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Hauser Wolfgang

Ungeheuerliche Frage

von Hauser Wolfgang am 19.07.2018 in Beratung

Wer ist in Ihrer Apotheke eigentlich zuständig für:

  • die Bestellungen?
  • die Rezepturen?
  • die Beratung an der Tara?
  • die Gestaltung der Offizin bzw. der Schaufenster?
  • die Buchhaltung?
  • die Steuerberatung?
  • die Reinigung?
  • das Marketing?
  • das Telefon?
  • die EDV bzw. IT?

Welche Frage? Alles organisiert und entsprechend gemanagt! Jede Frage können Sie bestimmt in sekundenschnelle präzise beantworten. Stimmts?

Aber, wer ist in Ihrer Apotheke eigentlich zuständig für:

  • noch mehr Rentabilität und somit noch mehr wirtschaftliche Stabilität?

Uups!

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Kammerstetter Regina

Kauf einer Anlegerwohnung mit der Option zur Umsatzsteuer

von Kammerstetter Regina am 12.07.2018 in Steuerberatung

Grundsätzlich ist der Kauf von Liegenschaften umsatzsteuerbefreit. Der Käufer einer Anlegerwohnung, die zur Vermietung verwendet werden soll, kann jedoch die Wohnung mit Umsatzsteuer kaufen, sodass der Nettobetrag des Kaufpreises niedriger ist als der Kaufpreis ohne Umsatzsteuer-Option. Der Bauträger stellt dann dem Käufer die Umsatzsteuer in Rechnung, die sich dieser als Vorsteuer abziehen kann, vorausgesetzt er zahlt dann von den Mieten auch Umsatzteuer.

Was ist zu tun?

  • Es muss ein Kaufvertrag (Rechnung) mit ausgewiesener Umsatzsteuer vorliegen, dann kann die Vorsteuer vom Finanzamt rückgeholt werden. Die Vorsteuer kann allerdings nur im Ausmaß der bereits geleisteten Zahlung vom Finanzamtkonto des Käufers auf das Finanzamtkonto des Verkäufers „überrechnet“ werden.
    Beispiel: der gesamte Kaufpreis inklusive 20% Umsatzsteuer beträgt € 240.000. Es müssen € 205.704 (das sind 85,71%) bezahlt werden und € 34.204 (das ist die Umsatzsteuer, die in den € 205.704 enthalten ist) können überrechnet werden. Der Käufer bekommt natürlich die vollen € 40.000 vom Finanzamt zurück – die Differenz auf die € 34.204 bleiben zur Rückzahlung auf dem Finanzamtkonto stehen.
  • Bei Vorliegen von Anlauf-Verlusten muss eine Prognose-Rechnung gemacht werden um nachzuweisen, dass innerhalb von 20 Jahren ein Gesamtüberschuss erzielt werden kann. Alternativ ist weder der Vorsteuerabzug möglich, noch der Ausgleich der Verluste aus der Vermietung mit anderen Einkünften.
  • Es muss eine Steuernummer und UID beantragt werden.
  • Es muss jährlich eine Überschuss-Rechnung und eine Umsatz- und Einkommensteuererklärung erstellt werden.
  • Die Miete muss mit Umsatzsteuer – für Wohnungen 10% – vereinnahmt werden, d.h. der Mietvertrag muss bereits die Umsatzsteuer beinhalten.

Was muss noch beachtet werden?

  • Der Mietvertrag muss vergebührt werden, wenn es sich nicht um eine Vermietung zu Wohnzwecken handelt.
  • Falls die Liegenschaft als Büro vermietet wird, muss es sich beim Mieter um einen umsatzsteuerpflichtigen Mieter handeln. Die Vermietung an „unecht umsatzsteuerbefreite“ Unternehmer zieht einen Verlust des Vorsteuerabzuges aus dem Kaufvertrag nach sich.
  • Sollte die Wohnung innerhalb von 20 Jahren zur Eigennutzung verwendet werden, muss die Vorsteuer anteilig zurückbezahlt werden. Jedes Jahr der Vermietung „reift“ 1/20 Vorsteuer ab. Nach 20 Jahren der Vermietung kann die Wohnung selbst benutzt oder ohne Umsatzsteuer verkauft werden.
  • Sollte die Wohnung vor Ablauf von 20 Jahren verkauft werden, muss im Kaufvertrag entweder 20% Umsatzsteuer ausgewiesen sein, oder es ist die Vorsteuer wieder anteilig zurückzuzahlen.

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Uitz Thomas | BD Rowa

Führungswechsel bei BD Rowa Technologies

von Uitz Thomas | BD Rowa am 05.07.2018

Der Automatisierungsspezialist BD Rowa Technologies startet mit einem neuen Geschäftsführer ins kommende Geschäftsjahr. Antonios Vonofakos, derzeit Director Marketing bei BD Rowa, wird die Position von Dirk Wingenter, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt, übernehmen. Mit diesem internen Wechsel in der Führungsspitze wird BD Rowa den derzeitigen Kurs fortsetzen und mit seinem Portfolio aus Automatisierungs- und Digitallösungen seine Marktposition als ganzheitlicher Lösungsanbieter ausbauen.

Dirk Wingenter, seit 2006 Geschäftsführer bei BD Rowa, hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Lösungen aus der Eifel weltweit erhältlich sind. Unter seiner Führung hat das Unternehmen erfolgreich den Weg zu einem ganzheitlichen Lösungsanbieter eingeschlagen, das den Herausforderungen der Zukunft sicher gewachsen ist. Die Bestimmung eines internen Nachfolgers unterstützt die Kontinuität der Unternehmensstrategie: „Die Zeit bei BD Rowa war spannend und intensiv. Wir sind in den letzten Jahren enorm gewachsen und haben neue Geschäftsfelder erschlossen, ohne unseren Fokus und unsere Herkunft aus den Augen zu verlieren“, erläutert er. „Ich bin froh mit Antonios Vonofakos einen Nachfolger gefunden zu haben, der meine Visionen fortführen wird. Meine Zeit werde ich erst einmal meiner Familie schenken und die kommende Auszeit genießen.“

Antonios VonofakosAntonios Vonofakos ist seit 2015 als Director Marketing bei BD Rowa tätig und hat in den letzten Jahren wesentlich zum Ausbau des BD Rowa Geschäftes beigetragen. So hat er unter anderem das Digitalgeschäft, sowie den Bereich der patientenindividuellen Verblisterung vorangetrieben und das Portfolio, auch innerhalb der Automatisierung, zukunftssicher aufgestellt. „Für unsere Kunden und unsere Mitarbeiter wird sich nichts ändern, da Dirk Wingenter und ich die gleichen unternehmerischen Ziele verfolgen“, erläutert Antonios Vonofakos, Director Marketing bei BD Rowa. „Wir werden auch in Zukunft der vertrauensvolle und zukunftssichere Partner für Lösungen im Bereich des Medikamentenmanagements für Apotheken und andere Teilnehmer des Gesundheitswesen sein und bleiben.“

Der Wechsel in der Führungsspitze wird zum neuen Geschäftsjahr von BD Rowa, im Oktober, vorgenommen.

