Artikel vom Januar 2012

Apa Ots

Wie Sie bei Erfrierungen und Unterkühlung Erste Hilfe leisten

von am 31.01.2012 in Kategorie ZZZ Apa Ots Nachrichten

Baierbrunn (OTS) – Knackig kalt, Schnee und Eis, so stellt man sich einen Winter vor. Das kann wunderschön sein, aber wer da nicht passend angezogen ist, dem kriecht schnell die Kälte in den Körper. Ab welcher Temperatur es gefährlich wird für die Gesundheit, dazu Hans Haltmeier, Chefredakteur der “Apotheken Umschau”:

O-Ton 25 sec.

“Gefährlich wird es manchmal sogar bei Plusgraden, immer dann, wenn feuchte Kleidung und Wind zusammenkommen. Dann kann es zu einer Unterkühlung des ganzen Körpers kommen. Der drosselt dann die Durchblutung, vor allem an den Fingern, Zehen, Nase oder Ohren. Im schlimmsten Fall kann sogar das Gewebe absterben bei einer Erfrierung. Die Betroffenen bekommen das manchmal gar nicht mit, denn die Hautnerven sind durch die Kälte lahmgelegt.”

Wenn der ganze Körper auskühlt, spricht man von einer Unterkühlung. Wer hier Erste Hilfe leistet, sollte zunächst den Rettungsdienst rufen. Danach helfen diese Maßnahmen:

O-Ton 14 sec.

“Wenn möglich sollte man die nasse Kleidung durch trockene ersetzen und dann den Körper langsam erwärmen. Durch warme Wolldecken beispielsweise oder Isolierdecken. Auf keinen Fall sollte man aber die Haut reiben, denn das kann zu Gewebeschäden führen.”

Bewegen sollte sich der Unterkühlte möglichst wenig, denn sonst gelangt das kalte Blut in den Körperkern. Damit es erst gar nicht zu Problemen kommt, sollte man sich nach dem Zwiebelschalenprinzip anziehen:

O-Ton 19 sec.

“Das wichtigste ist sicher die passende Kleidung. Also eine windabweisende äußere Schicht und dann drunter mehrere wärmende Innenschichten. Mütze und Handschuhe sind selbstverständlich. Die Kleidung sollte auf jeden Fall nicht zu eng sein. Das könnte die Durchblutung wieder behindern, was auch wieder Erfrierungen begünstigt.”

Wer im Winter eiskalte Hände hat, dem empfiehlt die “Apotheken Umschau”, die kalten Finger in die Achselhöhle zu legen. Gerade bei Erfrierungen ist das ein schonender Weg, die Gliedmaßen aufzuwärmen.

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Keine Chance für Grippe & Co. – 3-teilig Wirksame Hilfe bei Allergie – 3-teilig + Interview-Langfassung http://ots.de/sHCbW

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Apa Ots

Europas angestellte Apotheker formieren sich

von am 31.01.2012 in Kategorie ZZZ Apa Ots Nachrichten

Wien (OTS) – EPHEU – Employed Pharmacists of Europe – der neue Europäische Verband der Angestellten Apotheker wird in Wien gegründet und nimmt seine Arbeit auf.

Bestimmungen zur Arbeitszeit sind nicht zuletzt auch von jenen Entwicklungen abhängig, die in der Europäischen Union vor sich gehen. Daher hat der VAAÖ, der Verband Angestellter Apotheker Österreichs, gemeinsam mit Kollegen aus anderen europäischen Ländern den EPHEU – Employed Pharmacists of Europe – gegründet. Mitglieder der ersten Stunde des neuen europäischen Verbands der in öffentlichen Apotheken angestellten Apotheker sind neben dem VAAÖ der deutsche Verband ADEXA – die Gewerkschaft für alle Berufsgruppen in der öffentlichen Apotheke – sowie die französischen Kollegen der Sektion D der französischen Apothekerkammer. Darüber hinaus haben sich auch die Arbeitnehmervertretungen aus Kroatien und Belgien angeschlossen. Es gelang den Vertretern aus Österreich, ihre Kollegen davon zu überzeugen, den Sitz der EPHEU in Wien zu wählen. Gemeinsam wurden Statuten ausgearbeitet, die konstituierende Generalversammlung ist für Juni, nach Zustimmung der Vereinsbehörde zur Gründung, geplant.

