Hauser Wolfgang

Sei selbst die Veränderung die Du in der Welt sehen willst

von Hauser Wolfgang am 23.04.2018 in Allgemein

Diesen genialen Spruch ordnet man Mahatma Gandhi zu.  Es gibt kein Unternehmen, in dem keine Verbesserungen mehr möglich wären. So auch nicht in Apotheken. Die Unzufriedenheit, welche Apotheker gerne formulieren betreffen unterschiedlichste Bereiche in der Apotheke. Natürlich auch den Bereich Personal.

So wird manchmal die simple Tatsache übersehen, dass man zu jederzeit und in jedem Moment ein “Vorbild” ist. Vor-Bild was definitiv nicht änderbar ist. Man kann nicht “kein” Vorbild sein. Man ist es zu jeder Sekunde. Ob man dies nun möchte oder nicht. Einzig die Strahlkraft des “Vor-Bildes” (ob gutes oder schlechtes) ist steuerbar. Im Klartext bedeutet dies, dass das eigene Verhalten eine unglaubliche Wirkung auf das komplette Team hat.

Beispiele gefällig:

  • Freundlichkeit gegenüber Kunden und Mitarbeitern
  • Freude an der Tara zu agieren
  • Energielevel – Motivation
  • Möbelbewachersyndrom 😉
  • Äußeres Erscheinungsbild und Körperpflege
  • Gute Laune
  • Teamplayer
  • Anzahl der Krankentage
  • usw.

Menschen passen ihr Verhalten i.d.R. gerne aneinander an. Die Frage ist nur in welche Richtung!

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Wilke Jens

Unterschiedliche Kundentypen und wie man sie für sich gewinnt

von Wilke Jens am 23.04.2018 in Allgemein

Als Apotheker haben wir es nicht ganz einfach: austauschbare Produkte, sinkende Margen, Liberalisierungstendenzen. Was bleibt sind (anspruchsvolle) Kunden – eine Stellschraube, die sehr viel Potenzial hat, eine Variable, die aber auch nicht immer leicht zu händeln ist. Nicht jeder Kunde ist gleich und es braucht viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung, damit jeder Kunde zufrieden die Apotheke verlässt und auch wiederkommt.

Als Kunde möchte man gehört werden, sich verstanden und gut beraten fühlen – leichter gesagt als getan. Im Folgenden sehen wir uns die häufigsten Kundentypen an und wie Sie sie an der Tara überzeugen können.

1. Der informierte Kunde / der Besserwisser

Informierte Kunden sind selbstsicher im Umgang mit der Thematik, selbstbewusst und kommen meist mit ihrem Anliegen direkt auf Sie zu. Im Grunde genommen wissen sie schon was ihnen fehlt und was sie brauchen, erwarten aber trotzdem eine professionelle Beratung vom Apotheker und (hoffentlich) eine Bestätigung ihres Vorwissens.

Lösung:  Auch wenn der informierte Kunde bereits eine feste Meinung zu haben scheint, geben Sie ihm eine exakte Auskunft. Besserwisser brauchen immer das Gefühl, dass Sie – der Experte – ihn als kompetenten, gleichwissenden Partner sehen. Auch wenn es manchmal schwierig ist, sollten Sie deshalb ein bisschen das Ego des Kunden streicheln und ihm Anerkennung entgegenbringen. Wenn die Meinung des Kunden absolut falsch ist, versuchen Sie nicht belehrend aufzutreten – denn das führt meistens zur Verärgerung des Besserwissers. Achten Sie gleichzeitig darauf, sich nicht kleiner als der Kunde zu machen. Umgekehrt benötigt der Besserwisser nämlich auch einen ebenbürtigen kompetenten Partner, sonst kann der Schuss nach hinten losgehen und der Kunde fühlt sich nicht gut aufgehoben bei Ihnen.

2. Der misstrauische Kunde

Dieser Kundentyp zeigt meist bereits zu Beginn des Gespräches, dass er von Ihrem Angebot bzw. den Produkten nicht wirklich überzeugt ist. Er ist sehr skeptisch gegenüber Empfehlungen und wittert hinter jedem Tipp von Ihnen eine Verkaufsstrategie. Der Kunde wird Ihnen zu Beginn erstmal nichts glauben und alles kritisch hinterfragen. Der Misstrauische hat immer Angst, von Ihnen als Verkäufer übervorteilt zu werden.

Lösung: Wichtig ist, diesen Kundentypen nicht zu unterbrechen und ihm zu zeigen, dass er ernst genommen wird, denn hier muss erst eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden. Also auf ihn eingehen und offen und ehrlich alle Fragen des Kunden beantworten. Weniger ist hier mehr. Sprechen Sie in der Beratung lieber wenige aber konkrete Empfehlungen aus. Mit vorsichtigen Angaben können Misstrauische nichts anfangen. Bei diesem Kundentyp sollten Sie zudem zurückhaltend mit Zusatzverkäufen umgehen, das macht ihn nur noch misstrauischer. Sie gewinnen das Vertrauen des Kunden mit viel Kompetenz. Idealerweise finden Sie durch Rückfragen sogar die Quelle für das Misstrauen des Kunden und entkräften diese dann mit Fakten.

3. Der Nörgler / der Genervte

Kunden, die sich beschweren, sind jedem bekannt. Mal ist das Produkt zu teuer, die Beratung schlecht oder die Öffnungszeiten nicht lang genug. Im Grunde können Sie diesem Kundentyp nichts Recht machen. Er kommt schon genervt in die Apotheke und wird das auch nicht so schnell ablegen.

Lösung: Bleiben Sie freundlich und berufen Sie sich auf Ihre Geduld. Sie sind kompetent und haben Ahnung vom Fach und genau damit können Sie Choleriker und Nörgler beeindrucken: Fachkompetenz. Ab und zu kann auch ein passender Witz die Situation auflockern, aber nur wenn das auch zu Ihnen passt! Nörgler brauchen das richtige Maß an Problemlösungsbereitschaft, Zustimmung, höflicher Freundlichkeit und zuvorkommender Behandlung. Wenn Nörgler das Gefühl bekommen, dass auf sie eingegangen wird, lassen sie sich auch oftmals überzeugen!

Fazit

Egal welchen Kundentypen Sie beraten, je schneller Sie verstehen, wie der Kunde tickt, desto besser können Sie reagieren und sich an seine Bedürfnisse anpassen. Probieren Sie zu diesem Zweck auch einmal Rollenspiele in Ihrem Team aus, sie schulen die MitarbeiterInnen im Umgang mit schwierigen Kundentypen und machen Spaß. Der Rest des Teams kann aufmerksam zuschauen und in der gemeinsamen Nachbesprechung lernt man interessante unterschiedliche Sichtweisen kennen.

Viel Spaß bei der Umsetzung!

Ihr Jens Wilke

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Schneider Johannes

Mit einer guten Reiseversicherung unbeschwert in den Urlaub

von Schneider Johannes am 23.04.2018 in Versicherung

Haben Sie ihren Sommerurlaub schon geplant oder gebucht? Dann sollten Sie sich über eine Reiseversicherung Gedanken machen! Neben einer guten Reiseapotheke sollte auch eine ebenso gute Reiseversicherung nicht fehlen.

Gegen welche Risken kann bzw. sollte man sich vor einer Reise absichern?