Über BD Rowa® Technologies

Die Rowa Technologies von Becton Dickinson (BD) automatisieren das Warenlager und die Medikamentenabgabe von Apotheken und anderen Gesundheitseinrichtungen. Mit mehr als 7.500 Systemen weltweit steht die Marke Rowa für Qualität und Verlässlichkeit „Made in Germany“. BD ist ein globales Medizintechnik-Unternehmen, das die Gesundheitsversorgung durch die Verbesserung der Forschung, der Diagnostik und der Pflege voranbringt. BD beschäftigt über 65.000 Mitarbeiter in 50 Ländern. Die Rowa Technologies werden von Kelberg (Eifel) aus mit rund 750 Mitarbeitern betreut.

Wilke Jens

Empfehlungsmarketing in der Apotheke

von Wilke Jens am 28.06.2018 in Allgemein

“Word-of-Mouth”- hinter diesem modernen Begriff verbirgt sich das wahrscheinlich älteste und günstigste Marketingkonzept: die Mundpropaganda. Freunden, Bekannten, Verwandten und Arbeitskollegen wird schnell von einem Service oder Produkt berichtet, das großen Eindruck hinterlassen hat.

Werbung für die eigene Apotheke zu schalten ist heute einfacher denn je: soziale Medien wie Facebook, Internetauftritte, etc. machen es möglich! Dennoch gilt: der beste Werbeträger für eine Apotheke ist und bleibt ein zufriedener Kunde. Insbesondere bei sensibleren Themen wie der eigenen Gesundheit, vertrauen Kunden auf persönliche Empfehlungen von Familie und Freunden. Nutzen Sie diese Gelegenheit und implementieren Sie das sogenannte „Empfehlungsmarketing“ als erfolgreiche Strategie in Ihrer Apotheke!

Hier einige bewährte Strategien als Anregung!

Wie schaffen wir es, dass unsere Kunden unsere Apotheke weiterempfehlen?

Behalten Sie immer im Blick, dass wir als Apotheker nicht nur das Medikament, welches wir dem Kunden an der Tara aushändigen, verkaufen. Für den Kunden ist die Beratung und damit zusammenhängend die (gewinnende, wertschätzende und kompetente) Art des Beraters (Pharmazeut oder PKA) mindestens genauso wichtig!

Die wohl wichtigste Voraussetzung und damit Basis im Empfehlungsmarketing ist das Verhindern von Negativerfahrungen! Denn Achtung: Lediglich 4% aller unzufriedenen Kunden äußern Ihre Unzufriedenheit gegenüber dem betroffenen Unternehmen. Nutzen Sie deshalb die Chance und machen Sie reklamierende Kunden zu extrem zufriedenen Kunden. Aktives Reklamationsmanagement ist ein perfektes Differenzierungstool oberster Güte. Professionell betreute Reklamationskunden werden sehr oft zu Stammkunden. Lesen Sie dazu auch meinen Artikel “Reklamationsmanagement – Chance zur Differenzierung“.

Wenn der Kunde aktiv auf Sie zukommt und sich für die großartige Beratung bedankt, zögern Sie nicht ihn zur Weiterempfehlung Ihrer Apotheke zu motivieren. Einfache Hinweise wie “Es freut mich, dass sie mit dem Service so zufrieden waren. Wir freuen uns, wenn Sie uns weiterempfehlen!” können den Kunden dazu anregen, seinem Umkreis von den positiven Erfahrungen in der Apotheke zu berichten. Fragen kostet nix! Wenn Kunden den Schritt wagen und Sie loben, sind sie auch bereit Sie weiterzuempfehlen.

Sie können Ihren Kunden aber auch einfach gratis Warenproben mitgeben! Geben Sie dem Kunden zwei Pröbchen pro Produkt und bitten Sie ihn, diese auch gerne an Freunde weiterzugeben. Dadurch haben die Kunden nicht nur die Möglichkeit, mündliche Empfehlungen auszusprechen, sondern auch bei den beschenkten Freunden zu punkten.

Oftmals gibt es potenzielle Kunden im Umfeld Ihrer Apotheke, die bereits von Ihnen wissen. Ein zufriedener Kunde hat ihm möglicherweise schon von Ihrer Apotheke erzählt, aber aus irgendeinem Grund kommt er noch nicht selbst zu Ihnen. In der Fachsprache nennt man diese potenziellen Kunden warme Kontakte.

Wie schaffen wir es, warme Kontakte endlich in die Apotheke zu holen?

Gibt es größere Firmen im Umfeld Ihrer Apotheke? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht eine Mitarbeiter-Aktion für diese Firmen zu starten?

Sie könnten doch für wenige Wochen allen Mitarbeitern der Firma X eine spezielle Aktion einräumen. Manche kommen vielleicht ohnehin zu Ihnen, andere aber noch nicht. Überzeugen Sie auch diese mit Ihrer Aktion von Ihrer Beratungsqualität! Ziel ist es, neue Kunden in Ihre Apotheke zu bekommen!

In Kaffeepausen, Feierabend-Runden oder auf Betriebsausflügen werden sehr viele Informationen ausgetauscht. Frau Müller aus dem Marketing der Firma X weiß vielleicht schon, dass viele Kollegen mit Ihrer Apotheke sehr zufrieden sind, kommt aber aufgrund der Entfernung zu ihrem Wohnort nie selbst zu Ihnen. Nun kriegt sie durch den Betriebsrat Ihre Aktion in die Hand und probiert Ihre Apotheke doch einmal aus. Wenn Frau Müller zufrieden und überzeugt aus Ihrer Apotheke geht, wird sie nicht nur selbst wiederkommen, sie wird es auch wieder weitererzählen an Familie, Freunde und Arbeitskollegen. Wenn die Aktion über bspw. einen speziellen Gutschein verfolgbar ist, können die Mitarbeiter die „erstbesuchenden“ Kunden noch speziell „umgarnen“.

Haben Sie eine Stammkundenkarte? Falls ja, geben Sie den Kunden am Jahresende einen Rabattgutschein? Wie wäre es, wenn Sie auch noch einen (kleineren) Gutschein für einen Freund mitsenden?

Kunden mit Stammkundenkarten sind in den allermeisten Fällen von Ihnen überzeugt, sonst hätten sie keine Kundenkarte. Freunde und Familie wissen darüber wahrscheinlich auch Bescheid, kommen aber aus irgendeinem Grund noch nicht zu Ihnen. Auch hier gilt: der Kontakt ist bereits aufgewärmt, der Kunde kennt sie, durch den Gutschein nehmen sie ihm aber die letzten Zweifel, doch einmal Ihre Apotheke auszuprobieren.

Ich wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung
Ihr Jens Wilke

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Hauser Wolfgang

Zukunftssicherheit für die Apotheke

von Hauser Wolfgang am 24.05.2018 in Beratung

Die Märkte ändern sich. Auch das Umfeld von Apotheken ändert sich kontinuierlich. Zusätzliche Wettbewerber drücken auf die Marge und somit auf das Betriebsergebnis von Apotheken. Wird sich das in Zukunft für die Apotheken verbessern? Nein, ganz im Gegenteil. Was also tun? Wie darauf sinnvoll reagieren?

Die Kernfrage lautet, was kann der Onlinehandel bzw. Drogerien nicht aus der Apotheke abziehen? Das ist das Vertrauen basierend auf dem hohen Wissenslevel der Apotheken. Wenn es um viel geht, dann werden Kunden auf Nummer sicher gehen und kein Risiko eingehen wollen. Dann werden die Kunden in Apotheke gehen und auf das Jahrhundert-lange Fachwissen vertrauen.