“Gemeinsames Ziel ist die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinaus, vor allem im Hinblick auf die Anpassung europäischer Regelungen an nationales Recht”, erklärt Mag. pharm. Ulrike Mayer, VAAÖ-Präsidentin. Damit soll einerseits der Erfahrungs- und Informationsaustausch intensiviert werden, der sich speziell mit den Interessen der angestellten Pharmazeuten auseinandersetzt. “Unsere Berufsgruppe hat als Gesundheitsdienstleister ganz besondere Anforderungen, daher fühlen wir uns in den allgemeinen Gewerkschaftsvereinigungen nicht hundertprozentig vertreten”, so Mayer. Neben der internationalen Vernetzung der Interessen sind es vor allem die Themen Mobilität, einheitliche Apothekerausweise und Arbeitszeitrichtlinien sowie Bereitschaftsdienste, die vorrangig behandelt werden. “Für die nächsten Jahre haben wir uns zum Ziel gesetzt, das Ansehen vor allem der angestellten Apotheker – sowohl national als auch international – in der Öffentlichkeit anzuheben. Des Weiteren wollen wir die Regelungen für die Bereitschaftsdienste und die Fortbildung verbessern”, gibt Mayer Einblick in das engagierte Arbeitsprogramm des EPHEU und ergänzt: “Wir wollen auch andere europäische Vereinigungen angestellter Apotheker einladen, noch Mitglieder zu werden und die Startphase aktiv mitzugestalten!”

Über den VAAÖ
 
Der Verband Angestellter Apotheker Österreichs (VAAÖ) ist die berufliche Interessenvertretung für angestellte ApothekerInnen. Ziel der Arbeit des VAAÖ die Sicherung des Berufes “Angestellte/r ApothekerIn”, die Schaffung eines eigenen Berufsgesetzes, eines Apothekergesetzes, eine gerechte Entlohnung, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie die soziale Sicherheit für die Kollegenschaft.

 

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Apa Ots

Slow Food statt Fast Food – Wie man durch langsames Essen schneller abnimmt

von am 26.01.2012 in Kategorie ZZZ Apa Ots Nachrichten

Baierbrunn (OTS) – Hektik bestimmt bei vielen von uns das Leben, schnell noch gemailt und eingekauft, schnell noch gegessen und … Stopp!  An diesem Punkt sollte man sein Leben unbedingt entschleunigen, rät das Gesundheitsportal www.apotheken-umschau.de, denn langsames Essen hilft beim Abnehmen. Aber was hat Langsamkeit bitteschön mit abnehmen zu tun, haben wir uns gefragt? Burkhardt Röper, stellvertretender Chefredakteur, hat die Antwort:

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Zum einen kann man das Essen viel besser genießen, wenn man langsam isst und die Mahlzeiten nicht hastig herunterschlingt, und zum anderen wird man beim langsamen Essen schneller satt. Es reichen kleinere Portionen, man isst nicht so viel und das hilft beim Abnehmen. Will man also mit Genuss abnehmen, heißt die Devise: Slow Food statt Fast Food.

Warum ist denn das Esstempo entscheidend fürs Abnehmen?

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Allgemein formuliert: Eilige Esser sind schneller als ihr Stoffwechsel. Denn erst nach etwa 15 bis 20 Minuten sendet der Verdauungstrakt durch einen komplizierten Prozess im Körper Sättigungssignale aus. Man nimmt also zu viele Kalorien zu sich, bevor der Körper das Signal zum Halt gibt und das heißt dann leider, man nimmt zu.

Welche Tipps gibt es, damit man das Tempo beim Essen drosseln kann?

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Ja, langsameres Essen muss man sich antrainieren, wie auch schnelles Essen in erster Linie eine Gewohnheitssache ist. Am besten man plant feste Mahlzeiten ein und kaut dann jeden Bissen mindestens  doppelt so viel wie bisher. Wenn man die Gabel nicht ganz so voll belädt und obendrein noch kleinere Teller als bisher nimmt, dann sind auch die Portionen kleiner, man isst weniger, der Teller ist  schneller leer, und dieser Anblick kann schon ein Sättigungsgefühl auslösen.

Trinken Sie zwischen den einzelnen Bissen immer einen Schluck Wasser, denn das hilft auch, langsamer zu essen oder legen Sie ab und zu das Besteck zur Seite und unterhalten sich mit Ihrem Nachbarn. Wollen Sie noch mehr Tipps, um langsam, aber sicher abzunehmen? Dann schauen Sie auf die Website www.apotheken-umschau.de .