  • Reiserückholung bei einer Erkrankung oder nach einem Unfall, wenn medizinisch notwendig
  • Reiseabbruch wegen einer Erkrankung
  • Reisestornoversicherung
  • Reisegepäckversicherung

Die Kosten für eine Rückholung bei Krankheit oder Unfall können schnell in den 7-stelligen Bereich gehen, daher ist dieses Risiko nicht zu unterschätzen und meiner Meinung eine “Pflichtversicherung” – vor allem wenn die Reise außerhalb Europas geht.

Ein ReiseabbruchVerlust des Reisegebäcks oder Stornierung der Reise wegen Krankheit ist nicht existenzbedrohend und daher eine individuelle Entscheidung. Grundsätzlich ist es aber empfehlenswert, nach der Buchung der Reise auch eine Reisestornoversicherung abzuschließen. Die Kosten dafür sind im Verhältnis zu den Kosten der Reise minimal.

Häufig besteht über die Kreditkarte oder eine private Krankenversicherung (Ergänzungstarif Opting Out) bereits ein Versicherungsschutz, weshalb dem Thema oft zu wenig Beachtung geschenkt wird. Beachten Sie dabei jedoch, dass in den meisten Fällen nur der Kreditkarteninhaber versichert ist, nicht aber die Angehörigen. Das selbe gilt auch für private Krankenversicherungen. Achten Sie darauf wenn Sie mit der Familie auf Urlaub fahren!

Beachten Sie auch die Reisedauer – vor allem wenn die Reise länger als 28 Tage dauert! Dafür gibt es spezielle Reiseversicherungen.

Tipp: Wenn Sie mehrmals im Jahr verreisen ist evtl. der Abschluss einer Jahresversicherung interessant. Die Kosten für einen weltweiten Versicherungsschutz für alle Ihre Reisen, Urlaube und Ausflüge innerhalb eines Jahres für zwei Erwachsene plus Kinder bis zum vollendeten 21. Lebensjahr betragen inkl. Stornoschutz 260,- Euro.

Mit ein paar Klicks können Sie einfach und kostengünstig innerhalb von wenigen Minuten online Ihre optimale Reiseversicherung abschließen und die Vorfreude auf den Urlaub genießen.

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Uitz Thomas | BD Rowa

BD Rowa gewinnt Change.Vision.Award für Kosmetikkonzept

von Uitz Thomas | BD Rowa am 23.04.2018

Emotional, digital, re(g)al – mit diesem brandneuen Konzept gewinnt BD Rowa im Konsortium mit dem Kosmetikhersteller Nuxe und dem Einrichter Rheindesign GmbH beim Vision.A Award Bronze in der Kategorie Change.Vision. Das Kelberger Unternehmen entwickelte gemeinsam mit den beiden Marktpartner einen innovativen Prototypen für das Kosmetiksegment: ein intelligentes Möbelstück, das Beratungsterminal, Regal und Werbefläche vereint. Das hochwertige Modul zeigt exemplarisch, wie Digitalisierung in der kundenorientierten Beratung gewinnbringend eingesetzt werden kann.

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Umsatzpotential im Kosmetiksegment ausnutzen

Das Konzept des Möbelstücks ist darauf ausgelegt, bislang ungenutztes Umsatzpotential in der Apotheke zu aktivieren. Laut einer Verbraucherstudie von Nuxe mangelt es oft an einer ansprechenden Präsentation, Orientierungshilfen, kompetenter Beratung und den nötigen freien Regalmetern. Bei der Entwicklung wurde der Fokus auf eine markenunabhängige und bedarfsorientierte Beratungsunterstützung via App gelegt.

Das vorgestellte Möbelstück ist eine exemplarische Umsetzung und bietet eine elegante Möglichkeit Platz- und Ressourcenmangel gleichzeitig zu lösen. Das Regal besteht aus einer schlanken Theke, in die ein Barcode-Scanner sowie ein Tablet eingelassen sind. Die dort integrierte interaktive Beratungs-App basierend auf der Rowa Vmotion Cloud-Lösung kann im Dialog mit einem Apothekenmitarbeiter oder selbstständig durch den Kunden genutzt werden. Im Fokus steht dabei die markenunabhängige und bedarfsorientierte Beratung.

Emotionalisierung durch Digitalisierung

Ein weiteres Kernstück des Konzeptes ist das große Spiegel-Display, das mit visuellen Effekten auf Bewegung reagiert und so die Aufmerksamkeit des Kunden auf sich zieht. Die digitalen Elemente erlauben eine deutlich emotionalere Ansprache des Kunden über Marken- und Produktwelten. Hochwertige Materialien wie Gold und Leder machen das Regal zu einem Eyecatcher im Verkaufsraum.

Studien zeigen Chancen für mehr Kosmetikgeschäft in Apotheken

Alleine im letzten Jahr wuchs der gesamte Kosmetikmarkt um sechs Prozent, in der Vor-Ort-Apotheke allerdings nur um rund zwei. Aktuell haben Apotheken einen Marktanteil von knapp 10 Prozent im Kosmetiksegment. Dabei könnte sich die Apotheke aufgrund ihrer Stärken durchaus größere Marktanteile sichern. Eine aktuelle Verbraucherstudie des Kosmetikherstellers Nuxe und der Universität Pforzheim zeigt die bislang ungenutzten Chancen auf: Demnach zeigen neun von zehn Kunden ein Interesse an Kosmetik in der Apotheke, doch nur etwa drei von zehn entscheiden sich am Ende zum Kauf. Die Studie gibt auch Hinweise darauf, wie Apotheker diesen Anteil ausbauen können: Klare Wettbewerbsvorteile sind etwa das ausgeprägte Vertrauen der Kunden in die Produktqualität und kompetente Beratung. Für eine aktive Ansprache am Regal sind Kunden mehrheitlich offen, dies könnte stärker genutzt werden. Ein zu vielfältiges, unübersichtliches Angebot hemmt den Verkauf, förderlich ist hingegen eine freundliche Raumgestaltung mit ansprechender Produktpräsentation. Wie sehen dies die Apotheker? Mehr Beratung ist für sie mit Blick auf Kapazitäten durchaus eine Herausforderung. Laut einer Aposcope-Studie fehlt es in zwei von fünf Apotheken an geschultem Personal. Und: Einen höheren Umsatz durch Kosmetik halten zwar 81 Prozent der Apotheker und PTA für möglich, jedoch würde nur knapp ein Drittel diesem Segment mehr Raum geben. Platzsparende Lösungen für eine Positionierung der Kosmetik und eine Unterstützung im Beratungsangebot dürften daher willkommen sein.

Flexibel und Wandelbar

In der Kategorie Change.Vision Award werden Lösungen ausgezeichnet, die sich für den digitalen Wandel geöffnet habe. Mit der Neuentwicklung zeigen die drei Marktpartner einen völlig neuen Weg der Kosmetikpräsentation für die niedergelassene Apotheke auf. Das Konzept ist so gedacht, dass es einrichterunabhängig umgesetzt werden kann. Aus dem Hause BD Rowa kommt die digitale Technik in Form von Software und Displays.

Hauser Wolfgang

Umschuldung der Apothekenfinanzierung – jetzt

von Hauser Wolfgang am 27.03.2018 in Finanzierung & Finanzdienstleistung

Der Großteil der Apotheken ist naturgemäß mit der Abstattung eines Darlehens beschäftigt. Daran ist im Grunde auch nichts auszusetzen. Welches Unternehmen kann schon ganz auf Fremdkapital verzichten? Sehr wenige.