Und genau diese Abgrenzung ist es, auf die es künftig noch mehr ankommen wird als es heute ohnedies bereits der Fall ist. Menschen sind “positiv betrachtet” überwiegend ängstlich und wollen im Zweifelsfall kein unnötiges Risiko eingehen und besser auf Nummer sicher gehen. Und was könnte im Leben von Menschen wichtiger sein als die Gesundheit? Da will man keine Fehlentscheidung treffen.

Spürbares Know-how bei den Kunden produzieren. Jede Chance nutzen um dem Kunden stets (persönliche Beratung + beispielsweise Wissensvermittlung per Newsletter) vor Augen führen, dass er auf das Know-how der lokalen Apotheke 100% vertrauen kann.

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Wilke Jens

Die Not-To-Do-Liste

von Wilke Jens am 24.05.2018 in Allgemein

Wer kennt sie nicht – die gute alte To-Do-Liste. Hilfreich, um täglich zu visualisieren, welche Aufgaben zu erledigen und welche zu priorisieren sind. Was die To-Do-Liste jedoch oftmals nicht schafft ist vor Ablenkungen zu schützen. Ständig klingelt das Handy, WhatsApp-Nachrichten sorgen für ein Dauer-Piepsen im Ohr oder Mitarbeiter bombardieren Sie mit Fragen. Ständige Ablenkung überfordert unser Gehirn und führt zu ineffizienter und unproduktiver Arbeit.

Wie bereits im Artikel Zeitmanagement – Teil I erwähnt sollten Sie sich morgens wenige Stunden ohne Unterbrechungen gönnen. Doch das ist einfacher gesagt als getan und die guten Vorsätze sind schnell über Bord geworfen. Eine Hilfestellung kann die sogenannte „Not-To-Do-Liste“ bieten – quasi eine Umkehrung der bekannteren und gängigeren Variante.

Doch was schreibt man nun auf eine Not-To-Do-Liste?

Identifizieren Sie, welche Faktoren in der Vergangenheit viel Zeit gekostet haben, Sie abgelenkt haben oder aber Ihre Stimmung gedrückt haben. Diese Störfaktoren schreiben Sie für Ihre allmorgendlichen ruhigen Stunden auf die Not-To-Do-Liste.

Das könnte dann beispielsweise so aussehen:

  1. Ständig das Email-Postfach checken
  2. Handy abheben
  3. WhatAapp-Nachrichten beantworten
  4. Social Media Accounts im Browser offenlassen
  5. Frühstück essen am Arbeitsplatz
  6. Fragen der Mitarbeiter beantworten
  7. usw.

Allein die Analyse dieser Störfaktoren sensibilisiert uns und kann schon helfen, unsere Arbeitszeit effizienter zu gestalten. Wichtig ist, dass die Not-To-Do-Liste eine To-Do-Liste nicht ersetzt, sondern dass beide Listen idealerweise parallel geführt werden! Platzieren Sie Ihre Not-To-Do-Liste ähnlich Ihrer To-Do-Liste gut sichtbar bzw. erreichbar an Ihrem Arbeitsplatz. Ein gelegentlicher Blick auf Ihre Not-To-Do-Liste erinnert Sie daran, dass diese Punkte nicht wichtig sind und Sie mehr in „Teufels Küche“ als in den wohlverdienten, gewissensbissfreien Feierabend bringen.

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Kammerstetter Regina

Wesentlich beteiligte Gesellschafter-Geschäftsführer und die private Nutzung eines Firmen-Kraftfahrzeuges

von Kammerstetter Regina am 24.05.2018 in Steuerberatung

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme möchte ich vorausschicken, dass es sich bei den nachfolgenden Ausführungen nicht um ein Märchen handelt. Vielmehr ist es eine steuerliche Klarstellung, wie mit der privaten Nutzung eines Firmenfahrzeuges ab 2018 umzugehen ist – mit nicht unerheblichen Auswirkungen.

Voraussetzung für die Anwendung:

  • Beteiligung an der Kapitalgesellschaft größer als 25% (= wesentlich beteiligt) und
  • Geschäftsführer

Ab 2018 sind folgende Vorgangsweisen möglich:

1. Anwendung der Sachbezugsregelung analog zu Dienstnehmern

Das bedeutet, dass vom Neuanschaffungspreis 1,5% (bei CO₂ Ausstoß unter oder gleich den gesetzlichen Werten – 2016: 130g, 2017: 127g und ab 2018: 124g), bei darüberliegenden Ausstoßwerten 2% monatlich als zu versteuernder Sachbezug anzusetzen ist.

Beispiel 1: das Auto hat 2017 einen Neuanschaffungspreis von EUR 30.000,00 und einen CO₂ Ausstoß von 125g. Der monatlich zu versteuernde Sachbezug beträgt demnach EUR 450,00, das sind jährlich EUR 5.400,00. Bei einer realistischen Steuerbelastung von 42% ist das eine jährlich Mehrbesteuerung von EUR 2.268,00.

Beispiel 2: das Auto hat 2017 einen Neuanschaffungspreis von EUR 50.000,00 und einen CO₂ Ausstoß von 135g. Die höchste Sachbezugsbemessungsgrundlage liegt bei EUR 48.000,00 – davon 2%, ergibt den monatlichen Maximalbetrag von EUR 960,00, daher sind jährlich EUR 11.520,00 zu versteuern. Mit einem Steuersatz von 48% bei einem steuerpflichtigen Einkommen ab EUR 60.000,00 ergibt das eine Mehrbelastung an Steuern von jährlich EUR 5.530,00.

2. Versteuerung der anteiligen tatsächlich privat gefahrenen Aufwendungen

Hier muss der Privatanteil jedoch nachgewiesen werden, indem beispielsweise ein Fahrtenbuch geführt wird.

Wer nun weder ein Fahrtenbuch schreiben will, noch eine gewaltige Mehrbelastung an Steuern in Kauf nehmen will hat zwei Möglichkeiten:

1. Entnahme des PKW aus der GmbH oder Kauf eines PKW als Geschäftsführer – nicht über die GmbH

Hier können wir weiter mit einem geschätzten Privatanteil rechnen. Der Nachteil liegt in dem verlorenen Betriebsausgabenpauschale von 6% der Einnahmen. Bezieht ein Geschäftsführer z.B. EUR 70.000,00 Geschäftsführerbezug und hat er neben seiner Sozialversicherung keine zusätzlichen Betriebsausgaben, dann könnte er EUR 4.200,00 ohne Belegnachweis als pauschale Betriebsausgabe ansetzen. Die Steuerersparnis liegt hier bei EUR 2.016,00.

2. Bei Benützung eines Elektroautos ist kein Privatanteil zu versteuern

Das heißt konkret, es ist kein Fahrtenbuch zu schreiben und es entsteht keine steuerliche Mehrbelastung. Auch die Betriebsausgabenpauschale ist weiterhin anwendbar.

Diese Bevorzugung von Elektroautos zeigt, wohin uns die Politik mit ihren Steuergesetzen und Verordnungen treiben will. Ich stehe jederzeit für Beratung und persönliche Lösungen zur Verfügung.

