Artikel vom Februar 2012

Apa Ots

Sind sie besonders begabt oder nur in einer überwiegend Rechtshänder-Welt benachteiligt?

von am 23.02.2012 in Kategorie ZZZ Apa Ots Nachrichten

Baierbrunn (OTS) – Wer schon mal als Rechtshänder mit der linken Hand etwas abschneiden wollte, weiß mit was für Schwierigkeiten ein Linkshänder oft zu kämpfen hat. Aber dafür sollen Linkshänder ja viel intelligenter, kreativer und feinfühliger sein. Stimmt das tatsächlich, haben wir die stellvertretende Chefredakteurin Dr. Irmela Manus, vom Gesundheitsportal www.apotheken-umschau.de, gefragt?

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Das mag auf den ersten Blick vielleicht so aussehen. Denn es gibt ja viele geniale Linkshänder. Manche meinen zum Beispiel, dass Mozart und Goethe möglicherweise Linkshänder waren. Und viele glauben auch, dass Linkshänder besondere Fähigkeiten haben, dass sie zum Beispiel besonders kreativ oder sensibel sind. Aber letztlich gibt es keine wissenschaftliche Studie, die das wirklich beweisen würde. Und nebenbei finden sich unter genialen Menschen ja auch sehr viele Rechtshänder.

Links- und Rechtshänder sind also gleich klug, begabt und feinfühlig und wenn man früh genug bei Linkshändern beginnt, haben sie auch eine gleiche gute und leserliche Schrift:

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Wenn Kinder mit der linken Hand schreiben lernen, dann müssen sie vor allem auf die richtige Schreibhaltung achten. Und die können sie sich nicht einfach von den Rechtshändern abschauen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass Linkshänder von Anfang an eine gute Schulung und Anleitung bekommen – auch im Alltag. Aber ohne, dass dabei irgendwie Druck ausgeübt wird. Die Kinder sollten das Gefühl haben, dass das Schreiben und Malen mit links eine ganz normale Sache ist.

Das hört sich ja alles sehr entspannt an. Aber wie sieht es mit dem Alltag aus. Haben Linkshänder es da schwerer?

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Ja, durchaus. Viele Alltagsgegenstände sind ja erst mal für Rechtshänder konstruiert – von der Schere, über den Spitzer bis hin zum Gemüseschäler. Aber es gibt zum Glück ja mittlerweile immer mehr Bedarfsgegenstände speziell für Linkshänder.

Und selbst Musikinstrumente und Werkzeuge werden inzwischen für Linkshänder hergestellt, berichtet www.apotheken-umschau.de, so dass es keine Rolle mehr spielt, ob man Links- oder Rechtshänder ist.

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Apa Ots

Kinderkrankheiten, Therapien und Medikamente

von am 23.02.2012 in Kategorie ZZZ Apa Ots Nachrichten

Wien (OTS) – Eine traurige Realität: Werden Kinder krank, fehlt es fallweise an adäquaten Arzneimitteln. Wenn kein industriell zugelassenes Präparat verfügbar ist, stellen die ApothekerInnen individuell angefertigte Medikamente für Kinder her. Die Apothekerschaft widmet sich in Rahmen ihres Fortbildungskongresses in Saalfelden von 4. bis 9. März intensiv dem Thema “Kindergesundheit” und fordert mehr Arzneimittelsicherheit bei Medikamenten für Kinder.

Wenn Kinder krank sind, dann handelt es sich dabei keinesfalls immer nur um Kinderkrankheiten. Während Scharlach, Masern oder schwere Gehirnhautentzündungen durch Impfungen, prophylaktische Maßnahmen und neue Arzneimittel fast vollständig verschwunden oder gut behandelbar sind, haben andere Erkrankungen wie Krebs, Adipositas oder psychosomatische Erkrankungen an Bedeutung gewonnen.

Bei der medikamentösen Therapie sind Kinder nicht als kleine Erwachsene zu sehen. Auch Arzneimittelwirkungen, -neben- und -wechselwirkungen können nicht linear von Erwachsenen auf Kinder übertragen werden.