Oft liegt die Darlehensaufnahme schon Jahre zurück und die Bedingungen bzw. Konditionen sind meist nicht mehr wettbewerbsfähig. Man hat sich daran gewöhnt eine gewisse Kreditrate aufzubringen und übersieht unter Umständen dabei, dass man inzwischen viel zu viel bzw. mehr als notwendig für die Darlehensrückführung aufbringt. Die Zinsen sind historisch gering und bieten eine ideale Voraussetzung, die Darlehenskosten erheblich zu senken. Leider geben sich viele Unternehmer viel zu schnell mit durchschnittlich attraktiven Konditionen zufrieden oder wissen überhaupt nicht konkret über die aktuelle Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Konditionen bescheid.

Dabei leben wir in Zeiten in denen durch die exzessive Geldmengenausweitung der EZB (=Geld drucken), die Banken praktisch händeringend nach Kreditnehmern Ausschau halten. Ideales Umfeld auch für Umschuldungen. Die aktuelle Bank wird nicht proaktiv auf Sie zukommen und Ihnen bessere Konditionen anbieten. Die Initiative muss schon von Ihnen ausgehen. Oder besser Sie lassen sich von jemanden helfen. So zB. von ApothekenCOACH.

Von wieviel Einsparungspotential reden wir hier eigentlich?

Nun, lassen Sie es mich nicht in %-Sätzen zum Ausdruck bringen, sondern in Umsatzsteigerung, welche notwendig wäre um den gleichen Ertragseffekt zu erreichen. Bei einer Median-Apotheke liegt das meinen Erfahrungen nach bei 70.000 bis 120.000 EUR im Jahr. Oder eine viel raschere Beendigung des Darlehens.

Eine Überprüfung der aktuellen Finanzierung ist in jedenfalls gewinnbringend. Unter dem Motto:
1. Analysieren
2. Wissen
3. Optimieren

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Wilke Jens

Die Apotheke als Hidden Champion – Teil II

von Wilke Jens am 27.03.2018 in Allgemein

Es gibt nicht die Erklärung für den großen Erfolg der Hidden Champions, aber der wichtigste Faktor für den Erfolg liegt ohne Zweifel in der Führung. Gewiss liegt die Fähigkeit zum Führen im Individuum der Persönlichkeit, die führt. Aber einige Gemeinsamkeiten haben erfolgreiche Führungskräfte und die will ich Ihnen heute verraten.

Ich lade Sie dazu ein, das für Sie und Ihre Führungssituation Passende herauszulesen und zu adaptieren.

1. Identität

Die Führungskräfte der Hidden Champions identifizieren sich nicht nur mit dem Unternehmen, sie sind geradezu inspiriert davon und untrennbar damit verbunden. Sie üben nicht nur eine Funktion aus, sondern sie lieben und leben was sie tun. Die Hauptmotivation ist nie Geld, sondern die Befriedigung, die sie durch ihre Arbeit erfahren.

2. Fokus

Am Anfang stehen immer Wille und ein großes Ziel. Die Vision ist nicht nur kontinuierliches Wachstum, sondern Weltmarktführer zu werden. Wie im letzten Artikel bereits erwähnt kann nur Fokus zum Ziel führen. Die Führungskräfte der Hidden Champions sind geradezu besessen von ihrer Idee, ihrem Ziel – besessen davon der/die Beste zu sein. Diese Zielstrebigkeit macht sie unschlagbar.

3. Furchtlosigkeit

Es ist nicht nur Mut, was diese Führer haben, sondern Furchtlosigkeit. Sie kennen keine Hemmungen oder Befürchtungen.

4. Vitalität

Das Feuer, das in diesen Menschen brennt, scheint eine unerschöpfliche Energie und Vitalität aus und das meist über die Pension hinaus.

5. Inspiration für andere

Die Inspiration und Besessenheit entzünden die Führungskräfte auch in ihren Mitstreiternihren Mitarbeitern, denn als Einzelkämpfer erlangt man keinen Weltruhm. Um eine gemeinsame Richtung vorzugeben, ist es sehr wichtig, laufend die Ziele zu kommunizieren und auch danach zu handeln – als Vorbild und um authentisch zu sein. Die vielleicht wichtigste Eigenschaft von großartigen Führungskräften ist also andere für die eigene Mission zu begeistern und zu Höchstleistungen zu bewegen.

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Schneider Johannes

EDV Versicherung als Ergänzung zur Inventarversicherung

von Schneider Johannes am 27.03.2018 in Versicherung

Die Elektronikversicherung wurde speziell für die Versicherung von elektronischen Geräten und Anlagen sowie für elektromechanische Anlagen und Geräte entwickelt. In der Apotheke umfasst dies im Grunde die EDV-Anlage inkl. Drucker und Scanner, den Server und die Telefonanlage. Die Elektronikversicherung übernimmt die Kosten für Schäden an diesen Anlagen und sonstigen Datenträgern.

Ein Warenroboter gehört nicht zur EDV. Dafür benötigt man eine Maschinenbruchversicherung. Viele Hersteller bieten für die Roboter meist günstige Machinenbruchversicherungen in Kombination mit einem  Wartungsvertrag an. Diese sind meist im Vergleich zu den normalen Versicherungsangeboten günstiger.

Neben den Elementargefahren wie Feuer und Sturm sowie Austritt von Leitungswasser sind durch eine EDV-Versicherung Schäden abgedeckt, die durch

  • Einbruchdiebstahl
  • Bedienungsfehler
  • Sabotage
  • elektrische Energie wie beispielsweise Überspannung
  • Feuchtigkeit

entstehen.

Aufgrund der Vielfalt von elektronischen Anlagen und Geräten gibt es darüber hinaus eine Vielzahl von Deckungserweiterungen. Beispielsweise Absicherung der Software, Datenverlust, Datenwiederherstellung und vieles mehr. Diese Sparte wird daher sehr oft individuell angepasst.

Ein großer Unterschied zur normalen Inventarversicherung ist, dass die meisten EDV-Versicherungen eine Zeitwertentschädigung vorsehen. Das heißt, wenn die Anlage schon sehr alt ist und es zu einem Schaden kommt, fällt die Entschädigung oft sehr gering aus.

Tritt ein Elementarschaden ein – wie zum Beispiel ein Brand – dann ist entscheidend, ob die EDV-Anlage in der normalen Versicherungssumme enthalten ist und die EDV-Versicherung zusätzlich berechnet wurde oder ob die EDV-Versicherung ergänzend zur Inventarversicherung abgeschlossen wurde. Aus diesem Grund empfehle ich persönlich, die EDV-Versicherung als Ergänzung der Inventarversicherung abzuschließen.

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Kammerstetter Regina

Was bringt der “Familienbonus Plus” ab 2019?

von Kammerstetter Regina am 27.03.2018 in Steuerberatung

Durch den Familienbonus Plus soll die 2009 eingeführte Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten und der Kinderfreibetrag gestrichen werden. Vom Familienbonus Plus sollen laut Regierung speziell Familien mit kleinen und mittleren Einkommen profitieren. Es soll die größte je durchgeführte Steuerentlastung für Familien in Österreich werden. 950.000 Familien und 1,6 Millionen Kinder sollen davon profitieren. Was bringt er wirklich?