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Schneider Johannes

Langfristige Vorsorge in Gold

von Schneider Johannes am 24.05.2018 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Was ist der Unterschied zwischen Geld und Gold? Geld ist vergänglich, es verliert über die Jahre an Wert. Gold hingegen bewahrt die Kaufkraft. Seit tausenden Jahren haben die Menschen dem Gold höchsten Wert beigemessen. Die längste Lebensdauer einer Papiergeldwährung liegt bisher bei etwa 200 Jahren (US Dollar). In dieser Zeit hat die Währung allerdings ca. 95% seines Wertes verloren.

Gold ist knapp, die Nachfrage danach steigt jedoch kontinuierlich. Dabei geht es nur untergeordnet um die Herstellung von Schmuck oder Luxusgütern. Viele Hightech-Geräte oder Speichermedien enthalten ebenso Gold. In der Industrie wird Gold benötigt. Der wachsende Bedarf an Gold garantiert somit nicht nur den Werterhalt, sondern darüber hinaus auch eine Wertentwicklung.

Gold ist seit Jahrtausend Maßstab für einen Wert, es verliert nicht an Wert.  Gold wurde schon von den alten Ägyptern, Römern, Azteken und Chinesen höher als jeder andere Wertgegenstand geschätzt. Etwa 620 vor Christus entstanden bereits die ersten Goldmünzen. Seit tausenden von Jahren hat sich die Beliebtheit und der Wert von Gold nicht verändert.

Dies sollte uns zum Nachdenken bringen, wenn wir über langfristige Vorsorge bzw. Veranlagung nachdenken

Welche geeigneten Möglichkeiten stehen generell für die langfristige Vorsorge zur Verfügung?

  • Versicherungslösungen (z.B. Lebensversicherungen)
  • Investitionen in Immobilien (Anlegerwohnungen)
  • Investition in die eigene Apotheke

Und als Ergänzung die langfristige Investition in Gold. Fakt ist, dass Gold als äußerst wertbeständiges und krisensicheres Edelmetall jeder Wirtschaftskrise, Währungsreformen oder auch einem Staatsbankrott standhält.

Es stellt sich dabei nur die Frage, wie bzw. in welcher Form Edelmetall bzw. Gold angespart oder gekauft werden soll. Möglichkeiten des Kaufes gibt es sehr viele – Kauf über Goldhändler, Kauf über eine Bank, Fondssparpläne indirekt oder über Investmentfonds.  Jeder dieser Wege hat seine Vor- und Nachteile bzw. ist eine sehr individuelle Angelegenheit und sollte am besten mit einem Experten besprochen werden.

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Uitz Thomas | BD Rowa

Auf der sicheren Seite – es gibt viele Gründe, die für Rowa sprechen

von Uitz Thomas | BD Rowa am 24.05.2018

Arzneimittelsicherheit ist ein wichtiges Thema. Insbesondere in Zeiten des Online-Shoppings ist die Gefahr, ein gefälschtes Medikament zu erhalten, stark erhöht. Mit manchmal fatalen Folgen für den Patienten. Im Februar 2019 tritt die neue Fälschungssicherheits-Richtlinie für verschreibungspflichtige Medikamente (FMD) in Europa in Kraft. Eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme für Apotheker und Patienten, auf welche die Apotheke am Stichtag vorbereitet sein sollte.

Mag. pharm. Hannes Hrovat, Adler Apotheke, WienMag. Hannes Hrovat hat frühzeitig vorgesorgt. Bei der Modernisierung seiner Apotheke im Jahr 2015 setzte er auf einen Lagerroboter von BD Rowa. Die Systeme von Rowa sind serienmäßig mit einem 2D-Scanner ausgestattet, der Grundvoraussetzung für ein optimales Handling des FMD Prozesses ist. Schon bei der Einlagerung in den Automaten werden die Inhalte des neuen Barcodes (Seriennummer, Verfallsdatum, Chargennummer) ausgelesen und an das Warenwirtschaftssystem zur Prüfung gesendet.

„Meine Kunden vertrauen mir. Arzneimittelsicherheit ist eine unserer Kernkompetenzen und eine Verpflichtung meinen Patienten gegenüber. Mit BD Rowa habe ich einen Partner gefunden, auf den ich mich verlassen kann, wenn es um das Thema Zukunftssicherheit geht. Ich bin perfekt vorbereitet.“, so Mag. Hannes Hrovat von der Adler Apotheke in Wien.

Hauser Wolfgang

Sei selbst die Veränderung die Du in der Welt sehen willst

von Hauser Wolfgang am 23.04.2018 in Allgemein

Diesen genialen Spruch ordnet man Mahatma Gandhi zu.  Es gibt kein Unternehmen, in dem keine Verbesserungen mehr möglich wären. So auch nicht in Apotheken. Die Unzufriedenheit, welche Apotheker gerne formulieren betreffen unterschiedlichste Bereiche in der Apotheke. Natürlich auch den Bereich Personal.

So wird manchmal die simple Tatsache übersehen, dass man zu jederzeit und in jedem Moment ein “Vorbild” ist. Vor-Bild was definitiv nicht änderbar ist. Man kann nicht “kein” Vorbild sein. Man ist es zu jeder Sekunde. Ob man dies nun möchte oder nicht. Einzig die Strahlkraft des “Vor-Bildes” (ob gutes oder schlechtes) ist steuerbar. Im Klartext bedeutet dies, dass das eigene Verhalten eine unglaubliche Wirkung auf das komplette Team hat.

Beispiele gefällig:

  • Freundlichkeit gegenüber Kunden und Mitarbeitern
  • Freude an der Tara zu agieren
  • Energielevel – Motivation
  • Möbelbewachersyndrom 😉
  • Äußeres Erscheinungsbild und Körperpflege
  • Gute Laune
  • Teamplayer
  • Anzahl der Krankentage
  • usw.

Menschen passen ihr Verhalten i.d.R. gerne aneinander an. Die Frage ist nur in welche Richtung!

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Wilke Jens

Unterschiedliche Kundentypen und wie man sie für sich gewinnt

von Wilke Jens am 23.04.2018 in Allgemein

Als Apotheker haben wir es nicht ganz einfach: austauschbare Produkte, sinkende Margen, Liberalisierungstendenzen. Was bleibt sind (anspruchsvolle) Kunden – eine Stellschraube, die sehr viel Potenzial hat, eine Variable, die aber auch nicht immer leicht zu händeln ist. Nicht jeder Kunde ist gleich und es braucht viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung, damit jeder Kunde zufrieden die Apotheke verlässt und auch wiederkommt.

Als Kunde möchte man gehört werden, sich verstanden und gut beraten fühlen – leichter gesagt als getan. Im Folgenden sehen wir uns die häufigsten Kundentypen an und wie Sie sie an der Tara überzeugen können.

1. Der informierte Kunde / der Besserwisser

Informierte Kunden sind selbstsicher im Umgang mit der Thematik, selbstbewusst und kommen meist mit ihrem Anliegen direkt auf Sie zu. Im Grunde genommen wissen sie schon was ihnen fehlt und was sie brauchen, erwarten aber trotzdem eine professionelle Beratung vom Apotheker und (hoffentlich) eine Bestätigung ihres Vorwissens.