Arzneimittel, die speziell für den kindlichen Organismus entwickelt werden, sind rar. “Bei Kindern kommt es nicht nur auf die richtige Substanz und die richtige Dosierung an, sondern auch auf die richtige Arzneiform”, weiß Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer. “Als Arzneimittelfachleute engagieren wir Apotheker uns sehr für unsere jüngsten Patienten. Ist keine Formulierung in der richtigen Dosis auf dem Markt, so stellen wir in der Apotheke eine entsprechende Rezeptur laut Verordnung des Kinderarztes her.” Doch nicht immer ist eine magistrale Rezeptur in der Apotheke möglich.

Eine Woche im Zeichen der Kindergesundheit

Von 4. bis 9. März erhalten rund 500 Apothekerinnen und Apotheker einen umfassenden Einblick in das Themenfeld “Kindergesundheit”. Neben neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen bietet der Kongress Gelegenheit zur Diskussion mit den Vortragenden und zum Gedankenaustausch unter Kollegen.

“Apothekerinnen und Apotheker sind oft erste Ansprechpartner für Eltern kranker Kinder”, sagt Mag. pharm. Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer. “Welche Arzneimittel für Kinder passen und wie diese richtig verabreicht werden, ist Gegenstand tausender Beratungsgespräche in den Apotheken.”

Auch heuer treten wieder hochkarätige Experten beim Fortbildungskongress in Saalfelden auf, um das Themenfeld “Kindergesundheit” in seiner Bandbreite von Infektionskrankheiten, Allergien, bis hin zu Gewalt und psychosomatischen Störungen zu behandeln. Die Problematik bei der Verordnung und Einnahme von Arzneimitteln für Kinder steht dabei im Vordergrund.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Insgesamt beraten 5.500 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.300 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker.

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Apa Ots

Gesunde Kinder durch neue Impfungen!

von am 23.02.2012 in Kategorie ZZZ Apa Ots Nachrichten

Einladung zur Pressekonferenz – NÖ Impftag: Gesunde Kinder durch neue Impfungen!

Der dritte niederösterreichische Impftag widmet sich dem Thema  “Kinder-Impfungen”. Bei der Pressekonferenz zum Impftag erfahren  Sie, welche Impfungen für Kinder sinnvoll sind, welche Impfungen  bereits kostenlos angeboten werden oder welche Auswirkungen das  Impfen und das Impfverweigern auf den kindlichen Organismus haben.

 Ihre Gesprächspartner sind:

- Prim. Univ.-Prof. Dr. Karl Zwiauer, Leiter der Kinder- &  Jugendabteilung am Landesklinikum St. Pölten; Initiator des NÖ  Impftages
- SC Dr. Pamela Rendi-Wagner, Bundesministerium für Gesundheit
- HR Dr. Alfred de Martin, Landessanitätsdirektor Niederösterreich
- Dr. Dietmar Baumgartner, Kinderarzt; Impfreferent der Ärztekammer  Niederösterreich
- Dr. Christian Müller-Uri, Apotheker in Niederösterreich und  Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes

Datum: 1.3.2012, um 09:30 Uhr
Ort: Restaurant Limes, Hoher Markt 10, 1010 Wien

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Hauser Wolfgang

Käufer für interessante Apotheke gesucht

von am 20.02.2012 in Kategorie Gründerservice & Apo-Übernahme

Eine eigene Apotheke zu besitzen war immer schon Ihr Traum? Dieser Traum kann schon ganz bald Wirklichkeit werden.

Wir von ApothekenCOACH sind aktuell beauftragt, zwei Apothekenverkäufe zu begleiten bzw.  zu koordinieren. Bei beiden in den Bundesländern gelegenen Apotheken handelt es sich um Apothekenübernahmen.

Den Apothekenbesitzern liegt viel an einer engagierten, sympathischen und kompetenten Nachfolger bzw. Nachfolgerinnen – Lösung.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann melden Sie sich rasch unter wolfgang.hauser@apothekencoach.com

Ihre Anfrage bzw. Interesse wird selbstverständlich absolut diskret behandelt!

