Hauser Wolfgang

Starkes Geschlecht ganz schwach

von Hauser Wolfgang am 22.02.2011 in Beratung

Frauen wollen schön sein, Männer stark! Zugegeben ein Griff in die Klischee-Kiste. Aber, wie bei vielen Klischees ist auch hier ein Funken Wahrheit dabei.

Dass Männer statistisch weniger oft beim Arzt oder in der Apotheke auftauchen, kann von dieser Perspektive aus, wie folgt interpretiert werden. Männer und Frauen empfinden den Weg zum Arzt oder in die Apotheke unterschiedlich. Für viele Männer ist dies ein Zeichen von Schwäche. Für manche sogar sehr erniedrigend. Wenn sich dann, trotz großer persönlicher Überwindung ein Mann in die Apotheke schleift und seine Angelegenheit auch noch der halben Welt mitteilen muss, weil jede Diskretionszone fehlt, dann wird das als absolute Höchststrafe empfunden.

Dieser Kreis von Männern würde tiefe Dankbarkeit, für die Gelegenheit von maximaler Diskretion in der Apotheke, empfinden.

Natürlich beschreibt dieses Beispiel nicht die Situation und von 100% der Männerwelt. Jedoch ist diese Zielgruppe nicht so klein wie man vielleicht denken möchte. Und bei der Aktivierung von Potentialen, um die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse in der Apotheke zu steigern, sollte auch diesem Umstand Rechnung getragen werden. Also, ein weiterer Grund, noch mehr Diskretion in der Apotheke zu implementieren.

Darüber hinaus, sollte dieser Zielgruppe die Gelegenheit bzw. das Angebot eingeräumt werden, Stärke zu signalisieren. Krankheit gründet auf Schwäche, Fitness impliziert Stärke. Nicht die Offenbarung von Schwäche, sondern die Chance Stärke zu demonstrieren soll an der Tara für diese Zielgruppe möglich sein.



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