Lösung:  Auch wenn der informierte Kunde bereits eine feste Meinung zu haben scheint, geben Sie ihm eine exakte Auskunft. Besserwisser brauchen immer das Gefühl, dass Sie – der Experte – ihn als kompetenten, gleichwissenden Partner sehen. Auch wenn es manchmal schwierig ist, sollten Sie deshalb ein bisschen das Ego des Kunden streicheln und ihm Anerkennung entgegenbringen. Wenn die Meinung des Kunden absolut falsch ist, versuchen Sie nicht belehrend aufzutreten – denn das führt meistens zur Verärgerung des Besserwissers. Achten Sie gleichzeitig darauf, sich nicht kleiner als der Kunde zu machen. Umgekehrt benötigt der Besserwisser nämlich auch einen ebenbürtigen kompetenten Partner, sonst kann der Schuss nach hinten losgehen und der Kunde fühlt sich nicht gut aufgehoben bei Ihnen.

2. Der misstrauische Kunde

Dieser Kundentyp zeigt meist bereits zu Beginn des Gespräches, dass er von Ihrem Angebot bzw. den Produkten nicht wirklich überzeugt ist. Er ist sehr skeptisch gegenüber Empfehlungen und wittert hinter jedem Tipp von Ihnen eine Verkaufsstrategie. Der Kunde wird Ihnen zu Beginn erstmal nichts glauben und alles kritisch hinterfragen. Der Misstrauische hat immer Angst, von Ihnen als Verkäufer übervorteilt zu werden.

Lösung: Wichtig ist, diesen Kundentypen nicht zu unterbrechen und ihm zu zeigen, dass er ernst genommen wird, denn hier muss erst eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden. Also auf ihn eingehen und offen und ehrlich alle Fragen des Kunden beantworten. Weniger ist hier mehr. Sprechen Sie in der Beratung lieber wenige aber konkrete Empfehlungen aus. Mit vorsichtigen Angaben können Misstrauische nichts anfangen. Bei diesem Kundentyp sollten Sie zudem zurückhaltend mit Zusatzverkäufen umgehen, das macht ihn nur noch misstrauischer. Sie gewinnen das Vertrauen des Kunden mit viel Kompetenz. Idealerweise finden Sie durch Rückfragen sogar die Quelle für das Misstrauen des Kunden und entkräften diese dann mit Fakten.

3. Der Nörgler / der Genervte

Kunden, die sich beschweren, sind jedem bekannt. Mal ist das Produkt zu teuer, die Beratung schlecht oder die Öffnungszeiten nicht lang genug. Im Grunde können Sie diesem Kundentyp nichts Recht machen. Er kommt schon genervt in die Apotheke und wird das auch nicht so schnell ablegen.

Lösung: Bleiben Sie freundlich und berufen Sie sich auf Ihre Geduld. Sie sind kompetent und haben Ahnung vom Fach und genau damit können Sie Choleriker und Nörgler beeindrucken: Fachkompetenz. Ab und zu kann auch ein passender Witz die Situation auflockern, aber nur wenn das auch zu Ihnen passt! Nörgler brauchen das richtige Maß an Problemlösungsbereitschaft, Zustimmung, höflicher Freundlichkeit und zuvorkommender Behandlung. Wenn Nörgler das Gefühl bekommen, dass auf sie eingegangen wird, lassen sie sich auch oftmals überzeugen!

Fazit

Egal welchen Kundentypen Sie beraten, je schneller Sie verstehen, wie der Kunde tickt, desto besser können Sie reagieren und sich an seine Bedürfnisse anpassen. Probieren Sie zu diesem Zweck auch einmal Rollenspiele in Ihrem Team aus, sie schulen die MitarbeiterInnen im Umgang mit schwierigen Kundentypen und machen Spaß. Der Rest des Teams kann aufmerksam zuschauen und in der gemeinsamen Nachbesprechung lernt man interessante unterschiedliche Sichtweisen kennen.

Viel Spaß bei der Umsetzung!

Ihr Jens Wilke

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Schneider Johannes

Mit einer guten Reiseversicherung unbeschwert in den Urlaub

von Schneider Johannes am 23.04.2018 in Versicherung

Haben Sie ihren Sommerurlaub schon geplant oder gebucht? Dann sollten Sie sich über eine Reiseversicherung Gedanken machen! Neben einer guten Reiseapotheke sollte auch eine ebenso gute Reiseversicherung nicht fehlen.

Gegen welche Risken kann bzw. sollte man sich vor einer Reise absichern?

  • Reiserückholung bei einer Erkrankung oder nach einem Unfall, wenn medizinisch notwendig
  • Reiseabbruch wegen einer Erkrankung
  • Reisestornoversicherung
  • Reisegepäckversicherung

Die Kosten für eine Rückholung bei Krankheit oder Unfall können schnell in den 7-stelligen Bereich gehen, daher ist dieses Risiko nicht zu unterschätzen und meiner Meinung eine “Pflichtversicherung” – vor allem wenn die Reise außerhalb Europas geht.

Ein ReiseabbruchVerlust des Reisegebäcks oder Stornierung der Reise wegen Krankheit ist nicht existenzbedrohend und daher eine individuelle Entscheidung. Grundsätzlich ist es aber empfehlenswert, nach der Buchung der Reise auch eine Reisestornoversicherung abzuschließen. Die Kosten dafür sind im Verhältnis zu den Kosten der Reise minimal.

Häufig besteht über die Kreditkarte oder eine private Krankenversicherung (Ergänzungstarif Opting Out) bereits ein Versicherungsschutz, weshalb dem Thema oft zu wenig Beachtung geschenkt wird. Beachten Sie dabei jedoch, dass in den meisten Fällen nur der Kreditkarteninhaber versichert ist, nicht aber die Angehörigen. Das selbe gilt auch für private Krankenversicherungen. Achten Sie darauf wenn Sie mit der Familie auf Urlaub fahren!

Beachten Sie auch die Reisedauer – vor allem wenn die Reise länger als 28 Tage dauert! Dafür gibt es spezielle Reiseversicherungen.

Tipp: Wenn Sie mehrmals im Jahr verreisen ist evtl. der Abschluss einer Jahresversicherung interessant. Die Kosten für einen weltweiten Versicherungsschutz für alle Ihre Reisen, Urlaube und Ausflüge innerhalb eines Jahres für zwei Erwachsene plus Kinder bis zum vollendeten 21. Lebensjahr betragen inkl. Stornoschutz 260,- Euro.

Mit ein paar Klicks können Sie einfach und kostengünstig innerhalb von wenigen Minuten online Ihre optimale Reiseversicherung abschließen und die Vorfreude auf den Urlaub genießen.

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Uitz Thomas | BD Rowa

BD Rowa gewinnt Change.Vision.Award für Kosmetikkonzept

von Uitz Thomas | BD Rowa am 23.04.2018

Emotional, digital, re(g)al – mit diesem brandneuen Konzept gewinnt BD Rowa im Konsortium mit dem Kosmetikhersteller Nuxe und dem Einrichter Rheindesign GmbH beim Vision.A Award Bronze in der Kategorie Change.Vision. Das Kelberger Unternehmen entwickelte gemeinsam mit den beiden Marktpartner einen innovativen Prototypen für das Kosmetiksegment: ein intelligentes Möbelstück, das Beratungsterminal, Regal und Werbefläche vereint. Das hochwertige Modul zeigt exemplarisch, wie Digitalisierung in der kundenorientierten Beratung gewinnbringend eingesetzt werden kann.