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Gesundheit in kleinen Häppchen

von am 26.01.2012 in Kategorie ZZZ Pharmaceutical Tribune

WIEN – Das Dilemma ist wohlbekannt: Diejenigen, die Gesundheitsbildung am dringendsten benötigen würden, nämlich sozioökonomisch benachteiligte Menschen, sind am schwersten mit Angeboten der Gesundheitsförderung zu erreichen. Das Projekt „Health Box“ setzt auf die Integration von Gesundheitsthemen in Aus- und Weiterbildungskursen, z.B. des AMS. Ende November  wurde es in Rahmen einer EU-Konferenz in Wien vorgestellt.

Eine Reihe europäischer Studien zeigt: Sozioökonomisch benachteiligte Erwachsene, also z.B. Menschen mit niedrigem Bildungsniveau oder Migrationshintergrund, sind am stärksten dem Risiko physischer und psychischer Lebensstilerkrankungen ausgesetzt. Und: Menschen, die übergewichtig sind, rauchen oder aus anderen Gründen nachlässig mit ihrer Gesundheit umgehen, werden von Firmen dann ausgewählt, wenn diese Stellen streichen. Das EU-Projekt „Health Box“, koordiniert von „die Berater®“, zielt daher darauf ab, Betroffene in Ausbildungssituationen zu ermutigen, ein gesünderes Leben zu führen und damit wieder „fit für den Beruf “ zu werden. Das Projekt wurde im Jänner 2010 gestartet und von der Europäischen Union finanziert. Insgesamt nahmen sieben Partnerländer daran teil: Großbritannien, Finnland, Dänemark, Italien, Deutschland, Rumänien und Österreich. Langfristiges Ziel ist es, zu einem gesünderen Europa beizutragen. Die Health Box beinhaltet Methodologien sowie Lehr- und Lernmaterialien für die Gesundheitsförderung. „Die letzten zwei Jahre haben wir in den Partnerländern Materialien dafür getestet und Workshops zu Themenkomplexen wie Stress und körperliche Inaktivität durchgeführt“, erklärt Mag. Holger Bienzle, EU-Projektmanager bei „die Berater®“. „Dabei wurden Erfahrungen mit unterschiedlichen Zielgruppen von sozial benachteiligten Lernenden gesammelt, um sicherzustellen, dass die Health Box in verschiedensten Kontexten gut anwendbar ist.“ Die Trainingsmaterialien bestehen aus kleinen Einheiten wie Tools zur Selbstreflexion, Spielen, kurzen Präsentationen, Simulationen und Diskussionen. „Mit ihnen sollen keine Gesundheitsseminare gehalten werden“, hebt Mag. Bienzle hervor. „Ziel ist vielmehr, kleine Lerneinheiten in andere Kurse und Seminare z.B. AMS-Schulungen, Qualifikations- und Aktivierungsmaßnahmen oder Sprachkurse einzubauen.“ Mit der Health Box werde den Trainern also quasi ein Methodenkoffer mit schnell einsetzbaren „kleinen Häppchen“ für die Gesundheitsbildung zur Verfügung gestellt. Zwei Erfahrungen von Projektpartnern bei der Pilotierung: „Die Trainer müssen selbst motiviert und vom Material begeistert sein und auch ihre individuelle Art finden, es anzuwenden. Dann ist der Nutzen groß“, so Diane Lawson vom Doncaster College in Großbritannien bei einer EU-Konferenz in Wien. „Für die Teilnehmer ist es wichtig, das entsprechende Wissen zu haben bzw. vermittelt zu bekommen, um bei Gesundheitsthemen mitreden zu können“, betont Niels Christian Vestergaard vom Aarhus Social and Health Care College Denmark und bringt ein Beispiel: „Bei der Diskussion, Gemüse sei zu teuer, kann man sich z.B. damit auseinandersetzen, wie die Leute entscheiden, was und wo sie einkaufen, wie viel Zeit sie dafür aufwenden, … So sehen sie einen direkten Nutzen für sich!“

Fit für Arbeitssuche

Auf Basis der Testergebnisse während der Pilotphase wurde das Trainingsdesign und -material der Health Box angepasst, welche nunmehr einsatzfähig zur Verfügung steht (www.healthbox.eu). Gesetzt wird nicht auf Ge- und Verbote. Vielmehr sollen die Vorteile einer gesunden Lebensführung herausgearbeitet und die Trainingsteilnehmer mithilfe der Health-BoxÜbungen angeregt werden, über ihr persönliches Verhalten, ihre täglichen Gewohnheiten nachzudenken. „Prof. Dr. Bernd Marin hat im Zusammenhang mit der Rohwedder-Studie z.B. gut beschrieben, dass ein vorzeitiger Ruhestand negative Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten, das Erinnerungsvermögen hat“, nennt Konrad Fankhauser von „die Berater®“ ein Beispiel. Positiv formuliert heiße das: Länger arbeiten hält gesund. Ein weiteres positiv formuliertes Ziel: Wird ungesundes in gesünderes Verhalten verändert, so kann neben einem „besseren“ Gefühl immer auch die Beschäftigungsfähigkeit verbessert werden.

