsbild mitverantworten müssen.

Agieren heißt aber auch mit entsprechender hoher Rentabilität den Grundstein für langfristige Sicherheit und Unabhängigkeit von Politik, Banken und anderen Einflüssen zu sein, d.h. Unternehmer zu sein und vor allem zu bleiben.

Die Frage nach “actio oder reactio” sollte daher bereits heute jeden selbständigen Apotheker beschäftigen.  

Grund zur Sorge? Nein

Grund zur Vorsorge? Ja

der 1. Schritt hierzu?  Analyse der eigenen Potentiale  neu.apothekencoach.com/potentialcheck/

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Steuerberater

Sind Wirtschaftsgüter der Luxusklasse für den Apotheker absetzbar?

von Steuerberater am 21.09.2011 in Steuerberatung

Diese Wirtschaftsgüter bringen die Augen der Nutzer und die Augen der Finanzbeamten zum Funkeln – jedoch aus komplett konträren Gründen. Gerade innovative und nischenorientierte Unternehmen haben es verstanden, ein gewöhnliches Wirtschaftgut in den Himmel der Luxusklasse zu heben. Von der vergoldeten Luxusfüllfeder der Marke “Montblanc” über das exklusive Sportrennrad bis hin zu einer Luxushandtasche namens “Kelly Bag” der Marke “Hermès” usw. kann die Liste wohl mit Leichtigkeit verlängert werden.

Nun kann sich der Apotheker aufgrund seines Arbeitseinsatzes und der oft hohen Steuerabgabe zurecht die Frage stellen, ob nicht etwas Luxus als Betriebsausgabe erfasst werden kann. Als gegenständliches Beispiel wird ein jüngst in Deutschland abgehandelter Fall beleuchtet und parallel dazu die vergleichbaren Gesetzesmaterien in Österreich erörtert.

Ein Selbstständiger machte die AfA (=Absetzung für Abnutzung) für ein um 5.200 Euro gekauftes Handy (Abschreibungszeitraum drei Jahre) als Betriebsausgaben in seinem Unternehmen geltend. Beim Handy handelt es sich um ein handgefertigtes, hochwertiges Telefon eines Herstellers von Luxusmobiltelefonen, dessen Telefone u. a. durch Verwendung von Edelmetallen wie Gold oder Platin und innovativen Werkstoffen wie Liquidmetallen, Diamanten oder Keramik teurer als jene anderer Hersteller sind. Das Finanzamt bewertete die Anschaffungskosten als unangemessen und versagte insoweit die Anerkennung als Betriebsausgaben. Gemäß deren Vorstellung reiche ein “normales” Handy aus, um die Erreichbarkeit des Selbstständigen an zwei bis drei Bereitschaftswochenenden im Jahr zu gewährleisten. Es wurde ein einmaliger Pauschalbetrag in Höhe von 300 Euro als Betriebsausgabe angesetzt.

Dagegen wurde eine Klage eingebracht, welche begründet wurde, dass der Selbstständige ein widerstandsfähiges Handy erworben habe, das er ca. zehn Jahre und damit länger als günstigere Modelle nutzen könne. Auch habe das Handy einen besonders guten Empfang. Zudem sei die gesamte Betriebsausstattung seines Unternehmens sehr hochwertig, sodass das Handy nicht als unangemessen herausstechen würde.

Das Finanzgericht wies die Klage ab und anerkannte die hohen Anschaffungskosten für das Handy nicht.

Anzumerken ist nun, dass das deutsche Finanzgericht die Entscheidung vornehmlich auf § 12 dEStG stützte, welcher prinzipiell mit dem österreichischen § 20 EStG 1988 vergleichbar ist. Der Unterschied ist jedoch, dass § 20 Abs. 1 lit. b EStG 1988 bestimmte beruflich veranlasste Aufwendungen oder Ausgaben, soweit sie nach allgemeiner Verkehrsauffassung unangemessen hoch sind, ausdrücklich für nicht abzugsfähig erklärt. Dies gilt – nach einer taxativen Aufzählung – für Aufwendungen im Zusammenhang mit Personen- und Kombinationskraftwagen, Personenluftfahrzeugen, Sport- und Luxusbooten, Jagden, geknüpften Teppichen, Tapisserien und Antiquitäten.

Fraglich ist somit, ob die Angemessenheitsgrenze nach österreichischem Steuerrecht auch auf andere Aufwendungen ausgedehnt werden kann. Bis dato gab es jedoch höchst unterschiedliche Entscheidungen – zu den Eingangs angeführten Wirtschaftgütern.

  • vergoldeten Luxusfüllfeder der Marke “Montblanc” – KEINE Betriebsausgabe

  • exklusive Sportrennrad – KEINE Betriebsausgabe

  • Luxushandtasche namens “Kelly Bag” der Marke “Hermès” – Betriebsausgabe

Mit diesem Artikel sollte angeregt werden, dass eventuelle höhere Ausgaben für bestimmte Wirtschaftsgüter mit ihrem Steuerberater des Vertrauens vorab besprochen werden sollten.

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage 2011/20

von ApothekenCOACH am 21.09.2011 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Würden Sie es befürworten, wenn bereits im Rahmen des Pharmaziestudiums Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre vermittelt würden? (Mag. pharm. Szaby Borbely, Apotheke zum Heiligen Josef in Kuchl) hier gehts zum Ergebnis

 

Die aktuelle Frage kommt:

von Hrn.  Mag. pharm. Georg Chocholka, Apotheke “Zum heiligen Geist” in Pettenbach.  hier gehts zur aktuellen Umfrage

 

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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