  • Steuerpflichtigen steht pro Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, ein Absetzbetrag zu, der die Lohnsteuer unmittelbar verringert („Familienbonus Plus“). Dieser beträgt bis zum 18. Lebensjahr des Kindes € 125,00 monatlich; ab dem auf die Vollendung des 18. Lebensjahres folgenden Monatsersten reduziert sich der Absetzbetrag auf € 41,68 monatlich. Dieser Absetzbetrag ist unabhängig davon, ob jemand Alleinverdiener/Alleinerzieher ist oder nicht.
  • Der „Familienbonus Plus“ kommt als Steuerabsetzbetrag naturgemäß nur Personen zugute, bei denen sich aufgrund der Einkommenshöhe überhaupt eine Einkommensteuer ergibt. Um vom „Familienbonus Plus“ in voller Höhe zu profitieren, müsste z.B. ein Alleinverdiener mit einem Kind zumindest ein laufendes Monatsbrutto von circa € 2.040,00 aufweisen; bei einem niedrigeren Brutto wirkt sich der „Familienbonus Plus“ nur im entsprechend geringeren Ausmaß aus.
  • Alleinverdiener und Alleinerzieher, die aufgrund ihrer Einkommenshöhe gar keine Einkommensteuer zahlen, erhalten statt eines „Familienbonus Plus“ einen pauschalen Steuererstattungsbetrag von € 20,83 monatlich im Wege der Arbeitnehmerveranlagung zugesprochen.
  • Eltern können den „Familienbonus Plus“ splitten und jeweils zu 50 % in Anspruch nehmen.
  • Der „Familienbonus Plus“ kann über die Personalverrechnung oder die Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. Möchte ein Arbeitnehmer den „Familienbonus Plus“ über die Personalverrechnung geltend machen, muss er dem Arbeitgeber den Bezug der Familienbeihilfe nachweisen und beim Arbeitgeber ein ausgefülltes Formular abgeben. Voraussichtlich wird dafür das bisherige Steuerformular E30 (Alleinverdiener/Alleinerzieher) angepasst und um den „Familienbonus Plus“ erweitert werden.

Für die Personalverrechnung wird der „Familienbonus Plus“ einen erheblichen Zusatzaufwand mit sich bringen, da zu erwarten ist, dass ab 01.01.2019 viele Arbeitnehmer neue Formulare vorlegen werden. Die Lohnsteuertabelle wird ab 01.01.2019 aller Voraussicht nach deutlich umfangreicher werden und die Softwarehäuser werden diese Änderung im Jahresupdate für 2019 einarbeiten müssen.

Somit erscheint eines klar zu sein: Die von der Politik wiederholt angekündigte Vereinfachung der Personalverrechnung muss warten.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Emotional, digital, re(g)al – Brandneues Konzept für Apothekenkosmetik von BD Rowa

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 27.03.2018

BD Rowa präsentierte auf der Interpharm eine weitere Neuentwicklung zur Unterstützung von niedergelassenen Apotheken auf dem Weg in eine digitale Zukunft. Gemeinsam mit dem Marktpartner Nuxe und Rheindesign GmbH entwickelte das Kelberger Unternehmen einen innovativen Prototypen für das Kosmetiksegment: ein intelligentes Möbelstück, das Beratungsterminal, Regal und Werbefläche vereint. Das hochwertige Modul zeigt exemplarisch, wie
Digitalisierung in der kundenorientierten Beratung gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Emotional, digital, re(g)al – Brandneues Konzept für Apothekenkosmetik von BD RowaUngenutztes Umsatzpotential im Kosmetiksegment

Das Konzept hinter dem Möbelstück ist darauf ausgelegt, bislang ungenutztes Umsatzpotential in der Apotheke zu aktivieren. Bei der Entwicklung wurde der Fokus auf eine markenunabhängige und bedarfsorientierte Beratungsunterstützung gelegt.

Digital.Emotional.Re(g)al

Das platzsparende Konzept bietet eine elegante Möglichkeit Platz- und Ressourcenmangel gleichzeitig zu lösen. Das Regal besteht aus einer schlanken Theke, in die ein Barcode-Scanner sowie ein Tablet eingelassen sind. Die dort integrierte interaktive Beratungs-App basierend auf der Rowa Vmotion Cloud-Lösung kann im Dialog mit einem Apothekenmitarbeiter oder selbstständig durch den Kunden genutzt werden. Highlight des Konzeptes ist das große Spiegel-Display, das mit visuellen Effekten auf Bewegung reagiert und so die Aufmerksamkeit des Kunden auf sich zieht. Die digitalen Elemente erlauben eine deutlich emotionalere Ansprache des Kunden über Markenwelten und sparen Regalmeter. Das digitale Konzept ist so angelegt, das es einrichterunabbhängig umgesetzt werden kann.

Hauser Wolfgang

Warum ein zu großes Warenlager extrem teuer kommt

von Hauser Wolfgang am 20.02.2018 in Einkauf & Lagermanagement

Ein großes Warenlager wird oft als nicht sehr tragisch wahrgenommen. Ist es aber aus Ertragssicht.

Was passiert mit den verantwortlichen Überlagerpositionen? Die herkömmliche Meinung (zur Selbstberuhigung) besteht darin, dass die große Anzahl an Produkten eben nur etwas zeitversetzt, also später, über die Tara gehen und somit der einzige Nachteil der hohe Kapitalbedarf zur Finanzierung des Lagerwertes sei. Das ist nicht richtig.

Richtig ist, dass nicht benötigte Waren des Überlagers eines Tages, eines der hier genannten Schicksale erleiden wird:

  • kompletter Wertverlust durch überschreiten des Ablaufdatums
  • Rücksendung an Lieferanten mit Abschlägen von 10 – 90%
  • Abverkäufe von Ladenhütern mit massiven Ertragsverlusten
  • kompletter Wertverlust durch Schwund (Schwund steigt bei mit der Größe des WL)
  • viel höherer Personalbedarf als bei idealer WL-Größe

Meinen Berechnungen und Erfahrungen nach beträgt der Schaden eines Überlagers in einer Median-Apotheke ca. 50.000 EUR jährlich. Das nennt sich Opportunitätskosten = entgangener Gewinn! Bringen Sie das Warenlager in Ordnung. Fangen Sie mit diesem Prozess sofort an.

Als Einstiegsabfrage in Ihrem Warenwirtschaftssystem hat sich folgende Frage bewährt: “Welche Waren wurden in den vergangenen 12 Monaten (=vier Jahreszeiten) nicht verkauft (=null) und wieviele sind davon auf Lager?” Diese Produkte sind offensichtlich überflüssig.

Eine weitere Fragen könnten lauten: “Wie hoch war der höchste Wochenbedarf eines Produktes im vergangenen Jahr und wieviel habe ich davon auf Lager?” Und so weiter.

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Wilke Jens

Die Apotheke als Hidden Champion

von Wilke Jens am 20.02.2018 in Allgemein

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es mehr als 1.500 Weltmarktführer. Oftmals sind sie der Öffentlichkeit nicht einmal bekannt. Vielleicht sitzen Sie gerade an einem Schreibtisch der Firma Trodat, haben eine Büroklammer von Gottschalk in der Hand oder essen gerade Ihr Frühstück, das Backzutaten der Firma Ireks enthält?

Sie sehen viele Unternehmen sind uns nicht einmal bekannt und trotzdem sind sie in ihrer Nische Weltmarktführer.

