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Bei der Übernahme von Apotheken im familiären Bereich wird die Wichtigkeit der Finanzierung zumeist völlig unterschätzt. Die einfache Übernahme der bestehenden Finanzierung(en) ist prinzipiell nicht zu empfehlen.Es gilt die Chance zu nützen um mit einer optimalen Konzeption sowohl die vielfältigen steuerlichen Möglichkeiten voll auszunützen als auch eine gesunde finanzielle Basis für den neuen Apothekeninhaber zu schaffen.
Ausnützung von steuerlichen Möglichkeiten
Mit Hilfe einer entsprechend ausgeklügelten Finanzierungsstrategie können langfristig steuerliche Vorteile in ungeahnten Höhen lukriert werden. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass die konventionellen Vorschläge der Banken diese Varianten zumeist völlig unberücksichtigt lassen. Ein Aspekt ist beispielsweise das Ausmaß der geplanten Kredit-Laufzeit, welche bei herkömmlichen Varianten zumeist nur maximal 15 Jahre beträgt. Längere Rückzahlungszeiträume können für Apotheker deutliche Vorteile bringen. Dabei ist dies nur ein Faktor von vielen Parametern, die bei der Finanzierungskonzeption von Apothekenübernahmen im Zusammenhang mit der Ausnützung steuerlicher Möglichkeiten beachtet werden sollten.
Gesunde finanzielle Basis von Beginn an
Besonders bei der Übernahme von Apotheken können mit einer auf die jeweilige individuelle Situation des Übernehmers angepassten Strategie besonders gute Voraussetzungen für einen optimalen Start des Jungunternehmers geschaffen werden. Dabei geht es neben hervorragenden Konditionen (bis zu 40 kreditrelevante Faktoren sollten diesbezüglich berücksichtigen werden) aber vor allem auch um entsprechende Liquiditätsreserven, damit sich der Apotheker von Beginn an voll und ganz auf seine neue Aufgabe konzentrieren kann. Zu diesem Zeitpunkt ist es besonders wichtig, dass sowohl die wirtschaftliche Entwicklung der Apotheke als auch das private Wohlbefinden nicht durch finanzielle Engpässe oder fehlende liquide Mittel beeinträchtigt werden.