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Umsatzpotential im Kosmetiksegment ausnutzen

Das Konzept des Möbelstücks ist darauf ausgelegt, bislang ungenutztes Umsatzpotential in der Apotheke zu aktivieren. Laut einer Verbraucherstudie von Nuxe mangelt es oft an einer ansprechenden Präsentation, Orientierungshilfen, kompetenter Beratung und den nötigen freien Regalmetern. Bei der Entwicklung wurde der Fokus auf eine markenunabhängige und bedarfsorientierte Beratungsunterstützung via App gelegt.

Das vorgestellte Möbelstück ist eine exemplarische Umsetzung und bietet eine elegante Möglichkeit Platz- und Ressourcenmangel gleichzeitig zu lösen. Das Regal besteht aus einer schlanken Theke, in die ein Barcode-Scanner sowie ein Tablet eingelassen sind. Die dort integrierte interaktive Beratungs-App basierend auf der Rowa Vmotion Cloud-Lösung kann im Dialog mit einem Apothekenmitarbeiter oder selbstständig durch den Kunden genutzt werden. Im Fokus steht dabei die markenunabhängige und bedarfsorientierte Beratung.

Emotionalisierung durch Digitalisierung

Ein weiteres Kernstück des Konzeptes ist das große Spiegel-Display, das mit visuellen Effekten auf Bewegung reagiert und so die Aufmerksamkeit des Kunden auf sich zieht. Die digitalen Elemente erlauben eine deutlich emotionalere Ansprache des Kunden über Marken- und Produktwelten. Hochwertige Materialien wie Gold und Leder machen das Regal zu einem Eyecatcher im Verkaufsraum.

Studien zeigen Chancen für mehr Kosmetikgeschäft in Apotheken

Alleine im letzten Jahr wuchs der gesamte Kosmetikmarkt um sechs Prozent, in der Vor-Ort-Apotheke allerdings nur um rund zwei. Aktuell haben Apotheken einen Marktanteil von knapp 10 Prozent im Kosmetiksegment. Dabei könnte sich die Apotheke aufgrund ihrer Stärken durchaus größere Marktanteile sichern. Eine aktuelle Verbraucherstudie des Kosmetikherstellers Nuxe und der Universität Pforzheim zeigt die bislang ungenutzten Chancen auf: Demnach zeigen neun von zehn Kunden ein Interesse an Kosmetik in der Apotheke, doch nur etwa drei von zehn entscheiden sich am Ende zum Kauf. Die Studie gibt auch Hinweise darauf, wie Apotheker diesen Anteil ausbauen können: Klare Wettbewerbsvorteile sind etwa das ausgeprägte Vertrauen der Kunden in die Produktqualität und kompetente Beratung. Für eine aktive Ansprache am Regal sind Kunden mehrheitlich offen, dies könnte stärker genutzt werden. Ein zu vielfältiges, unübersichtliches Angebot hemmt den Verkauf, förderlich ist hingegen eine freundliche Raumgestaltung mit ansprechender Produktpräsentation. Wie sehen dies die Apotheker? Mehr Beratung ist für sie mit Blick auf Kapazitäten durchaus eine Herausforderung. Laut einer Aposcope-Studie fehlt es in zwei von fünf Apotheken an geschultem Personal. Und: Einen höheren Umsatz durch Kosmetik halten zwar 81 Prozent der Apotheker und PTA für möglich, jedoch würde nur knapp ein Drittel diesem Segment mehr Raum geben. Platzsparende Lösungen für eine Positionierung der Kosmetik und eine Unterstützung im Beratungsangebot dürften daher willkommen sein.

Flexibel und Wandelbar

In der Kategorie Change.Vision Award werden Lösungen ausgezeichnet, die sich für den digitalen Wandel geöffnet habe. Mit der Neuentwicklung zeigen die drei Marktpartner einen völlig neuen Weg der Kosmetikpräsentation für die niedergelassene Apotheke auf. Das Konzept ist so gedacht, dass es einrichterunabhängig umgesetzt werden kann. Aus dem Hause BD Rowa kommt die digitale Technik in Form von Software und Displays.

Hauser Wolfgang

Umschuldung der Apothekenfinanzierung – jetzt

von Hauser Wolfgang am 27.03.2018 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Der Großteil der Apotheken ist naturgemäß mit der Abstattung eines Darlehens beschäftigt. Daran ist im Grunde auch nichts auszusetzen. Welches Unternehmen kann schon ganz auf Fremdkapital verzichten? Sehr wenige.

Oft liegt die Darlehensaufnahme schon Jahre zurück und die Bedingungen bzw. Konditionen sind meist nicht mehr wettbewerbsfähig. Man hat sich daran gewöhnt eine gewisse Kreditrate aufzubringen und übersieht unter Umständen dabei, dass man inzwischen viel zu viel bzw. mehr als notwendig für die Darlehensrückführung aufbringt. Die Zinsen sind historisch gering und bieten eine ideale Voraussetzung, die Darlehenskosten erheblich zu senken. Leider geben sich viele Unternehmer viel zu schnell mit durchschnittlich attraktiven Konditionen zufrieden oder wissen überhaupt nicht konkret über die aktuelle Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Konditionen bescheid.

Dabei leben wir in Zeiten in denen durch die exzessive Geldmengenausweitung der EZB (=Geld drucken), die Banken praktisch händeringend nach Kreditnehmern Ausschau halten. Ideales Umfeld auch für Umschuldungen. Die aktuelle Bank wird nicht proaktiv auf Sie zukommen und Ihnen bessere Konditionen anbieten. Die Initiative muss schon von Ihnen ausgehen. Oder besser Sie lassen sich von jemanden helfen. So zB. von ApothekenCOACH.

Von wieviel Einsparungspotential reden wir hier eigentlich?

Nun, lassen Sie es mich nicht in %-Sätzen zum Ausdruck bringen, sondern in Umsatzsteigerung, welche notwendig wäre um den gleichen Ertragseffekt zu erreichen. Bei einer Median-Apotheke liegt das meinen Erfahrungen nach bei 70.000 bis 120.000 EUR im Jahr. Oder eine viel raschere Beendigung des Darlehens.

Eine Überprüfung der aktuellen Finanzierung ist in jedenfalls gewinnbringend. Unter dem Motto:
1. Analysieren
2. Wissen
3. Optimieren

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Wilke Jens

Die Apotheke als Hidden Champion – Teil II

von Wilke Jens am 27.03.2018 in Allgemein

Es gibt nicht die Erklärung für den großen Erfolg der Hidden Champions, aber der wichtigste Faktor für den Erfolg liegt ohne Zweifel in der Führung. Gewiss liegt die Fähigkeit zum Führen im Individuum der Persönlichkeit, die führt. Aber einige Gemeinsamkeiten haben erfolgreiche Führungskräfte und die will ich Ihnen heute verraten.

Ich lade Sie dazu ein, das für Sie und Ihre Führungssituation Passende herauszulesen und zu adaptieren.

1. Identität

Die Führungskräfte der Hidden Champions identifizieren sich nicht nur mit dem Unternehmen, sie sind geradezu inspiriert davon und untrennbar damit verbunden. Sie üben nicht nur eine Funktion aus, sondern sie lieben und leben was sie tun. Die Hauptmotivation ist nie Geld, sondern die Befriedigung, die sie durch ihre Arbeit erfahren.

