Artikel vom Januar 2011

Wilke Jens

Die vier Hebel der Ergebnisverbesserung

von Wilke Jens am 17.01.2011 in Allgemein

Nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen sehen sich Apotheken immer häufiger mit der Frage konfrontiert: „Wie kann ich das Betriebsergebnis meiner Apotheke verbessern?“ Vor dem Hintergrund der schier unendlich scheinenden Möglichkeiten zur Beantwortung dieser Frage, tut es gut, sich bewusst zu machen, dass alle Bestrebungen im Wesentlichen auf vier Hebel subsumierbar sind:

1. Kundenanzahl der Apotheke
Wie viele unterschiedliche Kunden kommen in Ihre Apotheke – und wie ist diese Zahl steigerbar? Viele Apotheken kennen  zwar die Einwohnerzahlen Ihres Umfeldes und Einzugsgebiets – aber kennen Sie auch Ihr Marktvolumen und Ihren Marktanteil? Wäre es nicht interessant den tatsächlichen Abschöpfungsgrad Ihrer Region, Ihrer Gemeinde, Ihres Einkaufszentrums etc. zu kennen?

2. Kundenfrequenz
Haben Sie sich schon die Frage gestellt, wie oft Ihre Kunden durchschnittlich zu Ihnen kommen? Viele Apothekerkollegen sind von den Ergebnissen dieser Analysen überrascht. Allein die Kenntnis dieser Kennzahl hat wesentlichen Einfluss auf die Konzeption des gesamten Marketings der Apotheke. Aus der Multiplikation der beiden genannten Faktoren „Kundenanzahl“ und „Kundenfrequenz“ ergibt sich die Anzahl der Geschäftsfälle der Apotheke.

3. Korbumsatz
Man muss weniger ein Prophet, denn der Grundrechenarten mächtig sein, um die Bedeutung des Korbumsatzes, insbesondere jener des Privatanteils zu erkennen. Die Möglichkeiten den Korbumsatz zu steigern, wurden bereits an anderer Stelle unseres Newsblogs analysiert. Fakt ist, eine Anhebung des Korbumsatzes im Privatumsatzbereich führt zu einer Steigerung des Rohertrags in der Apotheke – ein Umstand, dem bei allen Überlegungen Platz eingeräumt werden sollte.

4. Kosteneffizienz
Wie wertfrei erkennbar ist, sind die drei oben genannten Hebel ertragsseitig orientiert, der letzte Hebel legt den Fokus auf die Kosten der Apotheke. Wie wir aus zahlreichen Beratungen unserer Klienten wissen, ein lohnender Punkt, denn es bedarf nicht einer Verdoppelung des Umsatzes um den Gewinn der Apotheke zu verdoppeln.

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Hauser Wolfgang

Apothekenstandort analysieren

von Hauser Wolfgang am 17.01.2011 in Beratung

Warum hat der Mensch den Sessel erfunden? Weil er auf Dauer zu faul zum Stehen ist! Diese zugegebenermaßen provokante These soll lediglich auf spielerische Weise daran erinnern, dass der Mensch im Grunde seines Wesens auf Weiterentwicklung bzw. Vereinfachung sowie auf Optimierung ausgerichtet ist.

Der Mensch macht es sich smarterweise gerne einfach und beschreitet daher oftmals den einfacheren Weg. Auch bei Besorgungen aus der Apotheke rückt der Mensch nicht ab von dieser Handhabung. Der Kunde möchte möglichst mühelos seine Anliegen inder Apotheke befriedigt bekommen.

Es lohnt sich daher einmal ganz genau darauf zu achten, was für den Kunden u.U. mühevolle Hürden am Weg zum Ziel sein könnten:

  • Ist der Apothekenstandort leicht erreichbar? (mit dem Auto; zu Fuß)
  • Beschilderung bzw. Wegweiser für Touristen oder Durchreisende bzw. deren Wahrnehmung?
  • Einkauf in der Apotheke mit anderen Einkäufen kompatibel? (Attrativität der Geschäfte im unmittelbaren Umfeld)
  • Parkplatz ausreichend und mit Sicherheit verfügbar?
  • Wartezeit in der Apotheke?
  • Personalstärke an der Tara; Anzahl der Taraplätze?
  • Lieferfähigkeit? (reicht ein Besuch?)

Eine kritische Selbstanalyse eröffnet oftmals neues Chancenpotential. Einige marginale Änderungen können erstaunliche Ergebnisverbesserungen bringen.

Fazit: Je weniger Hürden umso mehr Frequenz!

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Schneider Johannes

Krankenversicherung – Opting Out

von Schneider Johannes am 14.01.2011 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Apothekerinnen und Apotheker haben die Möglichkeit in der Krankenversicherung zu optieren.

Dies bedeutet, dass jede Apothekerin bzw. Apotheker selber entscheiden kann ob man bei der GKK, bei der SVA oder aber Privat über das „Opting Out“ versichert sein will.  Sehr viele Apotheker/innen schenken in diesem Bereich laufend sehr viel Geld her. Es kann sich auszahlen, sich mit diesem Thema näher zu beschäftigen.

Was sind die Vorteile einer Selbstversicherung:

Der größte Vorteil ist ein besserer Versicherungsschutz zu (meist) weniger Geld. Die Prämie ist abhängig vom Eintrittsalter des zu Versichernden.

Grundsätzlich wird eine Selbstversicherung individuell angepasst. Neben den wichtigsten Grundleistungen, das ist die stationäre Krankenhausbehandlung und ein 80%iger Kostenersatz für ambulante ärztliche und zahnärztliche Behandlung, gibt es kostengünstige Erweiterungen, welche je nach Wunsch des Versicherten angepasst werden können. Dazu zählen zum Beispiel der Ersatz des 20% igen Selbstbehaltes, Zusatz Sonderklasse Zweibettzimmer od. Sonderklasse Einbettzimmmer…

Konkrete Vorteile sind auch
– die freie Arztwahl (Wahlarzt)
– in der Zahnversicherung besteht ein wesentlicher besserer Versicherungsschutz gegenüber der GKK oder SVA
– die Sonderklasse ist um einiges günstiger
– und viele mehr..

Ein Übertritt zu einer Selbstversicherung muss individuell geprüft werden.  Die Tarife laufen über Gruppenverträge.  Zum Unterschied zur Pflichtversicherung gibt es bei der Privatversicherung eine „Riskenauslese„. Dies ist eine „Risikoprüfung“ sprich Prüfung des Gesundheitzustandes des zu Versicherten. Diese Prüfung entscheidet ob eine Annahme beim privaten Versicherer möglich ist.

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ApothekenCOACH

Aktuelle Umfrage KW 2011/03

von ApothekenCOACH am 14.01.2011 in Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

„Wie wirken Sie als erfolgreicher Apotheker und Unternehmer dem zurückgehenden Kassenumsatz durch Steigerung des Privatumsatzes entgegen?“ Frage von Mag. pharm. Dr. Dietmar Rakowitz, Apotheke zur heiligen Margaretha in Groß Gerungs   hier gehts zum Ergebnis

Die aktuelle Frage kommt:

von Fr. Mag. pharm. Astrid Brandstetter (Tauernapotheke Mittersill)       hier gehts zur aktuellen Umfrage

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Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.

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