Wilke Jens

Italien – Liberalisierung des Apothekenmarktes

von am 20.02.2012 in Kategorie Allgemein

Wer nach dem “Asturien-Urteil ” des Gerichtshofes der Europäischen Union vom Juni 2010 glaubte, sämtliche Liberalisierungstendenzen am europäischen Apothekenparkett seien für Jahre vom Tisch, könnte irren.

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen europäischen Wirtschaftssituation dachten sicherlich nicht wenige KollegInnen, dass es auf europäische Ebene momentan andere “Baustellen” als die Liberalisierung des Apothekenmarktes gäbe…

Blickt man aktuell zu unserem südlichen Nachbarn Italien, so werden die dortigen ApothekerkollegInnen eines Besseren belehrt: Der amtierende italienische Ministerpräsident  Mario Monti  (übrigens auch Wirtschafts- und Finanzminister) hat seit seinem Amtsantritt im November letzten Jahres gleich zwei Liberalisierungsgesetze beschlossen: zum einen  sollen die Niederlassungsbeschränkungen gelockert werden, was nach Schätzungen zu einer Erhöhung der Apothekenanzahl um ca. 5.000 führen soll. Zum anderen sollen zahlreiche nicht erstattungsfähige Arzneimittel aus der Apothekenpflicht entlassen werden.

Unabhängig wie man zu dieser Entwicklung und möglichen Auswirkungen auf europäischer Ebene stehen mag, Fakt ist: auch der österreichische Apothekenmarkt wird sich in den kommenden Jahren mit Angriffen zur Liberalisierung des Marktes konfrontiert sehen.

Wie sich die österreichische Apotheke schon jetzt darauf vorbereiten kann? Mit zweifacher Leidenschaft! Pharmazeutische Leidenschaft in der optimalen pharmazeutischen, persönlichen Beratung der Kunden in Gesundheitsfragen einerseits und wirtschaftliche Leidenschaft zur Verbesserung der Rentabilität des Apothekenunternehmens anderseits – bereits heute. Diese Rentabilitäts-Leidenschaft  für Apotheken ist auch die Triebfeder von ApothekenCOACH©!

Denn mehr Rentabilität schafft mehr Sicherheit. Mehr Sicherheit auch für zukünftig sicher stürmische Zeiten.

Schuster Florian

Neue Kassenrichtlinie 2012 für Apotheker!

von am 20.02.2012 in Kategorie Allgemein

Im Bereich der Grundaufzeichnungen und der Losungsermittlung sind bei der Nutzung von Registrierkassen und Kassensystemen im Tarabereich eine Reihe von Vorschriften zu erfüllen. Konkretisierte Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten, die an die Kriterien der Ordnungsmäßigkeit anknüpfen (z. B. §§ 131, 132 BAO) erfüllen, sind in der neuen Kassenrichtlinie angeführt . Die Kassenrichtlinie 2012, BMF-010102/0007-IV/2/2011, soll die Fragestellungen beantworten, die aufgrund der fortschreitenden technischen Entwicklung bei Registrierkassen und Kassensystemen im Apothekenbereich und der gesetzlichen Änderungen bei den Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten (z. B. Betrugsbekämpfungsgesetz 2006 und Barbewegungs-Verordnung) vermehrt auftreten.

In der Richtlinie werden u.a. die verschiedenen Typen von Registrierkassen und Kassensystemen näher beschrieben. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen wird auch dargestellt, welche Grundaufzeichnungen zu führen sind und welche Daten in welcher Form erfasst, aufgezeichnet und aufbewahrt werden sollen. Weiters wird beschrieben, welche sonstigen Kriterien bei der Nutzung von Registrierkassen und Kassensystemen zu beachten sind, um die Grundsätze der Ordnungsmäßigkeit zu erfüllen.

Die Neuerungen wurden bzw. mussten von allen Apothekensoftwareherstellern eingepflegt werden, damit bei vertiefenden Überprüfungen der Kassensysteme keine schweren Mängel mehr festgestellt werden können. Eine Info gerade in ihrem Fall sollte vom spezialisierten Apothekensteuerberater für diesen Bereich eingeholt werden.