2. Fokus

Am Anfang stehen immer Wille und ein großes Ziel. Die Vision ist nicht nur kontinuierliches Wachstum, sondern Weltmarktführer zu werden. Wie im letzten Artikel bereits erwähnt kann nur Fokus zum Ziel führen. Die Führungskräfte der Hidden Champions sind geradezu besessen von ihrer Idee, ihrem Ziel – besessen davon der/die Beste zu sein. Diese Zielstrebigkeit macht sie unschlagbar.

3. Furchtlosigkeit

Es ist nicht nur Mut, was diese Führer haben, sondern Furchtlosigkeit. Sie kennen keine Hemmungen oder Befürchtungen.

4. Vitalität

Das Feuer, das in diesen Menschen brennt, scheint eine unerschöpfliche Energie und Vitalität aus und das meist über die Pension hinaus.

5. Inspiration für andere

Die Inspiration und Besessenheit entzünden die Führungskräfte auch in ihren Mitstreiternihren Mitarbeitern, denn als Einzelkämpfer erlangt man keinen Weltruhm. Um eine gemeinsame Richtung vorzugeben, ist es sehr wichtig, laufend die Ziele zu kommunizieren und auch danach zu handeln – als Vorbild und um authentisch zu sein. Die vielleicht wichtigste Eigenschaft von großartigen Führungskräften ist also andere für die eigene Mission zu begeistern und zu Höchstleistungen zu bewegen.

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Schneider Johannes

EDV Versicherung als Ergänzung zur Inventarversicherung

von Schneider Johannes am 27.03.2018 in Versicherung

Die Elektronikversicherung wurde speziell für die Versicherung von elektronischen Geräten und Anlagen sowie für elektromechanische Anlagen und Geräte entwickelt. In der Apotheke umfasst dies im Grunde die EDV-Anlage inkl. Drucker und Scanner, den Server und die Telefonanlage. Die Elektronikversicherung übernimmt die Kosten für Schäden an diesen Anlagen und sonstigen Datenträgern.

Ein Warenroboter gehört nicht zur EDV. Dafür benötigt man eine Maschinenbruchversicherung. Viele Hersteller bieten für die Roboter meist günstige Machinenbruchversicherungen in Kombination mit einem  Wartungsvertrag an. Diese sind meist im Vergleich zu den normalen Versicherungsangeboten günstiger.

Neben den Elementargefahren wie Feuer und Sturm sowie Austritt von Leitungswasser sind durch eine EDV-Versicherung Schäden abgedeckt, die durch

  • Einbruchdiebstahl
  • Bedienungsfehler
  • Sabotage
  • elektrische Energie wie beispielsweise Überspannung
  • Feuchtigkeit

entstehen.

Aufgrund der Vielfalt von elektronischen Anlagen und Geräten gibt es darüber hinaus eine Vielzahl von Deckungserweiterungen. Beispielsweise Absicherung der Software, Datenverlust, Datenwiederherstellung und vieles mehr. Diese Sparte wird daher sehr oft individuell angepasst.

Ein großer Unterschied zur normalen Inventarversicherung ist, dass die meisten EDV-Versicherungen eine Zeitwertentschädigung vorsehen. Das heißt, wenn die Anlage schon sehr alt ist und es zu einem Schaden kommt, fällt die Entschädigung oft sehr gering aus.

Tritt ein Elementarschaden ein – wie zum Beispiel ein Brand – dann ist entscheidend, ob die EDV-Anlage in der normalen Versicherungssumme enthalten ist und die EDV-Versicherung zusätzlich berechnet wurde oder ob die EDV-Versicherung ergänzend zur Inventarversicherung abgeschlossen wurde. Aus diesem Grund empfehle ich persönlich, die EDV-Versicherung als Ergänzung der Inventarversicherung abzuschließen.

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Kammerstetter Regina

Was bringt der “Familienbonus Plus” ab 2019?

von Kammerstetter Regina am 27.03.2018 in Steuerberatung

Durch den Familienbonus Plus soll die 2009 eingeführte Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten und der Kinderfreibetrag gestrichen werden. Vom Familienbonus Plus sollen laut Regierung speziell Familien mit kleinen und mittleren Einkommen profitieren. Es soll die größte je durchgeführte Steuerentlastung für Familien in Österreich werden. 950.000 Familien und 1,6 Millionen Kinder sollen davon profitieren. Was bringt er wirklich?

  • Steuerpflichtigen steht pro Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, ein Absetzbetrag zu, der die Lohnsteuer unmittelbar verringert („Familienbonus Plus“). Dieser beträgt bis zum 18. Lebensjahr des Kindes € 125,00 monatlich; ab dem auf die Vollendung des 18. Lebensjahres folgenden Monatsersten reduziert sich der Absetzbetrag auf € 41,68 monatlich. Dieser Absetzbetrag ist unabhängig davon, ob jemand Alleinverdiener/Alleinerzieher ist oder nicht.
  • Der „Familienbonus Plus“ kommt als Steuerabsetzbetrag naturgemäß nur Personen zugute, bei denen sich aufgrund der Einkommenshöhe überhaupt eine Einkommensteuer ergibt. Um vom „Familienbonus Plus“ in voller Höhe zu profitieren, müsste z.B. ein Alleinverdiener mit einem Kind zumindest ein laufendes Monatsbrutto von circa € 2.040,00 aufweisen; bei einem niedrigeren Brutto wirkt sich der „Familienbonus Plus“ nur im entsprechend geringeren Ausmaß aus.
  • Alleinverdiener und Alleinerzieher, die aufgrund ihrer Einkommenshöhe gar keine Einkommensteuer zahlen, erhalten statt eines „Familienbonus Plus“ einen pauschalen Steuererstattungsbetrag von € 20,83 monatlich im Wege der Arbeitnehmerveranlagung zugesprochen.
  • Eltern können den „Familienbonus Plus“ splitten und jeweils zu 50 % in Anspruch nehmen.
  • Der „Familienbonus Plus“ kann über die Personalverrechnung oder die Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. Möchte ein Arbeitnehmer den „Familienbonus Plus“ über die Personalverrechnung geltend machen, muss er dem Arbeitgeber den Bezug der Familienbeihilfe nachweisen und beim Arbeitgeber ein ausgefülltes Formular abgeben. Voraussichtlich wird dafür das bisherige Steuerformular E30 (Alleinverdiener/Alleinerzieher) angepasst und um den „Familienbonus Plus“ erweitert werden.

Für die Personalverrechnung wird der „Familienbonus Plus“ einen erheblichen Zusatzaufwand mit sich bringen, da zu erwarten ist, dass ab 01.01.2019 viele Arbeitnehmer neue Formulare vorlegen werden. Die Lohnsteuertabelle wird ab 01.01.2019 aller Voraussicht nach deutlich umfangreicher werden und die Softwarehäuser werden diese Änderung im Jahresupdate für 2019 einarbeiten müssen.