Ein Forscherteam um Unternehmensberater und Universitätsprofessor Hermann Simon untersuchte was diese Unternehmen anders machen, welche Strategien sie verfolgen, welche Strukturen und Unternehmenskulturen sie leben und auch wenn Sie mit Ihrer Apotheke nicht die Marktführerschaft anstreben, so ist doch das ein oder andere auch auf Ihr Unternehmen anwendbar.

Die Logik der Hidden Champions

Die Gemeinsamkeiten der Hidden Champions lassen sich auf drei große Bereiche reduzieren:

  1. Den Kern bildet eine starke Führung, die für ihre Ziele brennt und auf diese Weise auch die Energie und Kreativität ihrer Mitarbeiter
  2. Weiterer Fokus wird auf die internen Kompetenzen gelegt und dabei neben Innovation insbesondere auf die Mitarbeiter.
    • Die starke und ambitionierte Führung bringt Hochleistungsmitarbeiter hervor, die sich mit den Werten und Zielen des Unternehmens identifizieren. Nichts kann von Wettbewerbern so schwer nachgeahmt werden wie die Fähigkeiten und Wertesysteme eines Unternehmens.
    • Alle Hidden Champions haben “mehr Köpfe als Arbeit” und stellen so sicher, dass Mitarbeiter sich nicht mit unproduktiven Tätigkeiten aufhalten und gleichzeitig haben die Mitarbeiter so keine Toleranz gegenüber Minderleistungen ihrer Kollegen. Dies ist nämlich eine weitere Besonderheit der Marktführer: Intoleranz gegenüber Drückebergerei und frühe Trennung von Mitarbeitern, die nicht mitziehen.
    • Aber auch Innovationen sind an der Tagesordnung. Dabei geht es nicht darum das Rad neu zu erfinden und Patente anzumelden. Innovationen können alle Facetten der Geschäftstätigkeit einbeziehen – sie sollen entweder den Kundennutzen erhöhen oder die Kosten senken und können demnach auch neue Prozesse (inkl. Prozesse am Kunden), Geschäftsmodelle, Kommunikationswege uvm. betreffen… und das nicht nur zu Beginn, sondern immer!
  3. Neben internen Kompetenzen ergreifen Hidden Champions externe Chancen und fokussieren sich nicht auf den Wettbewerb, sondern auf ihre Kunden. Es geht darum Kunden zu gewinnen und zu halten und nicht darum besser zu sein als die Konkurrenz. Kundennähe ist ein überaus präsentes Thema. Als Apotheker sind Sie so nah am Kunden wie sonst kaum einer. Nutzen sie die Möglichkeit Kunden nach Ideen und Verbesserungsmöglichkeiten zu fragen, sodass Produkte und Dienstleistungen stetig besser werden und zu den Kundenbedürfnissen passen.

Im nächsten Artikel verrate ich Ihnen, welche Eigenschaften die Führungskräfte der Hidden Champions mitbringen.

Last but not least nur mit Fokus können Sie Ihre Ziele erreichen. Wer versucht im Marathonlauf und im 100 Meter Lauf Olympiasieger zu werden, wird scheitern.

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Schneider Johannes

Inventarversicherung – Über- oder unterversichert?

von Schneider Johannes am 20.02.2018 in Allgemein

Die Inventarversicherung ist neben der Betriebshaftpflicht und der Rechtschutzversicherung eine weitere typische und notwendige Versicherung für die Apotheke. Mit der Inventarversicherung sind sämtliche Gegenstände wie Waren, Vorräte, Einrichtungsgegenstände, also die komplette Geschäftsausstattung der Apotheke gesichert.

Dieser Versicherungsschutz ist für jede/n Apotheker/in eine wichtige Komponente, da eine Zerstörung von Inventar, Betriebsausstattung, Vorräten und Co. schnell ins Geld gehen kann.

In der sogenannten Inventarversicherung können verschiedene Sparten versichert werden – diese sind:

  • Feuer, Blitzschlag
  • Sturm
  • Leitungswasser
  • Einbruch, Diebstahl, Beraubung
  • Glasbruch
  • Maschinenbruch
  • EDV Versicherung
  • Kühlgutversicherung
  • Betriebsunterbrechung (aufgrund eines versicherten Schadens)
  • AllRisk

Welche dieser Sparten Sinn macht und auch versichert werden sollte, hängt vom jeweiligen Betrieb ab und sollte natürlich gut durchdacht werden. Eine genaue Analyse und Anpassung des Inventarvertrages kann sehr oft einiges an monatlicher Prämie sparen. Die Unterschiede sind zum Teil enorm – bis zu 100% Prämienunterschied ist keine Seltenheit.

Dazu ein kurzes Beispiel: wenn eine EDV-Anlage einige Jahre hinter sich hat (z. Beispiel 5 Jahre alt ist), zahlt sich eine EDV-Versicherung im Regelfall nicht mehr aus, da diese Sparte eine Zeitwertentschädigung vorsieht und die Prämie meist recht hoch ist. Im Schadensfall wird der Zeitwert der EDV-Anlage ersetzt und nicht wie beispielsweise bei der Feuerversicherung der Neuwert.

Auch über die Sparte AllRisk wird oft diskutiert. Mach diese Sparte einen Sinn? Oder kostet diese Sparte nur unnötig viel Geld? AllRisk bedeutet, dass alle „unbenannten“ Gefahren zusätzlich zu den herkömmlichen Sparten versichert sind.

Auch bei den anderen Sparten gibt es sehr viel Spielraum in der Gestaltung. Dazu näheres in einen meiner nächsten Artikel.

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Kammerstetter Regina

Änderungen in der Lohnverrechnung ab 2018

von Kammerstetter Regina am 20.02.2018 in Personal, Steuerberatung

Auch in diesem Jahr kommen wieder zahlreiche neue gesetzliche Regelungen im Arbeits- und Sozialrecht auf uns zu. In diesem Artikel habe ich einen kurzen Überblick für Sie zusammengestellt.