Arzneimittel als Preistreiber?

von am 26.01.2012 in Kategorie ZZZ Pharmaceutical Tribune

WIEN – Ausgerechnet den 1. Jänner nutzte das WIFO (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung), um mit einer Presseaussendung zur „Rolle der Wettbewerbspolitik in der Inflationsbekämpfung“ für Aufsehen zu sorgen. Der Inhalt ist brisant: Die Inflation soll in hochkonzentrierten und stark regulierten Märkten mit kurzfristigen Maßnahmen gedämpft werden. So schlug das WIFO die Deregulierung der Apothekenspannen und die Aufhebung der Apothekenpflicht für OTCs vor. Die Reaktionen folgten prompt: dm Drogeriemarkt schloss sich den Forderungen des WIFO an, und die Apothekerkammer betonte die niedrigen Arzneimittelpreise in Österreich.

Doch zunächst alles der Reihe nach. Laut WIFO sollte die Wettbewerbspolitik in Österreich an drei Hauptpunkten ansetzen: der Optimierung des Vollzuges des bestehenden Wettbewerbsrechts, der Weiterentwicklung des rechtlichen Rahmens und der Organisationsstruktur und schließlich der Neuausrichtung der Wettbewerbspolitik. Da Reformen in diesen Bereichen nur mittel- bis langfristig wirken, sollten darüber hinaus in ausgewählten Bereichen auch kurzfristig wirksame Ansatzpunkte zur Wettbewerbsbelebung gesetzt werden. Diese Ansätze könnten eine inflationsdämpfende Wirkung haben. Als Beispiele führte das WIFO die Bemühungen Österreichs zur Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes auf, die mangels Begleitung durch eine strenge Wettbewerbs- und Regulationspolitik keinen gut funktionierenden Markt hätten entstehen lassen. Als zweites Beispiel brachte das WIFO nicht rezeptpflichtige Arzneimittel, die in Österreich ausschließlich über Apotheken abgegeben werden. Hier erwartet man, dass eine Deregulierung dieses Marktes substanzielle Preissenkungen ohne Qualitätsverlust bringt. Das hohe Preisniveau resultiere aus den nationalen Regulierungsbedingungen: Durch die durchgehende Regulierung der Wertschöpfungskette (vom Fabriksabgabepreis über den Großhandelspreis bis zum Apothekenabgabepreis) ist die Preisbildung den Marktkräften entzogen. Da der Beratungsbedarf und das Schutzbedürfnis der Konsumenten bei diesen Selbstmedikationspräparaten wesentlich geringer sei als bei rezeptpflichtigen Medikamenten, könne der Vertrieb ohne Qualitätsverlust weitgehend freigegeben werden. Ein Wegfall der Apothekenpflicht für OTC-Präparate sowie eine rigorose Deregulierung der Spannen könnten den Preiswettbewerb deutlich beleben. Hier wären substanzielle Preissenkungen zu erwarten.