Somit erscheint eines klar zu sein: Die von der Politik wiederholt angekündigte Vereinfachung der Personalverrechnung muss warten.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Emotional, digital, re(g)al – Brandneues Konzept für Apothekenkosmetik von BD Rowa

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 27.03.2018

BD Rowa präsentierte auf der Interpharm eine weitere Neuentwicklung zur Unterstützung von niedergelassenen Apotheken auf dem Weg in eine digitale Zukunft. Gemeinsam mit dem Marktpartner Nuxe und Rheindesign GmbH entwickelte das Kelberger Unternehmen einen innovativen Prototypen für das Kosmetiksegment: ein intelligentes Möbelstück, das Beratungsterminal, Regal und Werbefläche vereint. Das hochwertige Modul zeigt exemplarisch, wie
Digitalisierung in der kundenorientierten Beratung gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Emotional, digital, re(g)al – Brandneues Konzept für Apothekenkosmetik von BD RowaUngenutztes Umsatzpotential im Kosmetiksegment

Das Konzept hinter dem Möbelstück ist darauf ausgelegt, bislang ungenutztes Umsatzpotential in der Apotheke zu aktivieren. Bei der Entwicklung wurde der Fokus auf eine markenunabhängige und bedarfsorientierte Beratungsunterstützung gelegt.

Digital.Emotional.Re(g)al

Das platzsparende Konzept bietet eine elegante Möglichkeit Platz- und Ressourcenmangel gleichzeitig zu lösen. Das Regal besteht aus einer schlanken Theke, in die ein Barcode-Scanner sowie ein Tablet eingelassen sind. Die dort integrierte interaktive Beratungs-App basierend auf der Rowa Vmotion Cloud-Lösung kann im Dialog mit einem Apothekenmitarbeiter oder selbstständig durch den Kunden genutzt werden. Highlight des Konzeptes ist das große Spiegel-Display, das mit visuellen Effekten auf Bewegung reagiert und so die Aufmerksamkeit des Kunden auf sich zieht. Die digitalen Elemente erlauben eine deutlich emotionalere Ansprache des Kunden über Markenwelten und sparen Regalmeter. Das digitale Konzept ist so angelegt, das es einrichterunabbhängig umgesetzt werden kann.

Hauser Wolfgang

Warum ein zu großes Warenlager extrem teuer kommt

von Hauser Wolfgang am 20.02.2018 in Einkauf & Lagermanagement

Ein großes Warenlager wird oft als nicht sehr tragisch wahrgenommen. Ist es aber aus Ertragssicht.

Was passiert mit den verantwortlichen Überlagerpositionen? Die herkömmliche Meinung (zur Selbstberuhigung) besteht darin, dass die große Anzahl an Produkten eben nur etwas zeitversetzt, also später, über die Tara gehen und somit der einzige Nachteil der hohe Kapitalbedarf zur Finanzierung des Lagerwertes sei. Das ist nicht richtig.

Richtig ist, dass nicht benötigte Waren des Überlagers eines Tages, eines der hier genannten Schicksale erleiden wird:

  • kompletter Wertverlust durch überschreiten des Ablaufdatums
  • Rücksendung an Lieferanten mit Abschlägen von 10 – 90%
  • Abverkäufe von Ladenhütern mit massiven Ertragsverlusten
  • kompletter Wertverlust durch Schwund (Schwund steigt bei mit der Größe des WL)
  • viel höherer Personalbedarf als bei idealer WL-Größe

Meinen Berechnungen und Erfahrungen nach beträgt der Schaden eines Überlagers in einer Median-Apotheke ca. 50.000 EUR jährlich. Das nennt sich Opportunitätskosten = entgangener Gewinn! Bringen Sie das Warenlager in Ordnung. Fangen Sie mit diesem Prozess sofort an.

Als Einstiegsabfrage in Ihrem Warenwirtschaftssystem hat sich folgende Frage bewährt: “Welche Waren wurden in den vergangenen 12 Monaten (=vier Jahreszeiten) nicht verkauft (=null) und wieviele sind davon auf Lager?” Diese Produkte sind offensichtlich überflüssig.

Eine weitere Fragen könnten lauten: “Wie hoch war der höchste Wochenbedarf eines Produktes im vergangenen Jahr und wieviel habe ich davon auf Lager?” Und so weiter.

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Wilke Jens

Die Apotheke als Hidden Champion

von Wilke Jens am 20.02.2018 in Allgemein

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es mehr als 1.500 Weltmarktführer. Oftmals sind sie der Öffentlichkeit nicht einmal bekannt. Vielleicht sitzen Sie gerade an einem Schreibtisch der Firma Trodat, haben eine Büroklammer von Gottschalk in der Hand oder essen gerade Ihr Frühstück, das Backzutaten der Firma Ireks enthält?

Sie sehen viele Unternehmen sind uns nicht einmal bekannt und trotzdem sind sie in ihrer Nische Weltmarktführer.

Ein Forscherteam um Unternehmensberater und Universitätsprofessor Hermann Simon untersuchte was diese Unternehmen anders machen, welche Strategien sie verfolgen, welche Strukturen und Unternehmenskulturen sie leben und auch wenn Sie mit Ihrer Apotheke nicht die Marktführerschaft anstreben, so ist doch das ein oder andere auch auf Ihr Unternehmen anwendbar.

Die Logik der Hidden Champions

Die Gemeinsamkeiten der Hidden Champions lassen sich auf drei große Bereiche reduzieren:

  1. Den Kern bildet eine starke Führung, die für ihre Ziele brennt und auf diese Weise auch die Energie und Kreativität ihrer Mitarbeiter
  2. Weiterer Fokus wird auf die internen Kompetenzen gelegt und dabei neben Innovation insbesondere auf die Mitarbeiter.
    • Die starke und ambitionierte Führung bringt Hochleistungsmitarbeiter hervor, die sich mit den Werten und Zielen des Unternehmens identifizieren. Nichts kann von Wettbewerbern so schwer nachgeahmt werden wie die Fähigkeiten und Wertesysteme eines Unternehmens.
    • Alle Hidden Champions haben “mehr Köpfe als Arbeit” und stellen so sicher, dass Mitarbeiter sich nicht mit unproduktiven Tätigkeiten aufhalten und gleichzeitig haben die Mitarbeiter so keine Toleranz gegenüber Minderleistungen ihrer Kollegen. Dies ist nämlich eine weitere Besonderheit der Marktführer: Intoleranz gegenüber Drückebergerei und frühe Trennung von Mitarbeitern, die nicht mitziehen.
    • Aber auch Innovationen sind an der Tagesordnung. Dabei geht es nicht darum das Rad neu zu erfinden und Patente anzumelden. Innovationen können alle Facetten der Geschäftstätigkeit einbeziehen – sie sollen entweder den Kundennutzen erhöhen oder die Kosten senken und können demnach auch neue Prozesse (inkl. Prozesse am Kunden), Geschäftsmodelle, Kommunikationswege uvm. betreffen… und das nicht nur zu Beginn, sondern immer!
  3. Neben internen Kompetenzen ergreifen Hidden Champions externe Chancen und fokussieren sich nicht auf den Wettbewerb, sondern auf ihre Kunden. Es geht darum Kunden zu gewinnen und zu halten und nicht darum besser zu sein als die Konkurrenz. Kundennähe ist ein überaus präsentes Thema. Als Apotheker sind Sie so nah am Kunden wie sonst kaum einer. Nutzen sie die Möglichkeit Kunden nach Ideen und Verbesserungsmöglichkeiten zu fragen, sodass Produkte und Dienstleistungen stetig besser werden und zu den Kundenbedürfnissen passen.

Im nächsten Artikel verrate ich Ihnen, welche Eigenschaften die Führungskräfte der Hidden Champions mitbringen.

Last but not least nur mit Fokus können Sie Ihre Ziele erreichen. Wer versucht im Marathonlauf und im 100 Meter Lauf Olympiasieger zu werden, wird scheitern.

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