  • Angleichung der Kündigungsfristen der Arbeiter an die Angestellten ab 1.1.2021 – es wäre aus Arbeitgebersicht zu überlegen, in neue Arbeitsverträge bereits die Vorkehrung zwecks Ausspruchs der Arbeitgeberkündigung zum 15. und Letzten zu treffen. Durch Kollektivvertrag können in Saisonbetrieben (z.B. Tourismus, Bau) weiterhin kürzere Kündigungsfristen und abweichende Kündigungstermine für Arbeiter festgelegt werden.
  • Ab 1.7.2018 kommt es zu einer Angleichung der Entgeltfortzahlung der Angestellten bei Krankheit oder Unfall an die Systematik der Entgeltfortzahlung der Arbeiter – d.h. auch für Angestellte gilt dann, dass pro Arbeitsjahr Entgeltfortzahlung nur mehr in Höhe des maximalen Entgeltfortzahlungsanspruchs besteht. Im ersten Dienstjahr gibt es 6 Wochen volle Entgeltfortzahlung und 4 Wochen halbe und ab dem zweiten Dienstjahr gibt es bereits 8 Wochen volle Entgeltfortzahlung und 4 Wochen halbe, der Anspruch steigt weiter je nach Dienstzugehörigkeit. Bei Angestellten wird es für den Dienstgeber vorteilhafter, bei Arbeitern jedoch nachteiliger, diese bekamen bis jetzt erst ab dem fünften Dienstjahr 8 Wochen volle Entgeltfortzahlung.
    Achtung: wird das Dienstverhältnis eines Angestellten oder Arbeiters einvernehmlich nach dem 30.6.2018 beendet, so ist die Entgeltfortzahlung in voller Höhe über die Beendigung des Dienstverhältnisses zu bezahlen
  • Abschaffung des Beschäftigungsbonus ab 1.2.2018 – bereits gestellte Anträge bleiben jedoch aufrecht. Ersatzarbeitskräfte können auch nach dem 31.1.2018 über den aws-Fördermanager erfasst werden. Dabei handelt es sich um Ersatzarbeitskräfte für vorzeitig aus dem Unternehmen ausgetretene schon geförderte Arbeitnehmer.
  • Internatskosten für Lehrlinge – ab Jänner 2018 hat der Dienstgeber als Lehrberechtigter die vollen Unterbringungs- und Verpflegungskosten zu tragen. Diese Kosten werden dem Lehrberechtigten über Antrag aus den Mitteln des Insolvenzentgeltfonds erstattet. Zuständig für die Abwicklung sind die Lehrlingsstellen der WKÖ
  • Steuerfreie Aushilfen – unter bestimmten Voraussetzungen sind Aushilfen ab 1.1.2017 steuerfrei zu stellen. Ab 1.1.2018 kommt es auch im Bereich der Sozialversicherung zu Änderungen. Es ist kein UV-Beitrag vom Dienstgeber zu entrichten. Der Dienstgeber behält allerdings den SV-Differenznachzahlungsbetrag direkt vom Entgelt der geringfügigen steuerfreien Aushilfskraft ein. Der Aufwand für die Abwicklung dieser Aushilfskräfte ist enorm. Der Vorteil liegt daher wohl ausschließlich beim Dienstnehmer, der jedoch gegenüber dem Dienstgeber Informationspflichten hat und der Finanz gegenüber haftet, wenn er falsche Angaben macht.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

Rowa Technologies wird erneut „Bester Automatenhersteller“

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 20.02.2018

Wie in den vergangenen Jahren wurden Apotheken im Rahmen der Coop-Study 2018 zur Entwicklung der Apothekenkooperationen befragt. Die Rowa® Systeme von Becton Dickinson (BD) wurden wie schon in den Vorjahren als „Bester Automatenhersteller“ mit dem 1. Platz  ausgezeichnet. Der Preis wurde am 07. Februar im Rahmen des 10. BVDAK Kooperationsgipfel in München verliehen.

Bereits in den Jahren davor wählten die Apotheker BD Rowa in der Kategorie „Anbieter von Kommissioniersystemen“ auf den ersten Platz. In diesem Jahr zeigte das Ergebnis erneut einen deutlichen Abstand zu anderen Marktanbietern. Besonders positiv wurde von den Kunden bewertet, dass BD Rowa sich als kompetenter Gesamtanbieter für Lösungen rund um die Automatisierung und die Digitalisierung aufgestellt hat.Die Kontinuität der Auszeichnungen
spricht darüber hinaus für die Verlässlichkeit der Rowa Systeme und eine stabile Kundenzufriedenheit.

Rowa Technologies  wird erneut  „Bester Automatenhersteller“

Anlässlich der Preisverleihung auf dem BVDAK Kooperationsgipfel in München bedankte sich Björn Schleheuser, Vertriebsleiter Zentraleuropa bei BD Rowa, für das Vertrauen, dass Apotheker bereits seit vielen Jahren in die Rowa Produkte setzen. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und danken den Apothekern für Ihr klares Votum“, so Schleheuser. „Seit über 20 Jahren steht BD Rowa für Qualität und Verlässlichkeit „Made in Germany“. Diesem Ansatz bleiben wir auch in Zukunft treu und bauen unsere Lösungen hinsichtlich Automatisierung und Digitalisierung weiter aus. Dabei verlieren wir nicht den hohen Anspruch an Servicequalität und Kundenbetreuung aus dem Auge.“

Durchgeführt wurde die neunte Apothekenkooperationsstudie „Coop-Study 2018“ durch das Deutsche Apothekenportal (DAP GmbH) und IQVIA (Fusion von Quintiles und IMS Health) im Auftrag der Fachzeitschrift „Die erfolgreiche Apotheke“ und der AMI GmbH & Co. KG. Hierbei wurden im November 2017 die Beurteilungen von mehr als 630 Apotheken abgefragt.

Hauser Wolfgang

Vorfreude nutzen

von Hauser Wolfgang am 24.01.2018 in Allgemein

Vorfreude ist bekanntlich eine sehr starke Form der Freude. Das Herbeisehnen von besonderen Ereignissen. Vorfreude produziert funkelnde Augen, Motivation und beschwingte von Leichtigkeit geprägte Antriebskraft.

Wir alle kennen diese Symptome bzw. das Gefühl in verschiedenen Lebensbereichen bzw. Momenten. Vorfreude einen geliebten Menschen zu treffen. Vorfreude auf eine besondere Reise. Vorfreude auf ein spezielles Abenteuer. Vorfreude auf eine Veranstaltung bzw. Feier. U.v.m.

Vorfreude ist etwas Großartiges!

Leider findet Vorfreude meist nur zufällig und viel zu oft nur im außerbetrieblichen Lebensbereichen statt. Gerade so als hätte man darauf keinen Einfluss. Das ist Gott sei Dank nicht der Fall. Vorfreude ist bewusst produzierbar bzw. herstellbar.

Dazu bedarf es lediglich ein paar konzentrierte Stunden Zeit, in denen die Antwort auf folgende Frage gefunden wird:

  • Was bedarf es um im eigenen Apothekenbetrieb Vorfreude empfinden zu können?

Vorfreude ist die Freude auf etwas Konkretes. Vorfreude ist für Macher-Persönlichkeiten.
Vorfreude ist viel zu kostbar um es dem Zufall zu überlassen.

Erfolgs-Pfad:

  1. Zeit nehmen
  2. Denken & Plan schnmieden
  3. Entscheidung treffen
  4. Handeln
  5. Genießen (funkelnde Augen, Motivation und beschwingte von Leichtigkeit geprägte Antriebskraft)

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Wilke Jens

Konflikte souverän lösen und nutzen

von Wilke Jens am 24.01.2018 in Allgemein

Die besinnliche Adventszeit haben wir hinter uns und alle starten wir voll motiviert mit gut gemeinten Neujahrsvorsätzen in das neue Jahr 2018. Die Stimmung in Ihrer Apotheke ist super, der Arbeitsplatz wird als Ort der Produktivität wahrgenommen und Teamarbeit wird großgeschrieben. Klingt das nicht fantastisch?

Doch die Realität sieht oft anders aus. Sei es die Einteilung der Nachtdienste oder der Urlaube – Teamprozesse sind Herde für mannigfaltige Missstimmungen, die über kurz oder lang auch der Kunde mitbekommt.

Dass hier und da mal ein Konflikt auftritt, können Sie als Apothekenleitung leider nicht verhindern. Sie können allerdings ideale Bedingungen schaffen, um Eskalationen zu vermeiden und Sie können Konflikte nutzen, um Sie und Ihr Team weiter voranzubringen.

Wie entstehen Konflikte?