Reaktionen

Die Reaktionen auf diesen Vorschlag ließen nicht lange auf sich warten. Zuerst meldete sich dm Drogeriemarkt mit einer Presseaussendung zu Wort. Dort sieht man sich in der jahrelangen Forderung nach einer Liberalisierung des Vertriebs rezeptfreier Arzneimittel bestätigt. „Pharmaindustrie, Pharmagroßhandel und Apotheker haben ein gemeinsames Interesse an möglichst hohen Preisen. Mehr Wettbewerb im Vertrieb würde automatisch den Druck auf die Hersteller erhöhen und so zu besseren Preisen für die Konsumenten führen. Und ein Wettbewerb zwischen einzelnen Vertriebsformen – beispielsweise zwischen Drogerie und Apotheke – würde sich nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Kundenorientierung positiv auswirken“, erklärte Dipl.-BW Harald Bauer, Geschäftsführer von dm Drogeriemarkt. Kurz darauf flatterte auch schon eine Aussendung der Österreichischen Apothekerkammer in die Redaktionen. „Medikamente sind in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern der Europäischen Union billig“, so der Text der Aussendung. Dies belege eine aktuelle Studie des Instituts für Pharmaökonomische Forschung aus dem Jahr 2011, wonach der Arzneimittelverkaufspreis pro Packung in Österreich bei 16,62 Euro inkl. Mehrwertsteuer liegt. In Deutschland koste eine Packung Arzneimittel im Schnitt 28,01 Euro und in Dänemark gar 38,20 Euro. Auch der Ansicht des WIFO, dass eine Deregulierung des Marktes die Preise für rezeptfreie Arzneimittel senken würde, kann man in der Kammer nichts abgewinnen. „Es ist vielmehr wahr, dass in Österreich dank eines gut funktionierenden, geregelten Abgabesystems die Arzneimittelpreise unterdurchschnittlich sind“, konstatierte Mag. Leopold Schmudermaier, Vizepräsident und Wirtschaftssprecher der Österreichischen Apothekerkammer. Eine Deregulierung der Arzneimittelpreise habe nicht unbedingt eine Preissenkung zur Folge. Aus vergleichbaren Ländern der EU sei ersichtlich, dass Arzneimittelpreise nicht sinken, wenn das Preissystem dereguliert werde. Im Gegenteil, regulierte Abgabesysteme bei Medikamenten würden die höchstmögliche Qualität und Sicherheit bei günstigen Preisen garantieren. Ein weiteres Argument gegen die Marktliberalisierung ist der niedrige Arzneimittelverbrauch in Österreich, das im internationalen Vergleich mit den EU-15-Ländern und der Schweiz hier im unteren Drittel liegt. „Den Medikamentenkonsum künstlich durch eine Änderung der Vertriebswege anzukurbeln halten wir gesundheitspolitisch für bedenklich“, so Mag. Schmudermaier abschließend.

 

 

 

Apa Ots

Husten, Schnupfen, Heiserkeit?

von am 26.01.2012 in Kategorie ZZZ Apa Ots Nachrichten

Wien (OTS) – Halsschmerzen und Heiserkeit gehören zu den häufigsten Symptomen von Erkältungen. Das erste Anzeichen ist oft der Schnupfen, der die Atmung durch die Nase behindert. Dadurch werden die Schleimhäute schlechter befeuchtet, und in weiterer Folge klagen die Betroffenen über Halsschmerzen und Heiserkeit. Das ist nicht nur für Menschen in Sprechberufen (Moderatoren, Call-Center-Mitarbeiter, Verkäufer, Lehrer Sänger u.v.m.) ein großes Problem, die Stimme ist für sehr viele Menschen das wichtigste Kommunikationsmittel. Egal ob am Telefon, im Restaurant oder beim Arzt, ständig ist sie im Einsatz. Kaum jemand kann seine Stimme tagelang schonen, sondern ist auf schnelle und wirksame Hilfe angewiesen. Besonders bewährt haben sich bei Halsbeschwerden aller Art Halstabletten mit Hyaluronsäure.

Wenn Hals und Stimme gereizt sind, ist das nicht nur unangenehm und schmerzhaft, häufig beeinträchtigen Halsbeschwerden auch unseren gesamten Alltag. Beim Essen und Trinken schmerzt jeder Bissen und es fühlt sich so an, als hätte man einen Stacheldraht verschluckt. Ist man dann auch noch heiser und muss jedes Wort – zumindest gefühlt – brüllen, um überhaupt einen Ton heraus zu bekommen, kann das schnell an den körperlichen Kräften zehren.

Übrigens: Viele Menschen flüstern bei Heiserkeit, um die Stimme zu schonen. Flüstern belastet jedoch die angeschlagene Stimme und Stimmbänder noch mehr als normales Sprechen und ist deshalb nicht zu empfehlen.

Woher kommen Halsbeschwerden?

Die Schleimhäute in unseren Atemwegen sondern ständig dünnflüssigen Schleim ab. Er befeuchtet die gesamten Schleimhäute in Nase, Mund und Rachen rund um die Uhr und bildet einen schützenden Film vor Angreifern wie Bakterien und Viren. Eine ähnliche Funktion erfüllt der Speichel. Er dient nicht nur zur Erleichterung des Schluckens der Nahrung und des Sprechens, sondern leistet ebenfalls einen Beitrag zur Befeuchtung und Reinigung der Schleimhäute. Wenn die Schleimhäute in unseren Atemwegen austrocknen, wird dieser natürliche Schutz- und Reinigungsmechanismus gestört. Viren, Bakterien und Schadstoffe aller Art haben es leichter, sich in den Schleimhäuten einzunisten und auszubreiten. Kratzen im Hals, Trockenheitsgefühl, Schluckbeschwerden, Heiserkeit und Hustenreiz sind dann die typischen Symptome.

