Hauser Wolfgang

Was die Griechenlandkrise für Apotheken bedeutet

von Hauser Wolfgang am 05.07.2011 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Die Griechenlandkrise stellt den EURO – Raum ordentlich auf die Probe. Dass diese Krise Auswirkungen auf unterschiedlichste Weise auf die Euroländer haben wird ist unbestritten. Interessant dabei, ist die Beantwortung der Frage: „Wie wirkt sich das auf die Apotheken aus?“

Die Griechenland-Krise ist genauso wie die EURO-Schwäche hauptsächlich einer immensen Überschuldung der Staatshaushalte zu verdanken.

Die Staatschulden haben ein Niveau erreicht, welches nicht mehr ohne Konsequenzen bleiben kann. Alleine die Zinslast führt zur Handlungsunfähigkeit eines Landes. Im Grunde verhält es sich genauso wie beim Übergewicht des Menschen. 10Kg Übergewicht sind nicht lustig aber bewältigbar. Mit 40 Kg Übergewicht gibt es mit Sicherheit bereits viele Einschränken im täglichen Leben. Aber was ist bei 100 Kg? Oder bei 150 Kg? Irgendwann ist definitiv “Schluss mit lustig” und nichts geht mehr! Stellen Sie sich die Staatsverschuldung wie einen Menschen vor mit 200 Kg Übergewicht und Sie wissen was es geschlagen hat!

Natürlich kann der Abbau der Staatsverschuldung durch eine lange und konsequente Diät erreicht werden. Durch diätetische Maßnahmen wie die “Senkung der Staatsausgaben“, “Erhöhung der Steuer“, usw.! Aber warum eine anstrengende Diät machen, wenn man das Problem auch mit einer Operation aus der Welt schaffen kann!? Die Geschichte hat uns gelehrt, dass im Zweifelsfall immer der leichtere bzw. einfachere Weg beschritten wird. Und dieser ist nun einmal die Anhebung der Inflation.

Das war die schlechte Nachricht. Nun aber die gute Nachricht. Historisch betrachtet wird die Inflation gewisse Branchen zu Verlierern machen und einige zu den Gewinnern. Die Apotheken werden als Grundversorger eindeutig zu den Gewinnern zählen. Also, Apotheken brauchen ebensowenig wie Immobilienbesitzer oder Grundnahrungsmittelerzeuger keine Angst vor einer Anhebung der Inflation haben.

Übrigens, stieg laut Statistk Austria die Inflation in Österreich im vergangenen Monat bereits auf 3,8%.



Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare hinterlassen

Hinterlassen Sie einen Kommentar:

Alle Felder sind Pflichtfelder