Fünf Thesen zur Veränderung des Gesundheits- und Apothekenmarktes
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Winston Churchill
These eins:
„Wandel gilt als Konstante im Gesundheitsmarkt“
Spannenkürzungen, Herausnahme von Arzneimitteln aus der Erstattungsfähigkeit, in Deutschland die Konkurrenz durch alternative Vertriebswege wie Versandhandel, der Fall des Mehrbesitzverbotes von Apotheken und sich ändernde neue rechtliche preispolitische Rahmenbedingungen sind nur einige jener Punkte, welche die traditionellen Arzneimittel-Vertriebsstrukturen und somit auch massiv die wirtschaftliche Situation der Apotheken beeinflussen. Das stellt gerade Sie als ApothekerInnen vor neue unternehmerische Herausforderungen.
These zwei:
„Liberalisierung und Wettbewerb werden weiter fortschreiten“
Neue nationale und internationale Wettbewerber, andere Vertriebsformen sowie weitere Liberalisierungstendenzen prägen das Bild des Wandels im Gesundheitsbereich. Auch der Apothekenmarkt ist hiervon nicht ausgenommen. Neben dem apothekeninternen Wettbewerb werden vor allem auch im nicht verschreibungspflichtigen Sortimentsbereich neue Marktteilnehmer entscheidend das Wettbewerbsbild prägen.
These drei:
„Der Apotheker wird vermehrt Heilberufler UND unternehmerischer
Zehnkämpfer sein müssen“
Der Apotheker – Heilberufler und Unternehmer. Beide werden zukünftig mehr gefordert sein. Das Unternehmen Apotheke erfolgreich in die Zukunft zu führen gleicht einer besonderen sportlichen Mehrkampfherausforderung. Die Kernkompetenz der Apotheke wird und muss auch zukünftig in der pharmazeutischen Beratung seiner Kunden liegen. Das ist Ihr Alleinstellungsmerkmal und conditio sine qua non. Über das heilberufliche Handeln hinaus prägen jedoch eine Vielzahl weiterer Tätigkeitsbereiche die tägliche Arbeit des Apothekers. Optimierung von Einkauf, Marketing & Vertrieb, Produktion und Mitarbeiterführung sind nur einige Herausforderungen, denen Sie sich als Apothekenleitung in einem sich permanent verändernden Gesundheitsmarkt tagtäglich stellen müssen. Die Anforderungen an die betriebswirtschaftliche Führung einer Apotheke und dem unternehmerischen Handeln sind erheblich komplexer geworden. Bei der Bewältigung dieser zukünftigen Herausforderungen unterstützt Sie das Expertenteam der ApothekenCOACH® OG.
These vier:
„Fremdgesteuerter Umsatz wird zum unternehmerischen Fallstrick“
Kommt Ihnen das bekannt vor? Mehr Kunden, mehr abgegebene Packungen aber weniger Gewinn. Die sinkenden Roherträge im Krankenkassenbereich verdeutlichen gerade bei Apotheken mit hohem Anteil an Kassenumsätzen die gefährliche Abhängigkeit und die Fremdbestimmung von der öffentlichen Gesundheitspolitik. Rezeptlastige Apotheken sind zukünftig stark gefährdet, wirtschaftlich in Schieflage zu geraten. Eines ist sicher: Nach der Spannenkürzung ist vor der Spannenkürzung. Daher sind genaue Analysen der derzeitigen Situation und neue Strategien gefragt um das Unternehmen Apotheke auch zukünftig betriebswirtschaftlich rentabel und erfolgreich führen zu können. Die Kernaufgabe in der täglichen Beratung sehen wir darin, unseren Klienten Möglichkeiten und Wege zu Ihrer persönlichen Ergebnisverbesserung aufzuzeigen und gemeinsam umzusetzen.
These fünf:
„Der 2. Gesundheitsmarkt – DIE Chance für engagierte Apotheken“
Ohnmachtsgefühl für Apotheken? – Keineswegs!
Alle Entscheidungen der Gesundheitspolitik zielen auf vermehrte Prävention und Erhöhung der Eigenverantwortung der Kunden und Patienten. Folglich werden Gesundheitsbewusstsein und Selbstmedikation zukünftig enorm an Bedeutung im so genannten 2. Gesundheitsmarkt gewinnen. Kein anderer Marktteilnehmer hat mehr Fachkompetenz als die Apotheke – dieses Wissen gilt es zu transportieren und gewinnbringend einzusetzen.
Im selbstbestimmten Markt liegen Chancen für engagierte Apotheken – engagierte Apotheken, die wir begleiten.