Vorsicht! Das schadet Stimme und Hals

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die ein Austrocknen der Schleimhäute begünstigen. Allerdings können wir ein Versiegen des schützenden Films nicht bewusst wahrnehmen. Wir merken erst ein Kratzen im Hals, wenn die Schleimhäute gereizt sind und es schon zu spät ist. Deshalb sollte hier generell Vorsicht geboten sein: hohe Beanspruchung der Stimme, engeschränkte Nasenatmung (z. B. bei Erkältungen), trockene Luft (z. B. durch Heizung oder Klimaanlage), Pollenallergie (Heuschnupfen), Rauchen und Alkohol. Auch Kaffee, schwarzer sowie grüner Tee können den Schleimhäuten vorübergehend Feuchtigkeit entziehen. Ein übermäßiger Konsum ist deshalb nicht zu empfehlen, bei einer Erkältung sollte man besser ganz darauf verzichten. Vielmehr sollte man schon bei den ersten Anzeichen von Halsbeschwerden die Schleimhäute in Mund und Rachen dauerhaft und intensivbefeuchten.

Hyaluronsäure – Balsam für den entzündeten Hals

Am besten gelingt das mit dem Multitalent Hyaluronsäure. Hyaluronsäure ist eine natürliche, körpereigene Substanz und ein wichtiger Feuchtigkeitsspeicher im Organismus. Sie macht Gelenke wieder beweglich, wenn bei Arthrose jede Bewegung schmerzt, heilt das trockene Auge und glättet sogar Falten. Erst vor kurzem fanden Experten heraus, dass Hyaluronsäure (in GeloRevoice(R) Halstabletten) Halsbeschwerden wie Hustenreiz, Trockenheitsgefühl und Heiserkeit effektiv lindert. Ihr Geheimnis: Sie speichert die Feuchtigkeit wie ein Kaktus in der Wüste. Beim Lutschen von GeloRevoice(R) Halstabletten entfaltet sich ein einzigartiger Hydrogel-Komplex, der sich wie ein schützender Film über die Schleimhäute legt. Dort verbleibt er bis zu 60 Minuten und oft sogar länger, beugt weiteren Reizungen vor und fördert die Wundheilung. Halsbeschwerden wie Heiserkeit und Schmerzen werden spürbar gelindert. Als besonderes Plus enthalten GeloRevoice(R) Halstabletten Mineralstoffe und einen leichten Brauseeffekt, die den natürlichen Speichelfluss anregen und die intensive Benetzung des Mund- und Rachenraums fördern. Die Tabletten können über einen längeren Zeitraum oder als Intervalltherapie im Akutfall eingenommen werden.

Patienten und Ärzte bescheinigen GeloRevoice(R) Halstabletten gute Wirksamkeit
 
Zu GeloRevoice(R) Halstabletten stellte Prof. Dr. Hans Behrbohm, Chefarzt der HNO-Abteilung an der Park-Klinik Weißensee in Berlin, aktuelle Ergebnisse einer Beobachtungsstudie bei einem Pressegespräch Ende November in Deutschland vor.  Für die Studie wurden 965 Patienten und 326 HNO-Ärzte zu GeloRevoice(R) Halstabletten befragt. Das Ergebnis: Rund 82 Prozent der Patienten bescheinigten GeloRevoice(R) Halstabletten eine “sehr gute” bzw. “gute” Wirkung. Bei den Ärzten waren es sogar rund 85 Prozent.

GeloRevoice(R) Halstabletten sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Eine Packung mit 20 Lutschtabletten kostet 6,50 Euro.

 

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Hauser Wolfgang

Was Mitarbeiter motiviert

von am 20.01.2012 in Kategorie Personal

Tja, die Antwort darauf scheint einfach zu sein. Gutes Betriebsklima, eine gute Bezahlung und eine erfüllende Aufgabe!

Natürlich gibt es da noch mehr Punkte bzw. Möglichkeiten. Oft unterschätzt und daher gerne in Vergessenheit geraten ist eine genaue Aufgabenzuteilung bzw. ein klares Aufgabengebiet. Dies führt zur Messbarkeit. Und Messbarkeit führt zu Bewertbarkeit. Und Bewertbarkeit führt zu Gefühlen wie Zufriedenheit bzw. Freude oder eben auch Unzufriedenheit bzw. Frust beim Mitarbeiter.