Konflikte entstehen, wenn verschiedene Interessen aufeinandertreffen und schwierig miteinander in Einklang zu bringen sind. Jeder denkt und handelt unterschiedlich – Konflikte sind in Teamprozessen praktisch vorprogrammiert. Sie sind aber auch das Salz in der Suppe der Teamentwicklung, denn durch die Auseinandersetzung und gemeinsame Lösung des Problems, bleibt das Team arbeitsfähig und kann sich weiterentwickeln.

Die häufigsten Ursachen für Konflikte am Arbeitsplatz sind:

  1. die Angst, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren
  2. eine Diskrepanz zwischen den Fähigkeiten der Mitarbeiter und dem Anforderungsprofil der Arbeitsstelle (= Über- oder Unterforderung der Mitarbeiter)
  3. ein schlechtes Gesprächsklima und infolge dessen Führungs- und/oder Kooperationsdefizite.

Angst vor Jobverlust führt dazu, dass Angestellte sich nicht mehr auf die eigentliche Arbeit konzentrieren können, sondern sich ständig in direkter Konkurrenz zu ihren Kollegen sehen.

Über- oder Unterforderung frustriert Mitarbeiter und kann dazu führen, dass z.B. betriebsrelevante Informationen nicht weitergeleitet werden oder sich eine unangenehme Stimmung breitmacht, die in weiterer Folge schlechte Auswirkungen auf die Kommunikation mit dem und im Team hat.

Und schließlich ist eine klare und transparente Kommunikation sowohl zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, als auch zwischen den Mitarbeitern, das A und O für ein gutes Arbeitsklima. Sind die Ziele unklar, fehlen klare Abläufe, werden Informationen nicht offen preisgegeben oder Fragen nicht beantwortet, führt das zwangsläufig zu Teamfrust und kritischen Situationen.

Bedingungen zur Weiterentwicklung schaffen

Um in Ihrer Apotheke Konflikte souverän lösen und auch nutzen zu können, gilt es eine professionelle und langfristige Personalplanung zu implementieren

Ein institutionalisiertes Teammeeting z.B. einmal pro Monat, das dem Austausch dient und in dem auch solche Themen angesprochen werden, hat sich in vielen meiner Beratungsprojekten bewährt. Dabei geht es nicht um das “Was” der Zusammenarbeit, sondern um das “Wie”. Ziel ist es, dass alle Mitarbeiter mögliche Konfliktpotenziale erkennen und offen in die Gruppe hineintragen. Im Team kann man sich auf Ursachensuche begeben und Lösungen finden. So nutzen Sie nicht nur die Synergien der Gruppe, sondern fördern auch das Vertrauen und die Loyalität im Team.

Sollte die offene Besprechung nicht möglich sein, kann eine Art interne „Beschwerdebox“ hilfreich sein, so dass anonym auf Konflikte aufmerksam gemacht werden kann.

Da bei Konflikten häufig viele Emotionen im Spiel sind, können Sie als Apothekenleitung gerne einige Grundregeln für die Kommunikation festlegen. Beispielsweise ein Motto der Fairness, das ich gerne im Hinterkopf behalte: “Du bist ok, ich bin ok!” (Lesen Sie dazu auch bitte meine Beiträge “Weihnachten zur Mitarbeitermotivation nutzen” und “Feedback geben – aber richtig…“).

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Start in ein harmonisches und erfolgreiches neues Jahr!

Ihr Jens Wilke

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Schneider Johannes

Ist die Ergänzung einer Rechtsschutzversicherung um einen Spezial-Straf-Rechtsschutz sinnvoll?

von Schneider Johannes am 24.01.2018 in Versicherung

Nicht immer lassen sich Konflikte im Einvernehmen bzw. gütlich regeln. Hin und wieder bleibt dann nur mehr der Weg zum Anwalt und dann noch zum Gericht. Die Gefahren lauern doch in vielen Bereichen.

Einige Beispiele aus dem Betriebs- und auch Privatbereich:

  • Arbeitsgerichtsstreitigkeiten – Probleme bei einer Kündigung
  • Sozialversicherung – Streitigkeiten mit den Sozialversicherungsträgern
  • Internet: Die Bandbreite an Streitfällen durch Internet ist sehr groß – Urheberrechtsverletzung, Stalking, Betrug, gehackte Profile etc…
  • Streit bei einem Versicherungsschaden mit dem Versicherer
  • Meinungsverschiedenheiten nach einem Autounfall
  • u.v.m.

Nebst diesen normalen Risiken, welche über herkömmliche Rechtsschutzversicherungen meist abgedeckt sind, ist das strafrechtliche Risiko nicht zu unterschätzen.

Eine ideale Ergänzung zum normalen Rechtsschutz ist daher der Spezial-Straf-Rechtsschutz – zumindest für den/die Apothekenleiter/in.

Der Versicherungsschutz umfasst dabei die Kosten der Verteidigung und des Zeugenbeistandes in Verfahren wegen des Vorwurfes und Verletzung einer Vorschrift des

  • Strafrechtes
  • Verwaltungsstrafrechts und
  • Disziplinar und Standesrechtes

Das Wesen des Spezial-Straf-Rechtsschutzes ist eine möglichst frühzeitige und endgültige Beendigung von Strafverfahren zu erreichen. Dafür benötigt man

  • höhere Versicherungssummen durch die höheren Kosten bei der Verteidigung durch spezialisierte Rechtsanwälte
  • die Möglichkeit bereits im Vorfeld einer Anklageerhebung im Rahmen der Versicherung Sachverständige zu beauftragen.

Ein weiterer Unterschied zur (normalen) Straf-Rechtsschutz-Versicherung besteht vor allem bei der Kostendeckung für Strafverfahren wegen Vorsatzdelikten: Während bei der (normalen) Straf-Rechtsschutz-Versicherung der Versicherungsschutz (mit kleinen Ausnahmen) ausgeschlossen ist, wenn die vorgeworfene Straftat nur vorsätzlich begangen werden kann, besteht im Bereich des Spezial-Straf-Rechtsschutzes auch in diesen Fällen Versicherungsschutz. Natürlich solange keine rechtskräftige Verurteilung wegen Vorsatz erfolgt ist.

Mit einer ergänzenden Spezial-Straf-Rechtsschutz Versicherung ist man als selbständige/r Apotheker/in bestens absichert. Die Kosten (ca. 300 – 500,- im Jahr) dafür halten sich im Verhältnis zur Absicherung in Grenzen.

Recht haben bedeutet nicht immer Recht bekommen und kann einiges an Geld kosten. Mit einer guten Rechtsschutzversicherung hat man eine optimale Rückendeckung und spart im Falle des Falles einiges an Nerven.

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Bischoff Fritz | BD Rowa

BD Rowa unterstützt die Initiative JOBLINGE

von Bischoff Fritz | BD Rowa am 24.01.2018

Für das Kelberger Unternehmen BD Rowa (Becton Dickinson Rowa Germany GmbH) wird die Übernahme sozialer Verantwortung groß geschrieben. Initiativen mit regionalem und überregionalem Bezug werden von Geschäftsführung und Mitarbeitern im Rahmen regelmäßiger Spendenaktionen unterstützt.

Gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit

Im letzten Jahr wurde zur Weihnachtszeit die Initiative JOBLINGE mit einer Spende unterstützt. Denn trotz guter Wirtschaftslage, Fachkräftemangel und unbesetzter Lehrstellen haben gering qualifizierte junge Menschen kaum Chancen auf Zugang zum Arbeitsmarkt. JOBLINGE unterstützt benachteiligte junge Menschen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt. In einem sechsmonatigen Programm erlernen die Jugendlichen wichtige Sozial- und Jobkompetenzen, erhalten Orientierung über die eigenen Stärken und passenden Berufe, bevor sie dann in Unternehmen Praxiserfahrung sammeln. Während der gesamten Zeit steht jedem Teilnehmer ein „persönlicher“, ehrenamtlicher und geschulter Mentor mit Rat und Tat zur Seite.

Gelebtes Engagement

Mit dieser Spende finanziert BD Rowa ein JOBLINGE-Stipendium. Die Zusammenarbeit mit der Initiative ist nicht ganz neu: Im Frankfurter Büro von BD Rowa hat bereits ein JOBLING seinen Arbeitsplatz gefunden. Alexander Szabo absolviert seit 2017 seine Ausbildung zum Informatikkaufmann. „JOBLINGE hat mir geholfen, meine Stärken und Schwächen zu erkennen und mich an einen geregelten Arbeitsalltag zu gewöhnen“, berichtet er. „So bin ich trotz Startschwierigkeiten doch noch in die IT-Branche gekommen und freue mich über spannende Aufgaben mit netten und hilfsbereiten Kollegen.“

Verantwortung übernehmen

„Mit unserem sozialen Engagement übernehmen wir Verantwortung – in der Region und weltweit“, fasst Dirk Wingenter, Geschäftsführer bei BD Rowa zusammen. „Wir freuen uns besonders, in diesem Jahr eine Initiative unterstützen zu dürfen, mit der wir durch die Bereitstellung eines Ausbildungsplatzes bereits praktische positive Erfahrungen gemacht haben.“

Hauser Wolfgang

Wofür ist ihre Apotheke bekannt?

von Hauser Wolfgang am 19.12.2017 in Beratung

Wofür ist Ihre Apotheke bekannt? Warum wird Ihre Apotheke über die Konzessionsgrenzen hinaus wahrgenommen und immer wieder gerne aufgesucht?

Positive Beispiele:

  • hat immer alles lagernd (Lieferfähigkeit)
  • größtes Sortiment weit und breit
  • die freundlichsten – hilfsbereitesten Mitarbeiter
  • hauseigene Spezialprodukte (a-la Herztropfen, etc.)
  • ausreichende Diskretionszonen
  • immer Parkplätze vorhanden
  • ist / war selbst Spitzensportler, etc.
  • Apotheke ist ein architektonischer Genuss
  • berühmtes Nachbargeschäft (APO ist gleich neben ….)
  • besondere wertgeschätzte Kompetenzen
  • herausragende Kundenkarten-Anreize
  • optimale Öffnungszeiten
  • Fremdsprachen – Fähigkeit des Personals
  • engagierte Nachlieferungen
  • Lagerroboter mit Glasansicht für Kunden
  • Traditionsapotheke über Generationen hinweg
  • u.v.m.

Vermutlich blieben die besten Ideen oben ungenannt. Wichtig ist, dass es etwas gibt, was Menschen bewegt – Kunden und Mitarbeiter.

Wofür wollen Sie mit Ihrer Apotheke stehen?

Was auch immer es ist, es sollte ein hohes Maß an Selbstmotivation auslösen und unentwegter Bestandteil Ihres Marketings sein.

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Wilke Jens

Kanban – Haben Sie alles in Ihrer Apotheke im Blick?

von Wilke Jens am 19.12.2017 in Allgemein

Wissen Sie eigentlich woran Ihre Mitarbeiter gerade arbeiten? Und wissen Ihre Mitarbeiter voneinander was sie gerade so werkeln? Schon klar, die Pharmazeuten stehen an der Tara, die PKAs kümmern sich um Bestellungen und Lager. Aber an welcher Bestellung genau arbeitet Ihre PKA x denn gerade? Und wann macht PKA y das Schaufenster neu?

Transparenz schaffen

Die Abläufe in einer Apotheke sind nicht immer vollkommen transparent. Die Situation mit vielen Teilzeitkräften, wechselnden Arbeitszeiten usw. macht die Kommunikation und Weitergabe von Informationen untereinander nicht gerade einfacher. Damit Sie zukünftig Überblick über den bestehenden Workflow haben, stelle ich Ihnen heute Kanban vor.

Kanban (japanisch kan = Signal, ban = Karte) ist eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Methode, um den Überblick über Aufgaben zu haben.

Ursprünglich stammt Kanban aus dem japanischen Produktionssystem von Toyota mit der Idee einen gleichmäßigen Flow in der Fertigungstechnik herzustellen und somit Zeit und Kosten zu sparen.

Seit Jahren wird Kanban abgewandelt erfolgreich in der Software-Entwicklung eingesetzt. Nun kommt es auch ins Projektmanagement einiger Unternehmen und hoffentlich auch zu Ihnen in die Apotheke!

Was brauchen Sie dazu?

Mithilfe von Kanban werden Arbeitsabläufe innerhalb Ihrer Apotheke visualisiert und transparent gemacht und somit letztendlich effizienter gestaltet.

Sie benötigen lediglich ein Whiteboard/Pinnwand/Tafel und Haftnotizen. Die Tafel wird unterteilt in drei Spalten To Do / Doing / Done (oder auch Anstehend / In Arbeit / Abgeschlossen). Auf den Haftnotizen werden die unterschiedlichen To Do’s notiert und wandern als Tickets von links nach rechts.

So können Sie in Ihrer Apotheke zum Beispiel Marketing-Pläne umsetzen, das Bestellwesen organisieren oder auch die Wissensarbeit visualisieren, wenn das Know-how von MitarbeiterInnen an das Team weitergegeben werden soll.

Die einzelnen Bereiche der Kanban-Tafel lassen sich beliebig weiter unterteilen und erweitern und somit individuell auf Ihre Bedürfnisse und Arbeitsabläufe anpassen.

So könnten Sie z.B. die Haftnotizen nach Prioritäten oder Mitarbeitern in unterschiedliche Farben unterscheiden. Oder die Spalten weiter unterteilen bei To Do in kühl/warm/heiß oder Doing in In Ausarbeitung/Informationen von intern erforderlich/Informationen von extern erforderlich. So sieht man auch gleich wo Blockaden sind und das Kanban fungiert als Feedbackschleife.

Wichtige Bestandteile

Eine zentrale Idee des Kanban-Systems ist zudem, dass niemals zu viele verschiedene Aufgaben parallel ablaufen dürfen. Bereits die Größe der Tafel limitiert die Anzahl der Haftnotizen, dennoch sollten Sie sich zusätzlich ein Work-in-Progress-Limit setzen: z.B. max. drei Aufgaben dürfen gleichzeitig erledigt werden.

Dadurch soll sichergestellt werden, dass sich die Mitarbeiter auf die jeweiligen Aufgaben besser konzentrieren und diese schneller abschließen können. Besser drei Aufgaben erfolgreich abschließen, als zehn anzufangen und nicht abzuschließen.

Probieren Sie das System doch zunächst mal bei ein paar einfachen Arbeitsabläufen aus. So lassen sich durch Kanban bestimmt bereits ein paar Zeitfresser und Probleme aufdecken und möglicherweise beseitigen. Schritt für Schritt werden somit die Kommunikation und die Arbeitsabläufe optimiert und sie können sich für 2018 tolle neue Projekte überlegen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine ruhige Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und viel Erfolg im neuen Jahr!

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