Ridißer Johann

Auswirkungen des Sparpaketes auf Apotheker

von am 20.02.2012 in Kategorie Finanzierung & Finanzdienstleistung

Das kürzlich beschlossene Sparpaket der Regierung kann in zwei Punkten direkte Auswirkungen auf Apothekenbetriebe haben. Mit Hilfe entsprechender Vorkehrungen und Maßnahmen kann es allerdings gelingen zusätzliche Steuerzahlungen zu verringern oder vielleicht sogar ganz zu vermeiden.

Solidarbeitrag für Gewinne ab EUR 175.000,- pro Jahr

Neben der schon bis dato hohen Einkommenssteuerbelastung werden erfolgreiche Apotheker noch zusätzliche Steuerabgaben zu leisten haben. In diesem Zusammenhang werden Maßnahmen zur optimalen Ausnützung der steuerlichen Möglichkeiten noch wichtiger. Die optimale Gelegenheit dazu besteht vor allem in Phasen der Neugründung, Übernahme oder Kauf und der damit verbundenen Finanzierung einer Apotheke.

Besteuerung von Verkaufserlösen von Immobilien

Die bisherige Spekulationsfrist von 10 Jahren wird aufgehoben. Gewinne aus Immobilienverkäufen werden ab sofort mit
25 % besteuert. Daher ist es besonders wichtig diesen Umstand bereits beim Erwerb sowohl privater als auch geschäftlicher Immobilien unbedingt zu berücksichtigen. Selbstverständlich ist auch beim Verkauf auf die richtige Vorgangsweise zu achten. Allerdings gibt es diesbezüglich kein “Patentrezept”! Vielmehr sollte die jeweils individuelle Situation des Apothekenunternehmens berücksichtigt werden. Auf dieser Basis kann dann ein umfassendes Gesamtkonzept erarbeitet werden, welches den größtmöglichen Effekt für den Apotheker sicher stellt.

 

 

 

 

Wallner Nicole

Aktuelle Umfrage 2012/4

von am 20.02.2012 in Kategorie Analysen

Die letzte Umfrage lautete:

Nutzen Sie in Ihrer Apotheke bereits die Möglichkeit von Directmailings an Ihre Stammkunden? (Mag. pharm. Klaus Dundalek, Landschaftsapotheke Mistelbach) hier gehts zum Ergebnis

Die aktuelle Frage kommt:

von Frau Mag. pharm. Astrid Brandstetter (Tauernapotheke Mittersill) hier gehts zur aktuellen Umfrage

Anmerkung: Stimmen Sie ab! Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage alle 14 Tage neu gestaltet und auf unserer ApothekenCOACH Startseite präsentiert. Stellen Sie sich im Bezug auf Ihr Apotheker -Daseins auch immer wieder die selbe Frage und interessiert es Sie was Ihr Apothekenkollegium dazu denkt? Dann richten Sie ihre Frage einfach an office@apothekencoach.com . Somit wird Ihrer Frage 14 Tage aktuell auf der Startseite unserer Homepage zu sehen sein und mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen. Eine Vielzahl an Teilnehmern ist somit gesichert.
Apa Ots

Hausmittel gegen Katerstimmung

von am 20.02.2012 in Kategorie ZZZ Apa Ots Nachrichten

Baierbrunn (OTS) – Wer mag beim Feiern schon an den Morgen danach denken? Niemand, und deswegen wird das Erwachen nach einem trinkfreudigen Abend oft unangenehm. Warum der Körper mit einem Kater reagiert, wenn man ihm zu viel Alkohol zumutet, dazu Peter Kanzler, Chefredakteur der “Apotheken Umschau”:

O-Ton 15 sec.

“Der Körper ist mit dem Abbau des Alkohols überfordert. Alkohol ist im Prinzip ein Zellgift, das der Gesundheit schadet. Rauchen, schlechte Luft und meist auch Schlafmangel verschärfen dann die Symptome. Kopfschmerzen, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden sind die Folge.”