Beide Gefühlszustände sind auf Dauer nicht mit Worten herbeizureden bzw. wegzuzaubern.

Bekommt der Mitarbeiter eine klare Aufgabenzuteilung und auch die dementsprechende Verantwortung übertragen, so ist dies die Basis dafür, dass sich der Mitarbeiter bei guter Erfüllung der Aufgabe “selbst” dabei ertappt (und natürlich auch von anderen), dass er hier gute Arbeit geleistet hat. Die Gewissheit gute Arbeit geleistet zu haben löst maximale und dauerhafte Befriedigung und Motivation aus.

Werden diverse Aufgaben von mehreren Mitarbeitern parallel bzw. gleichzeitg übernommen, so entzieht man den beteiligten im Erfolgsfall der Motivationsmöglichkeit. (Wer fühlt sich für den Erfolg verantwortlich?) Gerade in Apotheken, wo “fast jeder Mitarbeiter” “fast alles” macht, kommt es bei kaum einem Aufgabenbereich zu Motivationserfahrungen einzelner Mitarbeiter. Das muss natürlich nicht sein und kann mit klaren Aufgabenzuordnungen elegant gelöst werden.

Wilke Jens

Triple-A für Ihre Lagermanagement- und Einkaufsperformance?

von am 20.01.2012 in Kategorie Einkauf & Lagermanagement

 

Das Management des Warenlagers in Kombination mit einem wirtschaftlichen sinnvollen und effizienten Einkauf hat nach der “Tara-Performance” am Kunden die höchste Priorität in der Apotheke. Neben den Auswirkungen auf die Liquidität der Apotheke schlägt ein sich ein optimiertes Einkaufs- und Lagermanagement direkt auf Ihr Betriebsergebnis nieder. Die brach liegenden  Potentiale in diesem Bereich werden meist unterschätzt und bewegen sich in der Mehrzahl der Apothekenberatungen im deutlich 5-stelligen (!) Eurobereich. Zum Vergleich: um ein erschlossenes Potential von EUR 10.000 im Bereich Einkauf und Warenmanagement umsatzseitig zu kompensieren, ist  in der klassischen Apotheke ein Mehrumsatz von rund EUR 33.000 notwendig – dabei ist der im Fall 2 deutlich höhere Ressourceneinsatz auf Mitarbeiterseite nicht eingerechnet. Noch Fragen?

Zeit daher, das Potential Ihrer Apotheke in diesem Bereich zu analysieren und zu heben! Im Rahmen unseres bewährten ApothekenCOACH© PotentialCHECKs erhalten Sie eine fundierte Analyse, wo die Potentiale IHRER Apotheke inklusive dem Lager- und Einkaufsmanagement liegen. Gerne informieren wir Sie hierzu näher – Fragen Sie uns einfach -  office@apothekencoach.com

Ridißer Johann

Finanzierung – sehr heikel bei Apothekenübernahmen

von am 20.01.2012 in Kategorie Finanzierung & Finanzdienstleistung

Bei der Übernahme von Apotheken im familiären Bereich wird die Wichtigkeit der Finanzierung zumeist völlig unterschätzt. Die einfache Übernahme der bestehenden Finanzierung(en) ist prinzipiell nicht zu empfehlen.
Es gilt die Chance zu nützen um mit einer optimalen Konzeption sowohl die vielfältigen steuerlichen Möglichkeiten voll auszunützen als auch eine gesunde finanzielle Basis für den neuen Apothekeninhaber zu schaffen.

Ausnützung von steuerlichen Möglichkeiten

Mit Hilfe einer entsprechend ausgeklügelten Finanzierungsstrategie können langfristig steuerliche Vorteile in ungeahnten Höhen lukriert werden. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass die konventionellen Vorschläge der Banken diese Varianten zumeist völlig unberücksichtigt lassen. Ein Aspekt ist beispielsweise das Ausmaß der geplanten Kredit-Laufzeit, welche bei herkömmlichen Varianten zumeist nur maximal 15 Jahre beträgt. Längere Rückzahlungszeiträume können für Apotheker deutliche Vorteile bringen. Dabei ist dies nur ein Faktor von vielen Parametern, die bei der Finanzierungskonzeption von Apothekenübernahmen im Zusammenhang mit der Ausnützung steuerlicher Möglichkeiten beachtet werden sollten.

Gesunde finanzielle Basis von Beginn an

Besonders bei der Übernahme von Apotheken können mit einer auf die jeweilige individuelle Situation des Übernehmers angepassten Strategie besonders gute Voraussetzungen für einen optimalen Start des Jungunternehmers geschaffen werden. Dabei geht es neben hervorragenden Konditionen (bis zu 40 kreditrelevante Faktoren sollten diesbezüglich berücksichtigen werden) aber vor allem auch um entsprechende Liquiditätsreserven, damit sich der Apotheker von Beginn an voll und ganz auf seine neue Aufgabe konzentrieren kann. Zu diesem Zeitpunkt ist es besonders wichtig, dass sowohl die wirtschaftliche Entwicklung der Apotheke als auch das private Wohlbefinden nicht durch finanzielle Engpässe oder fehlende liquide Mittel beeinträchtigt werden.

 

Schuster Florian

Was sind und kosten Stundungs- und Aussetzungszinsen für den Apotheker

von am 20.01.2012 in Kategorie Steuerberatung

Die Finanzbehörden können Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis ganz oder teilweise stunden, wenn die Einziehung bei Fälligkeit eine erhebliche Härte für den Apotheker bedeuten würde und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet erscheint. Die Stundung soll in der Regel nur auf Antrag z.B. eines Steuerberaters und gegen Sicherheitsleistung gewährt werden. Die Sicherheitsleistung kann z.B. in Form einer Sicherungshypothek erfolgen. Die derzeitige gängige Praxis zeigt, dass bei geringeren Beträgen von einer solchen Sicherheitsleistung oft abgesehen wird.

Aussetzungszinsen fallen an, wenn gegen einen Bescheid Berufung erhoben wird und gleichzeitig ein Antrag auf Aussetzung der Einhebung gestellt wird. Die vorgeschriebenen Steuern für den Apotheker sind dadurch vorerst nicht zu zahlen. Erst im Falle einer (teilweisen) Abweisung der Berufung ist der strittige Betrag samt Zinsen für die Zeit der Aussetzung zu zahlen.

In der folgenden Tabelle kann man auch sehr gut den Zinsverlauf der letzten 10 Jahre verfolgen:

Zeitraum   Basiszinssatz Stundungs-
zinsen
Aussetzungs-
zinsen
  Berufungszinsen
seit 11. 12. 2011   0,38 % 4,88 % 2,38 %   (seit 1. 1. 2012) 2,38 %
13. 7. 2011 – 10. 12. 2011   0,88 % 5,38 % 2,88 %    
13. 5. 2009 – 12. 7. 2011   0,38 % 4,88 % 2,38 %    
11. 3. 2009 – 12. 5. 2009   0,88 % 5,38 % 2,88 %    
21. 1. 2009 – 10. 3. 2009   1,38 % 5,88 % 3,38 %    
10. 12. 2008 – 20. 1. 2009   1,88 % 6,38 % 3,88 %    
12. 11. 2008 – 9. 12. 2008   2,63 % 7,13 % 4,63 %    
15. 10. 2008 – 11. 11. 2008   3,13 % 7,63 % 5,13 %    
9. 7. 2008 – 14. 10. 2008   3,70 % 8,20 % 5,70 %    
14. 3. 2007 – 8. 7. 2008   3,19 % 7,69 % 5,19 %    
11. 10. 2006 – 13. 3. 2007   2,67 % 7,17 % 4,67 %    
27. 4. 2006 – 10. 10. 2006   1,97 % 6,47 % 3,97 %    
1. 2. 2005 – 26. 4. 2006   1,47 % 5,97 % 3,47 %    
9. 6. 2003 – 31. 1. 2005   1,47 % 5,47 % 2,47 %    
11. 12. 2002 – 8. 6. 2003   2,20 % 6,20 % 3,20 %    
9. 11. 2001 – 10. 12. 2002   2,75 % 6,75 % 3,75 %    
18. 9. 2001 – 8. 11. 2001   3,25 % 7,25 % 4,25 %    

Hiermit sollte die Sensibilisierung geweckt werden, dass die erlaubte spätere Zahlung einer Steuerschuld den Apotheker zusätzlich Zinsen kostet, weil dies in der Praxis oft vergessen wird. Wenn sie durch geschickte Verhandlungen mit ihrer Bank einen niedrigeren Zinssatz erzielen können, wäre unter bestimmten Voraussetzungen der Fremdfinanzierung über die Bank den Vortritt zu geben!

Die KAPITAL & SICHERHEIT Gruppe: Unternehmensberatung | Steuerberatung | Finanzdienstleistung | ApothekenCOACH | IMMO-VERMÖGEN