Ein Kater ist lästig, aber nicht gefährlich. Mit folgenden Tipps bekommen Sie die Katerstimmung in den Griff:

O-Ton 16 sec.

“Essen Sie in der Früh reichhaltig, gern salzhaltig. Beispielsweise Rollmöpse, diese füllen den Elektrolytvorrat wieder auf. Und trinken Sie viel, am besten Wasser. Gegen Kopfschmerz hilft zum Beispiel Pfefferminzöl oder auch Tigerbalm, das man dann auf den Schläfen sanft verreibt.”

Neben diesen bewährten Hausmitteln gibt es aber auch Rezepte, die nicht zu empfehlen sind. Ein Konterbier zum Frühstück sollte man sich verkneifen:

O-Ton 17 sec.

“Auf Alkohol zum Frühstück sollten Sie auf alle Fälle verzichten. Das verschlimmert die Beschwerden meist nur. Schwitzen Sie den Kater auf keinen Fall in der Sauna aus, das wiederum kann dann das Herz überfordern. Auch auf Schmerzmittel sollten Sie möglichst verzichten, am besten gegen Kater hilft ein langer ausgedehnter Spaziergang.”

Am besten, man feiert gleich ohne Alkohol oder trinkt zumindest nur mäßig, rät die “Apotheken Umschau”. Außerdem hilft es, schon am Abend zwischendurch reichlich Wasser zu trinken.

AUDIO

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Apa Ots

Wie Sie am Steuer munter bleiben

von am 14.02.2012 in Kategorie ZZZ Apa Ots Nachrichten

Baierbrunn (OTS) – Nachts sind die Straßen frei. Die ideale Zeit, um mit dem Auto unterwegs zu sein, könnte man meinen: keine Staus, keine Pendler, kein Stress durch zu viel Verkehr. Doch wer zu einer Tageszeit unterwegs ist, in der er normalerweise schläft, läuft Gefahr, für einen kleinen Moment am Steuer einzuschlafen. Gefeit vor dem Sekundenschlaf ist niemand, sagt Peter Kanzler, Chefredakteur der “Apotheken Umschau”:

O-Ton 13 sec.

“Im Prinzip kann jeder betroffen sein, der länger im Auto unterwegs ist, sei es beruflich oder privat, zum Beispiel in den Urlaub. Besonders riskant sind Nachtfahrten. Am häufigsten tritt der Sekundenschlaf zwischen 2 Uhr und 6 Uhr in der Früh auf.”

Wenn die Strecke keine Abwechslung bietet, gilt erhöhte Aufmerksamkeit. Denn Langeweile macht schläfrig:

O-Ton 15 sec.

“Gefährlich sind vor allem die nächtlichen Autobahnfahrten wegen der Monotonie. Und wer weiß, dass er zu Schläfrigkeit oder Müdigkeit neigt, sollte nachts so wenig wie möglich fahren. Wenn eine Nachtfahrt nicht zu verhindern ist, sollten sie auf alle Fälle gut ausgeruht an den Start gehen.”

Wenn sich die Nachtfahrt nicht vermeiden lässt, sollte man zumindest ausreichende Pausen einlegen:

O-Ton 20 sec.

“Fahren Sie spätestens alle 80 Minuten auf einen Rastplatz. Steigen Sie aus und bewegen Sie sich viel. Wenn möglich wechseln Sie sich regelmäßig mit Ihrem Beifahrer ab. Sollten Sie auf einem Rastplatz ein kleines Nickerchen machen wollen, dann achten Sie darauf, nicht länger als 20 Minuten zu schlafen. Sonst fühlen Sie sich wie gerädert, weil Sie dann in die Tiefschlafphase gekommen sind.”

Hilfreich ist es auch, sich mit dem Beifahrer zu unterhalten oder flotte Musik zu hören, schreibt die “Apotheken Umschau”. Das ersetzt zwar nicht die notwendigen Pausen, hält den Fahrer aber einigermaßen fit.

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